„Alle Gene, die unser Gehirn wachsen lassen, sind daraufhin optimiert Kopien von sich selbst in die nächste Generation zu bringen“

Ich hatte gestern in den Kommentaren einen Satz geschrieben, der auf dem „egoistischen Gen“ bzw auf dem „Genzentrierten Ansatz“ innerhalb der Evolutionstheorie aufbaut:

Alle Gene, die unser Gehirn wachsen lassen, sind daraufhin optimiert Kopien von sich selbst in die nächste Generation zu bringen

 

Der Satz ist dabei noch nicht einmal speziell auf das Gehirn bezogen, sondern das ist letztendlich der Maßstab, nach dem Gene selektiert werden:

Es gibt keine Belohnung für „besser sein“, abseits des Umstandes, dass mehr Gene in die nächste Generation kommen, denn wenn die Gene nicht in die nächste Generation kommen, dann spielt diese Änderung keine Rolle mehr. Natürlich reicht es teilweise, dass die Gene nicht hindern oder gleiche Chancen haben, aber bei langfristiger Betrachtung tritt damit natürlich eine Optimierung auf.

Eine Selektion, die das bewirkt, kann mehr Intelligenz hervorbringen, die den Vorteil hat, dass man über bessere Pläne mehr Status aufbauen kann oder mehr Ressourcen erhält, aber auch, dass das Gehirn „kostengünstiger“ arbeitet, selbst wenn man dann nicht volle Leitung hat.
Aber natürlich betrifft das auch gerade Paarungsverhalten und anderes vorteilhaftes Verhalten und Vorlieben.  Freier Wille ist insoweit nur eingeschränkt vorteilhaft, weil dieser eben nicht auf die Weitergabe der Gene gerichtet sein muss. Eine Selektion bestimmte Verhaltensweisen lieber durchzuführen oder bestimmte Sachen attraktiver zu finden als andere kann zu dem „Ziel“ der Weitergabe der Gene entscheidend beitragen und damit verläuft in diese Richtung natürlich auch eine entsprechende Selektion.

In der Hinsicht ist es wenig verwunderlich, wenn genau das unsere Art zu Denken und damit auch unser Handeln prägt

Ich mach noch mal eine Umfrage dazu: