132 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 275 (08.07.2020)

      • Krass ist ja auch die Begründung der Blitzbirne Giffey dazu:

        „Wenn Unternehmen mir sagen: ‚Wissen Sie, wir sind hier ein technisches Unternehmen. Wir haben keine guten Frauen.‘ Dann sage ich immer: Im Abitur und im Studium waren die noch da. Wo sind die denn alle hin? Das kann man nicht gelten lassen. Wir reden nicht darüber, dass unqualifizierte Menschen in Führung aufgenommen werden. Wir reden darüber, dass es nicht sein kann, dass wir unter zehn Prozent Frauen haben, die geeignet und befähigt sein sollen. Das kann ich so nicht akzeptieren.“

        Diese vollkommene Leugnung der Realität macht sprachlos.

        • Die alternative Erklärung, dass Frauen weniger interessiert sind, oder – Gott bewahre – weniger kompetent, darf nicht sein, ist ein Tabu. Wie sagte Christian Morgenstern: „… das nicht sein kann, was nicht sein darf“.

        • „Im Abitur und im Studium waren die noch da. Wo sind die denn alle hin?“

          Hähä, guten Morgen Frau „Doktor“. Wo sind die denn wohl alle hin? Haben die sich in der SPD versteckt? Kann nicht sein, da sind ja nur 32% der Mitglieder Frauen. Also im gesellschaftlichen Engagement sind sie nicht zu finden.

          Brüten die etwa gerade im häuslichen Umfeld und haben sich einen Mann gesucht, der anschaffen geht? Oder verrichten die entwicklungshelferische Arbeiten in Sansibar? Oder sind die etwa wirklich alle angekettet in den Sexkellern der weißen Patriarchen?

          Vielleicht ist aber auch so ein Vollzeit-Führungsjob in einem technischen Unternehmen einfach zu anstrengend und zeitraubend. Warum sollten die das tun?

      • Politik findet ja nicht im Parlament statt.

        Parteien sind Brands die einen möglichst hohen Marktanteil wollen. Entsprechend werden sie auch am Markt platziert. Und wenn ein erzwungener 50% Anteil an sichtbaren Köpfen weiblich aussehen muss um am Wählermarkt Erfolg zu haben, dann ist das eben so.

        OK, ob die Marktanalyse der CDU aufgeht, kann man schon bezweifeln. Aber das ganze folgt durchaus konsequent einer Logik.

        • Die Quote wird ja nicht durch den Wählermarkt forciert, sondern durch die Ideologie und die mediale Propaganda, die dahinter stehen. Ich bezweifle, dass die Mehrheit der Frauen eine paritätische Besetzung in allen Gremien und Vorständen fordert, bin mir sogar sicher, dass es ihr total egal ist, solange sie ihre Arbeit gut machen.

          • Das Geile ist doch, dass wir überall Frauen haben, die voller Inbrunst bestimmen wollen, was andere Frauen gefälligst für Partei-Spitzenjobs zu übernehmen haben. Die anderen gehen aber lieber ins Fitness- oder Nagelstudio, statt auf Ortsverbandssitzungen irgendwelcher Parteien rumzulungern.

            Also muss man in den Nagelstudios Flyer auslegen, um die Kundschaft darin mit Prämien zu Ämtern wie Landrätin, Bürgermeisterin, Ministerin etc. zu locken.

            Die Meinung, dass alles, was halbwegs wichtig ist, mindestens zur Hälfte von Frauen besetzt werden soll, ist inzwischen Mainstream. Es fehlt aber am Willen der breiten Mehrheit der Frauen, diese Jobs auch wirklich zu machen.

          • „dass es ihr total egal ist, solange sie ihre Arbeit gut machen.“

            Naja, im Wählermarkt geht es eher um den Stallgeruch. Am Ende ist „gut machen“ ja auch kein vom Wähler verifizierbares Kriterium. Würden „die anderen es denn besser machen (können)“?

            Vor allem wenn man den stark eingeschränkten Gestaltungsspielraum betrachtet der letztlich nur noch populistische Pseudo-Politik gestattet.

            Das Image ist also entscheidend. Und sympathisch rüberkommende Frontfrauen in der Breite könnten schon ein Pluspunkt beim Wähler sein. Es geht darum das Kopfkino der Wähler*ixe zu bedienen und wenn dieses beim Begriff „CDU“ das Bild „dicke alte Männer mit Zigarre kungeln in Hinterzimmern“ auf die Leinwand wirft, könnte das die Zielgruppe viel mehr abschrecken und nicht attraktiv wirken.

            Bzw. die auf die das attraktiv wirkt, bringen nicht die Stimmenanteile.

            Haufenweise fröhlich, frisch und unverbraucht wirkende Kandidatinnen (ohne Binnen-I) auf die Wahlplakate und in die Medien bringen könnte Punkte bringen.

            Der CDU sitzt schon die Angst im Nacken, in der Post-Mutti-Ära den Weg der Sozis gehen zu müssen…

        • Ist es jetzt der Optimist oder der Pessimist in mir, der sagt:

          Ist doch egal, ob die Konzerne Männlein oder Weiblein mit der Ausfertigung ihrer Gesetze beauftragen?

          Bin verwirrt…

          • Politikerinnen machen in erhöhtem Maße Frauenpolitik, ohne das es da irgendeinen Ausgleich zu gibt, und bisher haben sie noch nie aufgehört nur weil Frauen schon bei 50% liegen oder es es eigentlich Männer sind, die man jetzt fördern müsste. Wird sich zeigen wie sich das entwickelt, aber ich erkennen keine Hinweise darauf das es nicht in noch mehr sexistischen Gesetzen endet.

    • Das ist in unseren moralgetränkten Justice-Welt eine ganz starke Aktion. Denn sie trifft die Feministen an ihren Behauptungen, Gutes zu tun und gerecht zu sein. Nirgends wird die gesellschaftliche Geringschätzung des Männlichen sichtbarer als in den hämischen, ignoranten oder nicht vorhandenen Reaktionen auf das Leid von Jungen und Männern.

  1. Auch wenn es neben den unsäglichen Plänen der CDU zu einer 50%-Quote etwas untergeht – die große Koalition will eine Bundesgleichstellungsstiftung einrichten.
    https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/cducsu-und-spd-einigen-sich-auf-bundesgleichstellungsstiftung-des-oeffentlichen-rechts

    Bemerkenswert in diesem Zusammenhang die dort zitierte Begründung der CDU-Abgeordneten Silvia Breher: „Gleichstellung ist kein Selbstzweck, sondern elementare Voraussetzung, damit Frauen in allen Bereichen des öffentlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens auch tatsächlich dieselben Chancen bekommen wie Männer.“

    Gleichstellung führt zu Chancengleichheit?? Wie so oft bin ich unschlüssig, ob das schlicht Dummheit ist oder eher Teil einer dreisten Orwellsche Gehirnwäsche.

    • „dieselben Chancen“

      Indem man Männern gar keine Chance gibt solange nicht mindestens 50% Frauen sind und danach… naja schauen wir mal… das sind dann Frauen einfach besser qualifiziert, weil Vagina.

      Es ist einfach nur ein Witz.Wenn Feministinnen sagen das sie etwas für Gleichberechtigung, Gleichstellung oder gleiche Chance machen wollen, dann machen sie i.d.R. genau das Gegenteil davon.

    • Die Gleichstellungspolitik, die klar männerdiskriminierend ist, wird einst der Sargnagel des Feminismus sein, denn die Männer, die ganz persönlich erfahren, wie diskriminierend Feminismus ist, die werden irgendwann gewaltig Stunk machen. Leider dauert das ziemlich lange und erst, wenn der Schaden angerichtet ist, formiert sich Widerstand. Irgendwann wird das „die armen Frauen-Märchen“ nicht mehr geglaubt.

      • Wieso umdichten „wollen“? Sie tun es, auf allen Kanälen. Die späte Richtigstellung auf Twitter nimmt doch von den „normalen“ Menschen kaum jemand zur Kenntnis, hängen bleibt das, was gebetsmühlenartig in den Nachrichten wiederholt wird.

        Trotzdem sollte man sich den Richtigstellungs-Tweet speichern, immerhin hat ZDFheute dort mal offiziell zugegeben, dass das Grundgesetz tatsächlich nur die Gleichberechtigung fordert und eben nicht die Gleichstellung.

  2. Ich habe das auch schon mal – unter der Hand – mit männlichen Studierenden besprochen – die sagen Sachen wie „was soll ich mich auf die Stelle bewerben, da bin ich bei der weiblichen Konkurrenz einfach von vorneherein raus.“ oder „ich muss einfach noch ein, zwei Paper mehr haben als die Doktorandin Müller“.
    Am Ende hilft es nix: Man muss als junger Kerl einfach besser sein. Man muss die Frauen mit Kompetenz gnadenlos auswettbewerben, daß der Satz „Bei gleicher Qualifikation entscheidet das Geschlecht“ keine Geltung mehr haben kann.
    Frauen haben einen klaren Wettbewerbsvorteil – in der Schule, im Studium und später bei den Wissenschaftlerstellen. Da hilft dann nur noch „Besser sein“, aggressiv sein, seinen Testosteron-Vorteil ausnutzen.

    Ich kann aber auch für die Biologie sagen, daß die allermeisten Frauen mit denen ich darüber spreche, keinen Bock auf Quote haben. Die sagen das der Frauenbeauftragten auch ins Gesicht bei Bewerbungsgesprächen, da muss man auch mal eine Lanze für die Biologinnen brechen. Die wissen selber ganz genau, daß es nicht an der gläsernen Decke liegt, warum ab Mitte 30 man nur die Hälfte der Frauen findet, die vorher da waren.

