Pickup ist unehrlich und entwürdigend für Frauen

Das ist eines der häufig verwendeten Argumente gegen Pickup.

Pickup ist zum einen eine Sprache. Jedes Verlieben kann nach den dortigen Regeln und Ausdrücken beschrieben werden und das präziser als in jeder anderen Sprachweise, die mir bekannt ist. . Es schlüsselt die Vorgänge nur besser auf und macht sie verständlich.

Pickup ist zum anderen ein System, dass zeigt, welche Methoden klappen, worauf Frauen anspringen, mit Erklärungsversuchen warum. Wenn einem nicht gefällt, worauf Frauen anspringen, dann liegt das nicht am Pickup, sondern je nach Sichtweise an den Frauen/der Gesellschaft. Pickup stabilisiert keine Rollenbilder sondern findet sie vor. Wenn Frauen dadurch becirct werden könnten, dass man Frauen anbetet, dann wären die Leute im Pickup-Bereich die ersten, die dazu genau Theorien der Anbetung entwickeln würden. Allerdings ist dies eben nicht der Fall.

Pickup ist nicht nur auf Sex ausgerichtet. Man kann es auch benutzen um eine Frau kennen zu lernen und sie zu heiraten und die weiteren Konzepte in der Partnerschaft nutzen.  Natürlich nutzen viele die Methoden für Sex, aber warum auch nicht? Sex ist etwas schönes. Klar meinen manche im Pickup, dass man nicht heiraten soll, sondern lieber mit einem Harem, einer Rotation oder sonstwie leben soll. Aber warum auch nicht, wenn die Frauen es mitmachen?

Pickup hat ganze Kapitel und Bücher zum Kennenlernen, dort als “Rapport” oder “Komfort” bezeichnet. Dabei geht es darum Vertrauen aufzubauen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, gegenseitige Qualitäten zu entdecken aus denen der andere eben gerade als Person interessant ist und dem anderen Gelegenheit zu geben, Gründe dafür anzugeben, aus denen er etwas besonderes ist (“Qualifying”).

Pickup geht gerade darum, sich zu einem Mann zu entwickeln, den Frauen attraktiv finden, aber auch darum ein gutes Leben zu haben.

Zur Ehrlichkeit:

(Chive)

Sicher kann man mit Pickup unehrlich sein. Muss man aber nicht und sollte man sogar nicht, weil es authentischer ist, ehrlich zu sein. Mit Pickup hat man allenfalls den Vorteil, dass man weiß, worüber man lügen soll. Wie das Bild oben zeigt ist Ehrlichkeit auch ansonsten nicht ganz unverbreitet beim Flirten.

42 Gedanken zu “Pickup ist unehrlich und entwürdigend für Frauen

  1. Für PUA ist egal, ob irgendjemand etwas dagegen hat. Hier gehts nicht ums Argumentieren, sondern ums Tun.

    Ansonsten, ist es denn entwürdigend für Frauen, wenn Männer plötzlich mehr über Frauen wissen? Was ist daran entwürdigend?
    Was möglicherweise Einigen nicht passt ist, dass Männer dadurch Macht gewinnen, und das auf einem Gebiet, in dem traditionell Frauen die Macht haben.

    Wenn plötzlich nicht mehr Frauen diejenigen sind, die die Situation kontrollieren und ihr gegenüber manipulieren, sondern Männer, dann sind sicherlich nicht Alle glücklich mit der Entwicklung, und schon gar nicht alle Frauen. Die PUA aber schon. Und das ist doch ihr gutes Recht, oder?

  2. Eben. Es klappt, und das ganz hervorragend. Und ich glaube nicht, dass die Frauen sich unwohl mit der Methode an sich fühlen, wenn sie richtig betrieben wird. Klar, wer meint für einen Neg reicht es die Frau einfach zu beleidigen, der wird sicherlich negativ auffallen. Aber das spricht ja nicht gegen die Methode.

    Ein Teil ist sicherlich Angst vor Machtverlust. Ein anderer Teil ist auch einfach Unwissen und fehlendes Eingeständnis. Denn das Frauen auf Alphamänner stehen werden ja viele Frauen energisch bestreiten.
    Die Auswahlkriterien der Frauen, die im Pickupbereich angenommen werden, sind in den Augen vieler frauenfeindlich. Aber wie gesagt: Dann sind Frauen selbst frauenfeindlich.
    Die meisten Frauen werden zuerst sagen, dass sie da niemals drauf „reinfallen würden“. Vielleicht einige „dumme oberflächliche Tussen“, aber keine Frauen, die was auf sich halten und intelligent sind etc. Damit liegen sie aber falsch.

    Ich kann nur jedem Mann raten sich damit vertraut zu machen und sich einzulesen. Es klärt vieles auf und die Erfolge stellen sich recht schnell ein.

  3. Ja, manchmal habe ich auch das Gefühl, dass manche PUA Frauen besser kennen, als die sich selbst.
    Frauen wissen manchmal erschreckend wenig über Frauen und noch weniger über Männer. Der größte Teil des Wissens über Männer wird von halbgaren Klischees überlagert: Männer wollen immer, Männer starren Frauen auf den Busen, stehen auf dicke Titten, können nicht zuhören, sind immer auf Kampf aus, wollen sich dicke tun.
    Es gibt zwar Männer, auf die das Alles zutrifft. Das sind aber nicht diejenigen, die viele Frauen wollen.
    Vielleicht würde Frauen so etwas wie pick up ja auch mal guttun. Sie würden gewiss klüger und vor allem positiver.

