Sawsan Chebli, die nicht erkannte Staatssekretärin und (un)passende Komplimente

Sawsan Chebli ist Staatssekretärin in Berlin und wurde auf einer Konferenz, bei der sie einen Vortrag halten sollte, nicht erkannt. Begründet wurde das damit, dass sie zu jung und zu hübsch sei.

Sawsan Chebli Sexismus

Sawsan Chebli Sexismus

Oder noch mal als Text:

Unter Schock – Sexismus

Vorfall: Ich sollte heute Morgen eine Rede halten. Vier Männer sitzen auf dem Podium. Ich setze mich auf den reservierten Platz in die erste Reihe. Vorsitzender vom Podium aus: „Die Staatssekretärin ist nicht da. Ich würde sagen, wir fangen mit den Reden dennoch an.“ Ich antworte ihm aus der ersten Reihe: „Die Staatssekretärin ist da und sitzt vor Ihnen. Er antwortet: „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“ Ich war so geschockt und bin es immer noch. Ich bin jedenfalls ans Pult: „Sehr geehrter Herr Botschafter a.D., es ist schön, am Morgen mit so vielen Komplimenten behäuft zu werden.“ Im Saal herrschte Totenstille. Dann habe ich meine Rede abwechselnd in deutscher und englischer Sprache frei gehalten. Es war ein internationales Forum.

Klar, ich erlebe immer wieder Sexismus. Aber so etwas wie heute habe auch ich noch nicht erlebt.

Das sind relativ wenig Informationen und es kommt einem einiges an Fragen in den Sinn:

Die Staatssekretärin ist anscheinend ein wichtiger Gast, aber ihr Eintreten bleibt vollkommen unbemerkt?  Hat sie sich nicht angemeldet, ist sie nicht zum Podium hoch um sich den Herrschaften vorzustellen, wenn sie kommt und da eh gleich eine Rede halten soll?

Und natürlich: Hat sich der Vorsitzende nicht informiert, wer da kommt, wenn er anscheinend wusste, dass die Staatssekretärin erwartet wird? Über Google findet man ja leicht ein Bild.

Es wäre also ein Fehler gewesen, der eigentlich leicht zu vermeiden gewesen wäre: Und zwar von beiden Seiten. Es ist durchaus möglich, dass er dachte, dass man ihm die Staatssekretärin ja ankündigen würde oder sie sich an ihn wenden würde, wenn sie kommt und er nicht erwartet hat, dass sie sich einfach hinsetzt. Es ist auch möglich, dass er dann die Situation überspielen wollte, mit einem Kompliment.

In der Tat sieht sie ja sehr jung aus, auch weil sie zumindest auf ihrem Profilfoto von Facebook stark das Kindchenschema bedient:

Sawsan Chebli

Sawsan Chebli

Sie ist 39 Jahre alt, ich habe das von ihr verwendete Bild mal durch eine Altererkennungsseite laufen lassen:

Sawsan Chebli Alter

Sawsan Chebli Alter

Ich habe natürlich keine Ahnung, wie alt sie auf dem Bild tatsächlich ist, vielleicht hat sie tatsächlich ein Bild genommen, auf dem sie sehr jung aussieht.

Ich habe mal das nächste Foto von Facebook genommen:

Sawsan Chebli Alter

Sawsan Chebli Alter

Ihr etwa gleichaltrige Kollege, ein Staatssekretär aus Berlin, wird übrigens wesentlich besser  erkannt (er ist Jahrgang 1979):

Das er sie nicht erkannt hat mag vielleicht daran liegen, dass er eine 39 Jahre alte Frau erwartet hat und sie tatsächlich jünger aussieht, so jung, dass man nicht erwartet, dass sie Staatssekretärin ist.

So will sie anscheinend auch wirken, denn das Foto, mit dem sie sich präsentiert, ist das, auf dem sie mit am jüngsten aussieht.

Insofern war der Vorsitzende zumindest ehrlich: Er hat aufgrund ihres Alters dem Aussehen nach nicht gedacht, dass sie Staatssekretärin ist und da lag er auch nicht wirklich falsch., wenn man sich andere Staatssekretäre anschaut.

Sie nennt dies als den schlimmsten Sexismus, den sie je erlebt hat. Das spricht aus meiner Sicht eher dafür, dass ihr Leben relativ frei von Sexismus war. Aber auch dafür, dass sie  anscheinend nicht bereit ist, sich ihre eigene Wirkung bewußt zu machen, denn so hätte der Fehler vermieden werden können. Sie hätte sich angemeldet, wäre auf die Leute zugegangen, hätte kurz etwas mit ihnen geschwatzt, vielleicht noch einen Witz gemacht, dass sie es wirklich ist und sich gut gehalten hat, und hätte dann Platz genommen.

Wenn man aber in einer Opferhaltung denkt bzw. eine Anspruchshaltung hat, dass andere einen per se einen hohen Status zuerkennen müssen, dann kommt es zu solchen Vorfällen. Und dann werden sexistische Vorfälle eine sich selbst  verstärkende Prophezeiung. Sie geht nicht auf die Leute zu, weil diese sie so erkennen müssen, denn sonst ist es Sexismus. Also erkennen sie sie nicht und es ist ein Nachweis, dass die Welt sexistisch ist.

 

 

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139 Gedanken zu “Sawsan Chebli, die nicht erkannte Staatssekretärin und (un)passende Komplimente

  1. Chebli ist halt ziemlich eitel, und ihr liegt viel daran, dass jeder von dem kleinen Kompliment erfährt. Darum gackert sie jetzt wie ein Huhn.

      • Wenn man die ganze Farbe, Schminke und dergleichen entfernt, bleibt von der „Schönheit“ nicht viel übrig. Mein Schönheitsideal ist das Natürliche, ich kann z.B. die Schönheit einer (auf den ersten Blick) „grauen Maus“ gut erkennen.

          • Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Insofern stimme ich zu, dass sie jung und und aussieht. Aber hübsch finde ich sie nicht, wahrscheinlich ohne Schminke auch nicht.

            Der eigentliche Kommentar kann aber ähnlich knapp ausfallen wie einige andere hier.
            Es ist einfach das typische, feministische Rumgeheule, das man eigentlich gar nicht mehr ernst nehmen sollte, das aber zumindest mir zunehmend auf den Sack geht.

          • Christian denkt mit dem Schwanz. Die Frau ist tatsächlich das perfekte Beispiel für jemanden, der nur vordergründig schön aussieht, dessen Häßlichkeit sich aber bei Näherem verrät. Der häßliche und narzißtische Charakter ist bereits im Gesicht erkennbar, auch ihre geistige Schlichtheit.

            Das alles ist mir auch früher schon aufgefallen. Es gab da ja schon mal einen Vorfall mit Youtube-Gedächtnis. 🙂

          • „Christian denkt mit dem Schwanz. Die Frau ist tatsächlich das perfekte Beispiel für jemanden, der nur vordergründig schön aussieht, dessen Häßlichkeit sich aber bei Näherem verrät.“

            Nein, ich denke vielmehr, Ihr seid aufgrund der Geschichte voreingenommen.
            Hätte man zu der weiblichen Figur irgendeine positiv konnotierte Story verfasst, wäre das Urteil anders ausgefallen.
            Objektiv – soweit es mir als Mann überhaupt möglich ist, bei der Bewertung von Frauen objektiv zu sein – sieht sie wirklich gut aus.

