Selbermach Samstag 240 (27.05.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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132 Gedanken zu “Selbermach Samstag 240 (27.05.2017)

  1. Ich wundere mich ja immer mal wieder darüber, was Arne so auftreibt.

    Heute zwei kontrastierende Definitionen auf BodyForWife

    A bunch of whiny pedantic morons that think there is some vast illuminati feminist conspiracy while seemingly ignoring the fact that their own gender runs the majority of the world

    Das ist eine witzige, akkurate, regelrecht liebevolle Definition von MRAs.

    A bunch of whiny entitled morons that think there is some vast illuminati patriarchal conspiracy to oppress women while ignoring the fact that their own gender is the safest and most privileged group to ever roam the earth.

    Hasserfüllt, völlig falsch, kann nur von einem kommen, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiß und im Keller seiner Eltern lebt.

    Alles klar, oder?

    • Falls jemand teilnehmen will:
      „Tagesschau-Aktion zu Hatespeech: „Sag’s mir ins Gesicht““
      http://www.tagesschau.de/inland/sags-mir-ins-gesicht-101.html
      „“Hure“, „Verbrecher“, „Volksverräter“ – solche Beleidigungen sind Alltag in Diskussionen im Netz. Eine laute Minderheit dominiert digitale Diskursräume. Mit der Aktion „Sag’s mir ins Gesicht“ will die Tagesschau nun etwas dagegen unternehmen.“

      • Genau meine Rede.
        Die ARD versteht die Aufklärung nicht.
        NoHATE.
        Besser kann man sich da keine 6 zu einhandeln als die ARD.

        Die Maus verstand die Aufklärung noch, damals.
        Für was also acht Milliarden? Tuts nicht auch ein Tele-tubby Band?

      • Ja, lächerliche Aktion.

        Jeden kreuzigen und sozial hinrichten, der „das Falsche“ sagt oder auch nur nicht schnell genug den Gesslerhut grüßt, und dann erwarten, dass die Leute sich auch noch freiwillig deren öffentlicher Deutungshoheit ausliefern.

        Die kapieren echt überhaupt nichts mehr. Peinliche Gestalten zum fremdschämen.

    • Hattet ihr auch das Gespräch mit Warren Farrel gesehen?
      Sie spricht dort ne halbe Stunde und beschreibt ausführlich wie es ihr dabei ging.

      Wäre super lehrreich für Feministinnen, dann wüssten sie, was emotionale Arbeit – die weibliche Kerntugend, ist.

    • Aus dieses besprochenen Femi-Unsinn-Artikel:

      In der Beziehung kann das bedeuten, dass ihr euch mit eurer Partnerin darüber austauscht, wie Gleichberechtigung für euch beide aussehen kann. Vielleicht übernehmt ihr künftig 50 Prozent der emotionalen Arbeit in der Beziehung und unterstützt euer familiäres Umfeld mehr. Übernehmt mindestens 50 Prozent der Hausarbeit, wenn ihr zusammen wohnt.

      http://ze.tt/wie-maenner-den-feminismus-unterstuetzen-koennen/

      Was ist emotionale Arbeit?

      Übernehmen Frauen dann auch immer MINDESTENS 50% der Erwerbsarbeit oder dürfen das Männer auch weiter noch mit machen, weil Frauen Männer, die nicht mehr verdienen, so unsexy finden.

      Das Ding ist, das ich das nicht zum ersten Mal lese. Selbst die EU will „make sure men do at least half of the household chores as part of a “strategy for equality”

      http://www.huffingtonpost.co.uk/2015/06/15/housework-european-parliament-chores-ukip_n_7585808.html

      For equalitiy müssen Männer mehr machen. Feministische Gleichberechtigung…

    • Danke für Deinen Hinweis!

      Den genannten Film habe ich ewig nicht gesehen, ich weiß also nicht mehr so genau, was da wie mit welchen filmischen Details gezeigt wird.

      Dennoch hier mal mein Eindruck aus der undeutlichen Erinnerung:

      „Thelma und Louise“ ist ein Film, der als feministisch intendiert ist und der auch rezipiert wird als feministisch (soll heißen: der normale Kinozuschauer kapiert ziemlich sicher seine „message“) – allerdings: De facto ist „Thelma und Louise“ ein *Anti-Frauen*-Film.

      Nach meiner – zugegebenerweise undeutlichen – Erinnerung passiert alles Schreckliche in diesem Film – alles, was die beiden Frauen immer mehr in ihr Verderben reinschlittern läßt – auf Grund von Versehen und Versäumnissen der jungen (jüngeren) Frau.

      – Soweit ich das erinnere geht es los mit der verspäteten Abreise: wegen der jungen Frau.
      – Daß die beiden eine Pistole mit dabei haben: wegen der jungen Frau.
      – Daß die junge Frau von dem Bösewicht belästigt wird: weil die junge Frau ihm vorher Avancen gemacht hat.
      – Daß die alte Frau den Bösewicht umbringt – na gut, da kann man jetzt schlecht sagen, daß die junge Frau daran Schuld ist, aber die alte Frau tut es ja für die junge Frau, abgesehen davon, daß sie überreagiert, weil sie (vermutlich) früher von einem Mann vergewaltigt worden ist.

      Und so geht es weiter:
      – Daß dieser Tramp (Brad Pitt ?) den beiden Frauen ihr letztes Geld klaut: weil die junge Frau ihn unbedingt dabeihaben wollte.

      Usw. usf. Nach meiner Erinnerung lädt die junge Frau im Laufe des Films eine ungeheure Schuld durch eigenes Versagen auf sich.

      Brisant werden all diese Verfehlungen dadurch, weil die alte Frau sich ja in gewisser Weise für die junge Frau aufopfert: wegen ihrer mütterlichen Art tut sie alle wesentlichen Dinge in diesem Film nur für diese junge Frau – und merkt dabei gar nicht, daß sie letztlich für die blöden Fehler der jungen Frau ihren eigenen klugen Kopf hinhalten muß.

      Überspitzt ausgedrückt: die alte Frau wird von der jungen Frau verraten. Verraten nicht aus böser Absicht, sondern einfach aus einer gewissen Schludrigkeit und Leichtfertigkeit heraus: Warum soll ich (junge Frau) mich zusammenreißen, wenn sich die alte Frau ja doch kümmert und wieder alles ins Lot bringt?

      Zumindest kann man sagen: Die alte Frau scheitert nicht an der bösen Welt der Männer, sondern an den Fehlern der jungen Frau und an ihrer eigenen Fürsorglichkeit. Und merkt das nicht mal selbst!

      Wenn wir diesen Schlüssel jetzt noch etwas weiter drehen, dann gelangen wir zu einer Aussage über die Feministen der 2. Welle und 3. Welle. Die Feministen der 3. Welle entsprechen der jungen Frau, die Feministen der 2. Welle entsprechen der alten Frau. Die Errungenschaften – wenn es denn tatsächlich Errungenschaften sind – der 2. Welle des Feminismus werden durch die Schludrigkeit und Leichtfertigkeit der 3. Welle des Feminismus zunichte gemacht. Letztlich scheitern beide Wellen, weil sie zu feige sind, um die Verantwortung für ihr eigenes Versagen zu übernehmen.

      Wie gesagt: alles aus meiner Erinnerung. Ich würde denken: sowas nennt man die „Dekonstruktion“ eines wahrhaft feministischen Films 😉

      • Interessante Interpretation, Danke.
        Ich denke aber, dass die junge Frau nunmal so ein herzensgute, reine Seele ist, dass ihr sowas wie Misstrauen gegenüber Fremden gar nicht in den Sinn käme vor lauter Unschuld. Eine Variation der Frauen-sind-besser-Mythologie, in der geschildert wird, was diese Unschuldswesen durch brutale und hinterfo***e Männerschweine zu erdulden haben.

      • Ich fasse den Hintergrund des Films mal nach der Beschreibung von Jochen Schmidt zusammen:

        Ältere Dame mit Mutterkomplex ( gefährliches Defizit, wie man sieht ), versucht sozial hochdefizitäre Schlampe mittels noch defizitärer irrer Aktionen duch die Hintertür „irgendwie zu resozialisieren“, bzw. sich aus anderen Gründen zur „guten Mami“ hochzustilisieren.
        Das scheitert logischerweise granatenmäßig und die beiden bringen sich um.

        Nun, dann weiß man ja jetzt auch warum das Ding als quietschalbernes Roadmovie produziert wurde.
        Weil sich sonst kein Schwein den Scheiß angeschaut hätte.

    • Was mich am Umgang mit „Thelma & Louise“ (den ich recht lahm fand) immer wahnsinnig stört ist, dass der Inhalt meist falsch wiedergegeben wird.
      Wenn die Wikipedia schreibt, Louise erschieße den Möchtegern-Vergewaltiger „im Affekt“, hebt sie sich damit schon positiv von den meisten Inhaltsangaben, die es als Notwehr behaupten.

      Gag am Rande: Ihr, dem Abdrücken vorausgehender Spruch „Wenn eine Frau schreit und sich wehrt, dann macht es ihr keinen Spaß“ (aus dem Gedächtnis zitiert) stammt übrigens aus dem Film „Ein Fressen für die Geier“, wo er in äußerst ähnlicher Situation ausgerechnet von Alpha-Männchen Clint Eastwood geäußert wird. 😉

      • ausgerechnet von Alpha-Männchen Clint Eastwood geäußert wird.

        Natürlich, er ist ein Ritter – im besten Sinne, aber Femis ja wollen traditionelle Rollen zerstören. Viel Spaß.

