Eine Mutter hat sich mit den Erzieherinnen in Schmidt Juniors Kindergarten angelegt. Nach ihrer Ansicht haben die etwas falsch gemacht, das Kind beim rausgehen nicht warm genug angezogen oder etwas in der Art, jedenfalls ist es anscheinend zu einem Streit gekommen und sie ist sauer.
Jetzt stand das Laternenfest des Kindergartens an. Die Kinder basteln vorher Laternen und dann gibt es ein kleines Fest, bei denen man einen Laternenumzug macht und Lieder singt.
Das findet jedes Jahr statt und da Fräulein Schmidt auch in gleichen Kindergarten war waren wir entsprechend oft da.
Jetzt hat aber der Sohn der besagten Mutter, dessen Kind auch mit Schmidt Junior befreundet sind (und wir verstehen uns auch mit beiden Eltern gut) um die Zeit Geburtstag und sie hat diesmal den Geburtstag genau auf das Laternenfest gelegt und Schmidt Junior (mit drei anderen Kindern aus dem Kindergarten) eingeladen.
Boah, was für ein Kindergarten. Und ein wenig auch typisch weibliche Aggression (bei aller Vorsicht das Muster pauschal auf Einzelpersonen zu übertragen): passiv-aggressive Botschaft, Anforderung eines gewissen Bekenntnisses zu einem Lager, subtile Strafe, alles verbunden mit einer gewissen Bestreitbarkeit.
Und letztendlich geht man dann eben zum Kindergeburtstag, aber das Kind hat natürlich schon wieder vergessen, an welchem Tag der Kindergeburtstag ist und bastelt ja auch die Laterne fertig und wird noch einmal von den Kindergärtnerinnen daran erinnert, dass er den Eltern sagen soll, dass sie ihre eigenen Becher für den Glühwein mitbringen sollen. Er kommt also strahlend aus dem Kindergarten und fragt wann wir zum Laternenfest losgehen.
Dann muss man ihm auch noch mal erklären, dass ja dann der Geburtstag von dem Jungen ist und wir dann aber seine Laterne bei Fräulein Schmidts Schullaternenfest einsetzen, das ja auch bald ist.
Und letztendlich ist das auch kein Problem, als er von dem Geburtstag gekommen ist hatte er das ausgefallene Laternenfest schon wieder vergessen.
Aber dennoch nervig.
Gefällt mir Wird geladen …