          • @Carnofis

            Sie sieht schlicht und einfach schlicht aus, und sie ist es. Ich kenne ihre Vorgeschichte. Pressekonferenz AA. Eine Frau finde ich erst schön, wenn sie innerlich schön ist. Und das ist bei der Frau nicht der Fall.

            Daß sie aus ihrer „objektiven“ Schönheit viel machen könnte, bestreitet hier wohl keiner. Das macht aber noch keine „subjektive“ Schönheit.

          • “ Ich kenne ihre Vorgeschichte. Pressekonferenz AA.

            Kann ja sein. Aber ich muss mich an den mir zur Verfügung stehendem Bildmaterial orientieren. Nur das hab ich, weil ich sie life noch nie gesehen habe.
            Liegt vielleicht an 30 Jahren F&E, dass ich mich nicht von Meinungen vereinnahmen lasse und mehr meinen Daten glaube.

            „Eine Frau finde ich erst schön, wenn sie innerlich schön ist.“

            Das ist ja das, was ich an anderer Stelle beschrieben habe. Im RL wäre mir Chebli wahrscheinlich wurscht, wie fast jede Frau, der ich auf der Straße begegne. Kann auch sein, dass sie eine Kälte ausstrahlt.

            „Und das ist bei der Frau nicht der Fall.“

            In diesem Punkt sind wir uns einig.

          • Es scheint in letzter Zeit Mode bei Frauen zu sein, sich die Lippen mit einem krassen leuchtroten Lippenstift zu schminken und alles andere farblich unauffällig zu halten. Dadurch werden die Lippen für mich als Betrachter unangenehm / unnatürlich stark betont.

            Je nach Situation erinnert mich das an Prostituierte oder an Pavianärsche.

            Und ich bin sicher, dass eine Frau Cheblo – angesprochen auf dieses äußert weibliche Phänomen – wieder völlig geschockt in Anbetracht dieses Sexismus´ wäre.

          • Schönheit liegt bekanntlich nicht nur im Auge des Betrachters, sondern ist auch noch relativ. Und wenn ich Frau Chebli als „Schönheit“ begreifen will, dann müsste ich ungefähr jeden Tag berichten, auf der Straße eine leibhaftige Göttin von überirdischer Schönheit erblickt zu haben. Das erscheint mir nicht sinnvoll.

            Aber wie gesagt will Frau Chebli offenbar als „schön“ wahrgenommen werden und wählt dazu nicht ohne Geschick ein passendes Styling. Nichts desto trotz muss man einem solchen „finde mich schön!“-Befehl nicht Folge leisten. Es gibt einen Unterschied zwischen einer schönen Frau und dem schönen Styling einer Frau.

          • Allerdings gibt es hier durchaus den Aspekt, dass sie sich künstlich schön und jung macht, sich dann aber beschwert, wenn sie als schön und jung wargenommen wird.

          • Dazu hatte ich weiter unten schon kommentiert. Ich plädiere nachdrücklich dafür, derart „kranke Kommunikation“ Frauen nicht durchgehen zu lassen.

          • Deswegen kann man ja trotzdem zugeben, dass sie äußerlich hübsch ist.

            Äußerlich? Beim Googeln ist mir der Appetit vergangen. Schminke zentimeterweise wie Photoshop und dann immer diese arrogante Haltung. Schön ist m.E. anders. Aber mit 84 würde ich das vielleicht anders sehn. 😉

          • @lh:

            »Nichts desto trotz muss man einem solchen „finde mich schön!“-Befehl nicht Folge leisten.«

            Genau darum geht es, und eben das ist der (nicht überraschende) Haken an Christians These: das »Schönheit« vermutlich biologisch messbar ist, erlaubt keine Schlussfolgerung auf »schön finden«, denn daran sind untrennbar kulturelle Wertungen geknüpft. Ich bin nämlich auch einer von denen, die (mutmaßlich aufgrund von Alter und Erfahrung 🙂 ) auf Schönheit als Warnsignal konditioniert sind, nämlich auf solche Schönheit, die mit zu dick aufgetragener Absicht, schön zu sein auftritt.

            Denn diese ostentative Schönheit ist regelmäßig Teil eines sozialen Machtspiels, bei dem für nicht gerade wenige Frauen ihre Interessendurchsetzung im Zentrum steht. Die Formulierung »Finde-mich-schön-Befehl« bringt das sehr schön auf den Punkt. Diese Verhaltensweise enthält sogar eine Drohung, weil sie signalisiert: »Ich bin eine Ich-kriege-was-ich-will-Frau, also gib mir besser gleich, was ich will, sonst komme ich Dir hintenrum!«

            Diese stark sozial codierte Schönheit (die zudem die Geschmacksrichtung »Unterkühltheit« aufweist) löst bei mir daher in erster Linie Distanzierungsreflexe aus. Christian übersieht, dass wir es im Falle von Chebli mit erheblich kulturell verstärkten Schönheitssignalen zu tun haben, die sich gerade nicht auf Biologie reduzieren lassen – denn um diese handelt es sich viel eher bei dem, was KlausT die »natürliche Schönheit« nennt.

          • „Genau darum geht es, und eben das ist der (nicht überraschende) Haken an Christians These: das »Schönheit« vermutlich biologisch messbar ist, erlaubt keine Schlussfolgerung auf »schön finden«, denn daran sind untrennbar kulturelle Wertungen geknüpft. Ich bin nämlich auch einer von denen, die (mutmaßlich aufgrund von Alter und Erfahrung 🙂 ) auf Schönheit als Warnsignal konditioniert sind, nämlich auf solche Schönheit, die mit zu dick aufgetragener Absicht, schön zu sein auftritt“

            Wie häufig ist es ein Definitionsproblem:
            Du sprichst eine Umfassende Bewertung von „Schönheit“ an, ich eine auf den Körper bezogene, die man von dem ganzen drum herum trennen kann. Zudem wird hier eine Dichotomie eröffnet: Schön oder nichts schön. Tatsächlich ist Schönheit nicht binär, sondern ein Verlauf von Hässlich zu schön.

            Würde man ein abstraktes Foto von ihr sehen, vorteilhaft fotografiert und lächelnd, dann würde man sie unschwer im schönen Bereich einordnen. Aus meiner Sicht bleibt sie da auch, selbst wenn man anführt, dass sie anderes unattraktiv für einem macht.

            „von Chebli mit erheblich kulturell verstärkten Schönheitssignalen zu tun haben, die sich gerade nicht auf Biologie reduzieren lasse“

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/11/03/naturliche-schonheit-vs-kulturelle-schonheit-warum-platz-fur-die-kulturelle-ausgestaltung-von-schonheit-bleibt/

          • @Christian:

            »Du sprichst eine Umfassende Bewertung von „Schönheit“ an, ich eine auf den Körper bezogene, die man von dem ganzen drum herum trennen kann.«

            Deine These war: »Sie entspricht dem gängigen Schönheitsideal.« Da hast Du zwischen beiden Ebenen nicht differenziert.

            »Zudem wird hier eine Dichotomie eröffnet: Schön oder nichts schön. Tatsächlich ist Schönheit nicht binär, sondern ein Verlauf von Hässlich zu schön.«

            Das ist aber nicht der entscheidende Punkt: sowohl natürliche als auch kulturelle (»geschminkte«) Schönheit haben einen solchen Verlauf. Von der Nominal- auf die Ordinalskala zu wechseln ändert nichts an den beiden unterschiedlichen Ebenen.

