Weniger häusliche Gewalt trotz Corona-Krise

Ein Bericht zur häuslichen Gewalt in der Corona-Krise:

Entgegen den Erwartungen von Experten deuten erste Zahlen auf einen deutlichen Rückgang der häuslichen Gewalt in der Corona-Krise hin. Während im März vergangenen Jahres noch 3003 Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt registriert wurden, waren es im Vergleichszeitraum dieses Jahres lediglich 2112 Einsätze. Das entspricht einem Rückgang um 30 Prozent.

Eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums betonte allerdings, dass die Zahlen vorläufig seien. Oft werde ein Verfahren wegen häuslicher Gewalt zunächst als Körperverletzung geführt und erst später auch als häusliche Gewalt ausgewiesen. „Wir müssen davon ausgehen, dass die häusliche Gewalt zunehmen wird“, hatte etwa Claudia Fritsche von der Koordinierungsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW gesagt.

Erinnert mich etwas an den befürchteten Anstieg der Zwangsprostitution bei der WM2006, der von Feministinnen beschworen wurde, dann aber nicht eintrat.

Das gleiche Bild zeichnete auch ein Bekannter, der Richter am Familiengericht ist und mit dem ich mich neulich unterhalten hatte. Alle Richter hatten mit einer Vielzahl von Gewaltschutzverfahren gerechnet, aber bisher sei es absolut ruhig.

Sicherlich kann ein Aufeinanderhocken mehr Spannungen auslösen. Aber es fallen ja gleichzeitig auch viele Gründe, die zu Gewalt führen können, weg:

Etwa das einer der beiden eine Affaire hat und spät nach Hause kommt, was dann zu einer Eskalation führt oder auswärtiges Feiern mit viel Alkohol. Vermutlich ist auch beiden klar, dass man sich weitaus weniger ausweichen kann und die Kinder auch betreut werden müssen und man lässt einfach Streitigkeiten weniger eskalieren.

Aber auch ganz profane Gründe können zu einer Deeskalation führen: Wenn der Mann  und man selbst in Kurzarbeit ist, dann bekommt man bei einem Auszug keinen oder geringeren Unterhalt. Das macht eine Trennung schwieriger als wenn man danach mit einer guten Unterhaltszahlung rechnen kann. Und auch zu den Eltern ziehen kann schwieriger sein, wenn diese jedes Corona Risiko gering halten wollen

46 Gedanken zu “Weniger häusliche Gewalt trotz Corona-Krise

  1. Korrektur: Häusliche Gewalt durch Männer ist zurückgegangen. Frauengewalt findet allein im Dunkelfeld statt, d.h. wenn sie weiterprügeln oder sogar noch mehr prügeln hätte das keinen Einfluss auf die präsentierten Statistiken.

  2. Häusliche Gewalt gegen Frauen gilt auch, wenn die Frau den Mann schlägt, und sich der Mann (ohne zurück zu schlagen) sich nur wehrt und zufälligerweise der Frau ein Fingernagel kaputtgeht…

  3. Die Zahlen zur Corana Krise werden immer irrer und keiner redet darüber.
    Was die Mopo berichtet oder Johns Hopkins kann nicht stimmen.
    Erstere gehen von der Existenz von 5.103 Infizierten, 5.750 Gesundungen und 94 Toten aus, für die ich keinen Beweis sehen kann, dass die existieren oder existiert haben.
    Das Problem ist, Johns Hopkins stützt sich auf Quellen, die wiederum auf Mopo basieren und ich habe das Gefühl, dass sich da etwas aufschaukelt, was keinerlei Basis in der Realität hat.

    Hat irgendwer eigentlich mal berechnet, was in Berlin der Fall ist?
    Sie sagen am 2.4. 19 Uhr:
    a. 3.223 Infizierte,
    b. 1.564 Gesundete und
    c. 20 Tote.
    Alle Fälle demnach:
    a. Gesamtzahl: 4807
    b. Aktive Fälle: 1639 (-b, -c)
    c. Gesundet = 32,5%
    d. Mortalitätsrate: 0,4%
    Aber eigentlich müssten wir allgemein bei 1,3% sein.

