65 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 160 (25.04.2018)

    • Von den Incels habe ich noch nie gehört. Aber es liegt am Wesen des Internets, dass sich jederzeit schnell, unkompliziert und global Gruppen formen können. Und es gibt ohne Zweifel Menschen, die andre Menschen aufgrund ihres Geschlechts wirklich (!) und nachhaltig (!) hassen. Ich behaupte aber mal ganz kühn, dass sich die Anzahl dieser Menschen in Grenzen hält. Den Artikel habe ich dann nicht weitergelesen, nachdem ich gemerkt habe, dass nun der Vorfall in Toronto und die Tat eines Einzelnen wiedermal von unseren Leitmedien verwendet wird, um unlautere Verallgemeinerungen vorzunehmen. Laut Artikel sei die gesamte Alt-Right- und Red-Pill-Bewegung im Kern bzw. in erheblichen Teilen eine Frauenhass-Bewegung. Wer soetwas behauptet, hat diese Bewegungen nicht verstanden und betreibt mit Hilfe der Medien Politik.

      • Jetzt wird wieder mal alles in einen Topf geschmissen und die ganz grossen Zusammenhänge werden aufgezeigt. Trump, Breivik, Männerechtler, AfD, pick-up, alt right, ja das hängt alles zusammen und ist eigentlich alles ein- und dasselbe. So geht feministische „Analyse“ gesellschaftlicher Umstände. Und dann irgendwann kommt die ganz grosse Erkenntnis: Männlichkeit ist das Problem.
        Feministen sind dumm.

      • „Wer soetwas behauptet, hat diese Bewegungen nicht verstanden und betreibt mit Hilfe der Medien Politik.“

        Ja, die Autorin ist da wohl kampagnenmäßig unterwegs und darauf spezialisiert:

        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/re-publica-vortrag-zu-organisierter-liebe-hass-gegen-frauen-im-netz-a-1089815.html

        Am Verständnis bzw. sogar schon am Willen die andere Seite verstehen zu wollen, fehlt es ja auf breiter Ebene. Wobei sie ja immerhin im Artikel auf ein interessantes Essay von Angela Nagle referenziert:

        http://www.deutschlandfunkkultur.de/angela-nagle-kill-all-normies-amerika-unter-trump-die.1270.de.html?dram:article_id=408170

      • Ich habe bis heute noch nie von den incels gehört. Anhand einiger wirklich übler Aussagen werden sie als gemeingefährliche, frauenhassende Spinner dargestellt. Mein Versuch, einem Diskussionsforum dieser Gruppe auf reddit zu folgen, um mir selbst eine Eindruck zu verschaffen blieb erfolglos. Kam da nicht rein.
        Meine Erfahrung mit den Mainstreammedien sagt mir, dass denen nicht so ohne weiteres geglaubt werden darf und es besser ist, sich einen eigenen Eindruck – aus „erster Hand“ sozusagen – zu verschaffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die grosse Mehrheit dieser incels ganz vernünftig sind und man einige Spinner als repräsentativ behauptet, weil es doch so schön ins feministische Narrativ passt. Also solange ich mir nicht selbst ein Bild machen kann glaube ich erst mal gar nichts von dem, was feministische Journalistnnen (jung, dumm, dynamisch) so schreiben. Es könnte so sein, wie sie es darstellen, aber Glaubwürdigkeit haben die Mainstreammedien schon lange verspielt.

    • Wieder einmal wurde die Kommentarspalte im Spegel abgeschaltet. Wie es scheint, scheuen die Redakteure eine offene Diskussion darüber.

      • SPON wird sehr rigide zensiert, offene Diskussionen sind da prinzipiell nicht zu erwarten. Und in dem speziellen Fall schon gar nicht, da bereits der Artikel hart emotional triggert. Die Kommentare würden sofort entgleisen.

      • Der Spiegel weiss, dass die Kommentare in Anbetracht solch grober Verallgemeinerungen äusserst negativ aber dafür zahlreich ausfallen werden, benötigt in Anbetracht sinkender Auflage aber die Klicks, die dieser schlechte Journalismus generiert. Um die Nacharbeit so gering wie möglich zu halten, wird die Kommentarfunktion dann einfach abgeschaltet. Auf diese Weise erhält man viele „billige Klicks“ und Aufmerksamkeit.

          • Ich habe heute am Beispiel „der Freitag“ gesehen, dass archive.org nicht z.B. nicht funktioniert, weil „der Freitag“ dem archive-Bot per robots.txt den Zugriff verweigert. Mit Archive.is scheint das „noch“ zu funktionieren. Allerdings kann man da scheinbar nicht mehrere Versionen abspeichern. Das wäre aber wünschenswert, um ggf. zensierte Kommentare sichtbar zu machen.

