DJ Robin x Schürze – Layla (Official Video) (und der Streisandeffekt eines Verbotes)

Als Nicht-Ballermann-Interessierter habe ich von dem Lied nichts mitbekommen, aber nachdem es auf einem Volksfest wegen eines sexistischen Texts auf die Liste der nicht spielbaren Lieder gekommen ist, habe ich in dieses … äh… Meisterwerk der deutschen Musik und Liedschreibkunst ja quasi hineinhören müssen.

Ich[Intro]
(Layla, Layla, Layla, Layla)
(Layla, Layla, Layla, Layla)
(Layla, Layla, Layla, Layla)
(Layla, Layla, Layla, Layla)

[Strophe 1: Schürze & DJ Robin]
Neulich in der Stadt stand da ein Mann
Er schaute mich sehr glücklich an
„Hey, komm mal her“, sagte er zu mir
„Das ist mein Laden, mein Revier“
„Mein Junge, ich hab‘ ein Geheimnis für dich“
Was er von mir wollte, wusste ich nicht
Ich sah nur das Grinsen in seinem Gesicht
„Was ich dir sage, glaubst du mir nicht“

[Refrain: DJ Robin & Schürze]
Ich hab‘ ’n Puff
Und meine Puffmama heißt Layla
Sie ist schöner, jünger, geiler
La-La-La-La-La-La-La-Layla
La-la-la-la, die wunderschöne Layla
Sie ist schöner, jünger, geiler
La-la-la-la, die wunderschöne Layla
La-La-La-La-La-La-La-Layla
La-la-la-la, la-la-la-la-la-la

[Strophe 2: DJ Robin & Schürze]
Dann war es auch um mich gescheh’n
Das wollte ich aus der Nähe seh’n
Ich ging in den Laden und schon stand sie da
Geile Figur, blondes Haar

[Refrain: DJ Robin & Schürze]
Er hat ’n Puff
Und seine Puffmama heißt Layla
Sie ist schöner, jünger, geiler
La-La-La-La-La-La-La-Layla
La-la-la-la, die wunderschöne Layla
Sie ist schöner, jünger, geiler
La-la-la-la, die wunderschöne Layla
La-La-La-La-La-La-La-Layla
La-la-la-la, la-la-la-la-la-la

 

Aus einem Bericht:

In Lederhose und Dirndl stehen die Besucher und Besucherinnen auf den Bänken des Kiliani-Volksfests in Würzburg, eine Maß Bier in der Hand. Sie feiern ausgelassen und singen mit bei den typischen Volksfest-Liedern. Doch ein Lied hat jetzt eine kontroverse Diskussion ausgelöst: der Ballermann-Hit „Layla“ von DJ Robin & Schürze. Kritiker empfinden den Text als sexistisch. Deshalb hat die Stadt Würzburg das Lied nun verboten – und ihr Vorgehen gegenüber BR24 begründet.

Die „Main-Post“ hatte zuerst über das Verbot auf dem Kiliani-Volksfest berichtet.

Stadt Würzburg: Sexistische Texte sind „unerwünscht“
„Wir sind keine Sittenpolizei, sondern Veranstalter“, sagte Uwe Zimmermann, bei der Stadt zuständig für das Kiliani. Er argumentierte: Bei städtischen Veranstaltungen seien sexistische oder rassistische Liedtexte unpassend. „Deswegen ist die Entscheidung nur konsequent“, so Zimmermann zu BR24. Er verwies auf einen Beschluss der Stadt aus dem vergangenen Jahr. Damals diskutierten verschiedene Kommunen über das „Donaulied“, dessen Text eine Vergewaltigung behandelt.

Die Stadt Würzburg traf die Vereinbarung, dass auf städtischen Veranstaltungen „jede Art von rassistischem, sexistischem oder extremem Liedgut“ unerwünscht sei. Daran wolle man sich jetzt auch halten, sagte Zimmermann.

Zum Artikel: Nach zwei Jahren wieder Kiliani-Volksfest in Würzburg
Ballermann-Hit „Layla“ in den Charts – aber in der Kritik
Seit fast drei Wochen ist „Layla“ von DJ Robin & Schürze auf Platz 1 der deutschen Single-Charts und gilt vor allem bei jungen Leuten als Stimmungshit auf Volksfesten. Bundesweit ist allerdings eine Debatte um den Liedtext entbrannt, in dem es um die Prostituierte „Layla“ geht. Sie hat „eine geile Figur, blondes Haar“ und wird als „schöner, jünger, geiler“ besungen. Zimmermann von der Stadt Würzburg verwies auf Musikwissenschaftler, die das Lied als „eindeutig sexistisch“ beurteilt hätten.

In sozialen Netzwerken wird die Entscheidung der Stadt Würzburg kontrovers diskutiert. Auf Videos aus dem Festzelt ist zu sehen, wie Feiernde lautstark „Layla“ rufen und den Song „einfordern“.