  4. Ich denke es ist häufig schwieriger für den, der die Regeln nicht kennen muss.
    Bei der Sprache ist es zum Beispiel so. Wenn man sich zb mit einem Fremdsprachler unterhält und der einen fragt, warum dieses oder jenes Wort so und so gebildet wird, da gäbe es doch die Regel, dass… dann kann ein Muttersprachler da selten weiterhelfen, weil er ja keine Regeln braucht, sondern es verinnerlicht hat. Irgendwo in seinem Gehirn sind die Regeln gespeichert, aber wie sie genau lauten ist unwichtig.

    Die Frau weiß auch, dass sie einen Mann sexy findet. Warum? Das Wissen ist nicht unbedingt notwendig, denn das Gefühl reicht ja bereits aus.

    Aber in der Tat, viele Frauen würde Pickup gut tun. David DeAngelo interviewt ja in der „Gurus“ Serie eine Frau, die Tipps für Frauen gibt, dass fand ich durchaus ganz interessant.

  5. „Frauen wissen manchmal erschreckend wenig über Frauen und noch weniger über Männer“

    Ahja. Beispiele, bitte.

    „Pickup hat ganze Kapitel und Bücher zum Kennenlernen, dort als “Rapport” oder “Komfort” bezeichnet. Dabei geht es darum Vertrauen aufzubauen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, gegenseitige Qualitäten zu entdecken aus denen der andere eben gerade als Person interessant ist und dem anderen Gelegenheit zu geben, Gründe dafür anzugeben, aus denen er etwas besonderes ist“

    Hat aber alles den bitteren Nachgeschmack des Manipulativen. Ich möchte weder manipulieren, noch manipuliert werden. Und ich glaube auch nicht, dass gesunde Beziehungen so funktionieren können. Im Hinterkopf bleibt es ein Experiment, in dem man andere manipuliert, um sie dazu zu bringen, dich zu mögen.

    BTW, Krauser´s Chick Crack. Das hat doch nie im Leben funktioniert. Mal ganz davon abgesehen, dass ich dachte, erwachsene Männer nennen Frauen nicht „Weiber“…

  6. Wo hat das etwas manipulatives, wenn man entdeckt, was man an Gemeinsamkeiten hat und was man an dem anderen schätzt?
    Wie bitte schaust du denn, ob ein Mann was für dich ist?

    Versuch mal nicht zu manipulieren. Wenn du zu einem ersten Treffen dein schönstes Top anziehst, weil es dir so gut steht, was bitte ist das dann? Wenn du lustige Geschichten erzählst, willst du dann, dass er dich hasst? Unter dem Gesichtspunkt ist alles Manipulation, was Eigendarstellung ist.

    Krausers Chick Crack funktioniert ganz wunderbar. Fand ich am Anfang auch merkwürdig. Aber es ist der höhere Status und die Herausforderung sowie die demonstrierte soziale Freiheit, die die Wirkung ausmachen.

    • Wenn du zu einem ersten Treffen dein schönstes Top anziehst, weil es dir so gut steht, was bitte ist das dann?Wenn du lustige Geschichten erzählst, willst du dann, dass er dich hasst? Unter dem Gesichtspunkt ist alles Manipulation, was Eigendarstellung ist.

      Der Vergleich hinkt gewaltig. Ein Mann wird auch nicht daherkommen, wie am Sonntag Mittag auf der Couch beim Fußballgucken, oder? Ein rasiertes Gesicht, Gel in den Haaren und ein ordentliches Outfit kann man wohl kaum z.B. mit der Behauptung, sich für etwas zu interessieren, was einem eigentlich völlig egal ist, vergleichen.

      • @rex

        „z.B. mit der Behauptung, sich für etwas zu interessieren, was einem eigentlich völlig egal ist, vergleichen“

        Muss man ja auch nicht. Man kann natürlich auch auf eine Frau warten, bei der es einen tatsächlich interessiert oder etwas an ihr bemerken, was man tatsächlich gut findet.
        Macht auch auf lange Sicht mehr Spaß.

  7. Beispiele? Ok.

    Vergleiche mal die Eigenschaften eines Mannes, den eine Frau als ihr Ideal beschreibt mit den Eigenschaften eines Mannes, auf die sie tatsächlich anspringt. Oft genug gibt es nicht die geringste Ähnlichkeit. Ich unterstelle ihr jetzt nicht, dass absichtlich falsche Angaben macht. Eher denke ich, sie kennt ihre eigenen Reaktionen gar nicht

    Anderes Beispiel(mir schon mehrfach passiert): Eine Frau redet abfällig über Männer, nimmt dich aber ausdrücklich davon aus. Ganz im Gegenteil, sie betont, welche positive Ausnahme du bist.
    Sie hält das für ein Kompliment. Der Mann ist allerdings ganz anderer Auffassung, aber zu höflich, sie direkt anzuranzen. Also zieht er sich diskret zurück. Sie wundert sich über den plötzlichen Wechsel in seinem Verhalten und kommt im Leben nicht drauf, woran es lag.

    Frauen tun viele kleine Dinge, mit denen sie Männer unbeabsichtigt in die Flucht schlagen ohne das je auch nur zu merken.

    Stattdessen glauben sie eher, sie sind zu dick oder zu dünn oder haben die falsche Frisur oder was auch immer. Denn Männer sind ja bekanntlich so fixiert aufs Aussehen.

