Ein Bericht in der Welt mal wieder zum Heterofatalismus:
Ich bin heterosexuell und mag Männer. Aber ich erlebe, dass Beziehungen mit ihnen nur zu Enttäuschung führen“ – dieses Gefühl wird aktuell online vielfach als „Hetero-Fatalismus“ thematisiert. So neu der Begriff sei, das Thema selbst sei es nicht, erklärt Laura Fröhlich. Sie hat mehrere Bücher über „Mental Load“ geschrieben, die Belastung durch ständige Alltagsorganisation. Außerdem hält sie Vorträge über das Thema.Der Fatalismus sei Ergebnis eines Gefühls, sich bei bestimmten Fragen seit Langem im Kreis zu drehen, immer wieder darüber zu sprechen, ohne dass sich etwas verändere. „Das ist kein pauschaler Männerhass“, betont Fröhlich, „sondern eine tiefe Frustration. Die Männer sind an der Reihe, etwas zu verändern – zeigen oft aber keinen besonders starken Willen dazu.“
Statistisch lässt sich zumindest eine Annäherung an das Thema wagen: So lebte im Jahr 2024 laut Statistischem Bundesamt etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung allein. In fast allen EU-Ländern stieg der entsprechende Anteil zwischen 2014 und 2024. Frauen lebten häufiger allein als Männer – und für viele Single-Frauen scheint das auch eine wichtige Rolle zu spielen: Bei einer repräsentativen Studie des Dating-Portals „Elite Partner“ aus dem Jahr 2025 gaben 63 Prozent der befragten Frauen an, sie seien mit ihrem Single-Dasein zufrieden, weil sie so ihr Zuhause für sich hätten (Männer 55 Prozent). Allgemein zeigten sich Frauen mit 30,3 Prozent häufiger „sehr zufrieden“ mit ihrem Leben ohne Partner (Männer 21,9 Prozent).
„Konflikte fangen in vielen heterosexuellen Beziehungen weit vor der Familiengründung an. Viele Frauen erleben schon früh, dass ihnen die emotionale Arbeit überlassen wird. Sie agieren dann oft als Psychologin und setzen sich mit den Gefühlen ihres Partners auseinander. Die Männer auf der anderen Seite halten es aber oft nicht für notwendig, das Gleiche zu tun“, sagt Autorin Fröhlich.
Das sei ein ansozialisiertes und somit strukturelles Problem, das schon bei Jugendlektüre à la „Zehn Tricks: Wie du Ihn bei dir hältst“ beginne. Männer hingegen würden selten nur dazu angeregt, die weibliche Perspektive einzunehmen und über deren Bedürfnisse nachzudenken.
Hinzu kämen Themen wie Haus- und Care-Arbeit. Westliche Gesellschaften bewegten sich zwar in der Tendenz immer mehr in Richtung Gleichberechtigung – damit sei es aber häufig spätestens vorbei, wenn Kinder hinzukämen. Diverse Studien bestätigen das. So schreibt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seiner Website, Frauen wendeten täglich 43,4 Prozent – oder 76 Minuten – mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Die dadurch entstehenden Nachteile beträfen unter anderem Entlohnung, berufliche Chancen, ökonomische Eigenständigkeit und Alterssicherung.
Auch die „Vermächtnisstudie 2023“ stellt fest: Von 21 im Alltag zu planenden Dingen lägen drei überwiegend oder ausschließlich in der Hand der Männer – Reparaturen, Handwerker und Finanzen, alles Aufgaben also, die nicht jeden Tag erledigt werden müssten.
Bei einer nach Geschlecht getrennten Befragung fällt außerdem auf, dass Männer häufiger davon ausgehen, die anfallenden Arbeiten seien gleich verteilt. Frauen hingegen geben häufiger an, durch die Aufgaben weniger Zeit für sich selbst und zu wenig Energie für Freizeit zu haben sowie sich gestresst zu fühlen.
