Forscher verändert die Gene von menschlichen Zwillingen mittels Crispr

Ein Chinesischer Forscher gibt an, dass er genetische Veränderungen an Menschen vorgenommen hat:

Angesichts scharfer weltweiter Kritik hat der chinesische Forscher He Jiankui seine Arbeit verteidigt, die zur Geburt der weltweit ersten genetisch veränderten Babys geführt haben soll. Die Wissenschaft müsse mehr tun, um Menschen mit Krankheiten zu helfen, sagt He am Mittwoch auf einem Genomforscher-Kongress in Hongkong, bei dem er sich den Fragen aufgebrachter internationaler Experten stellte.

(….)

In Hongkong wiederholte He, dass er insgesamt mehrere kinderlose Paare aus gesunder Mutter und HIV-infiziertem Vater dazu brachte, bei den Versuchen mitzumachen. Am Ende habe eines der Paare Zwillinge bekommen. „Auf diesen speziellen Fall bin ich wirklich stolz“, sagte He. Nach der Geburt der Kinder habe er vom Vater eine Nachricht erhalten, in der dieser versprach, hart zu arbeiten, Geld zu verdienen und sich immer um seine beiden Töchter und seine Frau zu kümmern.

Nach Ansicht des Nobelpreisträgers David Baltimore ist der Fall ein Beleg für mangelnde Selbstkontrolle in der Wissenschaft. Baltimore erklärte in Hongkong, die Arbeit des chinesischen Forschers müsse als unverantwortlich eingestuft werden. Baltimore erklärte, ein solches Vorgehen sei medizinisch nicht notwendig. Es verstoße außerdem gegen Vereinbarungen, die in der Wissenschaft vor einigen Jahren getroffen worden seien. Der Nobelpreisträger kündigte an, ein Ausschuss der Konferenz werde am Donnerstag eine Stellungnahme zur Zukunft des Fachgebiets veröffentlichen.

Die Welt ist empört, weil genau das eben eine Tabu sein soll. Warum aber eigentlich?

Auf der einen Seite könnten sich ungeahnte Vorteile ergeben. Etwa eine ganz besonders hohe Intelligenz, die Immunität gegen bestimmte Krankheiten oder schlicht einen kräftigeren Menschen (damit wir endlich Supersoldaten haben).

Auf der Kontraseite werden erhebliche Risiken darin gesehen, dass man mit der Veränderung ungeahnte Folgen erzeugen kann, dass Menschen eben keine Versuchstiere sind und es unwürdig ist, sie als Testwesen zu benutzen und auch der Gedanke, dass man damit „bessere“ Menschen schaffen könnte, die dann letztendlich zu Unfrieden führen, eine Teilung in die verbesserte und die unverbesserte Menschheit.

Ich muss sagen, dass ich etwas gespannt wäre, was ein verrückter und skrupelloser, dafür aber genialer Forscher mit einem geheimen Untergrundlabor aus der Menschheit so heraus holen könnte. Vielleicht brauchen wir ein paar genmanipulierte Supergehirne, die uns in allen möglichen Bereichen voranbringen. Immerhin ist die menschliche Fortpflanzung auch einfacher zu kontrollieren als die Ausbreitung von genetisch veränderten Pflanzen.

Um so mehr wir vom Menschen und seinen Genen verstehen, um so besser die Methoden werden, um so höher wird die Versuchung sein, die Methoden auch bei Menschen anzuweden. Und vielleicht sind sie auch bald ganz normal.

Scheidungsrate adoptierter Kinder im Verhältnis zu ihren Adoptiveltern bzw ihren biologischen Eltern und Geschwistern

Was verhindert, dass wir die genzentrierte Sicht verstehen?

Die genzentrierte Sicht führt immer wieder zu Widerspruch und scheint allgemein etwas zu sein, was viele Leute schwer akzeptieren können.

1. Versucht eines Beispiels

Ein Problem scheint mir zu sein, dass wir unsere Bedürfnisse als solche wahrnehmen und es uns schwer fällt einen übergeordneten Zweck, gerade etwas so abstraktes wie Fortpflanzung und Weitergabe von Genen, darin zu sehen. Für uns sind sie eben selbstverständlich Grundlage unseres Handelns. Aus unserem Hungergefühl zu abstrahieren, dass wir dieses nur entwickelt haben, damit wir Gene weitergeben und das „Überleben“ dazu nur ein notwendiger Zweck ist, erscheint uns bizarr, weil dieser Zweck uns selbstverständlich erscheint.