  2. „Gut und Böse als politische Kategorien: „Donald Trump hat eine sehr kluge Rede gehalten““
    http://www.deutschlandfunk.de/gut-und-boese-als-politische-kategorien-donald-trump-hat.2016.de.html?dram:article_id=387055
    „Die Rede von US-Präsident Donald Trump in Saudi-Arabien sei ein Fortschritt, sagte die Philosophin Bettina Stangneth im DLF. Denn im Hinblick auf Terror hätte er ausdrücklich nicht von bösen Menschen gesprochen, sondern von einem bösen Denken. Damit habe er versucht, eine andere Ebene zu finden und nicht eine Kultur gegen die andere auszuspielen, so Stangneth. […]
    Hondl: Diese, unsere Zivilisation hat ja nun aber auch das böse Denken hervorgebracht. Ich spiele jetzt noch mal an auf den Titel Ihres letzten Buches. Und genau in dieser Formulierung steckt ja auch schon was drin, was doch letztlich auch unsere große alte Hoffnung auf die Vernunft irgendwie zunichtemachen kann. Ist das denn so? Ist Denken potenziell böse und insofern unsere Hoffnung vergeblich, dass Aufklärung und Nachdenken helfen im Kampf gegen das Böse? […]
    Das Reden von den Gutmenschen ist zunächst mal blöd und absoluter Unsinn. Das Gute ist darum für uns so schwer zu fassen, weil wir uns niemals ganz sicher sein können, ob wir denn das Gute tun. Der Mensch kann nur das Böse, dass er klar erkennen kann (im Unterschied zum Guten), verhindern. Was ich aber nicht hundertprozentig garantieren kann, ist, dass das, was ich stattdessen tue, dann das Gute ist.
    Das heißt, das Gute steht nicht so im Raum wie eine schöne goldene Statue und man kann sie anbeten und so, sondern das Gute ist etwas, was wir als Idee im Kopf haben und dem wir uns annähern wollen. Interessanterweise ist es so, dass der Maßstab, mit dem wir uns dem annähern, das Abwenden von dem ist, was wir als eindeutig böse erkennen können, und das wenige, was wir da können, das müssen wir halt auch benutzen.“

    • Ich persönlich finde das übrigens nachvollziehbar.

      Insgesamt gibt es nicht genug Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft (erst recht nicht, so man den Anspruch erhebt, sinnvolle Tätigkeiten verrichten zu wollen und nur solche sollten ja bezahlt werden, idealerweise).

      Allerdings müssen wir unsere Kräfte bündeln um angestellte Männer/Väter in die Teilzeit zu zwingen aus der sie dann nicht mehr rauskämen (und wer das nicht wollte, könnte sich zur Not ja selbstständig machen).

      • „Allerdings müssen wir unsere Kräfte bündeln um angestellte Männer/Väter in die Teilzeit zu zwingen aus der sie dann nicht mehr rauskämen “

        Mach das und du wirst zwangsweise ganz doll Zulauf zum Feminismus haben …

        PS: Willst du Frauen gleich zwingen?

      • „Insgesamt gibt es nicht genug Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft“

        1) Unsere Wirtschaft ist nicht frei.
        2) Arbeitsplätze gibt es immer genug. Die Frage ist bloß, ob Arbeit ökonomisch sinnvoll verrichtet werden kann, ob es genug Nachfrage und Qualifikation gibt und ob die Lohnforderungen nicht zu hoch sind.

        • 2) Arbeitsplätze gibt es immer genug. Die Frage ist bloß, ob Arbeit ökonomisch sinnvoll verrichtet werden kann, ob es genug Nachfrage und Qualifikation gibt und ob die Lohnforderungen nicht zu hoch sind.

          Klar gibt es genug Arbeit. Das Problem ist, dass diese unverschämten Arbeiter Lohn verlangen. Der Kapitalismus würde so gut funktionieren, wenn bloss diese blöden Arbeiter nicht wären, die täglich die Rendite wegfressen und wegsaufen!

        • Nein, das Problem ist nicht dass Arbeiter Lohn verlangen. Aber die Realität sieht nun mal so aus, dass Arbeit im Einklang mir Effezienz, Rentabilität und Kosten stehen muss, will sie sich langfristig tragen.

          Ein Arbeiter dessen Arbeitskraft günstiger und effezienter durch bspw. eine Maschine eingesetzt werden kann, wird halt nicht eingestellt. Warum auch?

        • @Adrian
          „Die Frage ist bloß, ob Arbeit ökonomisch sinnvoll verrichtet werden kann“

          Nein, das ist eigentlich erst der Auftakt zu der eigentlichen Frage: wie schaffe ich es, dass nötige Arbeiten „ökonomisch sinnvoll“ ausgeführt werden können?

          In einer
          https://de.wikipedia.org/wiki/Liquidit%C3%A4tsfalle
          versagt nämlich deine ganze, einfach gestrickte, FDP-BWLer Sichtweise.

          Im Extremfall konzentriert sich alles Kapital bei einer handvoll Leute und alles was dann noch „ökonomisch sinnvoll“ ist, ist der Bau immer größerer privater Schlösser und der Aufbau von Heeren, um sich mit dem Nachbarreich herumzuzanken. Alles andere ist nicht mehr „ökonomisch sinnvoll“, weder öffentliche Gesundheitsversorgung, noch Bildung, noch sonst irgendwas.

        • @Semikolon
          „Was ist eigentlich Deine Kurzformel dafür, weshalb Deine Heimat die DDR pleite gehen musste?“

          Sie ist nicht pleite gegangen.

          Wir haben die Führung vertrieben, weil die Ideologie stank, nicht leistungsfähig genug war und deshalb total verlogen.

          Und zu dem Blockchain-Geschwurbel, sage ich mal nichts. Warten wir mal ab, ob das jemals konkret wird und dann noch die ersten Urteile zu „smart contracts“, Streitereien um „Get it done with high quality“ usw.

          Wenn ich die Phrasen schon lese, weiß ich: das bleibt Nischenzeug, vielleicht für Entwicklerklitschen und „Start Ups“ geeignet. Bist du in dieser Szene beschäftigt?

        • (oh, hier ist die böse Kirche, offen enttarnt. 😦 )

          Naja, wir sind ja aufgeklärt, können also Vernunft mit Tier in Einklang bringen, damit rumspielen und uns unserer selbst und anderer dabei bewusst sein. Und das Bescheiden und Besonnen und in Achtsamkeit, um jeden mitzunehmen.

          Wenn man sich daran hält, außer man hat nebenbei mit einer ‚progressiven‘ neuen Kirche zu tun, die Gier zum Ausdruck der Gottgefälligkeit gemacht hat, getarnt in was ehemals edlem!, wie Arbeit, die dadurch zur Plage wurde, und gleichzeitig brachte man damit dem Charakterzug der Selbstgefälligkeit ganz neue Qualitäten.

          (oh, hier ist die böse Kirche, offen enttarnt. 😦 )

          Also wenn wir es schafften uns vom Protestantismus zu befreien, dann könnte man bestimmt relaxter ein richtig gutes System finden, dessen Grenzen von Rücksicht und Verstand und Besonnenheit geprägt sind.

          Wäre ein guter Moment geschichtlich, die mächtigste Vagina der Welt ist gerade Katholisch und die hätte den roten Knopf, man hätte eine Chance gegen die Merkeldiktatur einen radikalen wechsel zu machen und müsste sich wegen gewinnen daran gewöhnen müssen Omas Pfandflaschen sammeln zu sehen.

          Ja, einfach die Welt zu retten, gelle?
          Und Religion im vernünftigen Wortsinne?
          Das ist ja die Definition der Aufklärung!

          Wenn das reicht und keiner nen Ismus braucht – auf Feminismus zu Unterhaltungszwecken sollte man aber wieder finden.

        • „Nein, das ist eigentlich erst der Auftakt zu der eigentlichen Frage: wie schaffe ich es, dass nötige Arbeiten „ökonomisch sinnvoll“ ausgeführt werden können?“

          Die Frage ist einfach zu beantworten. Viel wichtiger ist die Frage: Was sind „nötige Arbeiten“? Selbst wenn wir uns über das grundsätzliche einig sind, so steckt der Teufel doch bekanntlich im Detail. Es ist z. B. gut, wenn Kindern in der Schule Fremdsprachen beigebracht werden, aber wieviele und welche Sprachen sowie das angestrebte Sprachniveau sind dann doch alles andere als eindeutig.

      • Warum „müssen wir unsere Kräfte bündeln um angestellte Männer/Väter in die Teilzeit zu zwingen aus der sie dann nicht mehr rauskämen“? Weshalb?

        Mir scheint, angestellte MitarbeiterInnen müssen überhaupt nicht in Teilzeit gezwungen werden – Arbeits-rechtlich ist sowas normalerweise auch gar nicht möglich.

        • Warum?

          Weil wir über eine immer knapper werdende Ressource reden hier, womit nicht die Arbeitnehmer (m/w) gemeint sind, sondern der Umfang an benötigten Erwerbsarbeitsstunden.

          Wenn die Gruppe der Frauen mehr davon als heute noch übernehmen soll (Ziel sowohl des Feminismus wie auch des Maskulismus), müssen die Männer als Gruppe nunmal die ihrigen reduzieren/einen Teil davon wenigstens abgeben.

          Und der Wandel der Arbeitswelt wird immer schneller vonstatten gehen, auch klassisch-weibliche Berufe sind gefährdet – und damit spiele ich jetzt nicht aufs Hebammensterben an, da das tatsächlich politisch gewollt scheint, keinesfalls fehlender Nachfrage geschuldet ist.

          Die Ladenlokale der Innenstädte stehen mit zunehmendem Anteil leer bspw., weil immer mehr online bestellt wird. Kurzfristig ist das nochmal ein Gewinn für Männer, denn z.B. die Paketlieferdienste beschäftigen im Gegensatz zu den Handelsketten in ihren Verkaufshallen weit überwiegend Angehörige des starken Geschlechts, wie jedem schonmal aufgefallen sein dürfte. Sobald die Waren mit Drohnen ausgeliefert werden (dürfen), ist dieses „Jobwunder“ aber auch wieder passé. usw.

        • @Semikolon

          Himmel hilf:

          „Sobald die Waren mit Drohnen ausgeliefert werden (dürfen), ist dieses „Jobwunder“ aber auch wieder passé. usw.“

          Wenn du dir mal einen Spaß machen möchtest, kauf dir bitte auf dem Flohmarkt alte Ausgaben der Zeitschrift „PM“.
          Da waren lustige Artikel „Wie wir im Jahr 2000 leben werden!“.
          Ersatzweise kannst du auch „Zurück in die Zukunft“ sehen.

          Was du tust, ist komplett identisch.
          Es ist die Extrapolation von gegenwärtigem „Experten“-Gebrabbel, das schon hochgradig peinlich ist, weil die erkennbar nicht einmal über ihren *ersten* Gedanken nachgedacht haben.