„Frauen sind perfektionistisch, weil…“
Das Phänomen „Hetero-Fatalismus“ betrachte er als eine unter anderem durch Social Media begünstigte Modeerscheinung, sagt hingegen Paartherapeut Clemens von Saldern. „Frauen waren früher eigentlich viel benachteiligter, als sie es heute sind. Politisch und familiendynamisch hat sich erfreulicherweise wahnsinnig viel angeglichen. Dass sich Frauen heute dennoch verstärkt als Opfer identifizieren, ist aus meiner Sicht teilweise antizyklisch“, sagt er. Ein Grund hierfür könne eine oft aus dem Opfer-Status heraus empfundene moralische Superiorität sein – den „Guten“ anzugehören. Von Saldern nennt dies das „Opfer-Paradoxon“: eine Gleichzeitigkeit von Unter- und Überlegenheit.
Er verwahre sich gegen eine Pauschalisierung wie den Begriff „Hetero-Fatalismus“ im Sinne einer vermeintlich fatalistischen Unveränderbarkeit des Verhaltens anderer Menschen. Eine steigende Unzufriedenheit und geringere Adaptationsbereitschaft erlebe er allerdings bei beiden Geschlechtern gleichermaßen, sagt von Saldern. Online-Dating sei hierfür ein ausschlaggebender Faktor: „Dating-Apps lassen Menschen in der Annahme verfangen, dass es immer noch jemand Besseren gibt“, sagt der Therapeut. Er nenne das die „Voltaire-Falle“ – frei nach einem dem Philosophen zugeschriebenen Zitat: „Das Bessere ist der Feind des Guten.“
Gerade für Frauen verführerisch, weil sie schnell viele Angebote bekommen.
Begriffe wie „Care-Arbeit“ oder „Mental Load“ kritisiert von Saldern als nicht differenziert genug: „Männer und Frauen haben oft verschiedene Konzepte davon, wie viel Arbeit man sich machen sollte. Das liegt auch daran, dass Frauen, besonders Mütter, sich oft unter einem viel größeren sozialen Druck stehend fühlen als Männer – zum Beispiel, wenn es darum geht, was bei Kindergeburtstagen erwartet wird.“ Klar sei allerdings: „In dem Moment, in dem eine Seite der Beziehung eine Ungerechtigkeit empfindet, wird ein inneres Schuldenkonto eröffnet und bewusst oder unbewusst Vergeltung geübt“, so der Paartherapeut.
Diese Argumentation weist Autorin Fröhlich zurück: „Frauen sind oft perfektionistisch, weil sie sich auf ihre Männer beziehungsweise ihr Umfeld nicht verlassen können. Diese Erfahrung überkompensieren sie. Ihnen das in die eigenen Schuhe zu schieben, halte ich für eine bequeme Männerperspektive.“ Häufig, wenn Frauen versuchten, diesen strukturellen Problemen entgegenzuwirken, würden sie dafür scharf kritisiert. „Dann heißt es: ‚Sie können einfach nichts abgeben. Schreiben Sie ihrem Mann doch einfach eine Liste‘“, so Fröhlich. Vielleicht müssten Männer erst überperformen, damit Frauen ihnen vertrauen könnten. Danach könnten beide ihre Anforderungen gemeinsam herunterschrauben.
Auch Martin Bujard, Soziologe und Forschungsdirektor am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, sieht in dessen großer familiendemografischer Datenerhebung eine Diskrepanz zwischen Frauen und Männern bei Fragen zu Mental Load und Hausarbeit, vor allem nach der Geburt von Kindern. „Diese Aushandlungsprozesse sind aber nicht ausschließlich wegen der betroffenen Frauen oder Männern kompliziert – sondern wegen der Strukturen, die dahinterstehen“, so Bujard.Eine temporäre Reduzierung der Arbeitszeit für Väter wünschten sich beispielsweise viele Paare – befürchteten aber Nachteile. Frauen stünden oft vor der Wahl zwischen Vollzeit plus Care-Arbeit oder einer halben Stelle plus finanzielle Abhängigkeit. Besonders Akademikerinnen, die viel in ihre Bildung investiert hätten, seien mit diesen Optionen sehr unzufrieden. „Der Arbeitsmarkt müsste stärker nach den Arbeits- und Familienvorstellungen junger Menschen ausgerichtet werden – auch, weil sich sonst immer mehr Menschen gegen Kinder entscheiden“, fordert Bujard.