CSU-Stadträtin kritisiert „Layla“-Verbot auf Kiliani-Volksfest
Kritik an der Entscheidung des Rathauses kommt zum Beispiel von Stadträtin Rena Schimmer (CSU), Vorsitzende der Jungen Union Würzburg-Stadt. Aus ihrer Sicht ist der Text durch die Kunstfreiheit gedeckt. „Für mich ist das subjektiv kein Sexismus, dementspechend habe ich kein Problem damit“, sagte sie zu BR24. Schimmer kritisiert, dass das Thema vorab nicht im Stadtrat behandelt wurde. Sie will nun eine Anfrage stellen, wie es im konkreten Fall zu der Entscheidung kam.

Kneipen-Wirtin findet Verbot „Quatsch“
Auch Denise Hertlein, Inhaberin der Würzburger Kult-Kneipe „Käuzle“, wundert sich über das Verbot: „Ich finde, das ist absoluter Quatsch.“ In ihrer Kneipe läuft der Song derzeit mehrfach am Abend. Diskussionen über den Text gebe es nicht. „Wenn ich das Lied höre, höre ich von einer beruflich erfolgreichen Frau“, sagt Hertlein, „eigentlich ist es pro-feministisch“.

Grünen-Stadtrat verteidigt Entscheidung der Stadt Würzburg
Der Grünen-Stadtrat Konstantin Mack wiederum hält das Verbot für die richtige Entscheidung. Gleichzeitig spricht er von einer „niveaulosen Debatte“. Es sei richtig, dass auch andere Partysongs sexistische Inhalte transportieren, „aber dann müssen wir eine Diskussion führen, wie normalisiert Sexismus generell ist“. In diesem Fall mit Kunstfreiheit zu argumentieren, hält er für ein schwaches Argument. Kunstfreiheit dürfe nicht dazu führen, dass es als salonfähig gilt, „Frauen auf ihr Äußeres zu reduzieren“, sagt Mack.

Stadt-Verantwortlicher plädiert für sensiblen Umgang mit Sprache
„Man kann das Lied singen, wo man will und wann man will. Die Stadt Würzburg gibt nicht vor, ob das richtig oder falsch ist“, sagt wiederum Uwe Zimmermann von der Stadt Würzburg. Er plädiert für einen sensiblen Umgang mit Sprache. Zu den Kritikern des Verbots sagt er: „Singen Sie das Lied, wo Sie wollen. Bei uns im Festzelt bieten wir es nicht aktiv an.“ Weitere Lied-Verbote auf dem Kiliani sind nach Angaben der Stadt derzeit nicht geplant. Bei offensichtlich sexistischen oder extremistischen Texten wolle man in Zukunft allerdings ähnlich verfahren.

92 Gedanken zu “DJ Robin x Schürze – Layla (Official Video) (und der Streisandeffekt eines Verbotes)

    • Zeigt aber auch gleichzeitig den perversen Freiheitsbegriff gewisser Milieus.

      Prostituierte wurden in der Regel als Kinder sexuell mißbraucht.

      Das Lied verdeutlicht eine erhebliche Störung der Gefühlsebene. Es zeigt auch die Perversität der Marktideologie. Die Würde des Menschen wird „vermarktet“.

      Man muß bei diesen lächerlichen rechten Kritikern der politischen Korrektheit immer darauf hinweisen, wie doof und gestört diese selbst sind. Linkes Gutmenschentum wird durch rechten Zynismus ersetzt.

      Ich würde das Lied übrigens nicht verbieten. Es ist trotz allem harmlos. Hätten die Leute Humor, würden sie dieses Lied hier spielen:

      1970

          • Geht. Wenn man Erkenntnisse wie „Imponiergehabe gehört zur natürlichen Sexualität des Mannes“ als prinzipiell(!) richtig erachtet, liegt auch Adrian nicht falsch.

          • Prostitution ist einfach Handel und kein Teil einer „narürlichen Sexualität“. Das ist wirklich ganz falsch gesehen.
            Und „Männliches Imponiergehabe“ findet auch bei den Fauen sein Gegenstück, nämlich das Imponiergehabe durch Schönheit. Frauen haben es als das physisch schwache Geschlecht eben wichtiger mit dem Imponiergehabe 😉

          • Das einzig nicht-Natürliche an Prostitution ist das Konzept „Geld“.
            Sobald das gegeben ist prostituieren sich auch Kapuzineraffen-Weibchen.
            „Sex gegen Ressource“ ist für Weibchen so mit das Natürlichste überhaupt.
            Slut-Shaming, Burka, Monogamie etc sind kaum anders erklärbar als als Marktregulierungsinstrumente.

          • @Alex

            „Und „Männliches Imponiergehabe“ findet auch bei den Fauen sein Gegenstück“ ist kein Gegenargument zu dem, was ich geschrieben habe. Ob ein Gegenstück vorhanden ist oder nicht, es gibt Charakteristika männlicher und weiblicher Sexualität. Zur männlichen gehört es, Weibchen durch Herausstellung von Mut, Stärke und allgemein Überlegenheit über andere Männchen beeindrucken zu wollen. Zur weiblichen gehört es, sich über Sex Vorteile verschaffen zu wollen. Diese Art des Handels nennt man Prostitution.

            Nicht jeder Mensch verhält sich stets entsprechend der für sein Geschlecht typischen Charakteristika, aber das negiert ihre Existenz nicht.