          Es werden 1,5-2 Milliarden Paketsendungen in Deutschland im Jahr verschickt, die auf dem online Handel basieren.
          Berechne das Volumen pro Tag und dann die Anzahl der benötigten Drohnen.
          Anders herum kannst du auch die Pakete pro Kopf der Bevölkerung berechnen.
          Wenn du beides kombinierst, auf wie viel Flugbewegungen und Drohnen kämst du für Berlin, eine Stadt mit 3,5 Millionen Einwohnern?

          Das dies hochgradiger Schwachsinn sein MUSS sollte klar sein, selbst wenn es noch nicht einmal Drohnen gibt, die das Maximalgewicht eines Pakets tragen können.
          Nächster Punkt: Die Akkutechnik hat sich seit einem Jahrzehnt nicht großartig weiterentwickelt – das ist der Grund, warum die Elektromobilität nicht weiterkommt.
          Was die maximale Flugdauer solcher Drohnen und damit die Reichweite und damit deren Nutzbarkeit weiter einschränkt.

          Auch die Expertenträume über rapid prototyping, Industrie 4.0 etc. sortiere ich darunter ein.
          Die einem Publikum erzählt wird, welches immer ahnungsloser über real existierende Massenproduktion ist und bereit, jedes bullshit bingo nachzuplappern.

          Bitte lege dir eine kritische Einstellung gegenüber solchem Gewäsch zu!

          Gruß crumar

        • @only_me

          Christian hat Marienerscheinungen und ich darf keinen Glauben an eine Wunderheilung nach außen tragen?!
          Unfair! 😦

        • Naja, die Drohnenidee klingt schon wie ein gutes Konzept.
          Ich könnte mir dahinter Die Grünen in Verbindung mit der CDU gut vorstellen.
          Und einen witzigen Spot, indem eine Drohne hihi über die Ursula fliegt, und dann wirkt das als würden die die auch noch Föhnen, im Handumdrehen, so wie Frauen all die Probleme lösen, die Männer so verursachen.

          Paar ARD Berichte darüber, möglichst auch Nachmittags, damit nicht aus Versehen gerade die Frauen die Drohnen verpassen, denen schon so viel vom Glück des Feminismus im Leben entgangen ist.

          Also wenn man sich das gut visualisiert und das dann während der Präsentation für den ersten Prototypen richtig überzeugt erklärt, dann verstehen die auch das frau es ernst meint.

        • @v>l

          Das ist echt nicht witzig, glaub mir.

          Weißt du wie oft ich mir schon anhören musste, 3D-Drucker wären die Zukunft der Produktion – wohlbemerkt von Menschen beiderlei Geschlechts – die aber erwiesenermaßen WEDER eine Ahnung von „Produktion“, NOCH von „rapid prototyping“ hatten?!

          Ich will hier niemanden langweilen mit den verschiedenen Verfahren und den Einschränkungen durch die verwendeten Materialien, Toleranzen, Bauvolumen usw.
          Absoluten „Kleinigkeiten“ auch, wie die Frage, woher irgendjemand wird wissen können, dass die Millionen „open source“-Teile der leuchtenden Zukunft von irgendwem konstruiert worden ist, der überhaupt eine AHNUNG davon hat und wenn nicht, wer wird im Falle eines Versagens haften?!

          Aber ist es nicht unmittelbar einsichtig, dass ein Drucker, der Material SCHICHT FÜR SCHICHT aufträgt, PRINZIPBEDINGT nie und nimmer eine ordinäre Spritzgussmaschine in Sachen Geschwindigkeit wird schlagen können?
          Wir reden hier nicht nur über den Unterschied zwischen drei Sekunden zu dreißig Minuten für EIN Teil, sondern die Spritzgussmaschine hat bspw. 12, 24, 128 Formen und produziert diese Anzahl an Teilen in einem Zyklus.
          Wie viele 3D-Drucker braucht man, um diese EINE lausige Maschine zu ersetzen?

          Wenn ich diese Einwände formuliere, kommt todsicher das ÖKOLOGISCHE ARGUMENT, wonach 3D-Drucker in jedem Haushalt dafür sorgen, dass die vielen Transporte wegfallen, weil ja alle Teile zu Hause produziert werden.

          An diesem Punkt versagt mein Pazifismus und ich würde den- oder diejenige am liebsten in einem Eimer Schweinescheisse ertränken.

          Wie viel Energie und Ressourcen benötigt man, um ALLE Haushalte in Deutschland mit 3D-Druckern zu versorgen, die dann stundenlang Strom verblasen, um Teile zu produzieren, die in einer konventionellen Massenproduktion in einem Bruchteil der Zeit und mit einem Bruchteil der Energie hergestellt werden können?

          Man braucht nur einen Taschenrechner, um sich selbst davon zu überzeugen, DAS wäre ein ökologischer Albtraum.

          Wenn ich straffrei die Möglichkeit hätte, solchen Experten/Spinnern für jeden idiotischen Artikel und jede Publikumsverarschung in den Hintern zu treten, ich würde es tun.

          Gruß crumar

        • @ Crumar

          Mich langweilt sowas nicht, beim 3D Drucker liegt’s ja eh nah, da wüsste ich als Frau vermutlich sofort was ich drucke.
          Nen Obstkorb.
          Ob nicht frisch gedruckte Obstkörbe auf dem Wochenmarkt was wären?

          Ja, diese ScienceJournos sind vielleicht ne Alternative für Jungs, die wirklich Feminismus für Jungs wollen. Das könnte der manchmal genannte Maskulinismus sein.
          Müsste man mal nen Anwalt fragen, ob man der ARD da nicht einen hochnot peinlichen Strick draus drehen kann.
          Schaden am Volk ist ja zu bewundern.

          Feminismus, das Wundermittel um Frauen Jahre zurück zu werfen.

          Aber wenn man die Idee mal 5 Sekunden mit nem defizitären Männergehirn durchgeht, es gibt ja tolle Fahrräder mit Körbchen, und Frauen denen Fahrrad fahren eh gut täte, und dann bietet man noch jedem Kunden ein Schwätzchen wie ein lauer Sommerwind an und fertig!

          Oder kopiert die süßen Todesstern Service Droids, das wär was.

        • „Weißt du wie oft ich mir schon anhören musste, 3D-Drucker wären die Zukunft der Produktion – wohlbemerkt von Menschen beiderlei Geschlechts – die aber erwiesenermaßen WEDER eine Ahnung von „Produktion“, NOCH von „rapid prototyping“ hatten?!

          Aber ist es nicht unmittelbar einsichtig, dass ein Drucker, der Material SCHICHT FÜR SCHICHT aufträgt, PRINZIPBEDINGT nie und nimmer eine ordinäre Spritzgussmaschine in Sachen Geschwindigkeit wird schlagen können?“

          Nun, hier muss ich Dir als A&Eler widersprechen.
          3D-Drucker werden mit Sicherheit keine Massenproduktion simpler Hohlkörper ersetzen, aber sie werden einen Nischenmarkt sinnvoll ausfüllen.
          Ich selbst bekam einen Prototypen einer Hohldüse – hergestellt auf einem 3D-Drucker an der RWTH Aachen – präsentiert, bei der eine Menge technischer Finessen durch die systemtypische Drucktechnik realisiert werden konnten, die konventionell entweder gar nicht, oder nur mit einem unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich gewesen wären.
          Ich selbst hatte früher manchen Versuch achselzuckend drangeben müssen, weil das dafür nötige Bauteil einfach zu teuer gewesen wäre. Es liegt ja in der Natur der Sache, dass die allermeisten Versuche im frühen Entwicklungsprozess nicht zu einem Ergebnis, sondern allenfalls zu mehr Erkenntnis führen, was auch heißen kann „Geht nicht!“.

          „Wir reden hier nicht nur über den Unterschied zwischen drei Sekunden zu dreißig Minuten für EIN Teil, sondern die Spritzgussmaschine hat bspw. 12, 24, 128 Formen und produziert diese Anzahl an Teilen in einem Zyklus.“

          Das ist so auch nicht ganz richtig. Natürlich ist es der Spritzgussm aschine wurscht, in welche Formen sie das flüssige Polymer presst.
          Aber ernüchternd ist, dass schon relativ simple Formen für einen einfachen Hohlkörper einen 5-stelligen Eurobetrag kosten, gar nicht von denen zu sprechen, die mehrteilig ausgeführt werden müssen, weil das geplante Produkt eben keine simple Schüssel ist, sondern sog. Hinterschneidungen verlangt.
          Spritzgussmaschinen an sich sind gar nicht so teuer, aber die Formen stellen schnell richtige Vermögen dar.
          Und keine Firma stellt im Prototyping eine Spritzgussform für 50.000 € her, um nach dem ersten Produkt festzustellen, dass es nicht die erhofften Eigenschaften hat.

          3D-Drucker im Privathaushalt sind zumindest derzeit reine Spielereien, aber – wie geschrieben – im Gewerbebereich werden sie sich durchsetzen, da bin ich überzeugt.

      • „(erst recht nicht, so man den Anspruch erhebt, sinnvolle Tätigkeiten verrichten zu wollen und nur solche sollten ja bezahlt werden, idealerweise).“
        @Semikolon:
        Wie ist denn so die Luft im Mittelalter? Und wie schaffst Du das, heute hier zu kommentieren, so von ungefähr siebzehnten Jhd. aus?

        Da Produktion & Logistik längst am schwinden sind, wird zur Erhaltung des „Arbeit ist der Sinn des Lebens“-Modells mittlerweile Alleinerziehende Mütter per Anzeigenkampagne der Jugendämter als auszubildende Tagesmütter in ABM gesucht.

        Anders gesagt: Der ÖD-Wasserkopf hat bald mehr Gewicht, als mit natürlichen Ressourcen getragen werden kann.

        Noch anders gesagt:
        Die Frage nach dem Sinn von Arbeit mag ja philosophisch hochinteressant sein.
        Daraus ein Ideal zu schnitzen und in einen gegenwärtigen Kontext ( wohlmöglich einen konkreten? ) zu setzen, ist schlichtweg Blödsinn.

        Oder kommentierst mit dem obigen Satz auch per Copy&Paste Diskussionen über Verlustwetten an der Börse?

