Feminism and Islam

Muslima: Der Islam ist die feministischste Religion überhaupt und wenn du das anders siehst, bist du ein Lügner, ein rassistisches Arschloch und islamopob!

 

Ich: Es tut mir leid, meine liebe, aber du musst schon mindestens noch eine Frau bringen, die dasselbe sagt, oder, falls nicht, dich daran erinnert wie es wirklich ist.

Sure 2 Vers 282.

 

😉

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«Ich hasse Männer als Gruppe»

Die Musikerin Zara Larsson wird interviewt und ich finde ein paar Stellen aus dem Interview so typisch, dass sie für eine Besprechung interessant sind:

Du nennst dich selbst auch «Männer-Hasserin».
Ich hasse Männer als Gruppe, nicht als Individuen. Die ganze Geschlechter-Aufteilung, der Patriarchismus – die Männer werden einfach besser behandelt, und sie sind schuld, dass sich daran nichts ändert. Viele wollen mich extra falsch verstehen, bilden sich ihre Meinung über mich, ohne mit mir geredet zu haben. Würden sie mir richtig zuhören, würden sie mich auch verstehen.

Na so ein Glück, sie hasst Männer nur als Gruppe. Da ist es in der Tat ganz unverständlich, wenn die Individuen das ganz falsch verstehen.

„Der schwarze Nachbar ist ganz okay, ich hasse nur Schwarze als Gruppe“ – das wäre ungefähr das gleiche Niveau

Ist es schwierig, Feminismus und sexy Musikvideos zusammenzubringen?
Das einzig Schwierige daran ist das Frauenbild. Frauen müssen immer gut aussehen, schlank, grosser Hintern und so weiter. Ich gebe mich sexy, wenn ich sexy sein will, nicht, weil jemand das will. Das zu unterscheiden, ist manchmal schwer.

Warum sollte man auch nicht sexy sein wollen? Aber es ist eine interessante Argumentation, mit der man gleichzeitig allen anderen Vorwerfen kann, dass sie den Rollen folgen, es für sich aber dennoch ausnehmen kann und es zu freien Willen machen kann.

Wie gehst du mit negativen Kommentaren um?
Die gibt es immer. Bei mir hiess es schon, ich hätte etwa einen flachen Hintern. Ich denke mir dann: Was soll ich dagegen tun? Mir Implantate reinmachen? Dann würde es wieder negativ ankommen. Deshalb versuche ich gar nicht erst, allen gerecht zu werden. Die Kommentare werden gelöscht und die Nutzer blockiert, so mache ich das.

Auch klassischer Feminismus. Einfaches ignorieren reicht nicht.