Selbermach Mittwoch 121 (12.07.2017)

Mittwoch, was bist du für ein schöner Tag. Genau richtig für schöne Kommentare!

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192 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 121 (12.07.2017)

  1. Schweizer Männer sind effizienter als die Schweizer Frauen beim Putzen, Bügeln und Einkaufen!!!

    Was die Hausarbeit betrifft, so wird für die Mahlzeitenzubereitung nach wie vor am meisten Zeit aufgewendet (Frauen 7,1 Std., Männer 3,8 Std. pro Woche). Anschliessend folgt der Zeitaufwand für Putzen (Frauen 4,5 Std., Männer 1,9 Std. pro Woche). Für Einkaufen brauchen Frauen 2,5 Stunden, Männer 1,9 Stunden pro Woche. Waschen und Bügeln ist immer noch fest in Frauenhand: sie machen das während 2,3 Stunden pro Woche, Männer nur während 0,6 Stunden. Für Pflanzen, Garten und Haustiere setzen Frauen 2,3 Stunden pro Woche ein und Männer 1,8 Stunden. Bei den administrativen und handwerklichen Arbeiten liegen die Männer vor den Frauen. Sie wenden dafür durchschnittlich je 1,5 Stunden pro Woche auf, Frauen 1,2 respektive 0,9 Stunden.

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.2967878.html

    Hab’s ja schon immer geahnt, aber jetzt ist es amtlich bestätigt: Frauen trödeln, Männer leisten.

    • Eigentlich müsste man mal die Hausarbeitzeiten von Männern und Frauen in Singlehaushalten anschauen. Männer halten halt im Haushalt viele Dinge für überflüssig, die Frauen für wichtig halten. Wenn nämlich – was ich stark vermute – Männer und Frauen auch in jeweiligen Singlehaushalten unterschieliche Zeiten für Haushalt aufwenden, dann läge es ziemlich nahe, dass die Geschlechter im Durchschnitt unterschiedlich hohe Ansprüche an den Haushalt stellen und dass selbstverständlich die Personenkreise mit höheren Ansprüchen halt auch mehr dafür aufwenden müssen.

      Wenn eine Frau z.B. stundenlang fürs einkaufen benötigt, weil sie sich nicht entscheiden kann und aufgrund ihrer persönlichen Ansprüche die Sachen aus tausend verschiedenen Spezialgeschäften zusammenkaufen muss (Biohof, Bioschlachter, …), dann muss sie halt auch mehr Zeit für die Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse ausgeben. Ein Mann stellt halt nicht die hohen Ansprüche, geht in ein Geschäft und nimmt das nächstbeste, was er dort findet und die Funktion irgendwie erfüllt. So dauert bei ihm z.B. der Kauf von Socken wenige Sekunden, während ich z.B. letztens Zeuge eines weiblichen Sockenkauf(versuches) werden durfte (musste). Da läuft man stundenlang durch tausend Geschäfte, um am Ende dann völlig entnervt zu erfahren, dass ihr die Socken in allen Geschäften irgendwie nicht gefielen und man sich einfach nur noch fragte, wer denn jemals überhaupt auf ihre Socken achten würde.

      Wenn eine Frau daher im Haushalt mehr als Männer tut, dann ist sie in den allermeisten Fällen schlicht alleine selber schuld. Aber da viele Frauen untauglich sind, Eigenverantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen, halten sie das natürlich wieder für ungerecht.

    • Sorry aber da wurden wohl Frauen selber befragt was sie tun. Handwerklich Hilfe bedeutet daneben stehen und dumme Bemerkungen.

  2. Femen-Aktivistinnen stürmen Bühne der Elbphilharmonie
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article166559706/Femen-Aktivistinnen-stuermen-Buehne-der-Elbphilharmonie.html

    „Eigentlich wollte der US-Regisseur Woody Allen ein Jazz-Konzert in Hamburgs berühmten Konzerthaus geben. Doch plötzlich wird der Ablauf gestört ….“ Warum? “ … „Femen missbilligt, dass die Elbphilharmonie einem Pädophilen eine Bühne bietet“, erklärte die Frauenrechtsorganisation dazu im Internet ….“

    Fragt sich bloss, warum die Hexenjägerinnen der „Femen“ mit ihrer willkürlichen Privatjustiz von der „Welt“ zu einer „Frauenrechtsorganisation“ hochstilisiert werden…. Das hat mit „Rechten“ gar nichts zu tun, im Gegenteil…

    Hey, @Welt, warum nicht gleich die Hamburger „Antifa“ zur „Menschenrechtsorganisation“ erklären?

  3. Mit ihrem Engagement für Sarsour hat die ACLU sich vollkommen unglaubwürdig gemacht.

    „She fights for civil rights and civil liberties.“ Die Sharia wird jetzt als pro-Bürgerrechte/-freiheiten hingestellt 😀

    Die ACLU hat sich damit klar anti- civil rights und anti- civil liberties positioniert.

  4. Die Vandalen in Hamburg haben die Brandsätze und Rauchbomben nur „zurückgeworfen“, niemals zuerst geworfen! Und die eigentlichen Aggressoren waren die Politiker und die Polizisten! The Young Turks sind sowas von Anti-Polizei… wirklich unglaublich. Man sieht auch richtig wie sie selbst nicht glauben was sie sagen, weil ansonsten würden sie nicht angestrengt solchen Wert darauf legen die Gewalt von Linken als absurd darzustellen.

  5. Übrigens… Feministinnen haben überhaupt nichts gegen Männer…

        • Und du postes das hier auf dem Blog eines Masku, weil Maskus, Männer- und Väterrechtler ja so beliebt bei Politikern und erfolgreich bei der Organisation von Hilfe sind?

        • Ihr seid derart gefangen in Eurem „hiesige Frauen habens ja sooo gut… besser gehts gar nicht mehr“-Narrativ, irgendjemand muss Euch da ja raushelfen, Euren Blickwinkel erweitern.

        • Ach, Altruismus! Hilfst du dann auch anderen Feministinnen auf ihren Blogs dabei zu erkennen das die Gesellschaft eine ziemlich positive Einstellung gegenüber Frauen hat und das die negative Sicht auf die Situation von Frauen durch Feministinnen allzu oft grundlegend falsch ist … mit dem ganzen Wissen was du hier erlangst!

        • Eine positive Einstellung gegenüber Frauen kann man auf diesen Seiten hier mit Verlaub aber nicht ausmachen, im Gegenteil.

        • Eine positive Einstellung gegenüber Frauen kann man auf diesen Seiten hier mit Verlaub aber nicht ausmachen

          Nicht von Dir auf andere schliessen! Ich seh da ’ne sehr positive Einstellung z.B. gegenüber „Anne Nühm“…

          Weisst du, das ist ja genau so eine feministische Position… Weil einer der Wind um die Ohren bläst, meint sie gleich, dass sie hier stellvertretend für alle im Sturm steht.

          Auch diese Unart, den Umgang mit Positionen mit dem Umgang mit Vertretern dieser Positionen gleich zu setzen, sehe ich als typisch feministische Seuche…

        • „Ich seh da ’ne sehr positive Einstellung z.B. gegenüber „Anne Nühm“…“

          Na warum wohl? Weil sie NICHTS weibliches an sich hat, keine Forderungen für Frauen stellen würde, sich offenbar nichtmal vorstellen kann, irgendeine für Frauen typische Diskriminierungserfahrung machen zu müssen (über die sich nicht „glücklich“ wäre…). Daher bezweifel ich auch immernoch, dass wir es hier tatsächlich mit einer Frau zu tun haben. Viel wahrscheinlicher erscheint es mir da, dass da jemand ein Dauer-Experiment analog dem von Elmar https://jungsundmaedchen.wordpress.com/2012/02/12/ich-als-frau/ betreibt. Aber egal.

        • „Weil sie NICHTS weibliches an sich hat, …“

          #aufschrei, Feministin spricht Frau Weiblichkeit ab …. 🙂

          Ich zB glaube nicht, daß Du einen Mann hast oder er weiß was Du hier treibst. Sowas lässt kein richtiger Mann in seiner Nähe zu.

        • Wissen wir überhaupt, dass Semikolon nicht nur eine satirische Überspitzung ist? So ähnlich wie GodfreyElfwick nur nicht ganz so intellektuell „verkopft“.

        • Ich habe ja schon öfter die Vermutung geäußert das ; ein Anti-Feminist ist, der versucht den Feminismus in den Dreck zu ziehen… ööhhh als Redundanz oder so…

        • Wissen wir überhaupt, dass Semikolon nicht nur eine satirische Überspitzung ist?

          Nee nee, Mann.

          Ich hab da einen Mailwechsel liegen mit der lesbischen feministischen Schwester einer langjährigen Lebensgefährtin. Emma-Abonnentin der ersten Stunde und auch sonst etwas schief im synaptischen Spalt…

          Ging mal ursächlich drum, ob der Fall „Tugce“ (die, die sich ’ner Schlägerei mit ’nem jugendlichen Schläger entgegen stellte) patriarchale Unterdrückung gewesen sei.