    Entweder wir haben es hier mit einer Mutation eines Virus zu tun, der „harmlos“ wird oder die Zahlen stimmen nicht. Laut: https://coronawiki.org/country/germany
    Sind wir allgemein bei einer recovery rate von 25,3% und bei einer mortality rate von 1,3%.

      • Meine Rechnung von gestern war falsch! Sorry!
        Bei Mopo weisen sie die aktiven Fälle nicht separat aus, wie bei:
        https://coronawiki.org/country/germany

        Diese Site kann ich übrigens empfehlen und sie gibt auch Hoffnung, dass die Maßnahmen wirklich etwas gebracht haben: Cases per million people – nach unten scrollen.

        Bei Mopo sind „bestätigte Coronavirus-Fälle“ die Gesamtzahl der Infizierten.
        Noch mal Berlin mit den Daten von heute neu gerechnet:
        a. Gesamtzahl: 3.486
        b. Aktive Fälle: 1.766
        c. Gesundet = 49,3% (!)
        d. Mortalitätsrate: 0,6%

        Mein Einwand, dass die Zahlen nicht stimmen können, bleibt bestehen.
        In Bayern ist die Mortalitätsrate 1,6% und 17,6% der Gesamtfälle sollen gesundet sein. Auch wenn ich davon ausgehe, dass es in Bayern früher anfing, müssten es aber auch mehr Gesundete geben.
        Es gab vor sieben Tagen 1955 Infizierte in Berlin, von denen 1720 (88%) wieder gesundet sein sollen, von den 9481 Infizierten in Bayern am selben Tag, haben es bis heute 3690 (38,9%) geschafft gesund zu werden.

        Die Differenzen in der Mortalitätsrate lassen sich durch eine andere Alterszusammensetzung der Erkrankten zumindest erahnen, wenn man bei:
        https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
        „COVID-19-Fälle nach Altersgruppe und Geschlecht/100.000 Einwohner“ nach Bundesland vergleicht.
        Es waren in Bayern unter den Infizierten anscheinend wesentlich mehr in der Altersgruppe über 80 Jahren betroffen.

        Das Dashboard gibt m.E. einen Eindruck davon, was bei den Zahlen zur Verwirrung führt.
        Das RKI meldet die Daten vom Vortag, weil Erfassungsschluss 0 Uhr ist und online um 8 Uhr des nächsten Tages aktualisiert wird. Für Bayern am 3.4., also rückwirkend zum 2.4. gemeldet:
        1.741 neue Fälle unter „Dif­fe­renz zum Vor­tag“, was eine unglückliche Formulierung ist.
        https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

        Im Dashboard wird aber erst klar, davon beziehen sich nur 1022 Fälle auf den 2.4. selbst, jedoch 542 Fälle rückwirkend auf den 1.4., 123 auf den 31.3. usw.
        D.h. eigentlich ist es eine Differenz zu den Vor­tagen (im Plural) und der „Meldeverzug“ bedeutet, man muss die Daten mehrerer Tage im Nachhinein rückwirkend anpassen.
        Demnach gab es am 1.4. nicht 16.497 Fälle, sondern bereits 17.093, womit auch die Differenz der Fallzahlen zum Vortag nicht mehr stimmt (dessen Fallzahlen auch nicht mehr stimmen) usw.
        Womit, wer das nicht anpasst, auch dubiose „Verdopplungsraten“ errechnen oder komische prozentuale Zuwächse errechnen wird.
        Meine 5 Cent für heute.

        • @crumar:

          Ich hatte darauf auch schon mit Zahlen geantwortet aber entweder das hängt in einem Spamfilter fest, oder ich habe vergessen auf „absenden“ zu klicken.

