Tragische Unfälle und Männer als das entsorgbare Geschlecht

Ein Bekannter von Südländerin ist gestorben, angeheiratete entferntere Verwandschaft.

Er war wie häufiger in Südland recht ungelernt, jobbte als Taxifahrer im Sommer, wenn die Touristen da waren, ein netter Kerl, etwas uhrig im Aussehen, klein mit langen Haaren, der leider wenig Englisch sprach und erst recht kein Deutsch, so dass ich mich nicht viel mit ihm unterhalten habe. Ein „einfacher Mann“, aber stets gut gelaunt und freundlich. Er besuchte eine Abendschule, damit er etwas besseres machen kann, und auch für sich selbst.

Im Winter jobbte er als Baggerfahrer und in Südland ist das Geld knapp. Man verzichtet gerne auf Sicherheit, weil man immer jemanden findet, der bereit ist ein Risiko einzugehen, gegen etwas mehr Geld. Sie brauchen es alle dort, und er auch für seine Familie und sein kleines Kind. Also war er bereit für das Touristenhotel an dem Kliff zu arbeiten. Irgendetwas beim Bagger funktionierte nicht richtig, der Bagger rutschte ab und stürzte das Kliff herunter, war wohl sofort tot. Natürlich war das Geld im Nachhinein das Risiko nicht wert. Aber die Stiefeltern mussten so schon immer aushelfen und es war ja bisher auch immer gut gegangen.

Diesmal leider nicht. Die Baggerfahrergewerkschaft protestiert. Will weitere Aufklärung. Will bessere Sicherheitsvorschriften. Aber das Geld wird auch weiter verlockend bleiben.

Männer als das entsorgbare Geschlecht

 

 

 

54 Gedanken zu “Tragische Unfälle und Männer als das entsorgbare Geschlecht

  1. Bei aller Tragik über den Tod eines Menschen. Der größere Zusammenhang stellt sich wohl etwas differenzierter dar.
    Es gibt auch in Südland keinerlei Verpflichtung eine Familie zu gründen. Jeder weiß um die gesellschaftlichen und ökonomischen Umstände.

    Höhere

          • Kosten sind soweit klar, wobei man darüber auch streiten kann. Ausfälle (Mensch und Material) durch Arbeitsunfälle, oder berufsbedingte Krankheiten sind auch teuer. Mir erschließt sich aber immer noch nicht, warum das besonders Ungelernte treffen soll.

          • Verzicht auf Sicherheit geht immer nur so lange gut, wie nichts passiert. Wenn es dann passier wird es oftmals teurer als mit einem gewissen generellen Sicherheitslevel.

      • Komische Vorstellung, sie werden eher dafür sorgen, dass auch Ungelernte ein Mindestmaß an Bildung bekommen da sie sonst die Vorschriften nicht einhalten können. Wenn es dann weniger Leute gibt welche den Job machen können und die dafür mehr Geld bekommen, ist das keine schlechte Situation. Leute die Bildung als „schwul“ verlachen können ja immer noch Rapper werden.

      • „Höhere Sicherheitsvorschriften werden den Einstieg in Arbeit für Ungelernte und damit den Gelderwerb erschweren.“

        Was nicht zwingend so sein müsste.
        In den USA sind Ungelernte an den verschiedensten Stellen eher die Regel, denn die Ausnahme.
        Und genau deshalb treffen die Unternehmer, die Sicherheitsvorschriften nicht einhalten, brutalste Strafen. Ein geizmotiviertes „Race to the bottom“ bei der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien gibt es daher nicht.

      • Höhere Sicherheitsvorschriften werden den Einstieg in Arbeit für Ungelernte und damit den Gelderwerb erschweren.

        Ja sicher. Und diejenigen, die wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen während der Arbeit tödlich verunfallen werden direkt von der Müllabfuhr entsorgt – die aus marktwirtschaftlicher Sicht kostengünstigste Entsorgung. Und wer weiss, vielleicht ist die Müllverbrennungsanlage eine moderne, die mit der Verbrennungshitze Strom erzeugt. Kurzum: Der Brennwert eines Körpers sollte nicht unterschätzt werden! Aus marktwirtschaftlicher Sicht ganz klar die beste Restverwertung!

        Also echt, Adrian, komm mal von deinem Marktradikalismustrip runter.

    • Adrian,

      der Mensch ist ein soziales Wesen und darum bedacht, nicht aus der Gruppe exkludiert zu werden und innerhalb der Gruppe Statuspunkte zu sammeln.

