Bei vielen Vorfällen die das Geschlechterthema betreffen wird aus meiner Sicht gerade wenn es um Männer und Frauen geht schnell von einem Machtgefälle geredet, welches eigentlich nie zu Lasten des Mannes, sondern immer zu Lasten der Frau auftritt.
- Rockstars die mit Groupies Sex haben haben ein Machtgefälle
- Chefs die mit Frauen aus dem Betrieb was anfangen haben ein Machtgefälle
- Männer, die in einer Beziehung/Ehe mehr Geld verdienen haben ein Machtgefälle
Der Vorwurf des Machtgefälles zielt darauf ab, dass der andere ganz besonders vorsichtig sein muss und sich zurückhalten sollte, weil sie quasi gar nichts machen kann, sondern er dank der Macht die Fäden in der Hand hält. Alles was schiefgeht kann ihm damit zugerechnet werden, weil er es gar nicht erst so weit hätte kommen lassen dürfen. Sie scheint im Gegenzug direkt Opfer zu sein, vollkommen unfähig etwas zu steuern.
Wer nie ein Machtgefälle zu seinen Gunsten hat
- hübsche Frauen in einer Beziehung/beim Flirten
- Mütter, die eher bei einer Trennung die Kinder erhalten
- Die Angestellte, die keine besonderen Verbindung zu der Firma hat, sich leicht einen anderen Job suchen kann aber den Chef zerstören kann, wenn er ihn nach oben meldet, weil er Sex mit ihm hatte
Einen wirklichen Unterschied bei vernünftigen Definitionen von der Ausnutzung eines Machtgefälles wird man wohl nicht machen können.
Es sei denn in ideologischer Ideologie
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