Was Baerbock selbst zu ihrer Aussage, dass der chinesische Präsident ein Diktator ist sagt

Habe es leider nur in einem Tweet gefunden:

„Väterrechtler auf dem Vormarsch“

Ein Artikel beleuchtet die schlimmen Verhältnisse bei den Vaterrechtlern:

Krude Thesen, ausgefeiltes Lobbying und jede Menge Frauenhass: Sogenannte Väterrechtler machen vehement Einfluss in Politik und Justiz geltend – und untergraben den Gewaltschutz von Frauen und Kindern. CORRECTIV zeigt, wie ihre Netzwerke funktionieren.

Das eigentlich Netzwerk sieht dann so aus:

Vaeterrechtler-Lobbying-Netzwerk

Man hat dort fürchterliche Ideen wie etwa das Wechselmodell, verkennt, dass in der Justiz eigentlich viel Verbesserungsbedarf für die Frau und nicht für den Mann besteht und im übrigen sind alle Rechts

Ein Auszug:

Für die Männerrechtler scheinen mit dem Antritt des FDP-Ministers Buschmann neue Zeiten angebrochen zu sein: Das Bündnis „Genug Tränen“, das sich im Herbst 2022 mit seinem Brief zum „Leid der Trennungskinder“ an das Ministerium gewandt hatte, wurde am 19. Januar 2023 zu einem Gespräch eingeladen.

Gerd Riedmann vom FSI war dabei, Markus Witt für den Väteraufbruch – dem Referenten des auffälligen Workshops – und ein Mann, der auf seiner Facebook-Seite Posts der AfD sowie der rechtsradikalen Partei „Die Heimat“ teilt und vor einigen Jahren ein Bild von einem Zombie im Brautkleid postete und dazu schrieb: „Meine Exfrau“.

Direkt nach dem Treffen brüsten sich die Väterrechtler im Internet mit ihrem Termin: „Ein Dank gilt dem Bundesjustizministerium unter FDP-Minister Marco Buschmann, dass solche Gespräche nun möglich sind“, schreibt Witt, damals vom Väteraufbruch auf Facebook. „In 8 Jahren großer Koalitionen gab es so etwas leider nicht.“

Das Bundesministerium teilt dazu mit, „frauenverachtende und demokratiefeindliche Äußerungen“ würden dort „nicht geduldet“. Wenn das Ministerium „Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu einem Gespräch empfängt” bedeute dies nicht, „dass es sich deren Positionen zu eigen macht oder diese gutheißt.“

Beobachter gehen nicht davon aus, dass Buschmann persönlich den Maskulisten nahe steht – wohl aber, dass er das heikle Thema Gewalt und Familienrecht lieber nicht anrührt; eine Familienpolitikerin spricht von einem „verminten Gelände“.

Das Netzwerk der Väterrechtler reicht nun zu reaktionären Kräften in ganz Europa, zu Gender-Gegnern, religiösen Fundamentalisten, Pro-Life-Aktivisten, und dank guter Lobbykontakte bis mitten in die deutsche Regierungspartei FDP.

Schon erstaunlich. Da haben wir Frauenverbände noch und nöcher, die Lobbyarbeit machen, selbstverständlich vom Staat finanziert werden, und zwar mit durchaus hohen Beträgen und selbstverständlich auch zu jeder Änderung im Familienrecht angehört werden und dann gibt es eine kleine, aufgrund fehlender Finanzierung natürlich auch weniger professionelle Gruppe von Männerrechtlern, die nur überhaupt einmal zu einem Gespräch eingeladen werden, und schon ruft man fast schon nach Köpfen im Justizministerium.

Dazu wird geradezu eine Unterwanderung herbeigeredet und ein fest etabliertes Netzwerk, wo nur einzelne Personen mal was miteinander zu tun hatten, um ein Schreckgespenst der Männerrechtler zu entwerfen, die anscheinend Gewalt gegen Frauen salonfähig machen wollen oder jedenfalls die Mittel dafür angreifen.

Dabei ist es wirklich weitaus eher so, dass man die Schotten dicht gemacht hat und Familienrecht als Frauenrecht versteht. Soweit Änderungen im zB Nachehelichen Unterhaltsrecht eingetreten sollte das ja nicht die Männer entlasten, es war eher dem Ansatz geschuldet, dass Frauen wieder ins Berufsleben zurückgeholt werden.

Noch ein Ausschnitt:

Eine Anfrage vom CORRECTIV und Stern ließ Riedmeier offen. Seit vielen Jahren sucht er gezielt Kontakte in die Politik. In seinen Lobbypapieren schreibt er von „Geschlechtergerechtigkeit“ und pocht auf eine „zeitgemäße Familienpolitik“. Mitunter schlägt er andere Töne an: Der Ex-Familienministerin Franziska Giffey warf er 2020 in einer Pressemitteilung vor: Sie verbreite „Hysterie mit realitätsferner Propaganda“ zu häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie. Tatsächlich stieg das Risiko häuslicher Gewalt in der Zeit der Lockdowns an, auch die Statistiken der Polizei zeigen eine Zunahme.

Das ist ja auch ein netter Trick: einen Vorwurf aus dem Jahr 2020 mit Zahlen zu widerlegen, die aus 2022 stammen.

Immerhin gab es damals einige Studien, die keinen Gewaltanstieg sahen oder bei denen man die Methoden auch stark kritisieren konnte:

Der Vorhalt war insofern durchaus gerechtfertigt. So geht es in vielen Fällen weiter. Ganz wichtig ist hier insbesondere die Kontaktschuld. Hat jemand mal mit einem „Bösen“ gesprochen, dann ist er gleich verbrannt und natürlich auch böse