Antifeministische Widersprüche: Messen mit zweierlei Maß und sachliche Diskussionen

Onyx hat eine Vielzahl antifeministischer Widersprüche ausfindig gemacht. Mal sehen was sie gefunden hat:

-allgemeines Diskussionsverhalten

Während im Antifeminismus selbst unterirdischste frauen- und männerfeindliche Anfeindungen als Meinungsfreiheit oder schlimmstenfalls als „unglückliche Formulierungen“ schöngeredet werden, ist bereits jede weit harmlosere feministische Äußerung, der kleinste Widerspruch, die kleinste Abweichung ihres Weltbildes ein „Beweis“ für üblen Männerhass. Eigene Verhaltensweisen werden auf das Gegenüber projeziert, und die eigene feindselige Filterbubble wird alle Ernstes als „sachlicher Austausch“ wahrgenommen.

Auch hier wird schon wieder wild vieles durcheinandergewürfelt. Die Erwiderung, dass etwas der Meinungsfreiheit unterfällt bedeutet nicht, dass es nicht gleichzeitig Hass sein kann, auf wen auch immer.

Und natürlich kann eine einzelne Formulierung auch etwas anderes sein als ein Satz, den man ausdrücklich einer feministischen Theorie zuordnen kann, die in sich eben sehr schnell Männerhass zulässt: Sie sind in dieser eben die Unterdrücker oder die Privilegierten, die, die sich ändern müssen, damit Frauen gleiche Rechte haben, die, die alle Vorteile haben, einfach nur weil sie Männer sind.

Nimmt man die feministische Theorie ernst, dass Männer eine Rape Culture unterhalten, dann wäre es schon fast erstaunlich, wenn man sie dafür nicht hassen würde. Es gibt so unendlich viele Beispiele, wo dieser Hass offen zu Tage tritt. Aber dazu wird sich Onyx niemals wirklich äußern. Sie macht die Augen zu und sagt, dass alle Kritiker böse sind. Was wagen sie es auch ihren Feminismus zu kritisieren?

Man muss auch geradezu blind sein, um nicht wahrzunehmen, dass der Feminismus wesentlich abgeschlossener ist und Abweichler geradezu brutal angeht.

Jüngstes Beispiel wäre Laci Green:

Onyx wird es auch wesentlich leichter haben auf antifeministischen Blogs zu diskutieren als ein sachlicher Antifeminist auf feministischen Blogs. Vielleicht verwechselt sie Sachlichkeit damit, dass man ihr zustimmen oder bestimmte Punkte zugestehen muss, oder das man dann auch nicht hart in der Sache diskutieren darf. Aber ich glaube ein Test wäre da sehr eindeutig.

Vielleicht verkennt aber Onyx auch, dass sie selbst nicht sachlich ist, weil sie auf Meinungen, die ihr nicht gefallen oder eben auch Leute mit anderen Ansichten sehr schnell sehr allergisch reagiert.
Sie wertet üblicherweise sehr schnell ab und beleidigt, beispielsweise liebt sie Tiervergleiche:

1

Mir kleben seit Jahren pöbelnde, beleidigende, trollende, bedrohende und geifernde Antifeministen wie Hundescheiße am Schuh

2

Das scheinen Lemminge zu sein, die ihr aus der Hand fressen und alles schlucken, was einfach behauptet wird.

3

Auch wenn genau das natürlich zu erwarten war, sobald die übliche Meute den Text entdeckt und wie die getroffenen Hunde in Verteidigungsgekläffe verfällt.

Ganz zu schweigen davon, dass sie unredlich alle in einen Topf wirft und ihre Vergleiche oft wenig Sinn machen. Dafür, dass sie selbst extrem unsachlich ist sind ihre Gesprächspartner aus meiner Sicht noch sehr sachlich. Sie beschwert sich hier, dass sie wütend in einen Wald hineinruft und es dann nicht immer sachlich zurückschallt.

