Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 28. September 2016

Selbermach Mittwoch 80 (28.09.2016)

Für Liebesbekundungen an diesen Blog. Und die anderen hier passenden Themen.


Responses

  1. Ich liebe diesen Blog.

  2. esez du meintest doch zwischen links(radikal) und islam(radikal) gibt es keine Parallelen


    Offizielle Mitteilung vom Antifa e.V. bezüglich Bekennerschreiben Sprengstoffanschlag in Dresden
    Verfasst von: Antifa e.V.. Verfasst am: 28.09.2016 – 10:23. Geschehen am: Mittwoch, 28. September 2016. (unmoderiert)

    Sehr geehrte Damen und Herren der bürgerlichen Presse und sehr geehrte „Experten“ der sächsischen Polizei.

    ……

    „Dieser schäbige Versuch der Faschisten, uns die Verantwortung für ihre menschenfeindlichen und verachtungswürdigen Taten in die Schuhe zu schieben und uns somit zur Zielscheibe der Repressivinstitutionen zu machen wird nicht unbeantwortet bleiben. Wir stehen Seite an Seite mit allen Unterdrückten und Verfolgten weltweit und werden es nicht zulassen, dass ein Keil zwischen uns und unsere muslimischen Verbündeten getrieben wird!“, sagte Timo C., Vorsitzender des Antifa e.V. Er fügte hinzu: „Solidarität entsteht im Handgemenge und gemeinsam mit unseren muslimischen Verbündeten werden wir diese am 3.10. in Feindschaft mit dem deutschen Staat auf die Straße tragen. Wir lassen uns von den Faschisten und der Polizei nicht einschüchtern und werden dem völkischen Größenwahn am Tag der deutschen Übernahme Sand und Steine im Getriebe Großdeutschlands sein!““

    • Und deshalb marschiert die „Antifa“ auch mit „mit unseren muslimischen Verbündeten“, also den Verbündeten besagten „Großdeutschlands“. Das macht ja wirklich Sinn.

      Oder ist das auch wieder so eine Desinformationsding? Kann ja jeder irgendwo reinschreiben….

      • Ich glaube, du hast da was falsch verstanden.

        • Was wohl?

        • „… also den Verbündeten besagten „Großdeutschlands“.“

          Nicht die Verbündeten „Großdeutschlands“, sondern der Antifa.

        • Die Nazis hatten so manche „muslinische Verbündete“ (ganz im Gegensatz zu den Aliierten).

          Nach dem Krieg gingen 100te, manche sagen 1000de, in die muslimischen Länder, konvertierten häufig, wurden Militär- und Sonstwas-Berater, Syrien, Ägypten, Irak, etc

          Völlig grotesk also, dass „Antifaschisten“ sich irgendwie mit dem Islam anfreunden könnten.

    • Wissen die Muslime, dass sie Verbündete der Antifa sind?

      Ich glaube eher, die Antifa ist für die Muslime so ungefähr das Verachtenswerteste.

    • @ Atacama

      „esez du meintest doch zwischen links(radikal) und islam(radikal) gibt es keine Parallelen“

      Erstmal sollte sich natürlich jeder Linke gegen rechte und fremdenfeindliche Gewalt gegenüber Muslimen positionieren. Dass der Schutz von Menschen vor Gewalt oberste Priorität hat, ist selbstverständlich und hat nichts damit zu tun, ob man ansonsten islamkritisch ist oder nicht.

      Zweitens gibt es im Islam auch kleinere liberale und linke Unterströmungen, das sind halt nur leider noch Minderheitenströmungen. Natürlich kann man als Linker mit menschenrechtlich orientierten linken und liberalen Unterströmungen im Islam solidarisch sein, ähnlich wie man ja auch als linker Atheist mit der christlichen Befreiungstheologie solidarisch sein kann.

      Der Mainstream-Islam, also der orthodox-konservative Islam, ist aber leider eine prämodern-autoritäre Ideologie im voraufklärerischen Stadium und in politischen Bezügen beurteilt, objektiv rechts. Mit dem konservativen Islam als Ideologie sollte man d.h. als Linker m.E. nicht solidarisch sein.

      Bezüglich der Antifa-Szene ist zu berücksichtigen, dass es da mindestens fünf Unterströmungen gibt, die sich jeweils unterschiedlich zum Islam positionieren können. So sieht die antideutsche Unterströmung den konservativen Islam kritisch, die antiimperialistische Unterströmung sieht dagegen im konservativen Islam zum Teil tatsächlich einen Verbündeten im „antiimperialistischen Kampf“, besonders radikale Antiimps sehen sogar im Islamismus z.T. einen Verbündeten (allerdings handelt es sich dabei nur um wenige Personen). Daneben gibt es andere Strömungen in der Antifa, die den Islamismus kritisch sehen, den konservativen Islam aber zu unkritisch sehen, ihn aber trotzdem nicht als Verbündeten betrachten.

      Bei deinem Beispiel müsste man also genauer wissen, welcher Strömung innerhalb der Antifa die jeweilige Gruppe angehört und dann könnte man das Gesagte genauer einordnen.

      • @ Leszek

        „Erstmal sollte sich natürlich jeder Linke gegen rechte und fremdenfeindliche Gewalt gegenüber Muslimen positionieren.“

        Das sollte auch jeder Rechte so halten, er, der Rechte, sollte sich aber auch gegen linke und jede sonstige Gewalt positionieren.

        Was meinst Du, sollten es Linke nicht ähnlich bei linker Gewalt halten?

        • Gute frage, @ddbz, auf sowas kommt man als linker nicht so schnell 😊

        • @ Albert

          Ich glaube das hat mit Gruppendenken zu tun, das die Linken so haben wie sie es den Rechten* unterstellen.

          Linke wie Rechte* denken in Kollektiven, in Gruppen, in Geburtsmerkmalen.

          Sie sehen nicht den einzelen Menschen. Sie können es nicht mehr. Was Wunder, wird uns dies nicht von Politik und Medien zB mit Hilfe der angeblichen Frauenproblematik, die überall viral sei, beigebogen?

          * Rechte meint hier Rechtsradikale

          Linke sind ohne Sternchen, weil diese eh ein Gendersternchen haben und damit Gruppen bilden die zu trennen sind … 🙂

  3. Aus Nostalgie-Gründen gucke ein paar Folgen „Ally McBeal“. Ich finde es krass, wie männerfeindlich diese Serie ist und dass mir das früher gar nicht aufgefallen ist. Heute zum Beispiel der Klassiker der feuchten Träume der Femis: Ein Hodentritt… von einer Frau, die sich betrogen fühlt. Anstatt das das Gewaltopfer mit der Täterin Schluss macht, kriecht er vor ihr zu kreuze. Dann kommt der Witz: Er trägt einen Hodenschutz, was von ihr mit schallenden Gelächter kommentiert wird. Die Botschaft: So eine schmerzhafte Demütigung von Männern geht schon in Ordnung.

    Kennt irgendjemand eine Szene aus Film oder Fernsehen, in welcher der Zuschauer lernt, dass Gewalt als Erziehungsmaßnahme von Frauen gestattet ist?

    • „Kennt irgendjemand eine Szene aus Film oder Fernsehen, in welcher der Zuschauer lernt, dass Gewalt als Erziehungsmaßnahme von Frauen gestattet ist?“

      Ein konkretes Beispiel habe ich leider grad nicht zur Hand, aber es kommt schon erschreckend häufig vor. Oder selbst dann, wenn es nicht als richtige Erziehungsmaßnahme dargestellt wird, dann gern als verzeihliche kleine Eigenheit, über die ein Mann sich nicht zu beschweren hat.

      Es wäre eigentlich mal sinnvoll, so etwas zu Dokumentationszwecken zu sammeln…

      „Ally McBeal“ habe ich allerdings ziemlich geliebt und da ist es mir – wenn auch vorhanden – relativ selten und wenn, abgeschwächt aufgefallen. Ich erinnere mich noch an die erstaunliche Folge, in der John Allys Mitbewohnerin vor Gericht raushaut, als sie wegen Körperverletzung (eines Mannes) angeklagt ist, ihr aber anschließend erklärt, dass sie durchaus im Unrecht war – er nur eben Anwalt ist, der nicht für das Richtige, sondern für seinen Mandanten eintritt. Das war schon mehr, als man gemeinhin erwarten kann (andersherum hätten sie es sich aber nie getraut).

      • Was für ein Alpha.

      • Hehe, die gute alte Zeit.

      • Aber auch bei diesen Szenen habe ich den Eindruck, dass die schockieren sollen.
        Die Frauen jeweils wirken schockiert.
        Es ist etwas besonderes, dass Bond seinen Auftrag höher wertet als die Unversehrtheit der Frau

      • Ausnahmen bestätigen die Regel…

        • Nachtrag: Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Bond und McBeal: Die Gewalt gegen die Frauen aus den Bond-Szenen wird anders als bei Ally McBeal nicht als witzig dargestellt.

      • Wenn Frauen wirklich gleichberechtigt wie Männer behandelt werden wollen, dann müsste man sie viel öfter schlagen.

        • Bist du schon oft geschlagen worden?

        • Zwei Mal.

      • viele Männer, die von Männern als alpha gesehen werden, finde ich voll langweilig.
        Ist James Bond bei Frauen überhaupt beliebt oder nur in den Filmen? der Pierce Brosnan Bond gefiel mir ganz gut, aber Sean Connery ist überhaupt nicht heiss.

        Sein „this is man talk“ wäre übrigens mal ein Beispiel für echtes mansplaining. Ok, nicht dass man von so einem sidekick anderes erwarten kann^^

        • Die Film Bonds sind schon ziemlich anders als der Buch-Bond.
          Im Buch kann Fleming mehr in Ruhe ausarbeiten, welche Alpha-Eigenschaften von Bond es sind, die die Frauen zum Schmelzen bringen: Selbstvertrauen, Kompetenz, Schutz und so weiter.

        • PS. Ich glaub, die Frau in Moonraker ist die einzige, mit der er dann doch nicht schläft.
          Fand ich kurios.

  4. Kachelmann, der meine feminismuskritische Haltung u.a. mit bewirkt hat, war wieder mal erfolgreich gegen Frau D.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/oberlandesgericht-ueberzeugt-kachelmanns-ex-geliebte-hat-sich-verletzungen-selbst-zugefuegt-14456968.html

    • Erbärmlich, ihre Reaktion.

      • Interessant wird ja jetzt die Beschimpfung der Richter durch Frau D.

        Ist das noch freie Meinungsäußerung oder bereits unzulässige „Schmähkritik“?

        • Eine stinknormale Beleidigung, hätte ich gesagt. In Deutschland soll es ja schon teuer werden, wenn man einem Polizisten Bulle sagt. Leider steht im Artikel nicht, ob sie dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

  5. „Now some people might feel that the moral order of the West is under threat, and some might not. But it’s strange that the behaviour of so many anti-Trump advocates, whether it’s actors or the Black Lives Matter campaigners, seems only to reinforce this not entirely irrational fear. Actors are useful political allies, because being attractive and successful they reinforce the idea that liberalism is high status, but large swathes of society do not feel represented by them.

    In ancient Rome, actors were considered dangerous because they upstaged the very social order everyone depended on. As Tom Holland wrote in Dynasty: ‘Seneca, watching a play in which a slave played Agamemnon and imperiously threw his weight around, had been prompted to reflect on the illusory nature of rank itself. “Who is the ‘Lord of Argos,’” he mused. “Why, only a slave!”’

    This is exciting to a few, but to most people it is also disconcerting. Historically it has been the role of actors to upend and challenge the norms and roles of society – in ancien regime France they were prohibited from taking part in politics – but the irony of this meta-ironic age is that the acting establishment now dreads American political norms being upended by a latter-day Nero for whom politics is all one big show.“

    http://blogs.spectator.co.uk/2016/09/can-naked-katy-perry-stop-trump/

  6. Playboy jetzt auch islamisch korrekt: Mit Kopftuch!

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/playboy-zeigt-erstmals-frau-mit-hidschab-a-1114341.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://t.co/J0cNOnl3LV

    • Tja, Verhüllt ist eben das neue Nackt! 🙂

      • Nicht ganz. Kennst Du Mia Khalifa? http://fs2.directupload.net/images/150109/rcqsxy5z.jpg

      • ich weiß nict was ich davon halten soll.
        Einerseits ist sie verhüllt, andererseits posiert sie bewegt sich „unter Menschen“, kleidet sich wie sie will. Das wird Burka-Fans, die die Frau an den Herd ketten wollen sicher genauso aufregen wie die, die jegliche Verhüllung als Unterdrückung o.ä. sehen.
        Vielleicht ist es oft auch nur „trend“, weil man damit zur Zeit ja noch gut auf sich aufmerksam machen kann. „das erste Kopftuchmodel“ usw.
        Was das für Nacktmazine bedeutet keine Ahnung. Die Männer werden sich ja nicht irgendwann Burka-Pin Ups angucken^^

        Und Kopftuch Pornos gibts wie gesagt schon. Vielleicht wird dadurch das kopftuch mittelfristig auch wieder „entsittlicht“ weil es über den Sittlichkeitsgrad nichts mehr aussagt oder so. KeineAhnung.

    • Die islamische Gesellschaft kommt schleichend, Schritt für Schritt wird man daran gewöhnt. Und die Kinder in 20/50 Jahren werden damit aufwachsen und islamische Riten und Religion und Scharia nicht mehr als fremd empfinden, sondern als normale Alternative.

      • Du machst mir angst. Europa entwickelt sich ins MIttelalter zurück.
        Wir können nur hoffen, daß durch Protestwahl der AfD die Kartellpolitiker so stark gedrängt werden, den Wahn umzukehren, daß wir uns retten können.

        Geht natürlich nur, wenn wir auch die Moslime loswerden. Die werden sich nämlich garantiert nicht an den Westen anpassen.

        Was ich mich allerdings frage, wie normale Europäer nach Jahrzehnten extremer Freiheit und Individualismus sich diesem dogmatischen Irrsinn anschließen können.
        Vor allem die linke Oberschicht ist dem Islam maximal unähnlich.

        • @axel
          „Was ich mich allerdings frage, wie normale Europäer nach Jahrzehnten extremer Freiheit und Individualismus sich diesem dogmatischen Irrsinn anschließen können.“

          Wenn du das nicht verstehst, verstehst du gar nichts.

          Aber wohl deshalb kannst du in der AfD die Rettung sehen.

          Mal so simpel ausgedrückt wie es nur eben geht: es liegt alles an falscher Aufarbeitung der Vergangenheit. Und: „wir“ halten uns für besser als wir sind.

        • Du hast Angst? Fein, ich auch. Der einzige Trost ist, dass ich ein islamisches Europa nicht mehr erleben werde.

        • wo gehst du hin?

        • klonovsky hat einen guten Beitrag geschrieben, der in etwa das ausdrückt weswegen mich die Argumentationsweise der hiesigen Kommentatoren über Kölln („Mir doch egal, ob was passiert, ich mische mich da nicht ein, Frauen wollen doch emanzipiert sein“) so wenig gefallen hat, weit über „Ich fühle mich entitled, dass alle Männer um mich rum persönliche Bodyguards sind“ hinausgehend.

          http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

          29. September 2016, Geburtstag von Pompeius, Horatio Nelson und Jutta Ditfurth

          „Es ist dieses Klima, im dem drei – angeblich – syrische Frühteenager in einer immer noch recht deutschen Stadt in aller dreisten Unschuld eine pensionsnahe eingeborene Unreine umschubsen, und zwar weil sie es können. Natürlich auch, weil sie zur Fremdenfeindlichkeit erzogen worden sind, aber vor allem eben, weil sie begriffen haben, dass diese Gesellschaft sturmreif ist, dass sie ihnen keine Regeln diktiert, weil sie zu schwach ist, dass die Menschen sich nicht wehren, weil sie entweder alt oder enteiert und sowieso immer in der Unterzahl sind, weil sie sich untereinander nicht solidarisieren, sondern die meisten lieber betreten die Blicke senken und schnell weitergehen, wenn irgendwo Gewalt ausbricht. Diese Schlingel haben gelernt, dass die Polizei ihnen nichts tut und dass es nichts gibt, was sie einschüchtern könnte. Sie haben kapiert, dass es in Deutschland keine Clans, keine Großfamilien, keine Männer, keine Brüder, keine Enkel gibt, sondern nur beliebig angreifbare Einzelne, und ganz besonders dürfte es diese Schlawiner kitzeln (sofern sie dergleichen überhaupt mitbekommen), dass in den Medien dieses Landes ständig behauptet wird, von deutschen Dunkelmännern ginge eine große Gefahr aus: für Europa für Flüchtlinge, für die Demokratie, für Frauen, für Muslime. Diese Rabauken haben begriffen, dass Deutschland schwach und ehrlos ist, denn in einem Land, wo Menschen mit Ehre im Leib leben, laufen sie zusammen und schlagen dir die Fresse ein, wenn du in aller Öffentlichkeit eine alte Frau angreifst. Hier aber, im drohenden Vierten Reich, kriegst du einen Kaugummi, einen Sozialhelfer und eine Aufenthaltsgenehmigung. „

        • klonovsky hat einen guten Beitrag geschrieben, der in etwa das ausdrückt weswegen mich die Argumentationsweise der hiesigen Kommentatoren über Kölln („Mir doch egal, ob was passiert, ich mische mich da nicht ein, Frauen wollen doch emanzipiert sein“) so wenig gefallen hat, weit über „Ich fühle mich entitled, dass alle Männer um mich rum persönliche Bodyguards sind“ hinausgehend.

          http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

          29. September 2016, Geburtstag von Pompeius, Horatio Nelson und Jutta Ditfurth

        • Ich geh nirgendwo hin, ich werde vorher sterben (hoffentlich).

        • Also, ich habe keine Angst … mehr.

          Es wird kein islamisches Europa geben, diese Idee ist einfach Unsinn. Auch wenn sie von klugen Köpfen vertreten worden ist.

          Die einzigen Leute, die mit dem Islam geknechtet werden sollen, sind die der islamischen Länder und dabei hilft der Westen nach Kräften. Und gleichzeitig dient und hilft der Islam zur Demontage von Demokratie und der westlichen Werte, die wir für selbstverständlich nehmen. Und da sind keine Moslems als primäre Akteure dran schuld, sondern Christen und deren quasi-religiöse Eifererhilfstruppen insbesondere aus dem linken Spektrum.
          Die Gefahr liegt nicht im Islam, sondern in einem neuen Totalitarismus ganz typisch westlicher Prägung.

        • Es ist doch egal on Moslems daran schuld sind, wenn das Endergebnis dasselbe ist.

        • Ich gaube allerdings auch, dass die Muslime glauben, die Deutschen hätten keine Eier. Der Eindruck muss sich einfach aufdrängen.

  7. Houellebecq;

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/houellebecqs-dankesrede-zum-schirrmacher-preis-14454401.html

    Weiterhin bezog sich der Ausgezeichnete auf die Ideen der Schriftsteller Maurice Dantec und Philippe Muray nicht nur zum Islamismus: „Die Bürger werden in einem Zustand fortgesetzter Kindheit gehalten, und der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft versucht auszurotten, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst.“ In diesen Zusammenhang brachte er auch die aktuell diskutierte Abschaffung der Prostitution in Frankreich: „Die Prostitution abschaffen heißt, eine der Säulen der sozialen Ordnung abzuschaffen. Das heißt, die Ehe unmöglich zu machen. Ohne die Prostitution, die der Ehe als Korrektiv dient, wird die Ehe untergehen und mit ihr die Familie und die gesamte Gesellschaft.“

    • Interessanter Punkt. Die Linke wird bissiger, weil sie Angst vor den voraufklärischen Elementen des politischen Islams hat und versucht durch übertriebenes Appeasment den Gegner milde zu stimmen. Die Bissigkeit der Linken richtet sich gegen die Rechten, zumal aus christlicher Tradition dem politischen Islam ablehnend gegenüber stehend, um eben diese zu maßregeln durch „Rassismus“-Vorwürfe und übertriebene PC. Denn man will ja das Appeasment. Alles was provoziert muss vermieden werden.

      Die Unterwerfung ist perfekt.

      • „weil sie Angst vor den voraufklärischen Elementen des politischen Islams hat“

        Nichts spricht dafür, dass die „Angst“ hätten, Sie sind überzeugt, dass die auf ihrer Seite stehen.