          Heute antworte ich nur mit der Korrektur, die ich auch gestern schon geschrieben hatte: Mortalitätsrate ist der Anteil der Toten an der Bevölkerung, meist in „per Million“ ausgedrückt. Letalitätsrate ist der Anteil der von der Krankheit betroffenen.

          Was Du meinst ist also die Letalitätsrate, aber aus 2 Gründen dann doch nicht: Einmal, weil es ja die Dunkelziffer der Erkrankten aber nicht Erfassten gibt, milde bzw. gar keine Symptome. Zum zweiten, weil die, die letztlich am Virus sterben (oder mit Virus – eine andere Debatte) noch nicht alle tot sind. Dazu müsste man immer wieder verfolgen, wer wann positiv getestet wurde, um irgendwann zu sagen, heute sind die die, die sich vor dem 10.02. angesteckt haben, alle entweder gesundet oder gestorben.

          Die, die sterben, können aber wohl oft noch einige Zeit am Leben erhalten werden, so dass es eine große Rolle spielt, wann wieviele in Bayern/Berlin erkrankt sind. Dazu müsste man die zwei Kurven für Bay/Bln für Todesfälle und Gesundungen zumindest übereinanderlegen, um das zu prüfen.

          • „Mortalitätsrate ist der Anteil der Toten an der Bevölkerung, meist in „per Million“ ausgedrückt. Letalitätsrate ist der Anteil der von der Krankheit betroffenen.“

            Nein, meine ich nicht.
            Sondern ich habe Schwierigkeiten, Begriffe einzudeutschen. 😉
            „case fatality rate (CFR) (…) is the proportion of deaths from a certain disease compared to the total number of people diagnosed with the disease for a certain period of time.“
            Beim nächsten Mal schreibe ich CFR.

            Es gibt leider keine einheitliche Form, die Daten darzustellen.
            Das RKI z.b. bezieht die Fallzahlen auf 100.000 Einwohner und nicht auf eine Million:
            https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

            Wie gesagt basierte meine falsche erste Berechnung darauf, dass auf coronawiki die Anzahl der tatsächlich aktiven Fälle noch einmal separat ausweist, während man sie bei Mopo selber errechnen muss. Das RKI wiederum liefert keine Daten zu den Gesundeten (Recovered), Johns Hopkins, Mopo und coronawiki machen das. Ich weiß aber nicht, wie zuverlässig die sind, bzw. bei Mopo habe ich da ein großes Fragezeichen. Stand 12 Uhr 4.4. meldet Mopo 25.007 Gesundete und Hopkins 24.575

            Singapur hatte ich schon einmal für ihre Transparenz der Darstellung des Krankheitsverlaufs gelobt:
            https://www.gov.sg/article/covid-19-cases-in-singapore
            Da uns jedoch solche Informationen fehlen – bei den Toten kann man annehmen, sie entstammen aus der Gruppe „Hospitalised Critical“ – kann man eigentlich gar nichts sagen.
            Von den bisher sechs Toten sind vier Männer und keiner war unter 60.
            Da Singapur jedoch vergleichsweise wenig Fälle hat, fände ich es schwer, die vorliegenden Daten auf D zu übertragen.

            „Einmal, weil es ja die Dunkelziffer der Erkrankten aber nicht Erfassten gibt, milde bzw. gar keine Symptome.“
            Ja, letzteres scheint ein großes Problem zu sein. Deshalb wollen sie jetzt einen Test mit einem repräsentativen sample in München machen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-muenchen-testet-3000-menschen-auf-antikoerper-a-ca87a994-237a-4f7b-8050-9162515ddfef

          • „Deshalb wollen sie jetzt einen Test mit einem repräsentativen sample in München machen“

