„ja, Feministinnen sind oft wütend“

Anne-Sophie Keller erzählt davon, warum sie Feministin ist:

 

Wenn Anne-Sophie von den Erlebnissen berichtet, die sie zur Feministin gemacht haben, dann kann man als Frau nur ein «Amen» drunter setzen. Dem weiblichen Teil unserer Redaktion geht es auf alle Fälle so – obwohl (oder gerade weil) es alltägliche und auf den ersten Blick undramatische Erlebnisse sind. «Diesen einen, traumatischen Schlüsselmoment gab es nicht bei mir», erzählt Anne-Sophie, «es waren eher kleine Dinge, die mich zur Feministin gemacht haben.» Dazu gehören Busen-Grapschereien im Club, unerwünschte Büro-Kosenamen oder arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen – und jetzt mal ehrlich: welche Frau kennt das nicht?

Das kennen wahrscheinlich viele Frauen. Sie sehen es aber schlicht als das, was es ist: Einzelne Personen, die übergriffig werden und nicht Männer an sich, die systematisch Frauen belästigen, um sie klein zu halten.

Feminismus? Nein Danke!
Dass sich trotzdem nur wenige junge Frauen so zum Feminismus bekennen wie Anne-Sophie, liegt wohl am verstaubten und unglamourösen Image, das diesem immer noch anhaftet. «Viele denken beim Stichwort ‹Feminismus› an verbitterte, männerhassende Karrieremonster mit Haaren unter den Armen.»

Es ist interessant, dass sie zum einen auf Belästigungen hinweist, aber dann anführt, dass die Ideologie, die sich dagegen richtet, als verbittert wahrgenommen wird. Das passt, wenn es von Frauen als Problem gesehen wird, welches einem System folgt, nicht. Es macht auch keinen Sinn, dass eine solche Ideologie, wenn man das Problem ernst nimmt und kennt, als Männerhassend  wahrgenommen wird.

Darüber sollten Feministinnen vielleicht mal nachdenken

Das sei alles Humbug – sie zum Beispiel wolle unbedingt mal Kinder und eine Hochzeit in Weiss. «Ausserdem sind viele meiner Freundinnen Feministinnen – und keine einzige davon ist verbittert.»

Sie will eine Hochzeit in Weiss und Kinder – da kann sie ja nicht männerhassend sein. Hinreißende Logik.

Und das „meine besten Freundinnen sind nicht so“ ein schlechtes Argument ist, sollte eigentlich auch bekannt sein. Die Ingroup sieht – möchte man fast feministisch sagen – eben ihre eigenen Fehler nicht.

Feminismus liegt im Trend
In der Tat scheint der Feminismus seit Kurzem ein Comeback zu feiern. Stars wie Taylor Swift oder Beyoncé bekennen sich öffentlich dazu, auf der ganzen Welt finden «Womens Marches» für Gleichberechtigung und Toleranz statt und immer mehr junge Frauen organisieren sich in feministischen Gruppen. Anne-Sophie ist Mitglied bei aktivistin.ch – einem Kollektiv, das mit Aktionen auf Ungerechtigkeiten wie z.B. die immer noch existierende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam macht.

Gähn. Die Lohnungleichheit, die nicht existiert.

«Feminismus ist zugänglicher geworden und weniger akademisch und verkopft», meint Anne-Sophie. Staatsoberhäupter wie Donald Trump spielen diesem Trend mit Aussagen wie «Grab them by the Pussy» zusätzlich in die Hände.

Nur der Anfang
Trotzdem muss noch einiges getan werden, findet Anne-Sophie. «Vor allem müssten Männer – auch in der Schweiz – endlich einsehen, dass wir Frauen de Facto immer noch Bürger zweiter Klasse sind.» Aber auch die Frauen sieht sie in der Pflicht: «Wir haben oft zu wenig Mut um für unsere Rechte einzustehen und gleiche Behandlung und Wertschätzung zu fordern. Zur Aufhebung von Stereotypen braucht es uns alle, Frauen und Männer.»

Da fehlt natürlich der Hinweis, wer die Frauen zu Bürgern zweiter Klasse macht – nämlich die Männer, die man aber nicht hasst, obwohl sie an der Unterdrückung der Frau mitwirken.

