100 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 132 (04.0.2017)

  1. „The problem we’re facing isn’t toxic masculinity; it’s that masculinity is toxic. It’s time we questioned even its most subtle manifestations.“

    http://www.independent.co.uk/voices/stephen-paddock-las-vegas-mass-shooting-guns-toxic-masculinity-a7981011.html

  2. Bin dank Sargon über diesen Artikel gestolpert:
    https://www.vice.com/sv/article/3bj5yv/youre-single-because-there-arent-enough-men-253

    Ich finde es interessant, wie auf Biegen und Brechen versucht wird die Situation schön zureden. Der Fakt ist, doch irgendwas ist in unserer Gesellschaft massiv schief gelaufen. Es gibt für studierende Männer wie mich keinen Grund sich in den Zwanzigern zu binden. Für Frauen läuft dann die Zeit davon. Das Ergebnis: Hochkonjunktur für Katzenzüchter.

    • Bis du eine Frau triffst, von der du den Eindruck hast, sie nicht nur bereit ist, sondern sich auch darauf freut, den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit an Kinder und Mann abzutreten, gibt es auch in den 30ern keinen Grund sich zu binden.

      Zwischen 25 und 35 haben Männer die Phase, die Frauen zwischen 16 und 25 haben.
      Schade, dass das einem keiner am Anfang der Pubertät erklärt.

    • Every guy she goes out with is an asshole; she consistently dates „below“ her league“

      „How could a man of that age be so cavalier about casting aside such an amazing woman? And why do we all have similar stories of incredible female friends trapped for years in dating hell? Why are there so many great single women? “

      Der ganze Artikel läuft mal wieder darauf hinaus das Frauen Geld ungeheuer wichtig ist.

      „What are some of the things women can do to increase their likelihood of finding a partner, other than considering working-class guys?“

      Einen Mann der weniger verdient, kommt einfach nicht in Frage. Tja, wenn der Mann nämlich weniger verdient, ist es logisch das er zu Hause bleibt, wenn Kinder kommen und er dann das Sorgerecht bekommt, falls es eine Trennung gibt und in den USA würde dann auch ihm das gemeinsame Haus zufallen – warum nur wollen Frauen keinen Mann der weniger verdient.

      „I’m making a quantitative argument not a qualitative argument. I don’t know if these [tech] guys are good guys or whether—I don’t know if they can carry on a conversation or not.

      They can’t.“

      Kauft euch gleich ein Katze und eine Familienpackung Batterien. Warum sollte man mit solchen Frauen seine Zeit verschwenden?

      „Why are more women graduating from college than men?
      Obviously, if we’d had this conversation 40 years ago, this conversation would have looked different. There would have been a lot more [college-educated] men than women. Once upon a time, colleges were discriminating blatantly against female applicants, thinking they only went to college to get their Mrs. degrees. High schools did a particularly wretched job when it came to teaching girls in math and sciences. So there are a whole host of reasons why girls underperformed in high school and were discriminated against when it came to college applications, but Title IX leveled the playing field.“

      Eine Regelung die Männern die Verteidigung nimmt, bei der sein Name sofort öffentlich gemacht wird und ihrer geheim bleibt, wo er Gerechtigkeit erfahren soll durch ein Gericht das von vornherein sagt das es auch der Seite der Frau ist, hat dafür gesorgt das Frauen und Männer auf dem gleichen Level spielen? Die würde auch behaupten das wenn eine Frau einem Mann eine Knarre an den Kopf hält während er gefesselt ist, besteht Chancengleichheit…

  3. „Die weibliche Stimme ist in Deutschland im Durchschnitt nicht mehr eine ganze Oktave höher als die männliche Stimme, sondern nur noch eine Quinte – eine Entwicklung, die im Laufe der vergangenen 20 Jahre passiert ist. … Auch Michael Fuchs, Leiter der Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie an der Uni-Klinik Leipzig, glaubt, dass die Stimme der Frauen aus psychologischen und sozio-kulturellen Gründen tiefer geworden ist. … Andere Gründe für die tieferen Frauenstimmen konnten die Forscher ausschließen. Eine Vergrößerung des Kehlkopfes durch hormonelle Veränderungen wäre denkbar gewesen. Oder eine Veränderung der Stimmbänder. Das können sie durch ihre Untersuchungen alles verneinen. … Wie tief sie ist, also wo das Normallevel der weiblichen Stimme liegt, unterscheidet sich sogar von Land zu Land. Das haben Wissenschaftler an der TU Berlin 2013 herausgefunden. Demnach sprechen zum Beispiel Norwegerinnen tiefer als Britinnen oder Italienerinnen. Und auch sie sagen: Wahrscheinlich liegt das daran, dass skandinavische Frauen emanzipierter sind.“

    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenstimmen-emanzipation-ist-hoerbar

      • Das würde eine bewusste Verstellung der Stimme erfordern. Kannst du dir das vorstellen? Und hätten dann nicht Männer ein noch viel größeres Interesse daran? Tiefe Stimmen bei Männern gelten für Frauen als sexy, trotzdem habe ich keinen brummenden Bass wie Obama und verstelle mich auch nicht. Das wäre viel zu anstrengend, nicht durchzuhalten und klänge auch komisch.

        • Nachtrag: was ich mir vorstellen kann: der Sendlmeier (siehe mein anderes Posting) forscht auch über „emotionale Betonung“ der Sprache. Gut möglich, dass Frauen mehr piepsen, wenn sie hysterisch werden oder ihrer Stimme mehr Nachdruck verleihen wollen. Vielleicht ist das in Europa weniger nötig. Aber das ist auch schon tief im Bereich der Spekulationen, dazu bräuchte man die Daten…

          • „Gut möglich, dass Frauen mehr piepsen, wenn sie hysterisch werden oder ihrer Stimme mehr Nachdruck verleihen wollen.“

            Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Stimmlage von Frauen tatsächlich geändert hat. Alles andere wäre eher verwunderlich.
            Die Stimme ist – wie alle anderen körperlichen Attribute – Teil des Produkts „Frau“. Und wenn der Markt die taffe selbstbewusste Frau verlangt, dann passt sie sich auch stimmlich den Forderungen – in den ihr biologisch zur Verfügung stehenden Grenzen – an.
            Ich erinnere mich noch an die 60er, als eine hohe, kindliche Stimme von Frauen anscheinend das männliche Ego besonders streichelte. Entsprechend höher war auch logischerweise die Stimmlage.

            Was aber eben auch heißt, dass unter entsprechend geänderter Mode die Stimmlage wieder steigen könnte.

          • @Carnofis:

            „wenn der Markt die taffe selbstbewusste Frau verlangt, dann passt sie sich auch stimmlich den Forderungen – in den ihr biologisch zur Verfügung stehenden Grenzen – an.“

            Das wäre zu klären. Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass die das ständig bewusst praktizieren. Wenn dann müsste es unterbewusst oder über bestimmte Sprachtechniken (andere Betonung etc.) stattfinden.

            Falls es überhaupt so ist, dazu bräuchte man wiederum seriöse historische Daten zum Vergleich, was bei Audiodaten gar nicht so einfach ist (versuch mal eine hochwertige Musikaufnahme aus den 50igern zu bekommen, vielleicht noch aus dem Ausland…). Filme kann man dazu auch nur bedingt verwenden, weil die eben keinen Querschnitt repräsentieren, sondern immer nur die aktuelle Mode.

            Auch müsste man prüfen, ob Frauen mit tieferer Stimme wirklich attraktiver wirken, ich bezweifle das. Kindchenschema ist hoch im Kurs, eine tiefe Stimme würde dem widersprechen.

            Last not least, sind es m.W. zuallererst die Frauen, die selektieren. auch welche mit ausgesprochener Piepsstimme pflanzen sich locker fort, wenn ansonsten alles passt…

          • „Wenn dann müsste es unterbewusst oder über bestimmte Sprachtechniken (andere Betonung etc.) stattfinden.“

            Und

            „Auch müsste man prüfen, ob Frauen mit tieferer Stimme wirklich attraktiver wirken, ich bezweifle das. Kindchenschema ist hoch im Kurs, eine tiefe Stimme würde dem widersprechen.“

            Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf.
            Nicht die tiefe Stimme ist unnatürlich, sondern die hohe.
            Und eine tiefe Frauenstimme ist immer noch weit von einer männlichen Stimme entfernt.
            Ich empfinde eher die hohen, schrillen Frauenstimmen als unangenehm und durchdringend.
            Irgendwie verbinde ich damit eine Art Nötigung, bei der ich zu etwas gedrängt werden soll, was ich freiwillig nicht tun will.

          • @Carnofis

            „Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf.
            Nicht die tiefe Stimme ist unnatürlich, sondern die hohe.“

            Ich äußere Zweifel und bestehe auf Nachforschung und Belege und du behauptest und belehrst mich. Definiere einfach mal „unnatürlich“, um den Quatsch selbst zu erkennen, den du äußerst.

            „Und eine tiefe Frauenstimme ist immer noch weit von einer männlichen Stimme entfernt.“

            Eine Nonsensaussage, wenn man gar keine Statistik und keine Studienergebnisse hat. Eine Aussage die allein auf deiner subjektiven Wahrnehmung beruht und die zudem die Überlappung der Glockenkurven außer acht lässt (lassen muss, weil wir ja keine haben).

            „Ich empfinde eher die hohen, schrillen Frauenstimmen als unangenehm und durchdringend.“
            Irgendwie verbinde ich damit eine Art Nötigung, bei der ich zu etwas gedrängt werden soll, was ich freiwillig nicht tun will.“

            Das hängt ja wohl sehr davon ab, was diese Stimme macht, ob sie singt, lacht, plaudert etc. ob sie schrill ist, mit kreischenden Obertönen oder harmonisch.