Im Gegensatz dazu kann man hier und in vielen anderen auch antifeministischen Blogs gut auch einen abweichenden Standpunkt vertreten. Natürlich nicht in allen, aber ich kenne keinen einzigen feministischen Blog, der Diskussionen wie hier überhaupt zulassen würde oder Leuten mit abweichender Ansicht sogar anbieten würde, Gastartikel bei sich einzustellen.

Advertisements

60 Gedanken zu “Antifeministische Widersprüche: Messen mit zweierlei Maß und sachliche Diskussionen

    • Es hat aus meiner Sicht nicht mit Einfluss zu tun. Ich fand es einfach gut, die Punkte mal durchzugehen. Für mich boten sie sich zu einer Selbstreflexion der Szene an, weniger anhand der Argumente als anhand der allgemeinen Vorwürfe.

      • Selbstreflexion wäre es wohl eher, über Widersprüchlichkeiten der maskulistischen/feminismuskritischen Szene zu schreiben – statt einen feministiscen Artikel zu zerpflücken.

        Welche Widersprüche siehst du z.B. selbst, welche deine Leser?

    • ja klar , es ist immer die selbe Leier, im Prinzip schnell durchschaubar, wie Christian schreibt, ist es aber gut sich das selbstreflexiv immer mal wieder bewusst zu machen.
      Das eigentlich traurige ist ja, das diese feministische Masche bei so vielen Frauen, ausdrücklich nicht bei allen !, auf fruchtbaren Boden fällt.
      Vermutlich wegen genetischer Prädisposition. Wie wäre es sonst zu erklären das „Kabarettisten“ oder „Komiker“ wenn sie irgend einen Kalauer, selbst untersten Niveaus über Blödheit von Männern, reißen fest mit dem begeisterten Gewieher der Frauen im Publikum rechnen können, und natürlich auch mit dem masochistischen Beifall der dressierten Männer.
      Während ein Witz über weibliche Defizite, sei er noch so wahr und treffend,
      das etwas geschockte Rauen einer einen Tabubruch erlebenden Menge hervorruft.
      Ich stelle allerdings mit Freude fest, das hier ein gewisser Wandel zu beobachten ist, Vielleicht leistet dieser Blog ja seinen kleinen Teil zu diesem Wandel, daher Dank an Christian mal ganz spontan an dieser Stelle.

      • It is the height of hypocrisy for feminists to claim that females should be equal in all things and then erupt in outrage when they receive the same boorish treatment that Trump routinely doles out to males. Suddenly, the scorned values of chivalry and a Victorian respect for women’s delicate sensibilities resurface in a petulant claim of vulnerable group identity.

        Representative Nancy Pelosi called the president’s Twitter posts „sexist, an assault on the freedom of the press and an insult to all women.“ Dianne Feinstein weighed in on MSNBC: „I’m appalled. This is the president of the United States. You don’t do things like that. You don’t attack women.

        http://genderama.blogspot.de/2017/07/menschenfeindliche-rechtsprechung.html

        Sie wollen gleichberechtigt bei Männern mitspielen, aber fordern zusätzlich eine Klippo-Karte nur für Frauen.

        Keine dieser Frauen wird sich aufregen wenn irgendeine UN-Botschafterin Männer als genetischen Müll bezeichnet, aber wehe jemand sagt das Frauen zu emotional sind…

    • @ dr. caligari

      Überleg‘ bitte mal, was Du da geschrieben hast:

      „Männer artikulieren ihren Frauenhass oft in Tiervergleichen“

      Viele Leser werden solche Sätze derart interpretieren, daß da von allen oder zumindest von den meisten Männern die Rede ist.

      Du willst also sagen, daß alle – oder zumindest die meisten – Männer einen Frauenhass haben?

      Ich vermute, *das* willst Du gerade nicht zu verstehen geben – hoffe ich jedenfalls. Denn natürlich haben die meisten Männer gar keinen Hass auf Frauen.

