„Es gibt übrigens keine male loneliness epidemic es ist einfach nur die erste Generation die nicht gezwungen ist Männer fürs Überleben zu heiraten“

Ich habe diesen Tweet in dieser oder leicht abgewandelter Form jetzt ein paar Mal gelesen, insofern scheint er mir für eine Besprechung interessant:

es gibt übrigens keine male loneliness epidemic es ist einfach nur die erste generation die nicht gezwungen ist männer fürs überleben zu heiraten

1.

Die Male loneliness epidemic dreht sich nicht darum, dass Männer keine Frauen bekommen, sondern das einige Männer relativ wenige Freunde (Männlich/Weiblich) haben und sie insgesamt weniger gut eingebunden sind als Frauen.  Häufig ist ihre Partnerin ihre wichtigste Kontaktperson.

Das liegt an vielen Faktoren, einmal das Männer und Frauen Freundschaften anders bilden, aber auch daran, dass Männer zB mehr Onlineaktivitäten wie etwa Videospiele betreiben, weniger Zeit haben weil sie mehr arbeiten etc.

2.

Der Rest der Erklärung ist so eine typische Feministinnentheorie, bei der etwas schlechtes für Männer

  • natürlich ihr Fehler sein muss
  • mit der Befreiung der Frau zusammenhängt

Das ist auch der einzige legitime Ansatz dort irgendetwas zu erklären, wobei man sich natürlich mit dem zugrundliegenden Problem nicht weiter beschäftigen muss.

Das Argument an sich ist blödsinnig. Es haben ja nach wie vor auch gut verdienende Frauen Partnerschaften und wollen entsprechend neue wenn diese nicht klappen. Die meisten Frauen dürften, bei allen Problemen, die in Ehen und Beziehungen bestehen auch ihre Partner mögen und nicht nur als Versorger sehen.

Wenn das so wäre, dann würde es auch eher ein schlechtes Licht auf Frauen werfen, einmal weil sie sich für Geld „unterwerfen“ und dann auch, weil die Scheidungsrate bei lesbischen Frauen ja noch höher ist.