            Eine gute Entscheidung.
            „Objektive“ Daten wird man dadurch zwar trotzdem nicht erhalten, aber vielleicht eine Hochrechnung, bei der das Dunkelfeld mit berücksichtigt wird. So erhält man wahrscheinlich auch einen Eindruck, ob und ab wann man die Ausgangsbeschränkungen lockern kann, weil – derzeit vielleicht weitgehend unbemerkt – eine ausreichende Herdenimmunität erreicht wurde.
            Ein durch die umfangreiche Ausgangsbeschränkungen erzielte Eindämmung der Virus-Ausbreitung kann auch die Immunisierung der Bevölkerung unterdrücken, was bei einer Lockerung zu einem neuen epidemischen Ausbruch führen könnte.
            Es bleibt schwierig für die Politiker und Experten.

          • „Objektive“ Daten wird man dadurch zwar trotzdem nicht erhalten, aber vielleicht eine Hochrechnung, bei der das Dunkelfeld mit berücksichtigt wird. So erhält man wahrscheinlich auch einen Eindruck, ob und ab wann man die Ausgangsbeschränkungen lockern kann, weil – derzeit vielleicht weitgehend unbemerkt – eine ausreichende Herdenimmunität erreicht wurde.“

            Ja. Ich notiere mir für alle Bundesländer die täglichen Daten des RKI und muss sagen, sie sind verwirrend, weil es keinen einheitlichen Trend gibt, sondern die Lage je nach Bundesland unterschiedlich ausfällt.

            „Ein durch die umfangreiche Ausgangsbeschränkungen erzielte Eindämmung der Virus-Ausbreitung kann auch die Immunisierung der Bevölkerung unterdrücken, was bei einer Lockerung zu einem neuen epidemischen Ausbruch führen könnte.
            Es bleibt schwierig für die Politiker und Experten.“

            Allerdings! Vor allem, wenn die zweite Welle kommt und die Lage in Sachen Schutzausrüstung dann noch schlechter ist als jetzt.
            Ich finde die mediale Diskussion des Mundschutzes für alle ein wenig grotesk – ist denen eigentlich klar, wie viele dann pro Tag benötigt werden?

          • „Ich finde die mediale Diskussion des Mundschutzes für alle ein wenig grotesk – ist denen eigentlich klar, wie viele dann pro Tag benötigt werden?“

            Eben weil ihnen klar ist, wie wenig das bringen würde und dass man bei einer Mundschutzpflicht streng genommen täglich eine zweistellige Millionenanzahl an Masken bereitstellen müsste, scheuen die Politiker den Zwang noch. Auf der anderen Seite werden wir aufgrund des medialen Drucks („Die in Korea, Singapur, Italien, ….“ machen das auch, also muss es hilfreich sein!“) wahrscheinlich nicht drumherum kommen. Dann laufen wir alle vermummt mit versifften Masken herum und machen uns zu Clowns.
            Derweil desinfiziert die öffentliche Hand die Hecken und Bäume, auf dass auch noch die erste Vogelbrut abstirbt.
            Für einen anständigen Aktionismus ist uns nichts zu aufwändig.

          • Ich weiß nicht, ob denen klar ist, es handelt sich um ein sehr teures virtue signalling.
            Die sollen sich lieber um die Schutzausrüstung für Krankenhaus und Pflege kümmern und die hiesige Produktion ausbauen.
            Denn mit Einstieg der USA ist der Markt leer und Trump hat oder will 3M den Export untersagen.

          • Oh wie geil – Mopo hat ihre Zahlen nach unten korrigiert!
            Nämlich um 4252 Infizierte, 950 Gesundungen und 84 Tote.
            Lecko mio, jetzt wird es lustig!

          • Warte mal.
            Lesen die hier mit?
            Gibt denen irgendwer Tipps?