Tatsächlich sind Frauen gar keine Bürger zweiter Klasse. Aber das Frauen keine Opfer sind, davon wird man Feministinnen nicht überzeugen können. Schon gar nicht, wenn sie unkritisch den Gender Pay Gap übernehmen.

Auch die Früchte ihrer feministischen Arbeit würde Anne-Sophie übrigens gerne mit den Männern teilen. Gleichberechtigung komme uns allen zu Gute, ist sie überzeugt. Denn: «Wenn Frauen gleiche Chancen haben wie Männer, geht es auch den Männern besser.»

Haben sie ja bereits im Westen.  Jetzt wollen sie ungerechte Vorteile. Dadurch kann es Männern nicht besser gehen

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73 Gedanken zu “„ja, Feministinnen sind oft wütend“

  1. Welche Rechte haben Männer in der Schweiz, die Frauen nicht haben? Was dürfen Frauen nicht tun, das Männer dürfen?

    Ist das eigentlich ein neuer Text oder haben sie einfach nur die Person ausgetauscht – so wie bei Pocahontas und Last Samurai?

      • „Frauen in der Schweiz können nicht vergewaltigen. Zumindest nicht direkt.“
        Stimmt nicht. 6 setzen.
        Eine Vergewaltigung ist nicht nur das einführen eines Penises in eine Vagina. Es gibt da noch 100 andere Arten dies zu tun und die meisten davon sind deutlich unangenehmer.

        • Art. 190 2. Angriffe auf die sexuelle Freiheit und Ehre. / Vergewaltigung

          Vergewaltigung

          1 Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

          2 …1

          3 Handelt der Täter grausam, verwendet er namentlich eine gefährliche Waffe oder einen anderen gefährlichen Gegenstand, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.2

          https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a190

        • _„ Es gibt da noch 100 andere Arten dies zu tun und die meisten davon sind deutlich unangenehmer.“_

          Ja gibt es. Aber nicht in der Schweiz. only_me hat dir ja den relevanten Paragraphen zitiert.

          Interessant ist das man den § 190 streichen könnte da der Straftatbestand bereits von § 189 „sexuelle Nötigung“ abgedeckt ist.

    • Der einzige Unterschied ist die Wehrpflicht für Männer.
      Z.T. kommt es auch vor, dass männliche Bewerber ohne Militärausbildung deswegen eine kleinere Chance auf einen Job haben. Bei Frauen ist das natürlich kein Hindernis.

      • Wie jetzt? Der Zwangsdienst als potentielles menschliches Kanonenfutter ist also ein Vorteil für Männer, weil diese ohne Militärausbildung eine kleinere Chance auf einen Job haben?

        Vielmehr könnte man doch vermuten, dass Frauen eigentlich schon immer bevorzugt waren, weil sie nicht die selben Pflichten wie die Männer hatten.

        • Die Schweiz hat seit 170 Jahren keinen Krieg geführt. In so fern ist das mit dem Kanonenfutter nicht so wie in Deutschland.

          Persönlich bin ich allerdings für die Miliz Armee wie sie die Schweiz hat. Ich bin auch mittlerweile für den 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten.

          Berufsarmeen sind ein Machtfaktor den die von den herrschenden Schicht beliebig ge- und miss-braucht werden kann.

          Aber das ein anderes Thema.

      • >>> Der einzige Unterschied ist die Wehrpflicht für Männer.

        Ist das wirklich der einzige Unterschied?

        Haben Männer und Frauen in der Schweiz tatsächlich auch die gleichen Möglichkeiten, nach einer Empfängnis sich der Unterhaltsverpflichtungen trotzdem noch nachträglich zu entledigen oder kann das in der Schweiz auch nur übervorteiltes Geschlecht?

      • Ja und das Männer eine Steuer bezahlen müssen, weil sie Männer sind, wenn sie keinen Wehrdienst machen.

        Und da Männer auch in der Schweiz das Privileg haben mehrere Jahre weniger zu leben und mehrere Jahre länger in die Rentenkassen einzubezahlen, weil sie einfach mehr erwerbstätig sind, erhalten sie auch erst mit 65 Jahren Rentenzahlungen, anstatt wie Frauen bereits mit 64 Jahren. Natürlich wird gemäß eines Unisex-Tarifs eingezahlt, was dazu führt das Männer auch bei der Rente Transferleistungen in Richtung Frauen liefern, ob sie es wollen oder nicht.

