Afghanistan

Das Thema gestern und sicherlich auch noch einige Tage lang ist die Einnahme von Kabul durch die Taliban, die damit in Afghanistan wieder unangefochten an der Macht sind.

Dazu:

1.

Taliban, ISIS, alle Varianten radikalen Islamismus sind wohl gegenwärtig das rückständigste, was der Planet in größeren Gesellschaften zu bieten hat. Es ist so schade für ein Land, wenn dort solche Leute sich breitmachen und natürlich ist es eine Katastrophe für alle, die liberaler sind und sich nunmehr verstecken müssen oder gar Hinrichtungen etc zu befürchten haben.  Als modernere Frau oder schwuler Mann oder als jemand, der mit den Amerikanern oder anderen Nationen zusammengearbeitet hat würde ich auch schauen, dass ich so schnell wie möglich aus dem Land komme. Als entsandter Mitarbeiter eines anderen Landes natürlich auch (wobei ich mir sogar vorstellen könnte, dass die sicherer sind als Einheimische, man will ja evtl nicht eine (kleinere) Militäraktion provozieren.

Das die Armee, die die USA dort trainiert hat, keinen wirklichen Widerstand geleistet hat, ist denke ich auch nicht wirklich verwunderlich. Sie werden sich gedacht haben, dass zum einen der Rückhalt der Taliban recht hoch ist und zum anderen evtl auch schlicht selbst mit den Taliban sympathisieren.  Zudem werden diejenigen, die sich wehren auch wenig Gnade zu erfahren haben.

2.

Auf Twitter war einiges los und ich gebe mal ein paar Tweets so weiter:

3.

Allgemein wird jetzt darüber geredet, dass man da helfen muss aber wie soll das effektiv gehen?
Eine große Einwanderungswelle kurz vor einer Bundestagswahl wäre außerdem wahrscheinlich etwas, was CDU und AFD freuen würde, ich vermute es würde ihnen einiges an Stimmen bescheren, dementsprechend vermute ich, dass auch die (realistischeren) Grünen sich da eher bedeckt halten werden.

220 Gedanken zu “Afghanistan

  1. „Allgemein wird jetzt darüber geredet, dass man da helfen muss …“

    Genau. Find ich auch. Das ist klar die Gute Einstellung.

    „…aber wie soll das effektiv gehen?“

    Gedacht wie ein Mann. Typisch Typen.
    Man versammelt sich vorm Neuköllner Rathaus und jede/r bringt selbstgemachte Schilder und Gedanken (vor a l l e m letzteres) mit.
    Duh

      • Irgendwie finde ich die Taliban mit jeder dieser feministischen Demonstrationen immer sympathischer. Offenbar sind die Taliban die wahren Männerrechtler.

        • „Irgendwie finde ich die Taliban (…) immer sympathischer.“

          Oh je, bitte nicht der Logik „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ verfallen. Die würden sicher jeden von uns hinrichten, wenn wir nicht sofort zu ihrer Spielart des Islams konvertieren, sobald sie den Westen erobert haben!

          „Offenbar sind die Taliban die wahren Männerrechtler.“

          Nö, erzreaktionäre Ideologen unterdrücken immer BEIDE Geschlechter MASSIV (ob beide exakt gleich unterdrückt werden und, wenn nein, wer mehr, macht da wenig Unterschied)!

          • „Die würden sicher jeden von uns hinrichten, wenn wir nicht sofort zu ihrer Spielart des Islams konvertieren, sobald sie den Westen erobert haben!“
            Ich weiß nicht, ob die Männer, die andauernd über die Feministen jammern, überhaupt in der Lage sind sich gegen diese zu wehren, wenn die Methode der Taliban einzige Möglichkeit wäre. Mir ist schon länger aufgefallen, dass Männerrechtler lieber jammern als handeln, weswegen ich mich nie mit diesen assoziieren konnte. Die Taliban haben etwas, das keine Arne Hoffmann je haben wird, sie haben Eier in der Hose, sie haben Macht und sie setzen diese ein. Deswegen werden sie selbst von US-Präsidenten gefürchtet, während Männerrechtler selbst von gutmeinenden Frauen eher als Weichlinge gesehen werden.
            Das Ganze ist eine philosophische Frage, wenn es im Spiel der Geschlechter nur einen gibt der die offene Macht ausübt, würde dann ein Männerrechtler bereit sein diese zu ergreifen oder würde er diese lieber der Frau überlassen und darüber lamentieren? Manchmal kommt mir dieses Spiel eher wie Domina und Sklave vor, die Männerrechtler kriegen ein paar Hiebe und jammern wieder anstatt zu handeln. Anschließend bücken sie sich wieder damit sie ein paar weitere Hiebe bekommen können.

      • Hihi…wieviel Plakate und Worte da wohl gestern vor dem Rathaus zusammenkamen? Ob die Stadtreinigung immer noch Buchstaben zusammenfegt?

  2. Ja die Deutschen mal wieder. Erinnert sich einer noch an das Vichy Regime in Frankreich während der Nazi Zeit? Das hat sich auch ganz schnell aufgelöst als die Deutschen herausgeworfen wurden. Da haben auch nur wenige Soldaten auf die „Terroristen“ der Résistance geschossen. Die Taliban und ihre Gesetze waren, bis auf ein paar Großstädte nie weg. 95 % aller Afghanen, die auf dem Land leben waren Taliban, denn die Taliban sind Teil des Volkes. Die paar Profiteure die es in Afghanistan sind gerade auf dem Weg nach Europa und werden sich hier hervorragend integrieren, sind sie doch genauso korrupt wie unsere Politiker.
    Die Afghanen sind jetzt ohne den Einfluss von irgendwelchen westlichen Moralisten und können ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen.
    Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, dass in ein paar Jahren die Chinesen das Land entsprechend aufgebaut haben und aus den heutigen Taliban Profiteure eines bescheidenen Wohlstands geworden sind.
    Das einzige, was lächerlich ist, ist das Gejammer der deutschen Medien darüber, dass die dummen Afghanen unseren hundertausendfachen Massenmord an ihnen nicht gut fanden. Aber so ist halt der Deutsche, der Faschismus liegt ihm im Blut, nicht weil er böse ist, sondern weil er so gut ist, dass er seine frohe Botschaft der ganzen Welt aufzwingen will, mit Worten, mit Geld oder mit dem Gewehr.

    • Naja, es waren die Amerikaner, die in dieser Sache federführend waren. Schröder musste mitziehen, weil Bush damals den NATO-Verteidigungsfall ausrief. Ihm blieb eigentlich keine andere Wahl, als die Unterstützung zuzusagen, weil in diesem Fall eine vertragliche Verpflichtung vorlag.

      Ursprünglich ging es darum, die Al Kaida nach 9/11, die sich in Afghanistan breit gemacht hatte zu zerschlagen. Nachdem zumindest die grossen Städte unter die Kontrolle der „Alliierten“ gefallen waren stellte sich die Frage: Was nun? Einfach abziehen? Dann wären die Taliban innert kürze wieder einmarschiert. Die hatten sich nämlich zu einemgrossen Teil einfach nach Pakistan abgesetzt.
      Man kann der deutschen Regierung, so wie allen anderen auch, nur vorwerfen, dass sie die Kampfbereitschaft der „regulären Regierungstruppen“ völlig falsch eingeschätzt hatten. Diese Kampfbereitschaft war, so weiss man es jetzt, nämlich gar nicht vorhanden. Warum das so ist, ist die Frage, die es noch zu klären gilt.

      Ein wesentlicher Fehler war, mit den Taliban ein Abkommen abzuschliessen und gleichzeitig zu entscheiden, dass sämtliche Truppen abgezogen werden. Das ist doch ein Signal an die Regierung und deren Truppen, dass man von vornherein davon ausgeht, dass die Taliban die Macht wieder übernehmen werden und die „Alliierten“ nichts dagegen unternehmen werden. So kann es im Nachhinein auch nicht verwundern, dass die Regierungstruppen nicht zu kämpfen bereit waren.

      • “ Diese Kampfbereitschaft war, so weiss man es jetzt, nämlich gar nicht vorhanden. Warum das so ist, ist die Frage, die es noch zu klären gilt.“

        Wofür haben wir eigentlich die „Dienste“; wie steht es um deren Leistungsfähigkeit, bzw. was macht die Obrigkeits-Exekutive mit diesen Informationen, außer z.B. auszusitzen, und „Dienst nach Vorschrift“ (WE, Urlaub, Wahlkampf)?
        Wenn ich mir allerdings das dakumentierte debile Hampelmann-Herumgehopse bei der von „unseren Einsatzkräften“ vorgenommenen Militärausbildung anschaue, dann wundert mich gar nichts!

        • „Wofür haben wir eigentlich die „Dienste“; wie steht es um deren Leistungsfähigkeit, bzw. was macht die Obrigkeits-Exekutive mit diesen Informationen,“

          Offensichtlich war da auch ein Totalversagen der Geheimdienste, denn die sind es doch, die für die Informationsbeschaffung nebst dem Militär verantwortlich sind. So viel ich weiss, waren die Militärs eher skeptisch, was die Kampfkraft der regulären Truppen anbelangt. Aber man wird in den nächsten Wochen wahrscheinlich noch viel zu hören bekommen und etwas klarer sehen, was da ablief.

      • Es geht mir nicht um die Tat selbst, sondern um das Gedankengut, nach dem jeder so leben soll, wie es der deutsche Gutmensch für richtig hält. Das ist genau dieses faschistische Gedankengut, dass man auch bei vielen Woken findet.

  3. Gab es von den afghanischen „Sicherheitskräften/Militär überhaupt Widerstand oder sind die Taliban einfach nur hingefahren, haben mit ihren Waffen posiert, Fotos gemacht und gesagt dass dieser Ort jetzt unter Taliban-Kontrolle ist?

    • Vielleicht sind es sogar die selben Leute.

      Dass die Taliban so schnell vorrücken konnten, ist ein Zeichen für großen Rückhalt aus der Bevölkerung. Meiner Meinung nach wurde in Afghanistan eine absolute Minderheitsregierung militärisch von auserhalb gestützt, weil sie westliche Werte (oder Interessen) vertreten hat. Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass das auch afghanische Interessen sind. Es kann durchaus sein, dass im Interesse der dortigen Mehrheit die Taliban die gewünschte Regierungsform anbieten.

    • Anfänglich gab es wohl noch ein wenig Widerstand, dann hat sich der Zusammenbruch der Moral verselbständigt: Je mehr Leute glaubten, dass die Taliban eh gewinnen würden, auf desto weniger Widerstand stießen sie.

      Hat es natürlich alles schon gegeben. 1918, noch vor dem Friedensschluß, stießen die Deutschen in Russland auf praktisch keinen Widerstand mehr. Sie nannten das Eisenbahnvormarsch:

      „Es ist der komischste Krieg, den ich je erlebt habe. Wir setzen eine Handvoll Infanteristen mit Maschinengewehren und einem Geschütz in einen Zug und hetzen sie zum nächsten Bahnhof; sie nehmen es, machen Gefangene der Bolschewiki, nehmen noch ein paar Truppen auf und so weiter. Dieses Verfahren hat jedenfalls den Reiz des Neuen.“ – Max Hoffmann

      • Klassische Demoralisierung. Bisweilen ist im Krieg das Megaphon weit mächtiger als das Gewehr. Das Streuen von Propaganda im Feindeslager ist ein ganz alter Trick der psychologischen Kriegsführung. Je mehr der Feind glaubt, es mit einem absolut übermächtigen Gegner zu tun zu haben, desto mehr wird er diesen dazu werden lassen, weil er sich selbst zu schwächen beginnt.