      Was Du eigentlich sagen wolltest – hoffe ich jedenfalls -: daß *einige* Männer einen Hass auf Frauen haben und diesen Hass *manchmal* in Form von *bestimmten* Tiervergleichen artikulieren.

      Diese Aussage ist harmlos – mehr noch: sie ist trivial: Es gibt immer irgendwelche Leute, die manchmal irgendetwas Fragwürdiges tun. Du wählst aber für diese harmlose – und ziemlich belanglose – Aussage eine mißverständliche Formulierung, wie man sie in den Massenmedien immer wieder findet:

      „Männer verdienen mehr als Frauen“, „Männer vergewaltigen Frauen“, „Männer artikulieren ihren Frauenhass …“

      Der Wahrheitsfindung dienen derartige Formulierungen gewiß nicht.

      • „sachlich“ heisst natürlich ohne wenn und aber den reinen Feminismus (der jeweiligen Feministin!) als Diskussionsgrundlage zu akzeptieren!

    • Onyx ist halt ein Blockwart. Genau so wie die Wizorek, welche Tweets erst mal von ihrem Freund vorfiltern lässt. Mehr schreibe ich nicht mehr dazu, da es offenbar schnell missverstanden oder -interpretiert wird, wie die gestrige Diskussion aufzeigte.

      Dennoch ist solch ein Verhalten (sperren, blocken) unverzeilich und zeigt nur, wie faschistoid manche Feministinnen eben vorgehen, die ihre Sektiererei auch als Segen für den Mann vorzugeben scheinen.

    • Die Neue Zürcher Zeitung hat den Sozialpsychologen Jonathan Haidt für den Artikel „Das ist ein normales religiöses Verhalten“ über die Gefährdung der Meinungsfreiheit durch politisch korrekte Social-Justice-Warriors an amerikanischen Hochschulen befragt. Haidt berichtet von einem „widerspruchsfreien Raum, in dem jede anderslautende Meinung intolerabel geworden ist“ und einer „Atmosphäre der Zensur, in der der kleinste verbale Ausrutscher katastrophale Folgen zeitigen kann“:

      „Es ist eine kleine, aber wachsende Gruppe, hauptsächlich aus den Geisteswissenschaften und den Gender-Studies, die die in den achtziger Jahren aufgekommene Idee vertreten, dass die integralen Bestandteile der Gesellschaft ein umfassendes Unterdrückungssystem bilden. Diese Studenten sind so voller Wut und Selbstgerechtigkeit, dass sie meinen, allen anderen vorschreiben zu können, was sie sagen dürfen und was nicht.“

      http://genderama.blogspot.de/2017/07/menschenfeindliche-rechtsprechung.html

      Wer andere Blog, nicht wegen Trollerei sondern anderer Meinung und Argumenten, der denkt entweder das er unfehlbar ist oder der weiß, dass das was er selbst glaubt, auf keinem guten Fundament steht.

    • @adrian

      Onyx zu meiner Auffassung, dass es keine feministischen Blogs gibt auf denen man so frei diskutieren kann und erst recht keine, die Gastartikel mit abweichender Meinung annehmen würden:

      „Mensch Chrille, was für ein schöner Klassiker von „was ich nicht sehe, gibts auch nicht“

      Natürlich kann sie aber auch keinen nennen.
      Schade, wäre ja interessant da zu diskutieren

      „Weil ich nicht öffentlich über mögliche Gastartikel referiere, heißt das natürlich automatisch, dass es auch keine geben darf.““

      Das möchte ich wirklich mal sehen, dass da jemand einen maskulistischen oder antifeministischen Gastartikel hinschickt und Onyx ihn verwendet.
      Die Vorstellung ist schon geradezu amüsant

  1. Natürlich wird mit zweierlei Maß gemessen. Es gibt keine absolut „gerechte“ Moral. Jeder behauptet sein moralisches System wäre gerecht. Tatsächlich ist jedes moralische Gedankensystem dazu bestimmt Macht auszuüben.

    Und die Moral des Feminismus soll nun mal den Nutzen der Frauen zu maximieren und die Männer beherrschen (was ja leider bei vielen auch sehr gut klappt).

      • „Jeder behauptet sein moralisches System wäre gerecht“

        Behaupten kann man viel, aber man sollte auch versuchen, es rational zu begründen.

        Allerdings gibt es zum Glück viele auf rationaler Argumentation beruhende moralphilosophische Konzeptionen in der Ethik und der Politischen Philosophie.

        Ich persönlich bin Anhänger universalistischer moralphilosophischer Konzeptionen, wie sie z.B. von John Rawls, Ronald Dworkin, Thomas Nagel, Jürgen Habermas, Karl Otto Apel oder Gerald A. Cohen vertreten werden.

        Universalistische Moralkonzeptionen stehen oft in kantianischer Tradition und versuchen u.a. ein Messen mit zweierlei Maß zu vermeiden. Dies halte ich für einen wesentlichen Aspekt von Gerechtigkeit.

        Andererseits besitzen aber m.E. auch stärker partikularistisch ausgerichtete Ethik-Ansätze – von denen ich kein Anhänger bin – wie z.B. die von Emmanuel Levinas, Jaques Derrida oder Jean-François Lyotard mit ihrer Betonung der spezifischen Eigenarten des Einzelnen und Besonderen, die jede gerechte Beurteilung zu berücksichtigen habe, gewisse Teilwahrheiten.

        Diese Teilwahrheiten werden m.E. aber falsch, wenn man sie von universalistischen Prinzipien abkoppelt, dann werden sie m.E. ungerecht, weil der Maßstab für gerechte Behandlung auf Grundlage der Idee der Gleichwertigkeit aller Menschen dann mehr oder weniger stark verlorengeht.

        Man kann dies m.E. leichter erkennen, wenn man die Ausgangsbasis für ethische Reflektionen bei neo-kantianischen (als Beispiel für universalistische) und poststrukturalistischen (als Beispiel für partikularistische) Ethik-Ansätze kurz gegenüberstellt.

        – Neo-kantianische Ethik-Ansätze nehmen in ihren Reflexionen Ausgang von der Idee der Gleichwertigkeit aller Menschen.

        – Poststrukturalistische Ethik-Ansätze nehmen in ihren Reflexionen Ausgang von der Idee einer unbedingten Verantwortung vor dem anderen Menschen in seiner Andersheit.

        Damit stehen die neo-kantianischen Ethik-Ansätze vor dem Problem, dass die von ihnen befürworteten allgemeinen Gerechtigkeitsprinzipien die individuellen Eigenarten des Individuums angemessen berücksichtigen müssen, um wirklich gerecht zu sein.

        Und die poststrukturalistischen Ethik-Ansätze stehen vor dem Problem, wie die unbedingte Verantwortung vor dem Anderen in seiner Andersheit in allgemeine moralische Prinzipien überführt werden kann, die als Basis für Rechtsnormen fungieren können, die, um wirklich gerecht zu sein, Menschen nicht willkürlich anders behandeln dürfen als andere – sie müssen also ihr Plädoyer für den Anderen in seiner Andersheit durch einen allgemeinen Maßstab, der für alle zu gelten hat, ergänzen.

        Bezieht man die Betonung der Berücksichtigung des Besonderen bei den stärker partikularistisch ausgerichteten Ethik-Ansätzen auf Gruppen anstatt auf Individuen, dann ist zwangsläufig Kulturrelativismus – sei es linker Multikulturalismus oder rechter Ethnopluralismus – sowie eine faktisch moralrelativistische Identitätspolitik die Folge. Messen mit zweierlei Maß wird dann sogar als moralisch geboten ausgegeben.

        Die Teilwahrheiten partikularistischer Ethik-Ansätze – die Betonung des Wertes der Berücksichtigung der spezifischen Eigenarten des Einzelnen und Besonderen – können m.E. besser im Rahmen universalistischer Ethik-Konzeptionen – und nicht gegen diese – sinnvoll und gerecht zur Geltung gebracht werden und insbesondere sollte man dies m.E. nicht auf Gruppen beziehen, sondern stets am Individuum orientiert bleiben.