    Das Krausers Chick Crack funktioniert, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Man glaubts ja nicht 😉

    „Mal ganz davon abgesehen, dass ich dachte, erwachsene Männer nennen Frauen nicht „Weiber“…“

    Ich mag das auch nicht, ebenso wenig wie es mag, wenn erwachsenen Frauen statt Männer „Kerle“ oder „Typen“ sagen. Die komplette Stil-Havarie ist allerdings der Ausdruck „Herren der Schöpfung“. Wenn ich das höre, vergeht mir Alles.

  8. „Das Krausers Chick Crack funktioniert, hätte ich jetzt auch nicht gedacht.“

    Nicht alles passt zu jedem. Mysteries Outfit würde man als Peacocking bezeichnen und der Sinn ist aufzufallen und gleichzeitig, trotz des lächerlichen Outfits cool und selbstsicher zu bleiben. Dadurch betont das Outfit noch, dass er selbstsicher ist. Bei jemanden, der nicht selbstsicher ist, würde es nicht klappen, aber auch nicht bei einem der sich in der Geschäftswelt bewegt. Mystery baut seine Identität aber über seine frühere Tätigkeit als Bühnenmagier auf, da passt es wesentlich besser. Genauso passt das etwas albernere vielleicht nicht unbedingt zu einem Musiker, sondern eher zu Street game wie Krauser es betreibt, wo es etwas das fremde rausnehmen soll.

    Eine der Unterscheidungen, die wenig bekannt sind, sowohl bei Männer als auch bei Frauen ist meiner Meinung nach die Unterscheidung zwischen sexueller Anziehung (und was sie bewirkt) und Vertrauen etc Also Attraktion und Komfort/Rapport. Hier ist insbesondere nicht klar, dass sexuelle Anziehung der Unterschied zwischen Freundschaft und mehr ist. Viele Frauen würden sagen, dass sich eine Beziehung entwickelt, indem man die Gemeinsamkeiten entdeckt und sich gut versteht etc. Im Pickup gilt die Regel, dass erst eine sexuelle Anziehung vorhanden sein muss und das diese nicht nur körperlich ist, sondern eben auch über bestimmte Attractionswitches erreicht werden kann, die geistiger Natur sind.

    Die Attraction Switches an sich werden auch sicherlich bestritten werden

    Pre-selected by women („Von anderen Frauen für gut befunden)
    Leader of men. (Anführer anderer Menschen)
    Protector of loved ones (Beschützer von ihm Nahestehenden)
    Willing to emote (In der Lage gesunde Gefühlsbindungen einzugehen)

    Ich war anfangs sehr erstaunt, wie sehr Frauen Dominanz mögen, wenn man sie etwas in Freundlichkeit und Witzigkeit einpackt und wie gut man damit eben auch Attraction erzeugen kann.

    Ein weiteres Konzept, das für Verwirrung auf beiden Seiten sorgt ist der Shit Test, eine Theorie, die mir sehr viel geholfen hat. Ich würde behaupten, dass der Shit Test von den meisten Frauen nicht als solcher angesehen wird.

    • Das Problem fängt ja bei der „Unterscheidung zwischen sexueller Anziehung (und was sie bewirkt) und Vertrauen etc“ an.
      Solange du „switches“ installierst, also bewusst einsetzt, handelst du manipulativ. Du versuchst dich in Szene zu setzen, weil du ein Ziel hast: Ficken.
      Anders ist es, wenn du akzeptierst, dass auch du Vertrauen brauchst, um dich bei ihr fallen lassen zu können und nicht nur eine Pornonummer schiebst, sondern ihr Vertrauen willkommen heißt. Damit wird Sex und auch das leidenschaftliche Vögeln zu einem Ausdruck des Vertrauens.
      Shit-Tests zeigen nur an, dass du ihr nicht vertraust. Ja, genau so herum geschrieben und gemeint. Du vertraust im innersten nicht darauf, dass sie im Zweifelsfall mit dir schläft. Weil sie dich eigenartig und manipulativ findet. Weil du es nicht ausgehalten hast, mit ihr im gleichen tempo zu gehen und trotzdem am Ziel anzukommen. Idealerweise kommt es also gar nicht so weit, dass sie testet.
      Drückst du etwas aus oder willst du beeindrucken? Bei letzterem wird sie immer (zu Recht!) misstrauisch werden. Ich habe darüber mal was gepostet: http://mannwerdung.wordpress.com/2010/05/05/grundbegrffe-needyness-2-express-vs-impress/

  9. Ja, das gehörte auch zu dem, was ich meinte: Frauen shit-testen ohne zu wissen, dass sie das tun.

    Die meisten Männer sehen einen Shit-Test auch nicht als Shit-Test, sondern als Affront. Die Frauen sind dann enttäuscht, dass der Mann so memmenhaft beleidigt reagiert.

    Am Ende sind beide verärgert und frustriert, dabei haben sie den Mechanismus, durch den Alles zu Stande gekommen ist, gar nicht verstanden.

    Da wirkt pick up doch eher entschärfend als entwürdigend.

  10. @Mannwerdung

    Ich sehe es anders: Mein Wissen darum, was bei Frauen sexuelle Attraktivität hervorruft befähigt mich, ihr diese Seiten an mir zu zeigen.
    Manipulativ ist dies nur, wenn diese Seiten in Wahrheit gar nicht vorhanden ist. Ansonsten sind es einfach Fakten, die ihr gefallen.