          • @weiss nicht
            „Slut-Shaming, Burka, Monogamie etc sind kaum anders erklärbar als als Marktregulierungsinstrumente.“

            .. das ist alles „soziales Konstrukt“, nichts davon „natürlich“. Und ja, auch bei den Affen gibt es Ersteres schon.

            @Renton
            „Zur weiblichen gehört es, sich über Sex Vorteile verschaffen zu wollen. Diese Art des Handels nennt man Prostitution.“

            Das ist schon abgeleitetes Verhalten, was zwar mit dem primären Geschlechtstrieb (das ist die natürliche Sexualität!) zu tun hat, aber jetzt nicht „natürlich“ aus ihm folgt. Nach deiner Logik müsste man dann auch jede abseitige Fazette der menschlichen Sexualität, jeden Fetisch, als Ausdruck „natürlicher Sexualität“ verstehen und das ist nicht stimmig. Die Prostitution entsteht, wenn Sexualität zum Erreichen von ganz anderen Zielen, meist materieller Art, willentlich und vorsätzlich eingesetzt wird.

          • @Alex
            Aber Sexualität ist doch eigentlich immer nur ein Mittel und nicht der Zweck. Entweder zur Reproduktion, zur Triebabfuhr oder eben zur Generierung von Eigentum oder Versorgung, wie es Prostituierte tun.

            Eine gewisse „Natürlichkeit“ wäre gegeben, wenn Sex ausschließlich der Reproduktion dienen würde. Aber davon sind wir schon seit vielen Jahrzehnten weit entfernt, spätestens seit der Pille.
            Wir essen ja primär auch nicht mehr, um unseren Hunger zu stillen, sondern weil es so lecker ist und Appetit macht.

          • @Alex

            Je nachdem, wie weit verbreitet die Existenz von Fetischen ist, würde ich auch Fetische als Teil einer natürlichen menschlichen Sexualität sehen. Wohlgemerkt: Ich meine damit die Existenz von Fetischen ganz allgemein, nicht einen einzelnen konkreten Fetisch.

            Kann es sein, dass unser beider Verständnis von Sexualität sich unterscheidet? Mir scheint Deines enger gefasst zu sein als meines, bei Dir mehr nur auf den konkreten Geschlechtstrieb bezogen, während meines vielfältiges Verhalten drumherum, z.B. Partnerwahl und Balz, mit einbezieht.

          • @Renton
            Genau das. Ich trenne hier zwischen dem rein Biologischen und dem wie sich das dann letztlich äussert und du inkludierst das „sozial Konstruierte“ zum „Natürlichen“. Kann man machen, wie man auch eine Transfrau als Frau bezeichnen kann. Ich hatte nur Buchweh bei Adrians Spruch, weil das einfach nur abschätzig rüberkam.

          • @Beweis
            „Aber Sexualität ist doch eigentlich immer nur ein Mittel und nicht der Zweck.“

            Ich sehe Sexualität als primären Trieb. Dem man sogar einen Endzweck unterstellen kann, nämlich den Erhalt der Art! So werden wir alle von unser Biologie überlistet, über unser Individualinteresse hinaus zu handeln! Wie das Handeln dann ausfällt ist allerdings extrem verschieden und das dürfte an der extremen Kopflastigkeit von Homo sapiens liegen.

            „Eine gewisse „Natürlichkeit“ wäre gegeben, wenn Sex ausschließlich der Reproduktion dienen würde.“

            Das ist so. Das ist der Zweck und das Ziel. Darum das ganze Brimborium mit der Zweigeschlechtlichkeit, Partnerwahl, ja auch Prostitution, Homosexualität oder sonstwas. Am Ende des Tages kommt es nur darauf an, dass irgendwie Nachkommen entstehen. Neuerdings wollen progressive Kräfte ja sogar den Mann zur alternativen Reproduktionsstätte machen.

            „Wir essen ja primär auch nicht mehr, um unseren Hunger zu stillen, sondern weil es so lecker ist und Appetit macht.“

            Du hast wohl noch nie Hunger gehabt? 😉

        • Warum ist das deiner Meinung nach Schwachsinn, Klopfer?

          Du hattest das schon mal vor Monaten geschrieben, als ich die Tatsache ansprach, daß Prostituierte mit ihrer „Tätigkeit“ sehr häufig den sexuellen Mißbrauch in der Kindheit reinszenieren. Auch damals liefertest du keine Begründung, machtest aber ziemlich auf dicke Hose. Möglicherweise überschätzt du dich völlig und hast nicht die geringste Ahnung von dem Thema.

          Bitte paß auf, was du antwortest.

          Du könntest nämlich das Bild verfestigen, daß viele Männer komplette emotionale Legastheniker und seelisch unterentwickelt sind.

          Mir fällt auf, daß viele Männer dieses Typs in der Männerbewegung aktiv sind.

          • … die Tatsache …, daß Prostituierte mit ihrer „Tätigkeit“ sehr häufig den sexuellen Mißbrauch in der Kindheit reinszenieren.

            Hast Du dazu was handfestes, das die These als Tatsache untermauert? Selbst bei Allice Miller 😉 findet man nicht allzuviel zum Thema Prostitution.

          • Bitte „Handfestes“ großschreiben. Wir Männer müssen uns emanzipieren und unsere sprachlichen Kompetenzen steigern.