  2. Es ist das gleiche Trauerspiel wie gestern mit rayasen: dramatischer Gestus („Menschen zweiter Klasse“) und wenn man nachfragt, was denn los ist, kommen nur hohle Phrasen.

    Busen-Grapschereien im Club
    unerwünschte Büro-Kosenamen
    arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen
    die immer noch existierende Lohnungleichheit

    Das war’s. Das ist die Art von Problem, die als himmelsschreiende Ungerechtigkeit angeführt wird. Rayasen führte noch an, dass „Schlampe“ ein weibliches Wort sei und fügt sich damit nahtlos in die Reihe ein.

    Und was ist die Forderung?

    gleiche Behandlung
    gleiche Wertschätzung

    crumar kommentiert genau dieses Verhalten an anderer Stelle

    Weiterhin alle Rollenerwartungen, die sich natürlich nur und exklusiv ans männliche Geschlecht richten: Physische Gewalt ist ja nur ein winziger Aspekt. Ein wesentlich größerer ist m.E., dass bereits Jungen darauf geeicht werden, für ihr Leben gefälligst a. alleine verantwortlich zu sein. Der Aspekt des b. Ernährers *für andere* wird auf das Konzept oben drauf gesattelt.
    Der fundamentale Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht im Punkt a.; dem weiblichen Geschlecht wird beigebracht, Part des anerzogenen männlichen Plans b. zu sein.

    Blöderweise – jetzt wird es dialektisch – ist b. nicht ohne a. zu haben.
    Wer auch immer sich über MGTOW aufregt, über die BINDUNGSLOSIGKEIT von Männern, beschwert sich darüber, dass a. nicht (adäquat) begriffen worden ist, um stante pede zu b. zu führen.
    Männer sind die echten Individualisten – das ist das Resultat des Plans a.
    Damit er tatsächlich AUFGEHT, muss hier irgendwo der Teil kommen, wo der Mann schwört: „Du vervollständigst mich!“, um zu b. zu kommen.
    Worüber sich Frauen beschweren ist, dass b. eine Form der Unterdrückung ist, von deren Befreiung ihre Individualisierung abhängt, ohne so richtig begriffen zu haben, a. ist der Kandidat für die Entwicklung zum Individuum und nicht b.

    Womit ich andeuten möchte, die gesamte Debatte ist ein Witz.
    Gerade *weil* wir auf den Trip der Individualentwicklung geschickt worden sind, können wir Frauen ein paar unangenehme Details über deren *Kosten* erzählen, die niemand hören will. Denn weibliches Interesse setzt erst bei Punkt b. ein.
    Demzufolge wird a. betrachtet aus der Perspektive b.
    Eine „gelungene“ Individualentwicklung aus a. bemisst sich aus den *Interessen* aus b – sperms are cheap and eggs….
    Es geht nicht um Penisneid, es geht um eine idealisierte Form von *Individualneid*, als wäre diese Entwicklung ohne Voraussetzung und ohne Kosten zu haben.

    Frauen wollen so behandelt und so wertgeschätzt werden, wie Männer.
    Natürlich nicht wie alle Männer, denn 80% der Männer werden von Frauen ja gar nicht wahrgenommen. („No, Watson, you see evrything I see, but you don’t observe“)
    Sie wollen so wertgeschätzt werden wie Männer an der Spitze einer Dominanzhierarchie.

    Kosten? Mein Makramékurs war NICHT einfach!

    • Auch grad heut: Danischs Zwischenfazit zu einer Veranstaltung, die mehr Frauen ins Fernsehprogramm pushen will

      Auch hier galt wieder: Noch nie in der Geschichte des Feminismus und der Emanzipation waren Frauen für sich selbst verantwortlich, an irgendetwas selbst schuld, müssten irgendetwas selbst erarbeiten.

      Sie haben sich sehr darüber aufgeregt, dass beim Fernsehen auch in den Leitungsfunktionen Männer sitzen. Ob sich Frauen überhaupt bewerben, wurde nicht gefragt. Aber indirekt gesagt. Denn sie erwähnten häufig, dass sie Frauen sogar aktiv suchen (die sich also nicht mal aufraffen und bewerben müssen, sondern den Job angetragen bekommen, wie die Prinzessin das Frühstück ans Bett) – und keine finden. Beispiel Terrorismusexperten: Sowas gäbe es gar nicht als Frau.