Dass es Selektionsprozesse geben kann, die dazu führen, dass ein Tier zB Brutpflege oder Eiablage über Ernährung priorisiert erscheint uns merkwürdig und nicht zu uns passend. Das liegt natürlich auch daran, dass ein Lebewesen, welches verhungert sich zunächst erst einmal nicht fortpflanzen kann. Gerade bei einer Spezies, die eine sehr lange Aufzucht von Kindern betreibt und bei denen Qualität des Nachwuchses vor Quantität geht und diese Qualität mit einer erheblichen Förderung erreicht wird ist eine kurzfristige Verlagerung auf Fortpflanzung zu Gunsten der Ernährung auch nur schwer möglich. Diese Erwägung passen insofern nicht für unsere Art, was ein verstehen erschwert. Bei Fischen, die Flussaufwärts ziehen, dort sich fortpflanzen und dann sterben sieht es ganz anders aus. Länger leben bringt für sie keinen wesentlichen Vorteil, es ist effektiver, dass sie alle Kraft in die Fortpflanzung stecken, auch wenn sie dann nicht überleben.

Dennoch bleibt es schwierig für viele uns als Teil eines solchen Prozesses zu sehen, weil wir eben lange leben.

Möglicherweise ist es einfacher, wenn man ein Bild verwendet:

Eine Fabrik ist zunächst erst einmal auf die Produktion bestimmter Waren und den Gewinn der Gesellschafter ausgelegt. Gewinn und Produktion von Waren wären hier in diesem Beispiel das Äquivalent der Fortpflanzung.

In einer Fabrik könnte man die Vorgänger aber auch anders sehen, wenn man diesen für uns deutlichen Zweck ausblendet. Der Gesellschafter ist natürlich auch um das Wohl seiner Arbeitnehmer besorgt, da er ohne sie nicht produzieren kann. Er richtet die Arbeitsplätze entsprechend ein, gerade dann wenn er qualifizierte Arbeitskräfte benötigt, die hochwertige Arbeit leisten. Er versucht Annehmlichkeiten zu installieren, die die Mitarbeiter glücklich stimmen und den Arbeitsplatz attraktiv machen. Er richtet beispielsweise eine gute Kantine ein oder andere Annehmlichkeiten wie Firmenfeiern oder Dienstwagen oder diverse andere Vorgänger von Massagen im Büro über Altersvorsorgen, die über das gesetzliche hinausgehen.

Bei einer Firma, die mit unqualifizierten Mitarbeitern produziert und billige Ware ausstößt, wird man dies nicht finden. Ein solcher Chef mag eher bereit sein seine Arbeitnehmer auszubeuten, da er sie jederzeit leicht ersetzen kann. Hingegen wird dies bei einer hochqualifizierten Tätigkeit, bei der ein starker Konkurrenzdruck bezüglich des Anwerbens von Mitarbeitern mit entsprechenden Fähigkeiten besteht und in einer Branche, die gute Gewinne macht und sich daher in einer starken Konkurrenz um Fliege Mitarbeiter, die diese Gewinne erhalten ist, anders aussehen.

Jemand, der nun anführt, dass ein Betrieb, der sich um hochwertige Mitarbeiter bemühen muss, nicht auf die Produktion von Waren und Gewinn ausgelegt ist, sondern darauf, dass es den Mitarbeitern gut geht, wird auch diverse Punkte anführen können, die in der Firma genau aus diesem Grund durchgeführt werden. Er wird vielleicht annehmen, dass diese Aktionen Selbstzweck sind. Der Betrieb ist dann auf die Versorgung der Mitarbeiter ausgelegt und deren Wohlergehen.