    • Ab 54:45 wendet sich der Teenager zum Polizisten :“Please don‘t force me to go“.
      Die Mutter erläutert daraufhin ihrem Sohn, er sei nicht sicher (beim Vater) und dieser habe ihn hierzu ermutigt. Ihr Sohn entgegnet, dass er bei ihr nicht sicher sei: „you hit me“ . Mutter: „And I will hit you again. I will spank you again“

      • Und wenn der Sohn irgendwann zurückschlägt und die Mutter erschlägt wundert sich wieder die Welt und Feministen werten dies als Beweis, dass auch Jungen schon Frauenhasser sind.

    • Bein Jungen in der Schule sagt man „aber später geht denen ja sowieso gut. siehe doch, die ganzen Chefs sind Männer“.

      Also könnte man hier sagen „aber später geht Fraun ja sowieso gut. siehe doch, sie leben noch, wenn die meisten Männer schon tot sind.“

    • Methodisch lässt die Studie doch einiges zu wünschen übrig:

      1. Selection Bias. Studenten werden nicht zufällig für ein Jurastudium ausgesucht sondern entscheiden sich für ein Jurastudium, damit ist die Annahme das a priori es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben sollte hinällig.

      2. Dadurch das in Jura das Notenspektrum nicht einmal annähernd ausgeschöpft wird sind Mittelwerte nicht robust gegen Ausreisser nach oben.

      3. Survivorship Bias. Zwischen Beginn des Studium und der mündlichen Prüfung vergehen mehrere Jahre und ca. 25% brechen ein Jurastudium ab. Es kann also durchaus sein das schlechtere Frauen wesentlich häufiger das Jurastudium durchziehen als Männer.

      4. Die Zuordnung der Prüfer zu den Prüflingen ist auch nicht zufällig.

  1. Mal ganz was anderes: Ein zwei Jahre altes Fake-Video ist wohl wieder viral gegangen. Und es ist wirklich nicht schlecht gemacht. Durchaus realistisches Szenario, logischerweise stark komprimiert und ein paar stilistische Fehler, die aber bei der Darstellung gar nicht zu vermeiden waren.

    Und das Ende ist nicht falsch dargestellt, die Screens sind authentisch 😉

    Wer sich ein bisschen gruseln möchte (solange es noch nicht gelöscht ist), bittesehr:

    Und wer was zum Hintergrund lesen möchte, hier:

    http://meedia.de/2018/04/20/bbc-warnt-vor-fake-bericht-angebliche-konfrontation-zwischen-russland-und-nato-nuklear-schlag-droht/

  2. Schluss mit den Entschuldigungen für Louis Farrakhan!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/schluss-mit-den-entschuldigungen-fuer-louis-farrakhan-15557586.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    „Der Anführer der „Nation of Islam“ fällt durch antisemitische Äußerungen auf und durch Kumpanei mit den Führerinnen der größten sozialen Bewegung Amerikas. Warum lässt die liberale Linke ihm das durchgehen?“

      • Der Mainstream verspätet sich einfach gerne selektiv mit der Wahrheit.

        Und Juden selber haben ja nun wirklich keinen Einfluß auf Medien, daher kann da keiner erwarten, dass die unterdrückteste Menschengruppe der Welt das traurige Wort über satanische Juden an die Öffentlichkeit bekommt.

  3. An der Uni Bielefeld können frauisierte Studierix jetzt die Masturbation erlernen – dem Asta sei Dank:
    http://www.rp-online.de/nrw/panorama/studentinnen-der-uni-bielefeld-ueben-das-masturbieren-aid-1.7539919

    Geleitet wird der Workshop von der feministischen Fotzenforscherin Pia Voz-Picunt: https://www.lilabi.net/events/moeseale-ejakulation-die-votzen-spritzen-zurueck/

    Ich wünsche viel Spass beim fließen, blubbern, spritzen, plätschern, tröpfeln und Handtücher wegschwemmen.

      • Nichts.

        Es gab ein Photo aus ihrem Labor, das nicht sie sondern ihr Assistent aufgenommen hatte, welches für Watson und Crick eins von vielen vielen Puzzlestücken darstellten.

          • Du zitierst die deutsche Wikpedia zu der Frage, ob ein feministisches Idol wirklich der Übermensch war, als der sie dargestellt wird?

            LOL

          • Nein, ich „zitiere“ die deutsche Wikipedia ganz sicher nicht, ich finde die Abweichung nur bemerkenswert, auch schon im Vergleich zur englischen Wikipedia.
            Wobei ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass Frauen irgendwo zu positiv dargestellt werden, und schon gar nicht in der bekanntermaßen von Männern dominierten Wikipedia – wie sollte das denn bitte in dem Patriarchat, in dem wir leben, möglich sein?