            »Würde man ein abstraktes Foto von ihr sehen, vorteilhaft fotografiert und lächelnd, dann würde man sie unschwer im schönen Bereich einordnen.«

            Kommt darauf an, wie sie lächelt, ob z. B. das Lächeln die Augen erreicht oder weiter unten verriegelt ist. Genau genommen ist das sogar eine dritte Ebene zwischen biometrischer und kultureller Schönheit, nämlich eine, bei der Biografie und Persönlichkeit zum Tragen kommen.

            Verlinkter Blogpost: mein Kritikpunkt war Dein konkretes Einzelfallurteil in Bezug auf Chebli, nämlich Deine Unterstellung, man »müsse« sie doch schön finden, weil sie »dem gängigen Schönheitsideal« entspreche. Damit zielst Du auf Schönheit als objektives Merkmal ab, was Schminke nur zum Teil ist – über den Effekt hinaus, biologische Merkmale »auszugestalten«, ist sie (nicht immer, aber regelmäßig) auch eine kommunikative Handlung, ein Sprechakt sozusagen, den lh treffend als »Finde-mich-schön-Befehl« bezeichnet hat.

            Dieser Aspekt fällt noch einmal ganz besonders ins Gewicht, sofern die Beobachtung anderer Kommentatoren zutrifft, dass sie eine eigentlich unbeliebte Quotenmigrantin im Amt ist, da könnte sie sehr konkrete Motive haben, um Beachtung zu erzwingen. Und der »Schock« könnte daher rühren, dass sie sich mit dieser Strategie ertappt gefühlt hat, insbesondere, wenn sie intuitiv verfolgt wurde und ihr nicht voll bewusst war.

          • @djadmoros,

            nur von zwei Ebenen zu sprechen, scheint mir der Frage nicht gerecht zu werden.

            „Schönheit“ ist ähnlich wie „männlich“ multidimensional.

            Dimensionen aus dem Handgelenk:
            • Proportionen der Hüften
            • Abweichung vom BMI-Intervall [18-22] nach oben oder unten
            • Lage der Augen
            • Größe der Augen
            • Fülle der Lippen
            • Größe der Nase
            • Fülle der Haare
            • Länge der Nase

            Und ein paar Dimensionen, die nicht rein biologisch sind
            • Gesichtsausdruck (freundlich vs. Fresse)
            • Styling
            • Haltung
            • Geschmeidigkeit der Bewegung
            • Stimme (sanft vs schrill vs langweilig)

            Einige davon (Ausdruck, Haltung, Stimme) können so viele Minuspunkte ausmachen, dass auch 10/10 Punkten in allen anderen Achsen nicht für „schön“ reichen.
            Das sind aber auch Achsen, die Männer i.d.R. erst lernen müssen: „Finger weg von Frauen mit kreischenden Stimmen – egal wie sie aussehen“.

            Christian lässt diese Dimensionen unter den Tisch fallen, wenn er meint, rein äußerlich sei sie eine 7-8.

          • Bei einer allgemeinen Diskussion über Schönheit gäbe es natürlich noch viel mehr Ebenen. Aber bei Chebli fällt besonders auf, wie sehr sie den oberflächlichen oder symbolischen Ebenen von Schönheitskonventionen entsprechen will. Es geht nicht wirklich darum, schön zu sein, sondern es soll nur reichen, dass sie (vor allem gegenüber der medialen Öffentlichkeit) als „jung und schön“ verkauft werden kann. Die Kühle und Distanz dieser Inszenierung entspricht dem treffsicher: denn tatsächlich wäre es sehr unprofessionell, wenn jemand tatsächlich angezogen oder erregt wäre. Diese Gradwanderung gelingt ihr sogar ausgesprochen gut, worauf vermutlich ihre Karriere basiert. Ich will das auch gar nicht abwerten, das ist eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit.

            Nichts desto trotz haben wir es hier eben nicht mit „echter Schönheit“, sondern einem Narrativ von Schönheit zu tun. Ein Narrativ, das man kaufen kann oder nicht. Und oben drein ein Narrativ, welches, wenn man es kauft, Frau Chebli die Macht über einen gewährt, die sie haben möchte. Sie schön zu finden ist dadurch eine Unterwerfungsgeste. Das gilt wahrscheinlich für jede Schönheit einer Frau, aber ganz so billig muss man sich da nicht bekommen lassen – jedenfalls solange man keine 86 ist.

          • Um es noch etwas komplizierter zu machen, hier meine Definition.

            Für mich redet ihr im Zusammenhang mit Chebli von „hübsch“.

            Schönheit ist für mich etwas, was ich mehr fühle, als sehe.
            Danach ist eine schöne Frau eine, die auf mich allein durch ihre Anwesenheit entspannend und stimmungsaufhellend wirkt.
            Und nicht nur auf mich, wie meine Erfahrung zeigt.

            Nach der Definition bin ich in meinem Leben erst zwei schönen Frauen begegnet. Eine habe ich nie kennengelernt – ich saß ihr in einer Hamburger S-Bahn gegenüber -, eine andere war eine kleine magere Frau mit genauso viel Oberweite, wie ich sie habe (keine). Sie studierte im selben Haus, wie ich und hatte offensichtlich auch auf andere eine enorme Ausstrahlung. Ihre Kommilitoninnen suchten ihre Nähe und sprachen in einem fast zärtlichen Tonfall zu ihr, eine wirklich verblüffende Erfahrung, wenn man sie nicht selbst gesehen hätte.

          • ich muss auch sagen: an sich ist sie ein attraktive Frau, die durchaus in mein Beutschema fallen würde. Ihre Ausstrahlung ist natürlich eisig und in sofern wenig anziehend. das mag natürlich auch durch die Umgebung kommen, immerhin kennt man sie nur aus Pressekonferenzen usw. Wenn sie in einer bar neben mir am Tresen stehen würde und wir ins Gespräch kämen, könnte das ganz anders aussehen. Wenn sie da allerdings die gleiche Haltung zeigen würde, wäre für mich zumindest sofort Rückzug angezeigt.

          • Da fällt mir ein: Ich hab vor kurzem aus einem Reisebericht von Aldous Huxley diese Passage notiert:

            Three young Ladies, One ugly but tolerably lively, one rather pretty but limp and chlorotic,and the third so full of attractive vitality that she compelled one to think her pretty — such rolling black eyes, such a smile, such a voice, so witty.
            The shy young man gazed like a calf, blushed when she looked at him, smiled oxishly when she talked, and forgot to eat his dinner.
            Her presence thawed the grim and grizzled man and roused the meridional to yet higher flights.
            And her superiority was so enormous that the ugly girl and the chlorotic girl were not in the least jealous, but worshipped her. It is absurd to be jealous of the gods.

            Passt zu dem sich allmählich einstellenden Konsens

          • @only_me:

            Also ich sprach ja von Ebenen, nicht Merkmalen. Deine »Dimensionen aus dem Handgelenk« wären für mich »Merkmale« auf der biometrischen Ebene. Und die Mehrzahl Deiner »Dimensionen, die nicht rein biologisch sind«, würde ich der »mittleren« Ebene der persönlichkeitsassoziierten Merkmale zuordnen, die ich ja noch ergänzt habe, das Styling wiederum der kulturellen Ebene. Insofern sehe ich eigentlich weitgehende Übereinstimmung zwischen unseren Sichtweisen.