Die Produktion der Ware dient nicht mehr dem Gewinn, sondern ist lediglich Vorwand um die Mitarbeiter gut versorgen zu können. In dieser mitarbeiterzentrierten Sicht erscheint alles auf die Mitarbeiter ausgerichtet, was dann eben so die gute Betreuung dieser Mitarbeiter erklärt. Gegenargumente wären dann, dass er sie auch schlechter Behandlung könnte, dass sie nur bestimmte Arbeitszeiten haben, in denen ihnen erlaubt wird hochinteressanten Tätigkeiten nachzugehen und es wird auf die entsprechende Annehmlichkeiten, die der Arbeitgeber bereitstellt, verwiesen. Wie sollte er sonst Mitarbeiter auf diese Weise begünstigen, wenn sie nicht bei ihm arbeiten? Er könne ja ohne den Betrieb auch nicht die Annehmlichkeiten bereitstellen, die Produktion von Waren sei lediglich Anlass für das entsprechende gute Verhalten gegenüber den Mitarbeitern es handle sich letztendlich lediglich um eine Stelle, an der Mitarbeiter versorgt werden, nicht Waren produziert werden. Jemand, die Produktion von Waren abstellen würde hätte genau den falschen Blick, diese Seite ganz unwesentlich und nur ein zufälliges Element in der Versorgung der Mitarbeiter, welches eben nebenher stattfindet.

Auch hier kommen jetzt endlich langfristig nur solche Firmen dauerhaft über die Runden, die entsprechende Produkte produzieren und sich an die Gegebenheiten des Marktes anpassen. Solche, die lediglich auf Versorgung von Mitarbeitern ausgelegt sind, werden hingegen vom Markt verschwinden. Dennoch hat in einem hochqualifizierten Bereich die Versorgung der Mitarbeiter mit Interesse mit guten Gehältern und interessanten und angenehmen Arbeitsplätzen eine hohe Priorität, da sie gerade das bestehen am Markt ermöglicht. Das Bestehen am Markt ist jedoch das, was die Firma letztendlich weiterbringt und bei einer Betrachtung über den entsprechend langen Zeitraum ist die Produktion der Ware und deren Verkauf zu attraktiven Preisen an einem Markt in Konkurrenz letztendlich das Kriterium, welches zählt.

Die Lage der Gene ist noch viel brisanter als die Lage eines Betriebs, der fähige Mitarbeiter braucht:

Die Gene haben nur einen einzigen potentiellen Angestelltenpool, mit dem sie sehr hochwertige Produkte herstellen können: Einen selbst. Arbeitet er nicht für sie, dann müssen sie minderwertige Produkte herstellen (denn die Gene finden sich in dieser Form abgesehen von Zwillingen so in keinem anderen Körper, es bleiben dann nur Verwandte mit deutlich geringeren Anteil der eigenen Gene) .

Wer nur einen geringen Pool von Angestellten hat, mit denen er arbeiten und Gewinn machen kann, der wird eben noch viel mehr für diese tun, wird weniger wollen, dass sie Risiken eingehen, wird wollen, dass diese für Geschäftspartner, mit denen man das Produkt, was den Gewinn bringt, möglichst attraktiv ist und der Wert dort offensichtlich wird etc.

Der Mitarbeiter eines solchen Betriebs wäre vielleicht auch der Auffassung, dass sich alles nur um ihn dreht – und in gewisser Weise hätte er auch recht. Denn er ist der beste Weg für Gewinn.

2. Alles ist Fortpflanzung? Warum dann nicht einfach Sex

In einer Diskussion ging es kürzlich darum, dass man für Fortpflanzung doch einfach nur Sex haben müsste. Alles andere damit in Verbindung damit zu bringen sei doch vollkommen unnötig, Kunst oder andere Sachen seien eben schlicht Kultur und hätten damit nichts zu tun.

Aber das unterschätzt eben, dass man sich nicht nur einfach Fortpflanzen will, sondern, dass man wie in dem obigen Beispiel ja langfristig im Geschäft bleiben will.

Deswegen wird es interessant, Werbung zu machen, etwa durch Signale für die eigene Kraft, Intelligenz etc. Eine der einfachsten Wege das zu machen, ist deutlich zu machen, dass man besser ist als ein anderer potentieller Kandidat, also intrasexuelle Konkurrenz:

Das kann ganz direkt sein:

Oder auch indirekt, indem man besondere Anzeichen ausbildet, die darstellen, dass man „gute Gene“ hat und trotz besonderer Lasten sein Leben meistert:

Die Konkurrenz kann dabei auch über andere Sachen als Aussehen erfolgen:

Und sogar im Tierreicht findet man bestimmte Formen von Kunst:

„Kunst“ bietet sich sogar gerade an, weil sie es einem erlaubt Denkfähigkeit darzustellen. Und bei keiner Spezies ist Denkfähigkeit entscheidender als beim Menschen, sie ist das, was einem wohl die allermeisten Vorteile bringt.