  3. „“Der Status quo ist der ideale Zustand für die 0,1 Prozent der Eliten““
    https://www.heise.de/tp/features/Der-Status-quo-ist-der-ideale-Zustand-fuer-die-0-1-Prozent-der-Eliten-3722392.html
    „Ist ein demokratisches Weltparlament der Ausweg aus der Krise der globalen Politik? Ein Gespräch mit Andreas Bummel
    Die Weltpolitik steckt in einer tiefen Krise. Ob Trump, Erdogan, Le Pen oder AfD: Immer mehr Wähler auch in westlichen Demokratien entscheiden sich für Nationalismus und Abschottung, untermauert von plumpem Populismus. An vielen Ecken flammen alte Krisenherde und überwunden geglaubte Ost-West-Konflikte wieder auf. Und während die ganze Welt längst globalisiert ist – von der Kommunikation, über Kultur und Wirtschaft -, bleibt die Demokratie eine nationalstaatliche Angelegenheit. Die überstaatlichen Institutionen erscheinen als elitäre Gremien ohne Bürgerkontakt, eine anachronistische Einrichtung wie der UN-Sicherheitsrat mit seinem kontraproduktiven Vetorecht ist jeder demokratischen Kontrolle entzogen.
    Die Lösung sehen Andreas Bummel, Gründer der NGO Democracy Without Borders, und der EU-Parlamentarier Jo Leinen in einem demokratischen Weltparlament. Seit mehr als zehn Jahren leistet Bummel mühsame Überzeugungsarbeit. Als ersten Schritt schlägt er die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA) vor. Bummel und Leinen haben nun ein Buch über ihre Idee geschrieben: „Das demokratische Weltparlament. Eine kosmopolitische Vision“ (Dietz Verlag, Bonn 2017).“

    • Wer wir wirklich glaubt, dass ein Weltparlament die Probleme löst, sollte seine Drogenprobleme in den Griff bekommen. Außerdem finde ich es seltsam, dass Videos in einer anderen Sprache zu schauen, schon als globalisiert sein zählt.

      • Das ist nur auf den ersten Blick seltsam. Auf den zweiten Blick ebnen die die Sprache ein, für genau die angeblich blöde Idee.
        Die Hürde, damit auch sehr eingeschränkt Begabte aus Überzeugung mitjubeln können zum richtigen Zeitpunkt, muss niedrig sein.
        Und dann recht schnell, haben die nationalen Eliten einen den globalen Medien folgenden Mob am Hals. Mit dem sich bestimmt gut Diskutieren und dann Brüderlichkeit feiern lassen wird.

      • „Außerdem finde ich es seltsam, dass Videos in einer anderen Sprache zu schauen, schon als globalisiert sein zählt.“

        Oh, ist es. Denn das ist, genau genommen, eine Hürde für einen Großteil der Bevölkerung. Die (englische, seien wir ehrlich) „lingua franca“ ist einem Großteil der Bevölkerung nicht wirklich zugänglich

        Selbst mir, als Informatiker, der leidlich englisch kann, sind englische Artikel, Links und Videos (auch auf diesem Blog) zuwider. Ich empfinde sie als anstrengende Zumutung und viele Anspielungen und Formulierungen verstehe ich schlicht nicht, da sie keinerlei Deckung mit meinem Alltag haben, ich nicht ständig bei reddit und Twitter herumhänge und mich auch nicht wirklich tangiert, was gerade die durchgeknallten Amis machen usw. einzig die Tatsache, dass wirklich jeder alberne Blödsinn der Angelsachsen kopiert wird (inkl. Begriffe wie „hate speech“ und „fake news“) nötigt einen gelegentlich den Ursachen auf den Grund zu gehen.

        • Die EU hat übrigens eine Sprachenstrategie, nach der möglichst jeder Einwohner mindestens 3 Sprachen beherrschen sollte, darunter idealerweise die Sprache wenigstens eines Nachbarlandes (jemand wie Cleopatra sprach den Überlieferungen zufolge gar bereits 9 verschiedene).

        • Da haben wir ja richtig Glück, hat schon brav jeder ein eigenes ‚Guter Nachbar Deutsch‘ gepflegt. 😉

        • @Semikolon
          „Die EU hat übrigens eine Sprachenstrategie, nach der möglichst jeder Einwohner mindestens 3 Sprachen beherrschen sollte“

          Die EU kann mich mal.

          Das Polyglotte (mal wieder überwiegend Frauen) das ganz toll und unheimlich wichtig finden, glaube ich sofort. Ich habe Fremdsprachen immer, mehr oder weniger, gehasst, zumindest in der Schule.

          Ich fände es viel sinnvoller, man würde den Kindern Programmiersprachen stattdessen beibringen. Alternativ auch logisches Denken, denn das scheint absolut unterentwickelt zur Zeit.

          Die Muttersprache hat nämlich einen Sinn: sie ist effektiv für den Austausch in einer Region, man muss nicht alles dreimal lernen und vermeidet Missverständnisse. Und ich brauche in meinem Alltag nur überschaubare fachspezifische Englischkenntnisse und andere Sprachen brauche ich gar nicht.

          „jemand wie Cleopatra sprach den Überlieferungen zufolge gar bereits 9 verschiedene“

          Dein „bereits“ deutet an, dass du das für die Zukunft hältst. Ist es aber nicht! Sprachbegabte und -interessierte gab es zu allen Zeiten und für Herrscher hat Multilingualität vermutlich einige Vorteile.

          Sowohl Lehrzeit, Lehrmittel, wie auch Aufnahmefähigkeit sind aber begrenzte Ressourcen. Siehe auch:
          http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/englisch-unterricht-ab-der-ersten-klasse-lohnt-sich-nicht-a-1146713.html
          schafft man bei uns in BaWü gerade wieder ab.

          Was man auf der einen Seite in die Kinder reinpumpt, verdrängt was auf der anderen Seite. Und es ist einfach so, dass die meisten die Sprachen im Alltag nicht benutzen und die Kenntnisse dann einfach verloren gehen. Alles für die Katz.

          Aber deinesgleichen arbeiten ja daran, schön viele Parallelkulturen hier zu etablieren. Dann können wir zwar keine Maschinen mehr bauen, aber sind halt Meister darin, multiethnische Konflikte, in 10 Sprachen, radbrechend zu entschärfen. Geile Zukunft!

        • Man hat auch wohl Verglichen ob sich Dinge im Hirn verändern wenn man 2 Sprachen gleichzeitig lernt oder regulär Deutsch passable und ne Fremdsprache und Oh Wunder, die PR, die auf die weibliche Bauch- und Babyneurose abziehlt und vermutlich harter Scam war, erzeugt mehr Kreativität.

          Buzzword für die Damen. Bei der anderen Variante kann das Kind ordentliches Deutsch und hat damit eine Grundlage für genuine Kreativität und erlernt auch die Fremdsprache korrekt, es sei den er erwischt eine krankhaft hinterliste Feminatrix in Latein, dann scheitern 5 Jahre, wegen falscher Einstellung, am Ermessensspielraum und statt der präzise geplannten Punktlandung ist ein Lebenstraum angekrazt.
          Danke Frau Vertrauenslehrerin. 😉

        • „Ich fände es viel sinnvoller, man würde den Kindern Programmiersprachen stattdessen beibringen“

          Töchterchen musste kürzlich zum ersten Mal entscheiden welches Fach bei ihr nächstes Schuljahr – also in der 6. Klasse – dazu kommen soll, gern hätt sie „Darstellen und Gestalten“ (hier gleichbedeutend mit Schauspielerei/Theater), Informatik sowie Französisch ausgewählt, am Ende standen die beiden letztgenannten noch aufm Zettel. Ihr Informatiker-Onkel bekräftigte – unabgesprochen – unseren Rat (sowie den ihrer Klassenlehrer), also auch er hielt Französisch als erste Wahl für sinnvoller. Programmieren kannste Dir vergleichsweise leicht allein erarbeiten.

          Sicher muss man jedes Wissen auch hin und wieder mal nutzen, damit die Anstrengung nicht völlig für die Katz war. Latein hab ich tatsächlich fast komplett verdrängt seit dem Abi (allerdings hatte ich mich da eh schon nur durchgequält um diesen Latinum-Eintrag zu ergattern), dem Gespräch von Franzosen kann ich nicht mehr so gut folgen wie ich gern glauben wollte (hab ich gemerkt im Zuge von Macrons Wahl) und Spanisch belegte ich eh nur in der Oberstufe (dafür aber ist mein Hörverstehen noch ganz ok – vorallem eben verglichen mit dem was nach 8 Jahren Franze-Unterricht hängengeblieben ist, es ist schlicht die einfachere Sprache).

          Auf unserer Dorf-Grundschule gab es zu meiner Zeit ab der 1. Klasse noch regulär von einem Muttersprachler geleiteten Französisch-Unterricht für Alle ohne speziellen Förderbedarf, diesen Platz hat zwischenzeitlich Englisch eingenommen (verpflichtend).

          Unser Kind wird garantiert mehr und bessere Sprachkenntnisse erwerben als ich, nicht zuletzt, weil es Dank Internet bzw. speziell hervorgehoben auch nochmal youtube erheblich leichter geworden ist. Neben ausreichend niederschwellig zugängigem Material findet man nämlich auch Spitzen-Vorbilder zur Motivation:

        • @Semikolon:
          „Programmieren kannste Dir vergleichsweise leicht allein erarbeiten.“

          *Ächz* ernsthaft? Ein Mathematiker hält das Lösen von Differentialgleichungen höherer Ordnung auch für Pillepalle. Macht er ja täglich. Menschen überschätzen chronisch den Lernaufwand. Deshalb soll es ja ernsthaft Leute geben, die glauben, wir bekommen die „neu hier lebenden“ Analphabeten in überschaubarer Zeit zu nützlichen Fachkräften ausgebildet.

          In den 90igern war der Einstieg ins Programmieren m.E. noch wesentlich einfacher und überschaubarer und trotzdem haben es nur wenige gelernt.

          Und je älter man wird, desto weniger Zeit und Lust hat man, auf Frauen trifft das im Besonderen zu, da ist das Lernfenster noch kürzer, weil die fruchtbare Phase die Prioritäten massiv verschiebt. Ein Studium der Informatik, ohne Vorkenntnisse, wird man aber normalerweise nicht bestehen…

          Ich biete dir eine Wette an: wenn deine Tochter es jetzt nicht lernt, dann lernt sie es nie mehr. Du bestimmst den Wetteinsatz 🙂 In, sagen wir, 15 Jahren, vergleichen wir.

