«Ich hasse Männer als Gruppe»

Die Musikerin Zara Larsson wird interviewt und ich finde ein paar Stellen aus dem Interview so typisch, dass sie für eine Besprechung interessant sind:

Du nennst dich selbst auch «Männer-Hasserin».
Ich hasse Männer als Gruppe, nicht als Individuen. Die ganze Geschlechter-Aufteilung, der Patriarchismus – die Männer werden einfach besser behandelt, und sie sind schuld, dass sich daran nichts ändert. Viele wollen mich extra falsch verstehen, bilden sich ihre Meinung über mich, ohne mit mir geredet zu haben. Würden sie mir richtig zuhören, würden sie mich auch verstehen.

Na so ein Glück, sie hasst Männer nur als Gruppe. Da ist es in der Tat ganz unverständlich, wenn die Individuen das ganz falsch verstehen.

„Der schwarze Nachbar ist ganz okay, ich hasse nur Schwarze als Gruppe“ – das wäre ungefähr das gleiche Niveau

Ist es schwierig, Feminismus und sexy Musikvideos zusammenzubringen?
Das einzig Schwierige daran ist das Frauenbild. Frauen müssen immer gut aussehen, schlank, grosser Hintern und so weiter. Ich gebe mich sexy, wenn ich sexy sein will, nicht, weil jemand das will. Das zu unterscheiden, ist manchmal schwer.

Warum sollte man auch nicht sexy sein wollen? Aber es ist eine interessante Argumentation, mit der man gleichzeitig allen anderen Vorwerfen kann, dass sie den Rollen folgen, es für sich aber dennoch ausnehmen kann und es zu freien Willen machen kann.

Wie gehst du mit negativen Kommentaren um?
Die gibt es immer. Bei mir hiess es schon, ich hätte etwa einen flachen Hintern. Ich denke mir dann: Was soll ich dagegen tun? Mir Implantate reinmachen? Dann würde es wieder negativ ankommen. Deshalb versuche ich gar nicht erst, allen gerecht zu werden. Die Kommentare werden gelöscht und die Nutzer blockiert, so mache ich das.

Auch klassischer Feminismus. Einfaches ignorieren reicht nicht.

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60 Gedanken zu “«Ich hasse Männer als Gruppe»

  1. Die würde bestimmt auch eine gute Rassistin machen: ich habe nichts gegen Ausländer, habe sogar ausländische Freunde, aber…

    ^^

  2. Löscht und blockiert sofort, aber nölt rum daß viele Leute sich über sie ihre Meinung bilden ohne mit ihr geredet zu haben. Verlangt daß man ihr zuhört, weigert sich zuzuhören. Feministische Divenallüren par excellence.
    Typischer Fall von „wenn alle Leute um dich herum dir als Arschlöcher erscheinen, dann bist höchstwahrscheinlich DU das Arschloch“.

  3. Ich hasse nicht Zara ding, finde sie aber obermässig armselig und totalverblödet. Und da nicht nur als Individum sondern auch in ihrer Gruppe von obermässig armseligen und totalverblödeten Feministinnen.
    Ups…

  4. Wieder die üblichen Minderwertigkeitskomplexe, wahrscheinlich gepaart mit chronischer Untervögelung. Missy, du machst es nicht besser mit solchen Statements.

  5. ´Nicht, dass ich ultrafeministisch wäre, aber wieso bekommt sie auch Kritik über ihren Körper, wenn sie sich über ein Thema äußert? Nur weil sie eine Frau ist. Auf so einem niedrigen Niveau muss man sich nicht unterhalten und kann man ruhig auf Ignore setzen. Wenn ich ohne Bezug zu deinem Text schreibe „Du bist ein Hurensohn Christian“ würdest du das wohl auch auf Ignore setzen.

    • „„Du bist ein Hurensohn Christian“ würdest du das wohl auch auf Ignore setzen.“

      Nein, glaube ich nicht. C mag es wenn Feministinnen ihr Herz ausschütten.

      Was würdest Du aber sagen, wenn C aufgrund Deiner Beleidigung seiner Mutter, sagen würde: „Ich hasse Frauen als Gruppe!“?