    • Ich habe das auch schon mal – unter der Hand – mit männlichen Studierenden besprochen…

      Du scheinst ein recht unhöflicher Mensch zu sein, wenn du Studenten immer wieder bei ihrer „Arbeit“ störst. Warte doch einfach, bis sie Pause machen oder aber sprich mit ihrer Freizeit – aber nicht ständig, während sie gerade studieren.
      (Na? Versteht da einer den Wink mit dem Zaunpfahl?)

      Man muss als junger Kerl einfach besser sein. Man muss die Frauen mit Kompetenz gnadenlos auswettbewerben, daß der Satz „Bei gleicher Qualifikation entscheidet das Geschlecht“ keine Geltung mehr haben kann.

      Da du in der Regel niemals nachweisen kannst, dass du besser qualifiziert bist, kannst du dein auswettbewerben vergessen. Wenn ein Arbeitgeber eine Frau einstellen will oder dank Quote muss, dann wird er das tun. Das Bewerbungsverfahren war mutmaßlich noch nie fair und korrekt. Die Frauenquote ist nur noch eine weitere Hürde für Männer.

      Im Übrigen solltest du dich von der männerfeindlichen Vorstellung verabschieden, Testosteron mache aggressiv. Es ist bereits der Nachweis erbracht worden, dass testosterongeladene Männer kooperativer und teamfähiger sind, Testosteron also eben nicht zwangsläufig aggressiv macht.

      • „Da du in der Regel niemals nachweisen kannst, dass du besser qualifiziert bist, kannst du dein auswettbewerben vergessen.“

        Nein, die Privat-Wirtschaft funktioniert immer noch nach dem Leistungsprinzip – zumindest was solche Jobs angeht, die nicht auch ein dressierter Affe erledigen könnte.
        Da zählt bei 95% der angebotenen Stellen tatsächlich die Leistung bzw. Qualifikation.
        Und natürlich lässt sich bessere Qualifikation anhand eines Lebenslaufs klar deutlich erkennen.

        Kleine Anekdote:
        Letztes Jahr ging es dem Unternehmen für das ich arbeite, nicht gut. Daraufhin haben sie beschlossen etwa 20% der Belegschaft zu entlassen. Ich war tatsächlich erstaunt, dass sie neben ein paar Managern zu grossen Teilen solche Angestellten entlassen haben, die für ihre Minderleistung innerhalb des Flurfunks bekannt waren. Das Geschlecht spielte dabei überhaupt keine Rolle – sie haben gnadenlos alle Low-Performer entsorgt.

        Dieses ganze Quotengequatsche trifft vielleicht auf solche Organisationen zu, die sowieso nur auf Kosten anderer Leben (Unversitäten, öffentliche Verwaltung, NGOs, Parteien etc.), nicht jedoch auf solche, die einen Mehrwert schaffen müssen um zu überleben – wobei man selbst darin wahrscheinlich noch mal weiter differenzieren müsste.

        • Vielleicht hast du das Glück in deinem Betrieb, dass dort Leistung und Qualifikation die einzigen Kriterien sind. Aber schau mal hier (nur ein paar Spontan-Beispiele):

          „Darum setzt sich Siemens bereits seit vielen Jahren aktiv für die vermehrte Beschäftigung von Frauen ein.“
          https://new.siemens.com/global/de/unternehmen/nachhaltigkeit/diversity.html

          „Wir wollen, dass der Frauenanteil bei Volkswagen überall weiter steigt: bei den gewerblich-technischen Auszubildenden, bei den Facharbeiterinnen und bei den Meisterinnen.“
          https://www.volkswagenag.com/de/news/2018/03/Know-how.html

          „Bei der Nachfolgeplanung wird immer mindestens eine Frau vorgeschlagen“
          https://www.telekom.com/de/karriere/wir-als-arbeitgeber/kultur-und-werte/frauen-bei-der-telekom

          Geht’s da ausschließlich um Leistung und Qualifikation?

          • Naja du musst auch noch unterscheiden zwischen Grosskonzernen und mittelständischen Unternehmen. Während der Mittelstand weder Zeit noch Geld für grosse CI Kampagnen hat, schreiben sich die Grossen sehr gerne mal den Zeitgeist auf die Fahnen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Schau mal was VW vor ca 70 Jahren für eine CI hatte.

            Man soll aber niemanden nach seinen Worten, sondern nach seinen Taten bewerten.
            Ich kenn bei zwei dieser Unternehmen Leute, die für diese arbeiten. Beides Männer – keiner hat mir je davon berichtet, dass es dort eine Bevorzugung der Frauen gäbe. Das ist natürlich kein Beweis für garnichts, ist mir klar.

            Aber überlege dir doch einfach mal selbst: Was würdest du der öffentlichkeit für Statuten geben, wenn du ein (mittelständisches) Unternehmen leiten würdest? Ich persönlich würde da auch irgendeinen Zeitgeistquatsch in milder Form auf meine Website schreiben (Umwelt, Frauen, Minderheiten) – ich will meinen Umsatz/Gewinn machen und durch solche Lippenbekenntnisse schliesse ich schon mal aus, dass mich irgendwelche Shitstorms treffen, die einen potenziellen Einfluss auf meinen Gewinn haben könnten. Letztlich suche ich trotzdem qualifizierte Leute, die möglichst gute Arbeit zu niedrigen Kosten machen, ganz gleich ob Mann/Frau/Schwarz/Weiss etc.

          • @EinLeser

            Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich kaum der Fauenförderung entziehen. So schreibt z.B. das Berliner Landesgleichstellungsgesetz in §13 folgendes vor:

            Beim Abschluss von Verträgen über Leistungen mit einem Auftragswert von voraussichtlich mindestens 25 000 Euro oder über Bauleistungen mit einem Auftragswert von voraussichtlich mindestens 200 000 Euro sind in den jeweiligen Verträgen die Verpflichtungen der Auftragnehmenden festzuschreiben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Diese Regelung gilt nicht für Auftragnehmende, die in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, beschäftigen.

            D.h, schon kleine Handwerksbetriebe mit mehr als 10 Mitarbeitern müssen Frauenförderung betreiben, wenn sie öffentliche Aufträge annehmen. Zu diesen Massnahmen gehören laut § 2 der Frauenförderverordnung:

            1. Umsetzung eines qualifizierten Frauenförderplans,
            2. verbindliche Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils an den Beschäftigten in allen Funktionsebenen,
            3. Erhöhung des Anteils der weiblichen Beschäftigten in gehobenen und Leitungspositionen,
            4. Erhöhung des Anteils der Vergabe von Ausbildungsplätzen an Bewerberinnen,
            5. Berücksichtigung von weiblichen Auszubildenden bei der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis zumindest entsprechend ihrem Ausbildungsanteil,
            6. Einsetzung einer Frauenbeauftragten,
            7. Überprüfung der Entgeltgleichheit im Unternehmen mit Hilfe anerkannter und geeigneter Instrumente,
            8. Angebot von Praktikumsplätzen für Mädchen und junge Frauen, insbesondere in Berufen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind,
            9. Teilnahme an anerkannten und geeigneten Maßnahmen und Initiativen, die Mädchen und junge Frauen für männlich dominierte Berufe interessieren sollen,
            10. spezielle Bildungsmaßnahmen nur für Frauen, die zur Erreichung qualifizierter Positionen befähigen sollen,
            11. Bereitstellung der Plätze bei sonstigen betrieblichen Bildungsmaßnahmen für Frauen zumindest entsprechend ihrem Anteil an den Beschäftigten,
            12. Bereitstellung der Plätze außerbetrieblicher, vom Betrieb finanzierter Bildungsmaßnahmen für Frauen zumindest entsprechend ihrem Anteil an den Beschäftigten,
            13. bevorzugte Berücksichtigung von Frauen beim beruflichen Aufstieg nach erfolgreichem Abschluss einer inner- oder außerbetrieblichen Bildungsmaßnahme,
            14. Angebot flexibler, den individuellen Bedürfnissen entsprechender Gestaltung der Arbeitszeit,
            15. Angebot alternierender Telearbeit,
            16. Möglichkeit befristeter Teilzeitarbeit, vorzugsweise vollzeitnah, mit Rückkehroption in eine Vollzeitarbeit, auch in Führungspositionen,
            17. Kontakthalteangebote, Möglichkeit zur Teilnahme an betrieblicher Fortbildung, zu Vertretungseinsätzen und Rückkehrvereinbarungen für Beschäftigte in Elternzeit,
            18. Bereitstellung betrieblicher oder externer Kinderbetreuung, auch für Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Öffnungszeit der regulären Kinderbetreuung,
            19. Bereitstellung geeigneter Unterstützung und Flexibilität am Arbeitsplatz für Beschäftigte, die Erziehungs- und Pflegeaufgaben wahrnehmen,
            20. Umwandlung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse in mindestens Teilzeitarbeitsplätze sowie
            21. Vermeidung einer überproportionalen Verringerung des Frauenanteils an der Gesamtzahl der Beschäftigten bei Personalabbaumaßnahmen.

          • @Kibo:

            Sehr interessant!
            Wer ein Unternehmen in Berlin gründen will, sollte das zur Kenntnis nehmen.
            Vielleicht werden manche das Unternehmen dann gleich in Bayern gründen und sich mit einem Weissbier und Schweinshaxe zurück lehnen und die Show geniessen.

