Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. Januar 2017

„5 Punkte, die man über vaterlose Elternhäuser wissen sollte“

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Responses

  1. Die übliche Trickserei: Man findet eine Korrelation (hier Vaterlosigkeit und Misserfolg im späteren Leben) und sucht sich dann eine kausale Kette aus, die ins Weltbild passt.

    Es funktioniert nur nicht so, wie „Roaming Millennial“ es gerne hätte. Das lässt sich einfach zeigen, indem man Kinder, die aufgrund eines Unfalltods des Vaters nur mit der Mutter aufwachsen, mit Kindern vergleicht, die mit beiden Elternteilen aufwachsen. Ein statischer Unterschied (bezüglich späterer Arbeitslosigkeit, mentaler Probleme, Kriminalitätsrate, usw.) ist dann nicht mehr wirklich nachweisbar. Diese Kinder müssen auf ein paar schöne Kinderheitserinnerungen mit dem Vater verzichten, aber großartige Auswirkungen auf ihren Schulerfolg oder ihr Arbeitsleben hat das nicht.

    Die Kausalität ist politisch unkorrekter: Mütter enden nicht ohne Grunde alleinerziehend. Sie sind tendenziell verantwortungslos, psychisch krank, leicht gelangweilt und zu doof, richtig einzuschätzen, ob ihre jeweiligen Partner fähig und willig sind, längerfristig in sie und gemeinsame Kinder zu investieren. Zudem sind sie häufig schlecht ausgebildet und ohne Perspektive auf dem Jobmarkt. Kinder sind da eine Chance, das Einkommen zu maximieren (Kindergeld, größere Sozialwohnung, usw.) und die Langeweile zu vertreiben.
    Dass diese Mütter so sind, ist kein Zufall, sondern hat u.a. biologische Hintergründe (Genetik). Und ihre Gene, die für ihren Misserfolg in hochkomplexen Gesellschaften verantwortlich sind, geben sie ihren Kinder weiter, weswegen die dann so häufig ebenfalls im Leben scheitern. Dass sich daran etwas ändern würde, wenn man die Väter zurück zu ihren Kindern zwingt, ist mehr als fragwürdig.

    Erfolgsversprechender wäre es, Alleinerziehende dazu zu bewegen, sich eher von ihrem Arzt schwängern zu lassen als vom drogensüchtigen Draufgänger von nebenan. Aber das entspricht weder ihrem erotischen Begehren noch dem Wunsch des Arztes, der kein Unterhalt zahlen will.


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