Der Soziologe sieht einen weiteren potenziellen Konfliktpunkt in heterosexuellen Beziehungen: „In unseren Erhebungen lässt sich beobachten, dass Frauen im jüngeren und mittleren Alter im Schnitt progressiver sind als Männer. Es gibt also ein gewisses Mismatch bei ganz grundlegenden Einstellungen.“ Dennoch halte auch er das Phänomen „Hetero-Fatalismus“ für eine auf Social Media überrepräsentierte Außenseiterposition. „Empirisch deckt sich das nicht mit der Lebensrealität des überwiegenden Teils der jungen Bevölkerung“, so Bujard.
Das ist ja auch ein wichtiger Satz. Aber es sollte zu denken geben, dass es dennoch so viele Artikel dazu gibt.
Aber Männern die Schuld geben ist eben für viele attraktiv. Und eine solide Partnerschaft schlecht zu reden ebenso
„Ich habe die Hoffnung, dass durch dieses neue Schlagwort auf Social Media neue Debatten entstehen, weil wir endlich in Worte fassen und darüber reden, was Frauen schon immer erlebt haben“, sagt Autorin Fröhlich. Besonders Männer stünden dem leider oft sehr skeptisch gegenüber. „In meinen Vorträgen sitzen im Publikum meist 80 Prozent Frauen“, erklärt Fröhlich, „die interessieren sich für diese Themen – sagen aber auch immer wieder, dass ich ihnen erzähle, was sie schon wissen. Eigentlich müsste ich das ihren Partnern erzählen. Die sitzen aber nicht im Publikum.“
Dabei könnte die ganze Diskussion auch viele Vorteile für Männer mit sich bringen, sagt Fröhlich. So spiele Einsamkeit bei vielen eine große Rolle, ganz besonders nach Beginn der Rente. „Diese Männer vergraben sich dann. Früher war es der Eisenbahnkeller, heute sind es oft das Smartphone, Sportwetten oder Alkohol.“ Es entstehe oft eine emotionale Abhängigkeit von der Partnerin, weil die Männer nie gelernt hätten, sich jemand anderem gegenüber zu öffnen. Das stelle für beide Seiten eine enorme Belastung dar.
„Frauen sind heute unabhängiger und freier denn je. Wenn sich weiterhin nichts ändert, werden immer mehr Frauen das Interesse an Familie und vielleicht nicht sexuellen, aber monogamen Liebesbeziehungen mit Männern verlieren“, befürchtet Fröhlich. In ihrem privaten Umfeld beobachte sie jetzt schon immer mehr Frauen, die lieber Single blieben – ganz nach dem Motto: „Wenn ich mir anschaue, was für Probleme meine Freundinnen mit ihren Männern haben, bleibe ich lieber allein.“
Frauen pflegen einfach keinen liebevollen Blick auf den Mann. Da kann er es ihr nicht Recht machen.
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Korrektur: feministisch geprägte Frauen pflegen einfach keinen liebevollen Blick auf den Mann.
Das dürften in Deutschland fast alle Frauen sein, es gibt da sicher auch ein paar Ausnahmen, die den feministischen Manipulationen widerstehen. Aber bei so ziemlich allen Frauen unter dem Alter von 50 muss man den Einfluss von Feminismus berücksichtigen.
Aber wir wissen ja dank feministischer Narrative: diese Form des weiblichen Sexismus, ist gut. Misandrie gibt es nicht und den Männerhass habe sich die Männer verdient.
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Sie hat mehrere Bücher über „Mental Load“ geschrieben
Oh, gleich mehrere? Das ist ja ein ziemliches Stück Arbeit, und sicher mit einer ganzen Menge mental load verbunden. So ein Buch schreibt sich schließlich nicht von selbst. Obwohl, heute in Zeiten von chatgpt… 😁
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…“ich erlebe, dass Beziehungen mit ihnen nur zu Enttäuschung führen“
Was ist die Grundlage für Ent-täuschung? Die Täuschung. Was ist die Grundlage für Täuschung?