      Auch wenn es also keine „Verpflichtung“ im rechtlichen Sinne gibt, so gibt es doch einen gewissen Antrieb es zu tun.

      In dem Kontext des Blogbeitrags ist das allerdings irrelevant. Wäre es nicht die Familie gewesen, dann wäre es vielleicht ein geldintensiverer hedonistischer Lebensstil gewesen, der einem zu höherem Risiko zur Verdienstverbesserung bewegt.

    • Es soll es Männer geben, die sich eine Familie wünschen. Das ist übrigens auch für den Marktradikalisten Adrian nicht so schlecht. Für das Funktionieren einer Gesellschaft ist es nämlich nicht ganz unwichtig, dass der eine oder andere sich bereitfindet, eine Familie zu gründen.

    • Einen Erwachsenen sollte man zutrauen können, das Risiko abzuwägen. Zumal wir die vorgeblich mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen nicht kennen. Manche Jobs sind eben gefährlich und Sicherheitsvorschriften auch kein Allheilmittel. Besonders wenn sie eh nicht durchgesetzt werden.
      Ich gebe dir hier Recht.

    • Genau, weshalb man die gschändeten Mädchen mit in die Statistik aufnahm um wieder einmal die Frauen als die Opfer der Kriege darzustellen. Aber wieso gibt es bei den „unschuldigen“ Zivilopfern so viele Frauen, Frauen, Frauen ähhh und Kinder (nicht so wichtig) und Alte (gut, nur schnell weg mit denen, belasten nur das Sozialsystem bis zum Zusammenbruch).

      Wie oft habe ich von Frauen aber auch manchmal von Männern gehört warum diese jungen Syrer verdammt noch mal nicht ihr Land verteidigen.

      Oder damals in Verdun oder an der Somme, junge Männer die sich gegenseitig zu Millionen niederschlachteten. Die jungen Männer die uns von den Nazis bfreiten.

      Und jetzt ganz aktuell junge Männer die sich zu Tode schuften während das Fernsehen zu 99% immer nur die Frauen zeigt, die weit in der Minderzahl sind.

      • wieso, wieso , wieso fragst Du, ganz einfach, es ist DIE Lebenslüge auf der unsere Gesellschaft basiert. Starke Männer, alles Patriarchen und Sieger und arme schutzbedürftige Frauen , äh ja und Kinder, Mädchen zumindest.
        Was Arbeitsunfälle betrifft. Viele Männer, gerade auch „Unterschichten“-Männer trauen sich oft nicht Arbeitsschutzbestimmungen einzuhalten, weil das schnell als unmännlich /verweichlicht gilt. Ja die Konditionierung der Männer zum Verbrauchsmaterial, der stolz auf seine Opferrolle ist, ohne überhaupt zu erkennen, das er das Opfer ist, ist schon beeindruckend. Respekt meine Damen, ganze Arbeit geleistet.

  2. Männer sind nun einmal evolutionsbedingt das entsorgbare Geschlecht. „Frauen und Kinder zuerst“ haben sicherlich nicht allein die Frauen erfunden. Frauen gelten halt als wertvoller, evolutionstechnisch sogar höher einzuschätzen als Kinder, wenn man einmal von einigen Naturkatastrophen oder Epidemien absieht, wo die Kinder vielleicht als einzige überlebt haben.

    Noch gestern las ich auf einem berühmten Männerblog von der Unattraktivität nichtsteroidgeschwängerter Männer, z.B. Nerds, Genies, Wissenschaftler usw. alles Looser und der Junk dieser Gesellschaft oder etwa nicht?

    Ungefähr 100.000 Jahre hat es gedauert bis der heutige Mensch den Planeten überschwemmte. Wieso wohl?

    • Ist alles richtig, unterschlägt aber die Tatsache, dass die männlichen Privilegien mit höherem Lebensrisiko und Einsatz von Gesundheit und Leben verknüpft waren. Die Privilegien kamen ja nicht von ungefähr, sondern wurden mit entsprechenden Pflichten erkauft. Schon im alten Griechenland durften Männer wählen aber mussten dafür auch in den Krieg ziehen und wurden als Krieger erzogen. Insbesondere in Sparta wurden männliche Babies aussortiert, die zu schwach waren und Kinder, die das harte Training nicht überstanden.