        Was man an der ganzen Debatte im Westen sehen kann, ist aber der ganze – man kann es nicht kleiner ausdrücken – komplett perverse Gynozentrismus. Was glauben diese strunzdummen Tussen eigentlich, was mit den zigtausend Männern passieren wird, die gegen die Taliban gekämpft haben und sich nun in rückeroberten Gebieten aufhalten? Glauben die, die kommen da hin, machen ein „passt-scho“-Augenzwinkern und geben denen die Bro-Fist? Weil halt Männer unter sich, gewiss schnell wieder vereint in ihrem Frauenhass? Das machen die sicher für die eine oder andere Propagandainszenierung. In Wahrheit kann man von Folter und Massenhinrichtungen ausgehen. Und auch die Männer, denen sie vor Kameras propagandistisch die Hand reichen, wird man kurz nach der Aufnahme sicher auf wundersame Weise nie wiedersehen.

        Aber hier tut man so, als wäre da nur eine Bedrohungslage für die Frauen. Was für ein Quatsch. Den Frauen droht nicht mehr, als dass sie in das radikalislamische Shithole zurückkehren, welches ihnen in den letzten Jahren ausschließlich aufgrund des Kampfes ihrer Männer erspart geblieben ist, welche es bekämpften, weil es zu ihnen genauso Scheiße war, was aber im Westen auch schon damals keine Sau interessiert hat, weil auch da schon nur Mitgefühl für Frauen existierte.

        Wo waren denn die mutigen Feministinnen mit all ihren kämpferischen Phrasen, als die afghanischen Städte noch fest unter Kontrolle der Taliban waren? Sie waren wahrscheinlich da, wo sie jetzt beklagen, bald wieder hinzukommen: im stillen Kämmerlein und bloß nichts von sich gebend, was einem Probleme einbringen könnte. Dort wo sie auch noch waren, als ihre Männer schon gegen die Taliban kämpften, still beobachtend, wie die Sache sich entwickelt; man will ja lieber nicht zu voreilig den Kopf aus der Deckung strecken.

        Aber genau diese Frauen werden jetzt im Westen als die großen Helden gefeiert, deren Leben nun auf dem Spiel steht und die unbedingt da rausgeholt werden müssen. Ein Musterexemplar dafür, wie Dekadenz den Geist ermüden lässt, wie wenig Identitätspolitik mit der Lebenswirklichkeit zu harmonisieren ist. Die Menschen, die noch vergleichsweise am wenigsten davon bedroht sind, gefoltert und ermordet zu werden, die sollen nicht nur zuerst, sondern exklusiv gerettet werden. Weil es Frauen halt immer am schwersten haben. Und all die Männer lässt man zurück, weil die sich im globalen Patriarchat sicher mit den Taliban wunderbar verstehen werden.

        Empahty Gap explained! Und Srebrenica war nicht; es ist und wird sein, immer und überall!

        • Ein Kommentar von mir, der wegen des Wortes „Flüchtlingе“ (ohne kyrillisches e) noch nicht freigeschaltet wurde, sagt genau das gleiche. Geschlechterempathielückenanschauungsmaterial, ein tolles Wort für Galgenmännchen.

        • „Klassische Demoralisierung. Bisweilen ist im Krieg das Megaphon weit mächtiger als das Gewehr. Das Streuen von Propaganda im Feindeslager ist ein ganz alter Trick der psychologischen Kriegsführung. Je mehr der Feind glaubt, es mit einem absolut übermächtigen Gegner zu tun zu haben, desto mehr wird er diesen dazu werden lassen, weil er sich selbst zu schwächen beginnt.“

          Psychologische Kriegsführung ist doch seit Etablierung des britischen Empire ein weit-entwickeltes Erfolgs- und Herrschaftsinstrument der heutigen „westlichen Wertegemeinschaft“.
          Lag es am fehlenden Willen, sich der Steinzeit-Propaganda geschlagen zu geben, und WARUM?

        • „Srebrenica war nicht; es ist und wird sein, immer und überall!“
          Ein großer Satz. auch wenn er bitter schmeckt. Aber die Wahrheit ist leider oft bitter!

        • „was mit den zigtausend Männern passieren wird, die gegen die Taliban gekämpft haben und sich nun in rückeroberten Gebieten aufhalten“

          Diejenigen die ernsthaft gekämpft haben, dürften im Kampf gestorben sein. Der Rest ist sicherlich fahnenflüchtig. Ich bezweifle, dass man die nachträglich findet, die Frage ist auch, ob die Taliban da überhaupt ein Interesse dran haben. So gefühlt war das für die Soldaten ja nur ein Job wie jeder andere, sonst wären sie jetzt, wo es gefährlich wird, nicht einfach weggerannt. Für die Taliban ist beides ein Gewinn, die zurückgelassenen Waffen und der fast gewaltfreie Wechsel, warum sollten die jemanden dafür bestrafen? Die hätten sich das ja nicht besser ausdenken können.

          Sieht derzeit auch nicht so aus, als ob sie es sich international gleich wieder verscherzen wollen. Evtl. haben die Chinesen sogar entsprechende Bedingungen gestellt, damit deren Kooperation nicht in so schmutzigem Licht dasteht.

          Die Taliban sind zur Bildung eines funktionierenden Staates u.U. die beste Wahl vor Ort, weil sie eine Ideologie mitbringen, die sie eint und antreibt. Das unterscheidet sie von den Clans, die normalerweise dort herrschen und die von den Amerikanern mehr oder weniger wieder ins Leben gesetzt wurden, nachdem sie die bärtigen Kämpfer vertrieben hatten. Clans, Stämme usw. unter einen Hut zu bringen, ist fast unmöglich. Gaddafi hatte das bei sich ganz gut geschafft, aber den hat „der Westen“ ja auch geopfert… und damit erwartbar einen failed state geschaffen.

        • Wohl bester Kommentar zu der ganzen Sache,

          das sollte eigentlich hier stehen. Aber die Anmerkung zum Bevölkerungswachstum und Dauergepoppe trotz allen Elends ist auch sehr treffend. Das hat etwas erschütternd tierisches an sich, diese Kinderflut gerade in den Weltgegenden, wo für diese gar keine Perspektive besteht.

    • Es gab, so wird berichtet, schon vor dem Einmarsch der Taliban Absprachen zwischen den Taliban und grossen Teilen der Regierungstruppen. Da fragt man sich, was die Aufklärung aka. Geheimdienst eigentlich wert ist, wenn die davon ausgingen, dass mindestens monatelang gekämpft wird.

  4. Inspirierend irgendwie.

    Gestern gelesen die haben alte Russenkraftwerke.
    Da denke ich, kann man behaupten, nach 20 Jahren effektivem Nichtshelfen, kann man’s ja dann irgendwann mal einsehen, dass man gar nicht in der Position ist zu helfen.

    Was hat eigentlich dieses halbe Gewürzregal hier verloren?

  5. Wie viel Prozent der Frauen dort unterstützen eigentlich die Sharia als Grundlage des Rechtssystems und sind voll mit den Taliban einverstanden?

    Wie viele hast schon gegen ihre Menschenrechtserklärung ankacken gesehen? Eine? Keine?

    Falls dem so ist, stimmen sie wohl zu, dass nicht unter der Scharia zu leben Muselmenschenunwürdig ist.

    Und mit Muselmenschen folgerichtig nicht für Menschen möglich.

    Ist son Logikding.

  6. Das Scheitern in Afghanistan könnte daran gelegen haben, dass man da ausschließlich mit der westlichen Brille darauf geschaut hat. Das gilt auch für die Rolle der Frau. Dazu fand ich diesen Kommentar bei Augengeradeaus ganz interessant:
    https://augengeradeaus.net/2021/08/bundeswehr-evakuierungsmission-fuer-afghanistan-begonnen/comment-page-1/#comment-366563
    Mit „böse Taliban-Männer“ vs. „sich nach westl. Werten sehnenden Frauen“ macht man es sich wahrscheinlich zu einfach.

    • Der ist sehr interessant.

      Ein anderes Beispiel: Man arrangierte Treffen zwischen weiblichen Soldatinnen der Bundeswehr und Afghaninnen, die letzteren zeigen sollten, wie wunderbar frei Frauen im Westen leben. Das ging schief, weil die Afghaninnen ehrliches Mitleid gegenüber den meist kinderlosen Soldatinnen zeigten.

      Es ist sicher auch westlich-feministische Arroganz. Die Feministen und ihre Pudel-Armada können sich einfach nicht vorstellen, dass es für Frauen auch andere Lebensformen gibt, als mit Haaren auf den Zähnen getrieben von Wut ein selbstgemaltes Patriarchatsbild zu bespucken, bis keine Rotze mehr kommt und es nur noch zischt. Und wenn sie dann erschöpft sind, lassen sie sich schnell ein Kind aus dem Social-Freezing-Programm embedden.
      Dafür würde ich auch nicht meine Burka ablegen.

  7. Es wurde vorher schon berichtet, es gäbe Listen von den abzuholenden Personen und es waren eben nur diese 7 anwesend und dann flog man halt nur mit denen ab ….

    Vermutlich will die „Bild“ ihren Lesern diese Wahrheit nicht zumuten? Man kann es fast verstehen.

  8. Ein Staatsfunk, der Politiker der Regierung in den Himmel lobt ist ärgerlich.
    Aber ein Staatsfunk, welcher Regierungs-Politiker auf demagogisch-bösartige Weise verleumdet, der ist eine Gefahr für die Demokratie:

  9. Kanzler Schröder und der Afghanistaneinsatz:

    The Afghanistan mission was the first major deployment of German troops since World War II. When then-Chancellor Gerhard Schröder asked the German parliament to approve the mission in the fall of 2001 following the September 11 terror attacks, he faced resistance from his own Social Democrats and decided to put his political survival on the line by linking the decision to a confidence vote. (Schröder would later complain to associates that U.S. President George W. Bush never appreciated the risk he had taken, which might help explain why the chancellor refused to join the U.S. war in Iraq a year later.)

    https://www.politico.eu/article/europe-reacts-bidens-afghanistan-withdrawal/

  10. Das war doch ein lange geplanter koordinierter Abzug, der dort erfolgte. Wie kann der so in die Grütze gehen?
    Jetzt stellen die sich ernsthaft vor die Kamera und erzählen, sie hätten ja damit gerechnet, dass die afghanische Regierung mit ihren Kräften nach dem Abzug schön den Bürgerkrieg gegen die Taliban anführt. Aber die machen das einfach nicht.
    „Fehleinschätzung“, „da gibt’s nichts zu beschönigen“, etc. (Maas et al.)

    Mir tun die Soldaten leid, die da waren und teilweise gestorben sind für diese eigentlich durchgängig sinnbefreite langjährige Militäraktion.

    • „Mir tun die Soldaten leid, die da waren und teilweise gestorben sind für diese eigentlich durchgängig sinnbefreite langjährige Militäraktion.“

      Ich habe den Jungs ihre Auslandszulage gegönnt. Der Rest ist Berufsrisiko.

      Übrigens ist jede Militäraktion für mindestens eine beteiligte Partei im Nachhinein sinnlos, nämlich für die, die verliert. Gibt es keinen Verlierer, weil man sich auf einen Kompromiss einigt, war die Aktion sogar für alle sinnlos. Das weiß man halt immer erst hinterher wirklich genau. Ich finde es aber einen guten Grund, mit Militäreinsätzen sehr zurückhaltend zu agieren.

  11. Das Elend des Krieges in Afghanistan jetzt für feministische Glaubenskämpfe zu missbrauche ist einfach nur ekelhaft. Dort sterben Menschen, werden gefoltert und unterdrückt. Männern geht es dort ebenso schlecht wie Frauen. Wer unter diesen Umständen berichtet, dass die „Frauenrechte“ in Afghanistan in Gefahr sind, hat schon ein mehr als krudes Verständnis von Menschenwürde, -rechten und dem damit einhergehenden Menschenbild.

    Ich kann nur hoffen, dass den Menschen dort schnell und gut geholfen wird. Vor allem den Kindern.