      Man brauche eine Datenbank, in der alle Frauen enthalten sind, die irgendwas können, damit man sie findet. Hieß es. Das muss man sich mal klarmachen, was für einen Käse die da erzählen ohne auch nur für 10 Pfennig drüber nachzudenken: Sie beschweren sich gleichzeitig, dass die wichtigen Jobs von Männern besetzt sind, und beklagen, dass man Frauen nicht mal findet, wenn man sie mit allen Mitteln sucht.

      Warum aber sollte an diesem Zustand irgendwer anderes als Frauen selbst schuld sein? Wie sollte man bei Terrorismusexperten Frauenquoten durchsetzen, wenn Frauen sich nicht die Arbeit machen wollen, Terrorismusexpertin zu werden?

    • „Busen-Grapschereien im Club
      unerwünschte Büro-Kosenamen
      arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen
      die immer noch existierende Lohnungleichheit“

      Hab ich auch schon alles erlebt:
      – Po-Grabschereien im Club durch Frauen
      – Unerwünschte Spitznamen
      – Arrogante Weiber die glauben alles besser zu wissen
      – Lohnungleichheit, alleine schon durch die unbezahlten Überstunden

      Und ich bin trotzdem kein Frauenhasser geworden sondern sehe das eher locker.

    • ..davon abgesehen werden die meisten Männer gar nicht wertgeschätzt sondern allenfalls Ihre ARBEITSLEISTUNG aber nicht sie als Mensch an sich(was ja eine der basalen christlichen Forderungen des Jesus war, wenn auch nie vollkommen verwirklicht in der Kirche)
      Es sind doch viel eher Frauen die die Erfahrung machen um ihrer Selbst geschätzt zu werden, ohne jeden Leistungsnachweis, der auch wenn er noch so stolz macht auch immer Druck bedeutet. Aber vielleicht ist ja das auch gerade die Crux bei diesen Frauen ein unterbewusstes Unbehagen an der eigenen Wertlosigkeit. Der Witz ist aber das man das nicht durch plärrendes fußstampfendes Fordern von Wertschätzung ändert, sondern nur wenn man tatsächlich Relevantes für die Gesellschaft beizusteuern hat.

  3. @ Christian
    „[…] Männer an sich, die systematisch Männer belästigen, […]“

    Soweit ist es bei Dir schon. „Frauen“ kommt in Deinem Wortschatz nicht mehr vor. 😀

  4. «es waren eher kleine Dinge, die mich zur Feministin gemacht haben.» Dazu gehören Busen-Grapschereien im Club

    Wie jetzt, „Busen-Grapschereien“ sind für sie nur „kleine Dinge“?

    Vielleicht, weil sie weiß, das die Antwort auf die Frage

    welche Frau kennt das nicht?

    gegen 0 geht?
    Eine von Tausend?

    Ich habe bisher noch nie erlebt, das ein Mann einfach so einer fremden Frau an die Brust fasst, ohne daß daß sie damit einverstanden war.

    Ich kenne keinen Laden, in dem ein Mann, der das tun würde, nicht sofort Probleme mit anderen Gästen und dem Besitzer bekommen würde.

    Auf der anderen Seite habe ich schon mehrmals erlebt, das Frauen einen Mann ungefragt küssen.

    Was kommt bei Konzerten häufiger vor?
    – Frauen die BHs und Slips auf die Bühne männlicher Künstler werfen,
    oder
    – Männer die Unterhosen auf die Bühne weiblicher Künstler werfen?

    Und bei wem findet man am ehesten Schilder mit Sprüchen wie „Ich will ein Kind von Dir!“?

    Wer von euch Musiker, Konzertveranstalter oder Leute vom Sicherheitsdiest bei Musikveranstalltungen kennt, kann sie ja mal fragen, was Frauen so alles tun, um in den Backstagebereich zu kommen.

    Der ganze feministische Dünnsch Schwachsinn von Busen- und Arschgrapschern und „Rape-Culture“ hat nichteimal ansatzweise etwas mit der Realität zu tun!