      Heute werden die Privilegien abgeschafft, das Image des „verwertbaren Geschlechts“ besteht aber immer noch. Die Suffragetten kämpften für Frauenwahlrecht aber niemals für Frauenwehrpflicht. Spätere Feministen stritten zwar dafür, dass Frauen freiwillig in der Armee überall teilnehmen konnten, aber niemals, dass sie dazu auch verpflichtet werden. Im Grundgesetz steht, dass die Geschlechter gleich seien, gleichzeitig steht da aber, dass Frauen niemals zum Dienst an der Waffe gezwungen werden dürfen.

        • „… eben doch nur Gebährmaschinen …“

          Eben nicht. Denn über Maschinen kann man frei verfügen, man kann sie einsetzen, wie man will. Der Staat setzt aber durch, daß man mit Frauen gar nichts machen darf. Im Gegenteil: man muß sich nach ihnen richten und sich dafür Vorwürfe machen lassen. Keine Maschine tut sowas.

      • Ich habe immer noch Probleme Privilegien zu sehen, wo Verantwortung, härteste Bedingungen, Hingabe und Entsorgbarkeit die ungeschönte Realität darstellen.

        Ich habe mehrmals einen Film gesehen über Seebären, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als ihr Territorium zu verteidigen, wobei es ziemlich zur Sache geht. Die Seekühe haben da schon ein weitaus angenehmeres Dasein.

        Und dieses Beispiel aus der Sicht des Alphatieres gesehen. Die Verlierer tragen eigentlich an Privilegien nichts anderes davon als schwerste körperliche und seelische Verletzungen.

        Ich kann mir heute kaum noch Tiersendungen ansehen. Entweder labert irgendwer über die schlimmen Folgen des Klimawandels (wobei 99% der Natur auf andere Weise zerstört wurden und werden) oder es geht um brutalste Lebensbedingungen wo nur der Stärkste überlebt. Kampf und Verstümmelungen sind die wahre Realität hinter der Naturromantik.

        Selbstverständlich verdanken wir unser gottgegebenes wunderbares Dasein dieser Evolution, aber ob es bei uns weniger unterprivilegiert zugeht als bei den Seebären ist für mich sehr fragwürdig. Ich denke es ist eine rein hormonell bedingt ob jemand damit glücklich ist oder nicht.

        Wer z.B. jeden Tag um sein Leben kämpft weil er sich was beweisen will, sich zahllose Verletzungen dabei zufügt um dann im Fernsehen als Siegertyp gefeiert zu werden, ist in meiner Wahnehmung nur ein armes Schwein das täglich kämpft um überhaupt eine Art Glück zu empfinden. Diese Leute sind oft in Wirklichkeit permanent unzufrieden, empfinden sich nie als gut genug, was sie ja auch immer weiter antreibt.

        Auch z.B. die Geschichten grosser Erfinder, nur eine Aneinanderreihung von Lebensversagern, denen oft sogar der Ruhm versagt blieb, die jedoch wie von einer unsichtbaren Kraft angetrieben immer weiter machten, und oft Familie, Kinder und ihren ganzen Besitz dabei verloren.

        Bleiben noch die Privilegierten der Wallstreet oder an der Rammelfront und auch da habe ich so meine Bedenken, ob Geld, bzw. Sex an sich glücklich macht.

        • „Ich kann mir heute kaum noch Tiersendungen ansehen.“

          Ich habe schon lange weit mehr Probleme mit den verschiedenen Heldenfilmen.
          Heute morgen wurde gerade ein neuer „Avengers“, der dritte, angekündigt.
          Ich habe schon die ersten beiden nur in Fragmenten gesehen.
          Für mich laufen da keine „Helden“, sondern Söldner für Interessen Anderer, „Disposals“.
          Ob als Gott, Jagdpilot in Top Gun“, oder Panzerfahrer in irgendeinem dieser unzähligen WK II- Filmen, es sind immer nur plump dumpfe Befehlsempfänger.
          Komisch, dass das ein erstrebenswertes Leben für Männer sein soll.

          „Noch gestern las ich auf einem berühmten Männerblog von der Unattraktivität nichtsteroidgeschwängerter Männer, z.B. Nerds, Genies, Wissenschaftler usw. alles Looser und der Junk dieser Gesellschaft oder etwa nicht?“

          Ich bin nun keine Frau und kann mich nur wenig in deren erotische Präferenzen einfühlen, aber „Astro Alex“ander Gerst macht auf mich nun nicht gerade den Eindruck eines vergeistigten Nerds.