        Axel Honneth ist der Ansicht, dass man manche der partikularistisch ausgerichteten Ethik-Ansätze, wie sie z.B. im französischen Poststrukturalismus vertreten wurden, eher als Fürsorge-Ethiken, denn als Gerechtigkeits-Ethiken ansehen sollte, daher könnten sie die neo-kantianischen bzw. universalistischen Ethik-Konzeptionen auch nicht ersetzen, sondern höchstens im Sinne einer Korrektivfunktion ergänzen.

        • Es fasziniert mich immer wie man einfache Prinzipien, Regeln, Theorien verkomplizieren kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass man das menschliche Verhalten in naher Zukunft komplett mit künstlicher Intelligenz die (relativ) einfachen Regeln gehorcht nachbilden kann.

          Das ist so wie mit den Mikroorganismen die im Gehirn ein Verhalten verändern, das dann von irgendwelchen Psychos missinterpretiert wird.

          Das ist so wie bei „ockhams razor“. Die einfachste Erklärung bzw. Theorie die ein Verhalten erklären kann ist meist die richtige. Die pseudo-intellektuellen Stunts einiger Philosophen-Sozialakrobaten usw… sind oft reines „art pour l’art“.

        • „Diese Teilwahrheiten werden m.E. aber falsch, wenn man sie …“

          „Axel Honneth ist der Ansicht, dass … nicht ersetzen, sondern höchstens im Sinne einer Korrektivfunktion ergänzen.“

          Guter Punkt!

  2. „Und die Moral des Feminismus“

    Es wäre interessant, die Zehn Gebote, die Misa auf dem Berg Sinaa von Gaia bekam, mal niederzuschreiben.

    1. Du sollst Frauen ehren
    2. Du sollst es Frauen in allem recht machen
    3. Du sollst Frauen achten
    4. Du sollst annehmen, dass Frauen in allem dem Manne gleich sind
    5. Du sollst Frauen preisen
    6. Du sollst die Gesellschaft so formen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind
    7. Es gibt kein 7. Gebot.
    8. Du sollst die Gesellschaft so formen, dass Männer und Frauen gleichgestellt sind
    9. Du sollst Frauen schützen
    10. Alles Böse in der Welt kam durch einen Mann. Das sollst du verstehen und ändern.

    • Das ist so wahr. Im Grunde ist Feminismus eine fanatische Abart des Christentums. Wir haben hier wieder die Ursünde (Mann), die Hölle auf Erden (Patriarchat) und alle Feministinnen, die sich in der bösen Gesellschaft aufreiben, sind sowas wie Märtyrerinnen, Heilige.
      In den protestantisch-lutheranischen Kirchen scheint man das jedenfalls auch so zu sehen und daher kommen so viele Feministinnen bei näherem Hinsehen aus „dem Schoss der Kirche“, wie auch das Gesamtspektrum der links-regressiven Ideologie, vom Klimawandel bis zum Antisemitismus.

    • 7th commandment:
      If men fare better than women it’s because female suppression, if women fare better than men it’s due to their innate superiority.

    • Welcher Berg Sinai befindet sich in Deutschland? Die Zugspitze? Der Watzmann? Ich bin geflasht von deiner göttlichen Offenbarung. Es muss der Watzmann gewesen sein, denn nur ein Mann kann diese Regeln in Fels gemeißelt haben. Danke Dir Danke Gott für diese wundervolle Erfahrung, die mein Leben für immer verändern wird. Liebe, Güte, wahres echtes Glück wird uns jetzt widerfahren Halleluja!!!!!

    • Prima Aufzählung!

      Aber … aber!!! Kann es sein, daß Du das 11. Gebot vergessen hast?