    Ich weiß auch, dass Menschen sich wohler fühlen, wenn man ihnen freundlich lächelnd zur Begrüßung die Hand gibt. Das Lächeln signalisiert, dass ich freundlich gesinnt bin, die leere Hand signalisiert Offenheit und keine Waffe und mein fester Händedruck eine selbstbewusste Persönlichkeit. Ist das nun Manipulation?
    Aus den gleichen Gründen dürfte man dann auch keine Frau zum Essen einladen (eh eine schlechte Idee für ein Date) oder ihr anbieten, sie mit dem Wagen abzuholen oder ihr zu erzählen was man beruflich macht.
    Sie dürfte natürlich auch keine Schminke und keinen Push-Up-BH anziehen und sie dürfte auch nicht etwas mehr über meine Witze lachen als sie es machen würde, wenn sie nicht an mir interessiert wäre.

    Was ich damit sagen will: Wir manipulieren so gesehen immer. Einige Formen der Manipulation sind nur so Alltag geworden, dass man sie nicht mehr als solche auffasst.

    Pickup geht davon aus, dass man immer sexuelle Anziehung braucht und zusätzlich Komfort, damit entweder Sex oder aber auch eine Beziehung entstehen kann. Wenn ich die Attraction switches nicht in irgendeiner Form bediene, dann wird sie denken „Netter Kerl, wir sollten Freunde werden“. Es hat also nichts mit nur Ficken wollen zu tun (auch wenn das System da natürlich auch ganz hervorragend klappt).

    Shit Tests gehen von der Frau aus. Sie zeigen, dass sie mich testen will. Eben ob ich authentisch bin oder ob alles nur eine Fassade ist. Das kann daran liegen, dass ich zu schnell vorgehe, muss aber nicht. Shit Test zielen meiner Meinung nach weniger auf den Komfortbereich als auf den Attraktionbereich. Sie testet daher eher, wenn du die Attraktionsiwtches nicht bedienst und sie Zweifel hat.

    Was man unterscheiden muss: Hier wirkt es in der Darstellung manipulativ. Im tatsächlichen Leben bekommt sie davon aber in der Regel nichts mit. Es sind einfach ein paar Geschichten aus meinem Leben, ein wenig Cocky Comedy etc, ein wenig Herausforderung und die Bereitschaft, sie in Ruhe zu lassen, wenn das nicht ihr Ding ist.
    Zum Tempo: Es muss nicht immer das erste Date und dann ab ins Bett sein. Mystery geht zB von zumindest 7 Stunden, die man normalerweise miteinander verbracht haben muss aus, auch wenn das deutlich schneller gehen kann bedeutet das ja nicht, dass man sich hetzen muss.

    @Salvatore

    Auf jeden Fall entschärfend! Wenn man zurückblickt, wie schwer man sich das Leben gemacht hat…

  11. Danke für deine differenzierte Antwort. Du hast schon recht, so läuft der Hase. Die Frage, auf die ich abziele, ist ja eine adnere, nämlich die der Motivation hinter all dem:

    „Sie testet daher eher, wenn du die Attraktionsiwtches nicht bedienst und sie Zweifel hat.“

    Das ist alles klar. Nur: bediene ich diese Switches gezielt, indem ich posiere, oder war das mehr natürlich so, also als Ausdruck der eigenen Stimmung?

    Vieles von dem, was hier an Verhaltensweisen diskutiert wird, ist in der Praxis (und die zählt) bei Tageslicht betrachtet nicht authentisch. Wenn du authentisch bist, spürst du überhaupt keinen Test und wirst ihn automatisch übergehen.

    Die Manipulation ist ja nicht die Schminke, ich freue mich ja, wenn sie sich für mich schön macht. Und sie lacht ja wahrscheinlich auch nicht lauter, weil sie sich denkt „oh, ich lache mal lauter, das ist ein Attraction-Switch für ihn“. Sie macht es einfach, weil sie dazu Lust hat.

    Und genauso bediene ich eben „zufällig“ ein paar Attraction Switches oder andere Indikatoren, die sie attraktiv findet. Wenn ich vorher mit mir selbst im Reinen bin.

    „Innergame is everything, baby!“, sozusagen. 😉

  12. Das stellt sich die Frage. ob Selbstreflexion eine gute Sache ist oder nicht. „Weil ich mir bewusst bin, was mein Handeln zur Folge hat kann es nicht mehr authentisch sein“ wäre ja die Schlussfolgerung.
    Meiner Meinung nach denkt man in dem konkreten Gespräch seltener nach, wenn man die Sachen verinnerlicht hat. Dennoch gibt es eine Ebene wo man sieht, was man getan hat und es reflektiert und auch kalibriert.

    Das Problem bei „Innergame is everything“ ist, dass viele der Sachen nicht unbedingt intuitiv ist. Wenn man es hat, wunderbar. Wenn man es nicht hat, dann sollte man sich mit der Theorie vertraut machen. Das Wissen kann einem auch die Sicherheit geben, ein Inner Game zu entwickeln, dass tragfähig ist.

    • Weil das auf geistiger Ebene nicht so funktioniert. Sich auf geistiger Ebene attraktiv machen? Was soll das sein?

      Was ich hingegen schon erlebt habe, war, dass sie es attraktiv fand, wenn ich gesagt habe, dass mir ihr Verhalten missfiel. (Wenn ich so drüber nachdenke, war ihr Verhalten, das mich gestört hat, sogar ein Shittest ihrerseits.) Aber das war ja dann das genaue Gegenteil: Ich habe völlig ungeschminkt meine innersten Gefühle ausgedrückt.