          „Unser Kind wird garantiert mehr und bessere Sprachkenntnisse erwerben als ich, nicht zuletzt, weil es Dank Internet bzw. speziell hervorgehoben auch nochmal youtube erheblich leichter geworden ist.“

          Die können dann besser englisch, aber so gut wie immer kein richtiges deutsch mehr. Kann man gut finden, ich empfinde das als kulturellen Verfall. Insbesondere da die Angelsachsen intellektuell nicht mehr viel zu bieten haben und das amerikanische Empire ebenso auf dem absteigenden Ast ist, wie sein europäisches Kunstprodukt, die EU.

          „Neben ausreichend niederschwellig zugängigem Material findet man nämlich auch Spitzen-Vorbilder zur Motivation“

          Lass mal, will ich gar nicht. Der Erhalt der eigenen Kultur hat momentan wesentlich höhere Priorität für mich, denn die Aufgabe der eigenen, erledigt die globalisierte Wirtschaft sehr effektiv und willig.

          Mit Unterstützung des gesamten linken Spektrums…

        • „Ich biete dir eine Wette an: wenn deine Tochter es jetzt nicht lernt, dann lernt sie es nie mehr. Du bestimmst den Wetteinsatz 🙂 In, sagen wir, 15 Jahren, vergleichen wir.“

          Meinst Du irgendwer wüsste jetzt schon wie in 15 Jahren programmiert werden wird? Französisch hingegen wird sie dann – im Prinzip – immernoch nutzen können (ok, die arbeiten m.W.n. gerad an sowas wie ner Vereinfachung ihrer Rechtschreibung… hm. Trotzdem).

          „Die können dann besser englisch, aber so gut wie immer kein richtiges deutsch mehr. Kann man gut finden, ich empfinde das als kulturellen Verfall.“

          Ach naja… unsere Rechtschreibreform war 1 KatastroFe vong die Umsetzung her allein schon, eine Generation haben wir damit (zu großen Anteilen) sozusagen durch den Kamin gejagt.
          Plus die „grandiose“ Idee (zum Glück von Tochters Klassenlehrerin modifiziert), die ersten 2 Jahre ÜBERHAUPT GAR KEINE Rechtschreibfehler zu verbessern! Ich hätte mein Kind also – laut staatlichem Plan – 2 Jahre lang Worte wie UNT schreibenlassensollen, OHNE mal aufzumucken… Bekloppte gibts!

          Sag mal: haste eigentlich noch Russisch gelernt/lernen müssen? Wie viele Jahre und wie gut bliebs Dir erhalten?

        • @Semikolon und Französisch kann man sich nicht selbst beibringen. Ich kann das schon relativ gut vom Zuhören im Sportverein und mich gut unterhalten. Und ich bin echt unbegabt.

        • @Semikolon
          „Meinst Du irgendwer wüsste jetzt schon wie in 15 Jahren programmiert werden wird?“

          Die Grundmuster ändern sich nur wenig, dummerweise kommt man mit einer Programmiersprache auch nicht weit. Einige Algorithmen zusammenflicken, reicht nicht aus, um ein guter Entwickler zu sein. Und gefühlt wird es eher komplexer und abstrakter, anstatt einfacher. Je später man anfängt, desto schwerer kommt man rein, weil man die Entwicklung nicht bewusst miterlebt.

          90iger-Jahre Informatiker können teilweise noch auf Assemblerebene hinunter, kennen die Entwicklung der verschiedenen Hardwareplattformen, Betriebssysteme und Protokolle. Kennen Schwächen und Stärken usw., das alles zu vermitteln, ist fast unmöglich, da muss schon wirklich massives Interesse von Seiten des Kindes da sein… (eine Tochter die Schauspielerei mag, ist erfahrungsgemäß auch eher weniger prädestiniert, tagelang allein vor einem Rechner zu hocken, ganz ohne „social networking“, versteht sich).

          „Französisch hingegen wird sie dann – im Prinzip – immernoch nutzen können“

          Das kann man auch jederzeit lernen. Die Jobaussichten mit Französischkenntnissen sind aber sehr viel begrenzter, als die mit fundierten Informatikerfahrungen…

          Optimal um eine Fremdsprache wirklich beherrschen zu lernen, ist sowieso ein längerer Ausflug in das entsprechende Land. Das im Unterricht zu lernen, ist m.E. reichlich zwecklose Liebesmüh und bestenfalls als Starthilfe sinnvoll.

          Und ja, ich hatte noch Russisch in der Schule. Ich glaube in der 8ten Klasse war die Wende und ich konnte es abwählen. Da ich mit einer 3 gerade noch eine akzeptable Note hatte, war ich auch sehr glücklich darüber (musste zum Abi dann dummerweise noch frz. lernen). Die kyrillischen Schriftzeichen kann ich im Kontext meist noch entziffern, Vokabeln kann ich kaum noch, Grammatik gar nicht (das Russische hat 6 Fälle, statt 4).

        • Bei meinem Vater (geboren und aufgewachsen in Oberschlesien, die Muttersprache seiner Mutter war Deutsch, das er dann auch hauptsächlich von ihr lernte – aber erst nachdem er mit 17 gemeinsam mit ihr geflohen war in die Nähe von Köln) ist es so, dass er russisch kaum mehr lesen kann, aber noch erstaunlich zuverlässig Vokabel-Fragen beantwortet (ob das jeweils stimmt weiß ich natürlich nicht^^), zu seiner Zeit bzw. für ihn ging die Schule auch nur bis zur 8. (er hat eine 2 Jahre ältere Schwester, die blöderweise genauso gute Noten erhielt wie er und seine Familie konnte sich nur ein Kind leisten bis zur Hochschulreife durchzufüttern. Wer zuerst kommt mahlt zuerst, war da die Devise).

          Und falls nu die Frage aufkommt: (schlesisches) Polnisch ist mir bloß vom Klang her sehr vertraut, äußern kann ich mich nur in wenigen Vokabeln/Ausdrücken/Liedern (Weihnachtsliedern vorallem^^). Ich hatte meinen Vater als Grundschülerin gebeten doch fortan „polnisch“ mit mir zu sprechen, aber er wies mich ab mit dem Argument, es gäbe wichtigere Sprachen auf die ich mich lieber konzentrieren solle. Meine zweite echte Chance – in Form eines schlesischen Ex, dessen komplette Family sich bevorzugt in dieser Sprache austauschte – ließ ich dann selbst verstreichen, da ich keinerlei Anstrengungen unternahm, bestenfalls und auf dem Höhepunkt^^ näherte sich mein Hörverstehen demjenigen von Französisch an, äußern konnte ich mich aber noch weniger (und schreiben halt gar nicht).

          Sei mal ehrlich: drei Sprachen (zum kommunizieren mit Menschen im „Ausland“) sind nicht zu hoch gegriffen für den Schnitt der Zukunft.

          Meine Oma konnte sich mit ihrem einheimischen platt-Dialekt übrigens noch und nur mit Niederländern verständigen (also sie redete platt, der Holländer niederländisch und so verstand man sich).

          Anmerken wollt ich – warum auch immer – außerdem noch, dass unsere kleine, 1-zügige Dorf-Grundschule eine Lehrerin beschäftigt, die zufällig fließend Farsi spricht (sie lebte länger im Iran). Kannst Du Dir vorstellen, was das für die bei uns untergebrachten Flü*-Kinder bedeutet?

        • @Semikolon
          „Sei mal ehrlich: drei Sprachen (zum kommunizieren mit Menschen im „Ausland“) sind nicht zu hoch gegriffen für den Schnitt der Zukunft.“

          Ich hatte schon mit zwei Fremdsprachen meine Probleme, eine brauche ich eigentlich nur und das auch nur sporadisch.

          Sei doch mal ehrlich: wann benötigst du das?: vielleicht während des Studiums, gelegentlich evtl. im Urlaub, wenn du sehr interessiert bist und die techn. Mögl. hast, schaust du vielleicht noch TV in der Sprache. Es gibt m.E. keinen Grund für 3 Fremdsprachen, denn die, die man gerade bräuchte, ist eh nie dabei und die anderen vergisst man wieder.

          Die EU hat allein 24 Amtssprachen und sind nicht Urdu, Hocharabisch, Hindi, Türkisch, Tigrinisch oder Chinesisch nicht vielleicht bald viel wichtiger?

          „Anmerken wollt ich – warum auch immer – außerdem noch, dass unsere kleine, 1-zügige Dorf-Grundschule eine Lehrerin beschäftigt, die zufällig fließend Farsi spricht (sie lebte länger im Iran). Kannst Du Dir vorstellen, was das für die bei uns untergebrachten Flü*-Kinder bedeutet?“

          1) Nichts, wenn sie wirklich aus Syrien kommen oder gar aus Afrika:
          http://lingualinx.com/blog/farsi-vs-arabic-a-look-at-how-the-two-languages-match-up/

          2) Ist es nicht gut, wenn die Lehrer deren Sprache sprechen, denn die sollen unsere lernen und haben an einer allgemeinbildenden Schule nichts zu suchen, so lange sie das nicht leidlich beherrschen. Denn dann sind sie erstens chancenlos und ziehen zweitens das Niveau nach unten…

          Ich sehe das bei uns in der Firma, dass mit manchen ausl. Kollegen nur auf englisch geredet wird. Das ist nicht gut, wenn die hier leben, denn es erschwert ihnen das Erlernen der Sprache, die sie im Alltag benötigen. Und es ist nicht gut für uns, denn je mehr Ausländer kommen, desto weniger kann man seine eigene Sprache sprechen.

          Und selbst wenn ich mich verständigen kann, erreiche ich doch nie das sprachliche Niveau wie in der Muttersprache. Davon abgesehen will ich das auch gar nicht. Mein Widerwillen und Widerstandsgeist ist in den letzten Jahren sehr stark gestiegen.

        • Kennst Du den Teil, wo Volker Pispers über die Japaner in Düsseldorf berichtet?