            Es ist ein Zeichen starker emotionaler Deformation sowohl von Individuen als auch der Gesellschaft, wenn man sich vormacht, Frauen (und Männer) würden sich freiwillig aus Lust und Laune prostituieren – nicht, weil sie stark emotional beschädigt sind und nicht merken, was sie sich antun.

            Du solltest dir echt Sorgen um dich selbst machen, wenn du das für möglich hältst. Das ist nämlich ein Zeichen von emotionaler Verrohung.

            Ich würde gerne erst mal vom Klopfer hören, warum meine Sichtweise „Schwachsinn“ ist. Man erlebt das ja häufiger hier, daß Leute so etwas raushauen, dann aber nichts mehr kommt.

            Man muß schon unfaßbar naiv sein, wenn man den traumatischen HIntergrund der Prostitution nicht sieht. Es wirft kein gutes Licht auf die „Männerbewegung“, wenn dort derartig viele Zyniker und Nihilisten hausieren, die emotional so begriffsstutzig sind und so wenig Empathie für Frauen aufbringen.

            Dieses Muster kenne ich irgendwo her.

          • Auch auf die Gefahr hin, nur gleich wieder den nächsten blasierten Beleidigungs- und Herabwürdigungssturm loszutreten: Ehrlich mal! LordOfDarkness hat dir eine ganz normale Frage gestellt. Er wollte gerne Belege für etwas haben, was du als Tatsache bezeichnet hast. Eine seelisch gesunde Reaktion darauf wäre z. B. das Bereitstellen von zwei, drei Links zu seriösen Quellen, von denen man diese Informationen her hat. DEINE Reaktion ist eine Einleitung mit rechtschreiberischer Erbsenzählerei – was durchaus dünnes Eis ist bei einem Forenexperten für Psychologie, der aber konsequent Narzissmus falsch schreibt – gefolgt von der üblichen Darstellung deiner eigenen Meinung als die einzig mögllich rational wie auch moralisch und charakterlich einwandfreie Position und dann die gewohnten Unterstellungen und Beleidigungen gegen den Fragesteller.

            Du hast weder Quellen für deine Aussagen geliefert, noch den Versuch getätigt, selbst die Frage mit eigenen Worten und mit eigenem Wissen zu beantworten.

            Warum zum Teufel machst du das? Warum verhältst du dich so? Hast du schon mal versucht, dich selbst auf Basis deines Verhaltens „tiefenpsychologisch“ zu „analysieren“, wie du es hier reihum mit allen möglichen Usern so gerne ferndiagnostisch machst?

            Was bringte es dir, geradezu notorisch jeden Diskussionsstrang, in den du dich einklinkst, umgehend zu vergiften?

          • Orthographische Spitzfindigkeiten und Vorwürfe emotionaler Verrohung ordne ich jetzt mal nicht als was Handfestes ein. Hast Du denn alternativ anektodische Evidenz aus der sich „Empathie für Frauen“ zu diesem Thema speisen müsste?

            Ich halte es für ein etwas reduktionistisches Weltbild (maW „unfaßbar naiv“) die möglichen Motivationen menschlichen Handelns auf „freiwillig aus Lust und Laune“ oder als „Reinszenierung von Kindheitstraumata“ zu beschränken.

          • Wo bin ich hier bloß gelandet?

            Lesen bildet:

            Ich würde gerne erst mal vom Klopfer hören, warum meine Sichtweise „Schwachsinn“ ist. Man erlebt das ja häufiger hier, daß Leute so etwas raushauen, dann aber nichts mehr kommt.

            Sucht Euch doch selbst Eure Belege, wenn Euch das so brennend interessiert.

            Ich möchte erst mal vom Klopfer wissen, warum meine Sichtweise „Schwachsinn“ ist. Zumal er das früher schon mal herausposaunte.

            Ich finde es durchaus verdienstvoll und angemessen von mir, auf Lord of ihm Darkness seine Frage eben keine Belege zu geben, sondern darauf hinzuweisen, wie pathologisch diese Frage bereits ist.

            Ich kann Euch die Wahrheit leider nicht ersparen, daß es extrem krank ist, NICHT davon auszugehen, daß Prostitution ihre Ursache in sexuellem Mißbrauch in der Kindheit hat.

            Daß es sicherlich auch noch andere FAKTOREN gibt, leugne ich nicht, das gehört aber zur üblichen Rabulistik hier, daß man Ursachen und Faktoren nicht auseinanderhalten kann.

            Unsere Gesellschaft ist halt extrem dumm. Und ich finde es wichtig, das auch herauszustellen. Es ist beängstigend, daß man Prostitution noch im Jahre 2022 derartig normalisiert. Und offenbar keinerlei Gespür dafür hat, was in diesem Beruf passiert.

          • „Man erlebt das ja häufiger hier, daß Leute so etwas raushauen, dann aber nichts mehr kommt.“
            vs.
            „Ich finde es durchaus verdienstvoll und angemessen von mir, auf Lord of ihm Darkness seine Frage eben keine Belege zu geben“

            Das war jetzt Selbstironie, oder?