      Und stattdessen soll es gut sein, hinzugehen und Typen rumzukommandieren, damit ich „Leader of Men“ bin? Und sie soll das dann auch noch scharf machen? Das ist sehr rational-logisch gedacht.

      • @Mannwerdung
        „Sich auf geistiger Ebene attraktiv machen? Was soll das sein?“

        Indem man die Attraction switches bedient, die ja eigentlich auch nur eine nähere Umschreibung von Alphamann sein sind.

        Du hast zB „Leader of men“ demonstriert, indem du ihr Verhalten nicht hingenommen hast. Den jemand, der normalerweise Anweisungen gibt, nimmt eben Verhalten, dass seine Autorität angreift nicht ohne weiteres hin, sondern spricht das an, was ihm nicht gefällt (und erwartet, dass man es dann anders macht).
        Es ist also kein Wunder, dass sie es attraktiv fand.

  13. Ja, das weiß ich. Aber ich habe es nicht gemacht, um mich attraktiv zu machen (=IMPRESS), sondern weil ich gespürt habe, dass es mich verletzt hat (=EXPRESS).

    Dass die Sachen funktionieren und man sie so benennen kann, ist mir hinlänglich bekannt. Und dennoch macht es einen erheblichen Unterschied, ob ich vorher gespürt und akzeptiert habe (=intuitiv!), dass es mich verletzt, oder ob ich mich für sie attraktiv machen will.

    Zu Deinem Kommentar weiter oben: Vielleicht ist es gut, zu sehen und zu erleben, dass es einen Unterschied macht (für die Anfänger). Aber ich lande auch dort, wenn ich ich zuerst fühle, beobachte, akzeptiere und dann von dort aus intuitiv handele. Und dabei bin ich authentisch geblieben, habe mich nicht in eine Maske begeben oder eine Pose (siehe Arno Gruen) eingenommen.

    • @mannwerdung

      ich denke es geht auch andersrum:
      Die Männer stört ein bestimmtes Verhalten, sie denken aber, dass sie es hinnehmen müssen, damit sie die Frau bekommen. Mit dem passenden Wissen, dass es ein Shittest ist oder das nicht hinnehmen von schlechten Verhalten ihnen eher hilft werden sie eigentlich authentischer, trauen sich aber dazu zu stehen.

      Viele Männer reagieren ja gerade verängstigt, weil sie nicht wissen, was sie eigentlich alles dürfen. Aus dem Wissen entsteht dann soziale Freiheit.

  14. Das klingt Alles so, als hinge es von deinem Approach ab, ob sie dich testet oder nicht.

    Ich würde den Begriff des Shittest jedoch etwas weiter fassen. Beobachtet mal Pärchen, die die Verliebtheitsphase bereits hinter sich haben. Sehr oft, stellt man fest, dass die Frau ihren Mann wesentlich kritischer, unduldsamer ja geradewegs unhöflicher behandelt als jeden anderen Menschen auf der Welt. Mir fällt sofort auf, wenn das bei einem Couple mal nicht so ist. Kommt nicht oft vor.

    Auch dieses Verhalten, bekannt unter dem Namen Betaisierung, würde ich als Shittest sehen, als permanenten sozusagen. Und wie auch immer du bist, was auch immer du tust, dieser Test kommt. Du kannst ihn nicht vermeiden, außer du trennst dich von der Frau, während sie noch verliebt ist.

    Bleibst du bei ihr, wird sie irgendwann versuchen, dich in einen dummen kleinen Jungen zu verwandeln(und sie möchte auch, dass ihr das eben nicht gelingt. Darin besteht der Test). Ob es dann dabei bleibt, das hängt schon von deiner Reaktion ab. Viele mögliche Reaktionen sind falsch, wenige sind richtig, beide in Analogie zur Reaktion auf einen Shittest.

    Es ist natürlich richtig, dass Inner Game Trumpf ist. Aber das haben nur wenige. Was ist mit all den Anderen? Sollen die ungeschickt in der Gegend herumstolpern?

    Ich denke z. B., dass ich Inner Game hatte. Zu meiner aktiven Zeit wusste ich Nichts von Pickup, wusste aber genau, was ging und was nicht. Ich hab gewisse Mechanismen festgestellt, die ich dann fast alle bei den PUA, die i. d. R. jünger sind als ich, wiedergefunden habe. Es scheint also was dran zu sein.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich auf dem Weg sämtliche Illusionen verloren habe, was schließlich zu meinem völligen Rückzug geführt hat. Heute interessiert mich das nur noch in der Theorie.

  15. Ja, ich denke auch, dass da ein Programm läuft. Geoffrey Miller hat in the Mating Mind (ich zitiere es etwas häufig, aber es ist auch ein großartiges Buch) darauf abgestellt, dass Frauen den Alpha suchen und ihn dann zu einem Beta umwandeln wollen, weil ein Beta ein besserer Versorger ist und nicht so leicht weggeschnappt wird. Wird er zu betahaft kann man sich zur Not auch Genmaterial von einem Alpha besorgen.

    Ich denke aber auch, dass sie natürlich glücklicher ist, wenn du den Test bestehst. Und die Tests sind geringer, wenn man früh klar macht, dass so etwas nicht läuft.