          „Es gibt m.E. keinen Grund für 3 Fremdsprachen, denn die, die man gerade bräuchte, ist eh nie dabei und die anderen vergisst man wieder.“

          Mein Gatte hat als ich ihn kennenlernte übrigens u.a. japanischen Geschäftsleuten Deutsch beigebracht, also kann/konnte er selbst auch ein paar Brocken davon – für die nächste Anstellung hätt er aber tatsächlich am ehesten türkisch benötigt.^^

          „Die EU hat allein 24 Amtssprachen und sind nicht Urdu, Hocharabisch, Hindi, Türkisch, Tigrinisch oder Chinesisch nicht vielleicht bald viel wichtiger?“

          Türkisch und/oder zumindest arabisch sollten – so möglich – in die Lehrpläne (als Option!) integriert werden imho. Chinesisch wäre zwar top, aber wie das oben verlinkten Sprachen-Genie auch bestätigte ist das ein sau-sau-schweres Unterfangen.

          „Und es ist nicht gut für uns, denn je mehr Ausländer kommen, desto weniger kann man seine eigene Sprache sprechen.“

          Gib mal Beispiele für!
          ^^

        • Zu der Lehrerin mit Farsi-Kenntnissen noch: ich habe sie bereits im Pausenhof-Gespräch mit diesen Kindern erlebt. Zwar selbst keine Silbe verstanden, aber dafür umso bewusster zugesehen. Ich glaube fest, dass sie deren individuelle Integrationschancen verbessern kann durch ihre spezielle Zusatz-Qualifikation.

        • @Semikolon

          „Und es ist nicht gut für uns, denn je mehr Ausländer kommen, desto weniger kann man seine eigene Sprache sprechen.“
          Gib mal Beispiele für!
          ^^“

          Habe ich doch: meine Firma. Wenn alle englisch mit dem Kollegen quatschen, bin ich auch dazu genötigt. Ein Teil der Firmenmails ist nur noch auf englisch (obwohl es ein mittelständisches deutsch-österreichisches Unternehmen ist und über 90% der Leute deutsch sprechen). Es wurde sogar schon erörtert, ob die Firmensprache englisch werden soll (in den großen Konzernen ist das wohl schon so), mittlerweile wäre das ein Kündigungsgrund für mich. So macht man sukzessive eine Kultur platt.

          Bei meiner Schwägerin in der Firma, die überwiegend Polen beschäftigt, kündigen mittlerweile die letzten Deutschen, weil die Polen untereinander natürlich lieber polnisch schnacken und die Deutschen damit ausgeschlossen sind.

          Ein anderes Beispiel war die pakistanische Kindergartenfreundin meiner Tochter, deren Eltern partout kein Wort deutsch rausgebracht haben (obwohl der Vater gebildet war). Mittlerweile sind sie (zum Glück) weggezogen, über drei Ecken habe ich jetzt gehört, dass sich zum Baby vom letzten Jahr bereits noch eines hinzugesellt hat. Vier Kinder (es musste unbedingt noch ein Junge sein, die ersten drei waren nämlich „nur“ Mädchen).

          „ich habe sie bereits im Pausenhof-Gespräch mit diesen Kindern erlebt. Zwar selbst keine Silbe verstanden, aber dafür umso bewusster zugesehen. Ich glaube fest, dass sie deren individuelle Integrationschancen verbessern kann durch ihre spezielle Zusatz-Qualifikation“

          Also habt ihr Leute aus Afghanistan oder so, keine Kriegs-F l ü c h t l i n g e aus Syrien, sondern M i g r a n t e n.

          Und dass du ganz fest daran glaubst, dass *wir das schaffen* und dass es nützlich ist, wenn eine Lehrerin auf dem Schulhof in Farsi mit den fremden Kindern redet, glaube ich wiederum sofort.

          Passend dazu: in unserer Schule nötigt die SchulleiterIN die Kinder zur Aufführung eines Musicals, dem hier:
          https://www.fidula.de/kunterbunt-schulmusical-gesamtausgabe-und-cd.html

          Ich habe damals die ganze Nacht nicht geschlafen, so sehr regte mich dieser naive Blödsinn auf, mit einem wütenden Brief habe ich unseren Sohn davon abgemeldet. Die Vorstellung dort dabei sitzen zu müssen und diese widerlich selbstverleugnende, relativistische Gehirnwäsche auch noch beklatschen zu müssen, war mir unerträglich.

        • @androsch

          Eines Tages kommen die blauen, roten und gelben Bürger jedoch auf die Idee, dass ihre Farben wichtiger seien als die der anderen.

          Das klingt ja fast noch antifeministisch.

          Aber spätestens bei

          Das Märchen „Kunterbunt“ ist durch die Verbindung von Musik, Emotionen und Farben ein Plädoyer für eine tolerante Gesellschaft, in der sich nicht eine Gruppe über die anderen erhebt, sondern erst das Miteinander das Leben abwechslungsreich und bunt werden lässt.
          (…)
          „Kunterbunt“ ist ein Musical mit vielen Einsatzmöglichkeiten für leistungsgemischte Gruppen, auch solchen in der integrativen Arbeit mit behinderten Kindern.

          wird die Sehnsucht nach dem Race to the Bottom deutlich.

          Gruselig.

        • ich kenne einige spanische Familien, die in den 60er/70er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Deren Kinder sprechen kein Spanisch mehr, ihre Freunde sind überwiegend Deutsche und sie gehen zwar zur katholischen Kommunion, aber Religion ist für sie auch nicht so wichtig.

          Mit denen hat außer ihren Eltern nie jemand in der Sprache ihres Herkunftslandes gesprochen. Scheint integrationsfördernd zu sein.

        • @only_me
          Es ist vor allem unverhohlen aufdringlich und platt mit seiner allzu offensichtlichen ideologischen Sendung. Eine Schlag ins Gesicht für alle Deutschen, die ohne die ganzen „erst seit neuem hier Lebenden“ offenbar nur furchtbar grau und langweilig sind.

          Und man muss natürlich immer alles zusammen machen, keine Gruppe darf sich über die andere erheben usw. typisches Kommunendenken. Jeden Stuss endlos ausdiskutieren, der größte Blödian gleichberechtigt neben dem größten Genie, Schariagericht neben Gleichstellungsbeaftragter. Hauptsache bunt, ob es funktioniert oder unerträglich ist, spielt keine Rolle, es gilt schließlich einen neuen Menschen zu formen. Mit dem alten hapern Linke und Grüne und insbesondere Künstler ja permanent.

        • @ El_Mocho (@El_Mocho2)

          „Mit denen hat außer ihren Eltern nie jemand in der Sprache ihres Herkunftslandes gesprochen. Scheint integrationsfördernd zu sein.“

          Natürlich ist es das, weil es zwingt!

          Umso mehr auf einmal herkommen und umso mehr Anpassungsleistung man ihnen erspart, umso weniger werden die integriert werden. Daher kippen Schulen ja auch gerne mal, wenn ein kritischer Anteil überschritten wird. Die Ureinwohner fliehen und der Rest köchelt dann im eigenen Saft. Die zwei M i g r a n t e n in der Klasse meines Sohne glucken auch ständig zusammen.

          Die ganzen „Sprachklassen“ mit „Deutsch als Fremdsprache“ sind schon ein ärgerlicher und teurer Kompromiss, damit die Situation nicht ganz außer Kontrolle gerät. Wie erfolgreich die sind, werden wir in einigen Jahren sehen.

          Noch ärgerlicher wird es, wenn man Beschilderung usw. anpasst oder gar sowas:
          https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-deutschland/Fuehrerschein-auf-Arabisch-100.html

          Eine bewusste Anbiederung und Förderung von Parallelkulturen.

        • Es wurde sogar schon erörtert, ob die Firmensprache englisch werden soll (in den großen Konzernen ist das wohl schon so), mittlerweile wäre das ein Kündigungsgrund für mich. So macht man sukzessive eine Kultur platt.

          Bei Porsche hat man das wieder rückgängig gemacht nachdem festgestellt wurde, dass dann vor allem die Leute reden, die gut Englisch können, nicht aber die mit den besten Ideen.

        • „Also habt ihr Leute aus Afghanistan oder so, keine Kriegs-F l ü c h t l i n g e“

          Auf welchem Planeten lebst Du?

          „Ich habe damals die ganze Nacht nicht geschlafen, so sehr regte mich dieser naive Blödsinn auf, mit einem wütenden Brief habe ich unseren Sohn davon abgemeldet. Die Vorstellung dort dabei sitzen zu müssen und diese widerlich selbstverleugnende, relativistische Gehirnwäsche auch noch beklatschen zu müssen, war mir unerträglich.“

          Unverständlich für mich, aber ok, irgendwas hat das bei Dir wohl getriggert…

          Jetzt haste leider aber noch verschwiegen, wie empört Dein/Euer Protest gegen die m.W.n. bundesweit nach wie vor gängigste Schreiblernmethode (vgl. z.B. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/orthographie-in-schulen-schraibm-nach-gehoea-13456654.html) ausfiel, oder wie ihr sonst drumrumgekommen seid.