        • Wer z.B. jeden Tag um sein Leben kämpft weil er sich was beweisen will, sich zahllose Verletzungen dabei zufügt um dann im Fernsehen als Siegertyp gefeiert zu werden, ist in meiner Wahnehmung nur ein armes Schwein das täglich kämpft um überhaupt eine Art Glück zu empfinden. Diese Leute sind oft in Wirklichkeit permanent unzufrieden, empfinden sich nie als gut genug, was sie ja auch immer weiter antreibt.

          Es könnte auch sein, dass die männliche Psyche genau das braucht, um glücklich zu sein. Es ist letztlich das, was Jordan Peterson propagiert, und er scheint einen Nerv zu treffen.

        • 100 % Zustimmung zu dem Beitrag !

          ..über die schlimmen Folgen des Klimawandels (wobei 99% der Natur auf andere Weise zerstört wurden und werden..
          Genau, das nervt mich auch immer. Klimawandel gab es schon immer. Das eigentliche Problem ist die Lebensraumzerstörung.
          Die hat 2 Ursachen, die überhaupt nicht (mehr) in den Medien thematisiert werden.
          1. das Bevölkerungswachstum
          2. der unendliche Konsumhunger des Menschen, der nicht zuletzt auch auf weibliche Ansprüche an Luxus und Lieferleistung /Statuspräsentation der Männer zurückzuführen ist.

    • Männer sind nun einmal evolutionsbedingt das entsorgbare Geschlecht. „Frauen und Kinder zuerst“ haben sicherlich nicht allein die Frauen erfunden.

      Da hast du wahrscheinlich recht. Aber heute ist das Problem – global gesehen – nicht die Schwierigkeit, den Bestand zu erhalten sondern das Gegenteil. Die Geburtenraten sind zu hoch.

      • Wenn dem wirklich so ist, warum werden dann gerade die (Völker) abgestraft, deren Geburtenraten man als verantwortungsvoll bezeichnen kann?

          • Die Bundesregierung.

            Sehr einseitige Wegbrütungspropaganda.

            Von „Aufsüden“ gegen die Degeneration sprach unser Minister Rollie.
            Dessen Tochter produzierte den internationalen Propagandastreifen „Der Medicus“.

            @Henrik Hielte man das mit der Rate unter 2,1 für ein paar Jahre hätte man doch das Überbesiedlungsproblem gelöst

          • „Ganz einfach. Völker unter 2,1 Kindern pro Frau verschwinden von diesem Planeten“

            Och Mensch, das hatten wir doch nun schon.

            Ich nehme mal an, dass Dich bei „Völker“ das Schicksal der „Deutschen“ umtreibt.
            Und da würde es mich schon interessieren, warum Dich die Sorge um ein demographisches, lokales Phänomen umtreibt, das – wenn überhaupt – erst in Jahrhunderten greift?
            Ich könnte es noch verstehen, wenn mit den verschwindenden Völkern einzigartige Eigenschaften verschwänden, die ein universelles Menschsein ausmachen.
            Das kann ich aber nicht erkennen.
            Selbst wenn die Deutschen aus Zeugungsstreik, Gebärstreik, oder sonstigen demographischen Gründen aussterben WÜRDEN, versichere ich Dir, dass auch weiterhin die Sonne im Osten aufgehen und das Jahr im Wechsel der Jahreszeiten voranschreiten wird.

            Auf der anderen Seite wäre eine Reduzierung der Bevölkerungsdichte aber schon aus ökologischen Gründen dringend wünschenswert. Vermutlich würde mit ihr sogar massiv die Lebensqualität steigen.

          • Noch, aber bekanntlich steigt ja der Meeresspiegel.
            Außerdem geht es dabei nicht nur um Platz, sondern auch um Ressourcen. Lebensmittel, Öle usw. sind eben nicht unbegrenzt und zeitlos verfügbar. Auf Öl trifft sogar beides zu.

            Natürlich könnte man bspw. Nahrungsmittel besser verteilen. Schließlich schmeißen wir in Deutschland rund 18 Mrd. Tonnen Lebensmittel weg.
            Könnte man zwar zur Ernährung nutzen, aber dann müssten wir ja vielleicht auf ein Stück unseres Luxus verzichten. Dann doch lieber erst Männer entsorgen… 😉

          • Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist ein Grund zur Freude.
            Erntedankfest und so.
            Die Denke, dass ja kein Gramm Lebensmittel verschwendet werden darf, die ist ja auch irgendwo ziemlich Arbeitslager.

          • Schließlich schmeißen wir in Deutschland rund 18 Mrd. Tonnen Lebensmittel weg.