          Nach Bereitstellungen sämtlicher Fakten (Gewaltstatistiken etc.) entschied sie dann, dass das sehr wohl patriarchale Unterdrückung gewesen sei, weil sie, die Feministin, dies so empfinde…

          Manchmal trage ich mich mit den Gedanken, den Mailverkehr anonymisiert als Blogbeitrag aufzubereiten – dann denk ich mir aber wieder: Ist nur ’ne anekdotische Evidenz, wem soll das nützen?

          Nein, das war keine satirische Überspitzung von ihr, dass hat die vollkommen ernst gemeint…

        • Also wenn die Anwendung von nackter Gewalt nicht als „Unterdrückung“ zählt, was ist dann bitte „Unterdrückung“?
          Ich lege übrigens wert darauf, damit noch nichts Negatives gegen „Unterdrückung“ gesagt zu haben.

        • Dann lass uns bitte unseren Glauben, dass nicht alle Frauen so schlimm wie Semi sind, ja? Uns gibt das Kraft.

          Nun gut. Es gibt deren Frauen nur zwei: Semikolon und Monika S. aus A.

        • @kardamon

          als ich rückblickend feststellte, dass ich nur doofe Monikas kenne, das also wohl ein echter Migränetantenname sein muss, musste ich an diese Anekdote von Max Goldt denken.
          Passt hier eh her.

          „Nie wieder Gäste! Das nächste Mal treffe ich mich lieber wieder wie dereinst mit meinen alten Existenzkomplizen, nennen wir sie mal spaßeshalber Bruno, Ewald und Hugo, am schrammigen Holztisch im Wirtshaus zum knallgrünen Huhn.“
          „Hallo Hugo, hallo Ewald, hallo Bruno!“ tönt es daher bald durch die Gasse. Doch da ist ja noch wer. Ächz, ein Persönchen. „Das ist Claudia“, sagt Ewald im Ton verkrampfter Lockerheit, und ein kurzer Blick von ihm erzählt die ganze fade Story. Dass sie den ganze Tag rumgenölt habe wegen heute abend, dass er dann gesagt habe: „Komm doch einfach mit!“, worauf die gesagt habe: „Ihr wollt ja nur wieder Bier saufen!“, dass sie dann mit ihrer Schwester telephoniert, daraufhin geweint, dann Bauchweh bekommen und sich in letzter Minute doch entschieden habe, mitzukommen.

          „Vier Hefeweizen und eine kleine Sprite!“

          „Wieviel trinkt ihr denn davon, wenn ihr euch trefft?“ fragt die Mitgebrachte. „Och, so vier oder fünf sind das schon.“ wird geantwortet. „Fünfrnal 5 Mark 50, das sind ja 27 Mark 50 für jeden. Also, ich muss von elfhundert Mark im Monat leben bei 680 Mark kalt, ihr ja offenbar nicht“, bemerkt die Stimmungskanone, worauf sie ihren von einem widerwärtigen roten Samtding zusammengehaltenen Pferdeschwanz öffnet und das widerwärtige rote Samtding mitten auf den Tisch legt. Ihre weiteren Gesprächsbeiträge lauten: „Kannst du deinen Rauch nicht mal in eine andere Richtung blasen?“ und „Was bist du eigentlich für ein Sternzeichen?“ Irgendwann fängt sie an zu heulen, weil der Hund ihrer Schwester vorige Woche gestorben ist, und um halb elf stellt sie fest, dass es schon halb elf sei, und Ewald ganz furchtbar müde aussehe, worauf sie sich denselben krallt und zum Abschied in scherzhaft ironischem Ton meint, dass sie hoffe, uns nicht den Abend verdorben zu haben. „Aber nein“, sagen wir und meinen das auch sehr ironisch.

          Bruno sagt: „Die tollsten Frauen laufen auf der Straße herum, aber die besten Freunde, die man hat, geraten immer an solche missgünstigen Ranzteile.“ Hugo weiß noch mehr: „Unseren Ewald sehen wir so bald nicht wieder. Der wird für Jahre in der Ranzschnecke verschwinden. Besuchen ist auch nicht drin. Sie würde es ihm selbstverständlich erlauben, aber wenn wir dann mal kämen, würde sie mit einer Wolldecke auf dem Sofa liegen und die Bürde unserer Anwesenheit als qualvoll lächelnde Märtyrerin geduldig ertragen. Sollte unser Gespräch trotz allem mal ein bisschen in Fahrt kommen, dann würde es bald unter der Wolldecke hervortönen: ‚Ewald, ich hab so kalte Hände. Kannst du sie mir nicht ein bisschen warmrubbeln?‘ oder ‚Ich will euch nicht hetzen, aber kannst du mir sagen, wie lange ihr ungefähr noch braucht? Nur ganz ungefähr.‘ Und dann dieser übertriebene Fruchtgestank überall von diesen Produkten aus dem Body Shop.“ lch weiß zu ergänzen: „Sie wird ihn zuschleimen mit Elton-John-Songs und Astrologie, wird ihn einspinnen in einen Kokon aus esoterischem Wirrwarr und hausfraulichem Quatsch, wird die ganze Bude vollstellen mit Schälchen, in denen kleine Perlen sind und verstaubte Blumenblätter und die widerwärtigen Samtdinger für den Pferdeschwanz, und bald wird er auch einen Pferdeschwanz haben, zusammengehalten von der männlichen Variante, einem widerwärtigen Frotteeding.“

          Aus Sorge um den armen Ewald trinken Hugo, Bruno und ich noch ganz viel, machen sogar noch ein Woandershin Walking. Bruno meint dann in dem Absturzladen, die Menschen werden von ihrem Vornamen geprägt, es gebe z. B. regelrechte Manfred- oder Christoph-Typen. ln Frankreich sei sogar ein Buch zu diesem Thema auf dem Markt. Tatsache sei, dass mindestens 50% aller blöden Freundinnen von netten Freunden Claudia heißen, das sei ein richtiger Migränetantenname. Bei blöden Lebenspartnern von netten Freundinnen sei die Bandbreite viel größer, die heißen Jens, Clemens, Oliver, Torsten und Tobias. Nur Ewald, Hugo und so weiter heißen die nie, denn die sind nett, und es folgt ein endloses Gebrabbel, welches meine Meinung bestätigt, dass dem Phänomen des trunkenen Woandershin-Walking prinzipiell kritisch gegenüberzustehen ist und dass das meiste, was nach zwei Uhr am Morgen passiert und gesprochen wird, ohne Reu vergessen werden kann.

          Max Goldt ist übrigens auch schwul 🙂

        • „Tatsache sei, dass mindestens 50% aller blöden Freundinnen von netten Freunden Claudia heißen, das sei ein richtiger Migränetantenname.“

          LOL

      • Eh, Semikolon, es geht den Frauen sehr gut. Was meinst du mit „ihr müsst mal aus diesem Blickwinkel rauskommen“?

        Sorry, selbst wenn das so stimmt, ist das so ein kleines Problem im Vergleich zu dem was wir hier so besprechen, dass ich mich schon frage ob das reine Provokation ist.
        Es ist ja nun nicht so als gäbe es nicht genug stellen die sich ganz hart spezifisch um die Probleme von Frauen kümmern.

        • „Sorry, selbst wenn das so stimmt, ist das so ein kleines Problem im Vergleich zu dem was wir hier so besprechen, dass ich mich schon frage ob das reine Provokation ist.“

          Es geht um Leben und Tod, Du Arsch.
          Der Babyblues der Wöchnerinnen gilt nichtmal als krankhaft (sondern wird von Manchen „Experten“ gar als „gesunde Reaktion“ gelabelt) anlässlich seiner Verbreitung von bis zu 80 %, mindestens jede vierte Mutter rutscht darüber in eine handfeste Depression.

          Ach ja, und die Diagnose Depressionen ereilt auch viermal so häufig Frauen wie Männer.
          Bestimmt weils ihnen so gut geht, wa?

          Das Lagebild vor 4 Jahren:

          „Die Haftpflichtversicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten Jahren rasant gestiegen: Vor 2010 betrugen sie um die 450 Euro im Jahr, jetzt 4.480 Euro. Das ist eine Steigerung um den Faktor zehn innerhalb von drei Jahren. …

          Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat einen durchschnittlichen Stundenlohn von 8,50 Euro für Hebammen errechnet. Mit diesem Lohn bewegen sie sich abzüglich Kosten, Sozialversicherung und Steuern fast im ehrenamtlichen Bereich. Und das hat Folgen: In Deutschland arbeiten 60 Prozent aller Hebammen freiberuflich. Seit 2009 haben gut 25 Prozent von ihnen die Geburtshilfe aufgegeben, weil sie die Kosten nicht mehr tragen können. …

          Von ihrem Geschick hängt nicht selten ab, wie ein Säugling seine ersten Lebensmomente verbringt. Wechselndes oder abwesendes Personal, technische Dauerüberwachung statt menschliche Zuwendung verunsichern viele Frauen. Doch um gebären zu können, muss der Körper das Hormon Oxytocin und Endorphine ausschütten. Dies geschieht nur, wenn die Frau sich ruhig und sicher fühlt. Der Körper eines ängstlichen Menschen schüttet stattdessen Adrenalin aus. Adrenalin jedoch hemmt die Geburt. Wenn die Frauen infolgedessen erschöpft sind oder die Geburt nicht vorangeht, kann es zu mehr medizinischen Interventionen und mehr Notkaiserschnitten kommen. In Deutschland kommen im Krankenhaus jetzt schon über 30 Prozent der Kinder per Kaiserschnitt zur Welt, das ist die dritthöchste Rate innerhalb der EU. …

          Die schon bestehende interministerielle Facharbeitsgruppe soll luftigen Worten Taten folgen lassen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird an ihr Versprechen erinnert, das sie im Rahmen eines Bürgerdialogs der Hebamme Nitya Runte gab: Sie persönlich werde sich einschalten, falls die Ergebnisse der Arbeitsgruppe die Situation der Hebammen nicht verbessern sollten. Auch Peer Steinbrück hat vor der Wahl zum Thema Teure Haftpflichtversicherungen für Hebammen in einer Fragerunde erklärt: „Das Problem ist erkannt.“ “

          http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-10/hebammen-geburtshilfe-politik/komplettansicht

          Und was hat sich verbessert seither? Absolut nix.