            „Und offenbar keinerlei Gespür dafür hat, was in diesem Beruf passiert.“
            Es war meine Hoffnung, dass Du Dein Gespür etwas konkretisieren könntest, z.B. durch anekdotische Evidenz.

  1. Hab‘s mir angeguckt. Die Interpreten sehen ja aus wie die Neffen von Elon Musk. Und die dort besungene Blondine hat oder hatte dem Augenschein nach einen Penis.

    Damit müssten alle feministischen Sexismus-Vorwürfe ins Leere laufen.
    Saubere Attacke des Patriarchats.

    • Und die dort besungene Blondine hat oder hatte dem Augenschein nach einen Penis.

      In der Tat. Das einzige Mal, wo kurz Laylas Gesicht gezeigt wird, ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Mann handelt – eigentlich sollte das also eine Hymne für die Transaktivisten sein. 😉

  2. Was dieselben Leute gleichzeitig überhaupt nicht stört:

    Ergebnis: mit Männern stehen mehr Unterhaltungsmöglichkeiten zur Verfügung was letztlich auf eine höhere Leinwandpräsenz von Männern hinausläuft.

  3. „Eine Zensur findet nicht statt.“

    Ein Land, das seine eigenen Grundsätze und Werte missachtet und mit Füssen tritt, ist verachtenswert.

    • Das Rechtsverständnsi des Justizministers ist so schief wie sein Maul:

      „Man muss Schlagertexte nicht mögen. Man kann sie sogar doof oder geschmacklos finden. Sie aber behördlich zu verbieten, finde ich, ist eins zuviel. #layla“

      Das ist gegen das GRUNDGESETZ. Und Buschmann macht ein persönliches Werturteil draus! Deutlicher kann man seine Verachtung für unsere Verfassung nicht zeigen!

    • Das beste Deutschland aller Zeiten. Haha.

    • Sowie ich es verstanden habe übt die Gemeinde nur Ihr Hausrecht in Bezug auf das offizielle Festzelt aus. Ein Abspielen des Songs an anderer Stelle dürfte allein aufgrund fehlender GEMA-Berechtigungen unzulässig sein

      • Wie die Medienunternehmen, die auch „nur oihr Hausrecht“ ausüben?

        Das ist Zensur und der Rest sind legalistische Finessen. Gema ist natürlich ganz andere Baustelle.

          • PS: Man kann auch durchaus darüber diskutieren ob die Stadtverwaltung das Rechts hat über die Köpfe ihrer Bürger hinweg Musik für die städtische Veranstaltung zu selektieren. Für alle anderen Veranstalter gelten die allgemeinen Regelungen und eine Extraverbot irgendwelcher Lieder ist unzulässig (zu volksverhetzenden Liedern Horst Wessel Lied etc gibt es unabh. Regelungen).

          • Recht kann man eben biegen. Deshalb meinte ich Legalismus. Was hier passierte ist unter dem Strich glasklare Zensur und ob das Behörden oder eine Stadtverwaltung machen für mich eine völlig unerhebliche Finesse. Es ist die staatliche Ordnungsmacht, die hier aktiv wurde und deren Willen umgesetzt wurde.

            Etwas anderes wäre es nur, wenn die Veranstaltung privat wäre und der Veranstalter das Lied nicht spielen will.

          • @Alex:

            So wie ich es verstehe gilt die Anordnung nur für das Festzelt, wo die Stadt Veranstalter ist und nicht z.B für die Fahrgeschäfte der Schausteller auf dem Platz

          • Selbst singen darf man nachwievor alles: Puffmama, Schöner Westerwald, Am Ufer der Donau, Schöne Odenwälderin („die Sau“). Bei den letzten beiden Liedern sowieso viel schöner als mit mikrofonstarkem Vorsänger, der die „schönsten“ Strophen nicht kennt

  4. Nur der grün-woke neue „Untertan“ findet das lustig:

  5. Generell weiß ich nicht warum auf Volksfesten die absolut stumpfeste Musik gespielt wird. Das kaum vorhandene Niveau wird auf den letzten Besoffenen der in der eigenen Kotze unterm Tisch liegt, eingepegelt. Falls der aus seinem Saufkoma erwacht, er sofort wieder mitsingen kann.
    Ich hab in meinem Leben hunderte Bands fast aller Musikrichtungen gesehen, aber auf diese Partymucke habe ich absolut keinen Bock.

  6. Genau, sie ist pure IRONIE, um den Spiessern die autoritäre Maske vom Gesicht zu reissen.

  7. Wieder mal wird „Sexismus“ mit sexuellen Anspielungen verwechselt. Und sie messen mit zweierlei Maß, bei Texten die sich über Männer lustig machen haben sie nichts dagegen.