            Erinnert mich irgendwie an die Situation mit den Wohnungen:
            Da werden abertausende Regulierungen für die „gute und gerechte Sache“ gemacht, die dazu führen dass immer weniger Unternehmen überhaupt Wohnungen bauen.
            Danach wird dann wieder rumgeheult.

            Was sind denn die Konsequenzen bei Nichteinhaltung dieses Gesetzes?
            Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder Gas-Wasser-Scheisse Betrieb in Berlin mit 15 Leuten da eine eigene Frauenbeauftragte hat?
            Sind diese Verordnungen nicht Rohrkrepierer wie andere SPD Gesetze? Ich erinner mich noch da an diese Geschichte mit dem Veröffentlichen aller Gehälter, das war doch dann auch ne Luftnummer…

          • Solche Vorschriften tragen sicherlich ihren Teil dazu bei, dass Berlin immer mehr Probleme bekommt, Aufträge zu vergeben.

          • Vor allem: haben sich die Klappspaten vorm Erdenken solcher Regelungen mal mit der Realität vertraut gemacht. Das könnte z. B. heißen, sich mal in berufsbildenden Schulen anzuschauen, wie viele Mädels da in handwerklichen Ausbildungen zu finden sind.

            Ich habe mal ne Tischlerausbildung gemacht, was noch nicht einmal ein besonders rauer Handwerksberuf ist mit noch überschaubaren körperlichen Herausforderungen. Da hatten wir im ersten, rein schulischen Ausbildungsjahr in zwei Klassen insgesamt zwei Mädels, von denen eine nach ein paar Wochen hingeschmissen hat.

            Was zum Henker erwartet man für Wunderdinge von den Betrieben, wenn fast 100 % der Bewerber auf Stellen Männer sind?

            Um also eine Chance zu haben, einen öffentlichen Auftrag zu ergattern, müssen selbst recht kleine Handwerksbetriebe Kosten und Mühen investieren in eine Sache, die, für jeden nur halbwegs normal intelligenten Menschen erkennbar, von vornherein aussichtslos ist. Aber dafür, dass es aussichtslos ist, weil nun mal kaum eine Frau Interesse an Handwerk hat, dürfen sich die Betriebe dennoch regelmäßig blöd anmachen lassen von irgendwelchen völlig weltfremden, selbst noch nie was richtiges (wie z. B. Handwerk) getan habenden Polit-Gender-Trullas.

            Es ist zum Heulen.

          • Hab das fast überlesen, dass es da „nur“ um öffentliche Aufträge geht.
            Neben den Geschlechtsgedöns scheinen die öffentlichen Aufträge (zumindest bei Handwerksbetrieben) sowieso schon durch unnötige Bürokratie unattraktiv geworden zu sein.

            Ich erinnere mich mal einen persönlichen, sehr lustigen Rant eines Handwerkes gelesen zu haben, warum er nie wieder einen öffentlichen Auftrag entgegen nehmen werde, finde diesen aber leider nicht mehr.

            Dafür habe ich das hier für Euch:
            https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/oeffentliche-auftraege-darum-sind-sie-fuer-handwerker-so-uninteressant/150/3094/379098

            „Die Bauabteilungen in Städten und Gemeinden bekommen bei Ausschreibungen ihrer Leistungen kaum noch Angebote.“

            „ist es daher kein Wunder, dass sich Handwerker dann immer weniger für öffentliche Aufträge interessieren, „wenn mehr als ein Drittel unproduktive Zeiten sind, die die Kosten richtig in die Höhe treiben“. Das sieht auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) so: Die zunehmende Komplexität der öffentlichen Auftragsvergabe habe gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen abschreckende Wirkung, heißt es.“

            Wie würde der Danisch dazu resümieren?
            Geliefert wie bestellt.

            Ich find das sehr interessant, es zeigt die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen.

          • Aber das ganze zeigt doch auch, wie kleine Betriebe unter Gendergedöns und Konsorten leiden müssen. Denn bei öffentlichen Aufträgen geht es jedes Jahr um viele Milliarden.

            Das ist egal, wenn die Auftragsbücher auch sonst gut gefüllt sind. Sind sie das aber nicht, müssen die Unternehmen die Feministen-Kröten schlucken. Dann müssen sie nachweisen, dass sie bei einer Personalreduzierung nicht mehr Frauen als Männer rausschmeißen, egal wie low die performen. (s. Vorschriften oben von Kibo)

          • Ich erinnere mich, als ich per Ausbildung selbst da mal so halb drin war in der Handwerksmaterie, auch gehört zu haben, dass sich Unternehmen mindestens dreimal überlegen, sich auf einen öffentlichen Auftrag zu bewerben. Neben dem unnötigen Formalkram schreckt viele wohl auch tatsächlich, das mag man kaum glauben, die Zahlungsmoral ab.

            Zwar scheint die öffentliche Hand der an sich perfekte Kunde, weil sie quasi unmöglich pleite gehen kann, aber man sagte mir, oft läuft man da Monate lang hinter den Rechnungen her. Auf Mahnungen setzen die sich mit dem Arsch und zahlen, wenn man Mahngebühren auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen hat, einfach trotzdem nur den ursprünglichen Betrag. Man lässt es dann halt einfach drauf ankommen, dass so ein kleiner Krauter wegen der paar Euro nicht klagt und selbst wenn… Die Anwälte der eigenen Seite und möglicherweise die Gerichtskosten trägt ja dann eh der Steuerzahler und nicht der Amtsarsch, der die Sache verbockt hat.

            Aber wie gesagt: ist Hörensagen…

          • @Beweis:
            „Das ist egal, wenn die Auftragsbücher auch sonst gut gefüllt sind. Sind sie das aber nicht, müssen die Unternehmen die Feministen-Kröten schlucken“

            Da sind wir aber wieder bei der Situation, dass ich als Handwerksbetrieb mich innerhalb Randbedingungen befinde, die ich nun mal nicht ändern kann. Ich kann jetzt
            1) Jammern, dass die Welt ungerecht ist
            2) Mich auf nicht-öffentliche Auftragsgeber spezialisieren und den lieben Staat links liegen lassen

            Du hast recht – gibts keine Aufträge mehr ausserhalb der öffentlichen Hand – , dann habe ich Pech wohl gehabt. Zu dieser Situation kommts aber nur, wenn sowieso die ganz grosse Kacke am Dampfen ist und das ist sie jetzt eben (noch) nicht.

    • „Frauen haben einen klaren Wettbewerbsvorteil – in der Schule, im Studium und später bei den Wissenschaftlerstellen. Da hilft dann nur noch „Besser sein“, aggressiv sein, seinen Testosteron-Vorteil ausnutzen.“
      Am Ende sollte man sich aber noch fragen wofür man das eigentlich macht? In den USA gehen viele Männer nicht mehr studieren, einfach deshalb, weil es sich nicht lohnt 20.000 $/Jahr für ein Studium zu bezahlen wo man am Ende eh nicht viel verdient. Die Sexismusdebatte hat auch einen Einfluss aber ich glaube der ist geringer. Die gehen auf Wirtschaftsschulen, die ein Jahr dauern und arbeiten dann. Die Jammerei der Frauen, die keinen passenden Mann mehr finden, sind bekannt aber ich denke den Männern geht es damit deutlich besser.
      Wozu einen Krieg führen, der einem so wenig Beute bringt und so viel kostet? Dann doch lieber sein eigenes Ding machen und leben.

      • „Am Ende sollte man sich aber noch fragen wofür man das eigentlich macht? In den USA gehen viele Männer nicht mehr studieren, einfach deshalb, weil es sich nicht lohnt 20.000 $/Jahr für ein Studium zu bezahlen wo man am Ende eh nicht viel verdient.“

        Ich würde das in Deutschland (noch) anders sehen – wir sind Fans formaler Zertifikate – auch wenn diese langsam weniger Wert werden.
        Ein technischer (FH) Studiengang ist darüber hinaus ein Garant für ein gutes Einkommen – selbstverständlich sollte man einen grossen Bogen um Geisteswissenschaften machen und selbst solche Geschichten wie BWL sind nicht mehr so erfolgversprechend wie früher.

        • Ich habe ein paar geisteswissenschaftliche Fächer studiert, in denen der Begriff „bürgerliche Gesellschaft“ von den Dozenten mit einem Gesichtsausdruck ausgesprochen wurde, als hätten sie in eine Zitrone gebissen. Danach habe ich eine Weile in ziemlich prekären Verhältnissen leben müssen. Dann habe ich eine einjährige Berufsausbildung zum Programmierer absolviert. Damit waren die wirtschaftlichen Probleme weg. Zeitweise habe ich freiberuflich gearbeitet, das war dann noch einmal besser, auch hinsichtlich der Work-Life-Balance.

          Wichtig ist, dass man ein Fach lernt, in dem es k.o.-Kriterien bei den Arbeitsergebnissen gibt („messbar“ ist nicht genug). Wenn ein Computerprogramm nicht funktioniert – das lässt sich nicht schönreden. Gleiches gilt für Gas-, Wasser- und Elektroinstallationen.

  3. Ein absolutes 1A Thema der Soziologie!

  4. ESPN ist „der“ Sportkanal.

    Das ist echtes mainstreaming von Antisemitismus. Ganz vergleichbar ist das mit der Misandrie, was ja jedem hier geläufig sein wird…

  5. Erwachsene Frauen haben immer einfach nur Sex mit Kindern. Das ist nie ein Machtmissbrauch und damit auch keine Vergewaltigung.

    Was ist nochmal das männliche Äquivalent?