      11. Du sollst Dich schuldig fühlen – als Mann, wohlgemerkt.

    • „Es wäre interessant, die Zehn Gebote, die Misa auf dem Berg Sinaa von Gaia bekam, mal niederzuschreiben.“
      Daß sich Eris auch mal als Gaia verkleidet, um einen ihrer zwieträchtigen Scherze zu publizieren, kann ich nachvollziehen. Macht Sinn, ist gerade jetzt quasi zwangsläufig zu erwarten.
      Daß Misa aber so doof ist, den goldenen Apfel zu übersehen, hat wahrscheinlich selbst Eris so nicht beabsichtigt.
      Kallisti!

      Zu Deutsch:
      Das kommt dabei heraus, wenn Leute, die ein dünnes Comic-Heftchen betrachtet haben, meinen, sie könnten daraus Schlüsse generieren, die selbst/gerade nach der Lektüre diverser dicker Bücher zum jeweiligen Thema noch unter „waghalsiger Spekulation“/Flachthese abgehakt werden müßten.

        • Als Überlegenheitsgeste hätte eine konkrete inhaltliche Wertung enthalten sein müssen.
          Das verulken von „göttlich eingetrichterten Thesen“ an sich reicht dafür m.E. nicht aus.

        • „Als Überlegenheitsgeste hätte eine konkrete inhaltliche Wertung enthalten sein müssen.“

          Gibt es den Satz auch in einer Grammatik, die Sinn ergibt?

    • Was willst Du damit sagen? Dass andere Meinungen veröffentlicht werden sollen oder dass man Verlinkungen zu anderen Webseiten freischalten sollte, die das Thema eventuell weiter verarbeiten, oder einfach nur ein pingback, d.h. einen Verweis auf die Seite?

      • Schau dir beispielsweise hier diese Folge von Einträgen an, die sich alle auf Onyxens Artikel beziehen, und in denen die einzelnen „antifeministischen Widersprüche“ diskutiert und widerlegt werden.
        Christian hat sie alle verlinkt.
        Onyx hat keinen einzigen Pingback* freigeschaltet. Das bedeutet, wenn irgendwann ein unvoreingenommener und neutraler Leser auf ihren Artikel trifft, hat er keine Chance, direkt hierher zu finden, um auch eine andere Sicht kennenzulernen.
        Sie geifert lediglich gehässig anhand selektiver Screenshots herum.

        Umgekehrt schalten Christian und andere feminismuskritischen Blogger Pingbacks auch von feministischen Blogs frei.
        Dies erleichtert es jedem Leser, Beiträge zu finden, die sich mit dem jeweiligen Thema befassen, und es sollte eigentlich im Sinne einer konstruktiven, um Objektivität bemühten Diskussion sein, auch kritische Beiträge der anderen Seite zuzulassen.

        (* Gelegentlich verschwindet mal ein Pingback warum-auch-immer im Nirvana, aber dass bei Onyx mysteriöserweise nur Pingbacks von femistischer Seite durchkommen, erscheint mir unplausibel.
        Nun ja .. honi soit ..)

        • „es sollte eigentlich im Sinne einer konstruktiven, um Objektivität bemühten Diskussion sein, auch kritische Beiträge der anderen Seite zuzulassen.“

          Das ist aber nicht im Sinne des Feminismus. Und „Objektivität“ ist nach diesem ohnehin nur eine Idee des Patriarchats zur Unterdrückung der Weiblichkeit.

        • hat er keine Chance, direkt hierher zu finden, um auch eine andere Sicht kennenzulernen

          Aber dafür kann er ihre Sicht besser verstehen.

