CDU und SPD einigen sich auf die Gründung einer Gleichstellungsstiftung

Eine Meldung, die aus meiner Sicht nichts gutes erahnen lässt:

SPD und Union haben sie sich darauf verständigt, bis Ende des Jahres eine Stiftung einzurichten, die Gleichstellung fördert. Sie soll das Thema in allen Lebensbereichen voranbringen. „Gerade in der aktuellen Krise nehmen wir alle einige Gleichstellungsdefizite wahr, welche einer dringenden Aufarbeitung bedürfen“, sagten die SPD-Fachpolitiker Sönke Rix und Josephine Ortleb. Die Stiftung solle Informationen bereitstellen, Gleichstellung in der Praxis stärken und innovative Ansätze entwickeln. Die Unionsabgeordnete Silvia Breher (CDU) sagte, Gleichstellung sei eine „elementare Voraussetzung“, damit Frauen in allen Bereichen tatsächlich dieselben Chancen bekämen wie Männer.

Die Stiftung ist Teil der Gleichstellungsstrategie der Regierung. Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD verabredet, „strukturelle Hemmnisse“ für die Gleichstellung abzubauen und dafür eine ressortübergreifende Strategie zu entwickeln, die mit einem Aktionsplan umgesetzt werden soll. Federführend ist Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die die Strategie im Bundeskabinett vorlegte.

Zwischen den Bundesministerien wird derzeit auch eine Regelung abgestimmt, durch die sich der Frauenanteil in Vorständen erhöhen soll. Giffey hat vorgeschlagen, dass in Vorständen mit mindestens vier Mitgliedern künftig mindestens eine Frau vertreten sein soll. Wenn in einem Vorstand, der bisher nur aus Männern besteht, ein Platz frei wird, soll demnach eine Frau nachrücken. Die bestehende, bereits verbindliche 30-Prozent-Quote für Aufsichtsräte will Giffey so ausweiten, dass sie statt wie bisher in 105 Unternehmen in 600 Unternehmen gelten würde. Aus der Wirtschaft gibt es teils energischen Widerstand dagegen.

Seit 2016 müssen Firmen ab einer bestimmten Größe – in der Regel ab 2.000 Beschäftigten – frei werdende Aufsichtsratsposten mit Frauen neu besetzen, bis mindestens ein Anteil von 30 Prozent erreicht ist. Für rund 4.000 weitere Firmen sieht das Gesetz vor, dass sie sich selbst Zielgrößen im Vorstand und in anderen Führungsgremien geben.

Eine Gleichstellungsstiftung wird vermutlich so etwas wie die Amadeu Antonio Stiftung oder die Anti-Hate-Speech Aktionen:
Mit intersektionalen Feministen besetzt wird man die übliche Propaganda verbreiten.

Aus meiner Sicht lässt das nichts gutes erahnen.