        „Die Bissigkeit der Linken richtet sich gegen die Rechten“

        Gegen die vermeintlich Rechten ganz genauso, wenn nicht sogar mehr. Sie sind ja selbst Rechte, ohne das zu begreifen.

        „Alles was provoziert muss vermieden werden.“

        Dann würden sie nicht selbst so übermässig provozieren.
        Nein, sie sind Verbündete, Aliierte.

    • Da macht Houellebecq ausdrücklich den Matriarchats-Staat und den Krieg gegen die Männlichkeit für die Krise des Westens verantwortlich und die Mehrheit der Kommentatoren (wir hatte das Thema schon am Samstag) schimpft? Sind das irgendwelche Reflexe?

      • Wer schimpft? Auf was?

  8. Nochmals HolladieWaldfeeBeck 😉

    „Was für ein Jammer: Bei der Dankesrede für den Schirrmacher-Preis breitete Michel Houellebecq ein aberwitzig reaktionäres Weltbild aus, das seiner Kunst unwürdig ist.“

    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-09/michel-houellebecq-frank-schirrmacher-preis-dankesrede-islam/komplettansicht

    Jetzt bin ich aber gespannt! „Aberwitzig reaktionär“ das wäre eine Bezeichnung, die ich für die „Zeit“ übrig hätte… Aber bei den progressiven Linken ist ja so vieles „Projektion“, so wohl auch das hier?

    Der Anfang ist schon total pseudo-ironisch. Über das kann nur der lachen. der nicht glauben kann, dass die Zeit übermorgen tatsächlich so einen Stil pflegen wird:

    „Trigger-Warnung: Dieser Text kann Weltschmerz auslösen. Denn der Untergang kommt garantiert.“

    Ja, bestimmt wegen „Klimawandel“ und dem bösen „weissen Mann“, so stehts es in der Zeit doch immer…. na, wenn man daran glaubt….

    „Irgendwann geht das Licht aus. Am Ende will das Leben uns immer ans Leben. Irgendwann ist auch der Körper am Ende, der Mittelpunkt unserer Welt.“

    Das Leben will uns an Leben — das ist so unfreiwillig komisch-beknackt…. Aber siehe da, der Weltuntergang scheint ja nur das eigene Ableben zu betreffen. Da bin ich aber beruhigt 🙂

    „Gerade für Männer ist das schwer. Sie haben ja gelernt, dass sie am Hebel sitzen, dass sie sich einbilden dürfen, alles unter Kontrolle zu haben.“

    Oh nein, gleich schon wieder dieser ermüdende Männerhass, wenn er so unspektakulär sich durch die Hintertür reinschleicht. Wahrscheinlich ist das also das Werkzeug, mit dem man jetzt Houellebecq zu Leibe rückt. Doch erst erinnert man an „Hitler im Führerbunker“, womit die „Zeit“ beweist, dass sie ein Fan des Labour-Manns Livingstone sein muss, der auch nicht ohne seine tägliche Hitler-Referenz auskommt. Doch nun, nach diesem Exkurs, kommt endlich Houlli:

    „Das Altern, dieses schleichende Organversagen, ist große Männeroper. Großes Theater. Großer Romanstoff. Und Michel Houellebecq ist seit vielen Jahren die erste Adresse für Potenzprobleme und Kastrationsängste, für durchpornografisiertes Liebessehnen, zunehmend angereichert mit Angst vor dem Islam.“

    Die denunziatorische Durchtränkung mit irgendwie als Abartig hingestelltem Sexuellem ist natürlich der übliche faschistische Stil, den die Zeit wahrscheinlich genauso ironisch meint, wie die Bezugnahme auf Hitler vorher.

    Die Zeit wird mir mit jedem Artikel, den ich von denen lese, immer unsympathischer.

    „Aus schaurigem Schmutz und Muff was Schönes zaubern, aus Schnaps und Hass und Lebensangst, das ist seine ganz große Kunst.“

    Warum eigentlich soll das bei Houellebecq jetzt ganz anders sein, als bei den US Dichtern Ginsberg und so weiter, die für die „Zeit“ immer Helden waren? Kann es sein, dass der Antiamerikanismus da den Ausschlag für den doppelten Standard gibt?
    Davon mal ganz abgesehen, ob diese Charakerisierung Houllis wirklich fair ist.

    „Seine Preisrede handelt führerbunkermäßig vom nahenden, unausweichlichen Tod, von dem Europas und in düsteren Anspielungen auch von dem des Autors selbst.“

    Beim „Tod Europas“ geht weder die Welt unter, noch muss Houlli dafür sterben. Finde ich wenigstens. Sollte nicht eher auch ein Herr Juncker oder Schultz in irgendeinen Bunker imaginiert werden. Der Houlli hat mit denen verglichen doch gar nichts zu melden.

    Jetzt kommen wir wohl zum Reaktionären, zum top Fundstück, auf welches ich gewartet habe!

    „… enthält aberwitzige Sentenzen wie: „Ohne die Prostitution, die der Ehe als Korrektiv dient, wird die Ehe untergehen und mit ihr die Familie und die gesamte Gesellschaft.“

    Ja, das war einer jener guten Witze in der Rede. Und man sieht: er zündete.

    Das haben doch die Linken damals immer der Gesellschaft mit grossem moralischen Gestus vorgeworfen: sie bräuchte angeblich die Prostitution, da sonst die Ehe nicht haltbar wäre. Was natürlich vollkommen blödsinnig war. Dass die Linke heute, die über die Repression der Sexualität und mit der Ehe (siehe Feminismus) die Freiheit der Menschen gängeln will, wie eben die alten Reaktionäre — das macht es eben so unerträglich für jemanden von der „Zeit“ sich diesen Vorwurf überhaupt nochmal reinzutun. Natürlich diesmal als ironische Klage.

    Der dann unvermittelt folgende bezuglose Ausfall des Zeit-Schreibers ist wohl auch seiner NS-Geschädigtheit zu verdanken:

    „Die Kunst, auch die Romankunst, kann das Monströse in uns selbst, das abgrundtief Hässliche in Schönheit verwandeln, in eine schöne Raserei. Sie kann es in die Sphäre des Ästhetischen versetzen, in der wir unseren Frieden mit unserer eigenen Hässlichkeit machen können. Sie kann das Asoziale sozialisieren.“

    Vermutlich ein Automatismus, der sich unbewusst an einem mir unbekannten Nietzsche-Bewunderer orientiert, wenn es nicht gleich ein Zitat ist.

    „Der Schriftsteller kennt keine Moral. Die Behauptung der Unmoral ist seine Moral. An der Läuterung, die sein Werk bewirken kann, wirkt er nicht aktiv mit, das macht sein Werk ganz ohne ihn, und wenn er Pech hat, frisst das Asoziale ihn bei lebendigem Leibe auf.“

    Wie soll sich auch das an Houlli orientieren?
    Das ist einfach der post-nietzscheanische „heroische Nihilismus“, den die Zeit ja auch immer verherrlicht und der dem Autor sicher im Kopf rumgehen muss….

    „Aber wenn er die Welt seines Werks mit der wirklichen Welt verwechselt und sich selbst mit einem Moralisten, wird es eher schwierig.“

    Warum soll der Schriftsteller nicht auch Moralist sein können? Gerade in Frankreich gibt es da eine Tradition … In Deutschland allerdings weniger, da bläffen viele immer so rum wie der Zeit-Autor….

    „Den wachsenden Einfluss des Islam in Frankreich belegte Houellebecq in seiner Dankesrede enttäuscht mit den Worten: „Tatsache ist, (…) dass die jungen Mädchen heute, verglichen mit meiner Jugend, sehr viel weniger aufregend gekleidet sind.“ Der größte Horror unserer Zeit sei neben dem Islam (im Ernst jetzt!) „die Rückkehr des Matriarchats“, und zwar „in Staatsform“, und „der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft versucht auszurotten, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst“.“

    Der muss gar nichts „belegen“, er muss die Sache als Dichter und Schriftsteller nur in der richtigen Weise anklingen lassen. Aber was mein ich, das geht ohnehin nicht in die teutonische Birne.
    Und man sieht ja förmlich, wie der Autor nach jedem Wortblock geradezu nach Luft schnappt, so sehr regen ihn die Dichterworte auf…

    „Egal aus welcher Zeit und welcher Welt solche Sätze herausgefallen sind …“

    Sie sind aus dem Hier und Heute „herausgefallen“. Das passt dem Mann natürlich nicht.

    “ … das Wichtigste bleibt: Es ist alles vorbei. Alles geht unter. Die Linksreaktionären und ihre politische Korrektheit sind schuld.“

    Würden Schuld daran sein. Wenn Houlli als „halber Prophet“ voll recht hat.

    „Es geht ihm vor allem darum, sich einem nur noch schwer erträglichen, wirren, nekrophilen Muff vom Endzeit-Clash „spiritueller Mächte“ zu ergeben und uns allen diesen Muff als Gesetz anzuempfehlen, als letzte Rettung: den Tod als Rettung vor dem Tod.“

    So kommt mir allerdings die säkularisierte Religion der „Progressiven“ vor, mit ihrer Begeisterung für „Klimawandel“ und den Antiisrael-Terror von PLO und jetzt Hamas, für den Iran, für die „Menschenrechtler“ der UN, BLM und wie sie alle heissen… Ja, hier ist die Projektion nun unübersehbar.

    Dann wird Houlli völlig unfairerweise mit solchen Leuten wie Sarrazin in einen Topf geworfen. Da hat er wirklich nichts verloren. Aber hauptsache das schwarz-weiss Feindbild stimmt. Der Höhepunkt ist natürlich „…. Bautzen jubelt. Dresden zündelt.“

    „Der Namenspatron des Preises war gerade nicht für Vermufftheit bekannt, sondern eher für offenes und flirrendes Denken. …“

    So „flirrend“ wie Houlli war der doch nicht, würde ich meinen, oder?

    „Dabei sind Potenzprobleme doch kein Weltuntergang, liebe Männerkinder! Potenzprobleme sind ab einem gewissen Alter ganz normal. Sie sind ein guter Romanstoff, aber doch kein Grund, Moscheen anzuzünden.“

    Natürlich muss das mit der Referenz auf den Männerhass enden. Ein wahrer Mann und vor allem die wahre Frau können natürlich nur pro-Islam sein. Wie Adolf Hitler und seine Gefolgsleute.

    „Ach wirklich, wie traurig das alles ist.“

    Nicht wirklich. So ist das halt. Auch der progressive Irrsinn von heute wird untergehen, die Welt wird sich weiterdrehen.

    • @alex, du bist doch linker, oder etwa nicht? Ich habe den eindruck, dass je unklarer euer standpunkt wird, desto mehr geratet ihr ins schwaffeln. Nach der gefühlten hälfte deines textes wusste ich immer noch nicht, ob du houlobeques äußerungen billigst oder verdammst. Das ist kein gutes zeichen. Wie stehst du dazu?

      • @Albert
        Ich bin der Auffassung, dass Houellebecq ein Dichter ist. So bezeichnet er sich auch selbst. Und ein solcher drückt weniger Gewissheiten und feste Standpunkte raus, sondern das bleibt dann zum guten Teil der Interpretation überlassen, vor allem wenn es um Ironie und Sarkasmus geht. Nicht alles, was er sagt ist also auf die Goldwaage zu legen. Ganz sicher will der auch genau solche Typen wie den Zeit-Schreiber provozieren und das gelingt ihm doch gut.
        Früher gab es solche Schriftsteller häufiger, sie füllen den Kanon der Literatur. Heute gibt es davon nicht mehr viele, die die Obrigkeit mit unangenehmen Wahrheiten provozieren und Herr Houellebecq ist ein solcher.
        Und klar, sowas gefällt einem Linken immer. Vor allem auch wie er auch sich selbst ironisiert.
        Entschuldige, dass mein viel zu langer post „schwafelhaft“ rüberkam, aber die Vorlage war einfach zu reichhaltig.
        Vor allem fand ich es übel, wie der Zeit-Autor Houellebecq mit seinen völlig plattgetretenen sexistisch-rassistischen Vorurteilen niederbügeln wollte.

        • @alex, kann ich nachvollziehen, andererseits verwirrt es mich. Ich dachte, dass der unterschied zwischen einer naturwissenschaft und der literaturwissenschaft sei, dass bei letzterer fragen offen bleiben müssen, weil es keinen vergleich mit der realität gibt, weil es die realität nicht gibt. Darüber wurde hier auch schon diskutiert.

          Ich kann Goethe nicht fragen, was er mit der gretchenfrage meinte. Es scheint unmöglich zu sein details herauszuarbeiten, da der interpretationsspielraum so groß ist. Jetzt lebt der houlobeque noch, man fragt ihn, er spricht und man ist sich doch nicht sicher, was er uns sagen wollte. Es ist noch schlimmer als ich dachte, @alex 😉

    • Ich bin kein besonderer Houellebecq-Fan und finde auch seine Rede in Teilen nicht sehr überzeugend. Aber dieser ZEIT-Artikel ist einfach nur armselig – geschrieben offenkundig allein mit dem Ziel, Houellebecq und alle, die ähnlich denken, zu diffamieren. Wie üblich unterbleibt jedes Eingehen auf die Argumentation der „Zielperson“, es wird einfach nur hemmungslos und vielfach ad hominem gehetzt in dem Versuch, Houellebecq und seine Ansichten als völlig indiskutabel darzustellen. Hierbei soll der Zweck offenbar die Mittel heiligen, deshalb wird auch vor bewussten Verdrehungen seiner Aussagen nicht zurückgeschreckt. Beispiel – die ZEIT schreibt:
      Den wachsenden Einfluss des Islam in Frankreich belegte Houellebecq in seiner Dankesrede enttäuscht mit den Worten: „Tatsache ist, (…) dass die jungen Mädchen heute, verglichen mit meiner Jugend, sehr viel weniger aufregend gekleidet sind.“

      Im tatsächlichen Kontext lautete diese Aussage so:
      Es gibt da nur diese kleinen Anzeichen, die sich langsam bemerkbar machen. … Dann der Umstand, dass junge Mädchen in vielen Stadtteilen mehr und mehr davon absehen, sich sexy oder provozierend zu kleiden, damit sie in Ruhe gelassen werden. Tatsache ist, und das fiel mir neulich wieder ein, dass die jungen Mädchen heute, verglichen mit meiner Jugend, sehr viel weniger aufregend gekleidet sind. Zu wissen, ob das nun eine schlechte Sache ist oder nicht, ist übrigens eine ambivalente Frage für mich.

      Diese Aussage so darzustellen, als sei Houellebecq ein notgeiler alter Bock, der traurig ist, dass er nicht mehr soviel Mädchenhaut sieht, dürfte schon fast strafrechtlich relevant sein. Und auf diesem Niveau bewegt sich praktisch der ganze Artikel. Das ist kein Journalismus, das ist unterste Schublade.

      • Ich finde den Houellebecq auch manchmal eher etwas mau.

        Es ist traurig, wenn überhaupt was in Bezug auf den, dass das dennoch einer der relevantesten Leute von Frankreich ist. Diese Intellektualität dort ist einfach nur unintellektuell, wie die amerikanische Spielart antiintellektuell ist. Darunter leidet auch die Literatur.

        Daher hat der Zeit-Artikel auch was unangenehmes Anti-Französisches, denn Houellebecq verkörpert tatsächlich das literarische Frankreich, da beisst die Maus keinen Faden ab. Die Franzosen wurden ja auch immer gerne mit sexuellen Insinuationen („notgeiler alter Bock“) geschmäht, Syphilis zB waren die Franzosen und so weiter.

      • „Den wachsenden Einfluss des Islam in Frankreich belegte Houellebecq in seiner Dankesrede enttäuscht mit den Worten: …“

        Witzig.
        Genau an der Stelle hatte ich auch das deutliche Gefühl, man wollte mich manipulieren. Auch wenn ich mit MC nicht viel anfangen kann, so geht erstmal aus seiner – offensichtlich verkürzten – Aussage nicht hervor, dass er ENTTÄUSCHT ist. Das hat der Journalist ergänzt und damit versucht, meine Meinung zu manipulieren – genau in dem von Dir beschriebenen Sinne.
        Man muss immer mehr aufpassen, was man liest 😦 .

  9. Oh, jetzt wird es ernst für die CDU. Ihr scheint der selbe langsame Tod bevorzustehen, den auch die Piraten gestorben sind. Jetzt kommt die nächste Feministin um die Ecke:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/umgang-mit-frauen-in-der-cdu-es-gibt-eindeutig-ein-problem-mit-sexismus/14615282.html

    Gibt jemand ein Wettgebot ab, auf welchen Wert die CDU zur nächsten BTW fallen wird?

    • „Diana Kinnert“ … „beklagt die 1991 geborene Büroleiterin des Bundestagsvizepräsidenten Peter Hintze (CDU) und Mitglied der CDU-Reformkommission „CDU 2017““

      Das wird ja immer besser, wann kommt der meltdown? 😀

      • Moslems verhindern Aufführung eines schwulen Filmes im Rahmen einer „interkulturellen Woche“:
        http://www.queer.de/detail.php?article_id=27158
        Kulturelle Vielfalt heißt eben nichts anderes als Islam.

        • Mist, sollte keine Antwort sein.

      • Hihihi, „melt-down“, @Alex. Sie schreiben auch:

        „Denn offiziell weiß man in der CDU-Zentrale von all den Anschuldigungen wenig bis gar nichts. Im Konrad-Adenauer-Haus, heißt es, gebe es „keine zentrale Anlaufstelle für Personen, die parteiintern Erfahrungen mit Sexismus gemacht haben“.“

        Die installieren jetzt garantiert eine „Sexismus Opferberatungsstelle“ in der CDU 😀

        • „Die installieren jetzt garantiert eine „Sexismus Opferberatungsstelle“ in der CDU“

          Ganz sicher. Und damit wären dann wieder ein paar Genderstudies-Absolventinnen in Lohn und Brot gebracht…

    • … unter 25%, bei Fifty-fifty, was bieten englische buchmacher, wäre ich mit einem moderaten betrag dabei 😊

      • Naja, jetzt weitet sich das erst einmal aus:

        http://www.tagesspiegel.de/berlin/sexismus-debatte-die-cdu-muss-sich-oeffnen/14615626.html

        Die CDU muss sich öffnen……

        • Hi Christian. Kannst Du diesen Kommentar bitte löschen? Der ist mir verunglückt und ich habe da einen falschen usernamen eingetragen….

      • Ha, jetzt muss sich die CDU ersteinmal öffnen:

        http://www.tagesspiegel.de/berlin/sexismus-debatte-die-cdu-muss-sich-oeffnen/14615626.html

        Das wird die Fallgeschwindigkeit weiter erhöhen.

        • Der Autor ist übrigens der persönliche Referent der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Pantel

          https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/P/pantel_sylvia/258862

        • „Der Autor ist übrigens der persönliche Referent“

          Dann ist er wohl vorgeschickt worden. Kein Wunder, dass sich diese Pantel mit ihrem ganzen Katholizismus nicht selbst da hinstellen will.
          Das Lustige ist ja, die Katholische Kirche hat sich neuerdings die progressive Agenda 100%ig auf die Fahne geschrieben, besonders was das exzellente Verhältnis zur „Religion des Friedens“ angeht.
          Das Plädojer für „Diversity“ und „Quereinsteiger“ zielt natürlich auch auf die Aufnahme von Kopftuchträgerinnen in die Partei ab. Offensichtlich eine Unions-Strategie von oben.

          Behrends sieht von Tag zu Tag „besser“ aus. Alle stehen auf ihrer Seite.

  10. „You have probably heard the stereotype that men don’t like having a female boss. It is also often cited as one of the primary reasons preventing women from reaching higher positions, because of their fear of social disapproval. Often, this stereotype is expressed in the form of accusations, such as by saying that men’s masculinity is so fragile that they are afraid of strong womyn.

    Yet, when tested empirically, the hypothesis that men dislike having female bosses did not hold. On the contrary, only women were shown to have more negative work experiences under a female boss. This is far from being the first time that men are blamed for women’s aggression towards each other.“

    http://genderama.blogspot.de/2016/09/vermischtes-vom-28-september-2016.html

    Zeig mir mal eine feministische Theorie, die in der Realität nicht eher dem Gegenteil entspricht!

    • „Zeig mir mal eine feministische Theorie, die in der Realität nicht eher dem Gegenteil entspricht“

      „Frauen haben vor jedem Scheiß Angst“

      Oder würdest du als Gegenteil „Frauen als Gruppe sind beängstigend“ annehmen?