        • @ semi-Kolon:

          Ach ja, und die Diagnose Depressionen ereilt auch viermal so häufig Frauen wie Männer.
          Bestimmt weils ihnen so gut geht, wa?

          Nur weil Frauen öfters diese Diagnose gestellt bekommmen, sagt das noch lang nichts über die Vorkommen dieser Krankheit aus.

          Die Tragik mit der Depression bei Männern ist die, dass in der traditionellen Rollenverteilung die Männer am wenigsten die Option haben, wegen einer Depression Fehlzeiten im Job zu haben.

          Dazu kommt noch die fatale Wirkung, dass Alkohol den Botenstoff Serotonin, der bei einer Depression zu wenig vorhanden ist, freisetzt. Viele Fachleute sind der Ansicht, dass ein überweigender Teil der Alkoholismus-Erkrankungen das Ergebnis einer fehlgeleiteten Selbstmedikation gegen eine Depression sind.

          75 % aller Suizide werden von Männern verübt – bei denen ist es dann leider zu spät für eine fundierte psychiatrische Diagnose.

        • @ semi-Kolon:

          Es geht um Leben und Tod, Du Arsch.

          Madame vergreifen sich entschieden im Ton…

          Matze nannte eine Liste mit Frauenorganisationen, die du nun schön abarbeiten kannst, um dein Anliegen spezifisch dort anzubringen. Wie weit bist du denn schon gekommen?

        • „Nur weil Frauen öfters diese Diagnose gestellt bekommmen, sagt das noch lang nichts über die Vorkommen dieser Krankheit aus.“

          Es gab mal eine Studie, die hier zitiert wurde, wo Schauspieler mit exakt gleichem Auftreten zum Arzt geschickt wurden. Die Männer bekamen deutlich weniger die „Depression“ Diagnose.

        • @Semi
          „Haftpflichtversicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten Jahren rasant gestiegen: Vor 2010 betrugen sie um die 450 Euro im Jahr, jetzt 4.480 Euro …“

          Das kommt vom Fanatismus, mit dem diese „Hausgeburten“ durchgezogen werden. Diese unverantwortliche Praxis führte zu den grotesken Versicherungssummen, ist also rein hausgemacht.

          Und dann via den „Deutschlandfunk“ rumklagen und Panik mit angeblich ungenügender med. Versorgung schüren — das ist einfach nur hochgradig unseriös und frech.

    • Na, hoffentlich fährt niemand, der von diesen alarmistischen fake news wirklich beunruhigt ist, überhaupt ins Ausland: da droht dort doch gleich die volle unorganisiere und unzumutbare Hölle!

      • Wir sind auf dem besten Wege zum Entwicklungsland, das muss man einfach klar so sehen wie es ist.
        Bei unserem Nachbarn Niederlande ist die 1 zu 1 – Betreuung durch Hebammen noch gewährt.
        Mehr noch: die Geburtshilfestrukturen sind so intakt, dass die aller-allermeisten Frauen (außer den Risikofällen, die z.B. einen geplanten Kaiserschnitt benötigen) in ihren eigenen Wänden hebammenunterstützt gebären. Das kennen wir schon seit Generationen nicht mehr (unser System ist natürlich teurer, dabei aber keineswegs besser).

        • Nochmal, warum schlägst du damit hier auf? Du hast tausende andere Stellen, die damit auch real helfen könnten. Warm kommst du mit dieser „News“, ich müsste erstmal checken ob das überhaupt stimmt, auf der feministischen Seite wird pathologisch gelogen, zu uns?

        • Viele Frauen erwarten halt die Voll-Rund-um-Papmperung auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn die Schwangeren (oder halt der von ihr ausselektierte Macker) die Leistungen – die diese in Anspruch nehmen – so bezahlen würden, dass der Job der Hebamme lukrativ wäre, dann würde es das Problem gar nicht geben. Da Frauen aber Weltmeister darin sind, keine Eigenverantwortung zu übernehmen und alles auf andere abzuwälzen, plärren sie halt wie 3-Jährige, wenn andere ihnen nicht auch noch auf Kosten anderer den Hintern pudern.

          Die Säuglingssterblichkeit ist in Deutschland sehr gering und steht auch im weltweiten Vergleich recht gut dar. Die medizinische Versorgung scheint also in Deutschland recht gut zu sein. Und wie gewöhnlich plärren Frauen trotzdem weiter, auch wenn ihnen auf Kosten anderer der Hintern gepudert wird. Denn wie jede 3-Jährige wollen sie immer mehr haben und halten es für eine völlig Selbstverständlichkeit, dass andere die Folgen für ihre Handlungen zu tragen haben.

        • „Nochmal, warum schlägst du damit hier auf?“

          Ihr habt hier jüngst noch über die „juristische Abtreibung“ diskutiert, häufiger wurde dabei erwähnt, dass austragen, gebären & zur Adoption freigeben vergleichbar sei mit dem was ihr für unwillentliche Väter fordert.

          Lasst den Scheiß einfach, dann lass ich Euch vielleicht auch in Ruhe mit sowas.

        • „dass austragen, gebären & zur Adoption freigeben vergleichbar sei mit dem was ihr für unwillentliche Väter fordert.“

          Das “ austragen, gebären“ vergleichbar ist, hat hier wohl niemand behauptet und das ist auch etwas anderes wie „zur Adoption freigeben“. Das wird auch nicht gleich nur weil du das alles in eine Aufzählung packst. Warum „zur Adoption freigeben“ aber nicht vergleichbar ist, musst du dann erklären. Wenn die Frau kein Kind wollte, hätte sie eben keinen Sex haben sollen…

    • tja, frau sollte sich halt mal entscheiden:

      Entweder ist Schwangerschaft eine Krankheit – dann reist frau auch nicht; oder es ist keine Krankheit – dann kann frau sogar Flugreisen unternehmen.

      • Vielleicht noch zu dem „man müsste sich entscheiden“: es gibt nunmal riesige Unterschiede bezüglich der Belastung und Bedrohungslage für eine gebärende Frau.

        Aufgrund meiner Körpergröße (bzw. noch konkreter: meines nicht-ausgewachsenen Beckens) war mein Gyn der Ansicht, dass ein prognostiziertes Geburtsgewicht spätestens ab 3,5 kg gleichbedeutend wäre mit Kaiserschnitt (oder anderenfalls Tod). Bei anderen anatomischen Gegebenheiten (20, 30 cm mehr Längenwachstum und/oder ein „gebärfreudiges“ Becken) können manche Frauen aber auch ihr Neugeborenes quasi mühelos im Gehen zur Welt bringen (bis zu einem gewissen Geburtsgewicht – ich hab mich übrigens mal mit einer Frau unterhalten, bei der sich die Instrumentengestützte Prognose unter den Wehen um ein sattes KILO verschätzte… diese Frau wäre dann auch fast gestorben).

        • Vielleicht noch zu dem „man müsste sich entscheiden“…

          …eben nicht man!

          Weg mit der patriarchalen Unterdrückung! Das muss frau entscheiden!

        • Ich hatte wohl noch gar nicht erwähnt, dass unsere 11-jährige größer ist als ich inzwischen. Ihre Schuhgröße liegt mit 38 sogar bereits zwei Nummern über meiner, Anziehsachen können wir im Prinzip aber schon noch teilen. Mal sehen wie lang noch.

        • Du zeigst hier einfach nur die Verantwortungslosigkeit des weiblichen Geschlechts. Schwangerschaft heißt Verantwortung. Trage sie. Wälze sie nicht auf andere ab.

          Seitdem ich weiß wie faschistisch das feministische System in den USA ist… ja, faschistisch ist der komplett korrekte Ausdruck, keine Übertreibung…. habe ich für deine im Vergleich belanglosen und komplett vermeidbaren Probleme sehr wenig Verständnis. Sorry not sorry, Woman up.

        • „YOU are scum.“

          Notierst du das jetzt wieder als eine deiner „gewonnenen“ Diskussionen, mit denen du dich hier regelmäßig selbst rühmst? Naja, ist ja eine feministische Grundüberzeugung: Wiederholen etwas nur oft genug, dann glaubst du es irgendwann selbst.