1. Hohe Erwartungen, die eher den Idealen der eigenen Wunschvorstellungen entsprechen, als der Wirklichkeit.
2. Die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Kenntnissen und Möglichkeiten (Hochmut).
3. Mangelnde Bereitschaft und Fähigkeiten die erforderlich sind für eine wirklich offene und ehrliche Kommunikation.
4. Mangelnde Authentizität. Die Darstellung einer Persönlichkeit, die ich gerne wäre oder einer Persönlichkeit, von der ich glaube, dass mir mein Gegenüber durch die Darstellung dieser Persönlichkeit das gibt, was ich gerne hätte.
5. Das verbreitete Schubladendenken. Frauen in der Opferschublade – Männer in der Täterschublade. Frauen in der Schublade der „Guten“ – Männer in der Schublade der „Bösen“.
6. Das permanente Vergleichen. „Ich bin nicht gut genug – Andere sind besser – haben mehr – können mehr…“
7. Zunehmende Bindungsunfähigkeit (Drum prüfe, wer sich länger bindet, ob sich nicht noch was besseres finder…).
Das Fazit aller enttäuschten, frustrierten Frauen: „Die Männer sind an der Reihe, etwas zu verändern – zeigen oft aber keinen besonders starken Willen dazu.“ Genau diese Einstellung führt dazu, dass sich nichts ändert. Ich könnte viele Seiten zu diesem Thema vollschreiben. Viele „wissenschaftliche“ Thesen anführen. Viele Meinungen aus vielen Büchern zitieren.
Aber ich möchte hier und jetzt nur die Essenz aus allem gelesenen, gehörten und im Besonderen aus eigenen Erfahrungen kurz auf den Punkt bringen. Die goldene Regel:
„Was DU nicht willst, das man dir tu – das füg auch niemand anderem zu.“
Wenn jetzt noch eine offene und ehrliche Kommunikation stattfindet, wo jeder die Meinung des/ der Anderen stehenlassen kann, ohne ihn verändern zu wollen (ein großes Problem unserer aktuellen Zeit), ist ein weiterer Schritt zu einer besseren Beziehung getan. Zum Schluss eine Frage: Würde die Autorin den folgenden Regeln zustimmen? Oder eher „Schnappatmung“ bekommen?
Altruismus statt Egoismus! Demut statt Hochmut! Liebe deinen Nächsten WIE dich selbst!
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„Die Männer sind an der Reihe, etwas zu verändern – zeigen oft aber keinen besonders starken Willen dazu.“
Welch Anmaßung zu erwarten, dass andere etwas zum eigenen Vorteil ändern.
Mir würde die Kraft fehlen, mich mit diesem Blödsinn auseinandersetzen.
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@Adrian: Bin absolut deiner Meinung. Man(n) muss nicht über jedes hingehaltene Stöckchen springen.
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Als meine Eltern unser Haus kauften, war die finanzielle Belastung groß. Aber mein Vater trug die Hauptlast, finanziell natürlich (mindestens 80 %) und auch handwerklich und organisatorisch. Er hatte einen stressigen Vollzeitjob und traute sich nicht zu wechseln, weil das Haus abbezahlt werden musste. Ich kann mich noch an seine schlaflosen Nächte erinnern.
Aber von mental load labern, weil die Kindergeburtstage, Arztbesuche der Kinder etc. organisiert werden müssen. Ja verdammt nochmal, das ist eben die Arbeitsteilung, wie sie damals in vielen Familien organisiert war und heute noch ist. Der Stress im Job, den mein Vater ertragen hat und der ihn am Ende in den Herzinfarkt getrieben hat, ist das keine mental load? Warum wird das immer ausgeblendet?
Die vielen Männer, die in toxischen Arbeitsverhältnissen sind, aber darin ausharren müssen, damit die Versorgung der Familie nicht gefährdet ist!