            Ok, zum modellieren eigenen sich die südeuropäischen Daten nur für Südeuropa.
            Wie haben – außer München! – weder die Bussi-Bussi Variante der Begrüßung, noch neigen wir während eines Gesprächs zur ausgiebigen körperlichen Berührung.
            Mehr-Generationenhaushalte sind hier auch eher nicht so verbreitet, dafür Single-Haushalte.
            D.h. sozial gibt es social isolation als Normalzustand.
            Was insbesondere für sozial aktive jüngere Männer und ältere Frauen zutrifft.

            Es ging um Weihnachten 2019 in D ein merkwürdiger Schnupfen/grippaler Effekt um – man rotzte nur so vor sich hin, alle anderen Symptome glänzten durch Abwesenheit.
            Kein Fieber, keine Kopf- oder Gliederschmerzen, bei mir war der Spuk nach vier Tagen vorbei.
            Ich kann mich deshalb noch so gut erinnern, weil ich mich nicht mehr daran erinnern konnte, vorher seit Jahren überhaupt erkrankt gewesen zu sein.

          • @crumar:

            Es ging um Weihnachten 2019 in D ein merkwürdiger Schnupfen/grippaler Effekt um – man rotzte nur so vor sich hin, alle anderen Symptome glänzten durch Abwesenheit.

            Ja, und ich habe von verschiedenen Experten schon gehört, dass Angehörige oder Leute die sie kennen im Dezember eine atypische Erkältung hatten und auf Corona getestet werden wollten und wenn sie es dann wurden waren sie negativ.

            Klingt nach rosa Elefanten, an den man nicht denken soll bzw. an Confirmation Bias. Wenn man 100 Leute kennt, und gerade alle über die Pandemie reden, dann sind da sicher 2 dabei, die in letzter Zeit eine Erkältung oder Grippe hatten, die den Coronasymptomen sehr ähnlich ist, und kaum hat man die Idee mal gehabt kommt man schwer von ihr los.

            Insbesondere zur Unterstützung der These, das Virus würde schon viel länger grassieren, werden solche Anekdoten gerne verwandt. Aber denken wir mal nach. Erstens müsste derjenige das Virus ja dann von jemand bekommen haben, der wahrscheinlich auch mehr Leute angesteckt hätte. Zweitens hätte derjenige selbst wohl diesen oder jenen infiziert. Solange die Fälle noch selten waren, dass man die Virenstämme verfolgt hat, hätte man ja dann früher oder später jmd. gefunden, der diesen anderen Stamm hat.
            Oder der Stamm ist selbständig verebbt und man war nur super zufällig davon betroffen, bevor er ausstarb. Dann ist es aber eine Frage, die für die Zukunft ziemlich unerheblich ist.

          • @user unknown

            Der letzte Punkt war auch nur für die Unterhaltung gedacht. 😉

            Obwohl ein Körnchen Wahrheit insofern drin steckt, als inzwischen wohl klar sein dürfte, der Wuhan-Virus ist sehr viel länger aktiv gewesen, als es die chinesische Regierung zugeben möchte.
            Hier hat ein ehemals 10 Jahre in China lebender Amerikaner eine (mit Fakten unterlegte) These zur Entstehung geäußert:

            Was trotzdem auffällig ist, ist das Verhältnis von Infizierten zu Gesundeten in Hamburg und in Berlin.
            Es liegt in Hamburg bei knapp 50% und in Berlin inzwischen darüber.
            Da es aber keine Meldepflicht gibt, beruht das wohl eher auf Schätzungen.
            Ein solches Verhältnis gibt es sonst nirgendwo.

            Mopo hat übrigens abermals die Zahlen korrigiert – diesmal wieder nach oben.
            Wie originell.

          • @crumar:

            »Hier hat ein ehemals 10 Jahre in China lebender Amerikaner eine (mit Fakten unterlegte) These zur Entstehung geäußert:«

            Habe ich die Kernthese richtig verstanden: der Virus ist durch Schlamperei aus einem Labor in Wuhan ausgebrochen, und die chinesische Regierung versucht das zu vertuschen, indem sie die Schuld auf einen Lebensmittelmarkt praktisch gleich um die Ecke vom Labor abwälzt?