          ^^

        • „Schwangerschaft heißt Verantwortung. Trage sie. Wälze sie nicht auf andere ab.“

          „YOU are scum.“

          Oh man, das ist echt zu komisch!

          ^^

    • Die Situation scheint sich tatsächlich zu einem Problem auszuwachsen. Ich finde es erstaunlich, dass in den Medien nie nach dem Warum gefragt wird. Es wird gemeinhin auf die erhöhten Versicherungskosten zurückgeführt. Aber warum steigen die Versicherungskosten? Sind das alles misogyne Schweine, die Frauen fertig machen wollen? Oder gibt es vielleicht Sachgründe, die zu der Verteuerung führen?

        • Zum anderen sind auch Schadensersatzansprüche in die Höhe geschnellt. Während 2003 noch davon ausgegangen wurde, dass 2,5 Millionen Euro für die Regulierung eines Schadens ausreichen, deckt die DHV-Versicherung heute schon 7,5 Millionen Euro ab.

          So weit, so bekannt. Und warum steigen die Schadensersatzansprüche? Wer verklagt den die Hebammen?

          (Ich glaube, es ging Semikolon primär um das Problem darzustellen, das Frauen betrifft.)

        • „Wer verklagt den die Hebammen?“

          Wohl die Frauen, die die romantische Geburt zu Hause haben wollten und dann geht irgendwas schief und schuld ist ja immer jemand anders, oder?

        • @ Werlauer:
          Und warum steigen die Schadensersatzansprüche?

          Früher überlebten Neugeborene mit „schweren Geburtsschäden“ nicht sehr lange. Heutzutage werden aber bereits die kompliziertesten Fälle erfolgreich“am Leben erhalten“, teilweise mit jahrzehntelangen Spätfolgen. Und mit entsprechenden Pflegekosten oder gar mit Renten. All das kostet ein Heidengeld…

          Zitat aus spon.de: Ist ein Kind durch einen Geburtsfehler schwer beeinträchtigt, leistet der Versicherer laut GDV heute im Schnitt 2,6 Millionen Euro. Von 2003 bis 2012 seien die Ausgaben für schwere Geburtsschäden um fast 80 Prozent gestiegen.

          Im Zweifelsfall bleibt es an der Hebamme hängen; sie haftet dafür, dass sie die Risikogeburt nicht erkannt hat – oder die Schwangere nicht ins nächste Krankenhaus überweiden hat.

        • Also ist die Situation durch Frauen, die Hebammen verklagen entstanden. Das heißt, die Frauen sind selber die Ursache für die Situation der Hebammen. Und sie könnten die Situation auch wieder ändern (z.B. durch eine freiwillige Haftungsbeschränkung).

        • und nicht zu vergessen:
          Und unter den Hebammen sind zahlreiche, die dem Eso-Kram zugeniegt sind nebst der notorischen Abneigung gegen die „Schulmedizin“. Auch daher das blinde Propagieren der „Hausgeburt“.
          Fast überflüssig zu sagen, dass diese Szene stark mit der feministischen „intersektionalisiert“, sich überschneidet.

          Das ist also schon sehr interessant, was Semikolon hier gepostet hat. Es zeigt ja auf, wie Medien mit den korrupten Interessen des Gesundheitssektors (und beide sind sie durch öffenttliches Geld finanziert!) eine Einheitsfront bilden, um Kohle abzuzocken.

          Es ist alles so atemberaubend unehrlich und schwindelig. Und verbiegt Ausrufezeichen in Semikolons.

        • Also ist die Situation durch Frauen, die Hebammen verklagen entstanden. Das heißt, die Frauen sind selber die Ursache für die Situation der Hebammen.

          Nee, kann man nicht in dieser Eindeutigkeit sagen. Lass das mit der Klage mal nebenan. Ist ’ne Haftpflichtsache, genau wie mit ’nem KFZ. Da ist die Versicherung auch nur bei grober Fahrläsigkeit oder schlimmer raus aus der Haftung. Und zahlt trotzdem – um dann später evtl. Regress beim Versicherungsnehmer zu nehmen

          Ursache ist eigentlich der immense Fortschritt in der Medizin – aus jedem Klumpen Hack noch ’ne Existenz formen zu wollen und zu können. Ich denk‘, da kannst du als Eltern noch lang sagen: Lasst es sterben – wenn die Automaten mal angestellt sind, wird es verdammt schwierig. Selbe Diskussion wie in der Geriatrie…

          Vielleicht auch Eltern, die seit vielen Jahren einen auf Reproduktionsmedizin machen, weil es auf „natürlichen Weg“ nicht klappt. Und die dann halt auch den Klumpen Hack nicht aufgeben wollen…

          Und sie könnten die Situation auch wieder ändern (z.B. durch eine freiwillige Haftungsbeschränkung).

          Dann werden die Kosten einfach nur verlagert – Richtung Krankenversicherung, Unfallversicherung oder Steuerzahler… …falls das rechtlich überhaupt möglich ist..

        • @ Alex:

          Auch daher das blinde Propagieren der „Hausgeburt“.

          Betrifft nicht nur die Hausgeburt, sondern auch und im grösseren Mass die sogenannten „Beleg-Hebammen“. Also jene, die die Entbindung im Spital begleiten und dazu ein Spitalbett „belegen“. Eigentlich sinnvoll, nicht jede Geburt erfordert wirklich einen Arzt. Und mit dem Vorteil, im Notfall schon im Krankenhaus zu sein.

          Reine „Spitalgeburt“ hat halt den „Vorteil“, dass die Haftpflichtprämie im Gesamtumfeld der Haftpflichtsachen quersubventioniert wird und nicht so sehr ins Gewicht fällt.

        • „Reine „Spitalgeburt“ hat halt den „Vorteil“, dass die Haftpflichtprämie im Gesamtumfeld der Haftpflichtsachen quersubventioniert wird und nicht so sehr ins Gewicht fällt.“

          Vor allem sind alle möglichen Stellen erreichbar und optimale gesundheitliche Versorgung gewährleistet. Daher ist dann die Versicherung billig.

        • Die Haftpflichtprämie für freiberufliche Hebammen war letztes Jahr um diese Zeit nochmal auf 6.843 Euro gestiegen, just diesen Monat erhöhte sie sich (vor 2 Jahren bereits entschieden!) nochmal auf insgesamt nunmehr 7.639 Euro.

          Nur etwas um die 1 % aller Geburten sind noch Hausgeburten, ihr Pappnasen (vor zwei Jahren: knapp 2 %) – mehr als jede dritte Geburt ist allerdings ein (Not-)Kaiserschnitt (der lohnt sich ja auch mal richtig für die Krankenhäuser!).

          Woran diese Entwicklung also mit Sicherheit nicht liegen kann:
          an den freiberuflichen/Beleghebammen selbst.

          Das Hebammensterben muss politisch gewollt sein, kann keine bloße Verkettung unglücklicher Umstände mehr sein, m.A.n.

        • Vor allem sind alle möglichen Stellen erreichbar und optimale gesundheitliche Versorgung gewährleistet. Daher ist dann die Versicherung billig.

          Das löst das Grundproblem aber nicht. Im Gegenteil. Das Grundproblem ist die „Weiterbehandlung“ von Geburtskomplikationen. Vor 30 Jahren war die Folge in aller Regel der Exitus. Keine Nachfolgekosten ausser Reinigung und Beerdigung. Egal, ob Spital oder Hausgeburt.

          Heutzutage werden Geburtskomplikationen auf Teufel komm raus behandelt. Operationen schon im Mutterleib, Herzoperationen am ersten Lebenstag, Brutkasten etc…

          Lies dir mal „Frühgeburt“ auf Wikipedia durch, incl. „Hirnblutungen“ und „Spätfolgen“:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChgeburt

          Da ist nebenbei die Chance des Nichtüberlebens bei einer „spitalfernen“ Geburt grösser… und kostengünstiger…

        • Gebären im Krankenhaus bedeutet: Du hast keine Auswahl wer Dich durch die Geburt begleitet, im Regelfall sinds auch mehrere – die es aber Alle eilig mit Dir haben!

          Gewalt, viele unnötige Verletzungen und daraus folgender Hass ist da vorprogrammiert (der auf die Hebammen projiziert wird). Gerade die Guten Hebammen halten die Arbeitsbedingungen selbst zunehmend nicht mehr aus. Und das auch schon ohne die Haftpflichtproblematik (die die Krankenhaushebammen ja nicht betrifft). 3 von 4 ländlichen und jede zweite städtische Gebärstation hat Hebammenmangel, Leute. Wo soll das enden bittschön?

        • ach, Semi-Kolon:

          ihr Pappnasen

          Wie arg ist denn deine emotionale Bedrängnis, dass du nur noch mit Beleidigungen um dich werfen kannst? Pappnasen, Arsch, SCUM…

          Semisemikolon, du disqualifizierst dich mit jedem Posting mehr. Und wunderst dich dann, dass dich keiner mehr so richtig ernst nehmen kann. Semi, solch ein Verhalten ist ist ein Offenbarungseid. Streng dich doch ein bisschen mehr an – ich bin sicher, du schaffst das!

          Das Hebammensterben muss politisch gewollt sein, kann keine bloße Verkettung unglücklicher Umstände mehr sein, m.A.n.