        • Das Peter-Prinzip ist bekannt? „in einer Hierarchie […] jeder Beschäftigte dazu [neigt], bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“

          Vielleicht gelangen auf diese Weise immerwieder gekränkte Narzisten in die höchsten Ämter unserer Demokratien. Sie sind leicht zu kränken und beschweren sich solange lauthals, bis sie nach oben befördert werden. Es gibt psychiatrische Einrichtungen, die Frau Chebli sicher liebend gerne „behandeln“ würden und es ist bedauerlich, dass solche Menschen wichtige Funktionen besetzen.

          Naja. Die SPD hat ja bei der Bundestagswahl erstmal einen auf den Sack bekommen. Meinetwegen können sie so weiter machen. Dann schaffen sie es bei der nächsten Bundestagswahl sicher unter die 20%.

        • „Für mich redet ihr im Zusammenhang mit Chebli von „hübsch“.

          Schönheit ist für mich etwas, was ich mehr fühle, als sehe.“

          Das halte ich für eine sehr wichtige Unterscheidung.

  2. Boahhh und sogar eine Rede in deutscher und englischer Sprache gehalten und das vor einem internationalen Forum? Und was genau hat das nun mit ihrem Schock zu tun? Hat der sich gerade noch durch ein Vielfaches gesteigert oder wollte die Chebli einfach uns mitteilen, was sie doch für eine tolle Hechtin ist. 🙂

    • Na sie ist so professionell und eine so starke und kompetente Frau, dass sie sogar unter der massiven Bedrohung von ärgstem Sexismus durch ein Podium voller Mann-Biester, ihre Rede frei und sogar noch zweisprachig halten kann. Außer, dass sie das gar nicht gemacht hat, ihre „Rede“ war wohl ein Grußwort und wurde vom Blatt abgelesen.

      • Rede in deutscher und englischer Sprache alles fake news fake news….. also ich trau ihr das echt zu, und ich kenne niemanden der das nicht auch kann, wow, da würde sogar Trump ihr, also sich hmmm…. lassen wir das … aber alle Achtung megaintelligent würde ich das betiteln, zweisprachig, wow wow wow und das trotz der Schminke, der Quote und dem falschen Platz, nochmals wow wow wow!

  3. Gab ein paar Zeitungsartikel dazu weil die Feministariea daraus wieder eine #omgsodiskriminiert-Shitstorm machen musste.

    Na ja und wie es aussieht ist sie 1. zu spät gekommen, 2. hat sich nicht vorgestellt, 3. hat sich nicht auf den für sie reservierten Platz gesetzt und 4. hat auch keine Rede frei gehalten sondern vom Blatt abgelesen.
    https://www.morgenpost.de/berlin/article212256247/Sexismus-Vorfall-DIG-wirft-Chebli-Ungereimtheiten-vor.html

    Jemand haut hier also auf die Kacke, um ihr Opferabo aufzubessern. Soviel dazu.

    Der Mann ist übrigens 86

    • Eine rechthaberische Sexistin ist das. Sexistin ist sie nicht erst, seit sie die Frau auf dem Podium nicht bemerkte, Sexistin ist sie spätestens als sie Quotenfrau wurde.

      Wer allerdings solche Weiber einlädt ist selber schuld. Feministinnen machen nun mal Ärger und nehmen es mit der Wahrheit nicht ganz so genau.

      • Hmm hmm welche Debatte sie wohl meinen mag? Mir fällt da spontan nix zu ein? Der Atomvertrag mit dem Iran? Die Islamismusdebatte vielleicht? Scharia? Wenn ich sie so sehe denke ich „Scharia“, lieber Arm ab als arm dran oder was? Wieso hat Raab aufgehört? Deutschland versinkt in PC.

  4. Sie ist sich ihrer Wirkung natürlich nicht bewusst, weshalb sie sie auch durch Schminken und feminine Kleidung verbirgt. ich lach mich scheckig, und sich dann über Komplimente beschweren.

    Aber sie ist ja auch Muslimin und trägt nur deshalb kein Kopftuch, weil man damit in Deutschland (noch) keine Karriere machen kann (nach eigener Aussage). Ein Annäherung nach muslimischer Art (Taharrusch dschama’i) von Glaubensbrüdern häötte sie sicher nicht denunziert.

  5. Wenn das so tatsächlich passiert ist, dann ist dieser Herr sehr unprofessionell, aber nicht sexistisch. Dass eine erwachsene Person danach „unter Schock“ steht, ist einfach nur lächerlich. Geht wohl eher um Aufmerksamkeit und Selbstinszenierung…und danach noch in zwei Sprachen frei gesprochen…

    • Ich hab nur die ersten 40 Sekunden durchgehalten, dann hat mich die Fremdscham überfraut.

      Auf dem Video sieht man übrigens sehr gut, dass sie ein Resting Bitch Face hat.
      Das dürfte der Grund sein, weshalb die Meinungen über ihre Attraktivität auseinandergehen: Mit Lächeln und viel Puder über den Hautunebenheiten sieht sie gut aus. Mit normaler Fresse und unaufwendig geschminkt nicht mehr ganz so.

      • In GB Ist das viel, viel weiter verbreitet.
        Und im Aussenministerium ahmt man krass die Briten nach, wohl als Signalwirkung für die Medien, die Hofberichterstattung und die Lügen-Propanganda, wie etwa schlimmer „Sexismus“.

        Ist das nicht eine Sauerei, wie die vom Aussenministerium genozidalen Regimes wie Iran und dem faschistischen Regime der Türkei die demonstrative Treue halten aber auf der anderen Seite Antiamerikanismus und Nato-Auflösung betreiben.

        Ein Marianengraben politischer Untiefen. Na, bravo, zum dritten Mal, diesmal als Farce.

    • In diesem Video kommt sie ziemlich schnippisch und arrogant rüber. Eine Frage an die Küchenpsychologen hier: Ist dieses Schnippisch-Arrogante nur dazu da, eigene Unsicherheit zu kaschieren? Oder ist die wirklich so arrogant und maulfaul (und das als „Sprecherin“(!)?

      • musst du im Kontext Ehre/Scham verstehen, das ist nicht an sich „wirklich so arrogant“, das ist ein kulturelles Missverständnis….
        Sie ist einfach eine ahnungslose Sprecherin, die schwer unprofessionell wirkt und sehr fragwürdig.

  6. Sie hat einfach die Gelegenheit genutzt um sich ins Gespräch zu bringen, darum geht es. Es ist ja nicht unvorteilhaft in der Politik irgendwie bekannt zu sein. Und dafür das sie unter „Schock“ steht, bringt sie einen erstaunlich klaren Text unter das Zwitschervolk.

    Andererseits ist Sexismus schon ein Problem für Frauen, als Mann bekommt man das gar nicht so mit. Z.B. meine EX-Freundin erzählte mir von einem Bewerbungsgespräch, wo der Chef immer näher rückte und plötzlich sagte, sie könne sich doch ruhig auf seinen Schoß setzen!
    Und das war nicht der einzigste Vorfall dieser Art. Angefangen von einem „Verehrer“ der vor ihrer Arbeitsstelle rumlungerte, bis hin zu einem Typen der sie in einer Hotellobby ungefragt küsste und den Anwesenden mitteilte sie wäre seine Freundin, was natürlich nicht stimmte.
    Vermutlich hat meine Ex-Freundin weit mehr Sexismus erfahren als wie diese Person von der hier die Rede ist. Wenn diese Swasan für so ein Quark schon unter Schock steht, müsste meine Ex-Freundin schwerst traumatisiert sein, ist sie aber nicht.