      • „„Frauen haben vor jedem Scheiß Angst““

        Das ist jetzt aber gar keine „Theorie des Feminismus“.
        Bestimmt auch so noch nicht von irgendeiner so behauptet worden.

        Ausserdem machen sie nie „Angst“ zum Thema, sondern sperrfeuerartig Vorwürfe wegen Benachteiligung, also wegen fehlender Gerechtigkeit (und das aus priviligierter Position!).

        Dabei sind sie komplett rücksichtslos und scheuen keine Lüge oder demonstrative Ignoranz.

        Also mit „Angst“ hat das wenig bis gar nichts zu tun. Auch nicht mit „unterdrückter Frau“, sondern im neuen Faschismus müssen die Frauen die absolute Befehlsgewalt haben. Bedingt natürlich, dass das nur wenige sind 😉

        Welch ein humanitärer Fortschritt! Eben keiner.

        • Du ignorierst die eigentliche psychologische Wurzel des Feminismus.

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor Gewalt leben zu müssen

          TAZ2016 Artikel „Wilkommen in der Hölle“

        • Angst ist eine enorm wichtige Antriebsfeder bei Frauen, das sollte mann nie unterschätzen.

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor Gewalt leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor Spinnen leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor Cellulite, Krampfadern und Falten im Gesicht leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor dem bad-hair-day leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor dem schlecht geschminkt sein leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor falsch/unvorteilhaft/oldfashioned angezogen zu sein leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor dem nicht gemocht werden leben zu müssen

          Denn Frau sein bedeutet leider, in ständiger Angst vor den Intrigen und Lästereien anderer Frauen leben zu müssen

        • Ja, das war dämlich von mir, hätte ich wissen müssen.

          Diese Angst wird aber nur für die Gefolgschaft inszeniert und hineingeimpft, um die in kultischer Abhängigkeit und Manipulierbarkeit zu halten.
          Die Leitstellen dieses perfiden Ideologie-Kults werden sich sicher von dem „Quatsch“ distanzieren oder wenigstens teilweise bis weitgehend.
          Es ist ja gerade eine der Stärken des Feminismus, viel dümmer zu erscheinen als man ist.

    • http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/frauenfoerderung-ist-nrw-druck-auf-klagewillige-beamte-aid-1.6291273

      Immer wieder komisch das man hauptsächlich Berichte von Männer die erfolgreich gegen Diskriminierung klagen ließt, obwohl Männer doch gar nicht diskriminiert werden können.

      Im öffentlichen Dienst des Landes gilt seit Juli, dass Frauen innerhalb einer bestimmten Beurteilungsspanne selbst bei schlechterer Qualifikation bevorzugt befördert werden müssen.

      Wer sowas fordert und gleichzeitig behauptet Diskriminierung abzubauen ist eine verdammter Heuchler. Die Diskriminierung der Männer ist hier ein ganz klarer Fakt. Es gibt eine Vorschrift die das vorschreibt. Bei Frauen wird nur das Zahlenverhältnis gesehen und das dann auch noch als die ernstere Diskriminierung priorisiert.

      Es wird sich ja immer lustig gemacht über MRAs, dass diese angeblich Männer als die einzigen Diskriminierten ansehen, aber die Frage wo und welche/s Gesetz/Vorschrift Frauen denn diskriminiert antwortet niemand. Während man gleich mehrere GESETZE aufzählen kann, die Männer diskriminieren.

      • Die Landesregierung erklärte auf Anfrage, ihr seien derartige Fälle nicht bekannt. Man wolle „die Benachteiligung von Frauen im öffentlichen Dienst beenden. An diesem Ziel halten wir fest“

        Welche? Welche Benachteiligung erleben Frauen im öffentlichen Dienst?

        • Unglaublich eigentlich, dass echte Diskriminierung im Sinne des GG mit der „Benachteilung von Frauen“, weil nicht soundso viele da und dort sitzen, gerechtfertigt werden sollen.

          Diese Versuche der Diskriminierung ohne grosse Gegenwehr zeigen klar, dass allzuviele Menschen nichts mehr von Demokratie, Gleichberechtigung und auch Menschenrechten halten. Schlimm.

          Den Zusatz zum GG, der das „rechtfertigen“ soll, der stammt von der Kohl-Regierung und der CDU, nicht zu vergessen!

  11. Ich liebe diesen blog auch, @christian 🎉 🌹 🍺 😊

  12. Habt ihr das gewusst? Seht euch die bilder an

    Ich bin entsetzt.

    • Sorry falscher link: http://noscomunicamos.com/index.php/2016/09/15/massive-rally-islam-france/

      Der andere kann gerne gelöscht werden. Ist das wahr?

      • Wird wohl wahr sein. Ein paar hundert finde ich jetzt noch nicht so massiv in einer Millionenstadt. Warum bist du entsetzt? Weil die gegen die Einwanderung protestieren oder weil die Medien nicht gerne darüber berichten?

        Die Franzosen haben eh schon ein Problem mit nicht integrierten Nordafrikanern.

        • Das sah schon nach einem großen platz aus und es waren wohl eher zehntausende. Und ja, dass man so etwas wirklich nur in „abseitigen medien“ findet, halte ich für bedenklich. Oder schau dir mal die diskussion zu dem brandanschlag auf die dresdner moschee auf ihrer facebook seite an:

          https://www.facebook.com/Fatih-Moschee-Dresden-634336543262928/?ref=page_internal

          Sie haben fotos von der explosion veröffentlicht! Das stinkt doch zum himmel, oder etwa nicht?

        • @albert

          Da findet man:

          „Bilder von heutige Angriff auf unsere Moschee“

          Ein Bild, was der Blitz einer Explosion sein könnte….

          Wie bei den „Palästinensern“ und ihren „Palliwood“ Productions, könnte man meinen…..

        • … und die Kommentare =:-o, pöbeln beleidigen und aufs Grundgesetz verweisen. Den El Ghadi habe ich mir dann zurechtgelegt 😉

          Myself: El Ghadi, auch das ist eine beleidigung. Kommt in eurem kulturkreis dicher sehr gut an, ist aber im christlichen abendland verpönt. Was sagt der koran dazu?

          Himself: Sam Feuerzobie Der Koran sagt folgendes:
          – „Beleidigung“ wird groß geschrieben
          – „Kulturkreis“ wird auch groß geschrieben
          – „dicher“ ?….wahrscheinlich meinen Sie „sicher“
          – „Abendland“ wird groß geschrieben
          – „Koran“ wird auch groß geschrieben.

          Was sagt denn dein „deutsches“ Blut zu dieser Gewaltorgie an der deutschen Sprache?

          Myself: El Ghadi, du bist ja ein ganz ein cleveres bürschen. Als, ich nehme mal an deutsch-türke mit abitur, alle tipp- und rechtschreibfehler gefunden, denn text gelesen, und nichts dazu zu sagen. das gespräch mit dir ist wenig inspirierent, meist gar langweilig. Jeder halt im rahmen seiner möglichkeiten 😇😂; dennoch, sei versichert: respekt, respekt, respekt.

          Myself: El Ghadi, wenn mein sohn, so wie du mit mir reden würde, würde ich mich für ihn schämen, weil er sich so ungeschickt angestellt hat. Sag nichts mehr, sonst wird es noch schlimmer für dich

          Seit dem ist Ruhe 🙂

    • Albert, altes Haus

      Ham se Dich zum Gauleiter der Identitären jemacht? Ich muss schon sagen, steht Dir, die Uniform. Siehst echt schnieke aus… Ja, hast ja recht, die Weiber fahren auf sowas voll ab. Je mehr Lametta umso besser…

      😄

      • Mensch, @peter, alte rumsrübe, hast du noch was sachliches beizutragen, oder bleibt es bei deinem kopfkino?

        • Sorry, aber die Vorlage war einfach zu gut um sie nicht reinzumachen 😉

          Im übrigen halte ich weibliche Hysterie („Iiiihhh, eine Spinne, mach sie weg, mach sie weg“) weder für nachahmenswert („Iiiih, drei Musels, macht sie weg, macht sie weg“), noch ist dies in diesem Kontext verhältnismäßig.

          Ball flachhalten 😉

        • 😄

  13. „Wer sich über Twitter äußere, rief er, solle zuvor einmal „den Kopf einschalten“. Die Abgeordneten lachten beifällig.“

    Kauder: Umvolkungs-Tweet erinnert an Nationalsozialismus
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/volker-kauder-kritisiert-umvolkungs-tweet-von-bettina-kudla-14457706.html

    Ist das nicht jetzt frauenfeindlich? Was sagt Jenna Behrends dazu? Was irgendeine andere Feministin der CDU (die ja ausschliesslich aus solchen aller möglichen Richtungen zu bestehen scheint und nicht aus Frauen)?

    Dann kann es ja nur eine Erklärung geben: Kudla muss bei denen was zu sagen haben.

    Schwarz-braun ist die Haselnuss. Wie die CDU. Nur Merkel hat darüber hinweggetäuscht. Nun verrutscht die Maske immer mehr.

    • Der Kauder mansplaint da ganz gewaltig … und noch dazu als Fraktionsvorsitzender gegenüber einer Frau unteree Hierarchie…

      Kauder muss zurücktreten….mit einer Frau als Vorsitzende wäre das nicht passiert.

  14. „The future of the ISIS Caliphate has been clear (to me) since at least 2003 when I wrote my sequel to God’s Debris, titled The Religion War. In the book, I predicted the rise of a Caliphate in that general area, endless “small” terrorist attacks in the United States, and the eventual walling-in of the Caliphate to stop the “idea” of ISIS from spreading.

    Here’s how you kill an idea:

    Step one: Quarantine the idea. (Build a wall around it.)

    Step two: Remove all digital communications from the area.

    Step three: Remove any foreign press in the zone so there are no witnesses to war crimes.

    Step four: Depopulate the Caliphate over time by removing trusted women and children and killing everyone else. I don’t recommend any of this, by the way. I’m only predicting it will happen, as I have since 2003.“

    „That’s how you kill an idea virus as strong as ISIS.“

    http://blog.dilbert.com/post/151056198611/the-wall-around-isis

    Das geht natürlich nur mit den Russen. Und die wollen was dafür haben.
    Den Türken und Iranern sollte auch ein Denkzettel verpasst werden, die werden zu extremistisch-diktatorisch. Türkei ist de facto kein Nato-Land mehr und die Allianz ist von den Europäern im Grunde abgeschrieben und verkauft. Trump hat vollkommen recht, wenn er sich über die Unwilligkeit der Verbündeten aufregt und die selbst alles bezahlen lassen will.
    Selbst die Russen könnten es langsam mit der Nato aufnehmen, Europa ist nur „bedingt abwehrfähig“, um das mal mit diesen alten Worten zu bezeichnen.
    Es wird den USA nichts anderes übrig bleiben, als weiter aufzurüsten, für sich selbst vor allem.
    Und ein Bündnis USA mit Russland würde eine völlig neue Situation schaffen, die extrem nachteilig für die EU wäre und mit dem man dieses antidemokratische Gebilde zähmen könnte.
    Das Fenster für die USA Krieg zu führen ist mit der Eigenversorgung mit Erdöl sicher 10-20 Jahre gewährleistet.
    Wie schon Scott Adams meinte: das ist kein Vorschlag.

    • Ich habe nie verstanden, wieso die EU keine (halbwegs konkurrenzfähige) EU Armee hat. Nur weil man „innen“ die Grenzen aufhebt, kann man doch ncht denken, dass den restlichen Raum um die EU herum formely known as rest of the world ignorieren kann?

      • Wenn die EU irgendeinen Sinn hätte, dann würden Armee, Polizei und Strafverfolgung im Zentrum des Ganzen stehen. Die Währung natürlich ebenfalls, mit einem Ausgleichssystem, wie das jedes Land hat.
        Aber darum geht es bei der EU ja gar nicht, eine europäische Einigung zu schaffen. Muss wohl an der „Diversity“ liegen, die man verfolgt 😉

        • „Aber darum geht es bei der EU ja gar nicht, eine europäische Einigung zu schaffen.“

          Willst Du echt, dass die EU auch noch Macht über Polizei und Armee bekommt?

          Himmel, ich beneide Großbritannien, dass die aus diesem Saustall bald raus sind.

        • diese EU soll gar nichts mehr, aber das Konstrukt war ohne gemeinsame Sicherheitskräfte oder zumindest funktionell vernetzte Sicherheitskräfte von vornherein sinnlos.

        • „Willst Du echt, dass die EU auch noch Macht über Polizei und Armee bekommt?“

          Also *so* ganz bestimmt nicht, absoluter Horror.

          Ich dachte nur eine völlig andere EU an….

      • https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsame_Sicherheits-_und_Verteidigungspolitik

        „Die EU verfügt, ebenso wie die NATO, nicht über eigene Soldaten oder gar eine europäische Armee. Stattdessen greift die EU auf die Streitkräfte der Mitgliedstaaten zurück, welche im Einzelfall autonom über die Bereitstellung entscheiden. In Deutschland erfordert dies die konstitutive Zustimmung des Deutschen Bundestages.“

        *Wenn die EU irgendeinen Sinn hätte, dann würden Armee, Polizei und Strafverfolgung im Zentrum des Ganzen stehen.*

        Wie?

        • Wenn sich die EU auf diese staatlichen, sogenannten „Kernkompetenzen“ nicht nur vordringlich kümmern, sondern auch beschränken würde, machte dies als Einheit Europas Sinn.

          So ist es nur ein alle gegen alle, mit dem „den letzten beissen die Hunde“. Natürlich alles zum Vorteil der Grösseren. Vor allem Deutschlands.

          Die EU, wie sie jetzt ist, ist kein Instrument einer europäischen Einigung, die diesen stolzen Namen verdient hätte.

        • Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst.

        • es ist einfach dumm, die Verteidigung eines solchen Staatenbundes dann wieder im klein-klein regeln zu wollen.
          Selbst mit der Polizeiarbeit ist es doch schwer allein durch die Sprachbarrieren oder unterschiedlicher Arbeitsweise usw.

        • Auf eine ganz andere EU, ist doch offensichtlich. Die jetztige ist antidemokratisch, blockiert den Aussen-Handel, versucht nur die Menschen zu gängeln und in ihrer Freiheit einzuschränken. Die gemeinsame Währung ist ein schlechter Witz.

        • *Die jetztige ist antidemokratisch*

          Ja?

          *blockiert den Aussen-Handel*

          Ja?

          *versucht nur die Menschen zu gängeln und in ihrer Freiheit einzuschränken.*

          Ja?

        • „… blockiert den Aussen-Handel, …“

          Komisch, ich hab bis jetzt immer das gegenteilige Gefühl gehabt.
          Meinst Du TTIP, oder worauf beziehst Du Dich jetzt?

        • „worauf beziehst Du Dich jetzt?“

          Auf die 1001 Regularien für jedes Produkt. Blockt sehr effektiv den Handel mit Afrika und Nahost, bzw macht den zur Einbahnstrasse.

        • „Auf die 1001 Regularien für jedes Produkt. Blockt sehr effektiv den Handel mit Afrika und Nahost, bzw macht den zur Einbahnstrasse.“

          Ich hatte schon mal drauf hingewiesen. Diese Regulierungswut der EU ergibt sich aus den Forderungen der einzelnen Mitgliedsländer, die auf diesem Weg ihre lokale Wirtschaft fördern oder schützen wollen.
          Gerade die Briten standen mit allem Gewicht auf der Bremse, wenn es darum ging, die EU effizienter und schlanker zu machen.

          Du benimmst Dich wie einer, der auf eine vergewaltigte Frau einprügelt, weil sie Blutflecken auf dem Teppich hinterlässt.

        • @carnofis
          „Gerade die Briten standen mit allem Gewicht auf der Bremse, wenn es darum ging, die EU effizienter und schlanker zu machen.“

          Ja, es entbehrt nicht der Ironie, dass ausgerechnet die Briten damit angefangen haben, schon vor aller EU, EWG und den Protektionismus in die EU eingeführt haben, die sie jetzt verlassen wollen (oder auch nicht?, who knows).

          Wird übrigens alles im Film „Brexit – the Movie“ sehr gut behandelt und dargestellt.

  15. Pinkstinks versucht sich im Spagat zwischen Sexy und Sexismus. Eine echte Herausforderung, denn eigentlich passt beides auf einen Bierdeckel. Wie will man da einen Spagat machen?

    Der Ansatz von Pinkstinks ist:

    Wenn Frauen mit ihrem Körper Kleidungsstücke vermarkten, die Frauenkörper in ein idealisiertes Schönheitsbild hineinformen (also theoretisch können sollen 😉 ), dann ist sexy.

    Wenn Frauen mit ihrem Körper Dinge vermarkten, die auch ein haariges Dreibein nutzen könnte, dann ist Sexismus.

    Naja, der Grundgedanke ist ja tatsächlich nicht so abwegig, an den Feinheiten der Differenzierung muss Pinkstinks aber wohl noch arbeiten und vielleicht schaffen sie ja noch ein paar gedankliche Sprünge, die sie auf den Trichter bringen…

    Aber lest selber:

    https://pinkstinks.de/kennt-ihr-den-unterschied-zwischen-sexy-und-sexismus/

    • Dass es einen gewissen Unterschied macht, ob man mit dem Foto einer Frau in Unterwäsche eben diese Unterwäsche oder ein hiermit völlig außer Zusammenhang stehendes Produkt verkaufen will, würde ich durchaus auch so sehen. Aber die Begründung von Pinkstinks, warum Letzteres verboten gehört, ist reichlich dünn:

      Setzen wir doch einfach einen Mann in schicker Boxershorts auf den Sessel und schreiben den Preis der Boxershorts auf. Dann probieren wir den Sessel mit seinem schönen Körper zu verkaufen. Geht nicht? Wirkt irgendwie abwertend? Eben.

      Leichtbekleidete Männer in der Werbung gibt es nicht? Und es würde abwertend wirken? Pinkstinks sieht offenbar andere Werbung als ich.
      Tatsächlich abwertend wirkt es, wenn Männer – und zwar praktisch ausschließlich Männer – in der Werbung als unfähige Trottel dargestellt werden. Damit hat Pinkstinks aber offensichtlich keinerlei Problem.

      • Das ist genau meien Frage an die heterosxuelle Männerwelt. Dass von mir aus jedwede Werbung mit halbnackten Männern versehen werden darf ist klar, aber da ich sexuell darauf reagiere, bin ich nicht repräsentativ.

        Wie empfinden das heterosexelle Männer? Als erniedrigend? Abwertend? Wenn ja, dann hat pinkstinks nämlich recht.

        • Also ich persönlich habe kein Problem mit halbnackten Männern in der Werbung (warum auch), finde aber, wie schon gesagt, andere Darstellungen von Männern durchaus abwertend (ohne das ich diese verbieten wollen würde).

        • Meine Lieblingswerbung in den 90ern war übrigens die:

        • „Wie empfinden das heterosexelle Männer? Als erniedrigend? Abwertend? Wenn ja, dann hat pinkstinks nämlich recht.“

          Mir sowas von egal.

          Es gibt geschmacklose Werbung und es gibt hintersinnigere, geschmackvollere.

          Darüber streiten zu wollen, ist gar nicht angebracht.

          Aber genau auf dieses Niveau, über Geschmack zu streiten und dann die absolute Meinung drüber zu haben, das ist Sache einer selbsterklärten puritanischen Sittenpolizei vom Schlage „pinkstinks“.

          Die stinken echt, wie ein halbverwester Fisch.

        • „Wie empfinden das heterosexelle Männer? Als erniedrigend? Abwertend? Wenn ja, dann hat pinkstinks nämlich recht.“

          Da wäre wohl eher das Risiko es albern und peinlich zu finden.

          Im heterosexuellen Umfeld dürfte es zudem schwer sein, körperliche Attraktivität als Selbstzweck zu inszenieren. Da zeigt man wohl besser das (erstrebenswerte) Resultat 😉

      • Hugor,

        “ Damit hat Pinkstinks aber offensichtlich keinerlei Problem.“

        Nein, damit befassen die sich wohl nicht. Passt nicht in ihr Geschäftsmodell 😉

        Wobei das durchaus einer inneren Logik folgt: Die Kritik an der Verwendung weiblicher, sexueller Körpertrigger ist ja primär darin begründet, dass junge Frauen die inszenierte Wirkung nachahmen und sich in ihrer Entfaltung darauf beschränken, sich rein mit körperlichen Reizen nach aussen zu präsentieren.