          • @djad

            Ja, das hast du richtig verstanden.

            Wogegen er sich vor allem richtet, sind die Versuche der CCP, nicht nur alles zu vertuschen, sondern ein neues Narrativ aufzubauen, wonach der Virus gar nicht aus China kommt, sondern eingeschleppt worden ist. D.h. „Die Ausländer sind schuld!“ ist der neueste Hype der Staatspropaganda und er meint, eine solche Propaganda kann für die in China lebenden Ausländer lebensgefährlich werden, zumal eine große Chance besteht, dass es zu einer zweiten Welle von Infektionen kommt.
            Weil niemand glauben sollte, dass es tatsächlich bisher zu 0,0 Neuinfektionen in China gekommen ist.
            Die haben die Wanderarbeiter einfach ohne Untersuchung wieder in die Dörfer geschickt – was glaubst du, wie es da abgeht?

          • Interessant, daß Du mich mit dieser Drag-igen Männer-Darbietung in Verbindung bringst!
            Wie wäre es denn stattdessen einmal hiermit:

          • Ich hatte das Video noch nie gesehen und musste nachschauen, von wann das ist: 1982 veröffentlicht!!!
            Die Idee, man hätte erst mit youtube von der Existenz von Schwulen, Lesben, Drag-Queens und Transsexuellen erfahren ist nicht zutreffend.
            Das Lied ist übrigens großartig! 🙂

            Hier das letzte Video von ContraPoints:

            Die nun bekennt: „Oops, I’m gay.“
            Also, dass sie auf Frauen steht…
            Mich würde diese Aussage nicht so anzicken, wäre sie nicht mit einer soliden Portion Männerverachtung verbunden. Denn – so fragt sie – was haben Männer denn zu bieten, außer dass sie warm sind?
            Ja, Natalie, gute Frage. Nicht.

    • Was genau heißt „eigentlich müssten wir allgemein bei 1,3% sein.“. Das ist ein statistische Mittel. Da gibt es natürlich Abweichungen.

  4. Zur Gewaltfrage:

    Ich würde auch die psychologische Erklärung in Erwägung ziehen: Bedrohung von außen (Coronakriese/böse Regierung will uns fertig machen) schweißt zusammen. Anderer Sündenbock.

    Reduzierte Kneipenbesuche/Alkohol scheint mir aber auch recht plausibel.

    • „Reduzierte Kneipenbesuche/Alkohol scheint mir aber auch recht plausibel.“

      Echt?

      Meinst Du nicht, dass ein Alki immer an seinen Stoff kommt?
      Und wer sonst die Kneipen stark frequentiert hat, der dürfte wahrscheinlich eher aggressiv auf die Schließung seiner Ausweichmöglichkeiten reagieren. Der dürfte also den typischen Gefährder zuhause darstellen, da gebe ich den Feministinnen recht.

      Wenn also die Aggressivität nach den coronabedingten Maßnahmen SINKT, dann sehe ich darin eher einen Beleg, dass es dieses Massenphänomen des saufenden und hurenden Ehemanns/Partners gar nicht gibt und – wie immer – hier eine feministische Sau durchs Dorf getrieben wird.

      • @carnofis:

        Meinst Du nicht, dass ein Alki immer an seinen Stoff kommt?

        Doch, aber ich sprach ja nicht von einem Alkoholiker, sondern von jmd. der unter Alkoholeinfluss gewalttätig wird. Da gibt es sicher eine Schnittmenge aber das ist ja nicht das gleiche. Viele Alkoholiker werden überhaupt nicht gewalttätig.

        Von einem Massenphänomen habe ich auch nicht gesprochen.

