Ich will doch einfach nur wissen wie Konservative ihren Kindern erklären, dass der Vati Angst vorm „gendern“ hat.

Ein Tweet, der irgendwie ja typisch ist:

Klar, er ist ein Comedian, aber dennoch arbeitet er ja mit den klassischen Mitteln:

  • Die Männer sind die bösen
  • Wer etwas wokes nicht will, der hat Angst
  • Es gibt keine rationalen Gründe gegen die woken Forderungen zu sein
  • Man muss sich über sie lustig machen

Tatsächlich ist meines Wissens nach auch die Mehrheit der Frauen gegen das Gendern, und das gerade in der übertriebenen Form, die über „Meine Damen und Herren“ hinaus zu Gendersternen und Doppelpunkten etc geht.

Aber das „Mutti“ „Angst“ vor dem Gender hat darf man natürlich nicht sagen. Das würde ja intersektional quasi keinen Sinn machen.

Ich bezweifele auch, dass die meisten Kinder Lust auf das Gendern haben werden. Es wird – hoffentlich – eh eine Sondersprache werden, auch ansonsten gebraucht ja kaum jemand doppelte Formen außerhalb formeller Anlässe.

Aber ansonsten ist es auch nicht wirklich schwer zu erklären, warum man nicht gendern will:

Es bringt keinen weiteren Informationsgehalt, es macht den Text komplizierter und schwerer zu erfassen und da sich die Leute noch nicht einmal darauf einigen können, welche Weise nun richtig ist macht es noch weniger Sinn.

Man bräuchte ihnen eigentlich nur einen passend gegenderten Text vorlegen, das sollte eigentlich Argument genug sein.