    Wer linken Wahrheiten widerspricht, muss um seinen Job bangen.
    Ist es nicht etwas gutes das man mit gewaltfreien Protesten mehr erreicht?

  6. Elisabeth Noelle-Neumann hat es mit der von ihr seit den 70-er Jahren beschriebenen Theorie der SCHWEIGESPIRALE zum Ausdruck gebracht: die Herunterregulierung von Mehrheitsmeinungen in eine verängstigt/ängstlich schweigende (vermeintliche) Minderheitsposition.
    Dass von der praktischen Anwendung dieser „funktionierenden“ Theorie seither, und heute besonders sichtbar Gebrauch gemacht wird, das zeigen die inzwischen bis zur versuchten Existenzvernichtung betriebenen Aktivitäten derer, die Menschen und ihre Meinungen mit „allen“(?) Mitteln zum Schweigen bringen wollen, und dabei heutzutage nur leider allzu oft erfolgreich sind.

    Der Psychiater Raphael Bonelli hat das Thema und die Problematik aktuell aufgegriffen, am Fall des mutigen Psychologie-Studenten Sebastian aus Ulm:

  7. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die EXISTENZVERNICHTUNG von Menschen, abgestuft von SOZIALER ISOLIERUNG (nach Verstoß gegen das „Verbot“ von freier Meinungsäußerung), über die Vernichtung der ökonomischen Lebensgrundlagen, bis hin zur finalen, physischen Existenz-Vernichtung.

    Im Nachgang zu meinem obigen Beitrag, und weil es ein zentrales Thema unserer heutigen Zeit, mit vielfältigen Implikationen ist, deshalb nochmals:
    „Elisabeth Noelle-Neumann hat es mit der von ihr seit den 70-er Jahren beschriebenen Theorie der SCHWEIGESPIRALE zum Ausdruck gebracht: die Herunterregulierung von Mehrheitsmeinungen in eine verängstigt/ängstlich schweigende (vermeintliche) Minderheitsposition.“

    Eine gute Quelle für das, um was es bei der Theorie der SCHWEIGESPIRALE geht, findet sich unter:
    https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-90261-6_127

  8. Schon von der Petition gegen das Logo der Stadt Coburg gehört? Soll abgeschafft werden weil ein Mohr drauf zu sehen ist.

    Folgendes habe ich dazu geschichtlich zusammengefasst:

    Coburg war eine der ersten Städte in Deutschland mit einem Bürgermeister der NSDAP, Franz Schwede (ab 1934). Eine seiner ersten Aktionen war die Ersetzung des Stadtwappens, weil es einem schwarzen heiligen Ehre erweist (St. Mauritius, Schutzpatron der Stadt, Namensgeber und Patron der Stadtkirch St, Moritz). Ersetzt wurde dieses Stadtwappen durch ein Schwert mit Hakenkreuzknauf, das bis 1945 die Stadt repräsentierte. Danach wurde zum alten Stadtwappen zurückgewechselt. 2020 fordert nun eine Petition die erneute Ersetzung des Stadtwappens.
    Quellen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Wappen_in_Coburg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schwede
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius_(Heiliger)

    Eigentlich interessant, hier mal die beiden Logos der Stadt:

    Alt und wieder Aktuell:

    Zur Nazizeit:

    Da haben sich die Leute der Petition aber ein Eigentor geschossen.

    PS: Gibt auch eine Gegenpetition zum Erhalt des Logos, hier:
    https://www.openpetition.de/petition/online/der-coburger-mohr-st-mauritius-soll-bleiben-rettet-den-coburger-stadtpatron-im-wappen#petition-main

  9. Den Podcast habe ich gerade gehört und kann ihn empfehlen. Die Fragen des Moderators gefallen mir gut.

    https://www.achgut.com/artikel/indubio_der_zustand_der_afd

    indubio „Der Zustand der AfD“ (von Anfang Juni)

    Burkhard Müller-Ullrich spricht mit Dieter Stein, Gründer und Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, die in ihrer morgigen Ausgabe eine repräsentative Insa-Umfrage über die Kräfteverhältnisse innerhalb der Partei und die Zustimmungs- bzw. Ablehnungsquoten in der Allgemeinheit veröffentlicht.

  10. Genua, bessere Ideale sind Gruppenschuld, Meinungsdiktatur und staatlich gelenkter Rassismus.

    • tire marks on a road = hate crime

      Die große weiße Untersicht in den USA hat ja schließlich ihr White Privilege.

      Wer da wohl entscheidet welche verdient und welche unverdient sind. Naja, Weiße klauen in den Augen der SJW sowieso alles, sogar ihre Kultur ist geklaut und alles was sie erreichen, schaffen sie nur Aufgrund ihres White Privilege. Demnach ist wohl jeder Beförderung eines Weißen unverdient.
      Weißen sollen ihr Land und ihre physikalische Sicherheit aufgeben, anders ist die racial justice nicht zu erreichen. Aber Latino, Nachfahren europäischer Eroberer, Afrikaner und Asiaten dürfen ihr Land behalten, weil reasons?
      Die Anti-Rassisten haben gesprochen.

      Es ist als ob die Linke eine weiße Identitätsbewegung heranzüchten will…

      • Ich erinnere mich an Fälle bei denen ein Schwarzer ziellos irgendwelche Weiße angriif, dabei ‚kill-all-white‘ brüllt und das nicht als hate crime eingestuft wurde.

        Woke BBC: Slavery was good, when muslims did it.

      • „Es ist als ob die Linke eine weiße Identitätsbewegung heranzüchten will…“

        — „will“ nicht, nein, zumindest nicht bewusst. Aber sie tut es – oder so etwas Ähnliches. Allerdings dürfte die Dauer dafür hierzulande verschieden zu derjenigen in den USA ausfallen, denn die Verhältnisse (inkl. der vorherrschenden Konzepte wie „race“, aber auch die Vorgeschichte und die sozialen sowie demografischen Verhältnisse) sind dort andere als hierzulande. In den USA ist von Steve Bannon, Trumps ehemaligem Wahlkampfleiter und Chefstrategen, bekannt, dass er – resp. Trump – das Agieren der „Democrats“ ausnutzte. Ich zitiere aus dem FAZ-Artikel „Das bedrohliche politische Genie des Steve Bannon“, von James Kirchick:
        „„Je länger die Demokraten über Identitätspolitik sprechen, desto früher kriege ich sie“, spottete Bannon gegenüber Kuttner. „Ich will, dass sie jeden Tag über Rassismus sprechen. Wenn die Linke sich auf die Themen Rasse und Identität konzentriert und wir uns auf ökonomischen Nationalismus, dann können wir die Demokraten zermalmen.““
        Und:
        „Sein Einfluss lässt sich an drei politischen Schlachten ablesen, die er mit angestiftet hat und die alle darauf abzielten, Trumps politische Gegner und die Medien (von Bannon als „Opposition“ tituliert) auf ein politisches Terrain zu zwingen, auf dem die Rechte traditionell einen Heimvorteil hat: den so genannten „Einreisestopp für Muslime“, das hastig verkündete Verbot für Transgender beim Militär und der vor kurzem ausgebrochene Kampf um Denkmäler und historische Erinnerung. In jedem dieser Fälle hat Bannon Demokraten und Liberale durch einen Anschubser dazu gebracht, Positionen anzunehmen, die bei ihren Anhängern und der Medienelite gerade in Mode, für eine große Mehrheit der Amerikaner aber entweder unpopulär oder irrelevant sind. Indem sie seinen Köder immer wieder geschluckt hat, hat die [US-]amerikanische Linke Bannon erlaubt, sie zu definieren.“
        https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/donald-trumps-chefstratege-steve-bannon-handelskrieg-mit-china-15173286.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
        (M.E. hat Trump das auch bei den BLM-Antifa-Mob-Ausschreitungen wieder so gehandhabt.^^)
        Das geht allerdings nur, wenn nicht die gesamte Mainstreammedienlandschaft des Landes gegen einen ist und man daher noch die Möglichkeit hat, die potentielle Wählerschaft der eigenen – großen etablierten – Partei medial ausreichend zu erreichen, und die Medien aufgrund des Journalismus von noch vorhandenen Nichtgegner-Mainstreammedien eigentlich dazu gezwungen sind, den Bogen bei ihrer gegnerischen Propaganda – Lückenpresse, Manipulationstechniken, Lügen … – nicht zu überspannen (insbesondere in Bezug auf den Staats- und Regierungschef, dessen Ansichten und Regierungshandlungen die Leute mitbekommen wollen und über den daher viel berichtet wird), da das sonst auf- und ihnen um die Ohren fliegt. Und zumindest teilweise ist das geschehen.