  4. „1.398 Geschichten über sexuelle Belästigung haben uns in den vergangenen Monaten erreicht. Zum ersten Mal baten wir unsere Leserinnen und Leser Anfang Oktober, uns sexistische Sprüche zu schicken, die sie bei der Arbeit zu hören bekommen. Das war zufälligerweise derselbe Tag, an dem in den USA erstmals über Vorwürfe gegen den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein berichtet wurde. Kurze Zeit später fragten wir explizit: Haben Sie sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gewehrt? Und was ist geschehen, nachdem Sie sich zur Wehr gesetzt haben? Anfang November haben wir erstmals Auszüge dieser E-Mails veröffentlicht.

    Seitdem haben sich erneut Hunderte Frauen und einige Dutzend Männer bei uns gemeldet. Besagte 1.398 Zuschriften liegen uns bis heute vor. In 467 davon berichten Leserinnen und Leser, dass sie sich gewehrt haben. Die Absenderinnen und Absender von weiteren 292 E-Mails geben an, sich nicht gewehrt zu haben. Von den Übrigen haben wir dazu keine Aussage. Hier lesen Sie, was nach der Anzeige einer Belästigung beim Arbeitergeber geschieht und warum es häufig die Opfer sind, die ihren Arbeitsplatz verlassen.“

    https://www.zeit.de/arbeit/2018-04/sexismus-arbeitsplatz-sexuelle-belaestigung-leserinnen-mails

    • Ich sage es immer wieder. Als Mann sollte man keine Frauen einstellen. Das führt nur zu Problemen. Wenn Frauen einen Job suchen, sollen sie selber Unternehmen gründen und ausschließlich Frauen einstellen. Wenn sie das nicht können, dann ist das ihr Pech.

    • Hmm, also ganz offensichtlich werden abstrakt sexistische Sprüche (also z.B. klischeehafte Rollenmodelle wie „Frauen in die Küche“ als Referenz) mit sexuellen Belästigungen (auf die Person bezogene sexualisierte Handlungen oder Ankündigungen sexueller Handlungen) in einen Topf geworfen.

      Ausserdem finde ich, wenn ich nach Mann filtere, noch jede Menge weibliche Meldungen. Futter für die Augen?

      Und last but not least: Es sind eingesandte Emails ohne jeglichen Anspruch auf Echtheit.

      Insgesamt bleibt der Eindruck, dass vieles durchaus plausibel ist (mann manches auch schon erlebt hat, vor allem mit alkoholisierten Kolleginnen), aber eine konsequente Unterbindung eigentlich nur durch radikale Geschlechtertrennung in Unternehmen möglich wäre.

      Spätestens an dem Punkt sollte mann sich zurücklehnen und fragen: „Mädels, wollt ihr in der Männerwelt mitmischen? Wenn ja, OK, aber die Regeln bestimmt nicht ihr“

      Fall erledigt.

      • Nicht nur der Wahrheitsgehalt der Aussagen ist per se eine Frage.
        Es sind meiner Einschätzung nach auch theoretisch immer dieselben Personen/Opfer, die sich bei solchen Aufrufen zu Wort melden.
        Und darüber hinaus sagt die Zahl der Opfer nichts über die Zahl der Täter aus.

    • „Ohne deinen Tittenbonus hättest du die Ausbildung nie geschafft“

      Kann ja durchaus wahr sein.

      P.S.

      In neu-feministischer Sprache nennt sich das dann „Quote“.

    • „Wir waren zu fünft als Crew an Board, Kapitänin, Co-Pilotin, drei Flugbegleiterinnen. Wir alle haben eine exzellente Ausbildung genossen, analog zu der unserer männlichen Kollegen. Ungelogen mindestens 50 Prozent der einsteigenden Herren meinten, Kommentare à la »Oh, oh« oder »Ob das gut geht …« abgeben zu müssen. Ein Herr erdreistete sich dann, der Kapitänin ins Gesicht zu »scherzen«, dass er bei dieser Crew wohl besser wieder aussteigen sollte.“

      Aha – ist ja interessant.

      Also ich muss ja öfters beruflich bedingt fliegen, aber beim Boarding habe ich bisher noch NIE Pilot oder Copilot gesehen.

    • „Einer von den beiden Chefs kommt vom Sommerausflug (hier wurden auch nur die Männer und die hübschesten Frauen eingeladen) betrunken zurück und fragt mich, während er mir auf die Brüste starrt, ob mir kalt ist.“

      Nun, das ist bei Frauen durchaus zu erkennen.

  5. Yeyoza wurde wohl gelöscht:

    https://twitter.com/yeyoza

    Meninist ist schon seit letzter Woche deaktiviert.

    Jeder der Feminismus kritisiert, wird von diesen pseudoprogressiven Totaliristen aus den sozialen Netzwerken gelöscht. Sie haben keinerlei Fakten, die ihre Ideologie unterstützen, deswegen bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, als Kritiker daran zu hindern ihre Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen.

    Wie kann man so was nur unterstützen?

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