        • Ich finde immer es offenbart, dass man seiner eigenen Argumentation nicht wirklich traut.
          Wenn ich einen feministischen Artikel bespreche, dann soll sich jeder ein Bild davon machen können, er soll selbst sehen können, was auf der Seite steht oder ob ich dort etwas weggelassen habe oder aus dem Kontext genommen habe. Und der Betreiber soll auch theoretisch dazu Stellung nehmen können.
          Er soll seine Gegenargumente bringen können und ich würde mich freuen, wenn er das tut und ich neue Aspekte beachten muss.
          Ich bin zuversichtlich, gute Argumente zu haben.
          Und gerade bei Erwiderungen auf Artikel von mir muss das noch mehr gelten und ein Pingback damit durchgehen. Ich möchte, das Leser Kritik sehen und darauf reagieren
          Das wäre aus meiner Sicht eine Art von Ehrensache

        • Sehe ich auch so.

          Überhaupt halte ich eine weiterbringende Blogdiskussion nur für möglich, wenn Kommentare grundsätzlich sofort erscheinen.
          Das typisch feministische Procedere, Kommentare (sogar die der eigenen Clique) erst zeitverzögert einzeln freizuschalten (wenn überhaupt), würgt so ziemlich jeden Dialog ab, bevor es zu neuen Erkenntnissen kommen kann.

  3. Also Onyx ist jetzt hoffentlich durch hier. Ihre Haltung erinnert mich an die Zeugen Jehovas. Da kannst du diskutueren bis dir schwindlig wird ohne den geringsten Fortschritt. Irgendwann sagst du dir dann: Ich habe es zumindest versucht, aber jetzt ist Schluss. Das führt nirgendwo hin.
    Feministische Zirkel sind wie Sekten. Nicht das gute Argument, nicht die Suche nach der Wahrheit steht im Vordergrund, sondern die Einheit der Glaubensgemeinschaft. Die sind beliebig austauschbar mit ihren auswendig gelernten Weisheiten. Die sind wie die Quietschenten mit der Schnur hinten zum Aufziehen. Quak quak quak.

    • Ihre Haltung erinnert mich an die Zeugen Jehovas.

      Yup. Ergebnisorientiert.

      Aber sie hinterlässt Spuren: sie bleibt mir unvergesslich, egal, wie viel Mühe ich mir gebe. Im Sozialen auch eine Leistung.

      • Das ist sehr, sehr wahr. Ich hatte mich mal eine Zeitlang mehr oder weniger wöchentlich mit einem Zeugen getroffen und über alles mögliche diskutiert (mein Plan war, den Herrn zum Agnostizismus zu bewegen; jeder Mensch braucht ein Hobby). Eines seiner Lieblingsthemen war freilich die Evolutionstheorie, mit der er, völlig überraschend, nicht viel anfangen konnte. Ihm als extremen Laien war es dann natürlich auch eher schwierig, komplexere Prozesse nahezubringen, weshalb er gerne in bildlichen Vergleichen sich sowas vorgestellt hat. So unterhielten wir uns eines Tages darüber, dass manche Leute halt den Balken im eigenen Auge nicht sehen können und wollen. Sein Beispiel war das eines Katholiken, dem er die Dreifaltigkeit ausreden wollte. Das hat er dem Katholiken anhand aller möglicher Bibelstellen erklärt, und der Katholik hat den „Beweisen“ auch artig zugestimmt und gesagt, dass er es verstanden hat… Aber letztlich doch auf der Dreifaltigkeit beharrt. Kurz danach redeten wir dann über Evolutionstheorie und Abiogenese und die ganzen Theorien, und, dass dabei am Anfang einiges an Zufall im Spiel ist, was aber nicht so schlimm ist, weil die Welt groß ist und die schiere Zahl an gleichzeitig laufenden Prozessen dazu führt, dass trotzdem ein positives Ergebnis rauskommen kann. Seine Verbildlichung war das eines Bauklötzchenturmes, der durch herunterregnende Klötzchen gebildet wird. Damit der Turm eine gewisse Höhe erreicht, müssen die einzelnen Klötzchen immer wieder perfekt aufeinander passen. Was bei wenigen Türmen und herabfallenden Klötzchen natürlich nicht passieren wird. Hat man aber nun zig Milliarden gleichzeitig entstehende Türmchen, kann es aber funktionieren. Das hat er auch immer artig abgenickt und gesagt, dass er es verstanden hat… Und dann gesagt, dass es trotzdem alles zu unwahrscheinlich ist. Das war dann der Moment, wo ich dann auch aufgegeben habe… Mit religiösen Fanatikern kann man nicht mehr einfach so reden.