In meinem Umfeld arbeiten ALLE liierten Frauen mit kleinen Kindern in Teilzeit, weil sie das zu 90 % so WOLLEN, weil sie Zeit mit ihren Kindern haben wollen. Und sie sagen das auch so, wenn ich sie danach frage. Eine sagte mal, sie sei froh, dass ihr Mann genug verdiene, dass sie die Möglichkeit dazu haben und sie diese Sicherheit hat.
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Männer leben im Schnitt 5 Jahre weniger als Frauen.
3/4 der Obdachlosen sind Männer.
3x mehr Männer begehen vollendeten Suizid.
Kaum jemand spricht über den „Mental load“ bei Männer. Niemand macht strukturelle Gegebenheit dafür verantwortlich. Keine Politikerin schreit nach Gleichberechtigung oder Gleichstellung und Verbesserungen für Männer.
Feminismus ist Hass. Ganz einfach.
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Wenn ich jetzt an die Kindergeburtstage zurückdenke, ich habe, so nötig ihre Freundinnen geholt und wieder nach Hause gebracht. Habe Pizza für alle gemacht, weil die nun mal am besten schmeckt. Habe mich um die Spiele gekümmert, um den Film im Heimkino und was sonst noch so anfiel. Und trotzdem war meine Ex der Meinung, sie hätte alles organisiert.
Und das ist oft die Normalität und wenn die Medien den Frauen noch zusätzlich einreden, sie seien perfekt und viel zu gut für die Männer, braucht man sich nicht wundern.
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Ja, das kenne ich auch. Ich hab mal zu hören bekommen, mir würde das ja Spaß machen und daher wäre es Freizeit und keine Arbeit.
Frauenlogik!
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Frauenlogik -> Oxymoron. Es gibt keine „Frauenlogik“. Es mag logisch denkende Frauen geben, aber davon sicher nur wenige unter Feministinnen.
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Viele Frauen erleben schon früh, dass ihnen die emotionale Arbeit überlassen wird. Sie agieren dann oft als Psychologin und setzen sich mit den Gefühlen ihres Partners auseinander.
Lol. Rückblickend muss ich sagen, dass die meisten Frauen in meinem Leben emotionale Probleme hatten. Und haben die sich drum gekümmert? Nein. Selbst die, die wussten, dass sie welche haben, haben sich nicht darum gekümmert. Dann lieber nen Typen nehmen und heile Welt spielen. Mittlerweile rieche ich das drei Meilen gegen den Wind.
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Die alte Leier. Die Männer müssen sich ändern.
Neulich unterhielten sich drei Kolleginnen über ihre Partner und moserten, dass die nicht genug im Haushalt machten. Abgesehen davon, dass mich die Art, wie sie vor anderen über ihre Partner redeten, entsetzt hat, waren sich alle in einem Punkt einig und dabei völlig merkbefreit: „Und wenn die Männer dann doch mal eine Kleinigkeit im Haushalt gemacht haben, wollen sie gleich Lob oder gar einen Orden dafür.“
Tja. Ihre Männer haben also versucht, den Wünschen ihrer Frauen wenigstens etwas nachzukommen, und die haben nicht etwa mit Freude oder Lob reagiert, sondern – ob offen oder verdeckt ist egal, man spürt die innere Einstellung – mit Genörgele („jetzt bild‘ dir bloß nichts darauf ein“). Da ist es natürlich vollkommen unerklärlich, dass deren Partner bis heute anscheinend keinen großen Bock auf Haushaltsführung haben. Wer würde das nicht gerne machen, wenn bereits die ersten Ansätze so gut beim Partner ankämen, gell? (Die Kolleginnen sind übrigens ausgebildete Pädagoginnen.)
Aber die Männer müssen sich ändern. Schon klar.
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Aber die Männer müssen sich ändern. Schon klar.
Stimmt doch. Die Männer müssen aufhören, solche Frauen zu heiraten 🙂
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Japp. Oder solchen Frauen solches Verhalten durchgehen zu lassen.
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Prinzipiell kann Mann Beziehungen genau so gestalten, indem man sich eben nicht dressieren lässt, sondern selbst entscheidet/vorgibt/Verantwortung übernimmt/und auch macht, was im Haushalt zu tun ist statt mit einem „Ja, Schatz“ ihr das Regime zu überlassen. Was meiner Erfahrung auch genau das ist, was Frau eigentlich erwartet und dann zu großem Respekt in der Beziehung führt.