            Wir müssen diese Diskussion nicht führen, weil wir keine belastbaren Daten haben. Das herumspekulieren überlasse ich diesmal anderen. Es ist ziemlich viel plausibel und denkbar und immer auch das Gegenteil, daher: sinnlos. Keine Lust, kein Wissensgewinn, nur Zeitverschwendung.

    • Ahh, ich habe sie gefunden:
      https://www.kw.tu-berlin.de/menue/publikationen/
      „Sendlmeier, W. F. (2013): „Voice-Emotion-Personality“. In: D. Zakharine/N. Meise (eds.), Electrified Voices: 31-47. Medial, Socio-Historical and Cultural Aspects of Voice Transfer. V&R unipress, Göttingen“

      Sendlmeier wird in diversen reißerischen Artikeln zum besagten Thema erwähnt und 2013 scheint er nur diese eine Studie veröffentlicht zu haben.

      Erwartungsgemäß ist sie nicht verlinkt, so dass man sich selbst einen Eindruck machen könnte, über Umfang und Seriosität. Offensichtlich geht es um Stimmenübertragung (Telefon?) und vermutlich hat er da Unterschiede aufgetan.

      Interessant wäre, ob er wirklich historische Werte zum Vergleich hat.

      Ein echter Wissenschaftler würde davor warnen, diese Daten vorschnell zu interpretieren, da über die Gründe offenbar keinerlei Studien geführt wurden. Liegt es am Klima? Daran, dass europäische Frauen auf „männlicher“ selektiert wurden? Daran, dass sie mehr rauchen? Haben sie einen höheren Testosteronspiegel, der sie tiefer sprechen lässt und mehr Emanzipation einfordern oder führt (wie auch immer) Emanzipation zu tieferer Stimme? Verstellen die ihre Stimme bewusst oder unbewusst oder liegt es gar an der Körpergröße (größerer Hals, größere Stimmbänder, größerer Resonanzraum?) im Vergleich zu z.B. Asiatinnen? Und wie ist es bei Männern?

      Wir wissen es nicht, falls es überhaupt so ist. Aber das kümmert engagierte genderstudies-Weibchen aus den Lügenmedien natürlich nicht, einen bestimmten Zusammenhang zu suggerieren…

      Was auch immer der Nutzen daraus sein soll. Volle Emanzipation und den Frauen wächst auch noch ein ordentlicher Damenbart? Dazu wird es hoffentlich nicht kommen, daran könnte ich mich nicht gewöhnen…

    • Endlich gibt es dazu auch wissenschaftliche Untersuchungen. Mir war das aufgefallen, als ich vor ein paar Monaten Fahrenheit 451 sah und mir schmerzlich bewusst wurde, dass es keine Frauen mehr gibt, die sprechen können wie die Sprecherin des Vorspanns.
      Eine Woche danach stand ich dann beim Take-Away Chinesen hinter einer jungen Frau Anfang 20, sehr gutaussehend und mit einer fantastischen Figur. Ich war quasi verliebt. Aber dann machte sie den Mund auf und sprach mit so einem typisch männlichen gelangweilten Bass ohne jede Modulation. Das hat alles kaputt gemacht. Nicht ganz so schlimm, als wenn sie eine Transe mit Schwanz in der Hose gewesen wäre, aber viel fehlte nicht mehr.

      Also Mädels: Das ist kein guter Weg. Die Anziehung zwischen den Geschlechtern basiert auf der Unterschiedlichkeit.

    • @Semikolon

      Ich hab mir das
      https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/frauenstimmen-emanzipation-ist-hoerbar
      aus reiner Neugier angeschaut.
      Es ist natürlich eine Mischung aus QUATSCH und unwissenschaftlich-genderistischem FAKE.

      Zunächst einmal beginnt der Artikel suggestiv (und ich hasse das):
      „In den 50ern war das Rollenbild der Frau klar: Sie sollte sich fügen. So erklärt sich die Sprechtrainerin Birgitta Schaub das Phänomen, das Leipziger Forscher bei einer Studie entdeckt haben.“

      Hier geht vorgeblich um einen Zeitraum von *SECHZIG Jahren*, in dem zunächst ein konservatives Rollenbild der Frau vorgeherrscht hat, welches wiederum Auswirkungen auf die durchschnittliche Tonhöhe der Frauen gehabt haben soll.
      Dieser Zeitraum wird jedoch nur *suggestiv* benannt, denn *gemessen* wurde in diesem Intervall *nicht* – lies ganz genau:

      „Die weibliche Stimme ist in Deutschland im Durchschnitt nicht mehr eine ganze Oktave höher als die männliche Stimme, sondern nur noch eine Quinte – eine Entwicklung, die im Laufe *der vergangenen 20 Jahre* passiert ist.“

      Hier geht es ergo um einen Zeitraum von *ZWANZIG Jahren*, wonach also – man muss zur Behauptung des Artikelanfangs zurück – ein *konservatives Rollenbild* der Frau im Jahr *1997* vorgeherrscht hat.
      Echt? Das willst du glauben? Der Konservativismus Ende der 90er, als rot-grün (nämlich 1998) sich anschickte Kohl zu beerben?

      Die „Forscher“ dazu: „Die Emanzipation ist hörbar“, nämlich zwischen dem sich ändernden weiblichen Rollenbild von *1997* bis zum emanzipierten 2017, welches wiederum Auswirkungen auf die durchschnittliche Tonhöhe der Frauen im Jahr 2017 gehabt haben soll.

      Sie glauuuuuuuuuben ,“dass die Stimme der Frauen aus psychologischen und sozio-kulturellen Gründen tiefer geworden ist. Frau und Mann sind heute gleichberechtigter als noch in den 50er Jahren. Die weibliche Stimme spiegelt diese Veränderung.“
      Wie gesagt: Das haben sie aber gar nicht gemessen – sondern *suggerieren* es nur.

      „Andere Gründe für die tieferen Frauenstimmen konnten die Forscher ausschließen. Eine Vergrößerung des Kehlkopfes durch hormonelle Veränderungen wäre denkbar gewesen. Oder eine Veränderung der Stimmbänder. Das können sie durch ihre Untersuchungen alles verneinen.“

      Es wäre spaßig zu erfahren, ob diese Flachpfeifen den „säkularen Trend“ (ST) verneinen können, wonach „Für die Mehrzahl der europäischen Staaten gilt, dass die Körperhöhe der Nachkommen im Vergleich mit geschlechtsgleichen Elternteilen zunimmt. In den meisten europäischen Ländern nahm die Größe von 1880 bis 1980 um etwa 1,5 cm/Dekade während der Kindheit, um etwa 2,5 cm/Dekade während der Jugend und um 1 bis 2 cm/Dekade für die Erwachsenengröße zu.“
      https://www.aerzteblatt.de/archiv/64878/Groessenentwicklung-und-Pubertaet-bei-deutschen-Kindern
      Pro Dekade – das sind 10 Jahre.

      Ergo: „Im Jahr 2009 waren erwachsene Männer im Durchschnitt 1,78 Meter groß und 83,9 Kilogramm schwer. Frauen waren 1,65 Meter groß und 68,3 Kilogramm schwer.
      Die *junge Generation ist im Durchschnitt größer als die ältere*. Während 20 bis unter 25-Jährige Männer im Jahr 2009 im Durchschnitt 1,80 Meter und Frauen 1,67 Meter groß waren, lagen die Werte bei den über 65-Jährigen bei 1,74 Meter bzw. 1,63 Meter.“
      https://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/nach_themen/ges/kurz/Gewicht.pdf (S.5)

      Weiter: „Seit 1994 (Anm.: der Artikel ist von 2009) ist die Durchschnittsfrau um 0,9 Zentimeter auf 1,658 Meter gewachsen. Ihr Brustumfang hat um 2,3 auf 98,7 Zentimeter zugelegt, der Hüftumfang um 1,8 auf 102,9 Zentimeter. Die Zunahme an der Taille um 4,1 auf 84,9 Zentimeter entspricht laut Seidl sogar „mehr als einer Konfektionsgröße“.“
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/deutsche-frisch-vermessen-mehr-brust-mehr-taille-mehr-huefte-1782257.html

      Selbstverständlich hat sich der Rest der Anatomie (Kehlkopf und Stimmbänder) diesem Größenwachstum von durchschnittlich 1,63 m auf 1,67 m in Köperhöhe (und Breite) angepasst.
      Die nächste Behauptung ist demzufolge wenig verwunderlich: „Die weibliche Stimme ist in Deutschland im Durchschnitt nicht mehr eine ganze Oktave höher als die männliche Stimme, sondern nur noch eine Quinte“ – also von 100% Differenz Tonhöhe in Hz zu 65% Unterschied.
      Wenn man es so ausdrückt, hört es sich entschieden weniger spektakulär emanzipiert an, nicht wahr?!

