Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 14. September 2015

Richard Dawkins zum Darwin Day 2015 (Homosexualität, Gene, DNA, erlerntes vs. angeborenes Verhalten)

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Responses

  1. @adrian, homosexualität evolutionsbiologisch zu rechtfertigen, scheint schwierig zu sein. ich fand die 3 erklärungen „verwandten bei der vermehrung helfen“, „trick 17 um an pussy zu kommen“ und „umwelteffekte“ nicht überzeugend.

    muss die natur perfekt sein? ein, an sich nicht unbedingt erwünschtes, aber unvermeidbares risiko, dass natur in kauf nimmt, um sexuell aktive männchen zu produzieren, ist eben, dass einige merken, dass man mit männern besseren sex hat oder mädchen an sich doof finden oder, oder, oder, …

    wie gefallen dir diese hypothesen? was glaubst du? könntest du dich mit meinem bild anfreunden, oder ist es ein bild, das homosexualität zu sehr mit einer „fehlentwicklung“, einem „makel“ in verbindung bringt? kann man diese ansicht vertreten ohne als homophob zu gelten?

    • Dawkins erste Erklärung mit der Aufzucht der fremden Brut erklärt nicht, wie Homosexualität überleben kann, wenn sie sich weniger häufig fortpflanzen.

      Wie ist denn das mit den Homos bei den Tieren? Pflanzen die sich auch heteromässig fort? Weiss man überhaupt, welche Gene daran beteiligt sind?

      Kann es sein, dass, wenn eine bestimmte Kombination von Genausprägungen, die für sich genommen harmlos bis positiv für die Fortpflanzung sind, zusammen auftreten, sie zur Homosexualität führen? Das würde erklären, warum diese Ausprägungen alle überleben können und dann halt ab und zu in der speziellen Kombination zur Homosexualität führen.

    • Evolutionsbiologisch betrachtet dürfte alles was nicht zur Fortpflanzung führt als „Fehlentwicklung“ betrachtet werden. Wobei andersrum natürlich die Veranlagung zu „bespring alles was sich bewegt“ ebenso zu mehr Nachwuchs führen kann, was sich unterm Strich also durchaus ausgleichen kann.

      Ganz davon ab, sind wissenschaftliche Theorien zu äußern und homophob zu sein zwei paar Schuh, denke ich. Wenn ich versuche zu erklären, wodurch Homosexualität zustande kommt, und selbst wenn ich der Meinung bin, dass das im Gesamtzusammenhang ein „Fehler“ ist, bedeutet das nicht, dass ich andere Menschen als behandle, ihnen Rechte wegnehmen will oder was immer man unter Homophobie packen will. Das Problem an der Sache ist, dass heutzutage, zumindest in manchen Bereichen, die Idee, dass solche Dinge eben solche biologischen Ursachen haben könnte mit einem Hass auf die jeweilige Gruppe gleichgesetzt wird.


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