Es ist damit zu erwarten, dass wir gerade auch im Bereich Intelligenz konkurrieren.

Ein anderer Weg darzulegen, dass man besser ist, aber gleichzeitig die Gefahren von Statuskämpfen zu vermindern, ist eine Hierachie auszubilden und in ihr möglichst weit oben zu stehen.

Das nutzen beispielsweise auch andere Primaten:

ABSTRACT In social animals, competition among males for mates affects individual reproductive success. The priority-of-access model attempts to account for the influence of demographic conditions within groups upon male reproductive success, but empirical data for testing this model are scarce. Our long-term study of chimpanzees in the Taı¨ National Park, Coˆte d’Ivoire, encompasses a period of steady decrease in community size and fluctuating numbers of competing males and sexually receptive females. These demographic changes, in combination with genetic assessment of paternity for 48 offspring from three communities, allowed us to quantify the effects of varying levels of competition upon male reproductive success.
On average, the highest-ranking male sired 50% of all analyzed offspring during a 14-year period from 1987– 2000. Competition among males strongly decreased the relative reproductive success of the alpha male, such that the alpha male’s rate of success decreased from 67% with few competitors to only 38% with four or more competitors.The increasing number of synchronously receptive females in large groups also reduced the proportion of paternities by the alpha male. Thus, patterns of paternity in Taı¨ chimpanzees fit well the predictions of the priorityof-access model. We also found that despite the inability of dominants to monopolize reproduction, they achieved a higher reproductive rate in large multimale groups, because these have more females and a higher infant survival rate. Varied levels of male competition within communities seem to explain differences in the reproductive success of alpha males observed in different chimpanzee populations, and in other primate species.

Man sieht, dass Status sich auszahlt. Wie man Status aufbaut ist dabei relativ egal, bei Menschen ist es eben komplizierter als bei Affen, weil wir intelligenter sind und eine wesentlich komplexere Welt hervorgebracht haben.

Das unserer Kampf um die Stelle des Abteilungsleiters, unser Wunsch über ein Studium einen Beruf mit einem höheren Status zu erhalten, alle Ausdruck davon sind, ebenso wie Rap-Musik, Kunst oder andere Luxusgüter klingt für viele falsch. Es ist aber nur eine Frage, wie sehr man bereit ist, solche Punkte zu abstrahieren um sie mit dem „tierischen Level“ vergleichbar zu machen, bei dem wir das problemlos akzeptieren

Sexuelle Selektion und evolutionäre Theorien sind die Einzigen, die hier eine über alle Bereiche stimmige Theorie hervorbringen.

Siehe auch:

Ein passender Wikipediaartikel dazu wäre:

Mit extremen Ausnahmen die Häufungen leugnen

Ein beliebtes Argument im feministischen ist es, extreme Ausnahmen anzuführen und das als Beleg dafür zu sehen, dass ebenso festgestellte deutliche Häufungen nicht bestehen. Ein Beispiel, der Seite „Everyday Feminism“ entnommen, führt der Blog „Why evolution is true“ an:

1. Believing That XX and XY Actually Mean Something

Boom. Let’s start with one of my favorites, if only because it tends to ignite passions the fastest.

Now, to be fair, XX and XY chromosome pairs do mean something: a general idea of future conditions a person may or may not develop that are directly due to those chromosomal pairings.

They do not, however, concretely stand for any of the following: indicating a person’s intelligence, physical abilities, sexual orientation, development during puberty, appearance or make of genitals, or what level of bodily production of which sex hormones.

In short, XY does not indicate a biological man and XX does not indicate a biological woman.

Why not?

We simply have too many examples of when any of the above was untrue.

Transgenderism, intersexuality, and Androgen Insensitivity Syndrome (AIS), to name a few. (Fun fact: That last one can sometimes give female-identified people the stereotypical look of a model. Just sayin’.)