      • Ich glaube, dass solche Sachen weder Männern noch Frauen allzuoft passieren. Und ich glaube, dass gerade Frauen die Wahrheit bei solchen Themen gerne etwas strecken um Aufmerksamkeit zu erlangen, ihren sexuellen Marktwert zu demonstrieren und um Beschützerinstinkte zu wecken.

        • Genau! Es ist auffällig oft dass das zum Thema gemacht wird. M.E. reines Heischen um Aufmerksamkeit, weil in Wirklichkeit wie Flasche leer.

      • Mir ist jedenfalls noch nie Sexismus begegnet. Was natürlich nicht bedeutet, dass andere Männer nicht davon betroffen sind. Doch, einmal war ich angepisst. Da war ich 14 oder 15, ich saß mit meiner Mutter bei einem Frauen Kaffee Treffen, und das Thema war der Unfall eines Mannes aus der Nachbarschaft, dem dabei sein Penis abgetrennt wurde. Die Damen fanden das irgendwie lustig, jedenfalls waren sie recht amüsiert bei ihrer Unterhaltung.
        Da fragte ich in die Runde, ob sie eine amputierte Brust wegen Brustkrebs genauso lustig finden würden. Da war das Thema dann beendet.

    • Mich hat mal eine Tussi in einem Club angesprungen und mir ihre Zunge in den Hals gesteckt, weil ich ihr mein Feuerzeug geliehen hatte. Damals war ich 20, schüchtern und komplett perplex.

  7. Interessant ist schon, dass Chebli bei Licht betrachtet weder jung noch schön ist, sich aber im Hinblick auf Make-Up und Styling wirklich auffällig viel Mühe gibt so zu erscheinen.

    Und wenn das dann jemandem auffällt, beschwert sie sich? Das ist auch so eine Double-Bind artige „kranke Kommunikation“, die wir Männer uns nicht länger bietet lassen sollten. Wenn eine Frau sich offenbar große Mühe damit gibt, ihre sexuellen Reize zu präsentieren, dann sollte sie damit rechnen, dass Leute auf diese Kommunikation eingehen. Wie kommen wir Männer dazu uns das Hirn zu verdrehen nur weil Madame nicht klar sagen will, was sie möchte? Wenn Frau missverständlich kommuniziert, dann ist das ihr Problem und sie muss mit den Missverständnissen leben, was haben wir damit zu tun?

    • Wenn eine Frau sich offenbar große Mühe damit gibt, ihre sexuellen Reize zu präsentieren, dann sollte sie damit rechnen, dass Leute auf diese Kommunikation eingehen.

      Ich gehe davon aus, dass sie genau das tut. Eigentlich wartet sie nur darauf, dass sie auf ihr Äußeres angesprochen wird, und mit ihrem Opfergeheul möchte sie sich noch mehr ins Rampenlicht stellen.

      Solche Histrionikerinnen sollte man niemals irgendwohin einladen.

      • „Eigentlich wartet sie nur darauf, dass sie auf ihr Äußeres angesprochen wird, und mit ihrem Opfergeheul möchte sie sich noch mehr ins Rampenlicht stellen.“

        Eigentlich sollte seit der Aufschrei-Kampagne 2013 jedem Mann (außer vielleicht den oberen 10% auf der SMV-Skala) klargeworden sein, daß er damit immer rechnen muß und daß er sich besser jegliche Bemerkung über das Aussehen von Frauen verkneift. Vor den nichtverbalen Appellen an das männliche Triebleben kann man sich relativ leicht schützen, indem man sie sich als taktische Manöver bewußt macht.
        Aber die Lektion von 2013 scheint so langsam in Vergessenheit zu geraten.

    • dann sollte sie damit rechnen, dass Leute auf diese Kommunikation eingehen

      Das Resultat sind immer mehr MGTOWS und was übrig bleibt ist das Männerbild das diese Frauen deswegen haben. Selber schuld. Eine solche Maskerade wirkt auf mich extrem abstossend.

  8. Mit Ende Dreißig sollte sie eigentlich gelernt haben, mit solchen Komplimenten umzugehen.
    Dass sie das scheinbar nicht kann, spricht sehr dafür, dass sie die Angelegenheit bewusst zum Skandal hochpushen will, um sich selbst zu inszenieren, indem sie mediale Aufmerksamkeit auf angeblichen Sexismus lenkt. Dabei ist gerade ihr eigenes Verhalten unprofessionell.

        • Und es gibt zahlreiche Frauen die wirklich erst einmal beweisen müssen, dass SIE die Chefinnen oder Expertinnen sind. Was diese Frau abzieht ist reine Show. Und es ist eben immer noch gewöhnungsbedürfig solche Frauen (nicht Chebli) in Führungspositionen zu sehen. Vor allem Frauen haben damit ein Problem. Wir Männer können da schnell umswitchen, aber auch das ist nicht immer erwünscht, denn auch Frauen in Führungspositionen möchten dass man ihre Schönheit bemerkt.

    • Wenn man bedenkt, was sie über sich selber sagt, wie sie gelernt hätte, sich gegen ihre Brüder durchzusetzen und sich als starke Persönlichkeit wahrnimmt, sollte man davon ausgehen können, dass sie mit solchen Kommentaren umgehen kann.

      Das steht natürlich im Kontrast dazu, dass sie angeblich über den Kommentar eines über 80 jährigen Opas derartig geschockt sei, dass sie das lang und breit auf Facebook debattieren muss und angeblich „sowas noch nie erlebt hat“ (dabei ist das Ding eine noch größere Nullnummer als Brüderles Dirndl-Witzchen).

      Also kann man wohl davon ausgehen, dass eher der zweite Teil deines Kommentars zutrifft, dass sie einen Skandal aufblasen wollte. Für Quotenpöstchen können solche „Skandale“ duchaus nützlich sein.

      • Diesen „Schock“ kann ich ihr nicht so recht abnehmen.
        Sie versucht nicht, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, sondern aus einer Mikrobe. Das ist lächerlich und wirkt peinlich.

        Ich hatte vorher noch nie von ihr gehört. Jetzt ist sie plötzlich berühmt – und nicht etwa für politische Errungenschaften, sondern für ihr Aussehen.

      • Wenn man bedenkt, was sie über sich selber sagt, wie sie gelernt hätte, sich gegen ihre Brüder durchzusetzen und sich als starke Persönlichkeit wahrnimmt …

        Klingt wie auswendig gelernt. Frau mit Migrationshintergrund widersetzt sich allen patriarchalen Widrigkeiten und geht unbeirrt ihren Weg. Gäbe es sie nicht, so müsste man sie erfinden. Das hat sie in der SPD gelernt, nehme ich mal an. Sie spielt die ihr zugedachte Rolle – starke Frau und Feministin mit Migrationshintergrund – und hat diese verinnerlicht. Sie weiss im Grunde ganz genau, dass sie genau deshalb berufen wurde, nicht weil sie Politologin ist. Also jammert sie folgerichtig mal aus nichtigem Anlass los und behauptet, sexistisch belästigt zu werden. Genau das wird von ihr erwartet und sie entspricht der ihr zugedachten Rolle, wohlwissend, dass sie in ihrer Partei und generell im feministischen Dunstkreis dafür geadelt wird. Politisch muss sie gar nichts auf die Reihe kriegen. Das erwartet nämlich niemand.

        • „Genau das wird von ihr erwartet und sie entspricht der ihr zugedachten Rolle, wohlwissend, dass sie in ihrer Partei und generell im feministischen Dunstkreis dafür geadelt wird.“

          Das glaube ich nicht.
          Die Frau ist politisch tot.
          Keine Partei stellt ein Mitglied ins Rampenlicht, das dem Partei-Image schadet, nicht einmal die SPD.