        Trottelige Männer in der Werbung sind wohl kaum attraktiv zur Nachahmung. Entsprechend dienen diese ja auch nur zur Belustigung der so umworbenen Frauen, die ihr beständig und zyklisch ramponiertes Selbstwertgefühl so (und mit dem Kauf des beworbenen Produktes) pimpen können.

    • Bezeichnend finde ich übrigens, dass Pinkstinks sich genötigt sieht, ca. ein Drittel des Textes darauf zu verwenden, sich dafür zu rechtfertigen, dass sie eine attraktive Frau für die Kampagne gewählt haben…

      Aber auch da ist ja Besserung in Sicht: „Eine wunderschöne Kampagne, die diversere Körpernormen in der Werbung fordert, folgt im Dezember!“
      Mal schauen, ob die Werbebranche auf diesen Zug aufspringt. 😉

      • „Mal schauen, ob die Werbebranche auf diesen Zug aufspringt.“

        Ja mal schauen. Da ist werbetechnisch schon was drin. Zum Beispiel könnte man in einem Spot ein Produkt eines Mitbewerbers mit einer…hmmm..diverseren Frau kombinieren und das eigene Produkt danebengestellt mit einer 7-8 (nicht zu schön, sonst ist es unglaubwürdig, deutlich schöner reicht schon)

        Nur so als spontanes Beispiel… 😄

  16. Moslems verhindern Aufführung eines schwulen Filmes im Rahmen einer „interkulturellen Woche“
    http://www.queer.de/detail.php?article_id=27158
    Kulturelle Vielfalt heißt eben nichts anderes als Islam.

    • Ein Film über Homosexualität „passe nicht zum Thema „Vielfalt statt Einfalt“, entschied der multikulturelle Beirat der Stadt.“

      Ob negative Ansichten über Homosexualität gegen das Vielfaltsgebot verstoßen, ist natürlich davon abhängig, wer sie äußert…

      • Selbstverständlich. Moslems dürfen das. Alle anderen nicht.

      • Bye the Way: Wie bekloppt ist eine Gesellschaft eigentlich, die sich einen „multikulturellen Beirat“ leistet?
        Andererseits verstehe ich natürlich, dass die Horden von Sozialwissenschaftlern irgendwas machen müssen.

    • Ausgerechnet das:

      „Der Film „Out in the Dark“ über die Liebe zwischen einem Israeli und einem Palästinenser passe nicht zum Thema „Vielfalt statt Einfalt“, entschied der multikulturelle Beirat der Stadt.“

      Das ist sicher weniger Schwulenhass als schierer Antisemitismus, für den es ja keinen Frieden zwischen Israel und den „Palästinensern“ geben darf. Da sind natürlich auch alle guten Linken und Kirchenleute sofort bei der Sache:

      „Das Gremium sei sich bei der Entscheidung gegen den Film „einig gewesen“, erklärte Pfarrer Winfried Oelschlegel gegenüber dem „Südkurier“.“

      „….passe „im Grunde nicht richtig“ in den Themenkreis der interkulturellen Woche, argumentierte das Beiratsmitglied, der Hauptthemenschwerpunkt unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ sei Integration.“

      So kann man seine eigene Bigotterie prima hinter dem Primat zur „Integration“ verstecken.
      Um nichts anderes geht es bei dieser „Willkommenskultur“ und der „Menschenliebe“ zu den Immigranten.
      Eine zutiefst zynische Politik, die sich mit einem humanitären Feigenblatt unhinterfragbar machen will.

      Jede Initiative zu wahrem Frieden, Ausgleich und Verständigung blockend.

      „Kulturelle Vielfalt heißt eben nichts anderes als Islam.“

      Nur der ist damit gemeint.

      • „Das ist sicher weniger Schwulenhass als schierer Antisemitismus, für den es ja keinen Frieden zwischen Israel und den „Palästinensern“ geben darf.“

        Da kann man jetzt drüber spekulieren, da Moslems ja alles nicht mögen, was nicht Islam ist.

        • Da gibt es aber eine Hierarchie des nicht „Gemochten“. Moslems glauben in aller Regel, dass die „Verschwulung“ vom Bösen schlechhin und seinen irdischen Agenten betrieben wird. Na, wer wird damit wohl gemeint sein?

          Der Antisemitismus ist eine der Hauptidentifikationskriterien von „rechtgläubigen Moslems“. Die schiere Existenz Israels im Kernland des Islam ist für die die „Katastophe“ schlechthin.
          Wenn man das nicht versteht, wird man daran nie was ändern können.

        • Ich verstehe das, aber hier ging es offenbar um Schwule. Vom Nahen Osten war in der Begründung für die Verbannung nicht die Rede.

        • Natürlich war davon keine Rede, was denkst du denn?!
          Insbesondere die linken Antisemiten scheuen nur die Möglichkeit eines diesbezüglichen Vorwurfs wie der Teufel das Weihwasser.

          Wenn es um einen Film einer Beziehung zwischen zwei Israelis gegangen wäre, wäre da sicher kein Problem gewesen. Die Islamis hätten das sicher ignoriert und das nur als weiteren Beleg für die Verkommenheit der Israelis abgehakt.

          Letzteres ist natürlich spekulativ. Aber hat es schon ähnliche Fälle mit anderen schwulen Filmen gegeben? Eben nicht so.

        • Sorry, ich halte mich daran, was der Moslem-Typ als Begründung angegeben hat.

        • @adrian

          Im „progressiven Narrativ“ ist das mit dem „pinkwashing“ zu beachten:

          http://forward.com/news/breaking-news/211808/6-reasons-pinkwashing-israel-on-gay-rights-is-so-w/

          „In the Israeli case, its purpose is to depict Israel as a liberal democracy – despite all that Occupation, anti-Arab discrimination, and Jews-first stuff you read about in the media. Indeed, pinkwashing usually doesn’t mention these issues, because pinkwashing’s logic is extremely blunt: we like gays, so gays (and liberals) should like us.“

          Nur bei Israel wird diese Ausnahme gemacht. Die ganze progressive Bewegung scheint gar nichts gegen diesen eklatanten Doppelstandard zu haben, im Gegenteil. Der wird überall nur befördert.

          So erklärt sich, wieso der „Multikulti-Rat“ einer Meinung über den Film sein kann.

          Da das mit dem „pinkwashing“ hierzulande ungewohnt ist, sagen sie das natürlich nicht. Dann würden ja noch Leute wie Broder über sie herfallen, Gott bewahre! 😀

        • @adrian

          „Sorry, ich halte mich daran, was der Moslem-Typ als Begründung angegeben hat.“

          Die „Begründung“ ist keine, denn diese erschöpft sich darin man „fühle sich überfahren“.

          Dass es nicht ums Schwule an sich geht, hat der Islami auch ganz klar gemacht:

          „“Grundsätzlich scheuen wir uns nicht, über das Thema Homosexualität zu sprechen“, sagte Oguz Islam.“

          Also wo hapert es bei dem Film denn wirklich?

        • “Grundsätzlich scheuen wir uns nicht, über das Thema Homosexualität zu sprechen“

          Das kmmt mir bekannt vor. haben Christen früher auch gesagt. Wir scheuen uns nicht, aber unsere Religion, unsere Sitten, die Kinder, die Jugend…

    • „Das Gremium sei sich bei der Entscheidung gegen den Film „einig gewesen“, erklärte Pfarrer Winfried Oelschlegel gegenüber dem „Südkurier“.“

      Aber Moslems verhindern das… Geeeeenau 😀

      • Haben die. Die haben ihr Veto eingelegt und mit dem Aufkündigen der Zusammenarbeit gedroht und erpresst.

        Gefällt dir natürlich gar nicht, schon klar.

        • „Oguz Islam, Vertreter der Gemeinde, bestätigte das. Im Gespräch mit unserer Zeitung machte er die Gründe deutlich: Die Islam-Gemeinde habe sich von der Sache überfahren gefühlt. Die Organisation sei auf der Zielgeraden gewesen, als in der letzten Sitzung plötzlich der Film aufgetaucht sei. Nach Ansicht von Oguz Islam, habe zum einen das Thema des Films nichts mit dem Motto der interkulturellen Woche zu tun. Zudem kritisierte er die Kurzfristigkeit. Da habe in Organisation und Kommunikation einiges nicht gestimmt. Er räumt ein, dass das Thema Homosexualität für den Islam ein kritischer Punkt sei – „das müssen wir nicht leugnen“, sagte er. Aber gerade weil dies bekannt sei, hätte er erwartet, dass ein solcher Film-Vorschlag frühzeitig in die Runde gebracht wird, damit sich alle eingehend damit auseinandersetzen können. „Grundsätzlich scheuen wir uns nicht, über das Thema Homosexualität zu sprechen“, sagte Oguz Islam. Als Vertreter der türkisch-islamischen Gemeinde habe er dem Jugendhaus und den Rainbow Stars (einer hochrheinweiten Schwulen- und Lesbengruppe) deshalb das Angebot einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung zum Thema Homosexualität gemacht.“

          Hm. Das klingt tatsächlich ausgesprochen verbohrt. ^^

          „Es sei ja kein Geheimnis, so Karrer, dass Homosexualität im Islam ein „heißes Thema“ sei – allerdings nicht nur dort, schränkt er ein, auch bei den christlichen Kirchen werde Homosexualität heute noch mitunter heftig diskutiert, wie etwa unlängst in der evangelischen Kirche.“

          Ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass auch die christlichen Vertreter nicht unbedingt an der Aufnahme in das Programm gehangen haben.

        • „Ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass auch die christlichen Vertreter nicht unbedingt an der Aufnahme in das Programm gehangen haben.“

          Selbst wenn. Sie haben es nicht initiiert. Und das würde ich genauso kritisieren.

        • „Ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster“

          Das hat niemand bestritten. Ich habe ja schon den gemeinsamen hässlichen kleinsten Nenner von Moslems, Christen und Links-Progressiven benannt, Antisemitismus. Stichwort „pinkwashing“.

      • Er war der Initiator.

      • Und das Gremium war sich einig, dass ein Moslem alles bekommt, was er will, weil er sonst den Dschihad ausruft. Kennt man ja.

        • Klar. Passiert täglich. ^^

        • Nicht täglich, aber viel zu oft.

        • Zu den Anschlägen in München

          „Aus diesen Gründen haben die DITIB Moscheen und mit ihnen die meisten muslimischen Gebetshäuser in München in der gestrigen Nacht ihre Türen geöffnet für die vielen Menschen, die in schweren Stunden Schutz und Geborgenheit suchen.
          Denn wir sind Nachbarn, wir müssen zusammenhalten. Gerade in solchen Momenten, in denen Mörder mit ihren Taten wieder versuchen, uns zu entzweien.“

          Nach dem Putsch in der Türkei:

          „Niemals dürfen wir zulassen, dass Meinungsverschiedenheiten zu Hass führen, der uns verblendet und zur Gewalt verleitet. Im Koran heißt es: „Nicht gleich sind die gute Tat und die schlechte Tat. Wehre mit einer Tat, die besser ist, die schlechte ab, dann wird derjenige, zwischen dem und dir Feindschaft besteht, so, als wäre er ein warmherziger Freund.“ (Sure 41, Vers 34). Das ist die bestimmende Handlungsanweisung für eine Religionsgemeinschaft und ihre Mitglieder und nicht gesellschaftliche Anfeindung und Gewalt.

          Als muslimische Religionsgemeinschaft weisen wir niemanden ab, der in einer Moschee beten will. Unsere Moscheen sind jedoch auch keine Orte der Provokation oder Agitation. Im Bedarfsfall können Moscheevorstände entsprechend der Satzung gegebenenfalls über das Gebet hinausgehende Aktivitäten in den Moscheen einschränken, aber auch verbieten – bis hin zum Hausverbot. Dies dient dem Schutz der spirituellen Atmosphäre, dem sakralen Ort und dem Gemeinschaftsfrieden.“

        • http://www.migazin.de/2016/09/26/nordrhein-westfalen-verfassungsschutz-ditib-gefaengnisseelsorger/+

        • Hilf mir mal auf die Sprünge, wann das letzte Mal von einer islamischen Gemeinde in Deutschland der Dshihad ausgerufen wurde.

        • Die Ditib macht das seit Jahren

        • Ja?

        • Ja. Das Ziel der DITIB ist eine Ausbreitung des türkischen Islam in Deutschland. Deshalb werden die mittlerweile auch vom verfassungsschutz beobachtet.

        • Naja mayzeck vom Zentralrat der Muslime sagt

          http://www.achgut.com/artikel/kein_schutz_fuer_die_unislamische_liebe

          „„Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt.““

          Das sagt nichts anderes aus als „Neger dürfen keine Weißen heiraten“.
          Und außerdem hat er offenbar kein Verständnis von Rechtsstaat, wenn er meint, die Frau sei andernfalls „schutzlos“, weil sie nicht mehr unter dem Schutz des Islam stünde oder man könne dem Mann nicht irgendwelche „Pflichten auferlegen“. Oder wie seht ihr das?

        • „Das sagt nichts anderes aus als „Neger dürfen keine Weißen heiraten“.“

          Nein, das sagt es nicht, da Islam keine Ethnie ist.
          Er sagt: Sozialdemokraten dürfen keine FDPler heiraten.

          „Und außerdem hat er offenbar kein Verständnis von Rechtsstaat, wenn er meint, die Frau sei andernfalls „schutzlos“, weil sie nicht mehr unter dem Schutz des Islam stünde oder man könne dem Mann nicht irgendwelche „Pflichten auferlegen“. Oder wie seht ihr das?“

          Es kann für den Islam kein paralleles Rechtssystem geben. Für einen guten Moslem ist Islam Gesellschafts- und Rechtssystem zugleich. Nur der Islam zählt. Mayzeck macht das hier sehr deutlich.

        • doch oder warum ist es rassistisch islamkritisch zu sein?

          Außerdem ist es doch egal, ob du die Unterteilung in „Bessere Hautfarbe“ und „Minderwertige hautfarbe“ oder „Believer vs Infidel“ oder „Arier vs Jude“ machst.

        • „doch oder warum ist es rassistisch islamkritisch zu sein?“

          Weil Linke, die dieses „Argument“ erfunden haben, doof sind.

        • „Außerdem ist es doch egal, ob du die Unterteilung in „Bessere Hautfarbe“ und „Minderwertige hautfarbe“ oder „Believer vs Infidel“ oder „Arier vs Jude“ machst.“

          Nein, ist es nicht, weil Hautfarbe nicht änderbar ist; man damit geboren wird. Islam ist eine Religion, die man prinzipiell jederzeit ändern kann.

        • Der Schlussatz deines Zitats lautet übrigens:
          „Dennoch gibt es bestehende Ehen dieser Form, die auch im islamischen Sinne nicht als ungeschlossen betrachtet werden dürfen.“

          Bis in die 60er waren auch interkonfessionelle Ehen zwischen Katholiken und Protestanten nicht gerne gesehen und haben in dörflichen Gemeinden sogar manchmal zum Ausschluß aus der Gemeinde geführt.
          Tatsächlich hatten sogar die Eltern eines Freundes von mir, welche in den 70ern geheiratet haben, noch Probleme gehabt. Da sollte das Ross auf das man sich schwingt doch nicht allzuhoch sein ^^

        • „Da sollte das Ross auf das man sich schwingt doch nicht allzuhoch sein ^^“

          Ich schwinge mich auf dieses Ross, weil ich alle derartigen Verbote und gesellschaftlicehn Konventionen unsinnig finde, die die freie Assoziation von Individuen einschränken wollen.

          Keine Ahnung allerdings, warum Du so scharf darauf bist, derartige Debatten erneut zu führen oder Religion erneut einen respektierten Platz in der Gesellschaft zuzuweisen.

        • Fakt ist, es gibt kaum Kuffar mit Moslemfrau und wenn, konvertieren sie.
          Andersherum ist es ok, solange die Kinder islamisch erzogen werden.
          Denkt wirklich noch jemand das ist eine Religion und nicht eine menschgemachte Ideologie zur ganz weltlichen Ausbreitung derselben?

        • „Denkt wirklich noch jemand das ist eine Religion und nicht eine menschgemachte Ideologie zur ganz weltlichen Ausbreitung derselben?“

          Ich denk3, dass ist eine Religion, denn Religion ist eine menschengemachte Ideologie die natürlich weltlich ausgebreitet wird. Das war/ist beim Christentum nicht anders.

        • *Denkt wirklich noch jemand das ist eine Religion und nicht eine menschgemachte Ideologie zur ganz weltlichen Ausbreitung derselben*

          Ich sags nicht gerne, aber jede Religion ist menschgemachte Ideologie, die bestrebt ist sich auszubreiten ^^
          Deswegen durfte ich erst nach Konfirmation Patentante werden, weil es meine Aufgabe ist, Ansprechpartner in religiösen Fragen zu sein. Trotzdem ich getauftes Mitglied der Gemeinde war, mit Kirchensteuer und allem.

          *Andersherum ist es ok, solange die Kinder islamisch erzogen werden.*

          Das war in den christlichen Kirchen noch vor einer Generation nicht anders.

        • nein, nicht jede Religion strebt nach Ausbreitung, und schon gar nicht so klar und systematisch.

          „Das war in den christlichen Kirchen noch vor einer Generation nicht anders.“

          Klar aber daraus hat man gelernt. Warum ist man in so einem Fall dann tolerant?

        • „nein, nicht jede Religion strebt nach Ausbreitung“

          Nicht jede? Ist der ISalm für Dich nun also doch Religion?

          „und schon gar nicht so klar und systematisch.“

          Das ist richtig. Das Judentum ist bspw.überhaupt nicht missionarisch.

          „Warum ist man in so einem Fall dann tolerant?“

          Ich bin auch tolerant gegenüber dem Islam. Aber ich respektiere und akzeptiere ihn nicht.

        • islam ist für mich eher sowas wie der Kommunismus, aber mit Gott als Krücke um es noch unhinterfragbarer zu machen.

        • Ich find Islam/Theokratie letzlich sogar schlimmer als Kommunismus, denn Kommunismus hat wenigstens den Anspruch, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

  17. Seit einigen Tagen erscheint wenn ich Google aufrufe eine Sperre und eine Anzeige, in der es heißt: „Gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen bitten wir Sie, sich kurz Zeit zu nehmen und die wichtigsten Punkte der Datenschutzerklärung von Google durchzulesen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen, sondern darum, dass Sie sich mit den wichtigsten Punkten vertraut machen sollten. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Dieser Schritt ist erforderlich, damit Sie auf die Google-Dienste zugreifen können.“

    Wenn man dann weiter klickt erklären sie, wozu sie die User-Informationen sammeln, natürlich nur, um ihr Angebot zu verbessern.

    Ist euch das auch schon passiert? Was haltet ihr davon?

    • I don’t give a fuck.

      • Hast du deine Zustimmung gegeben? Ich schätze dann bekommst du noch mehr Werbung angezeigt als jetzt schon.

        • Ich bekam noch nie Werbung angezeigt.

  18. „Frau Kaddor startet eine Kampagne für ihr neues Buch…

    … und der Deutschlandfunk hilft ihr dabei: Die 38-Jährige sagte im Deutschlandfunk, seit dem Erscheinen ihres Buches über die Integration von Flüchtlingen vor zwei Wochen habe sie Morddrohungen erhalten und so viele Hassbriefe wie noch nie – vor allem aus dem rechten Spektrum. Renommierte Journalisten wie Henryk M. Broder beteiligten sich daran, Stimmung gegen sie zu machen. ……“

    „Es ist nicht das erste Mal, dass sich die genuin dumme, selbstverliebte und leicht größenwahnsinnige Frau Kaddor gegen „Stimmungsmache“, also Kritik an ihr, wendet. …“

    http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_frau_kaddor_startet_eine_kampagne_fuer_ihr_neues_buch

    DLF ist ja mittlerweile eine der Speerspitzen der „linken Progressiven“, sendet fast nur noch den bekannten Propagandasprech dieser Richtung.

    „Mehr Kaddors braucht das Land! Damit das Leben wieder erträglich wird.“

    • scheisse ich will auch Hassbriefe kriegen und dann 1 Jahr bezahlten Urlaub :((

    • Frau Kaddor ist nicht unbedingt die Kompetenz in Person, aber sie versucht den Islam in eine liberalere, weltoffenere Richtung zu interpretieren. Ich finde die Schärfe und die Gehässigkeit ihr gegenüber fehl am Platz und auch vermeintliche Mordaufrufe derart abzutun.

