Selbermach Mittwoch

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„Polizei wirft trans Beamtin Betrug wegen Änderung des Geschlechtseintrags vor“

Das Selbstbestimmungsgesetz hat einen neuen Fall produziert,in dem evtl ein Mann das Geschlecht gewechselt hat, weil er als Frau erhebliche Vorteile hat:

Ein Polizeibeamter lebt seit einigen Monaten als Frau. Dieser Entschluss hat allerdings Folgen. Denn die Polizeikommissarin wurde jetzt wegen versuchten Betruges bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Der Fall ist äußerst delikat: Ein Düsseldorfer Polizeikommissar lässt sich am 7. Mai 2025 beim Standesamt als Frau eintragen. Der Beamte trägt jetzt dementsprechend keinen Männer-Namen mehr, sondern einen Frauennamen. Seit Jahresbeginn ermöglicht der Gesetzgeber die einfache geschlechtliche Transformation im Namensregister. Und der Beamte, Mitte 30, nahm die Gelegenheit wahr, sich umzuorientieren. Dieser Entschluss hat allerdings Folgen.

Polizist wird zur Frau: Jetzt gibt es einen Verdacht

Wie FOCUS online erfuhr, hat die Düsseldorfer Polizeipräsidentin Miriam Brauns die jetzt als Frau lebende Polizeikommissarin wegen versuchten Betruges bei der Staatsanwaltschaft anzeigen lassen. Zudem wurde ein Disziplinarverfahren gegen die Beamtin eingeleitet, das aber solange ruht, bis die Anklagebehörde über den Fall entschieden hat.

Wegen Betrugs? Das wäre hochinteressant, wenn das entschieden wird und zwar unabhängig davon ob man dann meint, dass betrogen wurde oder nicht. Damit wäre jeder vermögenswerte Vorteil, den man dann bekommt hinterfragbar. Damit auch jedes Preisgeld bei einem Turnier, jede Frauenquote, die man ausnutzt.Und es würde wahrscheinlich sehr viele Anzeigen geben. Eine Anzeige ist ja kostenlos und kann einem auch selbst nicht zur Last gelegt werden, es ist ja nur eine Mitteilung an die Polizei, dass diese bitte ermitteln möge.

Schon deswegen vermute ich, das diese Anzeige keine Aussicht auf Erfolg hat. Politisch viel zu brisant. Immerhin fordert das SBG ja gerade keine bestimmten Tatsachen und man kann erst recht keine Geschlechterrollen an dem Wechsel festmachen. Wer sich eben als Butch-Lesbe im falschen Körper fühlt der ist eindeutig auch eine Frau.

Die Düsseldorfer Vorgesetzten vermuten, dass die Beamtin mit dem standesamtlichen Geschlechterwechsel sich einen Vorteil für ihre Karriere erschleichen wollte. Angeblich hatte sich die Beamtin entsprechend gegenüber Kollegen geäußert. Am 12.05.2025 habe man von dem möglichen Fehlverhalten der Polizeikommissarin erfahren, heißt es in einem Vermerk der Polizeibehörde. Tags darauf landete der Fall bei der Staatsanwaltschaft der Landeshauptstadt.

Gut,dass die Polizei der Staatsanwaltschaft alles mögliche vorlegt was evtl nicht strafbar ist, ist ja nichts neues.

Frauen bevorzugen bei bei gleicher Qualifikation

Der Hintergrund der Affäre ist denkbar simpel: Eine Förderrichtlinie sieht vor, bei gleicher Qualifikation zwischen einem männlichen und einer weiblichen Beamtin der Frau den Vorzug zu geben. Durch den geänderten Geschlechtseintrag verbesserte sich die Beamtin um 43 Plätze in der Beförderungsrangliste. Dadurch hätte sie bereits Ende Mai 2025 den Karrieresprung A9 auf A10 gemacht. Bei der Gehaltsstufe fängt das monatliche Salär bei gut 3500 Euro an. 