    • Wie jetzt, „Busen-Grapschereien“ sind für sie nur „kleine Dinge“?

      Vielleicht meint sie eingebildete Busengrapschereien.

    • In den Clubs in denen ich unterwegs bin ist es teilweise so voll, dass unfreiwillige Berührungen unvermeidlich sind. Vielleicht meint sie das?

      Ich will aber auch nicht ausschließen, dass Grapscherei existiert. Das halte ich für nen normalen Nebeneffekt von Alkohol, Musik und jeder Menge Hormonen.
      Mädels glaubt mir, auch wenn ihr den Effekt nicht mögt, wenn der weg wäre würdet ihr es vermissen (da damit alles andere auch weg ist)

  5. Ich habe das, das sie im ersten Zitat erwähnt – Grabschende Kerle, fiese Chefs und Bürokosenamen, oder wie das war – noch NIE erlebt. Maximal etwas vorlaut war damals ein sehr alter Informatik-Prof, der mir und einer Freundin riet, aufzupassen, „genug technische Fächer zu belegen, auch wenn das nicht den Interessen entspricht“. Und da glaube ich nicht mal, dass er das böse meinte, sondern nur die Erfahrung gemacht hatte, dass Frauen weniger Elektrotechnik und weniger Anwendungsbezug in ihren Wahlfächern hatten. Seine Klausur bestand ich mit Bestnote, was wohl in jedem Fall eine passende Erwiderung darstellte. Und das war das einzige Mal, dass ich das Gefühl hatte, nicht einfach meine Arbeit machen zu können bzw. dass ich anders behandelt wurde, weil ich eine Frau war. Im Normalfall werden wir schlicht nicht respektlos behandelt! Ich hab keine Ahnung, in welches Umfeld eine Frau geraten muss, damit sie ständig Attacken ausgesetzt ist.

  6. Der Link fehlt:
    https://www.srf.ch/radio-srf-virus/true-talk/ja-feministinnen-sind-oft-wuetend

    «es waren eher kleine Dinge, die mich zur Feministin gemacht haben.» Dazu gehören Busen-Grapschereien im Club, unerwünschte Büro-Kosenamen oder arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen

    Vielleicht hat sie etwas missverstanden: ein Swinger Club ist kein Schaukelclub. (Das Hundehalsband hätte sie für das Interview besser abgelegt.) Die anderen Gründe sind absolut lächerlich (unerwünschter Sptzname, erklärender Chef). Als Bitch braucht sie Feminismus, um ein Bitch Shield aufzubauen.

    Sie will eine Hochzeit in Weiss und Kinder – da kann sie ja nicht männerhassend sein. Hinreißende Logik.

    Wenn sie heiraten und Kinder haben möchte, spricht das durchaus dagegen, dass sie ein männerhassendes Karrieremonster ist.

    • „Wenn sie heiraten und Kinder haben möchte, spricht das durchaus dagegen, dass sie ein männerhassendes Karrieremonster ist.“

      „Ich kann kein Rassist sein. Einige meiner Bekannten sind Neger.“

      Es ist überhaupt kein Widerspruch, einige wenige Männer als Menschen zu schätzen und trotzdem durch und durch misandrische Einstellungen zu haben.
      Vor allem, weil die Hochzeit in Weiß ja symbolisiert, was er alles FÜR SIE machen soll und nicht andersrum.

      #heforshe – Wir lieben Männer (die für uns und nur für uns da sind)

      • Bekannte = Ehepartner?

        Der Rassismus-Vorwurf ist ja genau so dumm. Außerdem ging es hier nicht um einen Ismus, sondern um Hass („männerhassendes Monster“).

        • Du hast die zweite Hälfte ignoriert.

          Ein Ehemann ist nicht „Mann“ in dem Sinne, in dem ansonsten ALLE Männer Monster sind.

          Man kann eine Gruppe hassen oder verachten und für Einzelexemplare Ausnahmen machen. Die Gedankenwelt vieler Menschen ist voller Schotten, die nicht aus Schottland sind.