  4. „Across the chasm of Incommensurability“
    https://gnxp.nofe.me/2017/05/24/across-the-chasm-of-incommensurability/
    „Reading this story now I remember what an academic and friend (well, ex-friend, we’re out of touch) explained years ago in relation to what you say and public speech: one can’t judge speech by what you intend and what you say in a descriptive sense, but you also have to consider how others take what you say and how it impacts them. In other words, intersubjectivity is paramount, and the object or phenomenon “out there” is often besides the point. […]
    I would laugh at this attitude, because I thought ultimately facts were the true weapon. The world as it is is where we start and where we end. [..]
    Similarly, for hundreds of millions of Muslims expressing atheism is an ipso facto assault on their being, their self-identity. This is why I say that the existence of someone like me, an atheist from a Muslim background, is by definition an affront to many. My existence is blasphemy and hurtful. […]
    But perhaps the point is that there is no objectivity. There is no standard “out there.” Once the measuring stick of reality falls always, and all arguments are reduced to rhetoric, it is sophistry against sophistry. Power against power. Your teams and views are picked for you, or, through self-interest, or, your preferences derived from some aesthetic bias. Sometimes the team with the small numbers wins, though usually not. […]
    And going back to numbers. The Washington Post is owned by Jeff Bezos. And China is a massive economic shadow over us all. Anyone who works in the private sector dreams of business in China. Currently Amazon is nothing in China. What if the Chinese oligarchs made an offer Bezos couldn’t refuse? Do you think The Washington Post wouldn’t change its tune?
    When objectivity and being right is no defense, then all that remains is self-interest. Ironically, cold hard realism may foster more universal empathy by allowing us to be grounded in something beyond our social unit. In the near future if the size of social units determines who is, and isn’t, right, than those who built a great bonfire on top of positivism’s death may die first at the hands of the hungry cannibal hordes. Many of us will shed no tears. We were not the ones in need of empathy, because we were among the broad bourgeois masses.
    In the end the truth only wins out despite our human natures, not because of it.“

  5. „Why many academic departments should be replaced with “think tanks”“
    https://gnxp.nofe.me/2017/05/25/an-excellent-essay-for-why-many-academic-departments-should-be-replaced-with-think-tanks/
    „The reality is that the idea of objective scholarship is an illusion. We all know that “think tanks” exist to promote certain ideas and viewpoints, often due to funding strings attached. I know of people who have changed their views, and so have had to change their affiliation (or, simply not published in areas that they knew would not be well received by their institution).
    Academia, with the freedom of tenure should be different. But it’s not. The reason it’s not is that it is a social enterprise, and the esteem of one’s colleagues is more important than the abstract idea of freedom to explore what you want. There are strong incentives in many disciplines to toe a particular line, and humans are conformists and they do as they’re expected to.
    If all debates come down to politics and power, then putting them in the domain of think tanks makes it more honest and clean.“

    • Nur weil DU die Personen auf dem Bild als männlich liest, heisst das noch lange nicht, dass es sich um Männer_* handelt! Den Vorderen da auf dem Bild mit dem gelben Trikot, der identifiziert sich wahrscheinlich als Butterblümchen – das ist doch viel näherliegend als deine weit hergeholte Vermutung, er identifiziere sich als männlich_*! Es wäre jetzt mal an der Zeit, dass du einige Genderseminare besuchst. Deine Bildungslücken sind erschreckend!

    • Hehe, sie muss schon selbst rechtfertigen:
      „Oder als leere Worthülse, die man – ähnlich wie „Mansplaining“ – hin und wieder fallen lässt, um sich scheinbar grundlos zu empören. Manche sehen das bloße Thematisieren von Manspreading als Zeitvertreib für oberflächliche Feministinnen, denen Themen wie der Gender Pay Gap oder die Altersarmut von Frauen ein bisschen zu anstrengend sind. “

      Komischerweise ist MIR das „spreading“ nie aufgefallen, obwohl ich jahrelang ÖPNV gefahren bin und oft genug neben anderen Männern gesessen habe. Ein Schwachsinnsthema. Ebensogut könnte man beklagen, dass Frauen mit ihren Handtaschen zuviel Platz wegnehmen.

      „Es gibt Erfahrungsberichte von Frauen, die sich dadurch belästigt fühlen“

      Ein Grund mehr, es möglichst oft zu machen, um die geisteskranken Mimosen dahin zu treiben, wo sie hingehören. Da fehlt mir langsam echt das Mitgefühl.

      „Ich lebe in Wien“

      Das sagt eigentlich schon alles. Morbide Großstädte schaffen morbide Ansichten…

      Fazit: du hast Recht, der Artikel ist selten blöde!

    • „wir-mussen-aufhoren-so-zu-tun-als-ware-manspreading-kein-problem“
      Ja ja, is klar, wir brauchen unbedingt mehr Probleme, sonst wird’s langweilig.

      Rosa Buntstifte z.B., wäre doch auch mal was nettes, könnte Stevie Schmiedel bestimmt ein paar Millionen € zu verbrennen.

    • na meisten töten sie schon leiser, aber wohl nicht sooo viel seltener, sie werden aber seltener erwischt oder belangt.
      Du wirst also in der U-Bahn mit größerer Wahrscheinlichkeit neben einer unerkannten Mörderin sitzen, als neben einem unerkannten Mörder.

      • „Vielleicht nicht mehr. Bestimmt feiern Feministinnen diesen Anpassungsprozess.“
        Moooment mal. Androsch! Feiern ja, aber doch nicht als Adaption, genau im Gegenteil, es ist selbstverständlich ein befreiender Aufbruch.
        Ich zitiere mal eine Fachfeministin dazu:
        „Es könnte eine perverse Antwort darauf sein – pervers in einem progressiven Sinn, der das Anderssein feiert.“
        So wird derartiges hetzutage formuliert!
        Gefunden hier:
        http://www.taz.de/!5409519/

  6. „In den Politikforen mit kryptischen Namen wie 4chan und 8chan hat sich schon seit Jahren ein eigener Diskurs gebildet.“

    Großartige Recherche ZON!

    LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL. LOL.

  7. Wo ich gerade bei großartiger Recherche bin:

    In dem Paper steht unter anderem auch
    – das Wett-Pissen ein für Männer wichtiger Wettkampf ist!
    – das „manspreading“ ein „akin to raping the empty space around him“ ist.
    – das wir in eine „pre-post-patriarchal society“ leben (also eine Zeit vor dem Ende des Patriarchats)
    – das Männer die keine Kinder wollen, nur nicht fähig sind eine Partnerin zu finden

    Zudem sind einige der verlinkten Quellen für das Paper andere „Paper“ die mit einem Postmodern Generator erzeugt wurden. Aus diesen wird sogar zitiert! Ein drittel aller Quellenangaben verweist auf Fake-Quellen!

  8. Evergreen State College professor Bret Weinstein, who was berated by a shrieking student mob demanding his resignation for opposing an event asking white people to leave campus for a day, has been told not to set a foot on university due to safety concerns.

    https://heatst.com/culture-wars/evergreen-professor-berated-by-student-mob-for-opposing-racist-event-told-hes-not-safe-on-campus/

    TTHHHAAATTSS RAAAACCCIIISSSSTTT!!!

    Mein Mitlied hält sich in Grenzen, denn dieser Professor soll selbst auch gesagt haben das bestimmte Menschen, er meint Weiße, „should stay silence“. Also ein Fall von Karma.

    Ist das nicht eine schöne neue Welt!

  9. Manchester rüttelte auf.
    Haben bestimmt manche mit BokoHaram und bring back our girls verglichen.
    Reichweite oder Lautstärke spielt eine Rolle.
    Ein anderer Anschlag schockierte uns noch mehr, vor allem wegen seines Nihilismus und seiner uns nicht oder zumindest nur schwer nachvollziehbaren Logik. Und er beschämte uns Europäer zutiefst.
    Nicht um zu urteilen, aber um auf kleine Details, die heute bedeutsamer erscheinen, überhaupt erst schauen zu können. Und auch nicht um Breiviks Idee zu verbreiten, besser ihren Fehler, damit sich Breivik nie wiederholt.

    *Triggerwarnung*

    Karen spricht die Schwierigkeit auch an ca. 2 Minuten und es wird keine Schuld von Breivik zu irgend jemand anderem weg argumentiert.

    Es beginnt mit einem Bericht des Telegraphs.

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/norway/9592433/Anders-Behring-Breiviks-mother-sexualised-him-when-he-was-four.html

    Im Buch geht es um Unterlagen des Psychologen der Mutter.
    Im Alter von einem Jahr sei er aggressiv, hyperaktiv und klammernd gewesen beschrieb sie der Psychologin ihren Sohn, wegen ihrer Sorge, der nun vierjährige Breivik könnte als Erwachsener zum Gewalttäter werden.
    Auch berichtet das Buch von Frühsexualisierung, Schlägen und emotionalem Missbrauch durch widersprüchliche Wünsche wie seinen Tod und gleichzeitig projizierte sie ihre Sexualität auf ihr Kind.
    Nachts schliefen sie im selben Bett. Nachbarn schalteten sich ein und waren shockiert aufgrund des Missbrauchs und extremer Sprache. Borderline die Diagnose und selbst auch in extrem schwierigen Umständen.

    Nach einem Jahr trennte sie sich vom Vater, der den Sorgerechtsstreit verlor nach langem Rechtsstreit. Die Sozialarbeiter empfahlen Breivik dem Vater zu geben. Er verlor.

    Der Autor des Buches, der die Privatssphäre der Mutter verletze begründete dies damit, dass nicht der Empfehlung der Sozialarbeiter gefolgt wurde und dieses nicht untergehen dürfe.

    Aus ihrer Perspektive, als geschiedene Mutter dreier Kinder und Partnerin eines Mannes der selbst mit seiner Exfrau um das Sorgerecht stritt.

    Neben den Opfern Breiviks zählen mit Sicherheit auch Breiviks Mutter, und ich vermute weniger oft, sein Vater, zu den Opfern der Tragödie.

    Die Stimme der Mutter war in den prägenden Jahren die lauteste und auch die wahrgenommene.
    Selbst mit der schrecklichen Krankheit bekam sie die wichtige kleine Information auf den Punkt.
    Sie sah eine Gefahr für ihr Kind.

    Der Vater hatte eine Stimme.
    Und hat bestimmt sein Bestes getan.

    Breivik beschrieb seine Kindheit als schön.
    Mitschüler ihn als freundlich.
    Und seine Botschaft und Warnung als so wichtig an, das sie in seinen Augen
    die Opfer rechtfertigte.

    Wie die beiden anderen Anschläge sehr laut in der Wirkung auf uns.

    Wir wissen auch warum.

    Bei BokoHaram sind es Mädchen mit einer Geschichte, die die Öffentlichkeit immer erzählen will. Schaut her, wir retten irgendwo 400 Mädchen vor Schulfrei! SO wichtig nehmen wir das!
    Dort waren die Todesopfer ein paar tausend Jungen.
    Die Mädchen sollten nach Hause gehen anstatt zur Schule und sich islamisch kleiden.
    Die prüfen unseren Charakter so. Ist mein Gedanke. Andere Muslime werden das schnell interpretieren können.

    Manchester jetzt also Teens, laut aber kein klang drinnen
    Muslime dürften das anders interpretieren, jetzt beginnt wohl die Phase in der man sich sprichwörtlich sicherer ‚glauben‘ kann.