        • „Doch, aber ich sprach ja nicht von einem Alkoholiker, sondern von jmd. der unter Alkoholeinfluss gewalttätig wird.“

          Unsere hochbesorgten Gendas haben aber weit mehr die Sorge, dass die Männer – also WIR – gewalttätig werden, wenn wir uns NICHT die Kante geben können und NICHT, wie täglich gewohnt, die Mutti im Puff besteigen können.

          Und sie halten gewalttätige Männer für ein Massenphänomen. Dass so wenig Fälle bekannt werden, liegt daran, dass es eine Verschwörung des Patriarchats gibt, die die Taten (ver)deckt.
          Deshalb brauchen sie mehr Geld, um dieses riesige Dunkelfeld („Jede 3. Frau ist Opfer von …“) ans Licht zu zerren.
          Gerade jetzt zu Corona-Zeiten sollen wir sie nicht vergessen und unsere Steuergelder üppiger fließen lassen. Ihr Wühlen ist nun mal auch systemrelevant.

  5. Das sind natürlich schlechte Neuigkeiten für die politische Arbeit, und wir sollten überlegen, was wir alle gemeinsam tun können, um diesen wichtigen Opfernarrativ wieder zu stärken.
    In Notsituationen muss halt auch mal das persönliche Wohlbefinden hinter der richtigen Sache zurückstehen.
    Zwinkersmiley!

  6. Wenn ich Milch koche und es klingelt in dem Moment, wo die Milch überkocht, dann habe ich eine Korrelation aber keine Kausalität.

    Wer weiss ob Corona überhaupt eine Rolle spielt…

  7. Diese Unternehmen erhalten nun 30 Millionen Euro von der italienischen Regierung, während Italien vor der Covid-19-Pandemie auf den Knien liegt. Tausende von Menschen sind tot und sterben (80% davon Männer), Krankenhäusern fehlt persönliche Schutzausrüstung, Familien sind in ihren Häusern eingesperrt, während sich ihre Ersparnisse erschöpfen, Menschen werden von Unternehmen aus dem Arbeitsleben entlassen, wobei eine Zunahme der Selbstmorde erwartet wird, und eine wirtschaftliche Rezession könnte das Land sehr hart treffen.

    Vor diesem Szenario hat die „rosa Mafia“ einen ganzen Monat lang über die Folter von Frauen geweint, die mit ihren Folterern zu Hause eingesperrt seien. Medien, Politiker und Meinungsmacher haben alle zusammen in einen Chor eingestimmt, der behauptete, dass die Anrufe bei AZFs nur deshalb um 50% zurückgegangen seien, weil die Frauen auf engstem Raum mit ihren Peinigern gefangen waren.

    Eine lange hämmernde Propagandakampagne breitete sich überall gegen Wahrheit und Logik aus. „Kein gutes Zeichen“ war das Mantra, ein PR-Gimmick, das man skandierte, egal ob die Aufrufe an die AZFs zurückgingen, zunahmen oder unverändert blieben. „Kein gutes Zeichen“. Niemals ein gutes Zeichen. Und auf die Propaganda folgte die Forderung nach mehr Geld, um der Notlage der von der COVID-19-Sperre betroffenen Frauen zu begegnen.

    All dies ist eine gigantische Lüge, die von Ministerin Elena Bonetti selbst vor fast einem Monat begonnen wurde. Sie hat die Melodie geschrieben, das Orchester der rosa Geschäfte; Hass auf Männer und Ergreifung der politischen Macht. Das ist die elende Symphonie.

    Vor einigen Stunden erfolgte nun das glorreiche Ende, das die Ministerin wieder aufgerufen hat: Der COVID-19-Notstand in Italien mit seinen realen und zählbaren Toten ist nicht so wichtig wie der erfundene Notstand der häuslichen Gewalt. So funktioniert es in einem Land, in dem der giftige, politische Feminismus überhand nehmen durfte.

    https://genderama.blogspot.com/2020/04/bundesforum-warnt-fur-manner-steigt-die.html

    Dass das Argument kommt, war vorauszusehen.