          Wäre sie souverän und schlagfertig aufgetreten, wäre sie ein echtes Pfund für die Partei gewesen, weshalb sie bestimmt an die Stelle befördert wurde.
          Und genau das ist das Risiko, wenn Personen per Express-Lift an der Basis-Arbeit vorbei in Spitzenpositionen einer Partei aufsteigen. Auf normalem Wege wäre sie schon auf Kreisebene ausgesondert worden.

          Wie hieß nochmal die Trulla von der CDU, die auch meinte, in der Partei eine „Diskussion“ anstoßen zu müssen/dürfen?
          Behrend, oder so, nicht?

          Es gibt nun mal soziale Regeln, die auch für Feministen gelten.
          Aber gegen diese Erkenntnis ist die Glaubensgemeinschaft immun.

          • Bei der SPD wäre ich mir da nicht so sicher. Z.B. Schwesig hat es ja auch wenig geschadet, ihre Opferplärrmiene aufzusetzen und sich Straftätern (Team Gina Lisa) zugehörig zu fühlen.
            Feminismusgeplärre ist staatlich offensichtlich gewollt und von daher werden diese Heulsusen per Quoten in alle Ämter befördert.

          • „Keine Partei stellt ein Mitglied ins Rampenlicht, das dem Partei-Image schadet, nicht einmal die SPD.“

            Äh, wir reden hier über die selbe Partei, die „in die Fresse“ Nahles gerade auf den wichtigsten Posten gewählt hat, richtig?

          • „Äh, wir reden hier über die selbe Partei, die „in die Fresse“ Nahles gerade auf den wichtigsten Posten gewählt hat, richtig?“

            Das war zweifellos ein Faux-pas, aber in der öffentlichen Wahrnehmung spielte es bestimmt nicht annähernd so eine große Rolle, wie hier. Außerdem hat Nahles ein dichtes Netz aus Seilschaften, aus dem sich Chebli gerade herausgeschnitten hat.

          • „Bei der SPD wäre ich mir da nicht so sicher. Z.B. Schwesig hat es ja auch wenig geschadet, ihre Opferplärrmiene aufzusetzen und sich Straftätern (Team Gina Lisa) zugehörig zu fühlen.“

            Mir ist das Blondchen ja auch unsympathisch, aber wir sind hier im Blog nun mal nicht der Nabel der Welt.
            Unser Satzzeichen z.B. hat dem Einsatz für GL bestimmt Applaus gezollt. Und da draußen gibt es noch viele andere, die die naive Weltsicht der Schwesig taff finden.

          • @ Carnofis:
            „die naive Weltsicht der Schwesig “
            Die ist keineswegs naiv, sondern eher taktisch boshaft. Da ist dummstellen oftmals ein geschickter Schachzug.

    • „Dabei ist gerade ihr eigenes Verhalten unprofessionell.“

      Es ist nicht nur unprofessionell, es ist hochgradig dumm.

      Auf öffentlichen Veranstaltungen treffen sich weitgehend immer dieselben Leute. Man unterhält sich im Foyer, man lernt sich kennen und gibt sich gegenseitig Tipps und tauscht Infos aus, die für den eigenen Vortrag von Nutzen sein können.
      Auf Vortragsveranstaltungen sind diese Menschen die temporäre Peer-Group, aus der heraus man Stärke bezieht und agiert. Sie weisen auf Mängel im Outfit hin und helfen, wenn man aus dem Auditorium heraus geschlachtet werden soll.
      Diese informelle Ebene ist daher oft genauso wichtig, oder wichtiger, als die formelle.

      Wer die Leute anpinkelt, der isoliert sich selbst und läuft bei den nächsten Veranstaltungen ins offene Messer. Das „Bad day“-Video veranschaulicht das sehr gut. Auenscheinlich hatte sie da schon Probleme mit ihren Partnern auf dem Podium.

      • „Auf Vortragsveranstaltungen sind diese Menschen die temporäre Peer-Group, aus der heraus man Stärke bezieht und agiert. Sie weisen auf Mängel im Outfit hin und helfen, wenn man aus dem Auditorium heraus geschlachtet werden soll.
        Diese informelle Ebene ist daher oft genauso wichtig, oder wichtiger, als die formelle.“

        zumal genau das ihre Aufgabe ist. Sie ist ja nicht als Privatperson dort, sie vertritt Berlin. Sie sollte da zu einem Verband ein gutes Verhältnis aufbauen und gerade Networking betreiben, deswegen hält sie da ja eine Rede.

        Gerade damit einen Fehler von jemanden zu überspielen kann man wunderbar betonen, dass man ja unter Freunden ist und ihn daran nicht festhält. dann hat man einen Stein im Brett. Oder man kann ihn bloßstellen.

      • „Wer die Leute anpinkelt, der isoliert sich selbst und läuft bei den nächsten Veranstaltungen ins offene Messer.“

        Das ist sie doch schon. Sie kommt zu spät, stellt sich nicht vor und entschuldigt sich nicht. Unmittelbar nach Ihrem Eintreffen wird die Veranstaltung eröffnet ,ohne dass die Frau Staatssekretärin „erkannt“ wird und anschließend bekommt sie ein vergiftetes Kompliment, das Ihre Kompetenz und Eignung in Frage stellt.

    • Ich schließe mich Anne an und möchte um Folgendes ergänzen:
      die Frau ist Staatssekretärin; das bedeutet, sie wird mit B11 vergütet. Das sind gut 13.000 € pro Monat.
      Wer so einen Spruch nicht ignorieren oder sofort schlagfertig kontern kann, hat in diesen Gehaltsstufen nichts verloren! Oder würdet ihr einen General für fähig halten, der nach einer Bemerkng über sein Äußeres erstmal ne Ausheul-Runde bei Facebook braucht? Sicher nicht.
      Ein General wird übrigens mit B10 besoldet.

  9. >>“Ich wollte eine Debatte anstoßen“
    Das ist scheinbar die neue feministische Standardausrede, wenn man beim Lügen erwischt wurde.

    Das hat doch Potenzial für grossartige Comedy.
    „Frau Chebli, ihnen wird Meineid vorgeworfen. Möchten sie zu den Vorwürfen Stellung beziehen?“
    „Ja Euer Ehren, ich wollte eine Debatte anstossen, da muss wowas doch mal erlaubt sein.“

  10. Noch kurz zum Aussehen von Chebli! Augen finde ich hübsch, aber sonst der Ausdruck sieht vielfach ziemlich abgelöscht aus, also Mundwinkel ziemlich nach unten, also Lebensfreude sieht anders aus.

    • „… aber sonst der Ausdruck sieht vielfach ziemlich abgelöscht aus, …“

      Empfinde ich genau so.

      Das Zitat oben von Aldous Huxley hat doch deutlich gemacht, wie stark Attraktivität, Sex Appeal usw. mit Vitalität, Expressivität, Dynamik und ja, auch mit Großzügigkeit, Freigiebigkeit zu tun haben – Schönheit ist was Lebendiges!

      Nichts davon hat die Chebli.

      Sowas von verklemmt und kleinkariert. Sowas von häßlich. Oben hieß es „unprofessionell“ (Ih und breakpoint AKA Anne Nühm). Ich würde das erweitern: Sozial überfordert ist sie. Und hat so gar keinen Drang zu anderen Menschen, zu Kontakt, zu Austausch. Null Bedürfnis nach Berührung.