          • „Man kann eine Gruppe hassen oder verachten und für Einzelexemplare Ausnahmen machen. Die Gedankenwelt vieler Menschen ist voller Schotten, die nicht aus Schottland sind.“

            Gerade im Feminismus gibt es ja auch die Figur des „Sünders der Buße tut“, also des Mannes, der seine Privilegien hinterfragt und ein Allie ist. Der Rest der Männer kann dennoch Sünder sein

        • Vor allem, weil die Hochzeit in Weiß ja symbolisiert, was er alles FÜR SIE machen soll und nicht andersrum.

          Beweist das jetzt ihren Hass oder ihre Wertschätzung?

        • „Beweist das jetzt ihren Hass oder ihre Wertschätzung?“

          Wieso gibt es nur diese beiden?

          Es ist ein Zeichen, dass sie bereit ist, manche Männer auf einer funktionalen Ebene zu eigenem Nutzen zu akzeptieren.
          Mehr kannst du aus ihrem Wunsch nach Hochzeit nicht rauslesen.

          Allein durch die Selbstzuschreibung „Feministin“ ist der Fokus der Aufmerksamkeit klar. Das Optimum, was man von so einer Frau erwarten kann, ist dass sie einen Mann gut genug behandelt, dass er weiter leistungsfähig bleibt.

          Kuck dir Christina Hoff Summers an: Die setzt sich nicht für Männer ein, weil sie Männer liebt, sondern weil sie kapiert, dass beim derzeitigen Kurs irgendwann keine Männer mehr da sind, die für Frauen die Kastagnetten aus dem Feuer holen. Da macht sie nicht mal ein Geheimnis draus.

        • Ich würde dir nicht widersprechen, allerdings verliert der Hass-Begriff durch deine Relativierungen seine abstoßende Konnotation.

        • „allerdings verliert der Hass-Begriff durch deine Relativierungen seine abstoßende Konnotation.“

          Da hast du auch recht. Die überwältigende Menge an Feministinnen sind keine Männerhasser, sondern Männeregaler oder Männerignorierer.

          Die Ungerechtigkeit besteht nicht darin, dass Männer es besser hätten, sondern dass sie es nicht so gut haben, wie es sie es glauben verdient zu haben.

          • Du verstehst Feminismus nicht, weil Du ihn verlesbest.
            Feminismus ist aber lediglich eine spezielle Ausformung weiblicher Heterosexualität in Zeiten der Gleichberechtigung, freier Sexualität und funktionierender Verhütungsmittel.

        • Man geht davon aus das wenn eine Frau heiraten und Kinder kriegen will, das sie das zusammen mit einem Mann macht und darauf aufbauend ist das ihr Beweis das sie keine Männerhasserin ist. Wenn sie aber lesbisch ist, kann sie das ganze auch machen und somit wäre ihr „Beweis“ für die Katz.

    • Wenn sie heiraten und Kinder haben möchte, spricht das durchaus dagegen, dass sie ein männerhassendes Karrieremonster ist.

      Aber verheirateten Männern kann man Frauenhass unterstellen, selbst wenn sie lediglich Gender-StuhlgangStudies kritisieren.

      Feministische Logik ist wie Harzer Käse – stinkt von allen Seiten.

    • Nope, es spricht nicht dagegen. Das ist einfach nur die typische Ingroup – Outgroup Masche, in der ein nahestehender „Outgrouper“ eine Ausnahme bekommt.

      Und Doppeldenk ist diesen Frauen ja nun garnicht fremd.

  7. Zitat: „… unerwünschte Büro-Kosenamen oder arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen.“

    Spitznamen von Kollegen und aufgeblasene Chefs … da kann wohl jeder Mann ein Lied von singen.

    • Nein! Das passiert nur Frauen und ist Ausdruck einer sexistisch-patriarchalen Gesellschaft, die Frauen unterdrückt. Männer werden von Chefs in Stripclubs eingeladen und bekommen dann dort ihre Beförderung über den Tisch geschoben, so ganz nebenbei, weil sie halt Mann sind.

      Ist doch klar, oder?

  8. Die Sendung ist reine PR-Maßnahme für den Feminismus.

    Entlarvend ist Einordnung als „Bürger 2. Klasse“ und Forderung nach mehr „Wertschätzung“.

    Für letzteres ist sie selbst tätig verantwortlich – ebenso wie ich für die Wertschätzung meiner eigenen Person!