    Ja, bei einiges Konzepten ging mir das auch so. Cocky/funny hatte ich zB auch vorher schon eingesetzt. Im Nachhinein betrachtet, habe ich einiges gemacht, was gut war, was ich damals nicht verstanden habe und was auch vielleicht mehr Zufall war. Nur eben nicht bewusst und deswegen nicht kontinuierlich.

    Was für Illusionen hast du denn verloren? An das gute und reine im Menschen, an die Unbeflecktheit der Liebe? Und was haben diese Illusionen für dich bedeutet?

  16. Ja das ist wohl die ewige kontroverse mit dem Pickup. Es gibt evolutionsbiologische Trigger, die kennen wir alle. Wir wissen jetzt expliziter denn je (ua dank PU) was bei Frauen zieht. Jetzt gibts halt dann noch die Frage will ich das sein? Ich hatte ehrlich gesagt auch oft ein Problem mit Teilen von PU obwohl ich es auch die Analysen dahinter als richtig betrachte. Einerseits kenn ich den State in dem ich attraktiv bin andererseits ist mir selten danach zumute. Bin einfach nicht immer überdrüber Selbsbewusst, will es auch nicht unbedingt immer sein, bin gern alleine und das gefällt mir. Das unauthentische das mir in der PU-Community oft aufgefallen ist ist einfach eher der Druck mit vielen Frauen schlafen zu müssen und mit möglichst einer 10, die alle in der Community geil finden, unabhängig davon ob mans selber mag. Wenn man darauf nicht steht wird man mitunter blöd angemacht. Habs in vielen Foren erlebt das es nur mehr in Hahnenkämpfe ausartet und nicht mehr der eigene Genuß im Vordergrund steht.

    Zu behaupten PU wär authentisch ist a bissl weit hergeholt. Manche Leute sind ganz authentisch Weicheier. Den zu einem authentischen Player zu machen oder nach NLP Manier umzukrempeln ist eher ein waghalsiges Heilsversprechen. Was hat es denn mit Authentizität zu tun sein Verhalten oder seinen emotionalen Zustand vor einer Annmache genau zu planen?

  17. Es ist mit Pickup wie mit Essen:
    Es gibt Leute, die Schaufeln es sich rein und essen um des Essens willen ohne Rücksicht auf sich selbst.

    Es gibt Leute, die Gourmets werden und lieber etwas sehr gutes Essen als sich Fast Food reinzuknallen.

    Es gibt Leute, die essen, wie sie Hunger haben und ihr Wissen um Essen hilft ihnen, lecker zu kochen und auf ein ausgewogenes Essen zu achten.

    Es gibt Leute, die einfach essen was auf dem Tisch kommen ohne sich dafür zu interessieren, welche Nährstoffe der Körper braucht und einfach hoffen, dass schon irgendwie alles ergeben wird

    Natürlich sollte jeder entscheiden, welchen Weg er gehen will und wie weit. Nicht jeder wird ein zweiter Mystery werden. Derjenige ist meiner Meinung nach aber noch immer gut beraten, sich die Teile aus dem Bauteilkasten zu suchen, die zu ihm passen, vielleicht ein Neg hier und ein erkannter Shit Test da.

    Pickup kann denke ich schon zu einer Droge werden. Natürlich gibt es auch die, die nur dfür die Jagd leben und eine Frau direkt nach dem Sex langweilig finden und es kaum erwarten können, dass sie gehen. Aber das ist nicht die Schuld von Pickup.

  18. @galloway: Naja, es ist ja kein unmögliches Ansinnen. Player sind ja meistens auch nur verletzte Weicheier mit extrem harter Schale. Wenn sie das mal zugeben würden. Trotzdem können die außen-weich-Eier ja auch lernen, wie sie mehr für sich und ihre Interessen einstehen. Es wird außerdem der Player als erstrebenswertes ideal dargestellt: Ungebunden, lässig, allzeit bereit, dominant. Das ist ja das polare Gegenteil vom übersensiblen ängstlichen Weichei. Authentisch wäre etwas dazwischen.

    All die zitierten Techniken versprechen auch nur, dass man nicht mehr man selbst sein muss, sondern jemand, den man bewundert. Das ist wieder nur eine Bewunderung im Außen. Nichts, was authentisch von innen kommen würde, weil man sich mit sich selbst (auch seinen Schwächen) gut fühlen würde.

    @christian: Das ist nicht die Schuld? Ja und Nein. Da Ziel von der Gemeinde ist es eben, sich selbst am Sex zu berauschen oder zumindest zu messen. Sex steht extrem im Vordergrund und ist die Triebfeder der persönlichen Entwicklungen. Und nicht zuletzt wird Sex der Maßstab, ob man schon gereift genug ist, um sich endlich als Mann zu fühlen. Das führt psychologisch nur zu Don-Juanismus in verschiedenen Ausprägungen.

