„Die meisten Frauen haben null Probleme mit Männern und die meisten Männer haben null Probleme mit Frauen“

Tom bespricht unter anderem ein paar Tweets von Robin, die ich auch interessant finde:

Das finde ich sehr verständlich. Die Männer um die 35, die Frauen ein paar Jahre jünger, das ist ja eine durchaus häufige Zeit, gerade für Studierte, zum Kinderbekommen. Und wenn die Beziehungen gut laufen, dann blickt man eben positiv in die Zukunft. Man redet über das Kinderkriegen etc. Das sind schöne Themen, bei denen es auch nicht stört, wenn die Bedienung dazu kommt. Es sind Gespräche, die man auch führen kann, wenn nicht so gute Freunde dabei sind, und man wäre in einer solchen Runde, die positiv in die Zukunft blickt, auch ein ziemlicher Grinch, wenn man dann anführt, dass das alles in Unterhaltsforderungen endet.

Gespräche darüber, ob die Freundin einem ein Kind unterschieben will oder bereits untergeschoben hat, über Unterhalt und wie das auch das eigene Leben zurückschlägt, die führt man mit einem guten Freund, so dass er sie hört, man unterbricht das Gespräch, wenn die Kellnerin kommt, weil es etwas privates ist.

Selbst dann werden es die viele Männer vorziehen, dass man da vage bleibt, eine Unterhaltsberechnung am Tisch werden die wenigsten machen. Sie werden eben feststellen, dass dort vieles ungerecht ist, was ja auch zutrifft, sie werden vielleicht darüber klagen, dass sie ihr Kind kaum sehen. Vielleicht werden sie auch anführen, dass es fair gelaufen ist, und die Frau sich anständig verhält. Auch das kommt ja vor.

Ich kenne einige dieser Geschichten aus dem Freundeskreis, wo die Mutter mit dem Kind weit weg gezogen ist, wo die Frau das Trennungsjahr ausgereizt hat, auch den Fall, dass die Frau „plötzlich“ und „aus Versehen“ schwanger geworden ist, hatte ich im Freundeskreis und es wurde entsprechend diskutiert. Ich vermute mal, dass viele Männer auch schon mal ein Erlebnis hatten, wo ihre Periode überfällig war und man überlegte, was man jetzt macht, wenn sie tatsächlich schwanger ist (in meinen Fällen war sie es nicht) und man eine gewisse Hilflosigkeit fühlt.

Das sind aus meiner Sicht natürlich nicht die Themen, die das Männer-Frauen-Verhältnis beherrschen, dass ist eher die Frage „Will er/sie mich?“ und „warum macht er/sie das so oder so“, also allgemeine Alltagsfragen. Und im allgemeinen Leben sind Kinder bekommen, Haus abzahlen und die Sorgen des täglichen Lebens sicherlich auch für viele im Vordergrund stehend.

Das dürfte mit feminstischen Themen nicht anders sein. Auch dort wird die Diskussion „wenn du mit ihm zusammenziehst, dann erhöhst du dein Vergewaltigungsrisiko, denn die meisten Vergewaltigungen passieren in Beziehungen“ weit weniger eine Rolle spielen als „wie richtet ihr die Wohnung ein“ und „wann macht er dir einen Heiratsantrag?“. Auch der Gender Pay Gap wird selten zwischen Frauen in der Bar diskutiert werden und die Privilegierung gerade des weißen, heterosexuellen Mannes und andere Gesichtspunkte der Intersektionalität werden dort ebenso nicht erörtert werden.

Das MGTOW eher eine Randbewegung ist glaube ich auch. Einige Männer haben sicherlich aufgegeben. Andere haben jetzt gerade die Schnauze voll von Beziehungen. Mir ist aber auch noch keiner begegnet, der sich ausdrücklich auf MGTOW berufen hat.

Tatsächlich glaube ich auch, dass die meisten Leute kein Problem mit dem anderen Geschlecht haben. Man frotzelt gern etwas („Typisch Männer – Typisch Frauen“) und verzweifelt sicherlich auch teilweise an dem anderen Geschlecht, aber da für Heteros an sich ja kaum etwas an dem anderen Geschlecht vorbeiführt, hat man es häufig auch gerne um sich. Auch weil eben spätestens Freunde Partner haben, wird sich das kaum vermeiden lassen.

Das ist auch der Grund, warum ich Gruppentheorien, die als Konflikttheorie bzw Nullsummenspiel aufgebaut sind, also wohl alle wesentlichen feministischen Theorien, für nicht geeignet halte. Sie verkennen, dass die meisten Paare kooperative Spiele spielen wollen, auf einen Kooperationsgewinn aus sind.

Viele Frauen haben Probleme mit bestimmten Männern und viele Männer haben Probleme mit bestimmten Frauen, aber das hindert sie häufig nicht, auf der Suche nach dem nächsten Partner zu sein.

Das alles bedeutet aber nicht, dass es nichts zu verbessern gibt. Tom schreibt dazu:

Ich bin es sehr leid, dass Debatten nur noch von den Extrempositionen geführt werden. Meist sind es irgendwelche verbitterten, die einen Sündenbock für ihr Leid brauchen. Und da taugen Männer wie Frauen, Flüchtlinge wie Nazis.
Ich will Ideen. Unsere Gesellschaft hier ist schon eine verdammt gute, aber man kann die durchaus verbessern. Aber da müssen wir endliche einen Mittelweg finden zwischen einem Einheitsbrei und dem Extremflügelkampf.

Also die Suche danach, was man konstruktiv verbesseren kann. Denn selbst wenn die meisten Menschen mit Menschen des anderen Geschlechts kein Problem haben, kann eben das System Ungerechtigkeiten aufweisen, die auf bestimmte Weise ausgenutzt werden können oder zu bestimmten Verhalten verleiten. ZB im Familienrecht. Und es kann sich auch gleichzeitig lohnen Tendenzen, die eine Verschlechterung bedeuten würden, entgegen zu treten, etwas wenn die „Unschuldsvermutung“ Unwort des Jahres sein soll.

In vielen Fällen muss  man über Probleme reden, die den Worst Case betreffen, weil sich dort Ungerechtigkeiten eben am deutlichsten zeigen bzw zu einem Machtungleichgewicht führen, was eine konstruktivere Lösung verhindert. Das sind eben Fälle wie Unterhalt, Sorgerecht, Umgang etc.

Es ist schön für alle, wenn sich möglichst wenig Leute darüber in Kneipen unterhalten müssen. Aber das macht Diskussionen darüber nicht unnötig.