Und das ist der eigentliche Skandal und eine der guten Seiten des SBG: Es zeigt genau solche Benachteiligungen von Männern auf. Es hat sich nichts geändert als der Geschlechtsantrag aber plötzlich hat man einen früheren Karrieresprung und steigt um 43 Plätze auf.

Ich denke das wird noch weitere Nachahmer haben.

Unverschämt! Trans Frauen sind Frauen, da gibt es nichts dran zu rütteln oder zu hinterfragen.

Mal sehen ob andere nachziehen, wie bei den Spaniern.

Wenn einer was von dem Urteil hört: Gerne hier mitteilen

Der Anwalt wirft der Düsseldorfer Polizeipräsidentin eine queerfeindliche Haltung vor. Seine Mandantin sei „damals in einem männlichen Körper geboren worden und identifiziert sich schon seit Jahren als Frau, deshalb hat sie ihren Personenstand beim Standesamt auf weiblich ändern lassen“, begründete Arnold gegenüber FOCUS online den Schritt seiner Mandantin. Dies sei erst nach reiflicher Überlegung geschehen.

Ja natürlich. Sie bekommen, was sie gesäet haben.

Nach ihrem Wechsel zum weiblichen Geschlecht habe seine Mandantin das Düsseldorfer Polizeipräsidium entsprechend informiert. Auch habe sie einen Gesprächstermin bei der Gleichstellungsbeauftragen vereinbart, um sich beraten zu lassen. „Dass nun gerade von der Polizeipräsidentin Ressentiments kommen, ist besonders enttäuschend“, monierte der Bonner Anwalt. Der Beförderungsstopp sei schlicht Unfug, die Äußerungen, die ihr nun angelastet würden, seien nach Fragen durch Kollegen scherzhaft gefallen. „Das war ein Gag.“

„Nachhaltige, nicht zu rechtfertigende Störung des Betriebsfriedens“

Aus dem aber Ernst wurde. Arnolds Fazit: „Der Bundestag hat mit der Gesetzesnovelle die Gesinnungsprüfung in dem Zusammenhang abgeschafft, das Polizeipräsidium Düsseldorf versucht diese wieder durch die Hintertür einzuführen – und zwar mit einer kruden Betrugsanzeige.“

Da kann das Selbstbestimmungsgesetz nur verlieren.  Geht es nicht durch lädt es zu Nachahmern ein.  Geht es durch ist die Gesinnungsprüfung wieder da.

Die Düsseldorfer Polizeibehörde wies die Vorwürfe auf Anfrage zurück.

In der Vergangenheit habe es bereits mehrere Fälle gegeben, in denen der Geschlechtseintrag geändert worden sei, hieß in einer Stellungnahme. „Nur in einem speziellen Fall stellte sich dabei das Verhalten der entsprechenden Person aus behördlicher Sicht kritisch dar. Der früher männliche Kollege hatte seinerseits mehrfach an unterschiedlichen Stellen im Kollegenkreis aktiv, explizit und plakativ zum Ausdruck gebracht, dass er seinen Geschlechtseintrag nur ändern lassen wolle, um von der behördlichen Frauenförderung im Beurteilungs- und Beförderungswesen zu profitieren.

Ja, das ist ja auch nicht verboten. Wer nicht definieren kann, was eine Frau ist kann auch niemanden vorhalten,dass er keine Frau ist.

Die Polizeispitze beruft sich auf die geltenden Rechtsvorschriften als Maßstab für ihr Handeln. „Dies bedeutet, dass behördliche Entscheidungen und Maßnahmen unabhängig von religiöser oder politischer Anschauung, Herkunft, Geschlecht oder Geschlechteridentität getroffen werden. Eine unterstellte Queerfeindlichkeit weist Frau Brauns als Behördenleitung in einer rheinischen Großstadt als absurd zurück.“

Auch witzig: Er steigt als Frau 43 Plätze auf und sie führen an das Entscheidungen unabhängig von dem Geschlecht getroffen werden
Queer.de berichtet übrigens auch mit der Überschrift: