USA und Deutschland: Stärke der intersektionalen Theorien

Ich würde einen Vergleich USA und Deutschland bzw Europa interessant finden in Bezug auf die „Stärke“ der intersektionalen Theorien.

Auch wenn Deutschland fahrt aufnimmt scheinen sie mir in den USA noch weit aus gefährlicher zu sein als hier.
Ich würde als Faktoren nennen:

  • Die „Rassenfrage“ ist in den USA ein ganz zentrales Thema und die schwarze Bevölkerung hat eine deutlichere „Wählermacht“ als in Deutschland. Dazu kommt, dass man dort mit der Sklaverei erhebliche deutlichere Schuld auf sich geladen hat auf die man sich berufen kann. Das gibt eine deutlichere „Keimzelle“ für eine Förderung von „Gleichheitsbeauftragten“.
  • Die Universitäten sind dort weitaus eher radikalisiert, man nehme nur sowohl die Problematik der Anteile von Schwarzen an den Universitäten und die „Rape Culture“-Panik an den Universitäten. Das mag auch daran liegen, dass man dort ganz andere Zulassungsvoraussetzungen hat, da es kostenpflichtige Unis sind, die quasi privat sind und es weitaus eher Eliteuniversitäten gibt als in Deutschland mit seiner freien Bildung.
  • Das amerikanische Diskriminierungsrecht mit seinen Punitive Damages macht es für amerikanische Arbeitgeber auch interessanter sich zu Maßnahmen zu bekennen und diese zu bezahlen, die deutlich machen, dass sie etwas gegen Sexismus und Rassismus gemacht haben. Das wiederum spült Geld in die Kassen der „Grievance Industrie“.

Welche Faktoren würdet ihr sehen?