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117 Gedanken zu “„Die meisten Frauen haben null Probleme mit Männern und die meisten Männer haben null Probleme mit Frauen“

  1. Findet die ganze Geschlechterdebatte nicht sowieso fast ausschließlich unter Akademikern statt?

    Mir wäre es daher auch neu das sich „normale Menschen“ für Themen interessieren, die Femis immer so hochpushen und hochhysterisieren, wie z.B. ob neue Straßennamen jetzt nach Frauen benannt werden, Ge_nd*erg3===DerEchte Sprach.I.nnen, dass mehr Frauen in Führungspsoitionen kommen, manspreading, den Bechdel-Test, Mikroaggressionen oder toxische Männlichkeit, das Wörter wie ‚too‘ sexistisch sind, das es weiße, heterosexuelle Männer gibt, Objektivation von (ausschließlich) Frau. Aber das ist ja sicherlich nichts, was man kritisieren muss…

    Mtgow, keine Ahnung. Scheint mir eher ein Phänomen aus USA/Kanada.

    http://www.huffingtonpost.com/helen-smith/8-reasons-men-dont-want-t_b_3467778.html

    und vielleicht noch Japan.

    http://asienspiegel.ch/2009/08/3074/

    Und wie Christian schon schreibt, kann man keine Problem mit Männern/Frauen haben und trotzdem Frauenquoten falsch finden oder sich darüber aufregend das Männer in den Medien regelmäßig als ängstliche, rückständige, gewalttätige, sexistische, machtbessene Idioten dargestellt werden.

    • Wobei ich oft Frauen sehe, die sich über das Abzocken umd Ausnutzen von Männern unterhalten. Das ist dann sicher gut, da Alltag. Die mögen Männer auch, solange sie zahlen.

      • Du denkst doch sowieso das alle Frauen nur dein Geld wollen und gehst dementsprechend davon aus das jede Handlung von Frauen nur darauf abzielt, an dein Geld zu kommen. Mit dieser Grundeinstellung siehst du dich dann auch überall bestätigt, weil eine Frau für dich solange eine Golddigger ist, bis sie dir beweist das sie es nicht ist.

    • MGToW hat sich dort am stärksten entwickelt, wo die Gesetze am kränksten sind und du deinen Job verlieren kannst, wenn du dich mit der falschen Frau im Lift befindest oder ein falsches TShirt trägst. Davor sind wir zum Glück im deutschsprachigen Raum noch weit entfern, auch wenn Robins Freundinnen wie Anne Wizorek alles daran setzen, dass auch Deutschland zur radikalfeministischen Hochburg wird. MGToW wird dort im Mittel statistisch gewinnen, wo die Gesetze unfair sind und schlechte Bildungschancen für Männer die Hypergamie eher bemerkbar macht, da solche Männer schlicht keine Wahl mehr haben. Das kann und wird jemand wie Robin natürlich nie verstehen, da solche Männer für Frauen tatsächlich nicht existieren.

      Grundsätzlich produzieren wir aber nicht weniger Scheidungen und damit Männer, die ihre Kinder nicht mehr sehen und keine finanzielle Perspektive mehr haben. Diese werden immer nur einen gewissen Prozentsatz stellen, wie vorher auch und nicht die Mehrheit ausmachen. Spätestens wenn wir eine Situation ähnlich wie Japan erreicht haben, ist das ja sowieso egal, da werden wir andere Probleme haben. Dort ist das Geschlechterverhältnis sicherlich deutlich kaputter als bei uns, aber darauf steuern wir auch langsam aber sicher zu.

      Die meisten Männer werden keinen Probleme mit Frauen haben, bis eben etwas schief läuft, was sich nicht durch eine einfache Trennung ausbügeln kann. Darüber würde ich aber auch nicht in einer Bar sprechen.

      • Die meisten Männer hatten noch nie Probleme mit Frauen. Wie in Beziehungen, sind es auch in der Gesellschaft zumeist Frauen, die beständig rumnörgeln – obwohl sie am wenigsten Gründe dafür haben.

        • Ein sehr wahrer Aspekt. da ich zeit habe dazu eine Geschichte, die ein Pfarrer vor Jahren mal in eine Predigt eingebracht hat:

          ein älteres Paar ist unzufrieden, ständig am streiten, es läuft kurz gesagt nicht mehr zwischen ihnen. sie bekommen den Rat jeden Abend, jeder für sich, mal auf einen Zettel zu schreiben, was an dem Tag am Anderen am meisten gestört hat. dann sollen sie nach einer Woche oder so die Zettel tauschen, und jeder für sich mal lesen, was den Anderen gestört hat.
          Als sie die Zettel tauschen liest der Mann, was seine Frau so gestört hat: Zahnpastetube nicht zu gemacht, Handtuch falsch weggelegt, kurz lauter Kleinigkeiten.
          Die Frau liest die Zettel ihres Mannes und ist tief beschämt, er hat jeden Tag das selbe aufgeschrieben: eigentlich hat mich nichts wirklich gestört, ich liebe Dich immer noch.

          Wenn die Geschichte nicht wahr ist, sondern von dem Pfarrer ausgedacht, dann ist sie gut ausgedacht. Denn es steckt viel Wahrheit drin, darüber wie Männer und Frauen im Durchschnitt oft ticken, und darüber wer den meisten Unfrieden in die Welt bringt.

      • Daher ist auch diese ganze ach so „aufgeklärte“ MGTOW-Bewegung ein Rohrkrepierer.

        Der Meinung bin ich auch, aber aus anderem ganz anderen Grund:
        Ich denke die Männer die konsequent MGTOW betreiben wären für Frauen aus verschiedensten Gründen sowieso nicht als Partner attraktiv, würden je nach Grund eh nur in der Friend-Zone landen, oder als ONS in Frage kommen, oder einer baldigen Scheidung Trennung entgegen sehen.
        Mit anderen Worten hier verweigert eine Teilmenge der Männer eine Leistung, die man von ihr ohnehin nicht haben will.

  2. > Nahezu kein normaler Mensch interessiert sich für die Themen, die #Antifems immer so hochpushen und zu Alltäglichkeiten hochhysterisieren.

    Call & Raise:

    Nicht ein einziger normaler Mensch nimmt die Themen ernst, die #Radfems immer so hochpushen und zu Alltäglichkeiten hochhysterisieren.

  3. MGTOW ist betreiben nur wenige. Für die vielen Männer, die keine Chance haben, ist es aber ideal. Das sind eben auch viele. Von denen verabschieden sich aber nur wenige vom Partnermarkt. Man versucht aber gezielt diese überschüssigen Männer am Partnermarkt zu halten. Die bringen nämlich viel ein und bekommen nichts am Partnermarkt. Ich habe das früher oft gesehen. Das war immer ernüchternd, wenn man mit den anderen Jungs von der Resterampe des Partnermarktes abgehangen hat. Die haben auch immer alles investiert und hatten nie eine Freundin. Einer der Gründe, wieso ich mit vielen Leuten keinen Kontakt mehr habe. Die merken nicht, dass sie nur arm werden sonst nichts.

  4. Es stimmt, dass die allermeisten Männer und Frauen keine größeren Probleme miteinander haben, und das ist gut und richtig so. Man sollte das unterstützen.

    Dennoch darf man dabei nicht die Konflikte vergessen, auch wenn sie nur Ausnahmen darstellen.
    Derzeit werden die Konflikte fast ausschließlich im feministischen Sinn „gelöst“. Von Ausgewogenheit sind unsere Gesellschaft und unser Rechtssystem weit entfernt. Ich finde es schon wichtig, dies zu thematisieren und darüber zu diskutieren.