    • Ja mein Vater ist das beste Beispiel für ein Weichei mit harter Schale. Der hat mir von den Pickup-Techniken erzählt da hat Mystery noch in die Windeln geschissen. Mein Dad hatte es echt drauf. Nur sobald er für jemanden Gefühle hatte wurde er weich wie Butter und hat sich alles gefallen lassen. Innerhalb seiner Ehe ist er ein Weichei, nach außen hin der harte Kerl…

      Ja ich denke du siehst das schon ganz richtig da, mannwerdung. Die Frage ist halt wie man mit seinem Selbst zu dem kommt was man will ohne sich zuviele Grenzen zu setzen und zuviele zu überschreiten 🙂

  19. @mannwerdung

    Ich will gar nicht leugnen, dass es das gibt. Aber ist es außerhalb so viel besser?
    Es gibt genug Leute, die sich von ihren Freundinnen beherrschen lassen und keine Ahnung haben, warum beide unglücklich sind, er weil er nicht weiß, wie er sie glücklich machen kann, sie weil sie ihm dauernd alles sagen muss.
    Oder diejenigen, die dauernd in der Friend Zone landen.
    Oder diejenige, die sich in Arbeit vergraben und erklären, dass sie ja auch keine Frau kennenlernen können, weil sie ja nur im Büro sind, dabei sind ihre Flirtversuche so unbeholfen schlecht und berechenbar, dass man sieht, wie jeder Funke einer Erotik in den Frauen erstirbt, während sie reden.
    Oder die Oneitis-Kandidaten, die ewigen Orbiter einer Frau, die sie nur ausnutzt.
    Wenn man jemanden trifft, der gut mit Frauen ist, dann kann man im Pickup seine Techniken zuordnen, selbst wenn er mit der Theorie nie in Berührung gekommen ist.
    Und man selbst sein ist meiner Meinung nach einer der großen Punkte im Pickup. Aber eben auch in der Hinsicht, dass man sich entwickeln soll und nicht stehenbleiben.

    Klar berauschen sich viele am Sex. Gerade am Anfang ist das sehr verführerisch, wenn man merkt, wie die Frauen reagieren. Sex ist ja auch eine klasse Sache und warum soll man sich nicht ersteinmal die Hörner abstoßen und dann ruhiger werden. Mystery ist inzwischen ja auch in einer festen Beziehung und hat eine Tochter und Neil Strauss hat auch lange Beziehungen gehabt.
    Einige werden des schnellen Sex müde und nehmen Pickup um die Frau zu finden, die sie wirklich wollen. Andere verlieren das „Kind allein im Süssigkeitenladen“-Gefühl nicht und haben nur Sex. Ob es allen damit schlechter geht also ohne Pickup? Ich glaube nicht.

  20. Okay, hier kann ich dir zustimmen, das Wissen kann einem neue Wege eröffnen, das ist gut. In der Szene bleiben aber zunächst viele auf dem Rausch hängen oder resignieren aber, weil sie merken, dass auch die funktionierenden Techniken sie persönlich nicht weiterbringen. Und dann wird es eher entwürdigend für die Männer, die ewig in der Player-Rolle stecken bleiben.

  21. „dass auch die funktionierenden Techniken sie persönlich nicht weiterbringen“

    Und was in Abgrenzung zum „Inner Game“ oder einer Kalibrierung auf ihre Situation würdest du ihnen dann empfehlen?
    Ich würde vermuten, dass du eher raten würdest, dass sie ihre Lebensprobleme umfassender angehen sollten und ggfs das Verhältnis zu ihrer Mutter überprüfen und ins reine bringen sollten, denn das ist ja eines der Hauptthesen auf deinem Blog, wenn ich das richtig verstanden habe?

  22. Ja, es ist wichtig nachzuforschen, woher die Probleme ursprünglich stammen, die liegen nämlich im Inneren vergraben. Dort wird das Inner Game entschieden. Die beziehung zu seinen Eltern spielt eine grundlegende Rolle dabei.

    Zum „Inner Game“ auch noch etwas: Oft genug wird fälschlicherweise angenommen, dass man ein „schlechtes“ Inner Game mit Affirmationen etc wieder hinbiegen kann. Das ist technisch und mag am Anfang im Einzelfall funktionieren, führt aber auf lange Sicht auch nur zu Größenwahn und noch ausgeprägterem Narzissmus, was letztlich wieder eine Verleugnung des Selbst ist.

    Wirklich etwas empfehlen kann ich nicht, wahrscheinlich muss jeder Betroffene ersteinmal selbst den Schmerz spüren, der hinter seinen Handlungen liegt; dann wird er wissen, wo er sich Hilfe holen kann.
    Ich würde dennoch allgemein dazu raten, sich viel mit seiner Innenwelt, seinem Schatten zu befassen, und damit, wie man diese Ängste und Bedürfnisse auf die Außenwelt (das können angebliche „LSE“-Frauen, „unwiderstehliche“ 10er-Frauen, konstruierte „AMOG“-Konkurrenten etc sein) projiziert. Das sind alles Projektionen.
    Buchtipps gibts bei mir auf meiner Leseliste, ich werde diese einmal auf diese Themen hin aktualisieren.

  23. @mannwerdung

    Sicherlich ist Pickup nicht die Lösung für alle Probleme. Dazu ist das Thema etwas zu eng auf Flirt & Frauen ausgerichtet. Ich glaube die dortigen Ansätze können einem viel aufzeigen, was man am eigenen leben verbessern kann. Aber sicherlich nicht alles.
    Vielleicht sollte man dann diese Probleme mit den von dir vorgeschlagenen Lösungen lösen. Allerdings bietet meiner Meinung nach auch die Rückschau auf das Eltern-Kind Verhältnis viel Anlass sich selbst zu betrügen und das Verhältnis zu den Eltern zu verschlechtern („Ich war gut, meine Eltern haben mich versaut, jetzt kann ich nichts mehr dagegen machen“).
    Das Leben ist an jeder Ecke gefährlich wie es scheint 😉

  24. @ christian: Ich weiß ja das die Techniken funktionieren. Ich habe dadurch Frauen ins Bett gekriegt. Ich hab mich aber dabei nie authentisch gefühlt. Das ist soweit gegangen das ich bei den Frauen die ich im Bette hatte und die ich angemacht hab immer nur ein ungutes Gefühl hatte. Der Endeffekt ist das ich die Mädls im Bett hatte um zu „trainieren“ mich aber von ihnen weder anfassen lassen wollte und auch nicht geil wurde und kein Sex zustande kam. Ist ganz lieb anzusehen wenn sie sich abmühen aber irgendwann hatte ich doch Mitleid und angewidert habens mich im Grunde auch.