  8. Kann mir jemand erklären, warum das Lied als sexistisch gilt?

    Google spuckt mir unter Sexismus aus:
    „Se·xis·mus
    […]
    Substantiv, maskulin [der]
    1.
    [ohne Plural]
    von der Vorstellung, dass ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei, getragene Diskriminierung, [besonders von Frauen durch Männer]
    2.
    auf Sexismus (1) beruhende einzelne Äußerung, Verhaltensweise o. Ä.“

    Diskriminierung ist eine ungerechtfertigte Benachteiligung oder Ungleichbehandlung. Wenn hier eine Puffmutter ob ihrer Schönheit, Jugend und Geilheit (wohl im Sinne von Attraktivität) besungen wird, ist diese Ungleichbehandlung (andere Frauen werden auf dieselbe Art normalerweise nicht besungen) aufgrund des Berufes der Frau zweifellos gerechtfertigt. Es fehlt also bereits an der Diskriminierung. Noch mehr aber fehlt mir jeglicher Anhaltspunkt, die Interpreten hingen der Vorstellung an, ein Geschlecht sei dem anderen von Natur aus überlegen.

    Ich vermute, zu diesem Schluss gelangt man nur, wenn man die Akzeptanz von Prostitution bereits als hinreichenden Beleg für eine solche Grundeinstellung ansieht. Eine solche Annahme war schon ausgangs des letzten Jahrtausend absolut nicht mehr zeitgemäß.

    Ich lasse mich gerne anderweitig belehren, aber vorerst scheint es mir, als beruhe der Sexismusvorwurf einzig auf einer grundsätzlichen Ablehnung von Prostitution seitens der Kritiker, welche darüberhinaus nicht imstande zu sein scheinen, eine gerechtfertigte von einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung zu unterscheiden.

    • Kleine Nachbemerkung: Ich habe über die Sentenz „Sie ist geiler“ noch einmal nachgedacht und neige inzwischen zu der Interpretation, dass hier eine Aussage über die Willigkeit bzw. den Arbeitseifer der namensgebenden Figur Layla gemacht wird. Aber das nur am Rande, es ändert nichts Wesentliches am Vorherigen.

    • „beruhe der Sexismusvorwurf einzig auf einer grundsätzlichen Ablehnung von Prostitution seitens der Kritiker“

      Aber sicher doch!! Patriarchat = Frauenversklavung = Postitution. Und augenblicklich ist die „Würde“ von den moralischen Übermenschen verletzt.
      Und überhaupt: DIese Zensoren von heute sind genausolche niederträchtigen Schnüffler wie immer auch in der Vergangenheit. Da herrscht auch wegen der DDR kein Fachkräftemangel.

    • Die Google-Definition leidet am Feld-Festung-Problem.
      Wenn man dem „Die Bedeutung eines Wortes liegt in seinem Gebrauch“-Prinzip folgt, ist „Sexismus“ nicht anders zu definieren als wahlweise: „Wenn ein Mann andeutet, dass Frauen NICHT reine, gute Wesen sind, denen in jeder Hinsicht die Sonne aus dem Hintern scheint.“ oder „Irgendwas mit Sex, was mir nicht behagt“.
      Ich schätze, rund 80% aller Verwendungen des Wortes in unser Zeit verfehlen die Festungs-Definition, passen aber zu meiner.

    • @weiß_auch_nicht
      @anorak2

      Ihr habt sicherlich Recht, dass Sexismus von den Schwachköpfen unserer Zeit so verstanden wird, wie von euch beschrieben. Dann aber ist Sexismus per se nichts Schlimmes mehr und fällt als Argument für Zensur aus.

  9. Männer sind Schweine!

    Sexismus verstehe ich als Diskriminierung bzw Herabwürdigung eines Geschlechts. In dem Text geht es aber nur um Layla und nicht um die Frauen. Und selbst dann wären die Zuschreibungen „schöner, jünger, geiler“ ja nix negatives.

    Das einzige, was ich beanstanden würde, ist das Konzept meine Puffmutter. Das Possesivpronomen lässt das ganze ein wenig nach Zuhälterei klingen.

    • Und im Gegensatz dazu zielt der Text der „Ärzte“ auf das ganze Geschlecht ab und es wird moralisch heftigst hingelangt und verdammt und ordinär als „Schweine“ beleidigt, also typischer Sexismus und Dehumanisierung ausserdem auch noch.

  10. Wenn die konsequent sein wollen, müssen sie eine lange Zensurliste erstellen. Ein paar Vorschläge meinerseits:

    1. Hier wird eine Frau Minderjährige(!) komplett auf ihr Äußeres reduziert, nicht einmal ihre beruflichen Qualitäten sind mehr relevant:

    2. Stalking, an der Grenze zur Nötigung (also, der Liedinhalt, nicht die Darbietung 😉 )

    3. Folgender Straßenfeger (der schon in unzähligen Kneipen die Wände beim Mitsingen wackeln ließ) ist klar gewaltverherrlichend („mit 20 gegen einen, bis das Blut zum Vorschein kommt, ob mit Stöcken oder Steinen, irgendwann platzt jeder Kopf“):

    4. Der Urtyp jeder sexistischen Hymne darf nicht vergessen werden:

    Ich könnte noch lange so weitermachen. Diese Scheißtugendwächter haben sie nicht mehr alle.

    • Die Ironie der „Ärzte“ sollte einem eigentlich spätestens bei Jerry-alias-Daphnes “ schrecklichen haarigen Biester“ klar sein.