      • Auf den oben genannten Artikel bin ich über den folgend genannten ZEIT-Artikel gestoßen: „Karl Marx war auch nur ein alter weißer Mann“, von Michael Bröning.
        https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/identitaetspolitik-kommunismus-arbeiterklasse-diskriminierung-emanzipation-karl-marx/seite-2
        Darin steht neben dem oben zitierten – allerdings in dem hiesigen Artikel leicht verfälschten – Bannon-Zitat auch etwas indirekte Kritik zur Ächtung von „kultureller Aneignung“:
        „In Zeiten[(!)], in denen kulturelle Aneignung als übergriffige Anmaßung gewertet[(!)] wird, bleibt schon die Beteiligung[(!)] an politischen Debatten ausschließlich den augenscheinlich[(!)] direkt Betroffenen vorbehalten. „Ich als …“ beginnen die gerade noch zulässigen Debattenbeiträge. Selbst Karl Marx würde heute als altem weißen Mann mancherorts das Recht auf Meinungsäußerung zu einer ganzen Fülle von Fragen verweigert. Was weiß Marx schon von Unterdrückung?“
        Die letzten zwei Sätze (einer als rhetorische Frage) sind falsch. Denn selbstverständlich gibt es einige Schimmel als Leithengste/-stuten, als Revolutionsanleiter ihrer eingebildeten revolutionären Subjekte (eingebildet deshalb, weil sie diesmal – race statt class – zwar mehr Subjekthaftes haben, aber weniger Revolutionäres im Sinne der Leitschimmel und ihrer anders colorierten Genossen). Und damit stellen sie sich genau in die marxistische Tradition. Denn auch Marx ging eigentlich davon aus, dass nicht die Bauern-, Arbeiter-, Soldatenräte direkt regieren/diktieren (denn die Arbeiter sah er als „dümmer als Esel“ an*), sondern sie nur das umsetzen, was eine Riege an gütigen/wohlwollenden Philosophen (unter „Philosoph“ verstand man damals auch Volkswirtschaftstheoretiker, wie er ja selbst einer war, Soziologen etc., man könnte grob sagen: fast alle Geistes- und Sozialwissenschaftler) an Vorstellungen hatten, wie die (permanente) Revolution stattzufinden habe. Es soll also nur so aussehen, als ob das ganze von den Proletariern ausginge, doch eigentlich sollen sie nur einen Stellvertreterkrieg von Leuten wie Marx gegen die Reichen und Mächtigen (oder gegen die Mutter- und/oder Vater-Imagos von Marx und Co.) führen; es geht also mehr _gegen diese_ als _für die Proletarier_, die eher das Mittel zum Zweck des Egos sind.
        * = Empfehlenswertes Interview mit einem der Autoren des Buches „Marx & Engels intim“ über selbiges: https://web.de/magazine/wissen/geschichte/marxengels-intim-sammlung-privater-briefe-zeigt-philosophen-dachten-32282302

        In dem ZEIT-Artikel steht weiters:
        „In dem Maße aber, in dem sich die Aufmerksamkeit auf Selbstwahrnehmungen richtet, wird die politisch konkrete Wirklichkeit unscharf gestellt. Statt sich etwa mit globaler Ungleichheit zu befassen, richten Teile der akademischen Milieus den Blick nach innen, um dort den „eigentlichen“ Kern aktuell zutreffender Selbstentwürfe zu erforschen. Das ist zwar legitim, aber das genaue Gegenteil des Anspruches, mit dem die Arbeiterbewegung sich an die Emanzipation benachteiligter Klassen gemacht hat. Karl Marx, Friedrich Engels und dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein ging es nicht um die Anerkennung und Fortschreibung bestehender Unterschiede, sondern um deren Überwindung. Das Ziel waren nicht Privilegien, sondern Gleichheit.“
        – Zwar erkennt der Autor und benennt mutig, dass die Vertreter linker Identitätspolitik Privilegien fordern/anstreben und nicht – wie sie behaupten – bekämpfen (denn das, was sie als Privilegien bezeichnen, die sie abbauen wollen, sind keine; Privileg = Vorrecht) und dass es „Benachteiligungen“ gibt, deren Herkunft er offen lässt.
        Doch auch in diesem Absatz irrt sich der Autor, und zwar mehrfach:
        – Worum es Marx und Engels wirklich ging, dazu siehe weiter oben – und auch unten.
        – Eine „Klasse“, die benachteiligt wäre und die sich emanzipieren müsste/könnte, gibt es nicht, da eine Klasse keine Einheit, kein Organismus, kein Subjekt ist. Emanzipation, so sie denn tatsächlich welche ist, ist immer nur von einem Subjekt möglich.
        – Selbstverständlich würde das Richten der eigenen Aufmerksamkeit auf die Selbstwahrnehmung (also nicht nur die Selbstwahrnehmung, sondern das Wahrnehmen/Beobachten der Selbstwahrnehmung, sprich Selbstreflexion) dazu führen, dass die politisch konkrete Wirklichkeit erkannt würde: nämlich dass man ein verlogenes, selbstgerechtes, egoistisches, gemeinwesenzerstörendes(=asoziales, narzisstisch gestörtes) Wesen ist, das eine Tracht Prügel verdient, um sich und den/die andern, den/die er – hochmütig, respektlos und verachtend – verunglimpft und entrechtet, mal wieder zu spüren und ihn/sie als Reaktion auf diese ausreichend unangenehme Erfahrung zu berücksichtigen (respektieren) … auch wenn das dazu führt, dass er sich nun nicht mehr erlauben kann, seine narzisstische Zufuhr über den Weg des SJWtums dieser Ausrichtung zu bekommen, die er aufgrund seiner psychischen Mutter- und/oder Vater-Fixierung (die er aufgrund von mehr oder weniger unbewussten Konflikten mit ihnen und als Emanzipationsherausforderung hat) als Ersatz für die durch die eigentlich not-wendige Lösung/Ver-&Überwindung der psychischen Entwicklungslockade(n) freizusetzenden, d.h. von (zur Verhinderung unzeitiger Konflikt-/Trauma-Bewusstwerdung notwendiger) selektiver Wahrnehmung/Abspaltung/Leugnung/Verdrängung/etc. zu befreienden Wahrnehmungs- und Denkvermögen sowie Abgrenzungs-/Bindungsvermögen anstrebt, um sich zumindest auf jenem Wege (wenn schon nicht über sich selbst, so doch nun zumindest über andere Menschen) Macht/Kontrolle zu sichern – oder zu glauben, dass dies der Fall sei (denn sie hängt von der Gläubigkeit der anderen ab, im Gegensatz zu in der Wahrheit entstandener vital-organischer Entwicklungen). Ok, das war jetzt gegen Ende (ab den drei Pünktchen) wohl nicht mehr ganz nachvollziehbar; naja, ich kann’s nachvollziehen … 😀
        Wie auch immer … auf geht’s zur weiteren Widerlegung von Aussagen des oben zitierten Artikelabschnitts:
        – Wer aufgrund von reiner Gruppenzugehörigkeit zur sich durchgesetzten Klasse/Gruppe – nicht aufgrund von Eignung oder rechtsstaatlich-demokratischer Legitimierung – das Recht hat, dem Volk was zu diktieren (Diktatur des Proletariats), hat mind. ein Privileg. Und wer das Recht hat, zu diktieren, wie die Gleichheit auszusehen hat, der hat die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen oder entsprechend eigener Bedürfnislagen zu leben, während dies sie anderen, die andere Vorstellungen/Bedürfnislagen haben, nicht nach diesen bzw. nicht entsprechend dieser leben können.

      • In den Kommentaren zu dem ZEIT-Artikel wurde übrigens dieser sehr empfehlenswerte NZZ-Artikel verlinkt:
        „Niall Ferguson über die Kultur an Unis: «Als Rechter bist du ein potenzieller Nazi. Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten»“, von René Scheu, Stanford, vom 20.03.2019. Ein Interview mit dem Historiker-Schwergewicht Niall Ferguson; der Teaser:
        „Er zählt zu den wichtigsten Historikern der Gegenwart. Im grossen Gespräch rechnet Niall Ferguson mit dem Wohlfühldenken vieler Kollegen ab: Er legt offen, wie die Linke die angelsächsischen Universitäten gekapert hat. Und wie jene, die ständig von Inklusion sprechen, Andersdenkende konsequent exkludieren.“

        In Bezug auf den Bullshit „kulturelle Aneignung“ (den du ja in deinem Kommentar angesprochen hast) gibt es übrigens eine ganz einfache Antwort, die man geben kann, wenn man dieses „Frevels“ bezichtigt wird: Zu unserer Kultur gehört es, sich anderer Kulturelemente zu bedienen, wenn sie uns als besser für die Befriedigung unserer Bedürfnisse und Erreichung unserer Ziele geeignet und mindestens genauso günstig weie unser bisheriges Kulturelement erscheinen oder wenn sie uns als unsere Kultur günstig ergänzend erscheinen.
        Auf „kultureller Aneignung“ baut übrigens die Multikulti-Theorie/-Ideologie auf.

    • ^^

      https://edition.cnn.com/2020/07/08/us/caren-act-911-san-francisco-trnd/index.html

      Caution Against Racially Exploitative Non-Emergencies

      Clownworld

      • SIMP Level 100

        Keine Ahnung wie einen das Antörnen kann. Man ist ja nicht nur mal kurz mit mehrer 1000$ in den Schulden, sondern dann kontinuierlich, sobald man aufsteht, wenn das Auto kaputt geht, man nicht mehr zur Arbeit kommt. Und das alles ohne das die Frau(en) einem dafür etwas geben.

        Im Grunde sind diese Idioten ohne Selbstwertgefühl erwachsen und selbst Schuld daran, aber in meinen Augen könnten man das ähnlich will Spielsucht zu einer Krankheit erklären.

    • When die ‚Täter‘ weiß sind, wird ihre Hautfarbe in jedem Fall erwähnt. Wie hier:

      https://abcnews.go.com/US/white-st-louis-couple-point-guns-protesters-marching/story?id=71510735

      aber bei Schwarzen die Schwarzen angreifen, sind es dann ‚Kids‘, ‚Guns‘ oder ‚luxury cars‘.

  11. https://bleedingfool.com/blogs/expose-the-whisper-network-exists-and-seeks-to-destroy-male-comic-pros/

    Tuschel-Netzwerk zur Abschaffung von Männern im Comic-Bereich.