    • „Kritik über ihren Körper,“ …. „Hurensohn Christian“
      Sauberer Vergleich, glasklarer Zusammenhang … ( lacht )
      Sach ma, stehst Du auf ungepflegte Vollbärte, oder steroidisierte Bodybuilder?
      Also ich finde platte Ärsche auch ziemlich unsexy ….

      • Ich nein, wieso?
        Aber den Zusammenhang einen Kommentar zum Körper in die Kategorie Hurensohn einzuordnen, den hat sie selbst belegt.
        Ich habe ( vor Jahren, u.a. auf WKW u. FB ) bspw. zig OT-Kommentare über das Aussehen meiner Sonnenbrille erhalten, über ein Bild auf meinem Bike ohne Helm, zur Vollbärten etc.pp. ( größtenteils übrigens von Mutterkultlern, Feministen, Allies & Co ). So ist das im Netz nunmal, jeder Depp bewertet alles, völlig unabhängig vom Geschlecht.
        Dh. auch meine Frage an M. bez. ihres Geschmacks zu Themen über die Frauen im Netz gern herumzicken.

        Klar kann man solche OT-Deppen blockieren o. ignorieren ( zweiteres halte ich für angemessener sich selbst ggü. ). Zur grundsätzlichen Regel würde ich das aber nicht machen.
        Aber daraus die These zu entwickeln, daß es vergleichbar wäre damit wäre, jemanden auf bestenfalls Hool- u. Ghettoniveau unsubstanziert anzupöbeln, ist m.E. feminist snowflakestyle, ergo: Bullshitbingo pur ….

    • „Nicht, dass ich ultrafeministisch wäre…“
      Ob du es bist und wie du rüberkommst sind zwei unterschiedliche Dinge. Die Unlogik in deinem Post zeigt, dass du offenbar feministischer bist als du vielleicht glaubst. Nur Mut, mit ein bisschen Übung kannst du Alice Schwarzer beereben.

    • Sie schlägt, wie viele Frauen in dieser Brange, Kapital aus ihrem Äußeren. Darum ist auch Kritik daran legitim, insbesondere wenn aus dem Mundwerk dann scheinheiliger Bullshit kommt.

      Meinst du, sie würde Erfolg haben, wenn sie nicht hübsch gewesen wäre? Was wurde eigentlich aus Susan Doyle? Die wurde seit 2012 nicht einmal mehr außerhalb UKs platziert.

    • „aber wieso bekommt sie auch Kritik über ihren Körper, wenn sie sich über ein Thema äußert? Nur weil sie eine Frau ist. Auf so einem niedrigen Niveau muss man sich nicht unterhalten und kann man ruhig auf Ignore setzen.“

      Das nennt sich intrasexuelle Konkurrenz. Sie sieht gut aus und das wird mit das einzige sein was Männer anmerken. Negative Kommentar wird sie hauptsächlich von anderen Frauen bekommen.

    • Ja, Du hast recht. Viele Kommentare kann man sich sparen.
      Die Gute ist einfach schwachsinnig, sie schiebt ihr Versagen und das Versagen vieler einfach einer nebulösen Gruppe namens Patriarchat zu. Fertig.

      Sie versagt vielleicht weil sie faul ist, ungebildet, unfähig sich einer Situation anzupassen oder erwartet einfach, dass sich die Welt, die Naturwissenschaften oder die Menschheit ihrem Willen umzerwirft.

      Oder sie leidet an dem woran viele berühmte Feministinnen litten, paranoide Schizophrenie.

      Ich mag auch größere Ansammlungen von Frauen nicht, sie sind laut, sie reden viel, sie nerven mit unseligen Fragen.
      Aber ich kann sie nicht für meine Fehler verantwortlich machen, außer vielleicht meine liebevolle Mutter, die mit allem auf uns Kinder eingedroschen hat was die in die Finger bekam. Aber sicherlich finden Feministinnen dafür eine gute Entschuldige.
      Das Patriarchat ist schuldig. Oder mein Vater oder mein Bruder oder ….

  6. Die Frau ist gerade 20 Jahre alt geworden. Sie plappert noch nach, was ihr im feministischen Schweden gelehrt wurde und was (vermeintliche) Mehrheitsmeinung ist. Mit 20 hat man noch sehr gute Chancen zu reifen und sich weiterzuentwickeln. … sagt der altermilde Klaus 🙂

    • Das Jungsche Zitat: „Nicht Du hast eine Idee, die Idee hat Dich“ war auch mein Gedanke.