Nur wo lernt man das? Die meisten wahrscheinlich erst durch Schaden. Ein paar vielleicht durch im Charakter angelegtes Opponieren. Einige durch Red-Pill vor der Beziehung / durch das Erleben bei den eigenen Eltern. Aber ganz oft sehe ich einfach Männer, die sich komplett unterworfen haben, statt selbst Gestalter ihrer Beziehung zu sein, einfach weil sie es genau so gelernt haben.
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„Tja. Ihre Männer haben also versucht, den Wünschen ihrer Frauen wenigstens etwas nachzukommen, und die haben nicht etwa mit Freude oder Lob reagiert, sondern“
Wofür wollen Sie noch Lob? Dass Sie allein aufs Töpchen gehen?
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Ich verrate mal ein Geheimnis einer guten Beziehung: Gegenseitige Wertschätzung macht beide glücklich.
Ich bedanke mich auch bei meiner Frau für alles Möglich, was sie so für uns beide oder für unseren Sohn macht. Damit sie weiß, dass ich das wahrnehme und schätze.
Ich kenne aber natürlich auch den umgekehrten Fall: Das typische „egal wie man’s macht, es ist falsch“. Da ist tatsächlich die einzig sinnvolle Reaktion darauf, es dann halt nicht zu machen. Wenn’s die Chefin eh besser weiß, braucht’s der Mitarbeiter garnicht erst versuchen 😉
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Perfektes Beispiel für das Verhalten von Zicken. Als Mann dreht man sich um und geht, sonst kommt man in eine irre Beziehung.
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Lass mich raten, du bist eine Kurzhaar Tusse mit kleinen Titten und hattest noch nie einen Orgasmus?
Das ist die umgekehrte Übersetzung dessen, was du den Männern unterstellst um die es im Beispiel geht.
Solche Frauen sollte jeder Mann meiden, die kosten nur Lebenszeit.
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Dass du zu doof bist, um eine gute Partnerschaft zu führen, wundert hier keinen.
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“Frauen lebten häufiger allein als Männer“
Bei einer Spezies, die gleich viele männliche wie weibliche Nachkommen zeugt, lohnt es sich, über diesen Satz einmal länger nachzudenken, statt ihn irgendwie als Ergebnis „freier Entscheidungen“ zu deuten.
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Wenn Witwen als alleinstehend betrachtet werden, erklärt das meiner Meinung nach bereits die unterschiedliche Lebenswerwartung. Frauen sind also im Durchschnitt 4-5 Jahre deswegen schon alleinstehend, weil ihr Ehemann bereits verstorben ist.
Und ja, damit hast du definitiv Recht. Als ob sich die Männer freiwillig dafür entscheiden, früher abzutreten um ihr eins auszuwischen, oder wa?
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Genau. Es sollte wenig Nachdenken erfordern, dass auf eine Singlefrau ein Singlemann kommen muss und umgekehrt, es sei denn
Und eben deswegen hat die Aussage „Frauen sind öfter Single als Männer“ keinerlei Aussagekraft im Kontext einer (angenommenen) Heterofatalität. Wenn es mehr Damen gibt als Herren, können Damen und Herren voneinander halten, was sie wollen – es wird stets mehr Singlefrauen geben als -männer.
Solche Nullaussagen sollte man weglassen, denn sie verführen dumme Menschen nur dazu, ihnen eine Bedeutung zuzuschreiben, die sie nicht haben.
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Ich habe am Anfang tatsächlich noch kurz darüber nachgedacht, ob die Grundgesamtheiten unterschiedlich sind (also explizit bestimmte Männer nicht berücksichtigt werden, z.B. weil sie im Ausland leben während ihre weiblichen Landsleute in Deutschland heiraten und unseren Frauen „die Männer wegnehmen“).
Aber der Effekt der Lebenserwartung ist einfach so viel größer.