      • Was ist mit der Gehässigkeit von Frau Kaddor in ihrem Zeit-Hetzartikel „Islamkritik, die niemand braucht“, in dem sie gegen den damals schon unter 24/7 Polizeischutz stehenden Hamed Abdel-Samad zu Felde zieht?

        Gegen Abdel-Samad gab und gibt es einen offiziellen Tötungsbefehl.

        Glaubst Du übrigens, Broder kriegt keine Morddrohungen?

        • Broder nach eigener Auskunft nicht.

          Warum die Kritik an Hamed Abdel-Samad derart ausfällt verstehe ich auch nicht- ich empfinde ihn stets als sehr sachlich. Hat Frau Kaddor in dem Artikel die Morddrohungen an ihn denn relativiert?

        • „Hat Frau Kaddor in dem Artikel die Morddrohungen an ihn denn relativiert?“

          Ich hab den Artikel damals gelesen und habe ihn nicht mehr ganz im Kopf, aber er ist ja in dem Broder-Artikel verlinkt.

          Kaddor hat m.W. niemals die Fatwa gegen Abdel-Samad überhaupt thematisiert, ebensowenig wie irgendein anderer der „liberalen“ Islamvertreter in dt. Talkshows, die gleichzeitig gegen Abdel-Samads Positionen hetzen – alles ehemalige Diskussionskontrahenten von Abdel-Samad. (Mazyek etc.).

          Die auch von Broder zitierte Quintessenz: „Diese Stimmungsmache, die heute Personen wie Hamed Abdel-Samad vertreten und früher Leute wie der Journalist Henryk Broder, die Autorin Necla Kelek und der Schriftsteller Ralph Giordano verbreitet haben, machen Millionen Menschen in diesem Land ganz konkret das Leben schwer – manchmal sogar unerträglich.“ lese ich als indirekte Rechtfertigung oder zumindest Entschuldigung von Mordanschlägen gegen die Genannten.

          Genauso argumentieren deutsche Vertreter der protestantischen Kirche (mit denen ich persönlich diskutiert habe), wenn sie die IS-Terroristen in Schutz nehmen.

          Diese würden sich nämlich gegen islamophobe Hetze verteidigen, die ihnen das Leben unerträglich mache.

        • Sehr lustig bei 2:10 im Islamunterricht von Frau Kaddor.
          Ein Schüler möchte Geert Wilders „den Kopf abschneiden“, 3sat-Kommentar aus dem Off: „Natürlich würden die Schüler in Wirklichkeit nie jemanden umbringen. Sie sind für einen toleranten Islam“ LOL.

    • Frau Kaddor ist nicht unbedingt die Kompetenz in Person, aber sie triit für eine leralere, weltoffenere Interpretation des Islam ein. Ich finde die Schärfe und Gehässigkeit ihr gegenüber fehl am Platz und auch vermeintliche Mordaufrufe einfach so abzutun.

      • Also ich finde diese sogenannten liberalen Muslime noch schlimmer as Fundamentalisten. Die Aufklärun g iast auch nicht vin liberalen Christen gemacht worden, sondern von materialistischen Religionsfeinden.

        • @ El_Mocho

          „Also ich finde diese sogenannten liberalen Muslime noch schlimmer as Fundamentalisten.“

          Das scheint mir aber keine rationale Beurteilung zu sein (insbesondere, wo du doch gewöhnlich stark zum rationalen Denken neigst).

          Ist doch scheißegal, ob jemand Muslim ist, solange er seine Religiosität im Einklang mit Menschenrechten und Demokratie interpretiert. Ich habe schon einige gut integrierte, aufgeklärte Muslime kennengelernt, die haben keine Probleme mit dem Leben in einer modernen Gesellschaft. Sind meiner Erfahrung nach auch oft hilfsbereite Menschen.

          „Die Aufklärun g iast auch nicht vin liberalen Christen gemacht worden,“

          Zum Teil schon. Unter den gemäßigten Aufklärern waren viele, die man aus heutiger Sicht wohl als liberale Christen bezeichnen könnte.

        • @ El_Mocho

          „Ich sehe da einfach eine Arbeitsteilung. Es gibt die Fundamentalisten und es gibt die angeblich liberalen, modernen Muslime, wobie die Übergänge fließend sind.“

          Ich habe mich mit allen drei Richtungen der Islam-Interpretation etwas beschäftigt: der orthodox-konservativen, der islamistischen und der liberalen Auslegung und die liberalen/modernen Muslime sind schon gläubige Muslime, sehen ihre Religiosität aber nicht im Widerspruch zu Menschenrechten und Demokratie und begründen dies auch m.E. ernsthaft und überzeugend. Da gibt es keine Arbeitsteilung mit den Fundamentalisten. Sowohl Methoden als auch Inhalte der Koran-Interpretation sind z.B. verschieden von denen der Fundamentalisten.

          Außerdem sollte es doch eigentlich klar sein, dass der Islam kein monolithischer Block sein kann, dass es auch dort Menschen gibt, die liberal denken, warum sollte der Islam die einzige Religion sein, die keine liberalen Strömungen hätte, das ist doch unrealistisch.

          „Lamya Kaddor z.B. nennt sich liberale Muslimin, aber inhaltlich vertritt sie eigentlich das gleiche wie die Fundamentalisten.“

          Ich habe mich speziell mit Lamya Kaddor noch zu wenig beschäftigt, werde dies aber bei Gelegenheit nachholen. Dass sie das Gleiche vertritt wie die Fundamentalisten bezweifle ich aber stark.

          „Sie lehnt Gewalt ab, aber ihre Schüler ziehen in den Jihad nach Syrien. Wie kommt das nur?“

          Sie hat ein ganzes Buch dazu geschrieben, was die Gründe dafür sind, dass Jugendliche sich radikalisieren und was dagegen getan kann:

          http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/zum_toeten_bereit/lamya_kaddor/EAN9783492057035/ID40986894.html?jumpId=34896990&suchId=adb4c523-9407-4b06-b97f-69e948590284

          „Das kommt daher, dass nur die Radikalen eine konsequent muslimische Position vertreten.“

          Bei der Mehrheit der Jugendlichen, die sich radikalisieren, handelt es sich um muslimische Jugendliche mit Selbstwertstörungen und Identitätsproblemen, die sich zudem nach Struktur und Ordnung sehnen, weil sie Schwierigkeiten haben ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Das sind eigentlich Fälle für eine spezialisierte Sozialarbeit. Speziell bei den Dschihadisten waren die meisten sogar bereits vorher kriminell. (Hatte Alex schonmal erwähnt und entspricht tatsächlich dem Forschungsstand.)

          „Ich denke daher, dass solche Leute wie Kaddor und Mazyek nur dazu da sind, der nichtmuslimischen Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen“

          Mazyek kann als Vorsitzender eines konservativen Islamverbandes sicherlich nicht als liberaler Muslim bezeichnet werden. Dass die konservativen Islamverbände sich nach außen hin gerne moderat geben, obwohl sie es nicht sind, ist m.E. zutreffend.
          Man muss die konservativen Islamverbände aber von den liberalen Strömungen im Islam differenzieren. Wenn Kaddor liberale Muslimin ist, dann wird sie sicherlich andere Positionen vertreten als die konservativen Islamverbände.

          „und einen modernen, liberalen islam vorzuspielen, den es eigentlich garnicht gibt, bzw. nur im Kopf von ein paar isolierten Menschen, die zwar Einfluss in deutschen Medien haben, auf ihre Glaubensbrüder aber nicht.“

          Einen liberalen Islam als Minderheitenströmung gibt es sicherlich, 1. weil es auch in islamischen Kontexten einen gewissen Prozentsatz von Menschen mit liberalen Einstellungen gibt (es wäre ja schon rein statistisch unrealistisch anzunehmen, dass es dies nicht gebe) und 2. weil auch der Islam im Laufe der Zeit in Modernisierungsprozesse hinein gerät.

          Ich würde sogar vermuten, dass die liberalen Islam-Interpretationen nur deshalb noch so wenig Einfluss haben, weil die fundamentalistischen Islam-Interpretationen in islamischen kulturellen Kontexten seit Jahrzehnten finanzstark mit Ölgeldern gefördern werden. Wenn die reaktionären Islam-Interpretationen seit Jahrzehnten eine milionenschwere Förderung erhalten, dann muss man sich nicht wundern, dass dadurch die Modernisierung des Islams hinausgezögert wird .

          „Deshalb unterstütze ich auch jede Bestrebung von Muslimen, ihre Religion zu verlassen. Es gibt bekanntlich bereits Organisationen von Ex-Muslimen, die verdienen unsere Unterstützung.“

          Ja, sicherlich verdienen auch solche Gruppen Unterstützung.
          Es werden aber auf absehrbare Zeit eben nicht alle oder die Mehrheit der Muslime ihre Religion verlassen, Bestrebungen den Islam zu modernisieren sollten daher m.E. positiv beurteilt werden.

      • Das Problem ist, dass jeder Versuch, den Islam zu modernisieren, diesem Respektabilität verschafft. Die Hürden werden dadurch kleiner, den Islam auch im Westen zu verbreiten. Und wenn er erst mal angekommen ist, wird man mit allen negativen Folgen leben müssen.

        • @ Adrian

          Der Islam ist doch schon da.
          Und da sich wohl kaum alle oder die Mehrheit der hier lebenden Muslime dem Atheismus oder dem Agnostizismus zuwenden werden oder sich zu einer anderen Religion bekehren werden, ist es m.E. schon rein pragmatisch wichtig, dass es zu einer Modernisierung des Islams kommt.

          Aufklärerisch-menschenrechtliche Islam-Kritik ist m.E. notwendig in Bezug auf den orthodox-konservativen Scharia-Islam und den Islamismus. An einem liberalen/aufgeklärten Islam finde ich aber nichts Kritikwürdiges.

        • Ich schon.

        • Religionen sind also nicht etwas grundsätzlich Kritikwürdiges?

        • @ David

          „Religionen sind also nicht etwas grundsätzlich Kritikwürdiges?“

          Ich bin in religiöser Hinsicht tolerant, solange Religiöse ihre Religiosität im Einklang mit einer aufgeklärten Gesellschaft, Menschenrechten und Demokratie interpretieren. Meine Toleranz verringert sich in genau dem Grad, in dem Religiosität reaktionärer, autoritärer und menschenrechtswidriger wird.

          Ich denke, dass es wohl immer und in jeder Gesellschaft einen gewissen Prozentsatz von Menschen geben wird, die ein Bedürfnis nach Religiosität haben. Und für diese müssen dann eben religiöse Angebote zur Verfügung stehen, die für eine moderne, aufgeklärte Gesellschaft unproblematisch sind.

          Siehst du das anders?

        • Toleranz und Kritik schließen sich ja nicht aus.

          Religionen sind grundsätzlich irrational und halten das Individuum von Erkenntnis ab, damit fängt es schonmal an.

        • Sie behaupten Dinge über die Ordnung der Menschen, der Erde, des Kosmos, die durch keinerlei Fakten gestützt sind.
          Sie belügen Menschen und Kinder und vertreten eine Ethik der Unterwerfung.

        • @ David

          „Toleranz und Kritik schließen sich ja nicht aus.
          Religionen sind grundsätzlich irrational und halten das Individuum von Erkenntnis ab, damit fängt es schonmal an.“

          O.k., das wäre dann aber eine andere Kritik-Ebene als die, um die es mir hier primär geht. Mir geht es dabei primär um die menschenrechtlich-demokratische Ebene. Insoweit das o.k. ist, habe ich persönlich kein Bedürfnis eine religiöse Person von ihrer Religion abzubringen, wenn diese damit glücklich ist.

          Auf der erkenntnistheoretischen/philosophischen Ebene spricht natürlich nichts gegen eine grundsätzliche Religionskritik. Umgekehrt dürfen religiöse Philosophen aber natürlich auch pro Religion argumentieren.

        • Ich sehe da einfach eine Arbeitsteilung. Es gibt die Fundamentalisten und es gibt die angeblich liberalen, modernen Muslime, wobie die Übergänge fließend sind. Lamya Kaddor z.B. nennt sich liberale Muslimin, aber inhaltlich vertritt sie eigentlich das gleiche wie die Fundamentalisten. Sie lehnt Gewalt ab, aber ihre Schüler ziehen in den Jihad nach Syrien. Wie kommt das nur? Das kommt daher, dass nur die Radikalen eine konsequent muslimische Position vertreten.

          Ich denke daher, dass solche Leute wie Kaddor und Mazyek nur dazu da sind, der nichtmuslimischen Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen und einen modernen, liberalen islam vorzuspielen, den es eigentlich garnicht gibt, bzw. nur im Kopf von ein paar isolierten Menschen, die zwar Einfluss in deutschen Medien haben, auf ihre Glaubensbrüder aber nicht.

          Deshalb unterstütze ich auch jede Bestrebung von Muslimen, ihre Religion zu verlassen. Es gibt bekanntlich bereits Organisationen von Ex-Muslimen, die verdienen unsere Unterstützung.

        • @ElMocho

          „Deshalb unterstütze ich auch jede Bestrebung von Muslimen, ihre Religion zu verlassen. Es gibt bekanntlich bereits Organisationen von Ex-Muslimen, die verdienen unsere Unterstützung.“

          Unsere deutsche Politik pfercht die „Muslime“ ja mit „Zentralräten“ und anderen solchen Konstrukten ein und setzt ihnen dann Religionsunterricht und Imame vor, die sie indoktrinieren mögen. Damit werden die Dissidenten-Stimmen klein gehalten. Die Hilfstruppen der progressiven Linken verwickeln dann die wenigen Leute, die es geschafft haben, im Nahkampf als „islamophob“ und „rechts“ an.
          Und genau wie du sagst, erfüllen die sich modern gebenden Islamisten die Funktion der Beschwichtigung der Öffentlichkeit, mit ihren lächerlichen Behauptungen eines „liberalen Islam“, mit dem sie nur den mit der intersektionalen Progressivität kompatiblen meinen, den sogar schon Khomeinei auf seine Fahnen geschrieben hatte….
          Wenn sie nur genug reden, kann man immer leicht erkennen, dass sie selbst vollkommen illiberal sind und ein gestanztes politisches Spiel spielen.

        • Unsere Politik sucht halt einen formalen Ansprechpartner, und da bieten sich natürlich die offiziellen muslimischen Verbände an, auch wenn sie dubiose Inhalte vertreten und nur eine Minderheit der Muslime organisieren.

        • Kommentar an El_Mocho ist versehentlich an der falschen Stelle gelandet, sollte eigentlich hierhin:

          https://allesevolution.wordpress.com/2016/09/28/selbermach-mittwoch-80-28-09-2016/#comment-264189

        • @ Leszek
          „Es werden aber auf absehrbare Zeit eben nicht alle oder die Mehrheit der Muslime ihre Religion verlassen, Bestrebungen den Islam zu modernisieren sollten daher m.E. positiv beurteilt werden.“

          Das sehe ich halt anders. Liberaler Islam heißt letzlich nichts anderes, als Ausbreitung und Anerkennung des Islam. Wer Religion einen Stellenwert einräumt, kann argumentativ nichts gegen religiösen Fundamentalismus beitragen.

        • @adrian

          „Liberaler Islam heißt letzlich nichts anderes, als Ausbreitung und Anerkennung des Islam.“

          Eben, das ist bestenfalls eine Fata Morgana für die, die sich selbst belügen wollen. Der Islam und seine Sektionen ist eben mit der christlichen Religion und ihren Kirchen nicht vergleichbar. Wer diesen Vergleich zieht, ist einfach nur unredlich. Noch unredlicher ist jedoch der, der das Chistentum mit „linken Gründen“ ablehnt und dann überhaupt irgendwelche Sympathien für den Islam zeigt.

        • @ Adrian

          Lies mal:

          https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13555776/Potenzial-liberaler-Muslimverbaende-wird-ignoriert.html

          Wenn das so stimmt – und das ist hier plausibel – gibt es da weder aus linker, noch aus liberaler Perspektive Grund für Ablehnung – es sei denn man bewertet gar nicht nach linken und liberalen Prinzipien, wenn es um Muslime geht.

        • Lies lieber das:

        • @ Adrian

          Ich bin grundsätzlich gegen bekenntnisorientierten Religionsunterricht.

        • Dann sollten Dir sämtliche staatlichen Bemühungen, einen liberalen Islam zu fördern, suspekt sein.

        • Ergänzung :
          Einen liberalen Islam durch Religionsunterricht zu fördern

        • @ Adrian

          Ja, der Artikel beschränkt sich aber nicht auf das Thema Religionsunterricht, das ist nur ein Randthema in dem Artikel.

        • Das Potential des liberalen Islam besteht einzig und allein darin, religiöser Argumentation eine Relevanz zuzusprechen.

        • @ Adrian

          Der Islam soll sich also nicht modernisieren. In dieser Hinsicht bist du dann ja mit den Fundamentalisten einer Meinung.

        • Ich sage nur, dass jeder Versuch, einer Religion argumentative Relevanz zuzusprechen, Fundamentalismus aufrechterhalten wird. Weil die Begründung für einen modernen Islam sich nicht von einem fundamentalistischen Islam unterscheiden kann. Beide berufen sich auf Koran und Hadithen als Quelle.

        • @Adrian
          „Beide berufen sich auf Koran und Hadithen als Quelle.“

          Und immer auch auf die Sharia. Oder wird die schamhaft verschwiegen? Oder mit hohlen Worten in Abrede gestellt?

          Fehlt nur eines der Elemente, ist es kein Islam mehr.

          „Liberaler Islam“ ist ein reiner Etikettenschwindel. Islam ist einfach politisch rechts aussen, da mögen sich „Linke“ noch so quer legen, dass irgendwie weisszuwaschen, lachhaft 😀

          So wie dieses Blahfasel, aus dem verlinkten Welt-Artikel:

          „Offen stehe der Himmel nur Rechtgläubigen, den Rest erwarte die Hölle. Diese „religiöse Türstehermentalität“ kritisiert Kaddor als respektlos und unislamisch.“

          Das ist rein islamisch, ihre Auffassung ist völlig unbegründet und bestenfalls ihre eigene Phantasie, schlimmstenfalls kalkulierte Täuschung.
          Und das kennen die gläubigen Moslems ebenfalls als religiöses Gebot unter „Ungläubigen“, wenn sie nicht stark genug sind.
          Eine Pflicht zur unbedingten Wahrhaftigkeit gibt es im Islam übrigens gar nicht, was ihn grundlegend von den anderen beiden monotheistischen Religionen unterscheidet.

          Dass die „Welt“ sich diesen Müll von Kaddor zueigen macht, zeigt nur, wie islamistisch die Welt ist und sonst nix:

          „Schon damit führt die Vorsitzende des Liberal-islamischen Bundes (LIB) vor Augen, warum die deutsche Politik in Bund und Ländern liberale Muslime nicht länger ignorieren sollte.“

          „Denn der LIB bekennt sich nicht nur zu einem humanistisch-verfassungstreuen, selbstkritischen und vom Ausland unabhängigen Islam (das sagen viele), sondern praktiziert ihn auch.“

          Das „Praktizieren“ sieht dann so aus, dass Kaddor nach Zensur ruft, bzw man sollte mal „stark drüber nachdenken“, siehe Faden unten. Alles andere als „liberal“ ist das.

  19. Exzellente Kritik hier:

    http://www.mena-watch.com/wie-juergen-todenhoefer-auf-einen-falschen-nusra-kommandeur-hereingefallen-ist/

    • Die Position ist eine interessante Frage, zu der ich nichts sagen kann. Aber der Goldring taugt nicht als Indiz. Es gibt berühmte Bilder von Osama BinLaden mit Goldring.

  20. Ich Idiot hab den Beitrag erst in den falschen Thread gepostet. Tut mir leid.

    Ich hatte mit einem YouTuber über das Thema Männerrechte, Männerrechtler und die Männerrechtsbewegung gesprochen und dieses Video ist entstanden.

  21. Gute Nachrichten aus Australien:
    http://www.theaustralian.com.au/national-affairs/immigration/muslim-migrant-ban-backed-by-almost-half-australians-poll-shows/news-story/fe65dc9cc7018e545539e32b11029385

    • Das ist ein „YOU’VE REACHED A SUBSCRIBER-ONLY ARTICLE.“

      Was steht denn so drin?