    Nein, es ist keine Hilfe, wenn Flüchtlinge über dubiose Schleuserkanäle nach Europa kommen. Die Hilfe muss vor Ort stattfinden, damit die Menschen dort ihr Land verteidigen und wieder aufbauen. Das Handeln der Weltgemeinschaft ist verantwortlungslos, die USA/Biden haben versagt, die Nato hat versagt. Und die „Frauenrechtlerinnen“ haben versagt. Offensichtlich haben diese den Frauen in Afghanistan nicht das geben können, was es braucht, um nachhaltig gesellschaftliche Änderungen zu schaffen. Die jetzige Situation ist auch einem versagenden Feminismus zu verdanken, der, statt die reale Problem von Frauen weltweit zu lösen, sich in Scheinkämpfe um den „alten weißen Mann“ erschöpft.

      • Die Frau zeigt keinen Mut, sondern respektiert schlicht die lokalen Sitten und Gebräuche. When in Rome, do as the Romans do.

        Und deswegen, weil die da nicht rumläuft wie eine Nutte vom Straßenstrich (siehe zB ihr Profilfoto) respektieren sie auch die „tapferen Freiheitskämpfer“.

        Ich hab zunehmend den Eindruck, dass die Taliban eigentlich eine ganz anständige Gruppe sind. Freilich haben die einen befremdlichen Moralkodex, aber sie halten sich wenigstens selber dran.

          • @Renton Der Vergleich mit Ordensschwestern ist fehl am Platz bzw ein Paradebeispiel für einen „Apfel und Birnen“-Vergleich. Es mag zwar auch ein Ausdruck des Glauben sein ist aber im wesentlichen Berufskleidung und keine von einem religiös-gesellschaftlichen Bekleidungskodex vorgeschrieben Verhüllung. Nonnen können sich im Gegensatz nähmlich ohne Repressionen, mindestens durch ihre Peer-Group, in der Öffentlichkeit auch in Zivil bewegen.

          • @Hexagon

            Du machst es Dir zu einfach. Es gibt genug Muslima, die das Kopftuch freiwillig tragen, einige sicherlich auch gegen den Druck ihrer Familie (Teenager, zum Beispiel, um ihre Eltern zu ärgern). Umgekehrt mag es Nonnen geben, die nur aufgrund sozialen Drucks oder einer erheblichen religiösen Macke ihren *hüstel* „Beruf“ ausüben. Beide Gruppen stellen mit einer Kopfwindel ihre religiösen Überzeugungen in der Öffentlichkeit zur Schau. Ich finde deren Überzeugungen gleichermaßen bescheuert, aber wenn man das Zurschaustellen bei den einen toleriert, dann bitte auch bei den anderen.

          • @Renton: der Nonnen-Vergleich hinkt insofern, als dass die stolz darauf sind, religiöse Spinner zu sein.

            Die gehen aber auch nicht in produktiven Jobs arbeiten oder erwarten gar, da ernst genommen zu werden.

            Gibt’s in islamischen Ländern ja auch nicht. Da hat vielleicht in der eher laizistischen Türkei mal eine Zollbeamte ein Kopftuch, aber die einzige echte Polizistin, die ich je gesehen habe, hatte rotblond gefärbte Haare und war körperlich so gebaut, als wäre das Einstellungskriterium „ein SEK verprügeln“.

          • @El Mocho

            Und meines Wissens gibt es keine Vorschrift, der alle muslimischen Frauen unterworfen sind. Die sind nämlich recht vielfältig in ihren Ansichten. Dass manche Spinner gerne allen Frauen Vorschriften machen möchten, ist davon unabhängig. Es gibt auch so manche Christen, die anderen Christen und sogar Nichtchristen ihre Vorschriften aufdrücken wollen. Bei Sterbehilfe tun sie das derzeit sogar, ich sage nur Jens Spahn. (Und das ist nur ein Beispiel.)

            Davon ab wundert es mich, wenn Du jetzt auf „Vorschrift“ abstellst. Vorhin hieß es noch, die sollten „unsere“ Sitten respektieren. Nun gut: Zu unseren Sitten gehört es, dass manche Leute religiöse Kleidung tragen. Warum sollen Muslima das dann nicht? Weil Du genau deren Religion besonders wenig leiden kannst?

          • @Renton
            „Dass manche Spinner gerne allen Frauen Vorschriften machen möchten, ist davon unabhängig. Es gibt auch so manche Christen, die anderen Christen und sogar Nichtchristen ihre Vorschriften aufdrücken wollen. “

            Nur, die Zahlenverhältnisse sind dann vielleicht doch ein bisschen anders…

          • „Nur, die Zahlenverhältnisse sind dann vielleicht doch ein bisschen anders…“

            Das stimmt allerdings. Die Zahl der Muslime, die mich bisher in meinem Leben hierzulande zu irgendetwas gedrängt, mir etwas aufgezwungen, oder mir Vorschriften auf Grundlage ihrer Moralvorstellungen gemacht haben, ist gleich Null.

            Es waren Christen, die meine nichtgläubigen Eltern zu meiner Taufe und mich damit in den Religionsunterricht genötigt haben. Es sind Kirchenglocken, keine Muezzinrufe, die die Lärmschutzvorschriften ignorierend mich dazu zwingen, nachts meine Fenster geschlossen zu halten. Es sind Christen wie Jens Spahn, die mir ein selbstbestimmtes Lebensende vorenthalten, weil es zu ihren Moralvorstellungen nicht passt. Es sind christliche Bischöfe, die von meinen Steuergeldern bezahlt werden, obwohl ich aus der Kirche ausgetreten bin, keine Imame. Die Liste könnte ich fortsetzen.

            Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich halte vom politischen Islam genau gar nix. Ich halte auch nichts von unpolitischen Moslems, denen Toleranz abgeht und die ijre Glaubensschwestern unter ein Kopftuch bzw. ihre Glaubensgeschwister ganz allgemein in ein Korsett von Verhaltensvorschriften zwingen wollen.

            Aber ich halte auch nichts davon, die Kleidung zum Vorwand zu nehmen, um Muslime auszugrenzen. Die Toleranz, die man Moslems zu recht abverlangt, und die von den allermeisten Moslems, die ich kenne, übrigens tatsächlich auch aufgebracht wird, muss man ihnen auch selbst entgegenbringen. Und mindestens solange bei uns Ordensschwestern in ihrer Tracht sogar Kinder unterrichten dürfen, finde ich es unsagbar albern, Muslimas das Tragen eines Kopftuchs in der Öffentlichkeit vorzuhalten und zu verlangen, sie sollten sich „unseren Sitten anpassen“. Gequirlte Scheiße, die nur eine Spaltung in Wir-Die bezweckt. So sehr ich El Mochos Kommentare meist schätze, hier bin ich mal ganz entschieden nicht einverstanden.

          • @Renton
            „Die Zahl der Muslime, die mich bisher in meinem Leben hierzulande zu irgendetwas gedrängt, mir etwas aufgezwungen, oder mir Vorschriften auf Grundlage ihrer Moralvorstellungen gemacht haben, ist gleich Null. (…)“

            Ich habe nicht umsonst von Zahlen-VERHÄLTNISSEN (also %ten der Christen/Muslime) geschrieben, nicht von den absoluten Zahlen. Und es sind alleine letztere, die hinter deinen Erfahrungen stecken.

          • In den Nachrichten sind ab und zu Berichte über sexuelle Bereicherung indigener Mädchen.

            Die Kinder der Flüchtlinge aus Afghanistan, mit denen ich in der Schule war, sind jetzt alle Anwälte. Das fällt aber in die von Dir bereits erwähnte „Schmarotzer“-Gruppe, also: weiß ich nicht.

          • Tja, ein paar werden Anwälte und einige andere betätigen sich als Kriminelle. Ich schätze mal, dass die Zahl der letzteren klar grösser ist als die der Anwälte. Und die in der Mitte? Wie gross ist der Anteil der AL-Geld- und Sozialhilfeempfänger? Was machen die Frauen? Das mag ja sein, dass es ein paar positive Ausrutscher gibt (ich kann mich noch an den erinnern, der mal in einer Böttinger-Sendung vor seinen Landsleuten gewarnt hat), aber es wäre doch naiv zu glauben, dass der afghanische Durchschnittsflü vom Land später mal die Renten sichert. Wer glaubt eigentlich solche Märchen? Vernünftige Einwanderung ist kontrollierte Einwanderung. Leider erfolgt gerade die nicht in Deu.

          • Dass „unsere“ Junta völlig versagt bei der Trennung zwischen guten und nutzlosen Immigranten ist seit Daueraufenthalt für Gastarbeiter eine statistische Tatsache. Das ist aber Politikversagen in grob meinem Geburtsjahr vor 40 Jahren; und das ist nicht die Schuld der Einwanderer. Oder der Deutschen. Sondern der strunzdummen Politiker wie der „Rassismus“ blökenden Medien.

            Das ist alles nicht meine Generation; da durfte man noch über die Feministinnen an der Uni lachen.

            Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber rede halt mal einfach mit Leuten, und wenn das Deine Putzfrau aus Ghana oder mit Kopftuch ist. Oder _echten_ Flüchtlingen. Für deutsche Verhältnisse sind die allesamt „rassistisch“ wie Seuche.

            Weil die nicht zum Spaß hier sind. Die echten Flüchtlinge und ordentliche Miganten finden ihre Heimat nämlich geil – das fehlt Deutschen, so ganz grundsätzlich. Und mir fiele da außer „Sozialleistungen“ jetzt auch nix ein.

          • Alles irgendwie richtig. Dass es unter Migranten erhebliche Animositäten gibt, ist auch klar. Frage mal einen Polen oder Türken, was er von Zigeunern hält. Aber zu sagen, die sind alle unschuldig wie die Lämmer, ist natürlich auch nicht korrekt. Wenn ich nach Deu komme und mich nicht benehmen kann, habe ich hier nix zu suchen. Und besonders schlimm sind die (pseudo)intellektuellen Luxusmigranten von Foroutan bis Ohanwe. die sich als Sprachrohre aufspielen, ohne von den Alltagsproblemen eine Ahnung zu haben. Die sind vollverantwortlich für den Mist, den sie erzählen. Ich bevorzuge als neuen Mitbürger ganz klar den Kioskbetreiber in der Nachbarschaft oder den Bauarbeiter, beide mit Migrationshintergrund, lege aber herumlungernde Jugendliche, die die Parks mit Shishagestank zuqualmen oder sich als Dealer betätigen oder mit fetten Schlitten durch die Stadt donnern, keinen Wert. DAS sind für mich die Schmarotzer, ungeachtet der verbockten Migrationspolitik.

          • Da gibt’s schöne Zahlen zu. Versechsfacht haben soll sich die Zahl der Anwälte seit 1990.
            Da mir der Mehrwert den das geschaffen haben soll irgendwie entgeht, würde ich der Schmarotzerthese beipflichten.

    • Wer unter diesen Umständen berichtet, dass die „Frauenrechte“ in Afghanistan in Gefahr sind, hat schon ein mehr als krudes Verständnis von Menschenwürde, -rechten und dem damit einhergehenden Menschenbild.

      So ist es. Und dazu noch die Ironie, daß der Kampfbegriff Frauenrechte hierzulande Sonderrechte / Privilegien für Frauen bedeutet. Die es, soweit ich den islamischen Staat Afghanistan kenne, dort eher nicht gibt, im Gegenteil.

    • Die Hilfe muss vor Ort stattfinden, damit die Menschen dort ihr Land verteidigen und wieder aufbauen.

      Wer sind diese „die Menschen dort“? Mich plagt der böse Verdacht, daß wir nur eine kleine Minderheit in einer westlich orientierten Mittel- bis Oberschicht wahrnehmen bzw. in den Medien vorgestellt bekommen – eben die guten Freudinnen unserer feministischen PolitikjournaktivistInnen, und daß der größte Teil der Bevölkerung als unwichtig und rückständig weggeblendet wird.