          Tote Hebammen – wo? Ach, du meinst das metaphorisch… Pathetische Metaphern nützen nix, im Gegentum. Die gehören in die Oper oder auf die erste Seite der BILD, aber nicht in eine Diskussion mit Männern. Diesen Absatz bitte ausdrucken und neben den Monitor kleben. Das wird dich weiterbringen in deiner Internet-Existenz, sei dir da ganz sicher!

          Ja, klar politisch gewollt. Wenn die eigene Nachdenk-Fähigkeit ihr Ende erreicht, so greift frau am besten zu einer Verschwörungstheorie.

          Nein, Occams Razor soll uns da reichen: Medizinischer Fortschritt in Kombination mit Versicherungsrecht. That’s all…

          Jedoch, wenn alle Hebammerinnen so drauf sind wie du, dann wundert mich das nicht, dass die da nicht weiterkommen mit einer tragfähigen Lösung…

        • „Wie arg ist denn deine emotionale Bedrängnis, dass du nur noch mit Beleidigungen um dich werfen kannst? Pappnasen, Arsch, SCUM…“

          Viel zu höflich bin ich noch angesichts dieser Gesprächsrunde. Aber ich arbeite an mir.

        • Gerade die Guten Hebammen halten die Arbeitsbedingungen selbst zunehmend nicht mehr aus. Und das auch schon ohne die Haftpflichtproblematik (die die Krankenhaushebammen ja nicht betrifft). 3 von 4 ländlichen und jede zweite städtische Gebärstation hat Hebammenmangel, Leute. Wo soll das enden bittschön?

          Tja, um Arbeitsbedingungen auszuhandeln, sammelt man sich in einem Personalverband. Manche nennen es auch „Gewerkschaft“. Funktioniert in aller Regel. Frag mal den Claus Weselsky von der GDL.

          Aber irgendwie – keine Ahnung wieso – kriegen frauendominierte Berufszweige das nicht hin. So, als ob die schlichtweg zu blöd dazu wären. Ich sach nich, dass die zu blöd dazu sind. Ich sach nur, dass die so einen Eindruck auf mich machen. Egal ob Schlecker-Frauen oder Hebammen… und die Kita-Erzieherinnen hatten den Vorteil, dass an den Verdi-Verhandlungsrunden Verdi-Männer teilnahmen.

          Wär ja wieder was für Evo-Chris: Männer im Jagd-Verband müssen sich organisieren, müssen ihr Ziel anvisieren, müssen es über lange Wege hinweg verfolgen. Die Sammlerinnen dagegen pulen mal hier ne Beere, graben mal dort nach ner Wurzel und wenn es kompliziert wird mit pulen und graben, dann finden sie irgendiwe gemeinsam einen neuen Acker…

          Wo das enden soll? Wie vor 200 Jahren, die Kreißende hatte Mutter, Tante und große Schwester als Beistand. Und dass alles nur, weil Frauen sich nicht ernsthaft(!) organisieren können…

          Aber wie gesagt, frag mal den Claus Weselsky von der GDL…

      • Aber bitte im Blick behalten: Semikolon schlug hier nicht mit der Haftpflicht-Problematik auf, sondern mit einer skurrilen „Reisewarnung“…

  6. Cancer… die volle Packung.

    Die Tochter darf natürlich machen was sie will, aber die Junge, der Pascha und Vergewaltiger in spe darf keinesfalls irgendwas machen was Jungen gerne machen. Dadurch wächst nur die toxische Männlichkeit in ihm.

    Aber das diese Feministin hier das Selbstwertgefühl und wahrscheinlich die Zukunft ihres Sohnes fickt ist natürlich nicht so schlimm wie das Männer im stehen pinkeln. DAGEGEN müssen Feministinnen was machen!

    „Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist.“

    Ja… was soll man dazu sagen?

      • Ich für meinen Teil habe schon genug Texte von irgendwelchen feministischen Müttern gelesen, die das Selbstwertgefühl ihrer Söhne zerstören wollen – kritisiert wird sowas von dem Feministinnen, die behaupten das Feminismus ja gar nichts mit Männerhass zu tun hat, natürlich nicht. Die schreiben lieber einen Text über Manspreading oder benennen irgendetwas das Frauen sich selbst untereinander antun, ohne Einfluss von Männern, als „patriarchal“ und geben damit wieder Männern die Schuld

  7. Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 werden nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes im Bundesgebiet etwa 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt sein, davon 31,7 Millionen Frauen und 29,8 Millionen Männer.

    Wie wär’s mit ’ner „Wählendenquote“? Per Losverfahren werden 1,9 Millionen Frauen nicht zur Stimmabgabe zugelassen…

    https://www.bundeswahlleiter.de/info/presse/mitteilungen/bundestagswahl-2017/01_17_wahlberechtigte.html

    • Diesen „Reframe“ nehme ich natürlich nicht ernst. Aber dennoch finde ich ihn interessant. Denn immerhin fordern einige FeministInnen Gleichstellung (im Sinne von Ergebnisgleichheit). Wer soetwas fordert, muss natürlich damit rechnen, dass es sich – wie dein Beispiel es zeigt – auch gegen einen verwenden liesse.

      • Ach, einfach mal konsequent sein:

        Ab 2021 werden alle Parteien gleichgestellt und enthalten die selben Anzahl von Stimmen.

        Die Wahl findet von der Ergebnisgleichheit natürlich unbeeinflusst statt – die Demokratie bleibt also gewahrt.

    • Nur weil eine Wettermoderatorin ein Kopftuch trägt und die andere nicht, davon auf das ganze Land zu schließen ist schon sehr merkwürdig.
      Und selbst darauf, wie progressiv die Einstellung einer Person ist, kann man nicht immer anhand der Kleidung schließen.

      • Es gibt aber soweit ich weiß nur in Länder mit hohen Anteil an weißer Bevölkerung die Forderung nach mehr Diversität und der Sichtbarmachung von Minderheit. Wenn in Indien oder Japan in einem Film, auf dessen Cover oder sonst wo nur Inder bzw. Japaner zu sehen sind, interessiert das dort keine Sau. Hier hingegen kann man dafür als Rassist beschimpft werden.
        Außerdem hat die schwedische Regierung schon Videos raus gebracht mit der Aufforderung an die indigene Bevölkerung sich jetzt Mal zu integrieren und in den 80-90ziger Jahren wurde dort von den links-grünen Politikern behaupten das Schweden keine eigene Kultur besitzt und es deswegen notwendig ist Leute von außerhalb ins Land zu holen.

      • Nicht immer, aber Kopftuch sagt doch schon eine Menge aus … zB daß Regen gibt. Kann in Schweden ja schon mal, Irak hat ja eh Wüste und da is immer trocken! 🙂

        Aber auch sonst sagt das Kopftuch nunmal was aus und wenn es nur die sklavische Befolgung alter Märchenbuchregeln ist.

      • Ok du willst mir also erzählen dass du hier keine Unterschiede siehst? Wirklich…

        Ähm, nein, Kleider machen Leute, nicht nur nach aussen, sondern auch nach innen.
        Und bitte bleib mir mit dem #notall weg. Du willst mir ja wohl nicht sagen, dass das bei keinem der Fall ist oder? So, schön, jetzt haben wir wenigstens mal die Grenzen abgesteckt, die schon vorher klar waren.

        In den weitaus häufigsten Fällen kann man von Kleidung auf Progressivität schließen. Und zwar so gut, dass du die Ausnahmen darlegen musst, nicht wir die Regel.

    • Was ein Kopftuch mit Progressivität zu tun hat, musst du mir mal erklären.
      Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, da hatten bei uns im Oldenburger Münsterland fast alle Frauen ab einem bestimmten Alter ein Kopftuch auf.
      Lore Lorentz hat in einem ihrer Programme mal gesagt, dass sie den türkischen Frauen nie verzeihen könne, jetzt ihr Kopftuch nicht mehr aufsetzen zu können; tatsächlich verschwand das Kopftuch bei deutschen Frauen, als immer mehr türkische Frauen damit zu sehen waren.

      • „tatsächlich verschwand das Kopftuch bei deutschen Frauen, als immer mehr türkische Frauen damit zu sehen waren.“

        Interessante These. Werd mal meine Mutter fragen, ob es einen Grund gab, warum sie irgendwann nicht mehr mit dem Kopftuch zum Einkaufen ging.
        Für uns Kinder (60er Jahre) waren deutsche Frauen mit Kopftuch ein alltäglicher Anblick.

        • es war do wohl mehr ein allgemeiner Trend das Kopfbedeckungen aus der Mode kamen, es tragen ja auch weniger Männer Hüte

        • „es war do wohl mehr ein allgemeiner Trend das Kopfbedeckungen aus der Mode kamen, es tragen ja auch weniger Männer Hüte“

          Nehm ich auch an. Gefühlt würde ich sagen, dass das „deutsche“ Kopftuch schon auf dem absteigenden Ast war, als die ersten Türkinnen auf den Straßen sichtbar wurden.
          Aber es könnte natürlich auch was an der These von Thomas sein.