      • Dass die Hälfte der Australier für einen Bann für muslimische Einwanderung ist.

  22. Ein Zeugnis, wie „tolerant“ und „moderat“ der Islam in Bosnien ist:

    Lejla Colak Moment: What My Experience With Islam Tells Me About „Islamophobia“, ca 9:00

    http://www.youtube.com/watch?v=QnOLsYnxnAo

  23. Neorassismus bei der UN:

    U.S. owes black people reparations for a history of ‘racial terrorism,’ says U.N. panel

    https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2016/09/27/u-s-owes-black-people-reparations-for-a-history-of-racial-terrorism-says-u-n-panel/

    „The history of slavery in the United States justifies reparations for African Americans, argues a recent report by a U.N.-affiliated group based in Geneva.

    This conclusion was part of a study by the United Nations‘ Working Group of Experts on People of African Descent, a body that reports to the international organization’s High Commissioner on Human Rights. The group of experts, which includes leading human rights lawyers from around the world, presented its findings to the United Nations Human Rights Council on Monday, pointing to the continuing link between present injustices and the dark chapters of American history.“

    Ein Video ist eingebettet, dass man sich diese Leutchen mal anschauen kann, die diesen Irrsinn unter dem Deckmantel der „Menschenrechte“ in der UN so betreiben:

    „Mireille Fanon-Mendes-France, chairwoman of a United Nations working group for people of African descent, reads findings about institutionalized racism after an official visit to the U.S. (Youtube/UN Human Rights)“

    Weiterhin:

    „Separately, a coalition of Caribbean nations is calling for reparations from their former European imperial powers for the impact of slavery, colonial genocide and the toxic racial laws that shaped life for the past two centuries in these countries.“

    Vielleicht sollten die erst mal die real existierende Sklaverei auf der Welt stoppen. Aber das sind ja alles „schwarze“ bzw islamische Länder, die dürfen das ja. …..

    Gleichzeitig wird für „Black Lives Matter“ Werbung gemacht, in der WashPost.

  24. Das hier ist echter „Neoliberalismus“ (um mal klar zu machen, dass dieser orwellsche Begriff etwas bezeichnet, was alles andere als liberal ist):

    „Deutschland 2016, ein US-Konzern setzt einen Straftatbestand auf eine Stufe mit einem Gefühl und erklärt uns, dass das ein Gefühl eine Straftat ist. Wie in Orwells 1984, nur privatwirtschaftlich und steueroptimiert, mit dem reflexhaft wiederholten Parolenhashtag #nichtegal, den in Zukunft gerne auch die geschulten Kindern und richtig denkenden Erwachsenen übernehmen dürfen. ….

    Das genehmigt sich Google, als wäre hier die DDR, mit Zugang zu Minderjährigen an staatlichen Schulen und der Erlaubnis, ihnen solche gepanschte Unwahrheiten über ein zentrales Recht unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Gewaltenteilung einzutrichtern – was strafbar ist, entscheiden bei uns immer noch unabhängige Gerichte, und nicht die Whitewashing-PR einer Firma …..“

    http://blogs.faz.net/deus/2016/09/29/google-youtube-und-schwesig-mit-grundrechtablehnung-an-die-schulen-3746/

    Das „Bundesministerium für Familie“ gehört aufgelöst, Schwesig muss zurücktreten.

    So ein heimtückischer Angriff auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit ist unerträglich und unhinnehmbar und verstösst gegen jegliches westliche Verständnis von Demokratie und Menschenrecht.

    • Sowas sollten die Schüler heute gezeigt bekommen:

      Die Welle – The Wave Spielfilm USA 1981 (alte Fassung,deutsche Version)

      http://www.youtube.com/watch?v=JAu-imjFO2U

      Oder „1984“ ….

      Gibt noch viel mehr aus diesem „Genre“.

  25. Bei der „Welt“ haben noch nicht alle ihr Hirn verbuddelt:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158440074/Es-ist-nur-ein-kurzer-Weg-von-der-SPD-zur-AfD.html

    „Wie will ein juste milieu, das bis vor Kurzem noch pseudoironisch von der „BRD“ oder dem „FDGO-Staat“ sprach, nun glaubhaft einer Partei Paroli bieten, deren Chefin in schamloser Offenheit die Vokabel „völkisch“ positiv für sich in Anspruch nimmt?

    Wie kann man einen wirklichen Tabubruch noch wahrnehmen, wenn man Zeit seines Lebens mit der hochfahrenden Leerformel „Ihr da oben – wir da unten“ unterwegs gewesen ist und all jene als Opportunisten verhöhnte, die wagten, diese Bundesrepublik nicht ganz so schlecht zu finden?“

    „Es sind die gleichen Leute, die sich jetzt verdutzt die Augen reiben, wo das permanente Unter-Verdacht-Setzen des demokratischen Gemeinwesens, das sie jahrzehntelang süffisant praktizierten, als grölende Version nach rechtsaußen geschwappt ist. Was früher fein ziseliert „Verblendungszusammenhang“ hieß, buchstabieren nun jene, die sich in vergleichbarem Größenwahn als die wahren Verteidiger des „Volks“ gerieren, als „Lügenpresse, Lügenpresse“.“

    und besonders passend:

    „Vor allem aber: Trotz aller Egomanie scheint man dem eigenen Lebensgestaltungspotenzial nicht so recht zu trauen und kokettiert ausgerechnet in einem der reichsten und bestverwalteten Länder der Welt mit einer Opferrolle, die nicht nur im Milieu der dumpfen Pegida-Schreier voller Anmaßung ist, sondern auch dort, wo man sich längst angewöhnt hat, das glutenfreie Brot und den laktosefreien Sojamilchkaffee am besten mit Stirnfalte und Sinusmund zu bestellen.“

    Mit allem bin ich nicht einverstanden, was da geschrieben wird. Das ist unerheblich. Aber mir kommt es so vor, als hätte jemand in einem total stickigen, engen Zimmer mal das Fenster zum Lüften geöffnet. Daher: bitte an der frischen Luft schnuppern.

  26. Speziell an angelsächsischen Universitäten sind ’sexual consent classes‘ schon seit längerem verpflichtend.

    Gute Nachricht hierzu:

    An der Uni York sind jetzt 1/4 der Erstsemester demonstrativ aufgestanden und gegangen, mit einer Erklärung daß sie es nicht notwendig haben sich so einen herablassenden Scheissdreck anzuhören:

    http://www.independent.co.uk/student/news/sexual-consent-classes-walkout-student-protest-york-university-workshops-a7338106.html

  27. Ich bin sehr irritiert, dass so viele Medien über eine gewisse „große süße Maus“ schreiben, sie sei attraktiv. Könnte ich da um Antworten für eine nicht-repräsentative Umfrage bitten? Ich fange mal mit einer 5 an.

    • @shitlord

      Sie hat eine gute Figur, das Gesicht ist okay, wenn auch sicherlich keine klassische Schönheit. In der Hinsicht ist sie natürlich attraktiv, gerade wenn sie mit den passenden Aktionen (auf dem Schoß sitzen) sexuelle Verfügbarkeit andeutet und damit die Fantasie anheizt. Es wäre mal interessant sie im „Flirtmodus“ zu sehen, in allen mir bekannten Videos schaut sie ernst und redet über Sexismus.

      Gerade für eine Affäre ist sie ideal: Sie ist nicht so hübsch, dass man meint, dass man da keine Chance hat, was Nahbarkeit ausdrückt, sie ist aber attraktiv.

      Immer Bedenken: einer der mächtigsten Männer der Welt ist über (oral-)Sex mit einer wesentlich, wesentlich unattraktiveren Frau, Lewinsky, gestolpert, einfach, weil sie da war und einen blasen wollte. Verfügbarkeit, Ansprechbarkeit, all das sind mächtige Waffen in dem Arsenal einer Frau, gerade wenn sie sie in einer Push-Pull-Strategie anwendet (Auf den Schoß setzen wäre Pull, dass dann nur als reine Freundschaft darzustellen kann wieder Pull sein bzw „setz dich eben mehr für mich an, dann setz ich mich auch wieder auf deinen Schoß und vielleicht mehr“)

      Ich halte deine Bewertung für falsch und in der Sache für wenig hilfreich: Sie ist körperlich höher anzusetzen als vom Gesicht her, wobei das Geschmackssache ist. Die meisten Männer hätten denke ich absolut nichts dagegen mit ihr zu schlafen.

      • Der Körper bekommt auch von mir locker eine 7 (es gibt ein Foto in schwanger mit engem Kleid: https://goo.gl/O9rCY1, ohne schwanger wäre sie evtl. eine 8), aber ich ziehe für das Gesicht halt deutlich was ab – auch in freundlich-fröhlich-lächelnd.

        Und ich würde sie auch Monica Lewinsky vorziehen, aber das ist doch kein Maßstab – sag halt mal eine Zahl, ich will ja nur ein grobes Einschätzungsbild. Irgendwer bei Bräunig gab ihr as-is eine 7, aber bei Bräunig sind auch viele notgeile alte Säcke…

      • alles nur weil sie lange rote Haare hat. Mit kurzen Haaren sähe sie aus wie Judith Butler. Von der Figur habe ich noch nichts gesehen, immerhin scheint sie schlank zu sein.

    • Eine 6 und macht garantiert ständig nur ärger, sonst hätte es vielleicht ein pünktchen mehr gegeben. Don’t stick your dick in crazy.

  28. Von Sargon:

    Happy Birthday, #HeForShe!

    http://www.youtube.com/watch?v=xj2pEsNQ0Y8

    Das salbungsvolle, substanzlose Gewäsch der bigotten Watson, PM Trudeau. ….

    Besonders interessant: das (one & only) Center for Men & Masculinity an der Stoney Brook (sic) Univ. Was die da machen, bleibt allerdings im Dunklen. Das heisst, es ist der übliche sexistisch-rassistische SJW-Schund….
    Ansonsten füllt sich Emma Watson und andere wohl die Taschen, typisch UN.

    Die neue Männerbewegung huldigt der immer noch:

    http://www.forum-social-inclusion.eu/

    • Haha, habe es jetzt auch gesehen. Die hat sich mir einem Haufen leuten getroffen und kann sonst von nichts betrichten. Ihre Art zu sprechen, immer so als ob sie kurz davor steht los zu flennen, ist ziemlich nervtötend.

      Und das „Center for Men & Masculinity“ ist die typische feministische Denke: Männer sind falsch, sie müssen nur ihre Definition von Männlichkeit überdenken (die Feministinnen schon seit Jahrzehnten mit Gewalt, Vergewaltigung, Aggressivität, Gefühlosigkeit, Empathielosigkeit und allen anderen als schlecht angesehenen Charaktereigenschaften gleichsetzt) und alle Problem, wie z.B. das härtere Strafen vor Gericht bekommen, bei gleiche Qualifikation gegenüber Frauen benachteiligt werden, mitunter selbst ins Gefängnis müssen, wenn sie die Polizei wegen häuslicher Gewalt durch die Partnerin zur Hilfe rufen usw. usf.

      Und was die Männer dort lernen: Mann muss gegenüber einer Frau lernen was er sagen darf (umgekehrt gilt es selbstverständlich nicht).

      Aber Männer und Frauen sind gleich. Nur bei Frauen muss man auf die Sonderbehandlung achten.

      So wird das nix mit der Gleichberechtigung oder damit das Männer und Frauen auf Augenhöhe agieren.

      • Die Frau soll ein Herrschergeschlecht werden, das ist das Ziel. Mit dem Mann als Untertan.

        Watson hört sich wie eine verstockte Pastorin an.

        Ich finde btw auch, dass auch die ganze „Harry Potter“-Masche von Anfang an nichts anderes ist, als den Menschen magisches und vorlogisches Denken schmackhaft zu machen, so macht man den modernen Irrationalismus populär.

        • „Ich finde btw auch, dass auch die ganze „Harry Potter“-Masche von Anfang an nichts anderes ist, als den Menschen magisches und vorlogisches Denken schmackhaft zu machen, so macht man den modernen Irrationalismus populär.“

          Einen kleine Vogel hast du schon, oder?

  29. Die Glorreichen Sieben ist einfach ein ziemlich cooler Film. Die Handlung ist nachrangig aber die Dialoge sind witzig und die Action kurzweilig. Am Ehesten kann man es mit Expendables 1 vergleichen als Western

  30. Es gibt heute Imame, denen die Emanzipation und Freiheit von Frauen ein wichtigeres Anliegen ist als den meisten heutigen Feministinnen:

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/57ebc7b8ab5c371dd2000001

  31. Politics of Hate

    „Antisemitism happens when the politics of hope gives way to the politics of fear, which quickly becomes the politics of hate.

    This then reduces complex problems to simplicities. It divides the world into black and white, seeing all the fault on one side and all the victimhood on the other. It singles out one group among a hundred offenders for the blame. The argument is always the same. We are innocent; they are guilty.“

    „The hate that begins with Jews never ends with Jews. Antisemitism is only secondarily about Jews. Primarily it is about the failure of groups to accept responsibility for their own failures, and to build their own future by their own endeavours. No society that has fostered antisemitism has ever sustained liberty or human rights or religious freedom. Every society driven by hate begins by seeking to destroy its enemies, but ends by destroying itself.“

    „If you do nothing, Jews will leave, European liberty will die, and there will be a moral stain on Europe’s name that all eternity will not erase.

    Stop it now while there is still time.“

    Jonathan Sacks – The Mutating Virus-Understanding Antisemitism

    Video 15 min und Transskript.

    http://israelseen.com/2016/09/29/jonathan-sacks-the-mutating-virus-understanding-antisemitism/

    Hieran kann man exzellent verstehen, dass andere „politics of hate“-Instrumente auch wie ein „mutierendes Virus“ sind und sich über Zeit ein radikal neue Form geben können.

    Ein ausserordentlich guter Vergleich, denn diese „Infektion“ mit Gedanken und Ideologien macht die Träger dieser Gedanken völlig blind und unreflektiert, so dass sie nicht einmal merken, was mit ihnen passiert. Sie stehen so neben aller Kritik und können gar nicht gemeint sein.
    Eine Idee ist hier geradezu als Virus, als selbstreplizierende Entität, die sich auf Kosten des Wirts, des Trägers dieser Idee, ausbreitet, indem der Verstand auf Durchzug schaltet.
    Anders und besser lässt sich das Phänomen bisher nicht verstehen, warum diese Muster wiederkehrend sind, wie ähnlich wie Virusepidemien, wie in Wellen.

  32. „Es sind bittere Wahrheiten, die Nahles verkündet, und sie hätten längst schon in die Öffentlichkeit gehört.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158451764/Die-gerechteste-Loesung-fuer-alle-Rente-mit-70-plus.html

    Vorher musste ja noch von Merkel und Co die „Mutterrente“ versprochen werden, die Enttäuschung wird aufgespart. Man wundert sich nur, dass jetzt schon….

    „Die bisherige Kurzsichtigkeit der Sozialpolitik war Absicht. Schließlich wollte die große Koalition die enormen Kosten ihrer Rentengeschenke für die künftigen Beitragszahler nicht offenlegen. …“

    Ein „no-brainer“, oder? Selbst schuld, wer den Drexxhaufen CDU dafür gewählt hat.

    „Ein sinkendes Rentenniveau bedeutet überdies keineswegs, dass die Renten künftig niedriger sind als heute. Tatsächlich werden die Ruheständler auch in Zukunft steigende Altersbezüge erhalten. Zudem wird der Abstand zur Grundsicherung, anders als oft suggeriert, nicht kleiner, sondern vielmehr größer. …“

    Diese Logik hier erschliesst sich mir nicht. Allerdings im grössen Kontext dann natürlich doch: die „Altersbezüge“ sollen ja erst mit 70 anfangen.

    Die Rente erst ab 70 (ist mir nicht klargeworden, ob der Vorschlag wirklich von Nahles kommt oder von der „Welt“ untergeschoben wurde) löst das Problem ja, da ohnehin nix oder fast nix vorher gezahlt wird.
    Reicht die Kohle dann auch nicht, kann man ja die Altersgrenze weiter nach oben schieben.

    „…. Doch dafür bräuchte Deutschland mutige Reformer.“

    -> „Leute, ihr habt zwar tierisch viel einbezahlt, aber nun bekommt ihr nix. Pech gehabt.“ Kommt bestimmt gut an.
    Gibt ja auch Wichtigeres: das „Bankensystem“, die Gleichstellung, die Aufnahme der Geschundenen dieser Welt und überhaupt der „neoliberale“ Feudalismus….

    • Aber die aktuellen Wähler hat man kurz noch auf die Schnelle mit 63 in Rente geschickt, das war kein Problem.

      Warum kann eigentlich die Rente nicht aus Steuern finanziert werden? Wahrscheinlich weil dann auch Politiker und Freiberufler einzahlen müssten?

      • „Warum kann eigentlich die Rente nicht aus Steuern finanziert werden?“

        Ich halte das bilden einer Rücklage schon für sehr sinnvoll, weil sonst eine wesentlich größere Gefahr besteht, dass man in Krisenzeiten mit dem Geld arbeitet.

        „Wahrscheinlich weil dann auch Politiker und Freiberufler einzahlen müssten?“

        bei Politikern ist es ja Steuerfinanziert.

        • Welche Rücklage? Es gibt volkswirtschaftlich keine Matratze, unter die man was legen könnte. Renten zahlen entweder die aktuellen Einzahler (Umlageverfahren) oder es ist eine Kapitalrendite, wird also aus einem laufenden Unternehmenserfolg bezahlt (Kapitaldeckung). So oder so ist das davon abhängig, dass die Wirtschaft läuft.

        • Kann auch gar nicht anders sein, denn Geld kann man nicht essen.
          Letztendlich müssen alle erforderlichen Güter und Dienstleistungen „in Echtzeit“ produziert werden

    • passt ja prima dazu, dass „ältere“ offenbar nicht mehr eingestellt werden. Zumindest liest man das doch immer, dass man ab 40/50 nichts mehr versuchen muss.

      • ih frage mich nur, wieso. Ich dachte, die ganzen Facharbeiter, die jetzt neu kommen, zahlen für uns die Rente? Müsste sich das Renteneintrittsalter nicht verringern?

    • Das war doch völlig klar. Wenn man die rente durch den generationenvertrag erwirtschaftet und seit dem pillenklick stabil, über 40 jahre hinweg, 1/3 zu weing nachwuchs produziert wurde, dann muss das system kollabieren. Da ist kaum noch was zu ändern. Die menschen werden weniger rente beziehen, was sich in dauer oder höhe ausdrückt. Alles andere ist augenwischerei.

      • Im Falle wesentlicher Verbesserungen der Produktivität wäre das schon möglich.

        Aus diesem Grund phantasiert man doch von den Robotern, die uns morgen alle Arbeit abnehmen würden. Was ich allerdings für ein ziemliches Selbstvormachen halte, eine moderne, säkulare Version des Glaubens ans Paradies.
        Die Rente ist natürlich immer nur so gut, wie die Wirtschaft funktioniert. Kein Wunder auch, dass Rente gleichbedeutend ist mit Zinsen. Und wenn es keine Zinsen gibt, gibt es auch immer schmale Renten.
        Aber da grosse Teile der Deutschen den Kapitalismus verachteten und verachten, müssen sie sich dann auch nicht über die schmale Rente für sich selbst beschweren.
        So man das ausgleichende Gerechtigkeit nennen oder wäre das zuviel gesagt? Eigentlich reicht es, das soziale Gerechtigkeit zu nennen. Soll jeder bekommen, was er sich gewünscht hat und darauf hin zugearbeitet.

  33. Arne Hoffmann für die Islamisten, in „Solidarität mit Lamya Kaddor“:

    „Aber wehe, man vergleicht den heute immer hemmungsloseren Hass auf Muslime mit dem Antisemitismus der zwanziger Jahre ….“

    http://genderama.blogspot.de/2016/09/vermischtes-vom-30-september-2016.html

    Mit dieser Relativierung der Moslems als den neuen Juden bedient Hoffmann hier, offenbar als guter intersektionaler Linker, das neueste antisemitische Narrativ, welches auch Kaddor mit ihren angeblichen Morddrohungen spinnt:

    „“dass ich vergast werden soll, was man mit mir sonst alles zu tun haben muss, dass man mich demnächst irgendwo nachts abholen wird.“

    Das ist nichts weiter als die alte „antizionistische“ bzw antisemitische Inversion von Israel als dem neuen „Nazistaat“, mit der „Apartheit“, „Rassismus“ usw.