    Wenn die Vergewaltigungszahlen sinken, sind Feministinnen auch nicht glücklich, weil z.B. ihre Maßnahmen wirken. Nein, für sie ist das nur ein Zeichen das mehr Frauen Angst haben ihren Vergewaltiger anzuzeigen. Denn Männer sind Vergewaltiger die vergewaltigen. Das ist einfach so. Männer sind böse und grundlos grausam. Das ist Feministinnenwissen!

    Ebenfalls Feministinnenwissen ist, das Feministinnen nur so unbeliebt sind, weil Männer Angst vor gleichberechtigten Frauen haben. Sowas wie in dem Text oben hat da gar nichts mit zu tun. It’s known Khalessi!

  8. @crumar: Was Masken betrifft kommt es ja sehr darauf an, in welchen Situationen man sich schützen will oder muss. Wenn ich in den Supermarkt gehe brauche ich 1x die Woche für 15 Minuten eine Maske die ich danach in Spülmittel einweichen und trocknen lassen kann und eine die besser ist als nichts kann ich mir auch selbst basteln oder eine Art Schal vor Mund und Nase binden.
    Die Kassiererin ist wohl mit einer Maske pro Stunde besser bedient, weil sie permanent Kontakt mit möglicherweise Infizierten hat.
    Krankenschwestern und Ärzte, die ganz gewiss Umgang mit Infizierten haben brauchen aber sicher zertifizierte Masken einer ganz anderen Qualität.

    Und zwar braucht man mehr, je länger es dauert, aber es dauert ja auch die Produktion solcher Masken anzuschieben und sie in die Fläche zu bringen – wenn sie geprüft werden müssen noch länger. Es kann also in 2 Monaten durchaus mehr Masken geben als heute, davon gehe ich in Zeiten des Just-In-Time eigentlich aus. Außer der Maskenrohstoff wird knapp – das wird wohl v.a. Kunststoff und vielleicht Baumwolle sein.

    Hier ist ein interessantes Video, wie lange das alles wohl noch dauert.

  9. Hingegen steht in 20minuten.ch dass häusliche Gewalt und Alkoholismus zugenommen haben:

    „Wird es Nachbeben geben?

    Ja. Welche sozialen Schäden der Lockdown verursacht und wie hoch die Gesundheitskosten dafür sind, wird sich erst allmählich zeigen. Schon jetzt nehmen zum Beispiel häusliche Gewalt und Alkoholismus zu. Und Arbeitslosigkeit ist generell schlecht für die Gesundheit.“
    Quelle: https://beta.20min.ch/story/ist-der-lockdown-ueberhaupt-gerechtfertigt-802206053536

    • Ich habe beruflich häufiger mit Alkoholismus zu tun und kenne mich ein wenig aus.

      Schon jetzt nehmen zum Beispiel häusliche Gewalt und Alkoholismus zu.

      Dass Alkoholismus innerhalb von 2-4 Wochen zunimmt kann man, glaube ich, ausschließen. Erst nach jahrelangem Suchtmittelmissbrauch ist man Alkoholsüchtig. Bestimmt hat der das auch aus dritter Hand – seine Partnerin hat es ihm aus Twitter vorgelesen oder so.

      Vielleicht nimmt der Alkoholkonsum zu. Vielleicht aber nur, weil viele Leute aus Hochprozentigem improvisierte Desinfektionsmittel mixen.

      Oder Leute auf Kurzarbeit 0 denken, dass jetzt gerade ein guter Zeitpunkt für eine Suchttherapie ist, wo sie niemand am Arbeitsplatz vermisst.

      • „Bestimmt hat der das auch aus dritter Hand – seine Partnerin hat es ihm aus Twitter vorgelesen oder so.“
        hahah, da musste ich laut lachen… ja, wer weis..

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