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Zumindest laut der Kloster – Studie scheint der Abstand zu Frauen die Lebenserwartung bei Männern zu erhöhen…;)
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@Renton
Es gibt innerhalb der Kohorte der Homos/Bis allerdings mehr Männer als Frauen. Zusammen mit der Tatsache, dass Männer früher versterben, könnte das durchaus einen Effekt haben.
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Gibt es eigentlich irgendwo einen Vergleich der Lebenserwartung zwischen Homos und Hetero-Männern?
Würde mich in dem Zusammenhang interessieren, aus Gründen 🙂
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Ich hab eh grad ne Suche laufen, hier mal ganz schnell: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/studie-aus-daenemark-wie-sich-die-homo-ehe-auf-die-lebenserwartung-auswirkt-1.1621883
Und wen wunderts, Lesben besonder vom Tod betroffen. Die gehen sich gegenzeitig auf den Lebensnerv.
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@Adrian
Ist das so? Ich dachte, die höhere Bineigung bei Fraien gleicht die höhere rein homosexuelle Neigung bei Männern ein bisschen mehr als aus.
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@Renton
Man sollte das gemeinsame auf die Toilette gehen, ständiges Berühren, und gemeinsames Kichern nicht mit Bisexualität verwechseln, also der Möglichkeit, sich ernsthaft in das gleiche Geschlecht zu verlieben und eine Partnerschaft mit diesem einzugehen.
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Nachtrag: Ich habe ein bisschen gegoogelt. Die Zahlen variieren je nach Studie, mal gibt es mehr Schwule, mal mehr Lesben. Im Großen und Ganzen gleicht sich das aus.
Ein Zwischenstand von 2016:
https://www.vice.com/de/article/deutschland-ist-das-queerste-land-europas/
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Echte Lesben sind ohnehin selten. Die meisten probieren das mal aus, weil sie halt mit Männern unzufrieden sind. Aber ob man das als Liebe und/oder Partnerschaft bezeichnen kann, ist fraglich. Ich würde es in den meisten Fällen eher als WG bezeichnen.
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Man sollte die Sexflaute in langjährigen, lesbischen Beziehungen und vielleicht sogar Lieblosigkeit nicht mit der Absenz von Partnerschaft verwechseln.
Gerüchten zufolge soll ja auch so manch normales Ehepaar nach mehreren Jahren so funktionieren 😉
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Ja. Wegen den Frauen.
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Hatte irgendwo mal jemand geschrieben:
Frauen sind immer dann „Opfer“, wenn es was zu holen gibt oder sie versagt haben. Je nach Situation. Eines davon trifft immer zu 😉
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Ich sollte definitiv mehr in Firmen investieren, die Katzen – / Schoßhund – Futter und – Zubehör herstellen. Der Markt dafür kann bei all den Single – Frauen ja nur noch steil nach oben wachsen.
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Über Jahrtausende gab es die Arbeitsteilung ziwschen Männern und Frauen: Männer sorgen für Einkommen und Sicherheit, Frauen kümmern sich um Haushalt und Kinder. Frauen hatten weniger Macht (im Sinne politischer Macht) und dafür mehr Sicherheit, niemand erwartete von ihnen, dass sie in den krieg zogen und sich für Männer und Kinder totschlagen ließen.
Seit dem 19.Jahrhundert gilt das nicht mehr, Frauen wollen mehr Macht, aber nicht weniger Sicherheit (und sie wollen auch nicht in den Krieg ziehen). Der Staat muss dafür sorgen, bzw. die Männer müssen sich ändern und mehr für die Frauen tun, ohne dass diese dafür eine Gegenleistung erbringen.
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Nur noch öde. Immer das gleiche und das schon seit über 15 Jahren und man liest nie das Frauen auch die traditionellen Aufgaben von Männern mit übernehmen sollen. Es sind immer Männer die sich ändern sollen, die noch mehr tun sollen, die sich noch mehr anstrengen sollen, während diese feministischen Frauen im Gegenzug NICHTS anbieten und stolz verkünden, daß sie nicht kochen können. Nie ist die Rede davon, dass Frauen mehr zum Familieneinkommen beitragen sollen.
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