      Zurück zur „Wissenschaft“: „Demnach sprechen zum Beispiel Norwegerinnen tiefer als Britinnen oder Italienerinnen. Und auch sie sagen: Wahrscheinlich liegt das daran, dass skandinavische Frauen emanzipierter sind.“
      Oooooooder daran, dass in Norwegen die Frauen durchschnittlich 1,68 m groß, die Britinnen 1,64 m und die Italienerinnen 1,62 m sind.
      Es ist erstens irre, wie die sogenannte „Anatomie“ und die MESSBARE „KörperHÖHE“ exakt zu meinen Vermutungen passt.
      https://www.laenderdaten.info/durchschnittliche-koerpergroessen.php
      Zweitens brauche ich deshalb keine halbgaren Vermutungen über kulturelle o.ä. Einflüsse anzustellen, sondern kann drittens die These äußern, dass niederländische Frauen (Durchschnitt 1,70 m) NOCH „emanzipierter“ – gemessen in Hz der Sprechstimme – als norwegische Frauen sein werden.
      MEINE Vermutung, These und Prognose kann man allerdings testen, messen und ggf. falsifizieren, die Behauptung, die Veränderung erfolgte aus „psychologischen und sozio-kulturellen Gründen“ nicht.
      Ich bin ausgesprochen genervt von einer „Wissenschaft“, die genderistischen Klamauk veranstaltet und das Publikum per Suggestion täuschen will.
      Das ist Gegenaufklärung.

      Aber hier muss ich auch mal streng werden mit euch Frauen.
      Wenn ihr nicht umgehend eure internalisierte Emanzipationsfeindlichkeit ablegt und wachst – ich gebe euch 10 Jahre Zeit für die Erreichung einer durchschnittlichen Mindestgröße von 1,72 m – werden andere Saiten aufgezogen.
      Dann muss eben zu hormonellen Mittel und zur Streckbank gegriffen werden, denn es ist inakzeptabel, wie ihr hinter meinen hochgesteckten Zielen für die Emanzipation zurückbleibt!
      Strengt euch individuell und kollektiv an, eure Kindchenschema und eure Kleinwüchsigkeit zu überwinden oder es wird unangenehm!!!

      Immer im Dienst für Wissen, Fortschritt und wahre Emanzipation
      Subcomandante crumar
      (Organisation MGTOW)

      • crumar,

        gute Erwiderung. Ich würde den dlf Beitrag auch eher als Emo-Propaganda einordnen und nicht als sachliche Berichterstattung.

        Vermutlich gedacht für das Morgenradio welches die powerfrau auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehend konsumiert. Und mit dem ihre Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle weggetuscht werden soll.

        Passt aber auch fürs Vormittagsprogramm, welches dem Heimchen die Langeweile zwischen zwei Whatsapp Nachrichten vertreiben soll während der Geschirrspüler läuft und der Saugroboter den Perserteppich von langen blonden Haaren befreit…

        Frauen Honig ums Maul schmieren funktioniert immer 😉

      • „Immer im Dienst für Wissen, Fortschritt und wahre Emanzipation
        Subcomandante crumar

        Das gibt wieder ein – ach was, zwei – Sternchen im Fleißheftchen 😀

        Intuitiv hätte ichgesagt, dass schon meine Klassenkameradinnen in den 70ern die hohe Jammerstimme ihrer älteren Schwestern und jungen Mütter abgelegt hatten, aber Deine Argumente sind erschlagend logisch.
        Watt’n Glück, dass ich keine Feministin bin. Ich hätte schon beim Verfolgen des Blogs ständig Angst, so zerlegt zu werden 😀

      • Ich hab noch ein Interview mit dem (u.a.) erwähnten Michael Fuchs (Professor für Phoniatrie und Pädaudiologie an der Universität Leipzig) rausgesucht, Auszug:

        „Herr Professor Fuchs, Sie haben gerade eine große Studie zur Stimme abgeschlossen. Was ist dabei herausgekommen?

        Deutsche Frauen sprechen heute deutlich tiefer als vor 20 Jahren. Das hat eine Messung bei 2 472 Leipziger Bürgern ergeben. Männer sprechen normalerweise durchschnittlich auf einer Frequenz von 110 Hertz, bei Frauen sind es heute 168 Hertz, früher 220. …

        Wie kommt das? Liegt es vielleicht daran, dass Frauen mehr rauchen?

        Das haben wir uns auch gefragt. Deshalb haben wir uns einmal ausschließlich die Gruppe der Nichtraucherinnen angesehen, dort aber denselben Effekt gefunden.

        Und die Männerstimme hat sich nicht verändert?

        Nein, sie ist seit Jahren konstant geblieben. Das zeigt, dass biologische Faktoren bei der tieferen Frauenstimme keine Rolle spielen können. Die Deutschen werden zum Beispiel heute größer als vor 100 Jahren und sie ernähren sich besser. Das hätte auch Einfluss auf die Stimme haben können. So war es aber nicht, denn dann hätte sich die Stimme bei beiden Geschlechtern verändern müssen. Wir haben die Frauen auch hormonell untersucht, um zu sehen, ob bei ihnen mehr männliches Geschlechtshormon im Blut ist als früher, aber es gab keine Abweichungen von den Normwerten. Daran kann es also auch nicht liegen. Es scheint also in der Tat mit dem veränderten Rollenbild der Frau zu tun zu haben. …

        Verstellen die Frauen ihre Stimme denn bewusst oder sprechen sie tiefer, ohne das willentlich zu steuern?

        Das lässt sich aus unserer Studie natürlich nicht direkt ableiten. Ich denke aber, beides trifft zu. Einerseits gibt es eine Gruppe von Frauen, die bewusst tiefer spricht, um sich im Beruf besser durchsetzen zu können. Moderatorinnen im Fernsehen, Frauen in Führungspositionen oder Politikerinnen sprechen schon länger signifikant tiefer. Margaret Thatcher hat sich in den 80er-Jahren beispielsweise als eine der ersten Frauen von Stimmtrainern zeigen lassen, wie man die eigene Stimme dauerhaft vertiefen kann. Kein Wunder, denn sie musste sich in einer von Männer dominierten Welt durchsetzen.“

        http://www.berliner-zeitung.de/wissen/entwicklung-die-stimmen-von-frauen-sind-viel-tiefer-geworden–25800540

          • Aber es ist schrecklich, wenn sie ihre Stimme ändern. Wir müssen ihnen irgendwie klar machen, dass überhaupt nur Frauen so bescheuert sind tiefe Stimmen respekteinflößend zu finden. Wir Männer haben viel bessere Mittel und Kriterien um zu entscheiden, ob wir jemanden ernst nehmen oder nicht.

          • „aber wir [Die echten Männer ] unterdrücken euch [Frauen] dennoch in allen Bereichen“

            Was mann nicht alles tut, um die Frau glücklich zu machen..

        • „Das lässt sich aus unserer Studie natürlich nicht direkt ableiten. Ich denke aber, beides trifft zu. Einerseits gibt es eine Gruppe von Frauen, die bewusst tiefer spricht, um sich im Beruf besser durchsetzen zu können. “

          Ich hoffe doch, die haben die Studie mit Zustimmung der “ 2 472 Leipziger Bürger(n)“ durchgeführt. Warum haben die denn die Frauen nicht befragt? Für die Hormonuntersuchung bei den Frauen hat es doch gereicht?

          „Verstellen die Frauen ihre Stimme denn bewusst oder sprechen sie tiefer, ohne das willentlich zu steuern?“

          ?? Wiedermal die Frau, das willenlose Wesen?

          „Das lässt sich aus unserer Studie natürlich nicht direkt ableiten. “

          Nicht? Schade, obwohl ihr habt ja auch nicht gefragt, ihr Experten. Mann, Mann.

          „Ich denke aber, beides trifft zu. Einerseits …“ Ha, es denkt.

          „.. gibt es eine Gruppe von Frauen, die bewusst tiefer spricht, um sich im Beruf besser durchsetzen zu können. “

          Kommen bestimmt jetzt Leipziger Zahlen aus der Studie.

          „Moderatorinnen im Fernsehen, Frauen in Führungspositionen oder Politikerinnen sprechen schon länger signifikant tiefer.“

          Die kommen aber gut voran im Beruf, die Leipzigerinnen.

          „Margaret Thatcher hat sich in den 80er-Jahren beispielsweise als eine der ersten Frauen von Stimmtrainern zeigen lassen …“

          Beleg? Da hat sie aber eine schlaue Idee gehabt, für eine Frau jetzt. Adi, der Doofkopp, hat wohl auch Schauspielunterricht gehabt und vor dem Spiegel geübt. Nix Neues. Gab da so Griechen und Römer, die haben auch schon in Redekunst gemacht.

          „… wie man die eigene Stimme dauerhaft vertiefen kann.“

          😆 Das will ich doch hoffen, daß sie das mit der eigenen Stimme versucht hat. Ob die Thatcher den stotternden König vom VK noch kannte? Der soll auch einen Sprachtrainer gehabt haben. Kennt denn der Herr Studienführer die persönliche Stimmausgangslage der Thatcher?

          „Kein Wunder, denn sie musste sich in einer von Männer dominierten Welt durchsetzen.“

          Und, hat es geklappt?

          PS: Wie man hört, mochte die Thatcher den Feminismus gar nicht leiden … 🙂

        • Wenigstens einige wenige Daten dazu.

          „Nein, sie ist seit Jahren konstant geblieben.“

          Seit wievielen und warum? Nochmal: Männer mit tiefen Stimmen sind für Frauen attraktiver:

          „Männer wurden von Hörerinnen [..] dann als angenehm und attraktiv eingestuft, wenn sie mit tiefer Stimme sprachen“
          https://www.welt.de/wissenschaft/article115597469/Welche-Stimmlage-Frauen-und-Maenner-attraktiv-finden.html

          Frauen übrigens:
          „Die Männer hielten Frauen für besonders attraktiv, die mit relativ hoher, aber auch zart hingehauchter Stimme sprachen. Doch dabei gab es Grenzen. Zu hoch, kreischend oder mäuschenhaft piepsig durften die Stimmen aber auch nicht klingen, um auf Sympathie zu stoßen.“
          (selbe Quelle)

          „Die Deutschen werden zum Beispiel heute größer als vor 100 Jahren und sie ernähren sich besser. Das hätte auch Einfluss auf die Stimme haben können. So war es aber nicht, denn dann hätte sich die Stimme bei beiden Geschlechtern verändern müssen.“

          Schon diese Aussage ist unlogisch und unwissenschaftlich. Könnte es nicht umgedreht so sein, dass Frauen UND Männer tiefere Stimmen bekommen haben, aber Männer lieber höher sprechen, um weniger bedrohlich zu wirken?

          DAS sind die Irrwege, auf die man gerät, wenn man anfängt ideologisch zu interpretieren. Allein, dass der Herr Fuchs sich darauf so bereitwillig einlässt, lässt mich an der ganzen Studie zweifeln.

          Genauso wäre denkbar, dass die Kehlkopfgröße sich bei Männern nicht geändert hat, die bei Frauen schon. Das scheint nicht plausibel, aber wissenschaftliche Ergebnisse sind nicht immer plausibel, nicht plausible sind sogar besonders wertvoll…

          „Wir haben die Frauen auch hormonell untersucht, um zu sehen, ob bei ihnen mehr männliches Geschlechtshormon im Blut ist als früher, aber es gab keine Abweichungen von den Normwerten.“

          Die Vergleichsdaten hätte ich gerne. „Abweichung von den Normwerten“ deutet darauf hin, dass das auf Sand aufbaut. Haben die auch die Stimmhöhe über den kompletten weiblichen Zyklus ermittelt? Nein? Dann ab in die Tonne damit!:
          https://www.welt.de/gesundheit/article13618400/Waehrend-der-Menstruation-sind-Frauenstimmen-rauer.html

          Oder eine Doktorarbeit dazu:

          Klicke, um auf Baier_Susanne_U.pdf zuzugreifen


          „Der Einfluss der Hormone auf die weibliche Stimme unter besonderer Berücksichtigung der Effekte im Menstruationszyklus“

          Und wo wir schon dabei sind, welche Geschlechtshormone wurden untersucht? Ich tippe mal auf Testosteron. Wie sieht es aber mit Gestagenen und Östrogenen und ihrem Einfluss auf die Stimme aus? Vielleicht liegt es an der Pille?

          auch dazu sagt obige Doktorarbeit was:
          „Obgleich die hormonelle Belastung durch Kontrazeptiva in den letzten Jahren sehr minimiert worden ist, werden Stimmveränderungen dennoch vor allem von Sängerinnen und Bühnenschauspielerinnen wahrgenommen. In seltenen Fällen, wie im Rahmen einer Unverträglichkeit des Präparates, kann sich eine Virilisierung der Stimme einstellen mit heiserem, brüchigem Stimmklang, leichtem Absinken der Sprechstimmlage und Einschränkungen beim Singen hoher Töne. Nach Absetzen des Präparats ist die Stimme nach kurzer Zeit wieder unauffällig. In den letzten Jahren wurden zunehmend medizinische Studien durchgeführt, die sich mit den Auswirkungen der Kontrazeptiva auf die Stimmleistung befasst haben.“ (S . 73)

          „Daran kann es also auch nicht liegen. Es scheint also in der Tat mit dem veränderten Rollenbild der Frau zu tun zu haben.“

          Dann ist also ein Unterschied zwischen Ost und West feststellbar, wo die Rollenbilder unterschiedlich waren?

          Und über welchen Zeitraum sprechen wir?

          MEIN GOTT, das will ein WISSENSCHAFTLER sein! Was für Zeug ist denn an unseren Universitäten gelandet? In welche Zeit bin ich geraten, dass ich als blutiger Laie da die klaffenden Argumentationslücken erkennen kann? Und wieso spekuliert der derart billig in der Presse dem Zeitgeist hinterher?

          Und apropro Thatcher, die mag zwar Stimmtraining gehabt haben, aber genutzt hat es scheinbar nicht, zumindest schrieb der Spiegel im Nachruf:
          „Stolz. Sie gefiel sich in der Rolle der unbeugsamen Dominatrix von der Insel [..] Zu dem Bild passten ihre schrille Stimme und die Handtasche am Arm“
          http://www.spiegel.de/politik/ausland/nachruf-zum-tod-von-margaret-thatcher-a-893145.html

        • @Semikolon

          Ich bleibe dabei, es handelt sich um eine Mischung aus QUATSCH und genderistischem FAKE.

          In mehreren Punkten und Hervorhebungen, damit es auffällt:
          „DEUTSCHE Frauen sprechen heute deutlich tiefer als vor 20 Jahren. Das hat eine Messung bei 2 472 LEIPZIGER Bürgern ergeben. Männer sprechen normalerweise durchschnittlich auf einer Frequenz von 110 Hertz, bei Frauen sind es heute 168 Hertz, früher 220.“

          Es handelt sich ERSTENS um eine unzulässige Generalisierung, insofern es sich GERADE in Leipzig um einen gesprochenen *Dialekt* handelt. Um auszuschließen, dass der Dialekt einen Einfluss auf die Tonhöhe der Sprache hat, wäre ein VERGLEICH mit einer anderen Region, also bspw. Hannover notwendig gewesen. Ansonsten wäre womöglich nur gemessen worden, dass die Leipziger nach 20 Jahren Vereinigung weniger sächseln.

          ZWEITENS habe ich oben geschrieben, die JÜNGERE Generation ist durchschnittlich größer als die ÄLTERE, was er hingegen einwendet: „Das hätte auch Einfluss auf die Stimme haben können. So war es aber nicht, denn dann hätte sich die Stimme bei beiden Geschlechtern verändern müssen.“ geht am Kern vorbei.
          Die Frage ist vielmehr, ob DRITTENS die SELBEN Einwohner nach 20 Jahren untersucht worden sind.
          DANN hätte die Aussage Relevanz (unter Berücksichtigung von 1.) – aber offensichtlich ist es NICHT so, denn sonst hätte das Körperwachstum in den Erwägungen gar keine Rolle gespielt.
          Zumindest wenn die identischen, *bereits erwachsenen* Bürger und Bürgerinnen gemessen worden wären ist es unwahrscheinlich, dass sich an der Körperhöhe noch etwas ändert.

          Und VIERTENS demnach, ob die Alterszusammensetzung des samples repräsentativ war.
          Und zwar des ersten UND des zweiten samples.
          Zudem ist FÜNFTENS das *Alter* nur ein Merkmal, welches Rückschlüsse auf die Körperhöhe *zulässt*, jedoch *nicht zwangsläufig* mit diesem zusammenhängt, sondern – wie ich ebenfalls oben bereits schrieb – hätte man die Körperhöhe MESSEN müssen.

          SECHSTENS wird mir der Kerl mit immer unsympathischer: „Die Deutschen werden zum Beispiel heute größer als vor 100 Jahren und sie ernähren sich besser. Das hätte auch Einfluss auf die Stimme haben können. Das hätte auch Einfluss auf die Stimme haben können. So war es aber nicht, denn dann hätte sich die Stimme bei beiden Geschlechtern verändern müssen. “
          Es war zuerst (siehe oben) suggeriert ein 50-jähriger Zeitraum, jetzt sind es sogar schon 100 Jahre!
          Er hat aber WEDER repräsentativen Daten von 1917 vorliegen, NOCH solche von 1957.
          Das sind haltlose Behauptungen, weil ihm schwant, dass seine 20 Jahre ein wenig bizarr klingen, um die These zu untermauern, es hätte zu diesem Zeitpunkt – nämlich 1997 – ein dominant konservatives weibliches Rollenmodell existiert.

          „Und die Männerstimme hat sich nicht verändert?“ „Nein, sie ist seit Jahren konstant geblieben.“ Seit WIE VIELEN Jahren genau? Das Spektrum der Männerstimme reicht in der Bevölkerung von 100-150 Hz – ist das *Spektrum* unverändert geblieben? Der *Mittelwert*?
          Er liefert für seine Behauptungen keine Belege und verzichtet auffällig auf die Angabe von exakten Werten. Woher er diese Durchschnitte von 110 Hz und 220 Hz für durchschnittliche Männer- und Frauenstimme hat, erschließt sich mir auch nicht.
          Wie kamen die zustande? Sind die gemessen worden?

          Noch einmal: Eine Mischung aus QUATSCH und genderistischem FAKE, vornehmlich das, was Genderisten gerne hören wollen.

          • „Die Frage ist vielmehr, ob DRITTENS die SELBEN Einwohner nach 20 Jahren untersucht worden sind.
            DANN hätte die Aussage Relevanz“

            Das wird nicht so sein, so wie ich das verstehe. Aber wenn man das getan hätte, wäre genau dieses Ergebnis zu erwarten gewesen, weil m.W.n. die weibliche Stimme von der Tonhöhe her im Alter absinkt (die männliche hingegen eher ansteigt, teilweise wurde auch keine Veränderung gefunden).

            Ich hab übrigens mal gelesen, dass ostdeutsche Männer seit der Wiedervereinigung Längenmäßig zu den westdeutschen aufgeschlossen hätten – Frauen aber nicht entsprechend (hab jetzt aber keine Lust die Quellen dafür rauszusuchen).

          • @Semikolon

            „Ich hab übrigens mal gelesen, dass ostdeutsche Männer seit der Wiedervereinigung Längenmäßig zu den westdeutschen aufgeschlossen hätten – Frauen aber nicht entsprechend“

            Kann ich aufklären.
            Der erste Grund, warum Zahlen wie Körperhöhe und Gewicht zu Männern generell wesentlich länger und genauer erfasst worden sind heißt: Musterung (für die Armee).
            Der zweite Grund, warum ostdeutsche Männer von der Körperhöhe hinter den der westdeutschen zurücklagen ist wiederum zu zwei Dritteln dadurch erklärbar, dass die Musterung über ein Jahr früher stattfand.

            D.h. Stichtag ist Tag der Musterung als quasi Vollerfassung.
            Ist übrigens kein Spaß. Stell dir vor, du hängst mit allen anderen Mädels stundenlang ausgekleidet bis auf die Unterhose in einem Raum und wirst dann begutachtet wie auf einem Pferdemarkt.

            „Aber wenn man das getan hätte, wäre genau dieses Ergebnis zu erwarten gewesen, weil m.W.n. die weibliche Stimme von der Tonhöhe her im Alter absinkt (die männliche hingegen eher ansteigt, teilweise wurde auch keine Veränderung gefunden).“

            Das würde ich auch gar nicht verneinen.
            Mir geht es um das anatomische Prinzip: „Für die Beschreibung von Sprachlauten oder Phonationstypen sind Weite und Länge der Glottis im Querschnitt von Bedeutung. Hierbei bedient man sich meist schematisierter Darstellungen, die den Schildknorpel, die Stellknorpel wie auch die Stimmlippen andeuten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Glottis

            Die Länge der männlichen ist nun einmal größer, weil Männer eine größere Körperhöhe haben und daraus ergibt sich der „Rest“.
            Es ist m.E. wirklich so einfach.

          • „Stell dir vor, du hängst mit allen anderen Mädels stundenlang ausgekleidet bis auf die Unterhose in einem Raum und wirst dann begutachtet wie auf einem Pferdemarkt.“

            Also mein Mann (hat verweigert) musste sich überhaupt nicht ausziehen. Und seine Befragung/“Untersuchung“ hatte er (natürlich) auch einzeln.

            „Die Länge der männlichen ist nun einmal größer, weil Männer eine größere Körperhöhe haben und daraus ergibt sich der „Rest“.
            Es ist m.E. wirklich so einfach.“

            Ich zum Beispiel bin ja sehr sehr klein – dennoch passt das oben verlinkte Lied schon ziemlich perfekt zu meiner bevorzugten Singstimme. Als junges Mädchen hatt ich mich diesbezüglich besonders an Cher orientiert, deren Tonlage wie ich annehme unterhalb derer vieler Männer liegt (ich kann auch hoch hauchen, klar. Fühlt sich aber weniger authentisch an). Bissken komplizierter wird’s also schon sein.

    • Den ganzen Rotz einfach abschaffen. Scheiß auf Sezession von Bayern, ich will eine Sezession von Berlin! Instantane BIP-Steigerung und wir hätten mal locker fast 5 Milliarden Euro mehr im Länderfinanzausgleich die wir an sinnvollen Stellen verwenden könnten.

      • Volle Zustimmung oder wie der Börsenmakler sagen würde: „abstoßen, abstoßen!“

        Alternativ würde es reichen, den Länderfinanzausgleich mal ein Jahr auszusetzen. Wie die sich bewegen würden, die ganzen Antifanten und genderstudies-Tanten, wenn der Magen mal leer bleibt und die Party ohne Bier und Joint stattfinden muss. Plötzlich würde es sogar denkbar, früh aufzustehen und zu arbeiten, wie die Deppen es tun, die denen ihren dekadenten Lebenswandel bezahlen…

        • Oh nee, sorry, aber Essensentzug bzw. Androhung von Hungertod, das ist reaktionär und primitiv. Fällt Dir nix besseres ein?
          Dass Arbeit schon längst Privileg und knappes Gut ist, das unter diesen Umständen immer Wenigeren zur Verfügung gestellt werden kann, das hast Du schon mal gehört? Und dass mit solchen brutal-darwinistischen Forderungen a la „Finanzausgleich streichen“ auch all jene getroffen werden die fair bezahlte Arbeit wollen aber keine bekommen?
          Was für eine Welt wollen solche Leute wie Du eigentlich? Eine in der man Leute auf der Strasse verhungernd verrecken lässt und lachend dran vorbei geht?
          Dann doch lieber orwellianischen Genderwahn.

          • Ich bin dafür, den Finanzausgleich von einem Jahr zu nehmen und damit die arbeitswilligen und -fähigen Firmen und Bewohner Berlins zu unterstützen nach Deutschland zu kommen. Vom Rest wird ein schöner antifaschistischer Schutzwall aufgebaut und die übriggebliebenen arm-aber-sexy-Berliner können sich in einer gesamtberliner Hausbesetzerutopie austoben, ganz ohne fiese Einflüsse von außen. Syphilis und Drogen für alle! Nie wieder von doofen eingewanderten Schwaben angeschnauzt werden wenn man mal wieder in deren Hauseingang kackt oder Autos verbrennt!
            Ganz ehrlich, das mag hart klingen, aber Berlin ist einfach ein failed state der es zu nichts mehr bringen wird. Einfach abschaffen. Die, die noch mehr vom Leben haben wollen außer Genitalwarzen und Entzugserscheinungen können gerne nach Deutschland kommen, der Rest darf sozialistisches Paradies spielen.
            Letztlich ist das ja auch nur eine Kombination der Positionen der PARTEI und der APPD.
            Klar ist das reaktionär, aber Berlin braucht wohl offensichtlich etwas Reaktion, wenn es sonst nur (antifaschistische) Aktion hat.
            Die Alternative ist, sich mal wirklich auf den Wiederaufbau (sprich: Gentrifizierung) von Berlin zu kümmern. War neulich bei einem Kumpel in Friedrichshain, und die machen da echt gute Fortschritte. Es hat kaum mehr nach Fäkalien gerochen als in anderen Großstädten, die Penner waren nicht unfreundlicher und ungewaschener als die restliche Bevölkerung, wir mussten nur einmal die Straßenseite wegen aggressiven Drogendealern wechseln und auch wenn es in seinem Hauseingang nach Scheiße gestunken hat, war der Haufen wenigstens geschmackvoll versteckt. Man hat sich tatsächlich fast wie in einer zivilisierten Stadt gefühlt. Wenn es so weitergeht, kann man diese preußische Sickergrube im märkischen Sand vielleicht sogar mal als Hauptstadt bezeichnen ohne sich zu schämen. So in 20, 30 Jahren.

          • „Vom Rest wird ein schöner antifaschistischer Schutzwall aufgebaut und die übriggebliebenen arm-aber-sexy-Berliner können sich in einer gesamtberliner Hausbesetzerutopie austoben, ganz ohne fiese Einflüsse von außen. Syphilis und Drogen für alle!“

            Wie hatte ich doch schon in den 80ern geschrieben:
            „BILD schadet Ihrer Gesundheit! Der Genuss einer Zeitung vernebelt das Denken, jahrelanger Konsum führt zu irreparabler Verblödung“

            Hier das lebende Beispiel.

          • Ich weiß, leider eine völlig abwegige Utopie. Die Berliner Utopie funktioniert nicht ohne weit aufgedrehtem Geldhahn.

          • Pfff.

            „Essensentzug bzw. Androhung von Hungertod“

            Ja, ja, gäääähn, Gulag, Arbeitszwang, Hungertod. Kleiner gehts nicht, gelle? Und das nur, weil man aus der geliebten Dekadenzhauptstadt weg müsste. Außerhalb gäbe es nämlich nicht nur Arbeit, sondern auch weiterhin Stütze.

            Nicht, dass ich das wirklich ernst gemeint hätte, ich wollte nur meine Abscheu ausdrücken. Berlin ist für mich ein Pfuhl aus Linken, Antifa, Humboldt-Uni und BER-korrupten Politversagern, die aber natürlich immer das Maul aufreißen und den Rest der Republik, von dem sie immerhin gut leben, zu belehren.

            „Dass Arbeit schon längst Privileg und knappes Gut ist, das unter diesen Umständen immer Wenigeren zur Verfügung gestellt werden kann, das hast Du schon mal gehört?“

            Oft genug habe ich diesen Schwachsinn gehört. Deshalb jammern ja die Handwerker über ausbleibenden Nachwuchs (und ich habe Wochen von Wartezeit, bis ich einen bekomme). Aber die HU ist vollgestopft mit nutzlosen Spinnern, die unwissenschaftliches Zeug pauken und sich für neue Elite halten.

            Aber ich will dir zugestehen, dass einiges im Argen ist. Und wo wird die Politik gemacht? Ach ja…

            „brutal-darwinistischen Forderungen a la „Finanzausgleich streichen“ “

            *lol* deine Formulierungen haben was brachiales

            „Was für eine Welt wollen solche Leute wie Du eigentlich? Eine in der man Leute auf der Strasse verhungernd verrecken lässt und lachend dran vorbei geht?“

            Ganz und gar nicht, aber in einer, die (noch) sehr viel anders aussieht, als Berlin:
            https://www.welt.de/politik/deutschland/article162700604/Berlin-kapituliert-vor-Drogendealern-im-Goerlitzer-Park.html

            http://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/rigaer-strasse-steine-auf-polizei-autos-geworfen-sieben-festnahmen

            https://www.welt.de/politik/deutschland/article168988097/Antifa-demonstriert-gegen-AfD-Wahlparty-Polizei-mit-Steinen-beworfen.html

            Anderswo würde solche Kriminellen keinen Fuß auf den Boden bekommen. Aber Berlin ist da natürlich „moderner“. Neben der typisch deutschen Ordnung hat man auch schonmal die Sprache abgelegt:
            http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-gastronomie-liebe-kellner-euer-englisch-nervt/19440154.html

            Nur die typisch deutschen Transferleistungen dürfen wir schon noch bezahlen…

          • @Carnofis

            „BILD schadet Ihrer Gesundheit! Der Genuss einer Zeitung vernebelt das Denken, jahrelanger Konsum führt zu irreparabler Verblödung“

            Das musst ausgerechnet DU ablassen…

  4. Oh, Alex hat es sicher mitbekommen und sich gefreut, seit Mitte September ist es offiziell:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kabinett-billigt-neue-antisemitismus-definition-15208055.html

    Das Parlament hat sich des drängendsten Problems unserer Zeit und unseres Landes endlich angenommen! Noch kurz vor der Wahl!

    Israel kritisieren ist jetzt verboten, oder nein, „antisemitisch“. Nur eine Richtlinie und auch nur nicht-neutrale-Kritik (wir wissen ja, wie das in der Praxis von den Blockwarten interpretiert werden wird).

    Zitat:
    „Die Definition bezieht auch Angriffe auf den Staat Israel als ein „jüdisches Kollektiv“ ein“

    Stellen wir uns das umgedreht vor, ein Verbot, gegen Deutsche zu hetzen oder gar gegen Deutschland, als „Kollektiv der Deutschen“. Das Geschrei kann man sich gut vorstellen, allein bei dem Vorschlag.

    Also alles wie gehabt? Vermutlich schon. Was als nächstes anzugehen ist: ein Verbot der Wallstreetkritik, weil „jüdisches Kollektiv von Investoren“ oder der großen jüdischen Medien wie der New York Times, weil „jüdisches Kollektiv von Medienschaffenden“. Wenn schon zweierlei Recht und ausgehebelte Meinungsfreiheit, dann doch bitte konsequent!

    Wenn ich gemein wäre, würde ich jetzt noch den berühmten Spruch bringen, den man Voltaire zuschreibt:
    „Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.“
    Aber nein, das ist zu abseitig, fast schon VT und vermutlich bereits grenzwertig antisemitisch, deshalb distanziere ich mich davon 🙂

    • @ Androsch Kubi

      Ich würde das anders interpretieren.
      Das Fernziel der deutschen ökonomischen und politischen Herrschaftseliten dürfte m.E. wohl eher eine Beschränkung von Islamkritik als angeblich „islamophob“ und „rassistisch“ sein.
      Und um sich diesem Ziel Schritt für Schritt anzunähern, ohne dabei in die Kritik zu geraten Antisemitismus zu vernachlässigen sowie um davon abzulenken, dass durch Förderung des (Scharia-)Islams in Deutschland die unter Anhängern fundamentalistischer Islam-Interpretationen nicht seltenen antisemitischen Einstellungen indirekt mitgefördert werden, muss eine öffentliche Verlaubarung der deutschen politischen Herrschaftseliten gegen Antisemitismus erfolgen.

      Im Anschluss daran kann man dann leichter auf das eigentliche Ziel, nämlich auf eine zunehmende Einschränkung von Islamkritik hinarbeiten. Eine offizielle Ausdehnung des Begriffs „Islamophobie“ wird dann vermutlich bald folgen.

      Die Förderung des (Scharia-)Islams hat für die deutschen ökonomischen Herrschaftseliten und ihre gekauften Handlanger in den politischen Parteien einen konkreten Nutzen. Wie schon häufger erwähnt: Dadurch werden Geschäfte deutscher Großkapitalisten mit islamischen Herrschaftseliten erleichtert, durch zunehmende Islamisierung wird – worauf El_Mocho schon mehrfach hingewiesen hatte – eine zerrissene Bevölkerung geschaffen, der es schwer fällt sich gemeinsam gegen die herrschende Klasse zu organisieren. Durch eine Zunahme von Konflikten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird die Gesellschaft im Sinne des Teile-und Herrsche-Prinzips gespalten. Die sozialen Sicherungssysteme können leichter demontiert werden. Und längerfristig bestünde für deutsche ökonomische und politische Herrschaftseliten, die am Machtausbau interessiert sind, die Möglichkeit negative soziale Folgeerscheinungen dieser Politik als Anlass zu nehmen um zu versuchen einen zunehmend autoritäreren Staat aufzubauen.

  5. Die Förderung des (Scharia-)Islams hat für die deutschen ökonomischen Herrschaftseliten und ihre gekauften Handlanger in den politischen Parteien einen konkreten Nutzen. Wie schon häufger erwähnt: Dadurch werden Geschäfte deutscher Großkapitalisten mit islamischen Herrschaftseliten erleichtert,

    @ Leszek

    Ich habe immer etwas Mühe, solchen Deutungen zu folgen. Ein Merkmal des liberalen Staates, liberal sowohl gesellschaftspolitisch und vor allem wirtschaftspolitisch, ist die Schwäche des Staates, die sich in einer beschränkten Handlungsfähigkeit zeigt. Die Eliten der Wirtschaft haben kein Interesse an einem starken Staat. Nun hat aber ein nur sehr beschränkt handlungsfähiger Staat seine Nachteile, die sich zur Zeit insbesondere in der Unfähigkeit zeigt, Immigration zu steuern und zu kontrollieren. Rechtspopulistische Parteien treten mit dem Versprechen an, handlungsfähig zu sein und Gesetze tatsächlich durchzusetzen. Das ist deren Versprechen. Die Unterdrückung von Islamkritik ist Ausdruck der Befürchtung, der Ruf nach dem starken und durchsetzungsfähigen Staat würde zum Primat der Politik führen.
    Die FDP ist der Idealtypus der wirtschaftsliberalen Partei, die den schwachen und nur beschränkt handlungsfähigen Staat wollen und ihn durch die Beschneidung der Mittel und Kompetenzen bewusst herbeiführen. Das ist der Kerngedanke der Wirtschaftsliberalen.

    • @ Pjotr

      „Ein Merkmal des liberalen Staates, liberal sowohl gesellschaftspolitisch und vor allem wirtschaftspolitisch, ist die Schwäche des Staates, die sich in einer beschränkten Handlungsfähigkeit zeigt. Die Eliten der Wirtschaft haben kein Interesse an einem starken Staat.“

      Das kommt darauf an, ob bestimmte Fraktionen der ökonomischen Herrschaftseliten am längeren Hebel sitzen. Eine Herrschaft, in letzter Instanz ausgeübt durch Superreiche und Großkapitalisten verträgt sich potentiell gut mit einem autoritären Staat – wenn die jeweiligen Politiker mittels Kauf oder Erpressung dahingehend beeinflusst werden können diejenige Politik zu betreiben, welche die jeweiligen Fraktionen der ökonomischen Herrschaftseliten als vorteilhaft für sich ansehen.
      Dies tun die Spitzenpolitiker der verschiedenen Parteien ja auch jetzt schon – und je mehr Demokratie und Rechtstaatlichkeit abgebaut werden, umso weniger Widerstandsmöglichkeiten durch die Bevölkerung sind vorhanden und umso leichter wird es für Superreiche und Großkapitalisten ihre Interessen durchzusetzen.

      „Nun hat aber ein nur sehr beschränkt handlungsfähiger Staat seine Nachteile, die sich zur Zeit insbesondere in der Unfähigkeit zeigt, Immigration zu steuern und zu kontrollieren.“

      Ich halte dies primär für Unwille, nicht für Unfähigkeit.

      Grenzen lassen sich schützen:

      http://www.zeit.de/2015/45/migration-fluechtlinge-grenzen-grenzsicherung-interview

      Es wäre auch möglich Flüchtlingen zu helfen – und zwar allen Flüchtlingen – ohne dass es zu unkontrollierten Masseneinwanderungen kommt:

      https://www.bol.de/shop/home/suchartikel/gestrandet/alexander_betts/EAN9783827500908/ID47878320.html

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/alexander-betts-und-paul-colliers-gestrandet-14962168.html

      Und es wäre ebenfalls möglich eine Integrationspolitik zu betreiben, die eine Integration von Migranten tatsächlich fördert:

      https://www.bol.de/shop/home/suchartikel/assimilation_oder_multikulturalismus/ruud_koopmans/EAN9783643137685/ID65280125.html

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/mulitikulti-gescheitert-ein-deutsch-niederlaendischer-vergleich-15055787.html

      Die entsprechenden empirischen Forschungsbefunde, Konzepte und Ideen sind vorhanden, es ist nur von den herrschenden Eliten in Wirtschaft und Politik nicht gewünscht.

      „Rechtspopulistische Parteien treten mit dem Versprechen an, handlungsfähig zu sein und Gesetze tatsächlich durchzusetzen. Das ist deren Versprechen.“

      Wenn demokratisch-menschenrechtliche linke, liberale oder konservative politische Kräfte reale soziale Probleme ignorieren, werden sich eben rechte Gruppen wie die Geier darauf stürzen, um dadurch zu Einfluss zu gelangen. Dummerweise bringen diese dann alle möglichen rechts-autoritären Einstellungen mit sich.

      Islamisierung – also Ausbreitung des Scharia-Islams – stärkt eben nicht nur den rechts-autoritären Islam, sondern als Reaktion darauf auch deutsche rechts-autoritäre Kräfte.
      Beides ist nicht wünschenswert.

      Auch die Parteispitzen rechter Parteien können natürlich von Großkapitalisten und Superreichen gekauft oder erpresst werden, auch rechte Parteien und Neoliberalismus sind potentiell kompatibel.

      „Die Unterdrückung von Islamkritik ist Ausdruck der Befürchtung, der Ruf nach dem starken und durchsetzungsfähigen Staat würde zum Primat der Politik führen.“

      Je mehr die Folgeprobleme von Islamisierungsprozessen zunehmen, umso mehr wird ein autoritärer Staatsumbau begünstigt.
      Die ökonomischen und politischen Herrschaftseliten warten ab, so dass sich die Probleme vergrößern. Ist ein gewisses Ausmaß überschritten, lässt sich der schrittweise Aufbau eines autoritären Staates umso leichter als Serie von „notwendigen Maßnahmen“ verkaufen. Und eine durch Anschläge, gestiegene Kriminalität und z.T. islamisierte Stadtviertel immer stärker verunsicherte Bevölkerung kann dann leichter dazu gebracht werden dies als „Schutzmaßnahmen“ hinzunehmen.

      Und bis die Folgeprobleme von Islamisierungsprozessen ein gewisses Ausmaß überschritten haben, ist es zweckmäßig zu versuchen rational argumentierende, aufklärerisch-menschenrechtliche Islamkritik zu unterdrücken, denn die entsprechenden sozialen Probleme sollen ja möglichst nicht jetzt aus demokratisch-menschenrechtlicher Perspektive angegangen und gelöst werden, vielmehr ist es für die ökonomischen und politischen Herrschaftseliten vorteilhaft, dass die Probleme zunehmen, denn ein autoritärer Staatsumbau gelingt umso leichter, je größer die Folgeprobleme von Islamisierungsprozessen werden.

      • Ich knabbere auch schon länger an der Frage, welches Interesse unesere Politik/Medien mit der Förderung des Islam verfolgen? Von Verschwörungstheorien a la Neue Weltordnung oder Schaffung einer Mischrasse halte ich eher wenig, alles kaum belegbar. Mag sein das Merkel 2015 mal einen „humanen“ Augenblick hatte, als sie sie Grenzen öffnen ließ. Aber am wahrscheinlichsten erscheint mir, das ganze im Sinne einer Schockstrategie zu verstehen, die die Menschen überwältigen und wehrlos machen soll.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schock-Strategie

        • Auch für eine Schock-Strategie sehe ich keine Anzeichen. Denn den typischen Schock gibt es durch Zuwanderung nicht.

          Ich denke es gibt auch keine tatsächliche Förderung des Islam, sondern nur den Wunsch den Islam weitgehend gleichberechtigt neben christlichen Religionen zu stellen. Dahinter steckt der Glaube der Eliten an den Neoliberalismus und die Integrationskraft des totalen Marktes. Zu dieser Ideologie gehört eben auch, dass die kulturellen Wurzeln einer Gesellschaft unwichtig sind und jeder Mensch egal wo er herkommt oder wie seine Lebensbedingungen sind, die Chance und die Verantwortung hat, für sein Wohlergehen zu sorgen und die Gesellschaft ohnehin nichts besseres tun kann, als diese Freiheit zu maximieren. Und weiter gehört zu dieser Ideologie auch der Glaube, dass wenn jemand diese Freiheit nicht für sich nutzen kann, er auch selbst schuld ist, wenn es ihm damit schlecht geht. Und das gilt für den muslimischen Einwanderer genauso wie für den sächsischen Arbeitslosen.

          • Dahinter steckt der Glaube der Eliten an den Neoliberalismus und die Integrationskraft des totalen Marktes.

            Das trifft es ziemlich gut.

          • Zu dieser Ideologie gehört eben auch, dass die kulturellen Wurzeln einer Gesellschaft unwichtig sind und jeder Mensch egal wo er herkommt oder wie seine Lebensbedingungen sind, die Chance und die Verantwortung hat, für sein Wohlergehen zu sorgen und die Gesellschaft ohnehin nichts besseres tun kann, als diese Freiheit zu maximieren.

            Und hier tut sich der Graben zwischen den Nationalkonservativen und den Neoliberalen auf. Die kulturellen Wurzeln sind für den Nationalkonservativen wichtig, während die Neoliberalen sich als moderne Kosmopoliten inszenieren. Kurzum: Marktliberalismus verträgt keinen Heimatschutz.

          • „Ich denke es gibt auch keine tatsächliche Förderung des Islam, sondern nur den Wunsch den Islam weitgehend gleichberechtigt neben christlichen Religionen zu stellen.“

            So seh ich das auch. Ergänzt durch die Absicht, endlich auch „Islam“ von „Islamismus“ zu unterscheiden. Das eine hat nämlich mit dem anderen nur geringe Überschneidungsmengen.

            Ein überzeugter Protestant will ja auch nicht als „Evangelist“ bezeichnet werden.

          • Und hier tut sich der Graben zwischen den Nationalkonservativen und den Neoliberalen auf. Die kulturellen Wurzeln sind für den Nationalkonservativen wichtig, während die Neoliberalen sich als moderne Kosmopoliten inszenieren. Kurzum: Marktliberalismus verträgt keinen Heimatschutz.

            Andersrum ist es richtiger: Heimatschutz verträgt keinen Marktliberalismus.

          • Carnofis schrieb:

            „Ergänzt durch die Absicht, endlich auch „Islam“ von „Islamismus“ zu unterscheiden. Das eine hat nämlich mit dem anderen nur geringe Überschneidungsmengen.“

            Das ist religionswissenschaftlich betrachtet falsch, (allerdings habe ich solche sachlich unzutreffenden Behauptungen in der Vergangenheit auch lange Zeit getätigt.)

            Sehr wichtig finde ich die Unterscheidung zwischen den Kategorien „Islam“ und „Muslimen“, denn Muslime als individuelle Personen können den Islam unterschiedlich verstehen, können den Islam auch im Einklang mit Menschenrechten und Demokratie interpretieren, können auch aufgeklärte, liberale Einstellungen haben.
            Jeder Mensch muss als Individuum betrachtet und beurteilt werden.

            Dass es zwischen dem Mainstream-Islam, also dem orthodox-konservativen Islam und dem sogenannten Islamismus als Ideologien so große Unterschiede gebe, dass diesbezüglich von nur „geringen Schnittmengen“ gesprochen werden könne, ist in religionswissenschaftlicher Hinsicht aber nicht haltbar:

            – Sowohl der orthodox-konservative Islam als auch der islamistische Islam ist ein politischer Islam.
            – Sowohl der orthodox-konservative Islam als auch der islamistische Islam ist ein Scharia-Islam.
            – Sowohl der orthodox-konservative Islam als auch der islamistische Islam stellt eine Form fundamentalistischer Religiosität dar.

            Ich verlinke an dieser Stelle einen Artikel dazu von dem Islamwissenschaftler Tilman Nagel, (Tilman Nagel hat viele Standardwerke der Islamwissenschaft geschrieben):

            Tilman Nagel – Islam oder Islamismus? Probleme einer Grenzziehung.

            Zwei Seiten fehlen leider in dieser Buchvorschau, aber das meiste von dem Artikel kann gelesen werden.

            https://books.google.de/books?id=7qRKn9ypPIAC&pg=PA19&lpg=PA19&dq=Tilman+Nagel+islam+islamismus&source=bl&ots=X01nKp08q_&sig=jFLZJC2MtirXx_fgdMSvN3PTeOY&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjyhc2k2dnWAhULORoKHXXdCXEQ6AEILDAB#v=onepage&q=Tilman%20Nagel%20islam%20islamismus&f=false

          • „Sehr wichtig finde ich die Unterscheidung zwischen den Kategorien „Islam“ und „Muslimen“, denn Muslime als individuelle Personen können den Islam unterschiedlich verstehen, können den Islam auch im Einklang mit Menschenrechten und Demokratie interpretieren, können auch aufgeklärte, liberale Einstellungen haben.“

            Womit wir bei der – nennen wir sie meinetwegen VOLKSTÜMLICHEN – Unterscheidung von Islam und Islamismus sind. Eine Unterscheidung zwischen „Islam“ und „Muslimen“ ist in etwa so sinnvoll, wie die Unterscheidung zwischen einer Orange und deren Konsument. Damit kann ich nichts anfangen.

            „Jeder Mensch muss als Individuum betrachtet und beurteilt werden.“

            Schön, dass Du das auch so siehst. Bei einigen hier im Blog scheint es da Probleme zu geben. Für die ist jeder Moslem ein bombenlegender Salafist, der nichts anderes im Sinn hat, als deutsche Frauen in die Burka zu zwingen.

            „Dass es zwischen dem Mainstream-Islam, also dem orthodox-konservativen Islam und dem sogenannten Islamismus als Ideologien so große Unterschiede gebe, dass diesbezüglich von nur „geringen Schnittmengen“ gesprochen werden könne, ist in religionswissenschaftlicher Hinsicht aber nicht haltbar:“

            Wovon auch keiner was geschrieben hat.

            „– Sowohl der orthodox-konservative Islam als auch der islamistische Islam ist ein politischer Islam.“

            Mag sein. Für uns Deutsche ist aber der faktisch hier praktizierte Islam relevant. Es ist vollkommen wurscht, ob der Islam Religion UND politische Ideologie ist. Hier in Deutschland leben seit Jahrzehnten schätzungsweise 6 Mio. Moslems und es gibt nicht den geringsten Hinweis eines islami(sti)schen Umsturzversuchs.
            Nicht einmal in muslumischen Ländern wird diese Einstellung dogmatisch verfolgt. Gerade gestern oder vorgestern habe ich eine Demo in einem muslimischen Land – weiß leider im Moment nicht, welches – gesehen, wo Frauen(!) für die Trennung von Staat und Religion eintraten.

          • Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist: Muslime wollen unter uns leben, aber möglichst wenig Kontakt und kulturellen Austausch mit uns haben (bzw. Austausch nur in eine Richtung); Islamisten wollen unter uns leben, möglichst wenig Kontakt mit uns haben und uns vernichten.

          • „Auch für eine Schock-Strategie sehe ich keine Anzeichen. Denn den typischen Schock gibt es durch Zuwanderung nicht.“

            Ich schalte das Radio und TV ein und bekomme einen anderen Eindruck. Seit 2015 gibt es gar kein anderes Thema mehr. Erst vorhin wieder: ein Interview mit einem super-integrierten-Balkan-Routen-Neubürger (was sonst, die anderen werden totgeschwiegen) und wenn man nicht darüber redet, dann über die „Rechten“.

            Wisst ihr noch, welches Thema kurz vor 2015 dominant war? Ich meine es war Snowden. Der ist komplett in der Versenkung verschwunden. Es mag also kein klassisch ökonomischer Schock sein (noch nicht), aber es ist ein ideologischer und er wurde weidlich ausgenutzt, um Gesetze zu verschärfen.

            „Ich denke es gibt auch keine tatsächliche Förderung des Islam, sondern nur den Wunsch den Islam weitgehend gleichberechtigt neben christlichen Religionen zu stellen.“

            Man muss immer unterscheiden zwischen den Wünschen und Zielen von „Profanen“ und denen der Planer.

            Gleichberechtigt ist der Islam längst nicht mehr, über die chr. Kirchen darf man spotten und sie kritisieren, beim Islam traut sich das niemand mehr und er hat es zudem geschafft, sich im Intersektionalismus als Opfer einzureihen und zum politischen Tabu zu machen.

            „Dahinter steckt der Glaube der Eliten an den Neoliberalismus und die Integrationskraft des totalen Marktes.“

            Mindestens zum Teil.

            „Zu dieser Ideologie gehört eben auch, dass die kulturellen Wurzeln einer Gesellschaft unwichtig sind und jeder Mensch egal wo er herkommt oder wie seine Lebensbedingungen sind, die Chance und die Verantwortung hat, für sein Wohlergehen zu sorgen und die Gesellschaft ohnehin nichts besseres tun kann, als diese Freiheit zu maximieren.“

            Ich glaube nicht, dass die wirklichen Strippenzieher Gedanken an unser Wohl verschwenden, noch, dass sie an diesen Unsinn wirklich glauben. In den unteren Etagen mag das aber ein Argument sein.

        • „Von Verschwörungstheorien a la Neue Weltordnung [..] halte ich eher wenig“

          Ich habe auch mal so gedacht. Dass es nicht oder kaum belegbar ist, ist aber Quatsch. Das Gegenteil ist der Fall. Was du allerdings niemals bekommen wirst, ist einen echten Über- oder Einblick, es bleiben immer Zweifel, es wirkt immer widersprüchlich, auch weil es eben nicht (das wäre auch unplausibel) nur eine Gruppe gibt. Aber die Indizien insgesamt sind absolut erdrückend.

          Spätestens seit Magaldi (Meister vom Stuhl der demokratischen Großloge Italiens) mit seinem Buch an die Öffentlichkeit gegangen ist:
          https://www.amazon.de/dp/886190159X/ref=nosim?tag=telepolis0b-21
          gibt es auch genauere Informationen über die Hintergründe und Zusammenhänge (sofern er nicht gelogen hat). Leider gibt es m.W. nur eine semi-seriöse, katholisch interpretierte, Übersetzung in der Heftreihe: „Superlogen regieren die Welt“.

          Mach dir alleine klar, wie lange 09/11, dass zu 99,9% als FalseFlag gelten muss (alle anderen Erklärungen laufen fundamental der Physik zuwider, sogar ein Geständnis zu WTC7 gibt es mittlerweile) offiziell propagiert wird. Bis heute! Dann bekommst du einen Eindruck über die Wirkmächtigkeit des Systems.

          Lass mich mit einem Zitat enden:
          „Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, welche
          gegen die Interessen der USA arbeitet; charakterisieren mich und
          meine Familie als „Internationalisten“ und Verschwörer, welche
          gemeinsam mit anderen weltweit eine integrierte globale politische
          und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn
          sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und
          ich bin stolz darauf.“
          Memoiren, David Rockefeller erschienen 2002 auf Seite 405 (NY-Times
          Bestseller).

  6. Bei »Jamaika« wird mir jetzt schon schlecht: als Außenminister bekommen wir entweder den gekauften Transatlantiker Özedmir oder den Transatlantiker »von Geburt« Lambsdorff. Wie wir es drehen und wenden, wir werden uns auf vier Jahre Russenhetze der ersten Größenkategorie einstellen dürfen.

    Um der männerrechtlichen Plattform willen FDP gewählt zu haben, erweist sich schon jetzt als echte Scheiß-Idee! 😦

    • Ich hab nach 10 Beispielen abgebrochen.
      Bleibt die Frage, wo der Eindruck her kommt, dass Feministinnen humorlose, überempfindliche Mimosen mit einer Abneigung gegen Männer sind.

    • Nach meiner dunklen Erinnerung stand vor einigen Wochen eine Unfrage auf der ZON-Seite, Frauen sollten sich melden, wenn sie irgendwann im Leben einmal von Sexismus betroffen waren oder sich als solches fühlten. Wenn die unter den vermutlich >100.000 Lesern nur diese 31 oft halbgaren Antworten bekommen haben, kann die Lage nicht so schrecklich sein, wie hier wieder mal suggeriert wird.

      Vorschlag an ZON: Nächste Woche eine Umfrage starten: Sind Sie schon mal von einem Flüchtling geärgert, bestohlen, betrogen oder sonstwie geschädigt worden?
      Und dann die 31 grauenerregendsten Antworten anonym veröffentlichen.
      Je nach der Qualität des Grusels werden bis zu 100 Goebbels-Punkten an die ZON-Redaktion verliehen!!!

    • Das geilste an der ZON-Zensur sind die unverschämten, fast schon provokativen, Begründungen.

      Den Tag, an dem die eingehen, werde ich feiern.

  7. »Der Westen«, ein eher seichtes NRW-Portal der Funke-Medienverblödungsgruppe, zitierte eine US-amerikanische Studie, wonach sogar bei den Tüpen Gefühle im Spiel sind, sobald es um Sex geht. Man fand heraus, dass Männer »Beziehungsharmonie« bräuchten, vor allem, wenn sie sich schon in einer langen Beziehung abgequält haben, sonst läuft anscheinend nicht viel.

    Das wirft natürlich das übliche Konstrukt, wonach die Tüpen immer können und alles besteigen, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, komplett über den Haufen. Die meisten Frauen (insbesondere die feministische Fraktion) halten die männliche Sexualität ja für ein ziemlich primitives Konstrukt. Meistens wird das mit »braucht man gar nicht drüber reden« oder »sowieso schwanzfixiert« abgehakt. So schafft sich die kultivierte, selbstbewusste Frau im allgemeinen Aufmerksamkeitskontingent für derartige Fragen den nötigen Platz, um ihren eigenen Kodex zu etablieren, wie glücklicher und guter Sex denn auszusehen hat. Gewöhnlich geht das auf einer psychologischen Nebenspur einher mit einer ordentlichen Portion Beschämung und Gängelung ihrer Partner, gern im Beisein mit anderen Tussen, wo dann lang und breit und primitiv über die ach so simpel gestrickten Partner hergezogen wird.

    Ich fand das eigentlich immer gut handhabbar. Denn solange Frauen derart schlicht über Männer nachdenken, war es immer relativ einfach mit ihnen. Man tat so, als wären sie die besteste Frau auf dem Planeten, schwor ewige Treue und so’n Firlefanz, packte dann und wann noch ein paar handfeste Überlebensvorteile obendrauf – so war meistens der Lümmel eingetütet. Einfache Kiste, wenn man’s mal gecheckt hatte. Die Industrie liefert genug Tand, der derart schlicht gestrickten Weibern die größte Liebe der Welt simuliert; ist also nur eine Preisfrage letztendlich.

    http://www.stadtmensch-chronicles.de/menue-links/monologe/detailansicht/article/maenner-haben-auch-mal-keinen-bock/

  8. Die ZEIT ist wieder mal unübertroffen in der Konstruktion von Opferstatuspyramiden:

    http://www.zeit.de/campus/2017-10/medizinstudium-numerus-clausus-bundesverfassungsgericht-herkunft Gebt Arbeiterkindern endlich eine Chance Ein Kommentar von Jakob Simmank 4. Oktober 2017,

    Es gilt zwar als stillos, in politischen Debatten das Kindchenschutzsyndrom aufzurufen, aber ist der Ruf erst ruiniert – wie bei ZON -, kommt es auf solche Haarspaltereien nicht mehr an.

    Die ZON-Redaktion und ihr ideologisches Umfeld sollten verpflichtet werden, sich ausschließlich bei Ärzten (m/w/*) mit Arbeiterfamilienhintergrund medizinisch behandeln zu lassen. Nach der feministischen Privilegientheorie ist das die einzig mögliche Buße für die Sünde, einer dekadenten bürgerlichen Mittelschicht anzugehören.

  9. Miau ist die Antwort

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