      • Jetzt sag bloß noch, „Hier kommt Alex“ verherrlicht nicht in erster Linie Gewalt, sondern ist eine Gesellschaftskritik, und „Im Wagen vor mir“ und „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ sind Lieder über alltägliches Begehren und Bewundern. Da könnte man fast ins Grübeln kommen, ob Layla nicht auch nur ein ordinäres Partylied ist, das von keiner Respektlosigkrit gegenüber Layla im Einzelnen und Frauen im Allgemeinen zeugt, singen die Interpreten doch u.a. „Layla[…] wir lieben Dich!“ 😉

        Nein, nein, das kann nicht sein! Zensiert sie, alle!!!

        • „gegenüber Layla im Einzelnen“

          Ja, seltsam und interessant ist das schon, dass sich die Macher des Liedes ausgerechnet die Figur ausgewählt haben, die für die Liebe schlechthin steht! Man könnte dann meinen, dass es vielleicht pragmatischer und lebensbejahender wäre in der Liebe eine Puffmutter zu sehen als sich von ihr in die geistige Umnachtung und den Tod treiben zu lassen.

        • „Hier kommt Alex“ bezieht sich bekannterweise auf Alex DeLarge den Protagonisten der dystopischen Novelle „A Clockwork Orange“ von Anthony Burgess, verfilmt von Stanley Kubrick in der das Wechslespiel von privater und staatlicher Gewalt illustriert wird

      • @Helamsha
        „Die Ironie der „Ärzte“

        Das Problem ist nur, dass dieser Text von „Männer“, nimmt man ihn wörtlich, sich der Misandrie von damals allzu sehr anbiedert. Wenn der Text Ironie wäre, müsste ein klarer Hinweis vorhanden sein, dass die Ärzte sich mit dem Text nicht identifizieren.
        Genauso wenig – oder noch weniger – ist Grönemeyers „Männer“ ironisch, hier scheint das mir purer Ausfluss von Selbsthass zu sein, die er in eine moralische Überlegenheit verwandelt. Weshalb ich den Typen auch nie ausstehen konnte. Die Ärzte fand ich eigentlich ganz passabel, aber das kam alles nur von der ersten Platte. Und für die leisteten sie mit dem „Männer“-Lied in meinen Augen Ablass. Fun-Punk, der als Bettvorleger endete ….

        • Die Ärzte drücken schon sehr deutlich aus, dass „Männer“ (einige nicht alle) alles täten um eine flachzulegen, und im Zweifel sogar das eigene Geschlecht verraten,

  11. Da sind wir wohl auch hingekommen. (kein Wunder auch, dass die Kirchen weitgehend Anhänger der Wokeness sind)

    Vor allem dieser autoritäre Ton der Sittenwächter …

    • Ich finde das Verhalten des Boards gar nicht schlecht. Wenn, wie dort ausgeführt, das öffentliche Vorlesen des Materials gegen Gesetze verstößt, weil nicht ausgeschlossen ist, dass Minderjährige zu hören, bedarf es offenkundig keine vertieften Argumentation mehr, dass dieses Material aus Schulbibliotheken zu entfernen ist.

  12. „In his new book The Rise of the New Puritans, Noah Rothman (associate editor of the great Commentary magazine) has finally made sense of this facet of the character of the woke Left. It is, he notes, a form of Puritanism, for good and bad.“

    https://www.nationalreview.com/corner/the-new-puritans/

    „It is in this respect thoroughly American. In fact, Alexis de Tocqueville argued that Puritanism was the source of some of what is most American about us Americans — the “point of departure” of the entire grand experiment. And Tocqueville added that “Puritanism was almost as much a political theory as a religious doctrine.” Rothman suggests much the same, and sees elements of the Puritan framework of intense piety, the hunting of heretics, a peculiar austerity and temperance, and ambition for social transformation underlying the Left’s contemporary moral and political ambitions.“

    Der neue Piritanismus ist jetzt auch schuld, dass solche Songe wie hier zensiert werden. WIe ironisch, dass die Amerikahasser gar nicht merken, dass sie amerikanischen Puritanismus angenommen und verinnerlicht haben.

    • Das ist ja die Musik der unterdrückten Schwarzen und damit sakrosankt. Die sind eben eigentlich gar nicht so frauenverachtend wie es den Anschein hat, daran ist nämlich nur die weisse Kultur schuld, die sie unterdrückt hat und daher ist die scheinbare Frauenverachtung in Wirklichkeit Widerstand gegen die Unterdrücker!
      Ja, so einen widersinnigen Schwachsinn glauben diese Rassisten!

  13. „Die besagte schöne „Puffmutter“ im Text wird im Musikvideo übrigens von einem Mann verkörpert. Allerdings könnte das den Charakter des Songs auch nicht mehr retten, glaubt der Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg, Michael Fischer.

    Der Titel sei völlig ohne Ironie oder Transaspekte. „Das ist einfach ein sexistischer Song“, sagte Fischer der Nachrichtenagentur dpa ….“

    https://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article239874357/Duesseldorf-Weiteres-Verbot-fuer-Partysong-Layla-auf-Kirmes.html

    Wieso leisten wir uns eine Art Zensurbehörde (!), die ihr Unwesen auch noch an einer Universität treiben muss?! Das ist pervers. Sowas wie ein „Zentrum für Populäre Kultur und Musik“ kann sicher eingespart werden! Das Geld wird woanders viel drigender gebraucht …. Wir brauchen keine Taliban, die uns die Musik verbieten wollen! Und schon gar nicht von der Öffentlichkeit finanziert.

