Mann und Frau tauschen Emailsignatur auf der Arbeit – Mann merkt, wie Frauen behandelt werden

Geht gerade rum, hier in der 9gag Version

Mann und Frau tauschen Emailsignatur auf der Arbeit Diskriminierung

Mann und Frau tauschen Emailsignatur auf der Arbeit Diskriminierung

Siehe auch Bento

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46 Gedanken zu “Mann und Frau tauschen Emailsignatur auf der Arbeit – Mann merkt, wie Frauen behandelt werden

  1. OK. Wir haben gelernt, dass es in Philadelphia Arbeitssuchende gibt, die Frau Pieri nicht respektieren, Herrn Schneider aber schon.
    Wir wissen nicht, ob die gleichen Leute schon schlechte Erfahrung mit Frau Pieri oder gute Erfahrung mit Herrn Schneider gemacht haben.
    Wir wissen nicht, ob es in Baltimore genauso aussieht (oder Berlin oder Gelsenkirchen oder…)

    • Wir haben gelernt, dass es in Philadelphia Arbeitssuchende gibt, die Frau Pieri nicht respektieren, Herrn Schneider aber schon.

      Richtig!

      Wir wissen nicht, ob die gleichen Leute schon schlechte Erfahrung mit Frau Pieri oder gute Erfahrung mit Herrn Schneider gemacht haben.

      Ziemlich unwahrscheinlich.

      Wir wissen nicht, ob es in Baltimore genauso aussieht (oder Berlin oder Gelsenkirchen oder…)

      Nein, aber wenn wir mal Occam’s Razor bemühen: Was liegt näher? Dass Philadelphia eine heimliche Ausgeburt des Sexismus ist und es überall sonst anders aussieht, oder dass ein systematisches Problem (z.B. in der Unterschicht) zugrunde liegt.

      War nicht mal das, was hier am Feminismus kritisert wurde, dass man an selektiver Wahrnehmung leidet und reflexartig auf alles losgegangen wird, was nicht zu dem eigenen Weltbild passt?

      • Die beiden werden nicht die einzigen Mitarbeiter dort sein. Ich frage mich, ob sie die Ergebnisse mit weiteren Signaturen wiederholen können.

        • Doch. Die beiden waren (natürlich!) die einzigen Angestellten der kleinen Ghostwriter-Agentur für Bewerbungen. Es gibt keine Zeugen und (natürlich!) ist das Experiment vor vier Jahren durchgeführt worden…

          Hmmm….klingt glaubwürdig!

    • Da steht auch das er ihr „Supervisor“ ist also so ne Art Team oder Abteilungsleiter.

      Wenn das auch in der E-Mail Signatur steht… was in USA üblich seien sollte, dann könnte es am Titel und nicht am Mann Frau liegen.

      Das Klassische „Ich will mit ihrem Vorgesetzten sprechen“

  2. Deckt sich nicht mit dem was sich in den Kommentarspalten der Medien abspielt. Frauen werden dort häufig mit „Liebe Frau …“ angesprochen und überschwänglich gelobt für etwas was schon drei andere Kerle zuvor gesagt haben. Ist aus dem Namen ersichtlich das es sich mit hoher wahrscheinlichkeit um einen Mann handelt wird deutlich aggressiver kommuniziert.

    Aber was in nicht öffentlichen Emails geschrieben wird… wer weiß?

  3. Klar könnte das ein Fake sein, es kann aber genauso gut auch stimmen, und die Idee ist nicht schlecht. Eine Studie in größerem Maßstab dazu wäre durchaus nützlich und im Gegensatz zu manch Unsinn, der unter dem Etikett „Genderforschung“ betrieben wird, sogar ernsthafte Wissenschaft. Die Signatur sollte allerdings nicht vom Bearbeiter selbst, sondern von einem Zufallsgenerator erst beim Versenden eingefügt werden, so daß niemand weiß, ob er gerade als „Mann“ oder „Frau“ schreibt (Verblindung).
    Auch die Antworten sollten ohne Kenntnis des vermeintlichen Empfängers ausgewertet werden.
    Falls sich dann tatsächlich signifikant geschlechtsabhängige Unterschiede zeigen, kann man die nicht einfach wegdiskutieren!

    • Selbst wenn man Unterschiede finden würde, was wäre daraus abzuleiten? Ein gesetzlicher Verhaltensgrundsatz für emailschreibende Männer?