      Die Frau ist nicht alt und nicht klug genug, um irgendwas richtig verstanden und sich angeeignet zu haben.

      Was bleibt ist, dass sie Schwierigkeiten hat, zu ihrem Platz in der Gemeinschaft zu stehen („Das zu unterscheiden, ist manchmal schwer.“) und dass an allem, was sie nicht gut findet, immer nur die anderen Schuld sind. („…sie sind schuld, dass sich daran nichts ändert.“)

      Feministisches Denken hindert Mädchen daran, sich zu Frauen zu entwickeln, mit denen mann dauerhaft interagieren mag. Außer Sex ist da nichts Erfreuliches und der Preis für Sex, soll grad wieder künstlich angehoben werden (#metoo)

      Wann werden Frauen das kapieren und sich dagegen auflehnen?

  7. Hatten wir die nicht kürzlich schon mal und waren bereits da zu dem Schluss gekommen, dass sie deutlich besser Arschwackeln als Denken kann?

    • Der Artikel ist von Oktober und kam damals in die Kommentare.

      Es muss ein interessantes Jahresende gewesen sein, dass das bis heute auf Halde lag 🙂

      Ich kuck mir aber Frauen, die in 15 Jahren klagen werden, wo denn all die guten Männer hin sind, auch gern ein zweites Mal. Interessanter als ein Verkehrsunfall.

      • Ihr „Männerhass“ und ihr feministisches Gebrabbel sind so offensichtlich Provokationen um Aufmerksamkeit zu generieren. Mir ist das zu billig.

          • Also die Mädchen in dem Alter, die ich kenne, würden von sich aus nie auf die Idee kommen zu sagen „Ich hasse Männer (als Gruppe)“. Der Trend kommt nicht von der Straße, der kommt „von oben“.

            Und ich wette außerdem, dass Zara Larson innerhalb der nächsten 15 Jahre nicht in die Situation kommen wird zu fragen, wo eigentlich die guten Männer abgeblieben sind. Diejenigen ihrer Anhängerinnen, die ihre Positionen zum Vorbild nehmen, allerdings wahrscheinlich schon früher.

          • Das Konstruieren von Gruppen und -zugehörigkeiten war schon immer ein Machtinstrument von „oben“. Das war bei den Kommunisten genauso wie bei den Nazis. Darum ist Identitätspolitik bei rechts wie links gleichermaßen envouge und Basis ihrer Kulturtheorie.

            Durch das Identifizieren des Einzelnen mit einer Gruppe wird jegliche Kritik an einem Aspekt der Gruppe ein Angriff auf das einzelne Mitglied dieser Gruppe. So wird sich dem Zusammengehörikeitsgefühl bedient, um die Gruppe zu steuern und gegen Feindbilder kollektiv vorzugehen. Individualismus stört da nur, und wird daher als Egoismus verpönt, weil sich das einzelne Mitglied dann nicht mehr so leicht überzeugen lässt, sich für die Gruppe zu opfern.

  8. „Ich gebe mich sexy, wenn ich sexy sein will, nicht, weil jemand das will.“

    Wer erinnert sich noch an den Shitstorm gegen Emma Watson wegen eines freizügigen Fotos, das laut ihren Kritikerinnen im Widerspruch zu ihren feministischen Positionen stand?

    Davor hat sie keine Gelegenheit ausgelassen, anzuprangern, dass „in unserer Gesellschaft“ Frauen „objektifiziert“ und „sexualisiert“ werden.
    Wenn sie das mit sich selbst macht, ist es aber OK, denn sie macht das ja freiwillig. Wenn es andere Frauen machen, ist es nicht OK, denn andere Frauen als sie haben anscheinend keinen freien Willen.

    • Wie sagte das Femfreq? Feminismus geht es nicht um die Freiheit persönlicher Wahl, sondern um das Kollektiv der Frauen.

      Klassenkampf und Identitätspolitik. Im Feminismus zählst du als Frau nichts, nur deine Zugehörigkeit zur Gruppe der Frauen ist entscheidend.

      „By way of comparison, it would seem quite ludicrous to suggest that by critiquing capitalism a Marxist was attacking wage labourers. It would similarly seem very odd to suggest that those critiquing Big Pharma hate people who work in pharmaceutical factories. Or that those who question our cultural reliance on fast-food have it in for the kids behind the counter at McDonalds.“ (Aus dem von Femfreq verlinkten Artikel).