    „Behind the scenes these “cancellations” are painted as morally or politically motivated, but in the end it’s all financial. As time passed, the group in question seemed more and more like a reality. I saw their influence. I saw things I knew to be verifiably untrue go viral online, appearing in what I thought were legit news sources. I felt angry and helpless seeing innocent people getting attacked, but did not know what to do. „

  12. Frauen verdienen viel weniger als Männer.

    Eine Umfrage legt nun nahe, dass dieser Gender Pay Gap bereits in der Kindheit einsetzt.

    Dort kam heraus: Während Buben In Österreich im Schnitt 41 Euro Taschengeld pro Monat erhalten, bekommen Mädchen nur 34 Euro. “Und das obwohl 71% der Mädchen regelmäßig Taschengeld erhalten und damit sogar öfter als Buben”, wundern sich die AutorInnen der von der BAWAG herausgegeben Umfrage. https://www.bawaggroup.com/BAWAGGROUP/News/DE/news/507516/taschengeld-studie.html

    • Arne Hoffmann – Lexikon der feministischen Irrtümer:

      Schon Taschengeld bekommen Jungen mehr als Mädchen Zahlreiche Medien berichteten im Jahr 2016 entrüstet darüber, dass es den vermeintlichen Gender Pay Gap (eine Gehaltslücke zu Lasten von Frauen) auch schon bei Kindern gäbe. Studien zufolge erhielten Jungen mehr Taschengeld als Mädchen ausgehändigt. Dies wurde als ein weiterer Beweis für die Benachteiligung des weiblichen Geschlechts präsentiert. Stattdessen waren all diese Meldungen nur ein weiterer Beweis für die oft irrwitzigen Mechanismen unserer Medien. Für das Wissenschafts-Ressort von Spiegel-Online sahen sich die Professoren für Statistik und Stochastik Björn und Sören Christensen die vorliegenden
      Daten genauer an. Dabei bestätigten sie zunächst, dass tatsächlich zwei Studien zeigten, dass Jungen mehr Taschengeld erhielten als Mädchen: „Die Ergebnisse scheinen deutlich zu bestätigen, dass der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen schon im Kindesalter mit dem Taschengeld beginnt.“

      Allerdings, erklärten die Professoren, sollte man auch darauf achten, worüber die Medien nicht berichteten – über die Reihe von Studien nämlich, die keine solche Bevorteilung von Jungen zeigten:
      „So hat eine aktuellere Befragung der LBS unter knapp 10.000 Schulkindern im Jahr 2014 keine statistisch abgesicherten Unterschiede zutage gefördert. Dieser fehlende Unterschied bei der mittleren Taschengeldhöhe zwischen Jungen und Mädchen fand in der medialen Berichterstattung kaum Beachtung. Eine weitere alle drei Jahre durchgeführte großangelegte Befragungsstudie, die KidsVerbraucherAnalyse durch Egmont Ehapa Media mit knapp 2500 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren fand für die Jahre 2009, 2012 und 2015 keine Unterschiede in der Taschengeldhöhe zwischen den Geschlechtern.“

      Eine sehr solide wissenschaftliche Datenbasis liefere mit gut 4500 Angaben von 17jährigen Jugendlichen über mehrere Jahre hinweg auch das Sozio-oekonomische Panel (SOEP). Diesen Daten zufolge liegt das mittlere monatliche Taschengeld für Mädchen sogar knapp fünf Prozent höher als für Jungen. All diese Erkenntnisse wurden indes von den Medien kaum aufgegriffen. Breit zum Thema
      gemacht wurden stattdessen die Ausreißer unter den Untersuchungen, die auf eine Benachteiligung von Mädchen hinzudeuten schienen. Denn nur diese Studien passten in das feministisch geprägte Deutungsraster von der allgegenwärtigen Benachteiligung des weiblichen Geschlechts.

    • Selbst wenn dem so wäre:

      Wie sollen die Jungs nach Eintritt in die Pubertät sonst die Mädchen zum Eis, ins Kino, zum Essen einladen und ihnen die selbst von ausgewiesenen Feministinnen eingeforderten Geschenke machen?

      Es beginnt schon in der Kindheit, dass Männer für Frauen bezahlen. Und es hört nie auf.

      Das ist der eigentliche Gender Pay Gap.

      • Warren Farrell berichtet, wie er mit Babysitten, was er liebte, aufhörte, und mit Rasenmähen, was er hasste, anfing. Warum? Weil Rasenmähen besser bezahlt wurde. Wofür brauchte er das Geld? Für die Mädchen.

        Damit beginnt das ganze Drama, welches sich durch das ganze Leben zieht. Aber dann müssen sie sich anhören, sie verdienten mehr auf unlautere Art, wie es Lightyear2000 ja auch unterstellt.

        • Die feministische Habgier wird immer unerträglicher. Ich kenne in meinem Umfeld ausschließlich Pärchen, bei denen die Frau beruflich „kürzer“ getreten ist und jetzt vom Mann querfinanziert wird. Die haben oft nicht mal Kinder, auch waren die Männer nicht immer die, die mehr verdienten. Frauen optimieren offenbar besonders gerne ihre Life-Work-Balance.

          Ich will es nicht Faulheit nennen, ich will es ihnen ja gönnen. Aber daraus ein Benachteiligungsgejammer zu drehen, ist schon extrem frech.

        • Asche übers Haupt. Auch Farrell musste ich erst mal googeln. Da stieß ich auf das Zitat:

          „Wenn Männer sieben Jahre länger leben würden als Frauen, hätten uns Feministen längst klargemacht, dass die Lebenserwartung der beste Indikator ist, an dem sich ablesen läßt, wer die Macht hat. Und damit hätten sie recht.“ – „Mythos Männermacht“, 1995, S. 40

          Das ist stark.

  13. Irgendwie verstehe ich das mit dem BIPoC nicht.

    Das hier ist von einem Schweizer Instagram-Account:

    Wer gilt in der Schweiz als Indigenous?
    Wenn man zum zweiten Bild swipt, heißt es „Black / Indigenous People of Color“. Das wären dann, wenn ich mir diese traditionell anmutende Übersetzung erlauben darf, eingeborene Farbige?

      • Die „Indigenen“ sind abstrakt zu fassen. Weniger als „Eingeborene“, sondern als die echten und idealen Menschen! Wir haben es hier eben mit Rassismus zu tun – und der kreist von Anfang an um diese Frage. Der Gründungsmythos des alten Rassismus ist eine tendenzielle Auslegung der Bagavadgita, nach der „weisse“ Eroberer „schwarze“ Ureinwohner besiegt hätten, was der Anfang der indischen Kultur gewesen sei, das „Indo-Germanische“. Daran scheint auch der neue Rassismus anknüpfen zu wollen, mit dem grundlegenden Unterschied allerdings, dass er die „Indigenen“ als überlegen und besser setzt.

      • Das erklärt sich sehr einfach. Sie kopieren alles aus den USA, ohne auch nur 10 Sekunden nachzudenken. Indigenous bedeutet in den USA „native americans“ oder, nach Karl May, einfach „Indianer“.
        Die sind einfach dumm wie Bohnenstroh.

  14. Most of M19’s women were lesbians who claimed their orientation fueled their politics. The men had to prove their worth with initiation tasks: Alan Berkman donated his sperm so that founding member Judy Clark could get pregnant without having to endure conventional sex.

    Middle-class and college-educated, M19’s members shared a disdain for their own whiteness. To prove they weren’t merely “mouthing revolution,” they allied with the Black Liberation Army to break cop-killer Joanne Chesimard (aka Assata Shakur) out of prison in 1979. Two years later they assisted in the notorious Brink’s robbery of 1981, which killed two Nyack police officers and a bank guard.

    …. Bill Clinton granted Rosenberg a presidential pardon on his last day in office in 2001, after she had served 16 years. Now 64, she teaches women’s studies at CUNY’s Hunter College in Manhattan.

    Und davon wollen die deutschen Medien nichts wissen, wenn sie Black Lives Matter als „Antirassismus“-Veranstaltung verglorifizieren? Was kommt als nächstes? Die Rehabilitation der RAF als gutwillige Polit-Avantgarde, zB durch einen Essay von Ulf Poschardt?

  15. aha, die SPD ist eine strukturell fundamentalst rassistische Partei, hieran wird es glasklar:

    Herr Steinmeier, auf die Knie, aber sofort! Und noch einen Kranz aufs Grab von Arafat, diesem grössten Vorbild des authentischen indigenen PoC.

  16. Rita Süssmuth, Helmut Kohl und Angela Merkel sei Dank. Vergessen wir diese Namen niemals.

  17. Die Pogrom-Presse wäscht ihre Hände in Unschuld.

  18. Absolut richtig, was Hazony hier moniert, am Offenen Brief Harper´s. Statt mit den rechten Demokraten zu paktieren, liebäugeln zu viele Linke mit den „Neomarxisten“, also den progressiven Linken. Mich erinnert das fatal an die Unterstützung der Rechtskonservativen für das Nazitum in der Weimarer Repubik – hauptsache gegen die Kommunisten hiess die Formel damals. Heute hat man Angst von den ganzen Kryptonazis.

  19. Diese Tradition der „linken Religionskritik“ ist zu häufig nichts als Antisemitismus. Genau deshalb finden diese religionskritischen Linken den heutigen Islam auch so super. Denn der Feind meines Feindes ist ja mein Freund!
    Die echte und berechtigte linke Religionskritik kann den zutiefst reaktionären und rechtsextremen Charakter der verschiedenen Islamorthoxien nicht ignorieren. Und dagegen kommt das Christentum allemal gut weg.
    Wer ja auch dem Islam den Vorzug gegenüber dem Christentum gab, das waren die Nazis. Wie heute die extremen Linken. It´the Hufeisen all over again.

      • in der linken Tradition der Religionskritik gibt es ihn. Er verrät sich durch den doppelten Standard, mit dem Religionen bewertet werden. Hinduismus und Islam und jeder pseudoreligiöse Humbug werden respektiert und bestenfalls milde kritisiert. Beim Christentum kann die Kritik nicht heftig genug sein. Das Judentum beachtet man besser nicht, dafür bekommt ja das Christentum doppelt und dreifach eingeschenkt. Aber was hassen diese Religionskritiker hier und was macht diesen Antisemitismus aus? Es ist die Ahnung von dem berechtigten kulturellen Anspruch der jüdischen und christlichen Tradition, die sakulare Moderne hervorgebracht zu haben. Das verursacht NEID bei den grossen politischen Weltverbesseren und dann Hass. Und der wird dann zum Antisemitismus, weil das eben die trationelle Endstadium dieser politischen Eifersucht ist.

        • Ich kann mich nicht erinnern, dass viel Wert darauf gelegt wurde, dass wir ein christlich-jüdisch geprägtes Land seien, bevor muslimische Zuwanderer als Problem hierzulande wahrgenommen wurden. Vorher waren wir das christliche Abendland, fertig. Erst in der Abgrenzung zum Islam hat man die Juden mit ins Boot geholt, so jedenfalls mein Eindruck.

          Und jetzt hätte ich gerne mal eine Erläuterung von dir, inwiefern – ich zitiere dich – jüdische und christliche Tradition (den kulturellen Anspruch erheben können) die säkulare Moderne hervorgebracht (zu) haben. Irgendwie habe ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie ausgerechnet die religiösen Teile unserer Tradition für die heutigen säkularen Anteile verantwortlich sein sollen. Du kannst dieses Dilemma bestimmt auflösen. Und bei der Gelegenheit kannst du auch gleich noch den spezifisch jüdischen Anteil herausarbeiten, der mir immer so komisch aufgesetzt vorkommt.

          • „Irgendwie habe ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie ausgerechnet die religiösen Teile unserer Tradition für die heutigen säkularen Anteile verantwortlich sein sollen.“

            Das ist der entscheidene Punkt: wie konnte das passieren? Es ist die Textexegese der religiösen Schriften. Man muss mal sehen, was die Juden mit ihren religiösen Texten gemacht haben, nicht zuletzt, um daraus Anleitungen zum rechten Handeln abzueiten. Der geschichtliche Fundus der Exegese ist so reichhaltig und ist es geradezu fantastisch, was dem Ausgangsmaterial abgerungen werden konnte. Diese Tradition der Kritik ist ganz offensichtlich ein wichtiger Vorläufer des modernen Rationalismus (wobei natürlich auch die Griechen eine Rolle spielen). Bei den Christen wurde das mit der Exegese viel weniger wichtig und gelebt. Allein das rechtfertigt, dem Judentum den Einfuss auf Christentum und christliche Kultur anzuerkennen, mit dem „jüdisch-christlichen“. Im übrigen sind die Moslems nicht weit vom Schuss, prinzipiell gehören die in diesen Komplex und wenn das anders wirkt, dann nur, weil die politische Realitäten und viel mehr noch die intellektuellen Realitäten bei den Moslems besonders runtergewirtschaftet sind. Was im Kern daran liegen dürfte, dass diese ihren Texten absoluten Respekt beimessen, während sie diese besser permant hinterfragen würden, zu ihrem eigenen Wohlergehen.

            Ergo: Man muss ja nichts vom Inhalt jüdischer religiöser Schriften halten, aber man kommt nicht herum anzuerkennen: deren Auslegungstradition lieferte das solide Fundament der kritischen Moderne.

          • Gut, Deine einzelnen Punkte überzeugen mich. Ich verzichte auch darauf, Detailbelege zu verlangen (welcher Autor hat welchen Autoren wie beeinflusst); die Gesamtaussage wird schon stimmen.

            ABER: Deine Gesamtwertung ist deutlich übertrieben. Jüdische und christliche Tradition haben einen Anteil am Fundament der säkularen Moderne gehabt. Ein weiteres wichtiges Fundament war z.B. die griechisch-römische Antike. Jüdische und christliche Tradition waren also a) nicht die alleinigen Eltern und haben b) insbesondere in Gestalt der Kirchen auch sehr viel getan, die säkulare Moderne zu verhindern. Hättest Du daher vom „berechtigten kulturellen Anspruch der jüdischen und christlichen Tradition, die säkulare Moderne zu einem kleinen Teil mit hervorgebracht zu haben ,obwohl sie sie auch stellenweise nach Kräften zu verhindern suchten“ gesprochen, wäre ich bei weitem nicht so irritiert gewesen.

            Mein Eindruck, dass die Betonung des jüdischen jüngeren Datums ist, bleibt davon unberührt.

        • „Es ist die Ahnung von dem berechtigten kulturellen Anspruch der jüdischen und christlichen Tradition“

          Da kann ich dir nicht mehr folgen.

          Die Kritik am Christentum lässt sich einfacher erklären als durch verkappten Antisemitismus. Das ist einfach Virtue Signalling. So eine Art Buße für die kolonialistische Vergangenheit des Abendlands.

          Auch der Islam ist aus dem Judentum hervorgegangen. Der Islam müsste eher kritisiert werden. Stattdessen wird er hochgehalten, weil wir ja die Tore für Migranten aus dem arabischen und afrikanischen Raum öffnen wollen.

          Der Hinduismus ist dagegen bei der Linken kaum ein Thema.

          Jüdisch-christliche Tradition? Davon wissen die meisten Deutschen so gut wie nichts. Deutsch-israelische Freundschaft vielleicht. (Abgesehen davon gibt es auch eine christliche Tradition der Abgrenzung vom Judentum.)

          Worauf sollten die Linken neidisch sein? Auf sich selbst, weil sie Bestandteil der sekularen Moderne sind?

          Und wenn schon die sekulare Moderne eine Errungenschaft der christlich-jüdischen Tradition ist, warum nicht auch eine umfassende Religionskritik?

          Wobei Religionskritik in der Linken eh keine große Bedeutung hat. Als Privatsache ist Religion mehr oder weniger akzeptiert, auch Christentum.

          • „Die Kritik am Christentum lässt sich einfacher erklären als durch verkappten Antisemitismus. Das ist einfach Virtue Signalling. So eine Art Buße für die kolonialistische Vergangenheit des Abendlands.“

            Ja, natürlich ist das eine einfachere und damit auch einleuchtendere Erklärung. Sie bleibt mMn halt nur zu oberflächlich.

            „Der Hinduismus ist dagegen bei der Linken kaum ein Thema.“

            Das war mal ganz gross in Mode, bei den Vorläufern der progressiven Linken, bei den Hippies und Alternativen. Und das ist vollkommen eingeflossen. Die ganze Linie mit dem Vegetarismus, ja die Idee der mystische Welteinheitsbewusstseins (die die Grundlage in der ganzen Klimawandel-Religiösität ist) stammt nicht zuletzt aus dem Hinduismus. Heute hält man noch noch den Daila Lama hoch als den Hindiusmus. Man hat wohl erfolgreich genug religiös appropiiert 😀

            „Jüdisch-christliche Tradition? Davon wissen die meisten Deutschen so gut wie nichts.“

            Weil das zu selbstverständlich ist. Daher wird das nicht wahrgenommen – vgl das an Renton geschriebene.

            „Worauf sollten die Linken neidisch sein? Auf sich selbst, weil sie Bestandteil der sekularen Moderne sind?“

            Es ist der Neid der Besitzlosen, die gerne den Besitz hätten und über ihn herrschen wollen. Die alternative Linke hat ihre zusammengeklaubte Weltanschauung (Fundament ist Naturreligiösität, Hinduismus), dann die darauf aufgepropfte Rationalität (die jetzt vollkommen durch Glaubensinhalte ersetzt wird) und will die verhasste Tradition über Bord werfen, um uneingeschränkt herrschen zu können. Das führt praktisch zwangsläufig in den Antisemitismus, wie bei jeder politischen revolutionären Bewegung. Deshalb aussert sich der Antisemitismus sich als Verschwörungs-Proporz: man kommt ja nicht herum, den grundlegenden Einfluss auf die eigene Kultur anzuerkennen und den verarbeitet und tut man derart ab. Der Feminismus macht etwas ganz Ähnliches: hier ist es das allmächtig-heimtückisch verdeckt operierende Patriarchat als Weltverschwörung.

