Wir brauchen ja alle Gesprächsthemen für Weihnachten, daher:
Mansplaing als Vorhalt gegenüber Männern hatte ich hier neulich noch mal als Thema. Aber was da ganz verloren geht ist die besondere Liebe für bestimmtes Wissen, was Leute dazu bringt es einfach gerne weiterzugeben oder zu erzählen.
Ein bekanntes Beispiel ist zB bei Herr der Ringe der Umstand, dass Viggor Mortensen schrei in dem Film als er in der Rolle verärgert einen Orkhelm wegtrat echt war, weil er sich dabei zwei Zehen gebrochen hat.
Und die meisten Männer aber sicher auch einige Frauen werden, wenn es um die Szene geht ein gewisses Bedürfnis verspüren, dieses Wissen weiterzugeben.
Wir lieben häufig die Weitergabe von Wissen, gerade wenn wir es selbst interssant finden oder meinen, dass es zum Verständnis besonders wichtig ist. Vielleicht auch, weil es einem dann eine gewisse „Expertenposition“ gibt, wie in dem oben verlinkten Artikel angesprochen.
Immer wenn ich Giraffen sehe muss ich zB auch an die wunderbaren Fakten aus „Giraffe Dissection: Inside Nature’s Giants“ denken, die damit zusammenhängen, dass die Giraffe, die ja das Blut durch den sehr langen Hals pumpen muss, ein sehr großes Herz hat und einen hohen Blutdruck und die spezielle Mechanismen hat, dass ihr , wenn sie etwa den Kopf absenkt um zu trinken nicht „der Kopf platzt“. Dazu gehören starke Venenklappen, die verhindern, dass beim Senken des Kopfes das Blut im Gehirn staut, und ein feines Geflecht aus vielen kleinen Arterien direkt unter dem Gehirn, dass wie ein hydraulischer Druckdämpfer wirkt, der plötzliche Druckspitzen abfängt etc.
Oder auch die Theorie, dass der T-Rex kurze Arme hat, weil er den Platz an den Muskelansatzpunkten in den Schultern für seine Gebissmuskeln braucht.
Was sind eure „kleinen Sachanekdoten“ oder „Wissensschnipsel“ die das verlangen in euch wecken, sie jemanden mitzuteilen, wenn man auf das Thema kommt?