      • „Was ein Kopftuch mit Progressivität zu tun hat, musst du mir mal erklären.“

        Das Kopftuch war (auch) mit der „Progressivität“ des Islam engstens verknüpft, als es als politisch korrekt galt, Verscheierungen anzulegen und vorzuschreiben.

        Die fortschreitende Islamisierung von Ländern wie der Türkei konnte man 2 Jahrzehnte mitverfolgen, davor schon anderweitig.

        Die Verbreitung des Islam in den letzten Jahrzehnten hat sich nur wegen seiner vermeintlichen Progressivität ereignen können! Das waren immer „Fortschrittsparteien“, die islamistischen Parteien, siehe auch Erdogan usw usf

    • Einfach erschreckend – 140 Sterbefälle während der Schwangerschaft werden durch 31% Politikerinnen aufgewogen. (USA 32 vs. Algeria 31)

  8. „Scientists Re-created an Extinct Virus“
    https://www.scientificamerican.com/article/scientists-re-created-an-extinct-virus/
    „For years there have been warnings that advances in science could make it possible to cook up killer diseases in laboratories and unleash them on the world.
    This week came news that scientists at the University of Alberta have put together from scratch a relative of the smallpox virus — and a reminder that the threat of deadly viruses created by humans is more than theoretical.
    The smallpox virus, which triggered brutal disease for centuries, was declared eradicated in 1980 after a successful global effort to end its reign of terror. But some scientists fear that it could be revived through what’s known as synthetic biology — the ability to make a virus by putting together by the recipe outlined in its genetic code.“

  9. Die Frace der „Talkshows“, wie vorhergesehen:

    „„Es ist unerträglich, mit Ihnen in einer Runde zu sitzen, wenn sie sich hier als Oberzensor und Oberintellektuelle verstehen und dann einen Polizeibeamten in dieser Form beleidigen“, echauffierte sich Bosbach und setzte hinzu, das habe mit Diskussion überhaupt nichts zu tun.“

    … und Bosbach ging wegen der Linksextremistin Dithfurth….

    https://www.welt.de/vermischtes/article166567193/Es-ist-unertraeglich-mit-Ihnen-in-einer-Runde-zu-sitzen.html

    Ich finde, das staatliche Monopolfernsehen sollte nur noch linksextremistischen und antisemitischen Abschaum einladen und wäre damit dann wenigstens unter seinesgleichen…..

    Noch viel besser ist die Zerschlagung und Abwicklung der sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“. Den Mist soll doch jeder nur freiwillig sehen, niemand dafür bezahlen müssen.

  10. „Gewalt in Hamburg hat auch etwas mit links zu tun“ – eine Replik auf Gero von Randow

    Es ist Sommer, Sommerferien oder Urlaubszeit, wie man in Deutschland vermutlich sagt. Bei uns in der Schweiz spricht man von einem „Sommerloch“, wenn es um die Medien geht. Und weil die Medien im Sommerloch nur sehr wenige Themen besitzen, über die sie berichten können, wird nun in den Medien pausenlos über die Krawalle anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg schwadroniert. Auch Gero von Randow hat sich in einer Kolumne Gedanken darüber gemacht, wie die Linke zu politischer Gewalt steht. Nachfolgend eine Auseinandersetzung bzw. Replik darauf.

    https://man-tau.com/2017/07/13/gewalt-ihamburg-gero-von-randow/

    • Solche ideologisch hirnverbrannten Idioten bevölkern die Welt der zwangsfinanzierten Einheitsmedien:

      „Trifft man in diesem Fummel dann auf Sexismus, der sich in einen Schleier der Ironie hüllt, ist es schwer zu erkennen, wer da vor einem steht. Dann braucht es die Beobachtung von außen, um ihn wahrzunehmen. Nachdem ich den Edition F-Artikel gelesen und ausgiebig in eine Papiertüte geatmet habe, sehe auch ich: Ja, ich bin in sexistische Kackscheiße geraten.“

      Wäre es dann nicht Zeit zu kündigen?

      „Seit 15 Jahren arbeite ich beim Fernsehen und obwohl ich in den Redaktionen vielen Frauen begegne, bestimmen in den Sendern und Produktionsfirmen in der Regel männliche Menschen darüber, was wie erzählt wird.“

      Und sich der Forderung anzuschliessen, den ideologischen Sumpf der Einheitsmedien trockenzulegen?

      Aber nein, die Knothe ist ja auch eine jener Frösche, die in diesem Sumpf gross geworden sind und nur zum Schein über ihn herziehen. Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing, nicht wahr Frau Knothe? „Ja, ich bin in sexistische Kackscheiße geraten.“ Ganz genau, Frau Knothe, nur ganz anders als SIE denken ….

    • Wo wäre eigentlich das Problem, wenn ein Präsidentschaftskandidat über Russland belastendendes Material über den Konkurrenten um das Amt erhalten sollte, wenn das belastende Material kein Fake ist? Dürfen belastende Informationen nur von befreundeten Personen ermittelt werden und in Umlauf gebracht werden? Ich meine, wenn die eigene Presse ihrem Job nicht mehr nachkommt und sich penetrant blind in der Überwachung der für richtig angeordneten Politiker stellt, dann ist es doch gut, wenn andere die Aufgaben der untauglichen Presse übernehmen.

      Und, wenn Trump und Russland zumindest einen etwas versönlicheren bzw. kooperativeren Kontakt pflegen sollte, dann dürfte das für Friedensbefürworter bzw. Nichtkriegstreiber auch kein so negativer Aspekt sein.

      • „Ich meine, wenn die eigene Presse ihrem Job nicht mehr nachkommt“

        „Die Presse“ hat als Wirtschaftsunternehmen natürlich ihre eigenen Wirtschafts-und Polit-Interessen wie alle auch und „Investigativ-Journalismus“ ist nur ein weiteres Produkt aus dem medialen Produkte-Kosmos. Diese Meinungsmacherpresse kommt ihrem Job, ihren Eigeninteressen, hier sehr wohl nach, auch wenn über Trump-Russland so gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

        Fragt sich bloss, wer das kaufen und lesen will.
        Das allerletzte ist natürlich zum Kauf dieses zweifelhaften Produkts auch noch gezwungen zu werden.

        Gut ist nur, dass man an den klaren Bullshit-Stories, die so gerade herrschen, sehen kann welchen Medien besser nicht zu trauen ist (also auch, was andere, scheinbar unverfängliche Nachrichten betrifft).

  11. „Die Linke ist nur noch ein Arm der Islamisten-Bewegung.“

    Über die Jahre dürfte dieser Spruch immer wahrer werden…. h/t hier, Kommentar zum endorsement Sarsours durch ACLA:

    Willkommen in der Hölle, die ihr euch selbst bereitet, liebe „Linke“

  12. Ich springe hier mal Semikolon entschieden bei, was das Hebammen – Problem angeht.

    Die Haftpflichtkosten sind nicht explodiert wegen esoterischer Hausgeburten oder klagefreudiger Frauen, die „rundum gepampert werden wollen“.

    Die Haftpflichtkosten explodieren, weil die Krankenkassen alles verklagen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Und da fällt den Hebammen die spezielle rechtliche Situation auf die Füße. Denn auch angestellte Hebammen im Krankenhaus sind – zumindest auf dem Papier – nicht den Ärzten unterstellt. Und damit sind sie – ebenso wie Ärzte – haftbar, wenn etwas schiefgeht. Und die Krankenkassen versuchen rücksichtslos, auf dem Klageweg ihre Auslagen wieder hereinzuholen.

    Schon „witzig“: Man kann in D ein Atomkraftwerk mit beschränkter Haftung betreiben, aber nicht als Hebamme arbeiten.

    Daher steht die Versorgung mit Hebammen großflächig vor dem Zusammenbruch und das betrifft ALLE Menschen, die sich vielleicht noch reproduzieren wollen.

    Woher ich das alles weiß? Ich bin mit einer ehemaligen Hebamme verheiratet, die ihren geliebten Beruf auch hinschmeißen musste und notgedrungen umgesattelt hat.

    • „Die Haftpflichtkosten explodieren, weil die Krankenkassen alles verklagen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.“

      Hast Du da genauere Informationen zu?
      Das müsste ja ziemlich versteckt vor der Öffentlichkeit im Hintergrund ablaufen, so wie es sich liest, kriegen das die an sich betroffenen Familien womöglich selbst nichtmal mit?

      • Das müsste ja ziemlich versteckt vor der Öffentlichkeit im Hintergrund ablaufen, so wie es sich liest, kriegen das die an sich betroffenen Familien womöglich selbst nichtmal mit?