          • „Die alternative Linke […] will […] uneingeschränkt herrschen können. Das führt praktisch zwangsläufig in den Antisemitismus.“

            Wieso? Beherrschen die Juden die Welt etwa bereits? 😉

          • @Alex:

            >>„Jüdisch-christliche Tradition? Davon wissen die meisten Deutschen so gut wie nichts.“

            Weil das zu selbstverständlich ist. Daher wird das nicht wahrgenommen – vgl das an Renton geschriebene.<<

            Hör mal, dann KANN es kein Antisemitismus sein. Antisemitismus ist, einen Juden (oder einen, den man für einen Juden hält) wegen seinem (evtl. nur vermeintlichen) Judensein abzuwerten und(!) dementsprechend schlecht zu behandeln (direkt oder indirekt). Antisemitismus ist (wie anderweitiger Rassismus oder auch Sexismus) eine geistige Einstellung, die zu entsprechendem Verhalten führt; ist keine in jedem Fall von außen feststellbare Tat(sache), sondern eine "subjektive" (sie hängt eben von dem Subjekt-Innern ab, was nun mal für andere nicht erkennbar ist, wenn das Subjekt sich nicht gerade – tatsächlich (s.o.) – antisemitisch äußert). Wenn du dies negierst, musst du selbst von einem (von dir ggü. Linken gerne als Konzept unterstellten) unbewussten Informations-/Bewusstseinsfeld ausgehen, das hier in diesem Fall die Person dazu veranlasst, so zu agieren, dass sie gegen Juden aufgrund ihres Judenseins agiert, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass sie dies tut, weil sie nur "unterbewusst weiß", dass es ihrem un(ter)bewussten Ziel antisemitischen Agierens dient, davon auszugehen, dass die abendländische Tradition nicht (hauptsächlich) jüdisch-christlich – sondern z.B. nur christlich – (geprägt) sei.

            Wenn man nicht mal weiß, dass die Tradition jüdisch-christlich ist (wenn sie es denn ist), kann man auch nicht antisemitisch sein, wenn man sie – unter Anwendung von Doppelstandard – abwertet.

            Es ist einfach lächerlich, wo du überall immer direkt Antisemitismus zu erkennen glaubst. Es scheint dir geradezu wichtig zu sein, dass alles antisemitisch sei. Wirklich, das ist ja wie bei den Feministen!
            Bzgl. der Fälle, wo möglicherweise Antisemitismus vorliegen könnte:
            Ist es so schlimm, nicht zu wissen, ob etwas, das möglicherweise antisemitisch motiviert sein könnte, dies dann auch ist? Es kommt mir so vor, dass du (da) keine Ungewissheit aushalten kannst und daher (da) zu solchen irrationalen Schlüssen kommst. (Falls du selbst Jude wärst, würde ich diesbezüglich dann schon von leichter Paranoia bei dir sprechen. Einer der Gründe für die Entstehung einer solchen ist übrigens ein tiefes/generelles/grundlegendes, psychisch abzuwehrendes Minderwertigkeitsgefühl, sodass die Person zwecks Kompensation nach besonderer (sekundär-)narzisstischer Zufuhr verlangt und das tiefe/generelle/grundlegende Minderwertigkeitsgefühl durch die Paranoia, wo man nun eine besondere Wichtigkeit für jemanden oder für eine Gruppe, von dem bzw. der man glaubt, dass er bzw. sie einen verfolgt, erfährt, versucht wird zu kompensieren/verdecken.)

            (Das, was du an Renton schriebst, hat übrigens nichts mit der oben zitierten Aussage von FS zu tun; es bestätigt auch nicht, was du hier gesagt hast.)

    • Mal ne technische Frage, die mich schon länger umtreibt: Warum sind die kurzen Cips oft von so unterirdischer Qualität?
      Wird das so hart kompromiert, dass lauter fiese Artefakte entstehen? Aber wenn ja: Warum werden dann noch animierte GIFs genutzt, obwohl das Format diesbezüglich ineffizient ist?

  20. „The woke don’t think which idea wins is a matter of which IDEAS are TRUE.
    The woke think that which idea wins is a matter of WHO has POWER.“

    „…And since wokies think that if a racist idea gets spoken it might infect someone and cause that person to commit murder you get a bunch of stuff like this…“

    „…The woke think the proper way to engage with an idea that they do not agree with is to use social power to ensure that their idea wins by imposing social consequences of anyone who dares to speak for a view the woke don’t agree with….“

  21. „White Privilege“
    :
    Was ist unsere Schuld?
    Privilegierte Weiße sind in die Ungerechtigkeit und die Zerstörung der Welt tief verstrickt. Auch wenn sie weder Täter noch Opfer sind.
    Von Elisabeth von Thadden

    [..]

    Minneapolis: Die Tötung des Schwarzen George Floyd durch einen weißen Polizisten ließ die Diskussion um strukturellen Rassismus und also die Mitschuld all derer in der westlichen Welt neu entbrennen, die von der Diskriminierung seit Jahrhunderten profitierten, mehr oder weniger stillschweigend. Die Erregung griff schnell nach Europa über und umfasste alsbald dessen Rolle in der Geschichte des Sklavenhandels und die koloniale Gewalt – ein Thema, das in der noch frischen Debatte um den Kameruner Historiker Achille Mbembe die Geister ohnehin auf Trab hält.

    [..]

    Für all die, die weder Täter noch Opfer noch Mitläufer sind, bietet Rothberg den Begriff des verstrickten Subjekts an, den er als Beitrag zur kritischen Theorie der Gesellschaft begreift: Als verstrickt gelten ihm all jene, die in Machtverhältnissen wohnen, in die sie hineingeboren wurden. Zu deren Ungerechtigkeit sie durch ihr tägliches Handeln beitragen und von denen sie profitieren, ohne dass sie sich wirklich individuell schuldig machten.“

    https://www.zeit.de/2020/29/white-privilege-george-floyd-immanuel-kant-toennies-arbeitsbedingungen

    Ja-ja, wir Weißen sind alle Schuld. Einfach nur dadurch das wird leben, laden wir schon Schuld auf uns.

    Wenn von Thadden das Bedürfnis hat ihre Sünden zu beichten und auf Vergebung zu hoffen, dann sollte sie vielleicht nicht alle anderen mit ihrer Hautfarbe für ihre Sünden in Haftung nehmen.
    Die ganze Welt könnte ja auch die Handelsbeziehung mit Europa abbrechen, höhere Preise verlangen, aufhören Industrieabfällen in ihre Flüsse zu leiten, aber irgendwie scheint das nicht zu gehen. Sie können in der Vorstellung Linker nicht eigenmächtig agieren. Über allem liegt die Hand des bösen weißen Mannes.

    Das ist auch gut. Eine Überschrift, die wohl in den aller meisten Fällen genau so mit getauschten Geschlechter stattfindet, nur da würde man die Überschrift niemals so formulieren. Frauen machen ja schließlich die ganz unbezahlte Arbeit. Leider hinter einer Bezahlschranke.

    Früher habe ich ZON noch öfters gelesen. Da ist mittlerweile soviel Propaganda eingearbeitet, ay karamba.

    • „Begriff des verstrickten Subjekts“

      Das ist mystischer Irrationalismus. Jahrzehntelanges Gewöhnen an jeden irrationalen Quatsch, an jeden Aberglauben, hat diese Leute empfänglich gemacht, das jetzt auch zu glauben.

    • Sich einfach eine Glatze wachsen lassen und man hat automatisch ein Problem weniger im Leben. :^)

      Wie sagt man so schön: It’s better being bald than having no hair at all.

  22. … Hinter diesen Debatten erscheint aber nach unserer Ansicht eine noch grundlegendere Frage: wer in Deutschland überhaupt als berechtigt anerkannt wird, öffentlich über das koloniale, rassistische und antisemitische Erbe Deutschlands zu sprechen.

    Natürlich wollen diese Rassisten, dass nur „Poc“ darüber öffentlich sprechen können, was denn sonst?!

    Perfides Ablenkungsmanöver

    Ist die Überschrift des Artikels und genau das, was den ganzen demagogisch-verlogenen Artikel der „Zeit“ auszeichnet. Natürlich unterstellt man den anderen, was man selbst macht, wie immer bei den irrationalistischen Pseudo-Linken aus der Tradition des Edward Said und seinen Acolyten (wie zB Judith Butler).

    Wir gehen davon aus, dass in Deutschland der Vorwurf des Antisemitismus zu einem Instrument geworden ist, um linke und marginalisierte Positionen, gerade wenn sie von People of Color, Juden, Afrikanern, Muslimen, Nichtdeutschen und gerade auch Frauen vertreten werden, zum Schweigen zu bringen.

    Bravo, ganz genauso argumentieren Neonazis. Und dann noch der Klassiker: die Juden wären selbst schuld am Antisemitismus, in besonders prätentiöser Form:

    Wie der Philosoph Omri Boehm geltend gemacht hat, wird ein Beharren auf den Tabus der deutschen Gesellschaft, über Israel als jüdischen Staat zu diskutieren, den Antisemitismus auf allen Seiten weiter wachsen lassen.

    Das hier ist natürlich sehr wahr:

    Tatsächlich würde das Verständnis, dass der gegenwärtige Antisemitismus und Rassismus verwandte und miteinander verbundene Phänomene sind, die demokratischen Prinzipien und den Pluralismus in Deutschland stärken.

    Der Antisemitismus und den Rassismus der Linken, der wäre tatsächlich zu entdecken. Er sitzt mitten in der Regierung, instututionalisiert und gepäppelt. Ganz ähnlich wie das rechte Pendant vor hundert Jahren.

    https://www.zeit.de/kultur/2020-07/antisemitismus-debatte-holocaust-deutschland-rassismus-kolonialismus-diskriminierung-10nach8/komplettansicht

    • wer in Deutschland überhaupt als berechtigt anerkannt wird, öffentlich über das koloniale, rassistische und antisemitische Erbe Deutschlands zu sprechen.

      Mannomann! Das kann man keinem jungen Menschen mehr vermitteln. Sagst du was, bist du übergriffig, weil nicht berechtigt; sagst du nichts, bist du Gewalttäter a la „Silence is Violence“.

      Da hilft nur noch sich aufzulösen – in der Männerhöhle mit ner Flasche Whiskey..

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