Think about it: If one instance of a mathematical proof is shown to be wrong, then the entire proof has to be tossed on account of it being deemed inaccurate. Because it’s—you know—useless to the bettering and/or benefit of humankind.

Call me starry-eyed, but I’m preeeeetty sure we like to treat our science like our math as often as we can.

Ein durchaus klassisches Argument: Es soll dargelegt werden, dass es Ausnahmen gibt und daraus soll Folgen, dass das ganze Konzept nicht stimmt und nicht stimmen kann.

Das ist in der Tat erst einmal ein logischer Ansatz: Die Behauptung „Alle Raben sind weiß“ kann man widerlegen, in dem man einen schwarzen Raben präsentiert.

Allerdings wird eben die Behauptung „Die allermeisten Raben sind schwarz“ nicht widerlegt, in dem man einen weißen Raben präsentiert. Auch dann würde man man, wenn auf tausende von Schwarzen Raben ein weißer Rabe kommt nicht die Aussage, dass Raben (grundsätzlich) schwarz sind, nicht für falsch halten, ungeachtet der wenigen weißen Raben, weil die Ausnahme schlicht zu selten ist. Dies gilt um so mehr, wenn man sich bewusst macht, dass Albinismus üblicherweise auf bestimmten Mutationen beruht, bei denen ein Enzym nicht produziert wird, welches zu der schwarzen Farbe führt.

Biologie ist voller Ausnahmen. Lebewesen einer Spezies sind eben nicht nach einheitlichen Bauplan in einer Fabrik produziert, sondern teilen sich nur einen gemeinsamen Genpool, der ihnen erlaubt, sich untereinander fortzupflanzen, der aber ansonsten eine Vielzahl von Unterschieden aufweist. Aussagen in der Biologie können daher selten absolut sein, aber dennoch gibt es bestimmte Abläufe im menschlichen Körper und viele Prozesse, die einheitlich ablaufen. Und ein sehr einheitlicher Mechanismus ist eben, dass  bei XY-Chromosomen ein Programm abläuft, welches den Menschen zu einem Mann macht und bei XX-Chromosomen einen Menschen zur Frau macht.

Dieses Programm hängt nicht schlicht an den Chromosomen, sondern hat verschiedene weitere Ausführungsschritte. Insbesondere führt das Y-Chromoson dazu, dass Hoden „gebaut“ werden und dies führt wiederum zu Testosteronausschüttungen, die wiederum bestimmte andere Programme aktivieren. Zwei X-Chromosome hingegen führen zu Eierstöcken, die dann wiederum Östrogene und andere Hormone auschütten, die ihrerseits andere Programme bzw Wachstumspläne aktivieren als das Testosteron.

In dem Blog dazu:

Yes, there are a few exceptions, like AIS, but the various forms of that syndrome occur between 1 in every 20,000 to 1 in only 130,000 births.  Is that “too many examples” to all0w us to say that biological sex is not connected with chromosomes? If you look at all cases of intersexuality that occur in people with XX or XY chromosomes (we’re not counting XOs or XXYs or other cases of abnormal chromosomal number), the frequency of exceptions is far less than 1%. That means that, in humans as in flies, there is almost a complete correlation between primary/secondary sex characteristics and chromosome constitution.  As for intelligence, no, I know of no correlation, but who’s claiming that the sexes differ in smarts? As for physical abilities, sexual orientation, appearance of genitalia, and hormone titer, the correlation between being XX or XY and those traits is very tight. Again, there are exceptions: some females are bigger, stronger, and have more muscles mass than some males, but there’s a biological reason why most Olympic events depending on physical traits are separated by sex. What we see is a bimodality of traits depending on sex-chromosome constitution, with a very low valley between those two XX and XY peaks. 

How does James St. James respond to these uncontestable correlations? By saying that we have to abandon the whole notion of biological sex because there is a small percentage of exceptions, as the correlation is not perfect. As he says (I’m assuming James St. James is a “he”):

Bei AIS werden zwar die Ansätze von Hoden gebildet, da ein Y-Chromoson vorhanden ist, das dann ausgeschüttete Testosteron wird aber nicht oder nur im geringeren Maße erkannt, weil die Rezeptoren, die dies sonst machen, hier nicht funktionieren. Da kein Testosteron erkannt wird läuft nicht das normale Programm ab, welches bei Y-Chromosonen vorgesehen ist (Das „männliche Programm“), sondern das „weibliche Programm“ mit der Ausnahme der Unterschiede, die nicht durch Testosteron bedingt sind. Es ist also innerhalb dieser Theorien gut erklärbar, warum die Unterschiede in diesem konkreten Fall bestehen und daher kann damit die Theorie nicht widerlegt werden, sie ist dann lediglich verkürzt dargestellt.