  4. Wie wärs, wenn Du Dich schwerpunktmäßig als Nächstes an Trump abarbeiten würdest?
    Hat der etwa noch nicht genug geliefert dieses Jahr für ein solches special?

      • Damit Du ihn bejubeln kannst, schätz ich?
        Weil es so wenig zu kritisieren gäbe?

        Komm, ich geb Dir ein bißchen Starthilfe:

        Fortsetzung folgt nachm Abendessen…

        • Du bist scheinbar nicht in der Lage einen einzigen Beitrag zu verfassen, der ohne völlig an den Haaren herbeigezogene Unterstellungen und ohne dumme Ablenkungsmanöver auskommt. Keine einzige Deiner „Starhilfen“ hat thematisch auch nur das geringste mit der Themenauswahl dieses Blogs zu tun, wieso sollte Christian also etwas dazu schreiben?

          Aber in Deinem verwirrten Köpfchen sind Kritik an Feminismus und Genderforschung und Trump vermutlich alles eine Soße, weil irgendwie „gegen Frauen“, und zu einer differenzierten Betrachtung reichen Deine geistigen Kapazitäten schlichtweg nicht aus.

        • Navi kaputt? Zum Zwittschergarten geht es hier lang:
          https://mobile.twitter.com/
          ( soweit ich sehe, weder ein Piep über feministische, noch antifeministische Widersprüche, keiner über „die pösen Maskunazis“, noch nichtmal einer über PUA dabei, so what? )

        • Wenn in diesen beiden Posts jetzt kein einziger Tweet dabeigewesen sein sollte, der irgendwie thematisch in einem Beitrag hier eingebunden, beleuchtet oder diskutiert werden könnte/sollte/müsste, wenn eine Profilierung innerhalb dieser Blase also ausschließlich dadurch möglich sein sollte, dass eine Person wie Donald Trump gelobt oder verteidigt werden müsste (wie Christian ja schon andeutete und Arne bpsw. es zu praktizieren scheint), eine Person wie Onyx hingegen zerpflückt, eine ganze Woche lang durchgängig jeden Tag persönlich angriffen wird seitens der Mehrzahl der Kommentatoren – was genau sagt uns das?

        • „wenn eine Profilierung innerhalb dieser Blase also ausschließlich dadurch möglich sein sollte, dass eine Person wie Donald Trump gelobt oder verteidigt werden müsste (wie Christian ja schon andeutete und Arne bpsw. es zu praktizieren scheint)“

          Vielen, vielen, vielen Dank! Jetzt weiß ich endlich, warum ich weder bei Arne, noch bei Chris ein Profil habe. Und ich Depp dachte immer, das kommt daher, daß die beiden gar keine Accounts vergeben ….
          Mal was anderes, @Semikolon: Was machst Du denn eigentlich so in „dieser Blase“?

      • Nu Christian, Semikolon will nicht über Bull Shit von Feministinnen reden, sonder über Bull Shit von Trump.

        Hat Semikolon nicht einen eigenen Blog?

      • Vielleicht sollte Christian tatsächlich mal was zu Trump schreiben. Er will ja z. B. bezahlten Mutterschaftsurlaub in den USA einführen und betreibt/betrieb auch sonst gerne Frauenförderung, soweit ich weiß.

    • Oh, oh … ich … ich … ich finde die Benzinpreise voll kacke. Und … ich … ich … ich … wenn ich Kartoffeln kaufe, krieg ich die nie rechtzeitig weg, bevor die Hälfte vergammelt … und ich … ich … MÄÄÄH! AUFMERKSAMKEIT!

      Wie nennt sich das noch mal? „Derailing“, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s