Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 29. Januar 2016

„Haben wir ein Zeitalter der Geschlechtergerechtigkeit erreicht?“


Responses

  1. Was ist eigentlich Geschlechtergerechtigkeit?

    • Das allerdings frage ich mich auch.

      Wo ist der Unterschied zu Gerechtigkeit?

    • Eine Sache die, wenn Frauen ihren Mangel beklagen, dazu führt dass selbige ihre Interessen durchsetzen können.

      Die Frage nach Gerechtigkeit allein ist schon kaum zu beantworten, daher fällt es mir schwer in der „Geschlechtergerechtigkeit“ mehr als einen Hebelbegriff zu sehen.

      • „Die Frage nach Gerechtigkeit allein ist schon kaum zu beantworten, …“

        Finde ich in diesem Zusammenhang nicht.

        Einfache Antwort, gleiche Rechte für alle!

        Also gleiche Wahlberechtigung für Männer zur Krönig der Gleichstellungsbeauftragten.

        Wer weiterhin von angeblicher Gleichberechtigung labert ist eindeutig ein Lügner! Männer haben eindeutig weniger Rechte als Frauen. Diesen rechtlichen Fakt kann wohl niemand bestreiten.

        Sonstige Minderrechte kommen dazu.

        Allerdings reicht ein Recht, daß Männern vorgehalten wird für meine Behauptung, denn 100- 1 ist weniger als 100.

    • „Was ist eigentlich Geschlechtergerechtigkeit?“

      Ein feministischer Kampfbegriff, der die Hypnosetechnik Ambiguität ausnutzt: der Begriff ist völlig unklar und dient vor allem dazu, Diskussionsgegner zu verwirren und zu übertölpeln. Alleine der darin enthaltene Begriff Geschlecht (oder nicht eher Gender??) ist hochgradig mehrdeutig, die diffuse Verbindung zu Gerechtigkeit macht den Nebel perfekt.

      Diesen Begriffskrieg – speziell beim Begriff Gender – hat übrigens Janice Fiamengo in einem gestern erschienenen Video sehr gut dargestellt: https://www.youtube.com/watch?v=eyKyEEiFevQ

      • Als Hypnose und Verwirrung stiftend — das ist eine zutreffende Diagnose zur Ambiguität oder Selbstwidersprüchlichkeit in diesem Denkschema.
        Deswegen wird es auch in jederlei Hinsicht repliziert und auf verschiedene „Identitäten“ bezogen, ua Frauen.

    • schwierige Frage.

      Man kann versuchen es rein juristisch zu untersuchen.

      Welche Rechte und Pflichten standen den Geschlechtern in einem Rechtssystem zu ? wie verhielten die sich zu einander.

      Man kann auch versuchen, was schwieriger ist das allgemeine Gerechtigkeitsempfinden, moralische, ethische Maßstäbe anzusetzen.

      Mann kann es auch versuchen an materiellen Dingen festzumachen.
      Welches Geschlecht hat über mehr materielle Güter wirklich verfügen können, Wie war sein Gesundheitsstatus, seine tatsächliche Achtung unabhängig von der juristischen Lage etc.

      Sehr empfehlenswert ist das Studium von Briefen, Aufzeichnungen von Menschen aus früheren Zeiten.

      All das zusammengenommen wird zumindest für die europäische Geschichte das Ergebnis bringen, das es eine Unterdrückung und Benachteiligung von Frauen de facto nie gegeben hat.
      Was es gab war eine Ausbeutung und Benachteiligung unterer Schichten. Wobei die jedoch sehr von der persönlichen Einstellung der Herrschenden Abhing

  2. „36:15 jesus christ Milo.. She’s already dead“

    Jo

  3. Wenn es eine Balance zwischen den Geschlechtern gibt, dann ist sie sehr alt und daher gut eingependelt 🙂

    Aber Gerechtigkeit ist zuviel gesagt. Der Massstab muss die individuelle Beziehung sein, alles andere spielt keine Rolle.

    Aber es gibt ja welche, die sich im Namen ihres ganzen Geschlechts aufspielen.

  4. Meine Güte, das ist ja unglaublich, wie der Milo nervöse Bewegungen macht. Hat er so viel Lampenfieber? Er hat doch schon viel grössere Auftritte hingekriegt.

    • „… wie der Milo nervöse Bewegungen macht …“

      Ja, das ist mir auch als Erstes aufgestoßen. Wobei ich es nicht so persönlich wenden würde. Wenn ich hier mal aus meiner Erfahrung sprechen darf: Bei Meetings in der Firma zapple ich, ebenso wie einige andere Männer, auch ziemlich viel rum. Viele der anwesenden Frauen hingegen rühren sich fast gar nicht. Die gucken alle 20 Minuten mal nach links oder rechts – mehr nicht.

      In so einem Meeting denke ich immer: Muß ich jetzt irgendwas machen: einen Vorschlag, eine versöhnliche Bemerkung, ein paar neue Ideen ins Projekt einbringen …? Hab‘ ich grad was verpaßt – oder gar was falsch gemacht. Es ist immer Unruhe …

      Bei vielen Frauen verblüfft mich dagegen, wie ungeheuer sicher sie sich ihrer Sache sind: Sie scheinen gar nicht auf die Idee zu kommen, daß sie im Meeting – oder bei anderen kollektiven Anstrengungen – etwas unternehmen und beisteuern müssen. Sie scheinen gar nicht damit zu rechnen, daß man sie und ihre Passivität vielleicht negativ aufnimmt und bewertet.

      Als Mann steht man bei solchen Anlässen (fast) immer irgendwie unter dem Druck, sich als tüchtiger Mitarbeiter zu beweisen …

      Ja, und vielleicht spielt das bei Milo auch so ein bißchen eine Rolle.


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