      Aus den 1970ern gibt es diesen Song: „Du bist so häßlich, daß ich’s kaum ertragen kann“.

      Besser kann ich’s nicht ausdrücken.

  11. „also Lebensfreude sieht anders aus“

    Das meint auch ein Experte zum Thema Körpersprache:

    Körpersprache Analyse: Junge Politikergeneration? (BPK)
    Stefan Verra, Am 10.01.2016 veröffentlicht

    • @mitm

      Alles, was dieser Experte bemerkt und anmerkt ist richtig und auch die Tipps an sie als Politikerin sind nachvollziehbar und würden ihren Auftritt verbessern.

      Der Grund, warum sie die Kritik an ihrer Körpersprache und ihrem Auftritt nicht beherzigen, sondern als Belästigung (kommt von einem Mann) auffassen wird ist der idiotischen feministischen Propaganda geschuldet, wonach Frauen von Natur (!) aus kommunikativer als Männer sind.
      Frauen verbale und körpersprachliche (Frauen haben selbstverständlich auch einen besseren Zugang zu ihrem Körper als Männer) Kommunikation generell bereits können, weil sie eben Frauen sind.
      Demzufolge müssen Frauen keine Ratschläge von Männern annehmen, bzw. sind herzlich eingeladen, dies als mansplaining zu verstehen.

      Und dann kommen eben solche Frauen heraus, die nicht in der Lage sind einzuschätzen, welche Signale sie durch ihr Verhalten und ihren Auftritt aussenden.
      Frau Chebli ist bestimmt überaus verwundert, warum sie Gegenwind von Cornelia von Oheimb bekommen hat, aber was letztere Frau von sich gab:

      „Sie könne Frau Chebli „nur empfehlen, bei künftigen Veranstaltungen pünktlich zu kommen und sich wie üblich mit dem Veranstalter vor Beginn der Veranstaltung bekannt zu machen“, schreibt von Oheimb.“
      https://www.morgenpost.de/berlin/article212256247/Sexismus-Vorfall-DIG-wirft-Chebli-Ungereimtheiten-vor.html

      deutet für mich darauf hin, ihr Verhalten ist bereits mit ihrem (unangekündigt und unentschuldigt!) verspäteten Eintreffen als unhöflich und gepaart mit ihren Vorwürfen als Affront gewertet worden.

      Ungeachtet ihres vergeblichen Bemühens, mit der Sexismus!-Karte politisch zu punkten ist eine solche Frau nicht in der Lage zu registrieren, dass die Ablehnung auf die sie stößt von ihr selbst produziert wird.
      So entsteht dann bei ihr der Eindruck – besonders mit feministischer Vorschädigung – die Ablehnung meine sie als Frau.
      Nope, die Ablehnung betrifft sie als Person.
      Wer sich wie ein arrogantes Arschloch aufführt, sollte sich über heftigere Gegenreaktionen nicht wundern.

      • „Alles, was dieser Experte bemerkt und anmerkt ist richtig und auch die Tipps an sie als Politikerin sind nachvollziehbar und würden ihren Auftritt verbessern.“

        Das sehe ich auch so – mit einem kleinen Unterschied, den ich oben schon angesprochen hatte und der ihre Nachbarn betrifft.
        Ich habe selbst schon auf solchen Veranstaltungen im Auditorium und auf dem Podium gesessen.
        Sitze ich auf dem Podium und neben mir spricht ein Arschloch (in meinen Augen), dann setze ich ein neutrales bis desinteressiertes Gesicht auf und bedenke den Redner, wenn er ins Schwimmen kommt, bestenfalls mit erstaunt hochgezogenen Augenbrauen ob seiner mangelnden Vorbereitung.

        Bin ich ihm dagegen wohlgesonnen, dann nicke ich ihm wohlwollend zu, lächel ermunternd und geb ihm flüsternd Tipps, wenn er aus dem Auditorium heraus angegriffen wird.

        Ich weiß, dass solche Hilfen Gold wert sind, wenn man den Faden verliert und nach Sicherheit sucht.

        • „Ich habe selbst schon auf solchen Veranstaltungen …. auf dem Podium gesessen“

          !!?!! Da weilt echte Prominenz unter uns, und ich ahnte nichts davon 😉

          Das interessante an anonymen Kommentaroren ist mMn, daß man sie nur nach dem beurteilen kann, was sie inhaltlich zum Besten geben, während bei einer Begegnung im realen Leben immer auch der Status eine Rolle spielt.

          • „Da weilt echte Prominenz unter uns, und ich ahnte nichts davon“

            Kannst mal sehn, was Dir entgangen ist 😉

            Zur „Prominenz“: StuPa, AStA, Kommunalpolitik, Forschung, Fachreferent, …
            Funk und Fernsehen negativ – Halt, doch nicht! Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

            Ich fürchte, die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung ist relativ gering 😦
            Klassische Provinzprominenz.
            Aber zumindest Erfahrung mit Auditorien von bis zu 500 Leuten 😀

            Status: gering. Keine Chance auf eine große Karriere, weil – fehlende Ambitionen.

          • @Carnofis

            „Sitze ich auf dem Podium und neben mir spricht ein Arschloch (in meinen Augen), dann setze ich ein neutrales bis desinteressiertes Gesicht auf und bedenke den Redner, wenn er ins Schwimmen kommt, bestenfalls mit erstaunt hochgezogenen Augenbrauen ob seiner mangelnden Vorbereitung.“

            Stimmt, aus dem Video oben geht hervor, dass sie keinen Sympathie-Bonus vom Podium erfährt.
            Man scheint sie wohl generell weder zu mögen, noch zu schätzen.

            In dem Fall kommt der Feminismus mit seinem Ausredenkalender natürlich wie gerufen! 🙂

    • Herrlich, auf das Video wollte ich auch verweisen. Sie kann durchaus gut aussehen, aber mit ihrem dauerbeleidigten Gesicht verhindert sie das sehr gut. Eine nicht so hübsche Person könnte sich so einen herabsetzenden Gesichtsausdruck gar nicht leisten, ohne noch viel unsympathischer zu wirken.

  12. Die Chebli ist offensichtlich eine Quotentrulla. Mit ihr wurden gleich zwei Quoten bedient: Frau und Migrationshintergrund. Trotzdem glaubt dieses Barbie aus dem Morgenland, es müsse sich als Opfer darstellen und eine solche Lappalie als Beweis für Sexismus anführen. Da wiehern ja die Kamele!

  13. Wenn man Frau Chebli bzw. ihr inhaltsleeres Gestammel noch aus der Bundespressekonferenz in Erinnerung hat, kann ich es keinem verübeln bzw. gut nachvollziehen, dass man bei ihr nicht ausschließen möchte, dass sie im Wesentlichen aufgrund von selbst angestrebten Quoten (Frau, Nichtweiß, Nichtchrist) in die Positionen gelangt. Denn ihre Außenwirkung war schon in der Bundespressekonferenz für so einige nicht unbedingt fachlich überzeugend.

    Und, wenn Frauen die sich nicht gegen den Feminismus positionieren, die Folgen des Feminismus (= Vermutung der Quotenbesetzung) zu spüren bekommen, ist mein Mitgefühl auch nicht sehr ausgeprägt.

    Ich würde im Übrigen vermuten, wenn ein Mann recht jung aussieht (und Chebli könnte nicht nur optisch, sondern auch von ihrem Gehabe auch als 25-30 Jährige geschätzt werden), würde er auch genauso Äußerungen der Überraschung von anderen erhalten, wenn er in politisch gehobenen Positionen anzutreffen ist, weil solche Leute in der Politik nun einmal etwas ungewöhnlicher sind.