      Fatalerweise ist aber dieser Teil der Bevölkerung zu beliebig großen Opfern bereit. Warum? Weil sie für tief verinnerlichte „Werte“ kämpfen (die leider das exakte Gegenteil unserer Werte sind). Brendan O’Neill schreibt in einer ausgezeichneten Analyse der historischen Demütigung der USA / des Westens:

      … there is the corrosive cultural dynamic. This might just be the most important factor in the Afghan humiliation – the fact that the US, and the West more broadly, clearly lacks the cultural resources necessary for a clash of civilisations. This wasn’t just a territorial battle, a fight over the land of Afghanistan. It was also a cultural clash. It was a war between one side that has very strong beliefs and is more than willing to die for them, and another side that doesn’t know what it stands for anymore and would rather avoid risk and self-sacrifice if at all possible.

      This was always the West’s problem in Afghanistan: it lacked faith in the very values it claimed to be delivering to that benighted country. …

      • Scholl-Latour wurde seinerzeit, gerne auch in Talkrunden, nicht müde, darauf hinzuweisen, dass die Vorstellung, dass da Millionen von Menschen sitzen und darauf warten, vom Westen befreit und in das Paradies der freiheitlichen Demokratie geführt zu werden, nicht weiter von der Realität entfernt sein könnte. Er bezeichnete die in diesen Gegenden vorherrschenden Wertvorstellungen als vollständig inkompatibel mit den unseren.

        Das triggerte gutmenschelnde Politdarsteller in besagten Talkrunden immer bis zum Anschlag, weil es erstens die Sinnlosigkeit und Idiotie der Militärkampagnen vom ersten Moment an bloßstellte und auch eine Absage erteilte an die auch damals gerade in linksgrünen Kreisen sehr populäre Vorstellung unbeschränkter Migration aus diesen Kulturkreisen in den unseren. Man kann halt nicht so einfach erwarten, Millionen von Menschen aus radikalislamischen Ländern mit entsprechender Erziehung und Sozialisierung hier einfach nur reinzulassen und zu glauben, die würden wie von Geisterhand beim Überschreiten der EU-Außengrenzen zu freiheitsliebenden Musterdemokraten.

        • Leider fehlt in unserer Zeit seine fundierte und kompetente Lage-Beurteilung; mit den entsprechenden Konsequenzen beachtet wurde diese Stimme aber auch damals schon nicht von der „gutmenschlichen“ Obrigkeit.

    • Da wird kein Elend des Krieges für feministische Glaubenskämpfe missbraucht! Es ist vielmehr so, dass dieser Bundeswehreinsatz missbraucht wurde für solche Glaubenskämpfe! Allein diese absurde mediale Notwendigkeit, den Einsatz über Jahre zu rechtfertigen, weil man dort Mädchenschulen baut, allein dort Gender an der Universität Kabul einzurichten. Den Einsatz insgesamt als Einsatz für die afghanischen Frauen zu framen, das war doch absurdes Theater. Und das ‚Ehren‘ der toten Soldatinnen und Soldaten (sic!) obwohl dort nur Kameraden gefallen sind, ist ein Beispiel feministischer Unverfrorenheit.
      Und noch etwas: 2015 standen am Münchner Hauptbahnhof überwiegend Menschinnen mit Plüschtieren in den Rucksäcken und haben die Flüchtlinge fast schon frenetisch herbeibegrüßt. Wären dass überwiegend ‚flüchtende‘ junge Frauen gewesen, der Spuk wäre ganz schnell vorbei gewesen, denn diese intersexuelle Konkurrenz hätte die versammelte feministische ‚Elite‘ unseres Landes nicht ausgehalten, keine Sekunde! So wenig Patriarchat unter den Geflüchteten wäre umgehend eingestellt worden. Da hätte die Diakonie zu den integrativen Zuführungen in Kirchenräumen zum Schluss noch junge deutsche Kerle einladen müssen. Wo wären die Vulvenmalenden da womöglich hingekommen!
      Und jetzt zur Situation der afghanischen Helfer und der Absolventinnen und Besucherinnen der Mädchenschulen. Jawohl, wir hätten uns kümmern müssen. Und ja das Merkel hätte schon vor Wochen sagen müssen, die holen wir, das ist moralische Pflicht (das glatte Gegenteil, des moralistischen Gesäusels von 2015). Hat sie aber nicht und deshalb wurde sichtbar, was das für eine ist (wieder mal). Aber hätten die moralistischen Damen es wirklich ausgehalten, wenn auch nur 10000 junge Afghaninnen aus diesen in unseren Landstrichen propagandistisch ausgeschlachteten Mädchenschulen wirklich gekommen wären neben den Helfern? Gut dass wir jetzt nicht mal mehr ausfliegen können. Man wird den Verdacht nicht los, das sei alles so geplant gewesen vom feministischen Pack, das uns da regiert von Merkel bis Maas, von Schulze bis K-Karrenbauer. Von den heimlich mitregierenden Grünen ganz zu schweigen. Das Öffentlich-rechtliche gendert fleißig mit zu den Nachrichten vom Desaster und Frau Slomka vergießt fast ein paar Krokodilstränen angesichts des sehenden Auges herbeigeführten, lebensbedrohlichen Elends der Betroffenen.

  12. Hat man bzgl. Afghanistan eigentlich schon etwa von unseren tapferen gratismutigen Fxxxxnkxxxxrinnen mit Migrationshintergrund gehört, die ansonsten bei jeder BLM- oder metoo-Demo auf dem Baum sind (oder runterhüpfen), um die bei uns nicht vorhandenen Frauenrechte einzufordern oder sich über die schlimme Diskriminierung muslimischer Frauen durch „pöse“ weisse Männer zu beklagen? Mir ist da noch keine Reaktion aufgefallen, weder von der Intelligenzbestie Chebli, noch vom Schminktopf Hübsch, noch von der Personifizierung des Antirassismus Hasters, noch von der lärmenden Kuhnke, noch von der pseudointellektuellen Foroutan. Das sind durch die Bank privilegierte Luxusgeschöpfe, die an den Zitzen des Merkelsystems hängen und einen fatalen Hang zur Islamophilie haben oder selbst Muselantinnen sind. Jetzt wäre es mal an der Zeit, mal wirklich mutig zu sein und etwas anderes als das übliche pseudofeministische Geschwafel abzulassen. Aber diesen Schlitzträgerinnen geht es hier einfach zu gut, da geht man echten Problemen eben aus dem Weg.

      • Tja, ich gebe zu, sie sagt etwas und zwar genau das, was unsere Politiker uns seit Beginn des Einsatzes erzählen. Gleichzeitig unterstützen genau diese Politiker aber das Wirken des Politischen Islams in diesem Land und verkennen die Tatsache, dass die islamische und die westliche Zivilisation nicht kompatibel sind. Im Westen wächst die Zahl der Kopftuch- und Burkaträgerinnen, aber das Kernproblem haben die islamophilen Pseudofeministinnen immer noch nicht erkannt. Und das Auftreten des durchschnittlichen Afghanen bei uns unterscheidet sich nur geringfügig vom Verhalten der Taliban. PS: Leider kann ich bei litter nicht mitlesen, weil mir der Zutritt verweigert wird.

      • Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, dass wir, der Westen, für Afghanistan und deren Vorstellung von Menschenrechten verantwortlich sind. Es gäbe ja noch eine Menge andere Staaten, in denen es auch nicht rosig ausschaut. Etwas mehr vor der eigenen Türe kehren und etwas weniger Missionarsgeist. Es ist dieser Omnipotenzwahn des Westens, der Glaube, wir könnten die Dinge in Afghanistan oder sonstwo regeln, während wir nicht mal in der Lage sind, jedem Bürger hier ein Dach über dem Kopf zu garantieren, nebst einer Menge anderer Probleme, die hier und heute nicht gelöst sind. .

  13. … helfen muss aber wie soll das effektiv gehen?

    Ganz einfach: man wollte doch sowieso diese toxischen Männlichkeiten irgendwie loswerden, also:

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ksk-hilft-1800-100.html
    Eliteeinheit KSK aus Calw soll in Afghanistan helfen
    Stand 16.8.2021, 18:04 Uhr

    https://www.bild.de/politik/2021/politik/afghanistan-neben-fallschirmjaegern-auch-elite-einheit-ksk-in-kabul-im-einsatz-77406070.bild.html
    Neben Fallschirmjägern auch Elite-Einheit KSK in Kabul
    17.08.2021 – 09:46 Uhr

    Moment – „helfen“ ist positiv besetzt, müßte es nicht Fallschirmjäger*_:Innen heißen?!? Hier werden wieder mal die helfenden Frauen unsichtbar gemacht! Ich verlange eine Sondersendung parallel auf allen gleichgeschalteten ÖRR-Kanälen und eine Hashtag-Kampagne, um endlich die fehlende Gleichberechtigung deutscher Frauen zu thematisieren!!!

    • Tja, vor ein paar Wochen waren das noch alles böse Nazis die kurz vor dem Putsch waren.
      Aber kaum brennt die Hütte, springen die wieder ins Feuer.

      Vor den Kerlen mit korallenrotem Barrett kann ich nur meinen Hut ziehen.

  14. Man kann und konnte bei dem Thema auch mal wieder sehr schön die Geschlechterempathielücke studieren. Noch vor ein paar Wochen, als die Taliban noch weiter vom Sieg entfernt waren, habe ich Sendungen gesehen, in denen von Frauen berichtet wurde, die fürchteten, im Falle eines Talibansieges nicht mehr in die Schule zu dürfen und zurück an den Herd zu müssen. Nicht schön, aber man beachte bitte: Keine von ihnen fürchtete eine Gefahr für Leib und Leben. Aus meiner Erfahrung mit afghanischen Flüchtlingen weiß ich, dass die Taliban mit Männern anders umspringen. Nach der Eroberung von Kundus hat ein Junge nie wieder etwas von seinem Vater gehört: Die Taliban hatten schon vorher gedroht, ihn wegen seiner Arbeit als Polizist umzubringen (so, wie seinen Onkel, der deshalb zusammen mit dem Jungen geflohen war).

    Und jetzt heißt es: „Holt Frauen und Mädchen aus Afghanistan raus!“ Warum? Weil ihnen ein Leben in Unfreiheit droht? Immerhin leben sie noch, und wer glaubt, die Gesellschaftsordnung der Taliban böte Männern ein mehr an Freiheit, irrt meines Erachtens gewaltig. Die Männer haben andere Freiheiten, nicht mehr. Die Freiheit, ohne Gesichtsverhüllung durch die Straßen zu gehen, zum Beispiel; die Freiheit, auf derselben Straße zu verrecken, wenn sich niemand um sie kümmert, weil sie Männer sind, zum Beispiel. Ich bin mir nämlich sicher, Frauen werden auch bei den Taliban ein vergleichsweise engmaschiges soziales Netz vorfinden, dass sie schützt und stützt; das war schon immer so in der Weltgeschichte. Aber hey, eine sozial geschützte Frau in relativer Unfreiheit ist ein größeres Problem als ein Mann, der von den Taliban an einer Straßenlaterne aufgeknüpft wird. Dessen Probleme möchten diese Frauen bestimmt gerne haben!

  15. Kürzlich war ein General der Bundeswehr zu hören, der in Afghanistan war. Er sagte, die afghanische Armee wisse offenbar nicht, wofür sie kämpfen solle.

    Wikipedia über den führenden Stamm der Paschtunen: „Die Paschtunen sind überwiegend sunnitische Muslime. Ihre Gesellschaft wird hauptsächlich durch das Stammeswesen mit seinem strengen, stark vom orthodoxen Islam geprägten, Ehrenkodex Paschtunwali bestimmt. Die Paschtunen sind in agnatische Stammesgruppen, Sippen und Clans organisiert, die sich auf gemeinsame Ahnen berufen. Ein Volksgefühl existiert bei den meisten in ländlichen Gebieten lebenden Paschtunen bis heute nicht. Vielmehr steht jeder Stamm als Verband für sich und betrachtet andere Stämme zum Teil als fremd und feindlich.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paschtunen#Kultur

    Eben, wenn es kein Volk und keine Nation gibt, für die man kämpfen könnte, dann kämpft man eben für seinen Stamm, gegen alle anderen Stämme.