    • „Dennoch darf man dabei nicht die Konflikte vergessen, auch wenn sie nur Ausnahmen darstellen.“

      In eine Kneipe gehen, sich umhören und dann zu meinen alles Friede, Freude, Eierkuchen kann einem auch den Schluss nahelegen, dass Menschen unsterblich sind. Denn in der Kneipe sah man ja auch niemanden sterben…

      Natürlich haben die meisten Frauen und Männer miteinander (zu jedem gegebenen Zeitpunkt) scheinbar „keine Probleme“ miteinander …. Solange bis sie welche haben. Und da sie dazu tendieren, sich zu trennen, wenn erhebliche Probleme da sind und kleine Probleme üblicherweise verschwinden, gibt es nur einen (scheinbaren) geringen steady state Anteil an Unzufriedenen. Die, wenn in der Kneipe, dies dort bestimmt nicht thematisieren wollen, sondern beim small talk vergessen oder den nächsten potentiellen Partner ausspechten wollen.

  5. Sagen wir es mal so: Es liegt jedenfalls keine besonders problematische Situation vor, das Geschlechterverhältnis war schon immer konfliktbeladen. Der Spruch „Man(n) kann nicht mit Frauen leben und man kann nicht ohne sie“ ist wahrscheinlich älter als der Feminismus.

    Und von aktuellen Scheidungen oder neuen Beziehungen bis zu Ehemännern, die unglücklich über die Behandlung durch ihre Frauen sind, findet sich dann schon immer was.

    Gestern z.B. hat meine hier mich gefragt, ob ich nicht mal mit dem Mann einer ihrer Freundinnen reden könnte. Der würde von ihrer Freundin immer so schrecklich untergebuttert und er täte ihr so leid.

    • @lh:

      In Anbetracht der letzten Diskussion bin ich verwundert über die Tatsache, dass du eine Freundin / Frau zu haben scheinst.
      Behandelst du diese denn auch immer wie ein kleines Kind?

  6. „Die meisten Frauen haben null Probleme mit Männern und die meisten Männer haben null Probleme mit Frauen. DAS ist Alltag.“ Finde ich sehr wichtig. Ich glaube auch tatsächlich, dass die Diskussionen, die hier oder auf anderen geschlechterpolitischen Blogs geführt werden, aus der Perspektive vieler etwas Unwirkliches haben – und dass dabei tatsächlich auch öfter das Gefühl für Relationen verloren geht.

    Allerdings: Zur Bearbeitung der Probleme, die Frauen angeblich mit Männern haben, gibt es eine steuermittelfinanzierte Millionenindustrie, mit Stellen, die nur von Frauen zu besetzen sind – mit einem eigenen Ministerium – mit einem Forschungsbereich, der ohne größere Evaluation politisch intensiv gefördert wird. Die Probleme hingegen, die Männer angeblich mit Frauen haben, sind Thema bei ein paar Bloggern und Kommentatoren, die darüber in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten diskutieren.

    Robins Problem nun ist diese Handvoll von Männern im Netz – nicht die geschlechterpolitische steuermittelfinanzierte Millionenindustrie. Da wiederum fehlt ihr offenkundig das Gefühl für Relationen.

    Ansonsten finde ich es völlig richtig, darauf zu achten, welche Funktion soziale Strukturen erfüllen, welche Möglichkeiten durch sie entstehen – anstatt sie einfach nur als Problem zu beschreiben und sie beständig und stupide als „Herrschaftsstrukturen“ zu entlarven. Diese einseitige Schrumpfform linker Theorie ist allerdings unter Feministinnen eher noch beliebter als unter Männerrechtlern.

    Wenn etwas funktionieren soll, dann kann es wiederum dazu gehören, Risiken ab und zu auch mal beiseite zu schieben. Wer einer Partnerin zutraut, dass sie ihm gegen seinen Willen den Kontakt mit dem gemeinsamen Kind nehmen würde – der würde gar nicht erst auf die Idee kommen, ein Kind mit ihr zu haben. Ich selbst hätte es der Mutter unseres Kindes nie zugetraut – wir hatten vor seiner Geburt sogar abgesprochen, was wir für den (damals ganz hypothetischen) Fall tun würden, dass wir uns trennen. Ich hätte auch nie geglaubt, dass solche Absprachen völlig wertlos sind.

    Ich wäre auch nicht Vater geworden, wenn ich mir vorher deutlich gemacht hätte, wie rechtlos ich tatsächlich als Vater war. Ich hatte das nicht geglaubt, weil ich dachte, dass allein das Grundgesetz so etwas ausschließt (tut es ja auch – das war nur für die Gesetzeslage lange egal). Ich hatte mich mit der Rechtsprechung und der Situation in den beteiligten Institutionen nicht auseinandergesetzt, und das finde ich auch eigentlich angemessen: Man kann von einem Mann nicht erwarten, dass er erst einmal ein paar Meter juristischer und soziologischer Fachliteratur liest, bevor er den ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Frau wagt.

    Worauf ich hinaus will: Es hat gute Gründe, wenn die Männer, die Robin erlebt hat, sich auch positive Aspekte konzentrieren und ausblenden, was an Schlechtem geschehen könnte. Sonst müsste man diesen Wunsch fallen lassen.

    Was allerdings fehlt,gerade bei Männern: Eine Unterscheidung, wo es sinnvoll ist, Negatives und Riskantes nicht in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen – und wo es sträflich ist, es einfach beiseite zu schieben. Sträflich finde ich es beispielsweise bei der Situation von Jungen in Schulen, weil es dort nicht einfach nur darum geht, dass Erwachsene auf eigene Verantwortung Risiken für sich selbst eingehen – sondern darum, dass Erwachsene ihre Verantwortung gegenüber Kindern vernachlässigen.

    • „Ich glaube auch tatsächlich, dass die Diskussionen, die hier oder auf anderen geschlechterpolitischen Blogs geführt werden, aus der Perspektive vieler etwas Unwirkliches haben“

      Ja, da ist was dran.

      Denn neue Mitglieder für die Bewegung zu gewinnen, wird vor allen davon abhängen, ihnen ihre eigene Realität transparent zu machen – statt ihn gleich die Meinung aufzudrängen, alles sei nur Täuschung Blendwerk und die Wahrheit ganz anders.

    • Einspruch: Wir haben Probleme mit Feministinnen.

      Wenn man hier etwas despektierlich über Frauen spricht, hat das überwiegend den Sinn des Konterkarierens feministischer Übermensch-Rhetorik.

      Auch wir haben keinerlei Probleme mit Frauen! 🙂

      Es geht doch letztlich um die Rückkehr zur Normalität. Und da Frauen heutzutage überall als Engel, Opfer, Zukurzgekommene, verkannte Genies und Unschuldige dargestellt werden, muß man auch mal a bisserl wos Negatives über dieses Ottern… äh Geschlecht sagen.

    • Was mir an robins Beobachtung noch einfällt. man muss bei solchen Gesprächen auch verstehen, wie viele Männer oft ticken.
      Mal ein Beispiel zur Verdeutlichung: Im Krieg vor einem Gefecht oder einer Schlacht wird man auch eher Gespräche hören, die davon ausgehen, das man überlebt, als davon das man nicht überlebt, wenn in der Situation die Aussichten nicht extrem schlecht sind. Ist ein krasses Beispiel, aber in vielen Lebenssituationen blendet man das mögliche Negative aus. Das ist ein Schutzmechanismus. Gerade die, die viel Schlechtes zu erwarten haben, deren Situation beschissen ist, haben ihn am nötigsten.