      • „Ein gesetzlicher Verhaltensgrundsatz für emailschreibende Männer?“

        Warum nur für Männer? Ich habe eine Kundin übernommen, bei der Kolleginnen froh waren, dass sie jetzt von mir geführt wird. Warum? „Vielleicht lässt sie sich von Männern eher was sagen“. Spoiler: Nein tut sie nicht, sie ist generell anstrengend.

        Im Prinzip sind diese Tests ohnehin nur Makulatur, solange sie nicht das Motiv des Emailschreibenden abfragen. Denn darum geht es bei Vorurteilen: Woher sind diese entstanden? Kunden könnten z.B. die Erfahrung gemacht haben, dass Frauen häufiger Teilzeit arbeiten und daher weniger Berufserfahrung akkumulieren. Gerade bei Kundenbetreuung kommt es aber auf die Erfahrung an! Hatte mein Gegenüber schon mal einen solchen oder ähnlich gelagerten Fall?

        Solche Verzerrungen kann auch die beste Blindstudie nicht rausfiltern. Das ist eben das blöde mit Vorurteilen, gerade bezüglich Geschlecht: Sie stimmen fast immer, dennoch sind sie manchmal auch falsch.

        • Deshalb nur für Männer, weil durch eine solche Untersuchung durch die Gender-Studies entsprechende „Handlungsempfehlungen“ an die Politik gehen würden. Denkst Du, daß da auch von Frauen als Täterinnen die Rede wäre? ;=)
          Für universitäre Gender-Studies, die nicht einseitig ideologisch forschen, fehlt mir derzeit die Vorstellungskraft….

    • +1
      Die Studie dürfte aber gar nicht so einfach zu designen sein. Zum Einen gibt es ethische Probleme, da die Klienten an einer Studie teilnehmen von der sie nichts wissen (dürfen – sonst wäre es nicht mehr blind).

      Zum Anderen wird es schwierig die Blindheit aufrechtzuerhalten. Es gibt viele Faktoren an Nachrichten, die kenntlich machen können, ob man gerade eine Frau oder ein Mann ist.

      Das Einfachste ist, wenn man mit „Dear Mrs“ oder „Dear Mr“ angeredet wird, es kann aber auch viele andere eindeutige Hinweise geben.
      Das heißt die Mails müssten vorgefiltert werden. Das wird wiederum mit dem Datenschutz nicht vereinbar sein.

  4. Ohje. Ist das bitter!

    Schaut man sich die Twitter-Logs der beiden an, ergibt sich ein interessantes Psychogramm.

    Er der frauenunerfahrene Orbiter, der sich vor Jahren, als sie in die Firma kam in sie verguckt hat, und aufgrund des sexistischen Chefs als nice guy bei ihr punkten will. Sie die kesse Feministin die seine treuen Begleiterdienste und Aufmerksamkeit ausnutzt.

    Jetzt also dieser ominöse E-Mail-Signaturentausch, der sich übrigens (na klar!) schon 2014 zugetragen haben soll. Und natürlich hat er jetzt als „white guy on the internet“ den Sexismus verstanden, der überall herrscht.

    Rührend auch, wie sie sich (sie hat sich schnell in jemand anderes verliebt und geheiratet) bei ihrem „Bro“ dafür entschuldigt hat, dass sie ihn „gecockblocked“ hat, weil alle dachten sie seien ein Paar. Dabei ist er nur der nützliche Idiot.

    Und die feministische attention whore bekommt jetzt dank ihm massig Aufmerksamkeit. Na klar bei so einer Story. Wie warnt der Volksmund eigentlich so schön: „Das klingt zu gut um wahr zu sein.“

    Zwei SJW erzählen was, und alle bringens.

      • „Ich finde das auch immer interessant, dass sowas immer Feministinnen passiert. Auch das ganze Catcalling und Angrabschen passiert immer nur Feministinnen.“
        Kann natürlich auch umgekehrt sein: Frauen, denen so was passiert, werden eher beim Feminismus landen als andere.

        • „Frauen, denen so was passiert, werden eher beim Feminismus landen als andere.“

          Feminismus ist ein Konzept, dass aus dem unanständigen Verhalten einzelner Individuen auf das Kollektiv aller schließt, die zufällig in einem Merkmal (Geschlecht) übereinstimmen. Ein Typ der einen blöden Spruch ablässt, ist also nicht ein Typ der einen blöden Spruch ablässt, sondern Teil einer patriarchalen Männermacht die frauenausgrenzend diskriminiert.