      Aber Kulturmarxismus ist ja eine von rechten erfundene Verschwörungstheorie…

      • @ mindph

        „Aber Kulturmarxismus ist ja eine von rechten erfundene Verschwörungstheorie…“

        So ist es.
        Und eine besonders irrationale und dumme Verschwörungstheorie außerdem.

      • Wer der feministischen Propaganda auf den Leim geht und Frauen als soziale Klasse auffasst, hat weder Feminismus noch Marxismus auch nur ansatzweise verstanden und muss sich über Spott nicht wundern.

      • „Or that those who question our cultural reliance on fast-food “

        ….
        hab schon überlegt, wie der Satz wohl weitergeht.
        Oder dass die, die auf Fast-Food-Ketten schimpfen, irgend ein problem mit fetten Kindern hätten?
        Weil, mit überfetteten Kindern haben SJW ja auch ihr Thema. Fat is beatyful.
        Oder so.

  9. Es gibt von Zara Larsson diesen Hit „Ain’t My Fault“ – hier mal eine kleine Leseprobe:

    „Baby, I insist
    Please don’t blame me for what ever happens next
    No I-I-I-I, can’t be responsible
    If I-I-I-I, get you in trouble now“

    Ja, das weiß man doch sofort, woran man mit der Zara ist …

  10. „Ich hasse Männer als Gruppe“ – würde das als „hate speech“ bei Twitter und Facebook gelöscht?
    „Ich hasse … (alle Begriffe außer „Männer“) “ – würde das als „hate speech“ dort gelöscht?
    Hat das schon mal jemand unter der Geltung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes ausprobiert?

  11. Finde ich letztlich sehr gut, dass sie das sagt. Wieder etwas das man den ganzen Kaffeehaus Feministen um die Ohren hauen kann, wenn sie wieder mal bestreiten, dass Feminismus nicht gleich Männerhass ist.
    Wenn jeder dieser Aussagen nur eine Handvoll Männer dazu bringt den MGTOW Pfad einzuschlagen, dann ist das Ziel, Frauen unabhängig von Männlicher Arbeitsleitung zu machen, schneller erreicht als ich es zu hoffen wage.

  12. „Ich hasse gar keine Männer, nur die Gruppe der Männer. Ich hasse das Patriarchat, dass schuld daran ist, dass es uns schlecht geht und dass Männer besser behandelt werden. Und für das Patriarchat sind die Männer verantwortlich. Aber die hasse ich gar nicht. Also nicht als einzelne, nur als Gruppe, aber niemand versteht mich.“

    Warum wird solchem geistigen Dünnschiss überhaupt Beachtung geschenkt?

  13. Zitat: „… die Männer werden einfach besser behandelt.“

    Von wem? Von den Frauen? Von anderen Männern?

    Schon das Gebot, dass Männer keine Frauen schlagen, ist eine so weitgreifende Besserbehandlung, dass die Ausage allein deshalb Unsinn ist.

    Dass Männer andere Männer „besser“ behandeln, mag im Rahmen des Geschlechterzusammenhalts vorkommen, aber wer will ihnen das übelnehmen? Als ob Frauen nicht zusammenhalten würden!
    Und wenn Frauen Männer besser behandeln als andere Frauen, an wen, liebe Zara, muss Du dann Deine Beschwerde richten?

  14. Ich würde ja gerne mal wissen wo ich es als Mann zwangsläufig besser habe.

    Im Job? Eher nicht.

    Weil ich weniger sexuelle Belästigung ertragen muss? Nope. Ich hätte gerne etwas MEHR sexuelle Belästigung 😂😂🖕

    • Es geht nicht um Fakten, es geht um Gefühle… Von Frauen. Frauen fühlen sich schlechter behandelt und dann ist das auch so. Das hat überhaupt Nichts damit zu tun das ihnen daß jemand tagtäglich einredet.

      Das ist aber nicht zu vergleichen damit wenn Feministen über Männer schreiben, die anderen Männern helfen wollen. Diese fühlen sich nur benachteiligt, sind es aber nicht, diese Jammerlappen.

  15. Pingback: Sexismus des tages | Schwerdtfegr (beta)

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