    Ersteres – sich als „zweitklassigen Bürger“ zu sehen – ist eine Wertung, der verständliche Kriterien vorangehen sollten, aber natürlich nicht tun: also eine aus der Luft gegriffene Behauptung. Also Mumpitz.

    Nein, die Tante produziert ausschließlich sich selbst. Schade eigentlich, hübsch ist sie ja schon … aber das allein reicht nicht, Schätzchen.

    • Frauen und Kinder zuerst -> Frauen werden nicht wertgeschätzt

      Googel einfach „männer verdienen respekt“ und „frauen verdienen respekt“. Beim ersten kriegt man Tipps wie Menschen allgemein Respekt erlangen können. Bei zweiten Artikel darüber warum Frauen einfach so Respekt verdient haben.

      Wenn Feministinnen irgendwas behaupten, ist es meistens falsch.

    • hübsch ist sie ja schon … aber das allein reicht nicht, Schätzchen.

      ja dann steht sie traurig da.. ist aber doch das einzige was ich zu biete habe..

  9. Dazu gehören Busen-Grapschereien im Club, unerwünschte Büro-Kosenamen oder arrogante Chefs, die einem die Welt erklären wollen – und jetzt mal ehrlich: welche Frau kennt das nicht?

    Na das klingt ja ganz dramatisch. Was, wenn diese „wütenden weissen Frauen“ tatsächlich Feminismus in erster Linie brauchen, weil sie sonst keine oder zu wenig Möglichkeiten kennen, ihre Weiblichkeit angemessen auszudrücken? Immerhin sind diese Frauen zumeist kinderlos, wodurch ihnen das traditionelle Erleben und Darstellen von Weiblichkeit nicht zugänglich ist. Vielleicht sollten wir anfangen, über die Krise der Weiblichkeit zu reden?

    • „Vielleicht sollten wir anfangen, über die Krise der Weiblichkeit zu reden?“

      Guter Gedanke, sind ja offenbar überwiegend Frauen, die seltsame Problemchen haben. Drehen wir den Spieß einfach herum.

      Wobei die Weiblichkeit ja nicht allgemein in der Krise ist, nur bestimmte Weibchen…

  10. Viele denken beim Stichwort ‹Feminismus› an verbitterte, männerhassende Karrieremonster mit Haaren unter den Armen.

    Da hat sie nicht ganz unrecht. Dabei ist es offensichtlich, dass auch viele sehr weibliche (und gut aussehende) Frauen Feministinnen sind. Frauen, die sich auch äußerlich extrem weiblich geben. Wie lh schon sagt: Feminismus um Weiblichkeit auszudrücken

    • >>> «Viele denken beim Stichwort ‹Feminismus› an verbitterte,
      >>> männerhassende Karrieremonster mit Haaren unter den Armen.»

      Also ich denke bei Feministinnen eigentlich immer eher nur an 3-Jährige plärrende völlig verzogende Kinder, die meinen einen gottgegebenen Anspruch auf einen Lolli zu haben und nicht die Fähigkeiten haben, die Verantwortung der Folgen ihrer eigenen Handlungen zu übernehmen. Und sie haben halt nicht die geistigen Fähigkeiten, zu erkennen, dass andere (z.B. Männer) in sehr vielen Bereichen auch nicht einfacher haben, nur weil die nicht so herumplärren wie Frauen.

  11. Ich denke schon, dass sie Männer nicht hasst. Wie nicht wenige Frauen ist sie einfach nur egozentrische, narzisstisch und gefühlsarm. Männer sind ihr einfach scheißegal und dienen ihr lediglich als Instrumente zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse, zum Beispiel der Hochzeit in Weiß.

    • 100 Punkte, diese Einschätzung bestätigt sich erstaunlich oft bei Frauen.

      Was Hochzeiten betrifft, machen die in ihrer Gänze auf mich immer einen etwas seltsamen Eindruck. Für Frauen scheint das ja DAS Riesenereignis zu sein, aber ein reines Frauenereignis (die Jungs feiern ihren Jungesellenabschied für sich) mit der ganzen Aufregung um den Ablauf, das Kleid natürlich, das ganze drum und dran. Man hat den Eindruck, der Mann ist für die Frauen bei der ganzen Sache zwar das wichtigste Beiwerk aber halt doch Beiwerk. Männer können sich oft nicht in diese ekstatische Begeisterung für das Fest hineinversetzen lassen es eher über sich ergehen.