    Zerfetze Mädchenkörper auf schwedischen Straßen wären zu laut gewesen, entschied unser ‚globaler‘ Medienbrei, das wäre nicht gut für uns, Donald Trump dachte das sei lehrreich für uns, traute uns die Lautstärke eines elfjährigen Mädels in Stücke gerissen zu.

    bin hoffentlich niemand auf die Füße getreten
    fand Karen’s schon was älteres Video passend

    • „Neben den Opfern Breiviks zählen mit Sicherheit auch Breiviks Mutter, und ich vermute weniger oft, sein Vater, zu den Opfern der Tragödie.“

      Das klingt irgendwie widersprüchlich, wenn weiter oben steht:
      „Auch berichtet das Buch von Frühsexualisierung, Schlägen und emotionalem Missbrauch durch widersprüchliche Wünsche wie seinen Tod und gleichzeitig projizierte sie ihre Sexualität auf ihr Kind.“

      Wer ist denn jetzt das „Opfer“ von wem?

      Klingt für mich eher, als ob Breivik geradezu ein Borderline entwickeln musste. Borderliner kommen ja oft aus schwierigen Verhältnissen.

  10. Oh wei.

    Feministische Senatorin, die die letzten Jahre beständig in das Wage-Gap Horn gestoßen hat, zahlt – wie jetzt heraus kommt – ihren Mitarbeiterinnen nur 71% dessen, was sie ihren männlichen Mitarbeitern zahlt.

    The median annual earnings for women staffers, $52,750, was more than $20,000 less than the median annual earnings for men, $73,750, according to the analysis of publicly available Senate data.

    When calculated using average salaries rather than median, the pay gap expands to just over $26,051, or about 31 percent.

    Die letzten vier Jahre hat sie am Equal-Pay-Day immer das Patriarchat für die beschämende Ungerechtigkeit angeklagt, dieses Jahr hat sie darauf verzichtet.

    • Dann hat sie bestimmt sich freundlich entschuldigt, eine # kampagne gestartet um ihre Freundinnen und Mitfrauen vor ähnlichem Irrtum (irren ist männlich) zu bewahren und sich nochmal entschuldigt und jetzt wird sie nicht nur ihren Mitarbeiterinnen 4 Jahre paygap zurückzahlen, jeder einzelnen, sondern auch mit Zinsen, um zu beweisen die können das.

  11. Beim ganzen Spott, hat da einer mal was über den Unterschied darin sich gegenseitig Fehler zu zeigen, statt ein ganzes Movement vollkommen der Lächerlichkeit Preis zu geben, zwischen den drei Geschlechtern?

  12. http://www.vanityfair.com/hollywood/2017/05/wonder-woman-premiere-chris-pine-gal-gadot

    “The world needs all different kinds of superheroes, especially one like Wonder Woman. She teaches love and the belief in a better mankind,”

    Seht ihr den Unterschied 😉

    Haha, Spaß beiseite. In diesem Universium sind sie alle ein bißchen Aggro. Dort fehlt halt Superman, der wie eine Atombombe, die anderen Supermächte in Schach hält.

    “To have a female superhero story that is about love and compassion and nurturing of life than the opposite is very important.“

    Ich findes es nur geil wie, nur weil sie eine Frau ist, es so sicher wie das Amen in der Kirche scheint, das sie Liebe unter die Menschen bringt. ^^

    Und was heißt „the opposite“. Superman und Batman und die ganze Bande weigern sich, gegen jede Vernuft, irgendwelche von diese Super-verbrechern überhaupt zu töten. Aber alles egal. Männer machen es auf jeden Fall irgendwie nicht so gut.

    Zucker. Zucker. Zucker.in.den.Popo.

    • Erinnert mich a weng an die Reihe Injustice: Gods Among Us, wo Superman (wie auch auf jedem zweiten Golden Age Cover) böse wird und die Weltherrschaft übernimmt, und Wonder Woman nur allzu happy an vorderster Front Mord und Totschlag im Namen des Guten propagiert und durchführt 😀

  13. Eine schwedische Soziologin untersucht, ob Gender Studies Scheuklappen aufhaben oder ob die Belege für biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern in und seit Pinkers Blank Slate Berücksichtigung finden.

    Grundüberlegung der Untersuchung ist, dass „Doing Gender“ von 1987 eines der meistzitierten (DAS meistzitierte?) Buch der Gender Studies ist, das sie so zusammenfasst:

    West and Zimmerman develop the idea of “doing gender” to “advance a new understanding of gender as a routine accomplishment embedded in everyday interaction” (1987, 125). They distinguish between a person’s sex and his or her gender. The sex designation is made through the application of socially agreed upon biological criteria for female or male classification, such as genitalia or chromosomal typing before birth. One’s sex places the person in a sex category. Gender is the enactment of one’s sex category in all social situations (ibid., 127). The person, in West and Zimmerman’s view, is “doing” a gender construct. “Doing gender
    means creating differences between girls and boys and women and men, differences that are not natural, essential, or biological” (137). One’s sex category is “omnirelevant,” and we can “never really not ‘do gender’ as long as society is partitioned by ‘essential’ differences between women and men and placement in a sex category is both relevant and enforced” (137). “[T]he ‘doing’ of gender is undertaken by women and men whose competence as members of society is hostage to its production” (126). “[G]ender is an emergent feature of social situations; both as an outcome of and a rationale for various social arrangements and as a means of legitimating one of the most fundamental divisions of society” (126).
    In “Doing Gender” biological differences are, if only by implication, narrowed
    to genitalia and chromosomes (West and Zimmerman 1987, 127). Those
    differences are treated as rather incidental, like one’s height. But in social life, “sex category is used as a fundamental criterion for differentiation,” and so “doing gender is unavoidable” (ibid., 145). One naturally reads West and Zimmerman as wishing to diminish ‘doing gender,’ even to eliminate it entirely, on grounds that it is not based on any really important differences between the sexes. ‘Doing gender’ is presented as part of a lamentable system of social control

    Ihr Versuchsaufbau:

    “Doing Gender” was published in 1987. In a post-Pinker world, it seems reasonable to think that “Doing Gender” understated the importance of biological difference. Has gender sociology been learning from the vast scientific literatures that were summarized by Pinker in 2002 and that have since further expanded?
    In December 2015, using the Social Science Citations Index (SSCI), I compiled articles that cite “Doing Gender.” I included in my search those articles with “sociology” marked as a topic and that were published between 2004 and 2014.
    I then sorted the articles from most highly cited to least. I picked the two most
    highly cited articles for each year. Of the 23 articles,7 nine were published in Gender & Society and six were published in general sociology journals such as American Journal of Sociology, American Sociological Review, or Annual Review of Sociology. There is a good mix, then, of articles in mainstream sociology and articles in the subfield of gender sociology. There is also a good mix of literature overviews and empirical investigations

    Die Ergebnisse als Tabelle:

    „Blinkered“ heißt: „Hat Scheuklappen auf“.

    Gefunden bei Danisch
    Link zum PDF

  14. Bye Bye Meck Pomm.

    Sellering wünscht sich Manuela Schwesig als Nachfolgerin als SPD-Landeschef und als Ministerpräsident.
    (Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)

    • @only me

      Interessanter scheint mir die Frage der Nachfolgerin zu sein.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Katarina_Barley

      Barley ist geschieden und hat zwei Söhne.

      Katarina BarleyVerifizierter Account
      @katarinabarley
      Sozialdemokratin, Feministin, Juristin, Trierer Bundestagsabgeordnete, Generalsekretärin.

      Ich meine sie hat sich schon einmal so geäußert, dass sie unter Feminismus nicht den modernen Feminismus versteht, sondern selbstverständlich davon ausgeht, dass auch Männer diskriminiert werden können. Sie ist immerhin der Ausbildung nach auch Juristin und war Mitarbeiterin am BVerfG, sie sollte also immerhin eine etwas lebensnähere Auffassung zu Art 3 GG haben

      alerdings:

      • Die Nachricht, die mir unterkam, war mit „Schwesig soll Nachfolgerin werden.“

        Re barley: Kannst du eine Politikerin nennen, die nicht schamlos gynozentrisch ist?
        Außer Merkel, die ja gar keine Einstellung zu irgendwas hat.

        • Ach so.

          Da werden sie schon aufpassen, dass da keine Schröder oder schlimmer hinkommt.

          Mindestanforderung ist, dass es eine ist, die ein BMFMSJ für eine groteske Idee hält.

  15. Wer auf seiner ToDo-Liste noch den Punkt „Eine Horde Feministinnen sehen, die tun als seien sie Pferd, um so gegen das Patriarchat zu gallopieren“ offen hat… hier bitte sehr:

    Byström said. “We need a balance … We need a counterweight to all the great hordes of men who take the city in different ways. This is an option.”

    http://www.bizpacreview.com/2017/05/28/cant-make-women-protest-patriarchy-pretending-horses-galloping-around-city-496043

  16. Der nächste Hoax?

    Feminist researcher invents ‘intersectional quantum physics’ to fight ‘oppression’ of Newton

    Whitney Stark argues in support of “combining intersectionality and quantum physics” to better understand “marginalized people” and to create “safer spaces” for them, in the latest issue of The Minnesota Review.

    Because traditional quantum physics theory has influenced humanity’s understanding of the world, it has also helped lend credence to the ongoing regime of racism, sexism and classism that hurts minorities, Stark writes in “Assembled Bodies: Reconfiguring Quantum Identities.”

    • „Abstract

      In this semimanifesto, I approach how understandings of quantum physics and cyborgian bodies can (or always already do) ally with feminist anti-oppression practices long in use. The idea of the body (whether biological, social, or of work) is not stagnant, and new materialist feminisms help to recognize how multiple phenomena work together to behave in what can become legible at any given moment as a body. By utilizing the materiality of conceptions about connectivity often thought to be merely theoretical, by taking a critical look at the noncentralized and multiple movements of quantum physics, and by dehierarchizing the necessity of linear bodies through time, it becomes possible to reconfigure structures of value, longevity, and subjectivity in ways explicitly aligned with anti-oppression practices and identity politics. Combining intersectionality and quantum physics can provide for differing perspectives on organizing practices long used by marginalized people, for enabling apparatuses that allow for new possibilities of safer spaces, and for practices of accountability.“

      http://minnesotareview.dukejournals.org/content/2017/88/69.short?rss=1

      „Der nächste Hoax?“

      nobody knows the difference

  17. Jordan Peterson: Women Create Patriarchy? & Feminism Creates „Sneaky“ Beta-Males

    Frauen erschaffen die Patriarchie als Selektionsmechanismus

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