Selbstmach Samstag 183 (14.04.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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Nochmal: Feld und Festung im Feminismus

In Rahmen von Artikeln wie dem von Jesse oder Fleischhauer, die Feminimuskritik beinhalten, war wieder einiges an „Feld und Festung“-Argumentation bzw „Motte and Bailey„- Argumenten zu lesen:

Dabei geht es darum, dass man üblicherweise wesentlich radikalere Positionen vertritt, die schwer zu verteidigen sind, sich aber bei Angriffen auf diese in besser zu verteidigende Positionen zurückzieht und die anderen  nicht anführt.

Also beim Feminismus das ewige „wir wollen doch nur Gleichberechtigung“ oder „Männer haben doch schon alle wichtige Positionen und verdienen mehr Geld, was wollt ihr noch?“ oder eben „habt ihr armen Männer Angst, dass euch Frauen was weg nehmen?“

Theoretisch lässt sich so etwas einfach in einem Dialog entkräften: Man hält der Feministin oder wer auch immer die Position vertritt die Äußerungen anderer Feministin im „Feld“ („bailey“) vor und fragt, wie sie dazu steht. Schließt sie sich an und hat man passende Formulierungen herausgesucht, dann muss sie dann diese verteidigen, lehnt sie sie ab, dann kann man anführen, dass man eben gegen solche Positionen  ist, genau wie sie.

Von „Hobby-Feministinnen“ kommt dann häufig, dass das doch niemand im Feminismus vertritt, aber dann kann man ja auf verschiedene Texte verlinken.

Diese Vorgehensweise ist natürlich bei Artikeln wesentlich schwieriger, denn da fehlt der konkrete Dialog, bei dem man Nachfragen stellen kann und Antworten auf bestimmte Punkte verlangen kann. Bei Artikeln, die auf einen Text Bezug nehmen, ist das wesentlich schwieriger, da derjenige ja an Argumentation ignorieren kann , was ihn auf das Feld führt und so tun kann als würde nach wie vor die Festung angegriffen.

Interessant wäre es in soweit einmal „Feld“ und „Festung“-Postionen herauszuarbeiten.

Wie stellt sich der Feminismus als gut und gerecht dar?

Welche Positionen sind besonders schwer zu verteidigen?