    Nun hatten die ja 20 Jahre Zeit, ihre Gesellschaft zu modernisieren, die Koranschulen zu schließen, massenhaft unverschleiert auf die Straße zu gehen, die Homoehe einzuführen, unter dem Schutz der Nato. Haben sie nicht getan, offenbar weil sie es gar nicht wollten. Jetzt laufen alle vor den Taliban weg, aber man selber will offenbar auch ein islamisch-konservatives Leben, nur ohne öffentliche Hinrichtungen o.ä.

    Da zeigt sich für mich das Hauptproblem des Westens mit dem Islam. Irgendwie glauben alle, die Moslems wollten so leben wie wir, in Frieden und Wohlstand mit viel persönlicher Freiheit (und wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt, werden sie umgehend eine Demokratie errichten). Frieden und Wohlstand wollen alle Menschen, aber für manche ist es halt noch wichtiger, nach den Geboten Gottes zu leben. Und wenn die nur mit Gewalt durchzusetzen sind, dann gibt es eben keinen Frieden.

    • Letztlich wollen auch die Afghanen langfristig in Freiheit leben. Vor allem die jungen. Die wollen das häufig jetzt schon – siehe Malala.

      Es ist ein graduelles Problem. Es braucht sein Zeit. Man sollte den Leuten nicht die Entwicklungsfähgikeit absprechen. Der entscheidende Punkt ist: Sie sind im Ganzen eben noch nicht so weit.

      Die Kritik sollte jedenfalls nicht dahin ausarten, daß man so tut, als wollten die Afghanen immer so leben. Es braucht halt seine Zeit, um in Moderne und Demokratie anzukommen. Und da hat der Westen eben Scheiße gebaut mit dieser Fehleinschätzung. Es gibt mittlerweile schon recht viele junge, moderne Afghanen. Sie sind aber halt nicht bestimmend für die Kultur des Landes.

      PS: Ich dachte immer, Erziehung is‘ egal. Jetzt ist die islamische Erziehung auf einmal total schlümm und bringt kulturinkompatible Musels hervor..Tut sie ja auch. Die Gene sind aber wohl nicht mehr so entscheidend auf einmal.

      http://www.alice-miller.com/de/woher-kommt-das-grauen/

  16. Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass es Auswirkungen auf die Bundestagswahl haben könnte, wenn im September verstärkt Afghanen in deutschen Städten auftauchen. Und zwar in einem Sinne, der allen außer der AfD nicht passen dürfte. Mal sehen was sie sich einfallen lassen.

  17. Es gibt ja auch bei uns genug Geschichten über Menschen mit Migrationshintergrund, die jahrelang hier leben und dennoch Ehrenmorde (oder sonstige arachaische Bräuche) ganz töfte finden. Es ist naiv zu glauben, dass man Menschen einfach so ändern könne. Aber in linken Kreisen ist man natürlich anderer Meinung.

    Ich hoffe wirklich, dass wir kein neues 2015 erleben werden. Die Gesellschaft ist so schon gespalten genug.

    • Ich hoffe wirklich, dass wir kein neues 2015 erleben werden

      Die Türkei sorgt jedenfalls schon einmal vor:

      https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/t%c3%bcrkei-baut-wegen-afghanischer-fl%c3%bcchtlinge-mauer-zum-iran/vi-AAMEIY8
      Türkei baut wegen afghanischer Flüchtlinge Mauer zum Iran
      28.07.2021

      Man hat das Problem aber schon seit längerem erkannt bzw. die solidarische Lösung unter islamischen Freunden gefunden:

      https://www.tagesschau.de/ausland/asien/tuerkei-iran-mauer-101.html
      Türkei errichtet Mauer
      Ein Bollwerk an der Grenze zum Iran
      Stand: 28.12.2020 13:33 Uhr

      PS: was ist eigentlich aus den Protesten gegen Trump bzw. gegen die Vergrößerung der Mauer an der Grenze nach Mexiko geworden?

    • „Ich hoffe wirklich, dass wir kein neues 2015 erleben werden.“

      Totales Blödsinns-Narrativ, welches mal wieder von der Annahme ausgeht, dass die Afghanen gar nicht anders sind als wir und auf die Unterdrückung durch die Taliban nur mit Flucht reagieren können. Das betrifft nur 1000de bis 10000de, die kann man locker aufnehmen. Vor allem auch weil die auch wirklich die Zelte da abbrechen wollen und dem tribalistischen Denken schon entwachsen sein dürften.

      • Und was ist mit denen, die zwar nach der Scharia leben wollen, aber noch viel lieber nach der Scharia in einem westlichen Land mit gigantisch höherem Lebensstandard leben wollen, weil Afghanistan nun mal ein shit hole ist? Woher willst du wissen, dass nur die gehen, die auch wirklich mit dieser archaischen Kultur nichts mehr zu tun haben?

        • Muss ich dir Recht geben, Mispel. Alex‘ Mutmaßung scheitert meines Erachtens an der bereits erfolgten Realität, denn nach seiner Maßgabe, wer einzig Interesse an einer Immigration nach Deutschlanl haben könnte, hätten wir auch aus all den anderen Ländern bis heute nur einige tausend hierher bekommen dürfen. Aber dass dem nicht so ist, ist ja das große Problem unserer Einwanderungspolitik. Zum einen haben wir das Land in so kurzer Zeit mit derartigen Unmengen an Migranten überschwemmt, dass Behörden, die für die Durchsetzung unser Einwanderungs- und vor allem Asylgesetze zuständig sind, gar nicht mehr in der Lage waren und sind, dieser Aufgabe noch angemessen nachzukommen.

          Aber es ist auch unübersehbar, dass sich weitere Probleme daraus ergeben, dass viele dieser Migranten, legal oder illegal (aber dennoch notgedrungen geduldet, weil siehe Absatz hierüber), kaum integrierbar sind, weil sie eine Integration in unsere Gesellschaft, unsere Kultur mit ihren Werten offen ablehnen, weil sie eben jene Kultur und Werte verachten. Sie haben also gar kein Problem mit der Kultur ihrer Herkunftsländer, mit dem dortigen religiösen Fundamentalismus, kommen aber dennoch aus anderen Gründen hierher. Ich sehe keinen Grund, warum das mit Afghanistan so massiv anders sein sollte, würden wir auch in diese Richtung eine uneingeschränkte Einladung an jeden aussenden, wie es einst Angela Merkel in Richtung Syrien und Co. getan hat.

      • „Dem tribalistischen Denken entwachsen…..“……hahahaha…….der ist gut……einmalig. Das ist jetzt wieder das Goldstück/Fachkraft/Kulturbereicherer-Märchen. Sag mir nicht, Du glaubst das immer noch? Es wird definitiv gewarnt vor neuen Flü-Strömen und die werden kommen.

    • Krass.
      Nehmen wir mal an, eine talibankritische, westlich orientierte Familie gerät dort jetzt ins Visier. Dann sollen Frau und Kinder ins Evakuierungsflugzeug gelassen werden – der Vater hingegen wird abgewiesen und anschließend erschossen – weil er halt ein Mann ist.
      Die Kinder haben fortan keinen Vater mehr.
      Alice Schwarzer würde vielleicht argumentieren: „Wozu brauchen Kinder einen Vater?“

  18. Wer meine post neulich aufmerksam gelesen hat, der wird sich vielleicht an meine Erläuterung erinnern, was „Tragödie“ bedeutet: nämlich dass höhere Mächte (wie zB Götter) diese verursachen. Und damit wird klar wie die NYT hier jede Verantwortlichkeit für Afghanistan mit diesem Begriff wegwischen möchte. Was kein Wunder ist, denn die NYT ist fanatisch progressive, pro-islamistische Journaillie:

    • Die Taliban scheinen da mitmachen zu wollen:

    • Das besonders schöne daran ist, dass man nach islamischen Glauben nicht ins Paradies kommt, wenn man von einer Frau getötet wurde. Weshalb die Gotteskrieger auf die ganz schön schlecht zu sprechen sind.

  19. Die Taliban fordern die Frauen auf, sich an der Regierung zu beteiligen.
    Das klingt nicht nach Hardcore-Scharia, sondern eher nach Scharia Light.
    Passt den bundesdeutschen Medien nicht und sie zweifeln es „natürlich“ an.

    Außerdem muss man ja derzeit alle „Hilfskräfte“ aus der „Taliban-Hölle“ ausfliegen.

    • Nee, ist keine Hardcore-Scharia. Wie sollte es auch? Heavy Metal ist bekanntlich unislamisch.

      Habe jüngst im Radio gehört, daß kleine Mädchen von den Taliban im Zuge der Machtergreifung gefangengenommen und drangsaliert wurden, weil sie Sandalen anhatten, wo man die nackten Füßchen durchsehen konnte. Damit wollten sie nach Meinung der Taliban Männer verführen und anderes ungehöriges Zeug machen.

      Du scheinst etwas paranoid zu sein, liebe Heike. 🙂 Darauf deuten deine spekulativen Zwangsdeutungen. 🙂

      Ich bin gegen Muttis gutmenschelnde „Asylpolitik“ von ehedem. Aber wenn es irgendetwas Sinnvolles und ethisch Gebotenes in dem Zusammenhang gibt, dann die Aufnahme von afghanischen Ortskräften.

      Das wäre dann mal eine halbwegs realistische und auch ethisch weniger fragwürdige Asylpolitik als die von 2015.

      http://www.alice-miller.com/de/woher-kommt-das-grauen/

  20. Islamischer und christlicher Fundamentalismus ist nur dann total verkehrt, wenn er militaristisch oder koran- oder bibelbezogen ist. Leider ist das im Moment in Afghanistan der Fall.
    Christlicher Fundamentalismus ohne Bibelbezug kann aber auch positiv sein. Zum Beispiel ist es vernünftig, Abtreibungen und Verhütung (die evtl. gesundheitsschädlich ist) verhindern zu wollen. In allen Zeitabschnitten, in denen ein Mensch kein Kind möchte, sollte er einfach keinen sexuellen Kontakt haben. Denn ein sexueller Kontakt mit Verhütung ist eigentlich nicht erfüllender als solo-sexuelle Tätigkeit. Solo-sexuelle Tätigkeit (Masturbation) muss stark reduziert oder eingestellt werden. Und Pornographie gehört abgeschafft.

  21. Wen wundert das denn? In Ägypten waren nach dem ach so tollen „Aufbruch“ mit den westlichen „Werten“ usw. auch nach kürzester Zeit die islamischen Fundamentalisten am Ruder. Mit vollem Rückhalt der Mehrheit.

    Wir sollten einfach mal akzeptieren, dass das Regionen sind, die selber keine eigene Aufklärung hervorgebracht haben und mit unserer Version niemals nennenswerten und vor allem niemals freiwilligen Kontakt hatten. Und deren Bevölkerung daher geistig gesehen ganz, ganz überwiegend noch (bzw. wieder) auf dem Level zwischen Eisenzeit und früher Neuzeit angesiedelt ist, auch wenn sie in der Lage sind (ihnen zur Verfügung gestellte) moderne Technik und Waffen nach Anleitung zu benutzen.

    Reformen müssen da von innen kommen, sonst scheitern sie immer wieder. Und wenn sie nicht kommen, dann will sie da eben auch (fast) niemand. Die Aufklärung in Europa hat auch kein Hegemon von woanders mitgebracht, die Zeit war hier reif dafür, das ist alles.

    • Sehe ich auch so.
      Womöglich war das Leben in der Eisenzeit auch gar nicht so übel. Und ein Vogel, der nach seinem halben Leben aus dem Käfig soll, der genießt die Freiheit vermutlich nicht wirklich.

      Vielleicht war unsere sog. Aufklärung auch eher eine Umklärung. Denn wir leben wirklich nicht in einer Welt der allumfänglich Wissenden.
      Daher ist es schon sehr übergriffig und egozentrisch, denen unser Leben aufzwingen zu wollen.