  7. Robin hat insofern Recht, als das es immer nur wenige Spinner in der Gesellschaft gibt. Zum Beispiel die Twitter-Feministinnen oder die Typen vom gelben Forum. Die Themen die dort besprochen werden, sind nicht die Themen der Allgemeinbevölkerung. Das stimmt.

    Die eigentliche Frage ist jedoch, und dazu hatte Schoppe hier wieder erhellendes in den letzten Tagen beigetragen, warum eigentlich die Gesellschaft in Form des medial-politischen Komplexes eigentlich den feministischen Spinnern zuhört und ihnen ein Forum bietet. Vor diesem Hintergrund würde ich Robin einfach mal bitten, den gestrigen Auftritt von Karolin Kebekus in der führenden Satiresendung des ZDF einmal zu kommentieren. Was sagt Robin denn zu diesem großen Forum das Kebekus gewährt wurde um in einer unfassbaren Art und Weise über Männer herzuziehen?

    Das ist doch die Frage um die es eigentlich gehen müsste. Radikal männlich chauvinistischen Beiträgen wird in Deutschland kein Forum gewährt. Radikal weiblich chauvinistischen Beiträgen schon. Das ist ein klar erkennbarer Unterschied. Die gedankenlose Abwertung von Männern ist dort verbreitet von veröffentlichte Meinung gemacht wird.

    Liebe Robin, schau dir die Sendung in der ZDF mediathek an, denke kurz nach und reflektiere das gesehene vor dem Hintergrund der drei Männer die über Kinder und Familie reden.

    Die Frage ist nicht, ob radikale Positionen der Geschlechterdebatte in der Gesellschaft so verbreitet sind. Die eigentliche Frage ist, warum männerfeindliche Kommentare dort erlaubt sind, wo Meinungen gemacht gebildet werden, nämlich in Politik und Medien.

    Hierzu wäre ein Statement sehr schön. Wo ist der männliche standup comedian der seine primitiven Frauenhassbotschaften als „Satire“ im deutschen Fernsehen verbreiten darf? Kebekus darf umgekehrtes. Warum?

      • Die Wochenshow ist sowieso das Allerletzte. Fast ausnahmslos billigste „linksgrüne“ Meinungsmache, offene Hetze gegen alles, was nicht der politisch korrekten Einheitsmeinung entspricht, und zwar meist als reine Diffamierung nahezu ohne (oder mit nachweislich falscher) Argumentation.

        Wenn ich daran denke, was Welke damals im Frühstyxradio für tolle Sachen gemacht hat, könnte ich heulen. Und selbst Wischmeyer gibt sich für dafür her, wobei seine Beiträge idR noch halbwegs brauchbar sind.

      • @Teardown Was Kebekus da macht, ist tatsächlich irre. Am Ende nochmal mit Hohn gegen Jungen… Das ist fremdschaminduzierend infantil und primitiv. Es hilft mir da auch nichts mehr, daran zu denken. dass es auch sehr primitive männliche Comedians gibt. Mario Barth z.B. sondert seine Klischees wenigstens in alle Richtungen ab – und erweckt nicht auch noch den Anschein, das hätte was mit politischer Aufklärung zu tun.

        Übrigens merke ich, dass ich in einer solchen Situation unwillkürlich auf alle Frauen verallgemeinere. Sicher, nicht alle reden so einen Mist daher…Aber ich bin mir sicher: Würde ein Mann in solcher Weise im ÖR-Fernsehen gegen Frauen und Mädchen hetzen, dann gäbe es auch eine Menge Männer, die sich offen darüber aufregen würden. Und sie würden nicht lange warten, ob Frauen selbst was sagen. Von Frauen aber kommt hier…Nichts. Das ist enttäuschend, aber vielleicht bekomme ich es ja auch nur nicht mit.

        Interessant finde ich es übrigens, mit welcher Selbstverständlichkeit die Statistik (17% der Männer und nur 2% der Frauen würden AfD wählen) akzeptiert wird. Erstens ist das extrem unwahrscheinlich, und zweitens steht das im Widerspruch zu anderen Statistiken. Aber es bedient wohl eben die Klischees, die Typen wie Kebekus brauchen. Wo kämen wir nur hin ohne den öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag…

        • Du bist ja Lehrer und hast Kontakt zu Jungen, richtig?

          Einer der Kernpunkte von Männlichkeit ist, sich Herausforderungen zu stellen und aus Angriffen und Niederlagen zu lernen, stärker zu werden. Das ist wie Muskelaufbau durch das Stemmen von Eisen. Muskeln bekommen kleine Risse und wachsen größer und stärker wieder zusammen. Das ist das Prinzip.

          Und das gilt gerade auch für sozial-emotionale Angriffe, gegen die ein Mann auch Stärke braucht, Charakterfestigkeit und Standhaftigkeit und Selbstbewusstsein. Auch das wächst nicht aus Harmonie, sondern weil es gefordert wird.

          Und eigentlich ist der Instinkt zum richtigen Umgang mit solchen Angriffen wahrscheinlich in allen Jungs angelegt. Das kommt mit dem Testosteron. Sie wissen nur oft nicht mehr, dass diesen Instinkten zu folgen gut ist. Dass ein richtiger Mann allenfalls lacht, wenn über böse Männer geschimpft wird. Ein Shit-Test, sonst nichts.

          Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass man „verlorenen Jungs“ nur die Richtung zeigen muss. Einmal sagen, dass sie auf diese männlichen Instinkte vertrauen können. Die finden dann schon den Weg.

      • Kebekus hat echt einen Sockschuss. Sowas über Frauen/Mädchen.. undenkbar.

        Aber solcher Sexismus, bei dem Frauen als bessere Menschen dastehen und Männer von Natur aus dumpfe Idioten sind, ist ja kein Problem. Ich erlebe das wie Schoppe: „Von Frauen aber kommt hier…Nichts. Das ist enttäuschend“

        Wenn ich lese, wie Feministinnen behaupten, dass die Gesellschaft sooo frauenfeindlich ist, weil schöne Auto mit schönen Frauen bweorben werden, und dann sehe, wie über eine Zwangsgebühr solch ein männerfeindlicher Mist verbreitet und unterstützt wird, dann frage ich mich ernsthaft ob die jeglichen Sinn für Realität verloren haben.

    • @teardown
      „Die eigentliche Frage ist, warum männerfeindliche Kommentare dort erlaubt sind, wo Meinungen gemacht gebildet werden, nämlich in Politik und Medien.“

      Warum auch immer, das muss jedenfalls aufhören und zwar möglichst schnell, sonst werden „radikale Positionen der Geschlechterdebatte in der Gesellschaft“ irgendwann Allgemeingut sein.
      Kann keine „Männerrechtsgruppe“ ernst nehmen, die das nicht ganz oben auf der Agenda hätte.

    • „Die Typen vom gelben Forum“ haben ihren Platz in der Männerrechtsbewegung wie Typen, die sich vielleicht um die Rechte von homosexuellen Männern oder Transgendermännern kümmern.
      Wir wollen nicht vergessen, dass zu den „Typen vom gelben Forum“ die Typen gehören, welche Wikimannia betreiben.
      Demokratie lebt von Gegensatz und Alternative, weswegen das politische Spektrum von ganz links bis ganz rechts reicht. Das Wesentliche der Demokratie ist die Form nicht der Inhalt, heißt, es darf über alles gesprochen werden, sogar Beschimpfungen sind erlaubt.
      Entscheidend ist, dann der Entscheidungsprozess, bei dem die besseren Argumente und letztlich Mehrheiten entscheiden.
      Wir müssen davon ausgehen, dass es abgesehen von naturwissenschaftlich abgesicherten Wahrheiten keine Wahrheit gibt, das heißt das meiste ist Meinung.
      Am Erfolg oder Mißerfolg einer Gemeinschaft ist dann zu erkennen, ob die Regeln nach denen sie lebt, tauglich ist.
      Kurz ich tummle mich gerne im gelben Forum, so wie ich auch mit NPD-Mitgliedern spreche und diskutiere, übrigens auch mit Kommunisten oder Anglehörigen sonstigen politischen Sekten.

  8. Wie Robin hier ein einzelnes Vorkomnis zum Anlass nimmt, eine allgemeine Behauptung aufzustellen, ist … interessant. Und leider typisch.

    Wobei ich durchaus zustimme, dass die meisten Männer über familienrechtliche Probleme selten reden oder auch nur nachdenken. Allerdings kann man daraus, in welchem Umfang Probleme gesellschaftlich oder privat thematisiert werden, keineswegs ableiten, wie groß diese Probleme tatsächlich sind. Ziel sollte vielmehr sein, dass umgekehrt die Relevanz eines Problems dessen Bedeutung im Diskurs bestimmt. Sofern bestimmte Themen im Vergleich zu ihrer Bedeutung unterrepräsentiert scheinen, ist es daher (entgegen der offenbar von Robin vertretenen Meinung) gerade sinnvoll und notwendig, hierüber verstärkt aufzuklären.

    Entscheidend ist deshalb letztlich, welche praktische Relevanz familienrechtliche Risiken für Männer tatsächlich haben. Dies muss möglichst objektiv festgestellt werden, ohne Hysterie und Panikmache. In diesem festgestellten Umfang sollte dann aber sachgerecht aufgeklärt werden. Das heißt, soweit nicht unerhebliche familienrehctliche Risiken objektiv bestehen (was dem Grunde nach ja wohl unstreitig der Fall ist) und Männer dies größtenteils nicht berücksichtigen, ist diese Nichtbeachtung keineswegs Anlass, das Nichtvorhandensein eines Problems zu diagnostizieren, sondern zeigt im Gegenteil das Erfordernis weiterer Aufklärung (sei es nun durch Maskulisten oder wen auch immer).

  9. Robins Beobachtung ist eigentlich nur ein Beleg dafür, wie toll Männer Frauen finden, und wie sehr sie sich ein gelungenes Zusammenleben mit diesen wünschen.

    Warum betrachtet sie aber MgtoW als ein solches Ärgernis?

    • Wie ich ihrem Blog entnehme, hat sie jetzt offenbar einen Freund, der sogar ein wenig Game hat. Und plötzlich ist das Geschlechterverhältnis nicht mehr problematisch.

      Wie ich schon sagte: Feminismus ist Untervögeltheit.

    • Warum betrachtet sie aber MgtoW als ein solches Ärgernis?

      Grundsätzlich sollten doch gerade Feministinnen darüber glücklich sein, dass es Männer gibt, die mit ihnen nichts zu tun haben wollen und sie nicht in konservative, unterdrückende Rollen pressen wollen…

      Oder aber sie sind der Meinung, dass sie als Frauen so wertvoll sind, dass es gar keinen Mann geben darf, der freiwillig auf so etwas tollen wie ihren ausgeglichenen Charakter, unparteiische Sichtweise und freiheitsliebendes Gemüt verzichtet…

        • Genau darum betrachtet sie MGTOW als Ärgernis: Ist ein Ressourcenentzug für Frauen; wenn es zuviele davon gibt, ist das eine existenzielle Bedrohung für die holde Weiblichkeit.

        • Adrian, Esther Vilar habe ich natürlich gelesen. Es darf aus weibliches Sicht keine Männergruppen geben, deren primären Interesse nicht darin besteht, eine Frau rundum zu versorgen und für ihre Sicherheit zu sorgen. Freiheit ist bei Frauen und Feministinnen keine Baseline, die sie erkämpfen müssen, sondern das absolute Minimum, was andere für sie überhaupt leisten müssen, damit sich Frauen überhaupt dazu veranlasst sehen, bei dieser Gesellschaft mitzumachen.

        • „damit sich Frauen überhaupt dazu veranlasst sehen, bei dieser Gesellschaft mitzumachen.“

          Arian hat möglicherweise Recht, wenn er meint, dass Frauen könnten, aber nicht wollen. Das könnte schon sein.

          Aber: Bei all dem spielen Hormone eine Rolle. Frauen, die „mitmachen“, im Wettbewerb leisten, produzieren auch mehr Testosteron. Und davon bekommen sie harte Gesichtszüge und einen harten Charakter. Genau, was einem als Cis-Hetero Mann keine Freude bereitet. Sexy ist eine Frau, die weiblich ist. Verspielt, emotional und mit weicher Haut und schönen Rundungen. Wir Männer würden uns keinen Gefallen tun, wenn wir Frauen mehr fordern würden.

        • „Aber: Bei all dem spielen Hormone eine Rolle. Frauen, die “mitmachen”, im Wettbewerb leisten, produzieren auch mehr Testosteron. Und davon bekommen sie harte Gesichtszüge und einen harten Charakter.“

          Und vom Wichsen wird man blind.

      • „dass es gar keinen Mann geben darf“, der durch den Einfluss der wahren Menschen nicht domestiziert würde … 😉

        Als Alternative (oder Ergänzung) zur Konservierung der traditionellen Hausfrauenrolle…

        • Das würde ich auch so sehen. Konservative und rechte Positionen gehen immer noch davon aus, dass erst die Ehe einen Mann erst zivilisiert und er erst durch die Entbehrungen und Selbstaufgabe für seine Familie zu einem Menschen wird, der auch Schutz verdient (natürlich immer noch weit hinter seiner Frau und seinen Kindern).

          Historisch es gar kein Wunder, warum alleinstehende Männer einfach so verheizt werden konnten und immer noch werden.

        • Die konservativ-rechte Rolle für den Mann ist sicherlich die historische Steilvorlage für feministisches Anspruchs- und Überlegenheitsdenken und den Männerhass gewesen.

      • „Oder aber sie sind der Meinung, dass sie als Frauen so wertvoll sind, dass es gar keinen Mann geben darf, der freiwillig auf so etwas tollen wie ihren ausgeglichenen Charakter, unparteiische Sichtweise und freiheitsliebendes Gemüt verzichtet…“

        Nicht ganz abwegig… für die empörte Reaktion von Frauen wenn Männer sich für Männer und nicht in erster Linie nur um Frauen kümmern, gibt es ja genügend Beispiele.

  10. „Die meisten Frauen haben null Probleme mit Männern und die meisten Männer haben null Probleme mit Frauen. DAS ist Alltag.“

    Versucht mal, diese Aussage unter einem Beitrag über sexuelle Belästigung zu posten. Ich bin sicher, die anwesenden Damen werden begeistert sein.

  11. MGTOW hat 5 Stufen (siehe mein Blog), es ist also kein binärer Zustand. Absolut alle Leser hier sind zumindest auf Stufe 1, der Stufe an der man erkennt, dass das Geschlechterverhältnis in der Realität nicht so ist, wie in Gesellschaft und Medien propagiert.

    MGTOW ist Wissen über Geschlechterbeziehungen – ob man dann eine Beziehung führt oder nicht (eventuell auch keine führen kann, weil man erkennt, dass der eigene sexuelle Marktwert nicht hoch genug ist oder die Ansprüche an den potentiellen Partner den eigenen Wert übersteigen), ist dann ein Umstand, auf den MGTOW keine Antwort gibt und auch nicht geben will.

    Ich wehre mich nur gegen die Behauptung, dass alle MGTOW-ler solche Lose sind, dass es einfach nur eine Rationalisierung der eigenen Unattraktivität auf das andere Geschlecht sei.

    Klar, als ich noch mittelloser Student eines technischen Studiums war, war meine Erfolgsquote nicht besonders hoch und trotzdem hatte ich bis auf wenige Monate Unterbrechung eine Freundin.

    Jetzt, wo ich in den Dreißigern bin, eine eigene Firma habe, ein lastenfreies Eigenheim, ein herzeigbares Auto (das MIR gefältt und das nicht dafür da ist, Frauen zu beeindrucken) und auch einige Ersparnisse – da bin ich so etwas von attraktiv (Gewicht habe ich auch verloren und bin jetzt am Idealgewicht und gleichzeitig großgewachsen). Aber es macht mir keinen Soaß mehr, es ist so durchschaubar. Darum bin ich MGTOW. Das heißt nicht, dass es nicht wunderbare Frauen auf dieser Welt gibt, aber ein grißer Teil sucht einen Vesorger und das will ich nicht sein!

    • Gute Antwort. Den Sinn sehe ich auch in mehr Bewußtsein und innerer Unabhängigkeit. Männer müssen erst mal checken, wie der Hase läuft, die Narrative hinterfragen, sich ihres eigenen Wertes bewußt werden.

      Gerade bei Konservativen gibt es ja noch eine ziemlich dämliche, fast schon ödipale Männerrolle.

    • Sehr gut erklärt.
      Ich füge jedoch hinzu:
      warum sich dagegen wehren / ärgern?

      Die Männer die den Ally geben und versuchen dies abzukanzeln gehören für mich weiterhin in die Kategorie ‚Fotzenknecht‘.

      Und wenn sie das tun wollen, lass sie doch, es tangiert uns nicht wirklich.

  12. Die meisten Frauen haben null Probleme mit Männern und die meisten Männer haben null Probleme mit Frauen. DAS ist Alltag.

    Jedoch haben viele Frauen doch so einige Probleme mit feministischen Wirkungen und die meisten Männer haben so einige Probleme mit feministischen Wirkungen. DAS ist auch Alltag.

    Beispiele:

    Die 33-jährige und voll berufstätige Historikerin klagt drüber, keinen „passenden Mann“ für eine Beziehung zu finden. Gespräche mit ihr über ihren „gleichberechtigten beruflichen Werdegang“ und den trotzdem noch bei ihr vorhandenen „ungleichberechtigten“ Anspruch auf Hypergamie sind Tabu-Thema. Möglicherweise eine soziobiologische Kränkung.

    Bekannte (sowohl M als auch F) im öffentlichen Dienst sind genervt darüber, in offiziellen Schreiben und beruflichen Mails die Sprache „durch-gendern“ zu müssen. Die wollen daran nicht noch beim Feierabend-Bier erinnert werden.

    Dem jungen Mann – 19-jährig – mit guten Schulnoten wurde von seinem Eltern erklärt, er dürfe alles an Ausbildung ergreifen, was ihm Spass machen würde. Er will „irgendwas mit Medien oder irgendwas mit Theater oder Schauspiel machen“. Mein Einwand, dass seine Karriere-Chancen damit sehr, sehr eingeschränkt sein werden und er damit bei der Partnerinnenwahl ins Hintertreffen gelangen werde, da die sexuelle Selektion bei der Spezies homo sapiens immer noch durch die Weibchen getroffen werde und das Einkommen des Mannes ein wesentliches Selektionskriterium sei, verursacht beim jungen Mann ungläubiges Staunen, bei seiner Mutter sichtliche Verärgerung und bei seinem Vater beschämtes Wegschauen. Jeder der drei bemüht sich sofort ein anderes Gesprächsthema…

    Egal in welchen Zusammenhängen erlebe ich ein „gewisses Unbehagen“ bei Geschlechter-Themen und den Hang der Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen, diese Themen zu vermeiden.

    Aber dass diese Themen nicht Gesprächsinhalte sind, bedeutet nicht, dass diese Themen nicht existieren. Es mag einfach kaum einer/eine drüber reden… Die einen sind drüber genervt, die anderen sind peinlich-persönlich berührt und die dritten wissen nicht mehr, welche Begriffe noch als „politisch korrekt“ gelten… Übereinstimmend sagen deshalb alle: „Die meisten von uns haben null Probleme mit dem anderen Geschlecht!“

    • MGToW wird in Amerika (auch wenn nicht unter dem Namen, sondern einfach als physikalische Erscheinung von Männern, die nichts mit Frauen zu haben werden) weiter wachsen, weil es kein Ventil gibt. Dahinter steckt in den meisten Fällen weder eine Absicht noch eine politische Bewegung.

      Wenn du die Bildungschancen von Männern immer weiter verringerst, die Rhetorik in den Medien immer mehr der Sonderausgabe von Solanas gleicht und die meisten jungen Männer nur gebrochene Gestalten (u.U. ihre eigenen Väter kennen), die von dieser Gesellschaft durch den Fleischwolf (die Rate der alleinerziehenden Mütter in den Städten der USA geht teilweise relativ nahe an die 50%) als Vorbilder haben, dann ist das Wachstum von MGToW eine statistische Sicherheit.

      Dazu kommt, dass alle erfolgreiche politische Bewegungen Männer als nicht schützenswert einstufen und alle männerpolitische Interessengruppen komplett versagt (AVFVM, Warren Farrell, „linker“ als auch „rechter“ Maskulismus) haben. Selbst im besten Fall bräuchten wir Jahrzehnte um die Gesetze anzupassen und diese Zeit steht uns schlicht nicht zur Verfügung, zudem haben Frauen und Männer sehr unterschiedliche moralische Veranlagungen und eine Einigung, wie sie meisten Männerechtler vertreten sind vollkommen illusorisch und entspringen falschen Grundannahmen über die biologische und sozialen Realitäten unserer Spezies. MGToW bietet Lösungsansätze in der Gegenwart und macht keinerlei politische Versprechungen, die sowieso nicht eingehalten werden können.