        Tja, da bleiben nur noch zwei Möglichkeiten:

        Entweder stimmt die Behauptung schlicht und einfach nicht

        oder die Hebammen-Organisationen sind so blöd und strunzdumm, dass sie es nicht auf die Reihe kriegen, diese Behauptungen mit Fakten zu belegen…

        die an sich betroffenen Familien

        Was soll denn der Mist? Wenn wer betroffen ist, dann sind das die Hebammen…

        • „die an sich betroffenen Familien

          Was soll denn der Mist? Wenn wer betroffen ist, dann sind das die Hebammen…“

          die an sich betroffenen Familien sollte heißen, dass diese ja diejenigen mit dem Kind mit erhöhtem Pflegebedarf wären, zu dessen Kostendeckung die Krankenkassen dann Hebammen verklagen würden der Saga nach… was ich persönlich aber nicht ganz glauben kann :/

          Ich knabbere nun gerad an folgender aktueller Meldung:

          „Werdende Mütter können sich auch in Zukunft dafür entscheiden, die Geburt ihres Kindes von einer freiberuflichen Hebamme begleiten zu lassen. Der Gruppenvertrag über den notwendigen Versicherungsschutz wurde jüngst bis ins Jahr 2021 verlängert. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen leistet die Assekuranz ihren Beitrag dazu, dass freiberufliche Hebammen ihre wichtige Aufgabe in der Geburtshilfe wahrnehmen können. Die Kolumne des Vorsitzenden der GDV-Geschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth. …

          Der erfreuliche medizinische Fortschritt kommt bei den Hebammen und damit bei ihren Haftpflichtversicherern dementsprechend als höhere Entschädigungszahlung an. In der Folge sind die Versicherungsbeiträge für freiberufliche Hebammen in der Geburtshilfe stark angestiegen – obwohl sie nicht mehr Fehler machen als früher und obwohl die Vergütung der Hebammen ihrer hohen Verantwortung kaum gerecht wird. …

          Was also kann in dieser Situation getan werden? Klar ist: In einer Gesellschaft, die der Würde des Menschen den höchsten Wert zuerkennt, stehen der Schutz und die umfassende Entschädigung der jungen Betroffenen und ihrer Familien an erster Stelle – jedwede Einschränkung des Opferschutzes ist von vornherein indiskutabel. Gleichzeitig folgt aus dem Prinzip der Eigenverantwortung, dass Hebammen wie andere Berufsgruppen auch für ihre Fehler verantwortlich gemacht werden – eine Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit würde grundlegenden rechtsstaatlichen Prinzipien widersprechen. “

          Letzte Aussage kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen, aber wartet mal ab, schlußendliche, allgemeine Verwirrung möcht ich garantieren:

          „Wie der Lösungsweg aussieht, steht inzwischen weitgehend fest: Hebammen verstärken die Prävention und das Risikomanagement, um die schon heute seltenen Fehler bei Geburten weiter zu senken. Damit sich auch Hebammen mit wenigen Geburten Versicherungsschutz leisten können, zahlen die Krankenkassen ihnen einen Sicherstellungszuschlag. Die Sozialversicherungsträger dürfen aufgrund gesetzlicher Regelungen unter gewissen Umständen, Hebammen nicht in Regress nehmen. Und die Versicherer schließlich werden ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, indem sie das Risiko trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin tragen und die Deckungssummen erhöhen – und Hebammen wie den werdenden Müttern damit Sicherheit geben.

          Mit dieser gemeinschaftlichen Anstrengung aller Akteure kann es gelingen, eine ehemals nahezu ausweglos scheinende Situation zu lösen – und die Zukunft der rund 2.600 freiberuflicher Hebammen in der Geburtshilfe langfristig zu sichern.“

          http://www.gdv.de/2017/07/viele-kleine-schritte-sichern-freiberufliche-hebammen-ab/

          Bei ca. 750.000 Geburten jährlich sollten 2.600 freiberufliche Hebammen ausreichen, um _jeder_ Mutter die Möglichkeit zu lassen, sich für eine selbstgewählte Geburtsbegleiterin entscheiden zu können? *Stirnrunzel*

          Und mit welcher Zahl arbeitet der Mann da überhaupt? Nächstes Fundstück:

          „2014 wurde die Versicherung für Geburtshelferinnen so teuer, dass viele den Job schmissen. Heute ist die Lage noch trostloser – und trotzdem meldet der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die Zahl der freiberuflichen Hebammen sei gestiegen von 5018 Geburtshelferinnen im Jahr 2014 auf 5121 im Jahr 2015. Wie kann das sein?…

          In der GKV-Statistik sind alle Hebammen erfasst, die berechtigt sind, ihre Leistungen über die gesetzliche Krankenversicherung abzurechnen. Aber wie viele bieten auch wirklich eine Leistung an? 2411 lautet die Antwort des Deutschen Hebammenverbands.“

          Aha, das hieße wohl, der GDV-Geschäftsführer entnahm seine Zahl den Angaben des Hebammenverbandes – und zwar aus einem bereits länger-zurückliegenden Jahrgang?

          Der Rest dieses Beitrags lässt mich ehrlich gesagt ein wenig sprachlos zurück jetzt, insbesondere weil:

          „Laut Verband liegt der Haftpflichtausgleich bei mindestens vier Geburtshilfen pro Jahr zwischen 4000 und mehr als 5000 Euro, je nach Höhe der tatsächlich gezahlten Prämie. Je Hausgeburt bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei Tag rund 870 Euro, bei Nacht 1034 Euro. Bei einer Geburt im Geburtshaus liegen die Tarife am Tag bei gut 1460 Euro und in der Nacht bei gut 1600 Euro.“

          http://www.spiegel.de/karriere/hebammen-zahl-der-freiberuflichen-geburtshelferinnen-sinkt-a-1072149.html

          Also gäbe es gar kein Problem, oder wie?
          Und woher dann der Engpass in der Geburtshilfe, ich mein: DAS ist ja keine Ente?!

        • …zu dessen Kostendeckung die Krankenkassen dann Hebammen verklagen würden der Saga nach…

          Allein daran solltest du schon merken, dass der ganze Kram Mist ist!

          Nochmal für dich:

          Die Hebamme ist haftpflichtversichert – demzufolge richten sich alle Forderungen, für die sie haftet, an die Haftpflichtversicherung.

          Ansprechpartner für einen evtl. Schadensausgleich ist und bleibt diese Haftpflichtversicherung.

          Wenn diese Haftpflichtversicherung nicht zahlen will, dann kann die Krankenkasse nur gegen die Versicherung klagen!

    • „Die Haftpflichtkosten explodieren, weil die Krankenkassen alles verklagen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.“

      Warum sollten die Krankenkassen so unrealistisch sein, dieses viele Geld von privaten (!) Vermögen der Hebammen (!) aufgebracht und bezahlt zu werden?
      Weil die Ausgaben so auf die lange Bank geschoben, also „bilanziert“, werden können? So würde das wenigstens sachlich Sinn machen.

      Da sieht man wieder, dass das Gesundheitssystem viel zu schlecht ist und selbst die einfachsten Tätigkeiten hochnotproblematisch sind.

  13. Nachdem ich kürzlich überrascht wurde von der Info, dass die Anzahl der Abtreibungen (nach einem Höchststand Anfang des Jahrtausend von gerundet 140.000) auf unter 100.000 per anno gesunken ist (einzige Ausreißer: die Gruppe der 45-50jährigen Schwangeren und allgemein Frauen in Bayern, die entgegen dem Trend Zuwächse verzeichnen) und mich ein wenig ärgerte über die Erste mir zu Ohren gekommene „Erfolgsmeldung“ der u.a. Bundesfrauenministerin
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/hilfe-fuer-schwangere-frauen-in-notsituationen-kommt-an/117428
    bin ich gerad auf der Suche nach der Gesamtzahl aller jährlichen, aufgezeichneten Schwangerschaftskonfliktberatungen im Bundesgebiet.

    Die katholischen Beratungsstellen (die bekanntermaßen keinen für eine Abtreibung notwendigen Beratungsschein ausstellen) allein vermelden über 100.000 Ratsuchende jedes Jahr:
    https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2015/artikel/gutes-zeugnis-fuer-die-arbeit-der-schwangerschaftsberatung

    Aber wieviele Frauen erreichen die _ergebnisoffenen_ Konfliktberatungen wohl insgesamt, hat jemand zufällig einen Anhaltspunkt? (irgendwann vor langen Jahren las ich mal irgendwo, dass grob 40 % sich bei ungewollter Schwangerschaft zur Fortführung dieser entschieden)

  14. Wie die Linke „Antisemitismus“ für sich vereinnahmen will (ua um diesen Begriff zum Schild für ihren eigenen, virulenten Antisemitismus zu machen):

    https://www.commentarymagazine.com/anti-semitism/lefts-inversion-anti-semitism/

    „…. in a stunning inversion, the progressive left has turned this obvious distinction on its head: Targeting people for being Jewish is no longer anti-Semitic, but targeting people for being progressive activists is. Thus instead of being a shield to protect Jews, charges of anti-Semitism have become a shield to protect leftists. And thereby, the left has completed the process of redefining anti-Semitism to its own benefit, and the detriment of the Jews.“

    Eine ganz vergleichbare Inversion gab es schon mit dem Rassismus und als allererstes mit dem Feminismus.

  15. Idioten gibt es nicht nur an amerikanischen Unis

    No Border
    No Nation
    Free Education

    und Geld aus der Steckdose…

    Man studiert und hat Chance auf einen überdurchschnittlich bezahlten Job… und diese Ausbildung soll natürlich auch noch von anderen bezahlt werden.