      • Vor allem ist es ziemlich dumm, das zu tun, indem man bis an die Zähne bewaffnet da einmarschiert und denen, während man ihnen Bomben aufs Dach schmeißt, schulmeisternd und herablassend erzählt, wie sie gefälligst zu leben hätten, um endlich zur Glückseligkeit zu finden. Von völlig lebensfremdem Schwachsinn wie deren ganzer Genderquark dabei sogar mal ganz abgesehen, der die dortigen Menschen wohl endgültig zu der Frage kommen lässt, wer denn hier nun gerade wirklich der verblendete, religiöse Fundamentalist ist.

        Allein von einem Marketingstandpunt aus betrachtet, ist das wirklich ein Totalversagen des Westens.

        • Es war nicht „der Westen“, der hier verdsagt hat, sondern in erster Linie der moderne Progressivismus, der in Afghanen und Co Menschen sehen wollte, die gleichzustellen seien mit allen anderen. Das ist das Werk von Edward Said und seinen postkolonialen Akolyten, aber nicht nur. Selbst der grosse Gegenpol von Said, Bernard Lewis, der den Aufstieg des Islam vorhersah, dachte, simples demokratisches nation-building (wie im Irak erstmals grossflächig erprobt und krass gescheitert) würde ausreichen um die Leute auf ganz andere Ideen zu bringen.

      • Naja, da war man mit 30 halt schon dem Tode geweiht, selbst als höhergestellte Person. Ich würde ungerne in der Eisenzeit leben wollen, und ich glaube wer auch immer das gerne täte (gibt ja auch diese Paläo-Heinis, die nicht begreifen, dass sogar jedes wilde Tier instinktiv gekochte Nahrung bevorzugt, wenn es sie kriegen kann) begreift schlicht nicht, was das bedeuten würde und hat stattdessen völlig absurde Vorstellung von quasi „romantischer“ und inhärent „guter“ Natur.

        Technisch gesehen ist man in diesen Ländern ja auch durchaus schon weiter (freilich kaum mehr aus eigenem Antrieb, dass die islamische Welt einmal die Innovationsmaschine der Welt war, ist lange, lange her und deren damaliger Wettbewerbsvorteil beruhte ja im Grunde nur darauf, dass die Leute in Europa durch die Religion noch dümmer gehalten wurden), nur sind eben deren Vorstellungen von der Welt immer noch fast unverändert die selben wie damals.

  22. Ja, ähnlich schockierend.

  23. Nein, also ganz klar: die einzige Tugend ist die, die die Grünen schon von Anfang an vertreten haben und die die grüne Kern-DNA schlechthin ist: gar kein Militär zu haben und natürlich auch keine Polizei. Alles Nazis und stehen jeder progressiven Entwicklung der Gesellschaft nur im Wege!

    Nur Mut! Schaffen wir das Militär ab! Das Geld wird für das Bauen von Wohnungen und andere soziale Belange viel nötiger gebraucht!

    „Die kommende US-Präsidentschaft von Joe Biden bietet die Chance für eine Wiederbelebung des transatlantischen Verhältnisses. Damit diese nicht vergeben wird, muss Deutschland endlich bereit sein, im NATO-Bündnis wie zugesagt zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung zu investieren.“

    https://starke-meinungen.de/blog/2020/11/08/die-transatlantische-renaissance-gibt-es-nicht-zum-nulltarif/

    Da Biden ja indirekt klar gemacht hat, dass auch das „transatlantische Verhältnis“ fragwürdig ist, braucht Deutschland dieses 2 % Ziel auch gar nicht mehr zu berücksichtigen. Wie praktisch für die Verfechter der „sozialen Gerechtigkeit“, die sicher schon bald ihre Chance auf Abziehen der Gelder vom Militär realisieren werden können ….

    „Es liegt Weisheit in dem alten lateinischen Sprichwort „Si vis pacem para bellum“ (‘Wenn du Frieden willst, bereite Krieg vor.’)“

    Die Weisheit, nach der gehandelt wird scheint allerdings zu sein: Und wenn du Krieg willst, dann bereite den Frieden vor. Wohlan, liebe Grüne! Aber dann zu tun, als hätte man das alles nicht gewollt und sogar das Gegenteil erreichen wollen, wie Beck versichert: warum diese lächerliche Unehrlichkeit? Ist dem Beck sein Gaslighting nicht peinlich?

    • „Kaputtgespartes Militär“
      Mit Verlaub, wir geben rd. 53 G€/anno für die Kriegsvorbereitung aus. Das ist Platz 7 weltweit. Israel gibt nur knapp 22 G€/anno aus und sind in der Lage den ganzen nahen Osten in Schach zu halten.
      Aber die haben auch keinen Cent zum Verschwenden.
      Je mehr wir unserem MIK in den Rachen werfen desto hungriger wird er.

      • Grundsätzlich korrekt, aber der Kern des ganzen ist ja die unfassbare Heuchelei, wenn solche Kommentare von Grünen kommen, die in der Tradition stehen, Soldaten pauschal als Mörder zu betrachten und heuer auch Polizisten unisono für Rassisten und Nazis zu halten. Aber kaum zeigt die Realität mal ihr hässliches Gesicht in einer Deutlichkeit, dass keiner dran vorbeischauen kann, sind es gerade diese Typen, die über ihr ganzes Geschwätz von gestern das Mäntelein des Schweigens legen und sich aufspielen, als hätten sie es ja schon immer gewusst und gesagt.

        Das ist wirklich Verlogenheit hoch fünfzig.

      • „wir geben rd. 53 G€/anno für die Kriegsvorbereitung aus. “

        Hä? Ich sehe, dass die BW sich noch auf absolute Schrottflugzeuge wie den Tornado verlassen muss. Und dass man nicht mal mehr von „bedingter Abwehrfähigkeit“ sprechen kann.

        Wir sollten uns gleich auf das Niveau unser zukünftigen Gegner begeben, ein paar pickup trucks mit Geschützen drauf und ein paar preiswerte Kalaschnikows tuns ja auch und sind bestimmt noch besser und effektiver als der Schrotthaufen, der sich heute Bundeswehr nennt.

        • 53 Mrd. pro Jahr heißt ja auch nicht, dass diese in verteidigungsrelevante Sachen investiert werden. Gender- und Antirassismuscoaches brauchen eben genauso Geld, wie die Firmen, die unsere Panzer auf die Bedürfnisse hochschwangerer Frauen anpassen – dass diese dann auch gleich einsatztauglich gemacht werden sollen, hat denen bei Auftragserteilung letztlich dann sicher niemand gesagt… 😉

          • Das ist mein Punkt, ob 53 oder 106 G€ ausgegeben werden, das würde nur das Ausmaß der Vergeudung erhöhen aber an der Kampfkraft wenig ändern.
            Davon abgesehen, wir sind nicht von Gegnern umgeben wie früher, also warum die ganze Kohle überhaupt ausgeben?
            Solange diese Regierung nicht mal die Landesgrenzen schützen will warum dann das Land an Niger und Syr Darja verteidigen?

  24. Alice Schwarzer schreibt dazu jedenfalls in der österreichischen Presse, man möge nur mehr Frauen und Kinder aufnehmen:

    Ich würde sogar noch weiter gehen. Wir sollten nur Intersexuelle, Nonbinäre und Genderfluide aufnehmen.

    Man muß sich klarmachen, daß dieses Fiasko nur das Spiegelbild unserer Islam-Innenpolitik ist. Auch nach innen haben die meisten Leute einen völlig unrealistischen Blick auf die vormoderne Shithole-Kultur des Islams.

    Afghanische Intellektuelle würden das Land vermutlich verteidigen. Sie laufen aber nur selten mit Waffen herum oder gelüsten nach militärischen Konflikten.

    Die afghanischen Soldaten wiederum sind keine Intellektuellen und halten vom Westen vermutlich wenig. Warum sollten sie eine westliche Fake-Nation verteidigen wollen?

    In jedem Land der Welt war der Weg zur Demokratie ein mühsamer, leidvoller Kampf. Autoritäres Denken mußte überwunden werden etc. Langsam, organisch, evolutionär – bis die Gesellschaft irgendwann reif dafür war.

    Der Blick des Westens auf den Islam ist jedenfalls hochgradig naiv und verleugnet gewissermaßen auch die eigene Geschichte. Wer wirklich etwas in der islamischen Welt erreichen will, sollte liberale und demokratische Kräfte unterstützen. Schaffen müssen es die Leute alleine.

    Im übrigen ist es normal, daß Menschen, die als Kinder in Koranschulen im Namen der Religion geschlagen und mißhandelt werden und nichts anderes kennen, es auch völlig normal finden, später Andersdenkende und „Blasphemiker“ im Namen der Religion zu töten oder zu foltern.

    Nur ein bißchen „Küchenpsychologie“ von mir für all diejenigen, die über ein bißchen emotionale Intelligenz verfügen und das Pseudo-Expertentum diverser Gelehrter hinterfragen.

    http://www.alice-miller.com/de/woher-kommt-das-grauen/

  25. Chebli konstatiert die „Wertlosigkeit unserer „westlichen Werte““

    „Dieses Bild wird in die Geschichte gehen. Es steht nicht nur für unermessliches Leid, für Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Unmenschlichkeit. Dieses Bild steht für die Arroganz des Westens und die Wertlosigkeit unserer „westlichen Werte“.“

    Was für eine ungeheure Verleumdung, und das von einer tragenden Säule der deutschen Gesellschaft, einer Staatssekretärin und überdies für „bürgerliches Engagement“ zuständig.

    Das Bild zeigt ganz im Gegenteil die wahren Werte des Westens: Mitleid und Mitmenschlichkeit. Hier werden Menschen einfach um ihrer selbst willen gerettet, nur weil sie Menschen sind.

    Chebli verkehrt das perfiderweise ins genaue Gegenteil. Das Bild, das Zeugnis von der Menschlichkeit des Westens ablegt, wird dazu benutzt die Menschlichkeit des Westens grundsätzlich zu diffamieren!

    Für Chebli muss „compassion“ ein unverständliches Fremdwort sein oder eine verachtenswerte Sache.

  26. Möglicherweise regt das ganze aber auch einen Denkprozess an? Wenn die Afghanen trotz entsprechender äußerer Bedingungen ihre Gesellschaft nach 20 Jahren nicht modernisieren und sofort in den alten Zustand zurück fallen, warum sollten denn muslimische Migranten in Deutschland sich integrieren, nur weil sie am deutschen Wohlstand partizipieren können? Die werden nach 20 Jahren genau so sein wie vorher.

    Das Leben vom Geld der Ungläubigen ist aus der sich von Muslimen nichts ehrenrühriges.

    „As Caliph Umar is reported to have written, “God made this clear to you and to us when He said in His book, ‘Fight against those who do not believe in God nor in the last Day, who do not hold forbidden what God and his apostles have forbidden, who do not practice the religion of truth but are of those to whom a Book has been given, until they pay the poll tax from their hand, they being humbled’ [Quran 4:29].… Have you considered if we take them [as slaves] and share them out, what will be left for the Muslims who come after us? By God the Muslims would not find a man to talk to and profit from his labors. The Muslims of our day will eat [from the work of] these people as long as they live, and when we and they die, our sons will eat their sons forever, as long as they remain, for they are slaves to the people of the religion of Islam as long as the religion of Islam shall prevail.” Abu Yusuf, Kitab al-Kharaj, trans. and ed. by Bernard Lewis, Islam from the Prophet Muhammad to the Capture of Constantinople (Oxford: Oxford University Press, 1987), 2:224.