    Hoffmann kann und will die Gegner Kaddors daher natürlich nicht differenzieren und stellt sie allesamt in die rechte Ecke (worüber er sich ja selbst immer beklagen kann, welche Ironie), zu der des „rechten Publizisten Henryk Broder“. Der Kaddor ja bekanntlicherweise nicht ab kann.

    „Inzwischen hat die Rechte mit ihren „Umvolkungs“- und „Kalifat-Deutschland“-Phantastereien derart Oberwasser, dass man schon Angst haben muss, mit dem Tod bedroht zu werden, wenn man Texte veröffentlicht, die sich der ständigen „Moslems-raus!“-Hetze verweigern.“

    In welchem Deutschland lebt Hoffmann, dass er das so wahrnehmen kann? Bestimmt nicht im Deutschland der Leitmedien Zeit, Spiegel, DLF, Welt und andere, die Kaddor und Cie regelmässig ein Forum bieten, noch in dem Deutschland der Kirchen, die alle die „Religion des Friedens“ propagieren.

    Und sowas kommt regelmässig dabei raus:

    WCC Invites Israel-Hating Conspiracy Theorist to Interfaith Event in Switzerland
    http://blog.camera.org/archives/2016/09/wcc_invites_israelhating_consp.html
    Oh ja, das ist ja auch so ein „rechter“ Zionistenblog … LOL

    „Eine bezeichnende Parallele fällt jedoch auf: So wie Andreas Kemper & Co. sich mit ihrer eigenen Hetze gerade NICHT vorrangig an radikalen Autoren in der Männerszene abarbeiten sondern an jemandem wie mir und so wie das anonyme Blog „Münkler-Watch“ ausgerechnet einem linksliberalen Politikwissenschaftler rechtes Gedankengut unterstellte, ist es auch bei Lamya Kaddor gerade keine radikale Fundamentalistin, die zur Zielscheibe erklärt wird, sondern eine liberale Autorin, die Islamisten und Fundamentalisten immer wieder scharf kritisiert hat.“

    Schöner Taschenspielertrick, um sich mit Kaddor zu solidarisieren. Wird aber vielleicht auch nichts helfen, endlich die Anerkennung zu bekommen, wenn man nur für den Islam die Trommel rührt. Das können die nämlich selbst gut genug.

    „Vielen Leuten geht es offenkundig gerade nicht darum, nur einen radikalen Islam zu bekämpfen. Es sind Muslime jeglicher Coleur, die man am liebsten tot sehen möchte.“

    Über allem, wenn sie sich für Israel oder entschieden gegen den Islam aussprechen und überhaupt gar kein „Muslim“ mehr sein wollen. Scheint weniger den Rechten als den Linken vollkommen unerträglich….

    „Vielleicht sind die nicht-radikalisierten Muslime sogar besonders verhasst, weil sie ein liebgewonnenes Feindbild ebenso sehr erschüttern wie progressive Männerrechtler ein anderes. Erst recht, wenn sie den Normalfall darstellen.“

    „Progressive Männerrechtler“, wir wissen es jetzt, sind intersektionale Linke, die den Islam über alles gut finden und ansonsten für „HeForShe“ zu stehen haben, auch wenn sie noch so tiefsinnig den Feminimus kritisieren 🙂

    Kreuz und Queer, die intersektionale Querfront!

    • Der Hoffmann ist doch sonst ganz vernünftig. Welchen Narren hat er eigentlich an den Moslems gefressen?

      • Da werden Linke so rein gezogen, in diesen Maelstrom der vermeintlichen Progressivität 😦

    • „Vielen Leuten geht es offenkundig gerade nicht darum, nur einen radikalen Islam zu bekämpfen. Es sind Muslime jeglicher Coleur, die man am liebsten tot sehen möchte.“

      Atheistisch. Nicht tot. Atheistisch.

    • Im Übrigen sollte es klar sein, dass Morddrohungen niemals gerechtfertigt sein können.

      • Vollkommen klar.

        Aber ehrlich gesagt: da das eine allzu strapazierte SJW-Opferstrategie ist, glaube ich das einfach nicht mehr denen, die damit systematisch Politik machen.

        Vor allem ist die besagte angebliche Drohung auch allzugut zum oben benannten, speziellen Narrativ passend, so dass es noch mehr den Verdacht erweckt fabriziert zu sein oder gezielt und bewusst ausgewählt.

        Hat die Kaddor die bei der Polizei angezeigt? Die hätten doch mit Klarnamen agiert, sollte doch kein Problem sein, sie der Justiz zuzuführen.
        Wenn sie dies nicht gemacht hat, warum wohl nicht?

    • Jetzt bietet die „Zeit“ (wen wundert´s) der Kaddor auch noch eine Plattform, um den „Hass der Deutschomanen“, gemeint sind offenbar „Konservative Intellektuelle wie Henryk M. Broder“, anzuprangern 😀

      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/islam-lamya-kaddor-hasskommentare-drohungen-rechts-beurlaubung/komplettansicht

      Sie wiederholt ihre schon in der „Welt“ hervorgebrachte Forderung „Die Deutschen haben eine Bringschuld“.

      Nein, haben sie einfach nicht.

      „Die Mehrheit muss integrationswillige Menschen und deren in Deutschland geborene Nachkommen respektieren, und zwar auf Augenhöhe.“

      Sicherlich soll das „auf Augenhöhe“ wohl nur bedeuten Anerkennung des Islam, oder? Aber so offen ist sie lieber nicht und konfundiert weiter mit allen möglichen Einwanderen und Ausländern:

      „Wer Menschen mit türkischen, italienischen, ghanaischen, russischen, vietnamesischen Wurzeln, die in der dritten, vierten Generation als Deutsche in Deutschland leben, immer noch das Deutschsein abspricht, legt Hand an unsere Demokratie.“

      Nicht alle Wurzeln sind gleich. Auch in einer Demokratie nicht und insbesondere da nicht. Denn antidemokratische „Wurzeln“ passen so recht nur in eine Diktatur.

      „Was Menschen wie Broder oder Tichy damit zu tun haben? Die jüngste Flut an Hassmails und Onlinekommentaren wird hämisch mit Links versehen zu eben jenen verleumderischen Texten dieser Publizisten ….“

      So what? Die Unterstellung der „Verleundung“ bleibt solange nur Unterstellung bis sie plausibel nachgewiesen ist. Offenbar kommt Frau Kaddor mit politischer Polemik und freier Meinungsäusserung nicht klar und will die daher mit „Hasskommentaren“ verknüpfen, die irgendwo aus dem Internet kommen würden.

      Die übliche Masche der Zensurbemühungen heute, unsere neoliberale, extra-legale Staatlichkeit vom Bundesmin. für Familie lässt grüssen.

      „Ich kann also ganz gut zuordnen, von wem die Hater glauben, Rückendeckung und Legitimation zu bekommen.“

      Wenn Sie das „kann“, dann muss man ihr also wohl in ihren Behauptungen folgen, oder was ist jetzt der Sinn solcher subjektiven Statements, ausser man bemüht die identitäre „Definitionsmacht“ der „Progressiven“?

      „Fünf Schüler hätten sich in meinem Unterricht radikalisiert und seien zur Terrororganisation IS gegangen, ich hätte daher als Lehrerin versagt, heißt es. Die Fünf waren zum Zeitpunkt ihrer Radikalisierung längst nicht mehr in meinem Unterricht.“

      Es stimmt also…. Das andere ist eine Ansicht, mit der Kaddor sich besser sachlich auseinandersetzen würde. Aber warum sachlich, wenn es auch persönlich geht!

      „Was ist Hass, was Meinungsfreiheit? ….. Meinung ist wichtig und sie kann auch polemisch oder gar beleidigend vorgetragen werden.“

      Wo ist dann ihr Problem? Eben hat sie das noch zum grossen Problem gemacht.

      „Aber öffentlich vorgetragene Meinung erzielt auch konkrete Wirkung. Mit der Veröffentlichung von Worten ist die Sache nicht automatisch beendet. Auf Worte folgen Taten.“

      Ach. Hier sind wir dann auf einmal wieder, ganz implizit und heimtückisch, aber deutlich, bei der Notwendigkeit der Zensur. Denn Kaddor behauptet auf einmal, dass aus Worten Taten folgen würden, ohne Einschränkung.

      Um das verschwurbelt im Raum stehen zu lassen:

      „Unsere Aufgabe als Gesellschaft muss daher sein, uns über die Grenzen von Meinungsfreiheit, Hass und Hetze viel stärker Gedanken zu machen.“

      Die Vorlage dazu gibt es ja (s.o.), auf die Kaddor gar nicht hinweisen möchte. Zeigt ja klar, wie unehrlich und unoffen sie räsonniert.

      „Wollen wir wirklich, dass Menschen, die offen für die in Deutschland hart erkämpften Bürgerrechte wie Freiheit und Würde des Einzelnen eintreten, heute mit dem Tod bedroht werden? Ich hoffe nicht.“

      Meint sie sich selbst damit? Bestimmt. Sie tritt aber keinesfalls für die „hart erkämpften Bürgerrechte“ wie die Meinungsfreiheit ein, sondern im Gegenteil liess unmittelbar vorher klar durchblicken, dass man sich „viel stärker“ „über die Grenzen von Meinungsfreiheit“ „Gedanken“ machen müsse….

      Ist einfach nur dreist, diese Art des Verdrehens und Umdefinierens.

      Darum geht es den als „Deutschomanen“ bezeichneten nämlich: dass Leute wie Kaddor und Schwesig und wie sie alle heissen nicht dieses genannte Bürgerrecht von der Meinungsfreiheit einschränken.

      Weil das nämlich der immer der erste Schritt in eine Diktatur ist, sollten ja die Mitbürger mit türkischen Wurzeln am allerbesten wissen. Sofern sie überhaupt etwas dagegen haben, allzuviele scheinen ja auf der Seite Erdogans zu stehen. Auch das scheint Frau Kaddor hier nicht zu interessieren und deshalb ist sie vollkommen unglaubwürdig.

      • Broder einige Tage zuvor:

        „Frau Kaddor ist keine Opportunistin, die mit dem Strom schwimmt, sie ist genuin dumm. Das sind auch andere, die es relativ weit gebracht haben: Ramona und Jürgen Drews, Carmen und Robert Geiss, Heiko Maas und Natalia Wörner, Christine Neubauer und Claudia Effenberg. Deren genuine Dummheit kommt darin zum Ausdruck, dass ihnen nichts peinlich ist. Das macht auch ihre Stärke aus.

        Und wenn Frau Kaddor sagt: „Wir sind ein Einwanderungsland. Deutschsein bedeutet in Zukunft, einen Migrationshintergrund zu haben, das bedeutet Deutschsein in Zukunft, nicht autochthon blaue Augen und helle Haare, sondern ein Kopftuch zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute Deutschsein“, dann liegt sie in einem Punkt durchaus richtig: Deutschland ist längst ein Einwanderungsland. Jeder fünfte Bürger der Bundesrepublik hat einen Migrationshintergrund. Was nicht weiter thematisiert wird, so lange es sich um einen russischen, polnischen, griechischen, vietnamesischen, irischen, andalusischen, litauischen oder sonstigen Hintergrund handelt.

        Die öffentliche Debatte um Migration und Integration kreist immer nur um eine Gruppe – Menschen mit arabisch-islamischem Hintergrund. Deswegen fallen Frau Kaddor in dem Moment, da sie nach Beispielen für das Deutschsein der Zukunft sucht, nur Frauen ein, die „ein Kopftuch“ tragen, und nicht etwa Frauen, die einen Sari tragen. Sie hält die arabisch-islamische Migration für die einzige und die einzig relevante. Aber relevant ist sie nur im Hinblick auf die Probleme, die sie produziert. Deswegen gibt es beim Innenminister eine „Islam-Konferenz“ und keine Konferenz über die Integration von Migranten anderer Provenienz.

        In Berlin ist in den letzten Jahren entlang der Kantstraße zwischen dem Bahnhof Zoo und dem Stutti eine „China-Town“ entstanden, und die Berliner haben es nicht einmal bemerkt. Denn in dieser Gegend wird niemand bedroht, der ein Kreuz um den Hals oder eine Kippa auf dem Kopf trägt. Keine Scharia-Polizei zieht dort ihre Runden, und jeder, der ein Lokal betritt, kann selbst entscheiden, ob er ein Bier oder einen Apfelsaft trinken möchte. Diese Einwanderung stellt kein Problem dar, sie produziert keine Probleme und ist eine Bereicherung für das Land.

        Man hört auch kaum etwas von Vietnamesen, die sich am Rande eines Volksfestes in die Luft sprengen, weil sie traumatisiert wurden, oder von Russen, die ihre Art, Tee zu trinken (aus der Untertasse, mit einem Stück Würfelzucker zwischen den Zähnen) für die einzig richtige halten und sie deswegen anderen aufzwingen möchten.

        Frau Kaddor, die sich das Label „liberal“ umgehängt hat, ist in ihrer genuinen Dummheit durch nichts zu erschüttern. Jeder Fahrlehrer, aus dessen Fahrschule fünf Dschihadisten hervorgegangen wären, hätte seine Lizenz längst zurückgegeben, wenn sie ihm nicht entzogen worden wäre. Frau Kaddor aber schulmeistert weiter, nicht nur in der Schule, sondern auch im Fernsehen, über das Deutschsein heute und in der Zukunft.“

        http://www.achgut.com/artikel/die_genuin_dumme_frau_kaddor_und_das_deutschsein_heute

        • Kaddor ist garantiert ein „Gift, that keeps on giving“…

  34. Eigentlich könnte man mal den150 Jahren traumatisierender Erziehungsstile für Jungen gedenken. Seit über 150 basiert die Jungenpädagogik auf den Prinzipien der zerstörung der Persönlichkeit zugunsten der Wehrfähigkeit und anderer Sekundärtugenden:
    Z.b. hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hitlerjugend

  35. Behrends — the gift, that gives on giving:

    „Jeder Fall von Sexismus ist einer zu viel, egal ob in Parteien, Verbänden oder am Arbeitsplatz“, sagt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Karin Prien. „Ich warne aber vor einer hysterischen Sexismus-Debatte, die den Blick auf die eigentlichen Probleme verstellt. Der wahre Skandal in Berlin ist doch, dass von den 31 CDU-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus nur vier Frauen sind.“

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article208325387/Hamburger-CDU-Frauen-rebellieren-gegen-Maennermacht.html

    Die CDU hat echt ein gravierendes Sexismus-Problem, wenn auch die Hamburger CDU-Prominente Prien es jetzt als den „wahren Skandal“ ansieht, dass zuwenig Frauen im Abgeordnetenhaus sind.
    Denn das ist ja Sexismus: alles in erster Linie nach Geschlechtszugehörigkeit zu beurteilen.

    Sexistisch auch diese ihre realitätsferne Vorstellung der Frauen als bessere Menschen: „Zudem bevorzugten sie Sacharbeit und fühlten sich von aggressiven Machtspielen abgestoßen, so Prien.“

    Die Unterstellungen einer Affäre der Behrends kamen doch von den CDU-Frauen Cegal & Ramadani. Wahrscheinlich ist das aber die „Sacharbeit“, die der Hamburgerin Priem vorschwebt.

    Und natürlich wird rumgeschwurbelt, um eine Frauenquote zu fordern:

    „Die aktuelle Situation passt nicht ins 21. Jahrhundert“, konstatiert Gundelach. „Wir haben uns zwar 2012 gegen eine Frauenquote ausgesprochen. Damit einher ging aber der klare Auftrag an die Führungspersönlichkeiten der Partei, sich für einen höheren Anteil von Frauen bei Ämtern und Mandaten einzusetzen. Vier Jahre später sind kaum Erfolge zu erkennen.“

    Wie befreiend muss es für die CDU sein, jetzt endlich auch das offen fordern zu dürfen, was die Grünen schon längst vorgelebt haben!

    „Insgesamt sei der „Wettbewerb um die Spitzenämter für eine Demokratie wichtig“, so der Hamburger Parteivorsitzende . „Dabei gilt: Nicht lamentieren, sondern aktiv um Mehrheiten werben!““

    Wie rückgratlos. Der Vorsitzede hätte sagen müssen, dass diese Quoten an sich einfach nur antidemokratisch sind. Stellt sich nur die Gretchenfrage, wie er es denn selbst mit der Demokratie hält.

  36. Der unheimlich talentierte Herr Tauber und die Kaninchenpflege

    http://www.achgut.com/artikel/der_unheimlich_talentierte_herr_tauber_und_die_kaninchenpflege

    So habe ich das noch gar nicht gesehen 🙂

    „Exakt zu dem Zeitpunkt, als der Kaninchen-Skandal ruchbar wurde, ging am 23. September in Berlin eine andere Bombe hoch. Im militärischen Jargon würde man von einem klassischen Entlastungs-Angriff sprechen. Jenna Behrends, eine in der Berliner CDU engagierte junge Frau, ging mit Sexismus Vorwürfen innerhalb der Berliner CDU in die Öffentlichkeit. Die Medien stürzten sich darauf wie ein ausgehungerter Metzgerhund auf einen abgenagten Knochen. Tauber hatte erst mal Ruhe und konnte sich in Bild am Sonntag als moralischer Vorkämpfer gegen Sexismus profilieren.“

    • Ist Taubers Verhalten jetzt eigentlich männlich in dem Sinne ganz alphamäßig alle Hindernisse auf dem Weg nach oben weg zu räumen. Strategisch zu denken wie ein Schachspieler und am Ende, ganz spitzfindig, eine neue Baustelle aufzumachen deren Lärm den der alten übertönt?

      Oder ist es weiblich? Stutenbissig, hinterhältig, hinten herum, dem Gegner das Messer in den Rücken rammen und feige durch Intrigen sich der Gegner entledigen anstatt mannhaft den offenen Konflikt zu suchen?

      Und ist er jetzt eigentlcih auch ein Nazi wegen der Kaninchen-Sache?

      • @atacama

        Ich finde es unsinnig (und tendenziell sexistisch), Intriganz mit Geschlechtssterotypen zu verbinden.

        Wir wissen gar nicht, wer das mit dem „Kaninchen“ war. Kann Tauber gewesen sein, aber genau sein Widerpart, die Höhne-Weigl oder auch jemand ganz anderes.

        Das Ganze zeigt nur mit Sicherheit, dass es da wie im Intrigantenstadl zugeht.

        Wie das mit dem „Kaninchen“ zu deuten ist, ist auch der Phantasie überlassen. Noch unmittelbar nachvollziehbar ist es, dass ein Mobbing-Opfer als „Kaninchen“ bezeichet wird -> „wie das Kaninchen vor der Schlange“, was ganz gut zum Mobbing passt. Allerdings ist das eher eine Sichtweise aus der Perspektive des Opfers. Seltsam, dass der Täter eine solche gewählt hat. Das spricht für besondere Abgefeimtheit eines Mobbers, aber genauso gut für einen fake, einen konstruierten mobbing-Vorwurf.

        Dass Tauber behauptet hat, er kenne dieses Papier, spricht übrigens nicht absolut dafür, dass es schon damals existiert haben muss. Wenn Tauber, damit konfrontiert, seine (nehmen wir an, tatsächliche) Unwissenheit erklärt hätte, wäre es zum üblen Bumerang für ihn geworden, wenn es sich dann herausgestellt hätte, dieses Papier hätte es tatsächlich gegeben. Daher ist es immer das kleinere Übel, die Existenz einzuräumen, denn so kann man einfach besser weiter taktieren.

        Wie du es drehst und wendest: man kann hier gar nichts glauben. Ausser, dass es in der CDU nicht mit rechten Dingen zugeht 😉

      • Er ist eine pussy, @atacama 😎

    • Der Kindergarten geht weiter….

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article158467201/Wer-nicht-fuer-Merkel-ist-ist-ein-Arschloch.html

      „Für Peter Tauber wird es noch ungemütlicher. Dem im öffentlichen Auftreten und im Gespräch eigentlich besonders verbindlichen CDU-Generalsekretär wird vorgeworfen, gegen Parteifreunde ausfällig geworden zu sein. Konkret soll Tauber in einer parteiinternen Diskussion über die Flücxxxxxingspolitik gesagt haben: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.“

      „Mehrere Teilnehmer an dem Treffen bestätigten der „Welt“, dass Tauber sich so geäußert habe.“

      „Anfang des Jahres antwortete er im Streit mit einem Dauer-Pöbler auf Facebook: „Sie sind ein Arschloch.“ Der Mann hatte zuvor Kanzlerin Merkel Geisteskrankheit unterstellt. Und auf Twitter bezeichnete Tauber einen User Anfang Februar als „Drecksnazi“.“

      Uh, Wahnsinn!