In dem Blog dazu:

I wouldn’t call him starry eyed, but arrantly ignorant of biology, and willfully so because he wants to believe that sex is a complete continuum, which fits his ideological agenda. I suppose that agenda comes from assuming that we have to shade the biological truth because those who don’t conform to the norms (intersexes, transgender people, and so on) will be marginalized or discriminated against.

And indeed, that can happen, and has happened. But the solution is not to lie about or distort biology, pretending that biological sex is a complete continuum with no modes. The solution is to accept the biological facts and realize that they say nothing about what’s moral or immoral, or about how we should treat people. A genuine bimodality of sexual traits does not mean that we should treat those who lie between the peaks as “inferior” or “wrong”.

And we don’t treat biology like math, ignoring a phenomenon if there are some exceptions.  Math is a system of logic; biology is the messy real world, where things can go awry and there are no absolute “laws” in the sense that physics has them. To use part of a famous quote by Richard Feynman, “reality must take precedence over public relations, for Nature cannot be fooled.”

Indeed. It’s a characteristic of the Regressive Left that they deny scientific truths when it’s convenient for them to do so—when they’re faced with Ideologically Inconvenient Truths. We all know the dangers of that route—Lysenko comes to mind. It’s far better to know what’s true, and deal with it, than make up stuff that fits your narrative. The latter is what theologians do, not rational people.

Die Annahme, dass man mit diesen extremen Ausnahmen bei einem Genpool und Mutationen etwas widerlegen könnte, zeigt ein Unverständnis für die Biologie. Und extreme Ausnahmen entwerten dort auch ansonsten Konzepte nicht.

Beispielsweise ist es weitaus häufiger in einigen Gegenden, dass Menschen mehr als 5 Finger haben:

Die isolierte Polydaktylie – die häufigste Variante ist die Hexadaktylie – hat beim Menschen in Europa, Asien und Nordamerika eine Häufigkeit von 1:3.000, in Afrika von 1:300. In etwa 40 Prozent der Fälle tritt die Veränderung beidseitig auf.[8] Polydaktylie wird generell mit einer Häufigkeit von 1:500 Lebendgeburten angegeben

Würde man hier die in den feministischen Theorien bestehenden Regeln anwenden, dann müsste man alle Angaben, dass Menschen 5 Finger haben, als unwahr ansehen und fordern, dass mehr mehralsfünffingrige Menschen abgebildet werden. Ähnliche Punkte könnte man für nahezu alles am Menschen bringen: Der Mensch hat bestimmte Sinne? Ha, keineswegs, viele Menschen haben sie eben gerade nicht. Also falsch. Der Mensch hat Beine? Einige Menschen werden ohne Beine geboren etc. All das macht keinen Sinn, auch wenn es sowohl Menschen ohne Beine als auch Menschen mit einem Bein und mit 2 Beinen gibt wird die Anzahl der Beine, die ein Mensch üblicherweise hat, dadurch nicht verändert.

 

 

Studien über die Effekte von elterlicher Erziehung sind wertlos, wenn sie nicht genetische Anteile kontrollieren

Ein häufig unterschätzter Punkt:

Es berücksichtigt eben nicht, dass die Kausalität auch genau andersrum verlaufen könnte: Eltern, deren Gene sie eher zu Alkohol und Zigaretten greifen lassen, geben vielleicht auch anderen Reizen eher nach und verlassen eher ihre Partner oder haben andere genetisch Eigenschaften, die sich auf beide Faktoren auswirken.

Es wird immer wieder vergessen, dass Kinder mit ihren Eltern eben auch einen Großteil der Gene teilen und daher bestimmte Verhalten auch eher bei beiden eintreten, die zu bestimmten Effekten führen können. Solange man diese Verbindung nicht ausschließen kann, ist eine genaue Aussage darüber, was die Ursache ist, schwierig.