    • Das Problem sowohl der linken Integrationsignoranten als auch der eingewanderten Muslime ist, dass sie beide den Zusammenhang zwischen dem hiesigen Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit und den politischen, gesellschaftlichen und philosophisch-religiösen Strukturen nicht sehen und verstehen (wollen).
      Dass dieses Land nichts davon halten kann wenn man Strukturen und Religionen aus Shitholes wie Afghanistan integriert, sondern das das absolute Gegenteil erreicht wird schlicht nicht wahrgenommen.
      Die gehen davon aus, dass das Ziel eben eine Bundesrepublik mit Gewerkschaften, Mitbestimmung, Sozialhilfe UND Islam sein kann. Und das ist totaler Blödsinn.
      Man kann sich ja mal ansehen was für ein Kraftakt es immer noch ist die Wiedervereinigung zu stemmen. Und gemessen am Islam sind die DDR und die BRD nicht besonders unterschiedlich gewesen. Und trotzdem (und obwohl man das politische System der BRD übernommen hat) wirken die Unterschiede bis heute nach. Manchmal zum guten, manchmal zum schlechten.
      Ein funktionierendes Deutschland mit einem starken Islam geht nicht. Islam bedeutet immer Korruption, Nepotismus und Autokratie und in der Folge wirtschaftlicher und anschließend sozialer Abstieg. Wenn der erstmal im Gange ist wird dann auf den Westen geschimpft und zu Terrorismus gegriffen…

      • „Wie kommst Du da drauf?“

        Dass bei bei Afghanistan in Wirklichkeit um China geht? Schon mal was von der „Seidenstrasse“ gehört?

        Oder dass im Gegenzug der Westen Sicherheit für Taiwan bekam? Das liegt einfach am nähesten, dass das Gegengeschäft Taiwan ist.

        Warum die Chinesen dann ausgerechnet jetzt provozieren? Weil der Westen am kürzeren Hebel sitzt und niemals zugeben kann, dass es jemals um China bei Afghanistan gegangen ist und dass man diese Dinge per Geheimdiplomatie. Und weil die ganzen Islamisten immer wenn es Geheimabsprachen mit dem Westen zu ihren Gunsten gab dem Westen „zum Dank“ hintenrum kamen, so wie jetzt vermutlich die Chinesen.

        Ist zweimal um die Ecke gedacht, mit einem Schuss realpolitischem Zynismus.
        Ok, ich war natürlich nicht dabei …..

        • Afghanistan ist kein Teil der chinesischen Belt and Road Initiative. Dagegen ist Pakistan und insbesondere die Seehäfen Pakistans am indischen Ozean ein wesentlicher Teil dieser Strategie.

          Und dort haben die Chinesen sich bereits breit gemacht. Übrigens sehr zum Verdruss der Inder, die China unter allen Umständen aus ihrer Einflusssphäre raus halten möchten.

          Entsprechend waren die Inder auch ziemlich angepisst, als die Chinesen mit der zivilen Regierung in Birma kungeln wollten und auch deren Seehäfen in die BRI einbeziehen. Da traf es sich gut, dass das Militär in Birma enge Beziehungen zu Indien hat…den Rest sah man in den Nachrichten.

          Die Vorstellung, dass China ihren Anspruch auf die aus ihrer Sicht „abtrünnige Provinz Formosa“ aufgeben ist illusorisch. Dafür sind die Han-Chinesen und die dortige Staatsführung viel zu völkisch-nationalistisch (und geschichtsbewusst – da ist viel Groll auf den Westen).

          Und dann auch noch als lausiger Deal zugunsten eines Truppenabzugs der USA aus Afghanistan – völlig absurd. Zuviel Opium geraucht?

          • Wenn sie „Formosa“ aufgeben, bekommen sie von Biden einen Durchgang zum Nahen Osten und dem Mittelmeer. Jetzt haben sie den Kuchen in der Hand (Naher Osten) und können ihn gleichzeitig essen (Taiwan), dh ihre Zusagen um Taiwan sind null und nichtig. Deshalb das Säbelrasseln gegenüber Taiwan jetzt in diesem Moment, wo man sich doch zurücklehnen könnte und den Tag geniessen. Hier ist ein weiterer Affront:

    • Also Phantasie hast du, dass muss man dir lassen.
      Dass die chinesische Führung die vermeintliche Schwäche der USA propagandistisch ausschlachtet ist keine Überraschung. Das Säbelrasseln des chinesischen Militärs gegen Taiwan ist auch nichts, was nicht schon seit langem stattfindet. Die chinesische Führung ist schlau genug, um die USA in Sachen Taiwan nicht militärisch herauszufordern.
      Eine ganze Armee über die Strasse von Formosa zu transportieren könnte ein klein wenig schwieriger sein als mit Mopeds einen Ausflug nach Kabul zu organisieren. Sich darauf zu verlassen, dass weder die USA noch die Taiwanesen selbst Widerstand leisten werden wäre wahrscheinlich die katastrophalste militärische Fehleinschätzung der letzten 100 Jahre. Nein, was auch immer man vom chinesischen Regime hält – das sind keine Gambler, die unkalkulierbare Risiken eingehen.

      • „Also Phantasie hast du, dass muss man dir lassen.“

        Mit den Chinesen kann ich da aber nicht mithalten!

        „das sind keine Gambler, die unkalkulierbare Risiken eingehen.“

        So in etwa wie die Russen. Aber mit noch weniger Humor dabei.
        Die werden ihren Arsch für diese Miniinsel nicht riskieren, völlig klar. Aber so tun als ob, damit man eben Pseudo-Zugeständnisse teuer verkaufen kann, wie eben jetzt 😉

  27. Wir sind nicht besser als die Taliban solange wir eine Sterbequote von 1:50.000 akzeptieren wo eigentlich nur 1:1.000.000 erlaubt sind.

  28. Das wäre alles ja weniger schlimm, wenn diese bigotten „Feministinnen“ nicht der öffentlichen Meinung vorstehen würden, wie sie von Zeit, Spiegel, Guardian, New York Times und Wash Post dominiert wird.

    • Und die internationalistischen Organisationen dominieren diese sexistischen Extremisten sowieso – dank ihrer kommunistischen Vorläufer aus dem Dunstkreis der Sowjetunion:

  29. Die Islamisten sind die Verbündeten der Progressiven und deshalb sitzen erstere als wichtige Funktionäre bei „facebook“ (und überall sonst):

    Jetzt haben sie natürlich was zu Jubeln und können damit nicht hinter dem Berg halten. Weil sie sich unbelangbar und für hinreichend protegiert halten.

  30. Der Islam sollte doch zu Deutschland gehören.

    Jetzt gehört der Islam zu Deutschland. Und deshalb gehört auch das Afghanistan der Taliban irgendwie zu Deutschland.

    Nicht zuletzt auch wegen der Grünen, die sich im Namen der Religionsfreiheit und Toleranz gar nicht begeistert genug für die Islamisten einsetzen konnten. Ausgerechnet die ansonsten höchst intoleranten Grünen!

  31. Die Europäer, allen voran die Deutschen sind verachtenswerte Feiglinge und Opportunisten ohne jede Eigeninitiative. Warum sollte Onkel Joe für diese Deppen überhaupt noch einspringen, dürfte sich nicht nur ein Putin fragen, sondern vor allem ein Erdogan.

    Wie so verdammt viele Kommentatoren meinten: die Welt ist ein viel gefährlicherer Ort geworden.

    Wenn Europa jetzt nicht endlich aufrüstet, wird es bestimmt noch viel unangenehmer werden.

    • „Die Europäer, allen voran die Deutschen sind verachtenswerte Feiglinge und Opportunisten ohne jede Eigeninitiative“

      Sagt unser Forenzionist, der kein Problem damit hat, Überfälle auf andere Länder gutzuheißen. Ich finde auch, wir sollten aufrüsten, dann holen wir uns Israel, rein präventiv, sonst errichten die ihre illegalen Siedlungen irgendwann bei uns!

  32. Gut, dass es noch wahrlich intelligente Journos gibt….

  33. „was CDU und AFD freuen würde“

    Die CDU? Die Merkel „jetzt sind sie halt da. Wir schaffen das!“ 2015-CDU?

    Nein, die AfD würde sich nicht freuen, denn selbst mit der AfD an der Regierung wird man diese Menschen vermutlich nie wieder los (jetzt wo die Taliban regieren, wird es sicher nicht besser). Aber vermutlich würde die AfD ein bisschen profitieren. Da jedoch alle Angst vor den bösen „Nazis“ haben (zu denen sie suggeriert wurden) und ein Großteil der Morde, Vergewaltigungen und sonstigen Straftaten durch Ausländer totgeschwiegen oder gar nicht erst zugeordnet werden, ebenso wie man die Kosten mehr oder weniger verheimlicht, werden immer noch viele ihr Kreuz anderswo machen.

  34. Wer wirklich helfen will, fragt den anderen auch ob er das will und was er will. Ich fürchte, der Westen hat in Afghanistan eher missioniert und die Leute damit überfordert. Anders kann ich mir den fehlenden Widerstand der Afghanen kaum erklären, denn an sich wissen die ja, was auf sie zukommt, weil sie die schon hatten.

    Und auch jetzt noch kapieren unsere woken Bessermenschen offenbar nicht ansatzweise, welche Fehler sie gemacht haben. Ich sag nur Gender Studies an der Universität Kabul…

    Tja, nun müssen die da durch. Zurück noch vors Mittelalter, denn da gings vermutlich lockerer zu.
    Ansonsten hätte ich den Vorschlag, ein reines Frauenregiment aus lauter Feministinnen da hinzuschicken, um afghanische Feministinnen zu retten. Ich hoffe, der doppelte Hintersinn dieses Satzes ist erkennbar.

  35. Die Männer bitte massakrieren

  36. Merkels Afghanistan-Illusion: Die mächtigste Frau der Welt ist plötzlich machtlos

    https://www.focus.de/politik/ausland/kommentar-von-hugo-mueller-vogg-merkels-afghanistan-illusion-die-maechtigste-frau-der-welt-ist-ploetzlich-machtlos_id_16303380.html

    „Die Kanzlerin und ihre CDU/SPD-Koalition waren nicht die einzigen, die sich über die Lage nach dem überstürzten Abzug der US-Streitkräfte täuschten oder gerne täuschen ließen.“

    „Merkel ist es gelungen, als erster Regierungschef aus freien Stücken zu gehen, ohne vom Wähler abgewählt oder von der eigenen Partei zum Abdanken gedrängt worden zu sein. Doch es wird kein glanzvoller Abgang.“

    Doch, jeder kann sich nur freuen, dass das Elend endlich ein Ende hat! Und das ist ein echter Silberstreifen am Horizont!

  37. Gibt ja haufenweise heuchlerische Idioten, die Tanzverbot mit Taliban auf eine Stufe stellen würden. Noch widerwärtigere Typen regen sich dann nur noch über Tansverbot und nicht mehr über Taliban auf. Aus Feigheit oder Bösartigkeit:

  38. Bärendienste made by USA

  39. Wer sich täuschen lässt, der will sich täuschen lassen

    „Mullah Abdul Ghani Baradar, the likely interim president of Afghanistan, managed to sucker U.S. envoy Zalmay Khalilzad into thinking the Taliban was interested in a political settlement to share power. It’s now apparent that the Taliban used those negotiations as a political weapon to demoralize the Afghan military, with no intention of ever reaching an agreement. The plan worked surprisingly well, as the rapid collapse of the Afghan army attests.“

    • Es ist einfach „buisiness as usual“ im Warlord-Land Afghanistan: Wechselnde Allianzen je nach Situation. Für die ist Krieg einfach ein Geschäft, der Meistbietende ist König.

      Und das will man jetzt nicht gewusst haben?! lol, das ist genauso unglaubwürdig, wie der Stuss des debilen Rassistenonkels Bidens.

  40. Hier sind die echten „westlichen Werte“ im Sinne der SPD zu sehen. Um fair zu sein: das sind traditionelle gute gesamtdeutsche Werte, nicht zuletzt auch der DDR….