      „Der angebliche Ausrasters Taubers erinnert auch an den Ausfall seiner Vor-Vorgängers Ronald Pofalla. Der hatte den Abgeordneten Wolfgang Bosbach einst wegen dessen Kritik an der Euro-Rettungspolitik angeherrscht: „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!“ Während dies jedoch bald bekannt wurde, wird Taubers angebliche Verbalinjurie nicht zufällig erst fast ein Jahr später an die Öffentlichkeit getragen.“

      Jetzt wird halt gesucht. Nun ja. Aber ist Tauber jetzt auch an Pofalllas Ausfall schuldig? War ja schliesslich sein „Vor-Vorgänger“….

  37. Das Bild mit der Petry ist nun aber wirklich der Schocker.

    Leider unterlässt es die Titanic ihr Lieblingssujet, den Adi, als Schockbild einzusetzen. Das hätte noch die Petry getoppt!

    • Witzig.

      • Die waren aber schonmal besser und respektloser.
        Ein echtes Schockbild wäre doch auch der Charlie Hebdo-Mohammed gewesen.
        Aber die wollen ja keinen „Besuch“ bekommen und tun so als sei nichts gewesen. So allmählich plätschert das dahin.
        Keine gute Zeit für Satire, die zur politischen Belehrung verkommen ist.

  38. Uproar as Iran demands women players wear hijab at chess championship

    Iran richtet nämlich die Schachmeisterschaften aus und verlangt nun, dass alle Spielerinnen sich züchtig bekleiden müssten.

    Manche wollen jetzt nicht hingehen und das boykottieren. Das US Dept. of State hat ohnehin eine Warnung vor Reisen in den Iran herausgegeben. (Sonst kann ja am Ende der Mullah-Staat wieder ein Flugzeug voller Kleingeld von Obama erpressen….)

    CNN berichtet: „Susan Polgar, the Hungarian-born American Grandmaster and chair of Fide’s Commission for Women’s Chess, responded by defending the federation and saying women should respect „cultural differences“.“

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/09/uproar-as-iran-demands-women-players.html

  39. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gina-lisa-lohfink-wird-auf-unterlassung-verklagt-a-1114708.html

    Richtig so!

  40. „Die Arbeitnehmerin stellt zunächst eine Anfrage an ihren Arbeitgeber, in diesem Fall also: ihren Chef. „Wie liegt mein Einkommen im Verhältnis zu meinen männlichen Kollegen?“(Weil das Männer weniger verdienen kann nicht vorkommen.. sozusagen als Glaubensgrundsatz) Eine Frage, die ein gut organisierter Chef innerhalb weniger Minuten beantworten kann.“

    […]

    ++Was halten Sie von dem Appell vieler Karriereberater, Frauen sollten in Gehaltsverhandlungen mutiger sein?

    Katja Karger: Solche Sätze machen mich echt wütend! Wer bestimmt darüber, wie Frauen zu sein haben? Warum gehen derart viele Leute davon aus, Frauen machten etwas falsch und müssten die Rezepte der Männer übernehmen? Genau das ist doch ein Teil des Problems. Hier wird den Frauen – wie so oft – eingeredet, sie sollten sich doch bitteschön nicht so anstellen. Warum sagen wir nicht, die Männer machten es falsch mit ihrer Haltung: „Ich muss hart verhandeln; ich muss ein Arschloch sein; ich muss eine Menge komischer Dinge über mich erzählen, die überhaupt nicht stimmen.

    ++Mit anderen Worten: Frauen verhandeln genau richtig?

    Katja Karger: Nein, aber warum muss ich bluffen, was ist daran erstrebenswert? Dass Frauen lernen müssen, sich selbst mit ihrem persönlichen Wert besser einzuschätzen: Ja, das stimmt. Männer dagegen müssen dringend von ihrem Trip herunter, sie seien diejenigen, die die Norm bestimmen. Beide Seiten müssen sich da bewegen. Das Gesetz würde genau das befördern.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49565/1.html

    Frauen wollen soviel verdienen wie Männer, aber das natürlich nicht in dem sie das gleiche dafür tun. Und was für ein Ratschlag! Männer, versucht nicht soviel Gehalt wie möglich zu verhandeln! Warum? Weil das Frauen in Kargers Augen schlecht aussehen läßt oder was?

    Ist das bescheuert…

    Und natürlich:

    „++ Bei einem hohen Anteil von Arbeitsverhältnissen gibt es überhaupt keine Gehaltsverhandlungen, weil Tariflöhne bezahlt werden. Sie als Gewerkschaft vertreten auch jene Arbeitnehmerinnen, die in Branchen arbeiten, in denen der Frauenanteil sehr hoch ist, die Löhne allerdings niedrig. Wäre hier nicht auch eine gewisse Selbstkritik angemessen?

    Katja Karger: Sowohl als auch. Natürlich sind wir an vielen Stellen zuständig für Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Im Unterschied zu den Kammern sind wir allerdings eine Mitgliedsorganisation. Das heißt, wir können nur die Frauen vertreten, die sich uns angeschlossen haben.

    Nur nebenbei: Der Schritt, dass Frauen sich organisieren, war bekanntlich noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar. Noch in den 50er und 60er Jahren wurden Frauen schräg angeschaut und ausgelacht, wenn sie sagten: „Ich habe Arbeitnehmerinnenrechte und setze mich für meine Interessen ein.““

    Es sind natürlich mal wieder äußere Umstände…

  41. „Grüne schärfen ihr Profil als Verbotspartei

    In einem Antrag für ihren Parteitag im November präsentieren die deutschen Grünen nun eine weitere Verbotsidee: Sie möchten, dass ab 2030 – also schon in 14 Jahren – keine Benzin- und Dieselautomobile mehr zugelassen werden. Diese seien nämlich die „größten Bedrohungen für [das] Klima und [die] menschliche Gesundheit“ und außerdem ein „Auslaufmodell“, weil man den „Umstieg auf klimafreundliche Elektromobilität, angetrieben durch erneuerbare Energien“ nach der Aufdeckung der Manipulation von Diesel-Abgaswerten und dem Pariser Klimaabkommen für „überfällig“ hält.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49558/1.html

    Schön wärs. Meine Einschätzung nach sind wir dann noch nicht so weit.

    • „Umstieg auf klimafreundliche Elektromobilitä“
      Bis Elektromobilität auf anderer Akkutechnologie beruht ist dieselbe nicht umweltfreundlicher als Benzin/Diesel.

      • So sieht es aus und wenn der Strom auf eine Kohlekraftwerk kommt, ist das noch mal fürn Arsch. Bin mir aber nicht sicher ob die soweit denken. Die sehen wohl nur was das Auto im Betrieb an Schadstoff ausstößt.

        Btw.: Was kostet ein Tesla? 70k?

    • Nochmal Grüne als Verbotspartei:

      Grüne fordern Gesetz zur Google-Zerschlagung

      Die Macht von Google, Facebook und Amazon macht vielen Angst. Grünen-Politiker wollen jetzt eine Möglichkeit schaffen, solche Konzerne aufzuspalten. Sie haben noch mehr Ideen.

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/macht-im-internet/gruene-fordern-missbrauchsunabhaengige-entflechtungsmoeglichkeit-im-kartellrecht-14461011.html

      „fordern die Abgeordneten allgemein, den Datenschutz zu stärken. Die Datensammlungen drohten, Freiheit und Solidarität zu beeinträchtigen“

      Solidarität?

      Hat da jemand Angst um seine Netzwerke?

  42. Orlando Terror Attack ‘Triggered’ by Pentagon Drone Strike
    FBI withheld phone transcripts revealing Mateen’s motive

    http://freebeacon.com/national-security/orlando-terror-attack-triggered-pentagon-drone-strike/

    „The domestic terrorist behind the Orlando nightclub massacre was motivated by a Pentagon drone strike in Iraq a month before the shooting, according to police transcripts made public last week. …. The transcripts were released by Orlando police Friday after a Florida court hearing held in response to a lawsuit filed by several news organizations. ….

    During an exchange in the early morning hours of June 12, an Orlando Police Department negotiator identified only as “Andy” asked Mateen, who was speaking by cell phone from inside the club, to tell him what was going on.

    “Yo, the air strike that killed Abu Wahid a few weeks ago… that’s what triggered it, okay?” said Mateen, who earlier in the conversation identified himself as a follower the Islamic State terror group. ….“

    Und ein paar mehr Referenzen…..

    „Sebastian Gorka, a counterterrorism expert, said the 911 transcript “completely destroys” the White House policy narrative of so-called “lone wolf” terror attacks.

    “Omar Mateen isn’t a random individual discontented from a broader conspiracy,” Gorka said, noting the terrorist’s claim of allegiance to the Islamic State ties him to a broader global jihadist movement.

    Also, Mateen’s references in the transcript to the Islamic observance of Ramadan and fasting the day of the attack “flies in the face of the administration’s argument that these attacks are wholly disconnected from Islam,” added Gorka, a professor of strategy and irregular warfare at the Institute of World Politics.“

    „Said Andrew McCarthy, a former federal prosecutor who handled terrorism cases: “The catalyst for all jihadist terrorism is Islamic supremacist ideology and its agenda to impose sharia.”“

    Was ja so viele vertuschen wollen…

  43. Alle reden über den Equal Pay Day, aber warum sollen immer nur Männer der Maßstab sein? Ich setze mal Frauen zum Maßstab:

    https://apokolokynthose.wordpress.com/2016/09/28/invertierter-equal-pay-day/

  44. WTF?!?

    „In den Narrativen der politischen Moderne, die diesen metaphysischen Horizont den Einzelnen überlässt, wird das Woher und Wohin der sozial verfassten Gemeinschaft, der Nation oder der Weltanschauungsgemeinschaft gleichwohl nicht ausgeblendet.“

    Eine neue Botschaft muss her
    Die EU und die etablierten Parteien brauchen neue Erzählungen. Aber Narrative lassen sich nicht einfach erfinden. Sie müssen aus einer Gemeinschaft erwachsen.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/narrative-eurpaeische-union-usa-parteien/komplettansicht

    Eine verlogene Scheisse, die der „Linguist und Theologe“, der an Harvard gerade an der „Zukunft des Säkularismus und des Pluralismus“ (gemeint ist wohl die säkulare, fundamentalistische Ersatzreligion der progressiven Linken) „arbeitet“. Bzw an den passenden „Narrativen“ natürlich.

    Unfreiwillig vielsagend komisch das Eingangsbild mit dem Text dazu: „Märchen sind auch tradierte Erzählungen: Hier liest die TV-Moderatorin Anne Will Kindern vor.“

  45. Die sind völlug enthemmt: https://www.facebook.com/hashtag/ichbineinarschloch?hc_location=ufi

    Und haben jede bogenhaftung verloren.

  46. Warum ein Burkaverbot auch kontraproduktiv sein kann:

    Wie sollen sich sonst die Agentinnen des BND in die Moscheen einschleusen? 😀

    Aber vernutlich werden die gar nicht überwacht oder durch dubiose Mittler.

  47. Guitar Evangelist Edward W. Clayborn: Then we’ll need that true religion

    http://www.youtube.com/watch?v=P7xO45iG-Rc

    cooler gospel blues zu biblischen Bildern, interessant gesampled.

    • Frauen wollen sich ja auch gar nicht umbringen, sondern die Aufmerksamkeit, die sie nach einem Versuch bekommen.

      With a gun it is hard to just try.

  48. Ohne Justiz, geregelter Massenmord auf den Philippinen:

    https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2016/09/29/duterte-hitler-killed-3-million-jews-i-will-kill-3-million-drug-dealers/

    „Now, there are 3 million drug addicts. … I’d be happy to slaughter them,“ he told reporters early Friday“

    „Since Duterte swept to power in July, more than 3,300 Filipinos have been killed, either gunned down by police in late-night drug operations or felled by assassins, often after being named by police.“

    „When President Obama raised the issue, Duterte lashed out using a slang term that translates as „son of a whore.“ When the European Parliament issued a statement, Duterte literally gave them the finger.“

    For Hitler, extermination was the „final solution.“ Duterte on Friday used the same violently apocalyptic tone, casting his campaign as the only way to „finish the problem“ and „save“ the nation.

  49. The First Country to Officially Defend Christians Persecuted by ISIS
    Hungary has drawn criticism for favoring Christian over Muslim refugees from Syria and Iraq.

    http://www.christianitytoday.com/gleanings/2016/september/first-country-to-officially-defend-christians-persecuted-by.html

    „In Iraq, a Christian population estimated at more than a million before the 2003 war—and considerably more prior to that—today stands at less than 300,000. Many displaced from Iraq’s Nineveh Plains after the 2014 ISIS offensive currently seek a permanent home in the West.

    In Syria, a similar situation has developed since the country’s civil war started five years ago. Other countries in the region have seen a hemorrhaging of indigenous Christianity with the resurgence of Islam as a political ideology since the last century.“

  50. Schönes Beispiel für den Frauenhass unter Gamern und das man nur ein Penis haben muss und schon hat man gewonnen:

  51. Sehr aufschlussreiches Streitgespräch in jordanischen Fernsehrunde: ein Vertreter des Islam vs Säkulare.
    Hier kann man deutlich sehen, was die Religiösen wollen, der redet ganz unverblümt und welch heftige Opposition von eindeutig westlich geprägten Jordaniern (und *keinen Moslem* etwa) dagegen geäussert wird.

    http://www.youtube.com/watch?v=Af8PK7xqA4I

    • Imteressantes und lustiges video, danke, @alex.

  52. Deutschland: Asylrecht für schwule Flüchtlinge aus Marokko

    http://www.mena-watch.com/deutschland-asylrecht-fuer-schwule-fluechtlinge-aus-marokko/

    „In einem Urteil vom 26. September (23 K 4809/16.A, PDF) hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, einen jungen schwulen Mann aus Marokko als Flüchtling anzuerkennen. In dem Land, das nach dem Willen der Großen Koalition schnellstmöglich zum ‚sicheren Herkunftsstaat‘ erklärt werden soll, droht Homosexuellen nach Auffassung des Gerichts eine Verfolgung im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention.“

    „Das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf ist erfreulich deutlich: Die in Marokko für gleichgeschlechtlichen Sex drohende Freiheitsstrafe, die auch tatsächlich verhängt wird, sei als ‚unverhältnismäßige und diskriminierende Bestrafung zu betrachten und stellt damit eine relevante Verfolgungshandlung dar‘, befand Einzelrichter Oliver Röhr.“

    Mit dem Islam als solchem hat das freilich *gar nichts* zu tun! Muss ein rein marokkanisches Problem sein ….

    Bitte wiederholen, bis du es selbst glaubst!

    • Würde eigentlich nur Sinn machen, wenn man orthodoxe Muslime gleichzeitig vom Asyl ausschließen würde; schließlich sind das ja die Schwulenverfolger.

      • Es wird ja mit allen Mitteln verleugnet, dass der Islam grundsätzlich und vehement Homosexuellenfeindlich ist….

        Nur nicht den wichtigsten Bündnispartner der neuen, modernen Progressivität vergraulen.

        So wird denn dieser neue Asylgrund sicherlich nicht zuletzt den falschen Leuten zugute kommen und nicht etwa denjenigen, die den Islam ablehnen.

    • ich finde das auch sinnlos. Man sieht doch, wie stark Christen, Transsexuelle und Schwule in den Heimen und drum herum verfolgt werden. Ich finde es fast schon unmoralisch, solchen Leuten Asyl in Deutschland geben zu wollen. Deutschland selst ist doch gar nicht sicher genug für diese Leute.

      • Wenn Deutschland nur die verfolgten Nicht-Moslems aus dem Nahen/Mittleren Osten aufnehmen würde, dann wäre das schon am Limit.
        Aber das will man ja nicht und verschweigt systematisch, dass es da überhaupt ein Problem gibt.

  53. Erst wenn die Reallöhne noch weiter gesunken sind, so dass wirklich beide Partner arbeiten müssen, damit es zum Leben reicht, wird sich die „Geschlechtergerechtigkeit“ ergeben haben.

  54. Daraus:

    Gleichstellung oder Frauen und Männer auf Augenhöhe muss auch bedeuten, dass Männer ihr Podest verlassen und mit Frauen eine gemeinsame Ebene erarbeiten.

    LOL. Welches Podest?

    ZEIT ONLINE: Wie kommen Sie darauf, dass Frauen eine Anleitung brauchen?

    Seidel: Mein Buch ist ein Anti-Anleitungsbuch. Mir graut es vor Rezeptbüchern à la „wie sich Frauen gegenüber Männern zu verhalten haben“

    und dann direkt im Absatz danach:

    ZEIT ONLINE: Brauchen nicht vielmehr Männer eine Anleitung?

    Seidel: Ja, eine ganz klare: die kollektive Verordnung einer Therapie. Weil sie alle glauben, dass bei ihnen alles in Ordnung sei. Das ist ja auch bei psychisch Kranken so. Sie glauben, sie wären die Normalen. Deswegen muss man sie zu ihrem Glück zwingen.

    http://www.zeit.de/karriere/2016-09/gender-frauen-maenner-gleichberechtigung/seite-2

    ALLE Männer denken sie sind gesund, dabei sind ALLE Männer krank.

    Und es graut ihm Frauen anzuleiten, aber bei Männer ist das natürlich völlig okay. Die dürfen nicht ihren eigenen Weg gehen. Das ist Wohl dieses „Frauen und Männer auf Augenhöhe“, wobei Frauen auf einem Podest sitzten.

    Was für ein Doppelstandard!
    Was für ein Gynozentrismus!
    Was für ein negatives Männerbild!

    • LOL, wenn man Gynozentrismus bei Google eingibt, kommt diese kurze Definition von Wikipedia:

      Gynozentrismus bezeichnet eine feministische Theorie, die patriarchale Philosophie dekonstruieren und eine weibliche Philosophie der Erfahrung schaffen will. Das Konzept wird der Zweiten Frauenbewegung seit den 1970er Jahren zugeordnet.

    • Das Gegenstück zum Gynozentrismus, der Androzentrismus, ist dort so definiert:

      Unter Androzentrismus wird eine Sichtweise verstanden, die Männer als Zentrum, Maßstab und Norm versteht. Androzentrismus kann also als eine gesellschaftliche Fixierung auf den Mann oder das „Männliche“ verstanden werden. Ein androzentrisches Weltbild versteht den Mann als die Norm, die Frau als Abweichung von dieser Norm.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Androzentrismus

      In der Diskussion schreibt das auch schon jemand:

      [Zitat Androzentrismus]]Logischerweise muss dann auch der Gynozentrismus eine spezifische Form von Sexismus sein… Jeweils werden die Geschlechter unterschiedlich behandelt, nur dasss einmal der Mann und das andere mal die Frau im Mittelpunkt steht. Beides ist somit die selbe Form von Sexismus. Prinzipiell sollte man versuchen die Artikel mehr aneinander anzugleichen, da beides Artikel zum selben Thema sind mit lediglich unterschiedlichem Geschlechtsvorzeichen.

      Der erste Kommentar dazu:

      Ja, nur zu, sei mutig, und viel Glück/Erfolg 🙂

    • stimmt, das ist sexistisch und zudem extrem vereinfacht, denn es gehen ja nicht nur positive von allen Frauen und nur negative von allen Männern aus.

      Die Idee der „Zwangstherapie“ oder sagen wir obligatorische Sondierungsgespräche (ergebnisoffen, nicht um den Menschen in ein Schema zu pressen) für alle, nicht nur Männer, finde ich aber so schlecht nciht. Es hesst doch immer, Männer begehen zuviel Suizid weil es ihnen peinlich ist, zu einem Therapeuten zu gehen. Dieser Druck würde dann ja wegfallen, wenn „alle“ mal hinmüssen, ist ja niemand, der da hingeht „gestört“.
      Besonders in Führungspositonen können nicht aufgearbeitete Probleme nämlich fatal sein, für das Unternehmen und für die Mitarbeiter. Petra Hinz soll ihre Mitarbeiter ja auch terrorisiert haben.
      Auf der anderen Seite muss man dem Therapeuten ja ncihts erzählen, wenn man nicht will oder einen vom Pferd.
      Vielleicht ist Prävention doch besser.


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