      • @toxic

        „Dahinter steckt in den meisten Fällen weder eine Absicht noch eine politische Bewegung.“

        Völlig richtig – MGTOW ist eine echte Graswurzelbewegung, die keine Erklärungen herausgibt und keine Organisation hat. Trotzdem wächst sie exponentiell.

        So ein Phämonen kann man gar nicht überschätzen und sie als Randbewegung abzutun, ist ein Witz. Insbesondere halte ich die MGTOW-Bewegung als einer der schlagendsten emprischen Belege dafür, daß kein Patriarchat existiert.

        MGTOW stellt auch dem Maskulismus ein extrem schlechtes Zeugnis aus, das kann man nicht bestreiten.

        Vor allem ist MGTOW deshalb interessant, weil dadurch sozialer Druck ausgeübt wird auf die traditionelle Rolle der Weiblichkeit. Ich würde sogar vermuten, daß es das erste Mal in der Geschichte ist, daß das passiert.

        Kein Maskulist hat das bisher hinbekommen. Wie können wir dann so kritiklos sein und so weiter machen wie bisher?

        • „Ich würde sogar vermuten, daß es das erste Mal in der Geschichte ist, daß das passiert. “

          Was ist mit dem Mönchstum vom frühen bis ins Hochmittelalter?
          Kernpunkt aller dieser Bewegungen war – bei aller sonstigen Unterschiedlichkeit – die Entsagung der Sexualität.

          • „Was ist mit dem Mönchstum vom frühen bis ins Hochmittelalter?“

            Da genügt ein Blick auf die Zahlenverhältnisse. Insbesondere wurde Mönch nicht unbedingt der, der das wollte, sondern auch und vor allem der, dessen Aussichten gering waren, allein im Leben wirtschaftlich zu bestehen.

        • „Da genügt ein Blick auf die Zahlenverhältnisse.“

          Welche?
          Die der Gesamtbevölkerung in Relation zur Zahl der Mönche?

          „Insbesondere wurde Mönch nicht unbedingt der, der das wollte, sondern auch und vor allem der, dessen Aussichten gering waren, allein im Leben wirtschaftlich zu bestehen.“

          Da geb ich Dir grundsätzlich recht. Mönche rekrutierten sich überwiegend aus den Nachgeborenen des Adels und – später – gehobenen Bürgertums.
          Also Jungs, die in der Erbfolge leer ausgingen.

          Nichtsdestotrotz gab es zeitweise sogar eine Massenbewegung hin zum Mönchstum, mit dem selbstgesetzten Ziel eines asketischen (asexuellen) Lebens.
          Wie viele dieser Modemönche tatsächlich die Lebensart beibehielten, spielt für die Idee an sich keine Rolle.

          Ich werde nicht lange genug leben, meine Wette zu gewinnen, aber würde ich es, ich würde um ne Kiste Tabak und ein Pfund Seife wetten, dass MGTOW geschichtlich keinen Fingerprint hinterlassen wird, zumindest keinen dem Mönchstum vergleichbaren.

          • @Carnofis

            „Die der Gesamtbevölkerung in Relation zur Zahl der Mönche?“

            Natürlich. Insbesondere ist fraglich, ob es im Mittelalter schon das heutige Frauenverhalten gab.

            Man muß schon Biologist sein, um den Einfluß der Kultur zu leugnen.

            „dass MGTOW geschichtlich keinen Fingerprint hinterlassen wird, zumindest keinen dem Mönchstum vergleichbaren.“

            Tja, man muß das abwarten. Vielleicht zeigen uns die Japaner in den nächsten 10 Jahren ja bereits, wohin die Reise geht.

  13. „Sie verkennen, dass die meisten Paare kooperative Spiele spielen wollen, auf einen Kooperationsgewinn aus sind.“

    Grundsätzlich finde ich diese Idee gut – richtungsweisend sozusagen.

    Allerdings ist die Lage eventuell komplizierter, denn kooperative Spiele sind solche, wo die Leute miteinander reden, um die Kooperation zu arrangieren.

    Die Frage ist, ob das realistisch ist, denn die Geschlechter klären einander ja nicht immer vollständig auf über das, was sie wollen, sie lügen gelegentlich oder halten sich bedeckt – erfahrungsgemäß muß man mit einem gewissen Maß an Intransparenz rechnen.

    Das kann sehr unangenehm werden. Fall jemand formale Fähigkeiten, Motivation und Zeit hat, rate ich dazu, sich mit agent based modelling zu beschäftigen … am besten, bevor ich es tue … 😉

    • „Allerdings ist die Lage eventuell komplizierter, denn kooperative Spiele sind solche, wo die Leute miteinander reden, um die Kooperation zu arrangieren.“

      Richtig. Aber es kommt wesentlich darauf an, das Reden in der richtigen Sprache zu machen. Die Subkommunikation muss stimmen: Game. Oder: Das, was eine Frau sagt, nicht auf dieselbe Art ernst nehmen wie bei einem Mann.

      • @lh

        Ich habe nicht gesagt, daß ich bereits weiß, wie diese Intransparanz zu analysieren ist.

        Mein Kommentar lief auch mehr darauf hinaus, daß die Folgen der privaten, lokalen Intransparenz nicht auf das Private und Lokale beschränkt sind. Denn wenn die Geschlechter diese Intransparenz bemerken, dann ändern sie ihr Verhalten und das ändert wiederum das Verhalten derjenigen, die neu damit konfrontiert werden und so weiter.

        Um das abzuschätzen, benutzt man normalerweise agent based modelling.

        • Ich bin da kein Experte. Aber ich habe verschiedentlich beobachtet, dass Frauen große Talente im völlig intuitiven und unreflektierten Wechsel zwischen spieltheoretischen Strategien haben. Es ist mehr ein Machtkampf, als eine Verhandlung. Und man sollte bloß nicht den Fehler machen, diese süßen, unschuldigen kleinen Dinger dabei zu unterschätzen.

          • @lh

            „dass Frauen große Talente im völlig intuitiven und unreflektierten Wechsel zwischen spieltheoretischen Strategien haben.“

            Das würde ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Und wenn wir ein gut abgesichertes framework finden würden, Männer diese Sache klar zu machen, dann würde unsere Bewegung durch die Decke gehen.

            Daß ich von Pickup nichts halte, weil es mir einfach zu sehr als „Frauen bestimmen, was ein Mann wert ist“ daherkommt, dürfte bekannt sein.

            „Es ist mehr ein Machtkampf, als eine Verhandlung.“

            Das halte ich auch für eine wichtige Beobachtung. Ich überlege da schon lange, aber bisher fällt mir nichts Kluges sein.

  14. Elmar Diederich: „Allerdings ist die Lage eventuell komplizierter, denn kooperative Spiele sind solche, wo die Leute miteinander reden, um die Kooperation zu arrangieren.“

    Eher um das Handeln. Oder um es in der Diktion des hier üblichen Sprachspiels zu sagen: Signale (auch sprachliche) müssen zuverlässig sein, sonst ist man nichts weiter als der Darwin Award Gewinner. In dieser Logik ist der primäre Gegner von MGTOW eben der Streikbrecher (nicht anders als in der Arbeiterbewegung)

  15. Robins titelgebendem Zitat stimme ich natürlich zu. Wie ich immer sage, leben wir alle hier ja in einer nicht repräsentativen Filterblase. Die meisten Leute machen sich über all das Genderzeug recht wenig Gedanken. Während die feministischen und maskulistischen Blogs oft klingen, als würden sie aus dem Nahostkonflikt berichten, leben die Geschlechter hier im Westen doch überwiegend im Frieden miteinander.