    • Erinnert sei an einen anfänglich nur gegen die öffentliche Berichterstattung („bloß lokales Ereignis!“) bekanntgewordenen Mord an der Medizinstudentin Maria Ladenburger.
      WikiMANNia skizziert den Mörderbezug:
      „Hussein Khavari ist ein angeblich 17 Jahre alter Hazara[wp][4][5] aus Ghazni, Afghanistan, der im Jahr 2015 nach Deutschland aus­gewandert war, Asyl als so genannter „unbegleiteter minder­jähriger Flüchtling“[6] suchte, bei einer Pflegefamilie[7] in Freiburg lebte und aus lauter Dankbarkeit die 19-jährige Maria Ladenburger vergewaltigt und dann ermordet hat.“
      Im Prozeß zeigte er sich verwundert erbost darüber, daß man sich „hier“ darüber so aufrege:
      „Es war doch nur eine Frau!“ (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/prozess-gegen-hussein-k-es-war-doch-nur-eine-frau-15418674.html)

      Was uns in der neuen „Flüchtlinfswelle aus Afghanistan“ wohl noch so alles erwartet?

      • Die vertrockneten Grünen Wählerinnen, die unbewusst von feurigen, dominanten Liebhabern träumen, lassen junge Frauen über die feministische Klinge springen.

        Was sonst ist neu?

      • Vor allem sollte man sich, wegen Corona, daran erinnern, wie unmöglich ein Röntgen zur Altersfeststellung ist. Ein untragbarer Medizinfaschismus wäre das gewesen.

  41. Das „übernehme ich auch die Verantwortung“ bedeutet: „Ich kann mir alles erlauben.“

    Fehlte nur noch sowas wie „der Staat bin ich“….

    Systematische Verantwortungslosigkeit, Inkompetenz und Habgier sind das Kennzeichen der Merkel-Kanzlerschaft.

    Wie bezeichnend übrigens, dass sie mit der notorischen Rita Süssmuth (die die Gleichberechtigung in D zerstören half, mit dem berüchtigten sophistischen Zusatz zum GG) mit den einschlägigen feministischen Meinungsmacherinnen der Filmpremiere des feministischen Films „Die Unbeugsamen“ beiwohnte, als die Taliban Afghanistan einsackten.

  42. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass der Rückzug in Afghanistan ein ganz bewusste Wiederholung des Rückzugs aus Irak ist. Wie beim Irak damals geht es beim Rückzug aus Afghanistan um die alte von Jimmy Carter gestartete Politik des Ausbaus des Iran zum Hegemon des Mittleren Ostens:

    Weiterhin ist die Aufgabe Syriens unter Obama in diesem Sinne zu verstehen. Irak und Syrien führten zur Beherrschung des Libanon durch den Iran. Die neue Freiheit Afghanistans soll das Aufpeppeln des Iran durch China sicherstellen.

  43. Die infamen Grünen leben ihren Hass auf den Westen so aus, dass sie sich ein „neues 2015“ herbeisehnen, was auch noch das perfekte Komplement zur Ausländerfeindlichkeit der AfD ist:

    Natürlich wird es keine nennensewerten Flüchtlingsstrom geben, aber mit der Vorstellung eines solchen kann man gut Politik machen, wie den Iran einen F-lingsdeal anbieten, um diesem Mörderregime eine helfende Hand zu reichen etwa.

  44. Die kranke Nazi-Obzession der Postkolonialisten und linken Progressiven: alles Nazis (ausser Palis natürlich!!!):

  45. Na, logo: noch eine weitere Shitshow namens „Sicherheitsrat“, damit der Kanzler sich noch besser hinter allgemeiner Verantwortungslosigkeit verstecken kann. Das würde dem byzantinisch-korrupten Laschet natürlich bestens gefallen. Damit ginge die proislamistische Politik unter dem Deckmantel der vorgeschobenen Ahnungslosigkeit noch besser voran.

    Und klar, das ist genau das Playbook der Biden-Demokraten, zB das Wetter zur zentralen Frage der „Natinalen Sicherheit“ zu machen …..

    „Nachhaltige Lösungen: Die Bedrohungen, mit denen wir es zu tun haben, sind nicht nur militärisch, sondern betreffen etwa auch die Themen Klima, Handel, Gesundheit und Entwicklung. 5/8“

    Die Sharia-Partei Deutschlands, die Grünen, etc werden sicher ganz davon begeistert sein! Sicher auch Peking und Moskau.

    • Den gibt es bereits seit 1955, nennt sich Bundessicherheitsrat und seit Ende der 90er hat er auch genau den Ansatz und die Befugnis, den/die Armin „fordert“.

      Lass Dich nicht verarschen, es ist Wahlkampf und das Volk gilt bei Politikern als dumm, faul und träge. Deswegen dienen solche Twitter-Tiraden nur dazu, möglichst viele Buzzwords in eine dynamische Emo zu packen um positiv rüberzukommen („Boah, der Mann hat einen Plan! Geil, den wähle ich“)

      • Stimmt, das war doch sowas mal in grauer Vergangenheit …. Vermutlich ist der „Sicherheitsrat“ schlicht ein informelles Format für meetings in Namen der Sicherheitspolitik, man kann das ja schlecht „Kafferunde“ zB nennen.
        Laschet sollte lieber Karnevalsprinz werden als Bundeskanzler. Als Grüssaugust einer entdemokratisierten Republik wär der freilich auch gut.

        • Nein, es ist ein Exekutiv-Gremium mit Beschlussfähigkeit im Rahmen der Befugnisse einer Bundesregierung. Wobei faktisch der Bundestag lediglich ein Abnickgremium ist, also auch Beschlüsse mit nachträglicher formaler Zustimmung des Bundestages getroffen werden können.

          Was aber nichts mehr bedeutet, denn übergeordnete Sachzwänge und Abhängigkeiten machen auch Exekutiv-Beschlüsse ab einer gewissen Ebene zu alternativlosen Formalien.

          BTW: Karnevalsprinz würde gut zu ihm passen. Am Ende ist es eh egal welche Nase BK wird.

          • Ich glaube ich wähl doch die Grünen, um dieser ganzen Shitshow meine grösstmögliche Verachtung zu erweisen. Die sind nämlich noch eine Dimension idiotischer als Laschet und wenn wir schon untergehen, dann wenigstens mit ein bisschen Spass dabei. Also richtig Karneval und nicht nur beschränkt zur 5. Jahreszeit.

  46. Die geheuchelte Empörung der islamophilen linken Antidemokraten soll nur ihre FURCHT davor übertünchen, dass jemandem auffallen könnte, dass Verfolgung durch den staatlichen Islam ein verdammt perfekter Grund für POLITISCHES ASYL in Deutschland ist. Damit die Religionsfreiheit über alles für Islamofaschisten gilt, erheben ihre linken antidemokratischen Verbündeten einen heuchlerischen Bocksgesang, in dem die Rechten Asyl- und Fremdenfeinde wie AfD perfekt einstimmen können und das auch tun:

    Das ganz grosse Hufeisen jetzt also, geradezu ein Moment deutsch-nationaler Einigkeit: „2015 darf sich nicht wiederholen.“

  47. Natürlich, die Linke ist ein apokalyptischer Todeskult angetrieben von Antisemitismus und Hass auf den gesamten Westen und daher ist sie der natürliche Partner des Islamismus in Afghanistan, Iran und anderswo.
    Das ganze kommt einer Art Weltuntergang nahe und der „Klimawandel“ liefert dazu die perfekte Projektionsfläche, was seine grosse Popularität erklärt…..

    • Hat natürlich auch seine absolut komischen Aspekte……

  48. Die de facto Pressestelle der SPD schweigt natürlich zu Afghanistan:

  49. Deswegen ist klar, dass auch in Bezug auf Afghanistan keine Fragen gestellt werden und Islamistensugardaddy Biden und seine Hilfstruppen wie Merkel ungeschoren untertauchen können bis die nächste politische Sau reif ist durchs Dorf getrieben zu werden.

    Die wissen, was sie tun. Sie entziehen sich aber jeder Erklärung für das Getane. Es kann ja auch keine Erklärung für das Sponsoring des mörderischen Islamismus geben, die man sagen könnte.

  50. Das ist eine mutmassliche Geiselnahme, wie es sie noch nie gegeben hat. Viele 1000 Westler könnten betroffen sein (von den assoziierten „Ortskräften“, die viel, viel mehr sein dürften, mal ganz abgesehen.

    Die Taliban haben den Westen jetzt „an den Eiern“. Dagegen war die Geiselnahme der US Botschaft durch die revolutionären Iraner unter Carter peanuts.

    Wie damals wird diese Situation sicher zum Aufrüsten und Aufpeppeln der Islamisten Afghanistans und Irans von der Biden Administration (und seinen willfährigen Handlangern wie Merkel) genutzt werden.

    Eine politische Katastrophe grössten Ausmasses hat vermutlich gerade angefangen.

  51. Da bekanntermaßen 1984 nur Fiktion ist, also quasi gefälscht, kann es gar nicht sein, dass es einen orwellesken Überwachungsstaat gibt.

    Klingt doof.
    Auf zwei andere fiktionale Bücher wird die Doofheit beständig angewandt und man darf sich gar ganz besonders klug dabei fühlen.

  52. Haha, das musste natürlich sein:

    Man könnte hier noch feststellen, dass die Genderung verrät, dass man beim ZDF die Taliban für von der Männlichkeit erlösbar bis progressiv hält, denn Begriffe, die mit „toxischer Maskulinität“ verbunden werden werden regelmässig nicht gegendert!

  53. Das ist das Gedankengut der gesammelten Linksextremisten von Funk und Fernsehen. Die setzen Kopftuchverbot und -gebot regelmässig gleich. Oder die Kreuzzüge als Platzhalter fürs ganze Christentum und den IS …. usw usf

    • An solchen Verwirrungen sieht man, woher der ganze Relativismus in Hinsicht auf den Islam, um den gut aussehen zu lassen, wirklich kommt, nämlich nicht von irgendwelchen Moslems:

    • Und noch sowas, aus der israelischen Zeitung für den grünen gepflegten Israelhasser:

  54. Özdemir ist hier so glaubwürdig wie die Vorstellung eines AfDler, der vor lauter Fremdenfreundlichkeit einen Afghanen spontan umarmen würde ….

    Wie schon gesagt: die Strategie der Grünen ist hier, die Reaktion auf „2015“ dazu zu nutzen, dass die missliebigen prowestlichen Afghanen eben fortbleiben, sind ja eh nur Unterstützer des kapitalistischen heteronormativen Patriarchats. Nur echte Afghanen unter der Sharia können Verbündete im progressiven Kampf für eine inklusive Welt sein!

  55. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet garantiert, alle Ortskräfte aus Afghanistan nach Deutschland zu holen, falls er im September gewählt wird. Deutschland müsse sich darauf vorbereiten, „alle, die auf uns gesetzt haben“ in Sicherheit zu bringen.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article233223765/Armin-Laschet-verspricht-Garantie-zur-Aufnahme-von-Afghanen.html

    Ein absolut leeres und nichtssagendes Versprechen, welches nur vertuschen soll, dass man die Afghanen längst über die Klinge hat springen lassen. Abscheuliche Heuchelei von Laschet (der heucherlische Wahn von Grünen, SPD, AfD und vor allem der SED ist natürlich noch viel schlimmer).

  56. Es ist ein ganz anderes „2015“ als gedacht, welches sich nach fester Ansicht von Rasistenonkel Biden und garantiert auch Tante Germania Merkel tatsächlich wiederholen soll …..

  57. „It was the most contemptible speech by a U.S. president in modern times — a speech that shames America and leaves its global reputation in the dirt.

    And given that, until last January, the White House was occupied for four years by a certain Donald J. Trump, there couldn’t be a more damning criticism of President Joe Biden. ….“

    https://www.dailymail.co.uk/debate/article-9903067/The-speech-shamed-America-ANDREW-NEIL-asks-Joe-Biden-recover.html

  58. Auch und gerade unter Laschet wird es nur einen weiteren Verfall der Bundeswehr geben. Das schöne moralische Gerede ist kostenlos.

  59. Pingback: Afghanisch-weibliche Mentalität im Angesicht der Frauenförderung | uepsilonniks

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