  12. Die ist, wie zu einem Zeitungs-Abo oder zur Mitgliedschaft in einer Sekte, zum Feminismus schlicht und ergreifend überredet worden. Daher hasst sie natürlich auch keine Männer, weil die Männerhass-Ideologie noch wie drübergestülpt ist.

    Leider gibt es ja keine Programme oder Aufklärungskampagnen, die vor dem misanthropen und totalitären Feminismus warnen…, wie vor Rechtsextremismus. Im Gegenteil: diese politischen Extremisten haben sich genau da eingenistet, wo politische Aufklärung gemacht werden soll…

    Auf der anderen Seiten hilft auch alle Aufklärung nicht, manche Leute scheinen es zu brauchen richtig über den Tisch gezogen zu werden, mit unsinnigen Ideologien, Pyramidenspielen und all der anderen Abzocke.

  13. „In der Tat scheint der Feminismus seit Kurzem ein Comeback zu feiern. Stars wie Taylor Swift oder Beyoncé bekennen sich öffentlich dazu“

    Was einen ja auch auf den Gedanken bringen könnte, dass Feminismus inzwischen Ideologie des Establishments ist. Jedenfalls scheint es Popmusikerinnen nicht zu schaden, sich dazu zu bekennen. Anders als etwa Metal-Musikern, die sich als Satanisten outen.

  14. Wir hatten hier ja schon die drei Grundtypen von Männerrechtlern.

    Kann man sagen, dass es im Feminismus nur zwei Grundtypen gibt?
    1. Feministinnen, die die klassische weibliche Rolle stärken wollen (oft gutaussehend), läuft oft mit lila Pudeln rum
    2. Feministinnen, die aus dieser Rolle ausbrechen wollen (Typ Kampflesbe)

    • Ich würde auch hier von drei Typen sprechen:

      1. Karriere Feministen wie die Uschi von der Leyen und Anne Wiczorek
      2. Harte Ideologinnen wie onyx
      3. Coffeshop Feministinnen oder „Trender“, die einfach dem Trend hinterherlaufen. Gerade in der Gruppe hast du eigentlich ganz viele herzliche Frauen, die einfach nur den Dreck schlucken, ohne es böse zu meinen.

      Gerade bei letzteren sollte man als Antifeminist etwas aufpassen. Wenn man den Ami-Feminismus gewohnt ist, dann packt man letztere Gruppe gerne mal ne ganze Ecke zu hart an (1. und 2. kann man nicht hart genug anpacken), die wissen es einfach nicht besser, und sind selbst ziemlich angewidert wenn sie tiefer in ihre Kirche eintauchen.

  15. „Haben sie ja bereits im Westen. Jetzt wollen sie ungerechte Vorteile. Dadurch kann es Männern nicht besser gehen“
    Ja, zB nicht gleichen Lohn sondern MEHR Lohn. Weil Frauen ja mehr Schuhe kaufen müssen… oder so…

  16. Die Tante möchte mehr Wertschätzung. Weil sie eine Frau ist. Aha.

    Ihre Behauptung der allgegenwärtigen Übergriffigkeit von Männern halte ich entweder für;
    a) eine glatte Lüge oder
    b) ihr „soziales Umfeld“ ist ein asoziales

    Clubs kann man sich aussuchen. Wer in Clubs verkehrt, in denen solch übergriffiges Verhalten üblich ist, der ist selber schuld. Ich glaube aber eher, dass sie sich mangels echter Diskriminierung etwas zusammenfantasiert und aus Bagatellen die grosse Diskriminierungstory schustert. Seit gefühlten 50 Jahren derselbe Scheiss. Gäääähn.
    Abgesehen davon sollte sich die Frau mal hinter die Ohren schreiben, dass ich nicht verantwortlich bin für das, was andere Männer tun. Es geht mir am Arsch vorbei. Diese „progressiven Pastorentöchter“, echt ey!

  17. Wie jetzt, „Busen-Grapschereien“ sind für sie nur „kleine Dinge“?

    nicht zwingend, kommt ganz auf die Körbchengröße an.

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