    Die Ehrlichkeit das sagen zu können ohne „du hast doch keine Eier“-Meldungen zu bekommen würd ich mir in der Community auch manchmal wünschen. PU ist teilweise zu einem Sport verkommen und um mit sich selber ins Reine zu kommen ist einfach durch die Vorgaben die man zu erfüllen hat immer schwieriger. Die Praxis ist halt leider komplexer.
    Nichtsdestotrotz hat PU die Männerbewegung gewaltig ins Rollen gebracht und viele Tabus gebrochen und genau dafür liebe ich es 🙂

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  27. @Galloway

    „Ich weiß ja das die Techniken funktionieren. Ich habe dadurch Frauen ins Bett gekriegt. Ich hab mich aber dabei nie authentisch gefühlt. Das ist soweit gegangen das ich bei den Frauen die ich im Bette hatte und die ich angemacht hab immer nur ein ungutes Gefühl hatte.“

    Gut, dass ist keine gute Basis. Aber vielleicht auch nur Anlass sich zu überlegen, was man von Frauen wirklich will und das Schema zu ändern. Oder sich selbst zurücknehmen und das Spiel etwas langsamer und mehr Richtung Rapport spielen.

    „PU ist teilweise zu einem Sport verkommen und um mit sich selber ins Reine zu kommen ist einfach durch die Vorgaben die man zu erfüllen hat immer schwieriger.“

    Vielleicht war mein Vorteil, dass ich nie so sehr in die „Community“ eingebunden war und daher diesen Leistungsdruck nicht so empfunden habe. Ich kenne zwar ein paar „natürliche Talente“ (und es ist wirklich interessant ihre Techniken zu beobachten, vielleicht dazu ein anderes Mal mehr) aber keinen, der wirklich tief in der Pickupkultur ist.

    „Nichtsdestotrotz hat PU die Männerbewegung gewaltig ins Rollen gebracht und viele Tabus gebrochen und genau dafür liebe ich es “

    Ich glaube, dass Pickup einiges wesentlich verständlicher macht. Wer weiß, worauf Frauen anspringen, der kann einige Vorgänge ganz anders einordnen.

  28. @Christian:

    Also das Problem ist eher das ich selber Rapport brauche. *lol* und das Rapportgame kann ich ja auch gut. Das Attraktiongame war eher das Problem aber auch nur weil ichs selber verbockt hab und nícht weils keine (tollen) Mädls gab die mich wollen würden. Die Vermeidung ist mein Problem.

    Natürliche Talente kenn ich auch einige. Einige auch in meinem engeren Freundeskreis. Ja da kannst dir natürlich einiges abschauen. Ich betreib PU nach schlechten Lairerfahrungen nur mehr auf mich gestellt oder mit einem (kompetenten) Wingman. Das Ziel für mich ist ja weniger der technische Lay weil denn könnt ich eh oft genug haben (gewisser Aufwand vorrausgesetzt) aber der Genuß fehlt irgendwie.

    Die richtig Guten die ich kenn haben mit PU nichts zu tun. Das sind zum Teil gekonnte Selbstdarsteller die zT Schauspiel-, Verkauf-, Rhetorik- oder Politikerfahrung haben. Die Talente gabs ja schon immer. Das hat PU nur systematisiert und dahingehen seh ich es auch eher als Nachhilfeschule für soziale Fähigkeiten. Ich denke auch das dies auch zT für die akademische Psychologie und Psychotherapie interessant sein könnte, ja zum Teil auch davon kommt (siehe NLP).

  29. „Also das Problem ist eher das ich selber Rapport brauche. *lol*“

    Das bedingt sich ja gegenseitig. Wenn du mit ihr die Gespräche führst, dann offenbart sie ja auch genug über sich selbst. Sicher kann man Gemeinsamkeiten schnell herausstellen und eine gemeinsame Welt entwickeln. Oder man schaut eben, ob die auch wirklich vorhanden ist.

    „Das Ziel für mich ist ja weniger der technische Lay weil denn könnt ich eh oft genug haben (gewisser Aufwand vorrausgesetzt) aber der Genuß fehlt irgendwie.“

    Vielleicht einfach mal Relationshipgame vertiefen. Ist auch nichts schlechtes.

    „Die Talente gabs ja schon immer. Das hat PU nur systematisiert“

    Ich finde es wie bereits gesagt häufig einfach faszinierend, die Methoden zu sehen und zu verstehen. Es ist ja nichts neues, auch wenn diejenigen noch nie von Pickup gehört haben machen sie genau das. Es wäre glaube ich eine Typsache, ob sie das Wissen dahinter noch besser machen würde oder sie ihre Natürlichkeit kosten würde

    „Ich denke auch das dies auch zT für die akademische Psychologie und Psychotherapie interessant sein könnte, ja zum Teil auch davon kommt (siehe NLP).“

    Ich denke auch. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung von Pickup würde glaube ich für viele Wissenschaften interessante Ergebnisse bringen.

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