Scheidungsrate adoptierter Kinder im Verhältnis zu ihren Adoptiveltern bzw ihren biologischen Eltern und Geschwistern

12 Gedanken zu “Scheidungsrate adoptierter Kinder im Verhältnis zu ihren Adoptiveltern bzw ihren biologischen Eltern und Geschwistern

  1. Das Adoptivkinder ein erhöhtes Scheidungsrisiko haben wenn ihre biologischen Eltern sich haben scheiden lassen… ich muss sagen, das hätte ich nicht gedacht.

      • „Es dürfte schlicht so sein, dass sie bestimmte Eigenschaften mit ihren Eltern teilen, aufgrund der Gene, die eher zu einer Scheidung führen oder eben nicht und daher die Scheidungsraten von diesen und den Geschwistern gleicher sind“

        Geht m.E. in die richtige Richtung.
        Seit ein paar Jahren ist ja nun ( leider vorläufig nur ) grundsätzlich nachgewiesen, daß bspw. Entfremdungstraumata bei Eltern UND Kindern innerhalb einer Generation auf die Genetik durchschlaggen ( Gehlmann et al ).
        Das in Entfremdungsfällen oftmals eine generationenübergreifende Wirkung vorhanden ist, ist ja schon länger bekannt.

  2. Das ist schlichtweg logisch.
    Ansonsten ist hier der Hinweis angebracht, daß die wertende Attributierung „biologisch“ hier eine diffamierung der Eltern darstellt, da es weder chemische noch mechanische Eltern gibt.
    Es handelt sich also um eine Abwertung zum Zwecke der Gleich- o. Niedrigerstellung ggü. zu Recht attributierten Surrogatbegriffen ( Mütter der Kanonen, Herbergseltern, Kuckucksvätern, Rabenmüttern, Vätern des Grundgesetzes etc.pp. )

    • „daß die wertende Attributierung „biologisch“ hier eine diffamierung der Eltern darstellt, da es weder chemische noch mechanische Eltern gibt.“

      Aber es gibt „Adoptiveltern“, die auch gerne soziale Eltern genannt werden. genug Adoptierte werden auch von diesen als „ihre Eltern“ sprechen und sie Vater und Mutter nennen oder zumindest sagen, dass sie „wie Eltern für mich sind“, so dass ich die Abgrenzung durchaus sinnvoll finde.

      • @ Chris:
        „Aber es gibt „Adoptiveltern“, die auch gerne soziale Eltern genannt werden.“
        Ach, gar?
        Es gibt auch auch Leute, die immer an der Spitze sind, weil sie gerne sagen: „Wo ich bin, ist vorn“?
        Im Ernst, auf was für ein Suberdbeerenniveau willst Du mich hier ziehen?
        Der Bruder von Bobby Brederlow ist also dessen Mutter, weil er ihn nach dem Ausfall der Eltern adoptiert hat und er und sein LAG von Bobby beide in familiärer Atmossphäre gern als „meine Pappas“ bezeichnet werden?

        Weil ich heute sonnig drauf bin, wird mein Nachbar braun, wenn er heute leichtbekleidet nach draußen geht?

        Ehrlich, Chris, manchmal bin ich mir nicht sicher, ob Du nun satirisch, sarkastisch, zynisch, ironisch oder einfach nur albern zu sein versuchst.
        Manchmal habe ich sogar den ( sicherlich falschen ) Eindruck, Du glaubst den Scheiß wirklich.

  3. Liegt doch auf der Hand.
    Die biologischen Eltern haben durch die Scheidung aus dem Kind ein schwieriges Problemkind gemacht, an welchem dann die Adoptiveltern oftmals scheitern und sich deshalb ebenfalls scheiden lassen.

    Was ist daran so verwunderlich?

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