  16. New Jersey Lists Antifa As a Domestic Terrorist Organisation

    http://www.youtube.com/watch?v=uuJjMFlWBA4
    („The Thinkery“/Sargon, 3:20)

    Gut möglich dann also, dass Antifa mal USA-weit zur Terrororg erklärt werden wird.
    Dann allerdings hätte Deutschland zu befürchten, zu einem Terror-Unterstützerland erklärt zu werden 🙂
    Oh, wie dann der Antiamerikanismus bei Spiegel und Konsorten brodeln würde ….

    • 18-year-old Logan Huysman took to social media after her arrest, claiming that Burlington police sexually assaulted her. She even showed off bruises on her arms as proof. In response, Chief Brandon del Pozo released the bodycam footage which showed an impaired Huysman acting disorderly, assaulting police officers, and more (video below.)

      [..]

      The ACLU is not happy that the chief released facts about the case in order to counter lies spread by Logan Huysman, accusing him of using facts to “shut down conversations.”

      https://bluelivesmatter.blue/video-logan-huysman-arrest/

      Natürlich nicht vergessen wer hier das Opfer ist: Die Falschbeschuldigerin!

  17. Im Frühjahr verkündeten sie auf ihrer Website „Falschaussagen“ und „erfundene Zitate“ seien eine „Gefahr für unsere Demokratie“, weshalb sie „als erste Partei […] die Selbstverpflichtung für einen fairen Wahlkampf beschlossen“ habe. Vier Monate später posten grüne Spitzenpolitiker wie der Ex-Umweltminister Jürgen Trittin, der politische Geschäftsführer Michael Kellner und der neue nordrhein-westfälische Landeschef Sven Lehmann erfundene Zitate des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner – darunter „Freie Fahrt für freie Porsche-Fahrer? Eigentlich wollte ich nie was anderes“ und „Für die Schwächsten der Gesellschaft? Habe ich irgendwie keinen Kopf“.

    https://www.heise.de/tp/features/Gruene-Wahlkampf-mit-Fake-News-3770460.html

    Völlig ohne Moral. Warum muss bloß jeder Scheiss aus den USA auch hier nachgemacht werden.

  18. Weil es offenbar auf dem ganzen Gender-Unsinn basiert und in meinen Augen die kriminellen Folgen zeigt:
    http://www.danisch.de/blog/2017/07/12/transgender-kriminelle-kindesmissbraeuchliche-menschenexperimente/

    Er verweist auf:
    http://dailysignal.com/2017/07/03/im-pediatrician-transgender-ideology-infiltrated-field-produced-large-scale-child-abuse/

    Da alles auf englisch, habe ich es nicht gelesen, aber vielleicht schafft es ja jemand von euch. Wenn wir die Spinner nicht aufhalten, veranstalten die das hier auch…

  19. Das ist gut beobachtet und da ist „was dran“:

    https://www.salonkolumnisten.com/buergerliche-linksradikale/

    „Zwischen Links- und Rechtsradikalismus gibt es einen entscheidenden Unterschied, der erklärt, warum Medien und Politik sich schwer tun, Linke so hart anzufassen wie Rechte. Es liegt an der Herkunft der linken Gewalttäter.“

    Es ist eine Klassenfrage. Ja, soviel ist vom Marxismus übrig geblieben: das Klassenbewusstsein, hier allerdings das vage bürgerliche, was den Linksextremismus in Schutz nimmt und drüber wegsehen will, denn an leitender Stelle stehen ja üblichweise Kinder aus dem sozial höher stehenden Bürgertum, dem man diese „Entgleisungen“ ja nicht zu ernst nehmen darf.

    „Die Linken kämen hingegen fast alle aus bürgerlichen Verhältnissen, aus Familien, die sie nach ihrer radikalen Phase auffingen. Die Rechten jedoch entstammten in ihrer Mehrzahl der Unterschicht und würden oft nicht mehr den Weg zurück in ein normales Leben finden.“

    Auch von den Linksextremen dürfte der grössere Teil aus „der Unterschicht“ stammen, nur eben die Führer nicht (im Gegensatz zur Situation bei den Rechten, das will keiner im „erfolgreichen Bürgertum“ übernehmen und ist für die loser).

    Bei der Betrachtung ist es auch klar, wohin die Reise gehen wird. Vogel-Strauss-Politik und alles als „Gewalt gegen Sachen“ kleinreden bzw mit „das ist doch nicht links!“ kurzerhand ignorieren. Sicher wird das Gewaltproblem wachsen.

    • „Die Linken kämen hingegen fast alle aus bürgerlichen Verhältnissen, aus Familien, die sie nach ihrer radikalen Phase auffingen. Die Rechten jedoch entstammten in ihrer Mehrzahl der Unterschicht und würden oft nicht mehr den Weg zurück in ein normales Leben finden.“

      So mag es lange Zeit gewesen sein, aber all das trifft heute nicht mehr, „rechts“ ist doch mittlerweile jeder, der nur Kritik äußert und das sind zunehmend eher mutige Intellektuelle, nicht Unterschichtler, während sich auf der linken Seite vor allem Dumpfbacken in virtue signalling ausprobieren und Gewalt rechtfertigen und ausüben.

      Ich frage mich immer noch, welche Disposition der deutschen Natur immer wieder zu derartig perversen Entgleisungen führt. Sind wir außer dumm, auch noch naturgemäß extrem? Können wir nicht denken oder ist es der Mangel an Diskussionskultur? Liegt es daran, dass wir so verstädtert und weltfremd sind oder was ist der Grund für diese Blödheit?

  20. Ganz so plump wie beim Spiegel oder der New York Times zB geht man bei der „Zeit“ nicht vor:

    „Angreifer verletzen mehrere israelische Polizisten“
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/jerusalem-angriff-polizisten-al-aksa-moschee-israel

    Da wäre ein update auf „töteten“ überfällig. Warum der knappe Subtext enthält „die Angreifer auf der Flucht getötet.“ soll – wie üblich in den „liberalen“ Massenmedien – das Unverhältnismässige und Rachsüchtige der Israelis herausstellen.

    Die allletzte Klarstellung zeigt auch, dass man den gnadenlosen Relativismus nicht vergessen hat, mit dem man den „Nahostkonflikt“ seit Ewigkeiten darstellt: „In der Vergangenheit kam es auf dem Berg immer wieder zu Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern.“

    • … das Beste *beider* möglicher Welten!

      und wie schnell sie das Scheinchen verschwinden lässt.
      Fazit: die kann mit Geld umgehen 😀

  21. Am Ende Althusser auch ein Posadist?

    das ganze Interview wurde im thread auch noch verlinkt:

    https://www.versobooks.com/blogs/3312-the-crisis-of-marxism-an-interview-with-louis-althusser

    „The Crisis of Marxism: An interview with Louis Althusser

    Louis Althusser did not often given television interviews. A rare exception was his April 1980 appearance on the Italian Radio Television (RAI) program Multimedia Encyclopaedia of the Philosophical Sciences. Below is a transcript of his conversation with host Renato Parascandolo, translated by Ron Salaj.“

    Ein paar Appetithappen gefällig?!

    „Everything has come to me through women, and this is the reason why I attribute a very important role, a predominant role, to the women’s movement.“

    „In my view, today social revolution or a profound social change depends on the alliance between Catholics … and communists.“

    „Now, I am sure — and I am speaking with the experience of 15 years — that a Marxist philosophy is impossible to exist, just impossible.“

  22. Feminismus soll also bedeuten, „dass Frauen Männer hassen“?

    Das ist wirklich absurd und völlig falsch. Feminismus bedeutet vielmehr, dass *Feministen* Männer hassen. Die wenigsten Frauen sind Anhängerinnen des Feminismus und ausserdem gibt es auch nicht wenige männliche Anhänger.

        • Meinst Du? Aber würde das nicht bedeuten, dass man all diese Frauen nicht wie erwachsene Menschen ernst nehmen könnte? Müsste man solche Frauen nicht ähnlich wie kleine Kinder zu ihrem eigenen Schutz als unmündig ansehen und entsprechend behandeln? Und wie wäre das dann mit dem Gleichheitsgebot auch mit „integralem Antisexismus“ vereinbar?

        • Wenn du einen Vorschlag hast, wie man ein Gremium einrichtet, das das Unmündigkeitsurteil fällen kann, ohne dass garantiert ist, dass das ganze in ein totalitäres System rutscht, hast du meine Stimme.

          In der Zwischenzeit find ich schon gut, wenn der Begriff der toxischen Weiblichkeit mehr Bodenhaftung bekommt.

        • Wie Du richtig sagst, gibt es richtig viele von der Sorte. Und mit totalitären Gremien habe ich es auch nicht so. Ich schlage daher vor, alle Frauen als unmündige kleine Kinder anzusehen und einen „Schnelltest“ zu entwickeln, mit der jeder Mann nach 3-4 Sätzen Gespräch feststellen kann, ob er es nicht doch mit einer der seltenen, ernstzunehmenden Ausnahmen zu tun hat.

          • Vor dem Schnelltest steht die Aufklärungsarbeit.
            Und da richtig viele Männer auf ihre Weise vergleichbar doof sind, wirst du ihnen nicht beibringen können, dass „Frauen testen“ ein wichtiges Konzept ist.

  23. In Hinsicht auf den (besonders komischen) unfreiwilligen Humor müssen wir in der besten aller Zeiten leben, JETZT.

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