            Das macht pro Einwohner (habe mit 80 Millionen gerechnet) 225 Tonnen. ist das pro Person und Tag oder pro Stunde? 🙂

          • „Wird gerne behauptet, es gibt auf diesem Planeten aber noch genug Platz“

            Also vögeln, bis an die Grenze, wo das Leben endet und das Überleben beginnt?
            Sind wir dann nicht schon längst jenseits des Erlaubten?

          • Die Denke, dass ja kein Gramm Lebensmittel verschwendet werden darf, die ist ja auch irgendwo ziemlich Arbeitslager.

            Nein, das ist nicht irgendwo „ziemlich Arbeitslager“, sondern verdammt zynisch, wenn man bedenkt, dass Menschen auf der Welt hungern müssen.

            Das macht pro Einwohner (habe mit 80 Millionen gerechnet) 225 Tonnen. ist das pro Person und Tag oder pro Stunde?

            Nein, ein paar Nullen zu viel. Sind „nur“ 18 Millionen Tonnen.
            Die setzen sich zusammen aus dem, was Verbraucher, der Lebensmittelhandel und nicht zuletzt auch die Landwirte wegwerfen bzw. auf den Feldern vergammeln lassen.

          • es gibt auf diesem Planeten aber noch genug Platz.

            das ist Quatsch. es gibt NOCH Platz, stimmt schon, aber auf Kosten anderer Lebewesen. Wir befinden uns im 3- oder 4. ? großen Artensterben auf der Erde. diesmal nicht durch kosmische Ereignisse oder geogene Ursachen, sondern durch eine Spezies, deren Weibchen ein recht eigenwilliges in letzter Konsequenz destruktives Partnerwahlverhalten entwickelt, haben. Chance besteht nur noch, wenn es eine geistige Befreiung daraus gibt.
            In dem Sinne ist MGTOW vielleicht die erste größere geistige Leistung des Menschen seit der Beherrschung des Feuers.

      • Ganz einfach. Völker unter 2,1 Kindern pro Frau verschwinden von diesem Planeten

        Wenn einige tausend Jahre in die Zukunft extrapoliert wird …
        Ein kluger Kopf hat um etwa 1880 ausgerechnet, dass London im Jahr 2000 unter zwei Meter Pferdemist versinken wird, wenn die Zunahme an Pferdekutschen in gleicher Weise weitergeht.
        Wäre es nicht schön, wenn eines Tages in Deutschland nur 10 Millionen Menschen leben würden? Etwas mehr Platz und viel Natur, so wie in Teilen Kanadas?

  3. der Bagger rutschte ab und stürzte das Kliff herunter, war wohl sofort tot.

    Du musst noch erzählen, wie Südländer gestorben ist. Aus Gram über den toten Bagger?

    • z.B. soetwas ?

      Die Begriffe sind zentral in der maskulinistischen Netzcommunity, die eng mit dem „Pickup Artist Movement“ verbunden ist. In Foren geben Männer Tipps, wie sie Frauen dazu bekommen, Sex mit ihnen zu haben – die Grenze zwischen aggressiven Flirtversuchen, sexueller Nötigung und Vergewaltigung sind dabei fließend. Wie selbstverständlich herrscht in diesen Foren unter Männern der Konsens, sie hätten ein Recht auf Sex (mit Frauen!), oder andersherum: Frauen stünden in der Pflicht, Männer sexuell zu befriedigen.

      Schaffen es Maskulinisten, psychisch labile Männer mit einer Umwandlung ihres Ohnmachtsgefühls in Hass auf Frauen abzuholen und auf diese Weise soziale Probleme von Männern in politischen Sexismus zu kanalisieren?

      https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/die-gewalt-der-beta-maenner

      • „Schaffen es Maskulinisten, psychisch labile Männer mit einer Umwandlung ihres Ohnmachtsgefühls in Hass auf Frauen abzuholen und auf diese Weise soziale Probleme von Männern in politischen Sexismus zu kanalisieren?“

        So in dem Sinne „Ey Alter. Wenn die Chicks die Höschen nicht runterlassen wollen, dann schwing dich mal hinters Lenkrad und fahr ein paar von denen über den Haufen. Dann werden sie wieder williger“?

        Ach, wie schön übersichtlich ist doch die Welt einer Feministin.

  4. Ja genau so etwas. Nazis, Männerrchtler, AfD, Breivik, pick-up und jetzt noch incel, alles kräftig umgerührt und fertig ist die braune Sauce.

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