  14. @alex – Der Titel sei völlig ohne Ironie oder Transaspekte. „Das ist einfach ein sexistischer Song“, sagte Fischer der Nachrichtenagentur dpa ….“

    und weiter: …und dies sei vermutlich auch nicht verwunderlich: „Layla“ sei nun mal als provokanter „Partyschlager“ konzipiert und erfülle deshalb auch alle Klischees dieser Gattung..

    So sieht’s aus. Ballermann-Hits sind nun mal schon immer so – mir ist schleierhaft, warum das jetzt auf einmal und in diesem konkreten Einzelbeispiel so problematisiert wird.

    Ich persönlich finde derartige „Partyschlager“ sowohl musikalisch als auch textlich unterirdisch und würde ihr Verschwinden ganz sicher nicht als Verlust empfinden, aber dieser Umgang damit ist irgendwo zwischen lächerlich und erschreckend.

    • Das ist knallharte Zensur und lässt man das zu, sind morgen ganz andere Dinge dran!

      Wir haben es hier mit Fanatikern zu tun, die glauben, sie seien die besseren Menschen und daher können sie den anderen vorschreiben, was diese zu tun und zu lassen haben. Dagegen muss man sich wehren, aus Prinzip.

  15. Diese Leute sollen doch nach Afghanistan auswandern:

    Und: Hey, wie fühlt man sich so dabei, die Interessen der Arbeiterschaft mit dieser reaktionären Identitätspolitik zu verraten?!

  16. Vorher haben Grüne alles möglich entkrimianlisieren wollen. An der Macht angekommen, wollen sie nunmehr alles mögliche kriminalisieren, wie Lieder, Meinungen …

    Wer ist so doof, das mitzumachen?

  17. Wie Beweis & Hugor schon feststellten, Layla ist eine Transfrau:

    „Du solltest Dir das zugehörige Video anschauen.
    Bei „Layla“ handelt es sich eindeutig um einen Mann mit Perücke und Minirock. Es ist eine Persiflage auf Lola von The Kinks.
    Kann natürlich nur jemand wissen, der das Video gesehen hat.“
    twitter.com/LyllithB/status/1547341271093633025

    Die Anspielung auf Lola sehe ich nicht.

    Sehr geschickt von den Machern. Das Verbot ist damit transphob und ein MEGA Eigentor. So führt man diese bigotten, selbstgerechten, intoleranten Dreckstypen maximal vor 😀

    • Das Problem: Wenn es aus dem Text selbst nicht hervorgeht, kann man es auch nicht als Fakt verkaufen. Musikvideos begleiten zwar in der Regel auch von ihrer Schnittfrequenz etc. das Musikstück, müssen aber nicht zwingend etwas mit dessen Inhalt zu tun haben. Das heißt, der offensichtliche Mann in dem Video kann zwar ein netter kleiner Gag im Video gewesen sein, es erschließt sich aber nirgends so aus dem Text. Darum ist auch der Verweis auf Lola unpassend, da es dort im TEXT eindeutig darum ging, auf eine attraktive „Transe“ reingefallen zu sein.

      Wo hier ja schon die Ärzte erwähnt wurden: Es glaubt ja wohl auch keiner, dass es in „Männer sind Schweine“ irgendwie um Tomb Raider geht, nur weil die Jungs im Video von Lara Croft in die Ärsche getreten werden…

      • „Verweis auf Lola unpassend, da es dort im TEXT eindeutig darum ging, auf eine attraktive „Transe“ reingefallen zu sein.“

        Das habe ich doch glatt übersehen! Und das, obwohl ich „Lola“ absolut gut finde 😦
        Dann macht Lyliths Vermutung natürlich schon Sinn. Aber man würde sich noch eine Bestätigung im Lied oder im Text wünschen, dass wirklich auf Lola angespielt wurde. Naheliegender finde ich dann die Idee, dass man eine Transfrau nahm, um den zu erwartenden Sexismus-Vorwurf präventiv zu kontern und lächerlich zu machen!

  18. Hatten wir den schon?
    https://www.focus.de/panorama/video-aufgetaucht-vor-verbot-wuerzburgs-ob-schuchardt-tanzte-zu-layla-auf-volksfest_id_116253059.html

    Ist so ähnlich wie das Fliegen für’s Klima. Eine Politikerkaste genießt es, anderen wird es verboten.
    Immer drauf achten – sobald Moral ins Spiel kommt, wird gemogelt und gespalten, was das Zeug hält. Nicht nur bei den Grünen.

    Den Liedtext finde ich auch blöd, wie viele andere Liedtexte ebenfalls. Aber der Herr OB hat mitgeschunkelt, ohne auf den Text zu achten … wie viele andere das ebenso getan hätten.
    Und läßt es dann verbieten.

    Es geht den Grünen mit dem Verbot darum, ihren angeblichen(!) Moralkodex über das – zugegeben bierdimpfelige – Gemeinschaftsgefühl zu stellen. Und mit diesem aufgemotzten Moralsch**** treiben sie alle vor sich her.

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