Selbermach Samstag 245 (01.07.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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Antifeministische Widersprüche: Rassismus und sexuelle Übergriffe

Onyx hat eine Vielzahl antifeministischer Widersprüche ausfindig gemacht. Mal sehen was sie gefunden hat:

-Sexismus/Rassismus

Hier wurden Widersprüche ganz besonders nach den Silvestervorfällen in Köln deutlich. Während bis dato Antifeministen in schöner Regelmäßigkeit ihre hämischen Shitstorms über Feministinnen ausgossen, die über ihre Erfahrungen mit Sexismus und sexueller/sexualisierter Gewalt berichteten, war ihnen plötzlich der Schutz von Frauen und deren Rechten ein großes Anliegen. „Dann mach doch die Bluse zu!“- Kelle – ja genau, die, die meinte, dass sich Frauen doch einfach züchtiger kleiden sollten, wenn sie nicht belästigt werden wollen – fand plötzlich wenige Jahre nach Erscheinen ihres gleichnamigen Buches, dass Frauen gefälligst anziehen können was sie wollen, ohne dafür in Gefahr zu geraten. Björn Höcke (AfD) verlangte konkret den „Schutz blonder deutscher Frauen“ vor übergriffigen Gewalttätern. Und diese beiden reihen sich nahtlos in de antifeministischen Chor derer, die allesamt plötzlich sexuelle Übergriffe ganz schlimm fanden und jegliche Versuche der Relativierung aufs schärfste verurteilten.
Weil ihnen ein feministisches Licht aufgegangen war? Nein, weil die Täter Migranten waren.
Wo war die Empörung VOR den Kölner Vorkommnissen? Den #Aufschrei haben sie lächerlich gemacht, getrollt, und als „männerfeindlich“ abgestempelt. Aber bei „fremden“ Tätern springt man gern auf den schon jahrzehntelang rollenden feministischen Zug.

Auch hier scheint mir Onyx einiges zu vermischen.

Es ist vollkommen gerechtfertigt über Feministinnen herzuziehen, die Begriffe wie Stare Rape oder ähnliches anführen oder sich eben, wenn sie mit einem Dirndl herum laufen, bei dem es einen großen Ausschnitt gibt und das die Brüste betont, beschweren, dass ihnen Leute auf die Brüste schauen und jammern, dass diese Belästigung für sie nicht auszuhalten sind. Denn in der Tat kann man dann erwarten, dass die Leute intelligent genug sind, die Bluse zuzumachen.

Etwas anderes ist es, wenn Leuten wie wohl in Köln der Fall Leuten beim Verlassen des Bahnhofes massiv anfallen. Denn solche Übergriffe bei einer solchen Situation hat glaube ich soweit noch niemand für richtig befunden.

Sprich: Die Situationen, die Onyx hier vergleichen will, sind mal wieder schlicht nicht vergleichbar.

VOR Köln war es eben nie zu solchen Szenen gekommen, wenn man nicht die „Oktoberfestlüge“ anführen möchte. Die angespannte Lage entwickelte sich nicht, weil man davon ausging, dass es jetzt andere machten, sondern weil man davon ausging, dass die Zahl und die Art der Übergriffe ganz enorm zugenommen hat und ein Maß erreicht hat, welches es bisher nicht gab.

Onyx scheint hier die Folge von Stokowski getätigte Aussage stützen zu wollen:

Überall werden nun aus besorgten Bürgern edle Ritter, die „unsere“ – also „ihre“ – Frauen beschützen wollen. Die eigenen Frauen will der gute Deutsche immer noch selbst belästigen dürfen.

Was aus meiner Sicht ein gehöriges Maß an Männerfeindlichkeit offenbaren würde.

Und natürlich betrifft die Kritik allenfalls Teile des Antifeminismus.

Was sagt ihr zu diesem Kritikpunkt von Onyx?