    Das sollte man schon im Hinterkopf haben, um bei Problemen in der Richtung – und hier stimme ich auch Tom zu – gemäßigt zu bleiben, weil die Lage längst nicht so drastisch ist, dass man auf Extremisten (egal von welchem Lager) zurückgreifen muss.

    MGTOWs halte ich für eine Randerscheinung, die sich nie allzu weit durchsetzen wird. Eher für eine persönliche Entscheidung, meist geboren aus biographischen Umständen, die man respektieren und entsprechend nicht politisieren sollte.

    • Ich hab mich mal in meiner Bekanntschaft umgehört und musste feststellen, dass ich nicht eine Frau kenne, die es nicht für erwiesen ansieht, dass Frauen das kurze Streichholz in der Schicksalslotterie gezogen haben. Jede Bevorzugung von Frauen in der Politik oder im Sozialen fällt unter „ist ja nur fair“. Ausgleichende Gerechtigkeit.

      Keine von denen ist besonders feministisch orientiert.

      Das ist keine Filterblase, das ist Mainstream.

      • Genau so ist es.

        Viel durchgehender als man denken würde. Die Propaganda hat vollumfäglich gewirkt und sehr viel Ressentiment geschaffen, schlechte Bezahlung und Unterdrückung allenthalben.

        Schon Kinder sagen, dass Frauen besser sind und Ähnliches.

        Entweder hat man keine Ahnung oder keine Augen im Kopf, wenn einem das nicht klar ist, dass der gesellschaftliche Effekt erheblich ist.
        In jedem Fall ist es meist unbewusst. Die Erfahrung zeigt, dass man Leute aufklären kann — die fallen aus allen Wolken.

        In der „Filterblase“ könnte man meinen, die Leute wüssten besser Bescheid, aber allzuviele sind geradezu ahnungslos.

    • Das würde ich nun aber unter Alltagssexismus, weniger unter Feminismus abheften, also ähnlich wie einfache Lästereien unter Männern, wie „die Frauen“ doch wären.
      Nicht richtig, aber doch etwas anderes als der feministische Aktionismus, den die meisten Frauen auch nicht wirklich teilen (wenn natürlich auch meist einfach hinnehmen und nicht als ihr Problem ansehen).

      Einer der Gründe, warum ich eben für die Kooperation mit den gemäßigten Feministinnen bin – gemeinsam könnte man solche Vorurteile langsam abschaffen.

  16. Hier wurde doch mal eine Studie verlinkt nach der Männer Frauen im Durchschnitt attraktiver einschätzen als umgekehrt.
    Hat jemand den Link?

  17. „Ich vermute mal, dass viele Männer auch schon mal ein Erlebnis hatten, wo ihre Periode überfällig war und man überlegte, was man jetzt macht, wenn sie tatsächlich schwanger ist (in meinen Fällen war sie es nicht) und man eine gewisse Hilflosigkeit fühlt.“

    Damals mit 18 bei mir…

    Gab nichts schlimmeres.

  18. Ach herrje, Robin sollte irgendwie erst mal im Leben etwas schaffen, Bis dahin ist es kindisches Geplärre eines unfertigen Früherwachsenen.
    Ein Uniabschluss wäre schon mal was…

  19. >Die meisten Frauen haben null Probleme mit >Männern und die meisten Männer haben null >Probleme mit Frauen. DAS ist Alltag

    Oh, Robin schwört dem Feminismus ab? Freut mich zu hören.^^

  20. Pingback: MGTOW – alles Loser? – MGTOW Deutsch

  21. Wie kommt jemand darauf, dass ein MGTOW ein Problem mit Frauen hat?
    Hier hört sich das so an, als wenn MGTOWs keine normalen Männer wären.

    Kennt hier jemand eigentlich einen MGTOW? Ich kenne zwei weitere und es sind stink normale Männer, die im Grunde beruflich sehr erfolgreich sind und es bei Frauen ebenfalls sind. Es kommt nur eben keine Beziehung mit einer Frau in Frage.
    Je besser Du verdienst, desto vorsichtiger wirst du diesbezüglich. Man sieht einem MGTOW nicht an, dass er MGTOW ist.

    Hier aber nochmal zum Verständnis: MGTOW ist keine Bewegung, weil es kein übergeordnetes Ziel gibt. Es ist eine individuelle Entscheidung mit individuellen Zielen.

    Ich bin 42. Mit 35 habe ich auch solche Thekengespräche geführt. Aber auch nur mit 35… voher und hinterher nicht mehr… Da hat Robin das schmale Altersfenster an der Theke erwischt.

    • da muss ich tatsächlich meine erste schnelle Bemerkung korrigieren, MGTOW Männer wären sowieso für Frauen nicht interessant, da hatte ich nicht nachgedacht.

      Ich kenne tatsächlich auch Männer, die Status haben, gut aussehen, wohlhabend und charakterlich angenehm sind, soweit ich das beurteilen kann. Manche von denen sind sogar das das Sehnsuchtsziel mancher Frauenträume. Aber sie haben sich halt gegen das Eingehen einer Beziehung, oder Überhaupt das beglücken von Frauen entschieden.
      Das vergessen halt Frauen in der heutigen Zeit auch mal schnell, das nicht nur sie eine Wahl haben nein zu sagen, sondern auch Männer haben diese Wahl.
      Die Vorstellung, das jeder Mann ständig geil zu machen ist, und bei jeder Frau sofort anspringt, ist vielleicht sowieso nur eine weibliche Wunschphantasie.

  22. “Von Frauen aber kommt hier…Nichts. Das ist enttäuschend”

    Was erwartet ihr denn?

    ja was erwarten Sie ?

    Ich muss immer wieder mit Achtung und Erstaunen feststellen dass Homoerot Adrian ein wesentlich realistischeres Bild von der Durchschnittsfrau hat, als viele Heteros, die doch viel mehr mit Frauen zu tun haben, sie sogar aus intimen Zusammenleben kennen.

    Ohne mich jetzt auf Zahlen festlegen zu wollen, nur der griffigen Formulierung wegen, ich habe immer das Gefühl Frauenfeindlichkeit fällt bei vielleicht 20% der Männer auf fruchtbaren Boden, Männerfeindlichkeit aber bei 80% der Frauen.

    Auch ich muss allerdings sagen, ich habe mit den meisten Frauen keine Probleme, mal abgesehen von denen, mit denen man freiwillig zusammenlebt, es gibt ja auch welche denen man nicht ausweichen kann, (Kollegeninnen, Kundeninnen, Geschäftspartnerinnen, Nachbarin, Verwandte) auch mit diesen Zwangskontakten habe ich meist keine oder geringe Probleme.
    Ich muss aber ganz klar sagen, das liegt zu 80% an meiner männlichen Sozialkompetenz, nicht an deren weiblicher, so oft beschworenen Sozialkompetenz.

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