    Und, wer darüber herumplärrt, dass das Leben und soziales Miteinander nun einmal so ist, dass Menschen auch anhand von optischen Kriterien eingeteilt werden und bei eher ungewöhnlichen Konstellationen andere überrascht sind, der sollte schleunigst erwachsen werden. Wer darüber herumplärrt, macht zudem auch nicht den Eindruck, als könne man solchen über Belanglosigkeiten plärrenden Heulsusen irgendwelche ernsthafte Verantwortung übertragen.

  14. Laut dem von mindph schon verlinkten Artikel in der Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/berlin/article212256247/Sexismus-Vorfall-DIG-wirft-Chebli-Ungereimtheiten-vor.html
    reagierte Frau Chebli auf die Vorhaltung, dass entgegen ihrer Behauptung auf dem Podium nicht nur Männer gesessen hatte, mit „Es ist durchaus möglich, dass ich in dieser Situation als Gast so vor den Kopf gestoßen wurde, dass ich die Zusammensetzung des Panels falsch wahrgenommen habe.
    Sie erklärt also selbst, dass sie durch ein Kompliment so erschüttert wurde, dass sie Frauen und Männer nicht mehr unterscheiden konnte. Sind ja hervorragende Voraussetzungen für eine Politikerin, die wird bestimmt noch weit aufsteigen…

    Ich glaube allerdings, dass Frau Chebli in erster Linie tatsächlich darauf aufmerksam machen wollte, wie toll sie doch ist. Das sieht man auch an dem ausdrücklichen Hinweis in ihrem Tweet, sie habe ihre Rede frei und in zwei Sprachen gehalten. Für die Darstellung des angeblichen Sexismusskandals ist das völlig irrelevant, aber es lässt sie halt besser aussehen.

  15. „Jung und schön“. Sie könnte Großmutter sein. Was an ihr schön sein soll, verstehe ich auch nicht, der Kopf ist eigentümlich geformt, die Frau wirkt sonderbar gnomenhaft.

  16. Wenn du eine Feministin zur stellvertretenden Pressesprecherin machst, dann hast du eben keine stellvertretende Presseprecherin, sondern nur eine Feministin. Und dann kommt eben so etwas dabei heraus, wie bei der BPK vom 29. Juli 2015 u.a. Hätte das ein Mann abgeliefert, was an Häme wäre ihm von der versammelten Presse zuteilgeworden. Was hat diese Partei für grandiose Pressesprecher hervorgebracht (u.a. Bölling) und dann so etwas. Da glauben welche, dass die SPD abgeschmiert ist, weil sie nicht weiblich genug war (und deshalb nun weiblicher werden müsse) anstatt darüber nachzudenken, welchen Anteil dieser weibliche Dilettantismus, den die Dame jetzt damit kaschieren will, dass sie die #aufschrei-Tussi gibt, daran hat!

    • „Wenn du eine Feministin zur stellvertretenden Pressesprecherin machst, dann hast du eben keine stellvertretende Presseprecherin, sondern nur eine Feministin.“

      Guter Punkt. Man müßte prüfen, inwieweit das auch für andere Ämter gilt.

  17. Ich habe diese who-old.net Seite mal ausprobiert und mir Fotos, die ich hintereinander weg mit meiner Laptop Kamera gemacht habe Alterswerte zwischen 16 bis 31 rausbekommen. Der Unterschied war teilweise nur die Neigung meins Kopfes. Schätze da muss man noch einiges tun an der App.

    Trotzdem sieht die Frau natürlich wesentlich jünger als 39 Jahre aus, wenn ich in dem Alter noch so jung wirken sollte, würde es mich zumindest freuen.

  18. Dafür, dass die fast 40 ist, sieht sie schon ganz gut aus – liegt aber sicher auch an der Tonne Makeup. Ich bezweifle, dass die Dame viel Aufmerksamkeit bekäme, wenn sie gerade aus dem Wasser kommt.

    Die interessantere Frage an der Stelle ist, ob wir mittlerweile so weit sind, dass Quotenfrauen nach Aussehen besetzt werden. Das wäre… *lustig*. Und positiv – ich schaue lieber die an als Roth oder Nahles. Und was sie sagen ist so und so Riesenmist…

  19. @djadmoros 17. Oktober 2017 um 1:20 pm „Diese stark sozial codierte Schönheit (die zudem die Geschmacksrichtung »Unterkühltheit« aufweist) löst bei mir daher in erster Linie Distanzierungsreflexe aus.“

    Das kann man nur jedem Mann dringend anraten. Im Moment läuft ja gerade die x-te Auflage der #Aufschrei-Kampagne unter Hashtag metoo: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/metoo-hunderttausende-berichten-von-sexuellen-uebergriffen-15250477.html

    Alle Frauen, die irgendwann im Leben wenigstens 1 Mal sexuell belästigt wurden, sollen mitmachen, auch wenn es nicht Harvey Weinstein oder in Hollywood war.

    Eventuell sollte man ein staatlich anerkanntes Zertifikat „verifizierter MGTOW“ einführen, der garantiert mindestens 3 Armlängen Abstand von Frauen hält und insofern davon freigesprochen ist, einer der metoo-Schurken zu sein.

  20. Also, das ist ja kein Blödsinn von der Chebli, sondern gut durchdacht. Was sie hier durchzieht, ist schon die ganz hohe Schule der Opferolympiade!

    Mit Ende 30, wenn die knackigsten Jahre vorbei sind, noch solche Komplimente bekommen und sich dann als Opfer stilisieren können. Ohne durch Kompetenz beeinflusst worden zu sein auf so einen hohen Posten gehievt werden und sich ärgern, dass man nicht als „typische Person auf so einer Stelle“ wahrgenommen wird. In einer Machtposition sein und darüber stöhnen, wie ohnmächtig man hier angesichts von anderen Menschen ist. 1A Astroturfing mit der Simulation, auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen – mein Kompliment an die Verschlagenheit!

    Best of both worlds: Einerseits goldener Löffel im Mund, andererseits die Beschwerde, dass man den Mund voll hat!

    • „Best of both worlds: Einerseits goldener Löffel im Mund, andererseits die Beschwerde, dass man den Mund voll hat!“

      Gute Analyse!

  21. Pingback: Feminismus des tages | Schwerdtfegr (beta)

  22. Wie kommt es eigentlich, daß Weinstein, der Sex gegen Berühmtheit verkauft hat, ein Arschloch ist, aber Hefner, der Sex gegen Berühmtheit verkauft hat, gefeiert wird wie ein Superheld, zT von den gleichen Leuten?

  23. Pingback: Ich bin kein Opfer, Frau Chebli | ☨auschfrei

  24. Sie ist schlichtweg zu spät gekommen. Deswegen gab es vorab nicht die übliche Vorstellungsrunde. Die ganze Aufregung dreht sich meiner Meinung eher darum, dass er sie nicht erkannt hat. Wo das Rehlein doch so wichtig ist. 😉

  25. zwar schon etwas alt das Thema, und alles gesagt, aber es muss noch mal darauf hingewiesen werden. Solche verlogenen, vollkommen von ihrer eigenen Sexualität besessenen Weiber, die nur darauf warten Männer zu provozieren um sie dann vorzuführen, wer die in solche Stellen bringt kann nicht ganz dicht sein, damit wird Politik vollends zur Farce.

  26. Pingback: Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 2) //1706 | breakpoint

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