          Im Prinzip ist Feminismus also nichts anderes als eine dumpfe Ausgrenzungsideologie. So wie z.B. Rassisten die aus dem Fehlverhalten eines einzelnen auf alle Menschen der gleichen Hautfarbe, Nationalität oder Religion schließen.

          Das kann gerade ein Egalist doch nicht gut finden!

        • Ach und:

          Die Attraktivität solcher Ausgrenzungsideologien ergibt sich daraus, dass sie auch wunderbar vice versa eingesetzt werden können: Die indivuelle Lage kann bequem kollektiviert bzw. externalisiert werden. Weil ich (Ein beliebiges Merkmal einfügen) habe ich…

          A) die Führungsposition nicht bekommen.
          B) verdiene ich weniger als andere.
          C) bekomme ich mehr Nachfragen auf meine E-Mails.
          D) wurde ich kritisiert.
          ect.pp.

          Alle Ausgrenzungsideologien arbeiten mit kollektiven Opfermythen. Eine Gruppe, deren Teil man ist, wird von einer anderen Gruppe ganz doll unterdrückt.

          Immer wenn mir etwas nicht gelingt, kann es ja nur an einem Merkmal von mir liegen. Nie irgendwie an meinen eigenen Handlungen.

        • Nein, Frauen, die sich durch sowas gestört fühlen, sind höchstwahrscheinlich Feministinnen. Die anderen fühlen sich nicht gestört.

          Mir hat mal eine Brasilianerin erzählt, sie würde sich in Deutschland hässlich vorkommen, weil ihr niemand hinterherpfeift oder Komplimente macht.

    • schön, das jemand sich die Mühe und Zeit macht, da mal nachzuhaken, das geschilderte Bild ist sehr stimmig, wirkt plausibel und überzeugend. Armer Kerl !, er tut mir leid.

      Nach meiner Erfahrung ist dar Kund eine Ausnahme. Die meisten Männer gehen im geschäftlichen Kontakt mit Frauen eher noch höflicher und respektvoller um als mit Männern, die meisten machen gar keine erkennbaren Unterschiede, sind einfach professionell.
      Wärt aber wirklich interessant zu versuchen eine Studie zu designen , um rauszufinden ob unbewusst unterschiede gemacht werden.

      In einem (wissenschaftlichen) Forum, habe ich die Beobachtung gemacht, das die größte Hilfe und Höflichkeit vor Allem in einer Richtung läuft. von eher älteren Männer zu eher jüngeren Frauen (gemessen am Umgangston und an der Anzahl und Ausführlichkeit der Antworten)

  5. Natürlich hat er Vorteile als Mann. Sämtliche seriösen Studien bescheinigen ihm mehr Ehrgeiz, mehr Einsatzbereitschaft, mehr Überstunden, weniger Arbeitsausfälle durch Schwangerschaften, kleine Kinder, elterliche Pflichten etc.

  6. Ohne weitere Informationen zum Kontext völlig unbrauchbar. Welche Branche ist das? Welche Tätigkeit genau üben die beiden aus? Welche Klienten melden sich bei ihnen und warum? Welche konkrete Leistung erwarten die Klienten? Welche konkreten Beweggründe haben die betreffenden Klienten dafür, an Männer andere Erwartungen zu richten als an Frauen?

    Alles Fragen, die man stellen müsste, wenn man zu einer Erklärung kommen wollte. Denn »Sexismus« erklärt nichts. »Sexismus« ist im Gegenteil die Vokabel, mit deren Gebrauch verhindert wird, dass nach einer Erklärung gesucht. Denn an einer Aufklärung der Motivation der Klienten ist niemand interessiert. Die Perspektive wird allein auf die Frau ausgerichtet. In Bezug auf Männer wird nur per Impliaktion ausgesagt, dass sie eben »Sexisten« sind. Das ist das gesamte Erkenntnisinteresse, welches die feministische Perspektive aufzubringen vermag. »Männer sind halt so! Hamwa immer schon jewußt!«

    Der analytische Ertrag der Beobachtung ist also gleich null, aber ein solcher ist auch gar nicht gewünscht. Gewünscht ist allein die Bestätigung einer vorgefassten Überzeugung durch ideologisch formatierte Pseudo-Erklärungen. Arme Frauen, böse Männer. Weltbild gerettet.

    • >>“»Sexismus« ist im Gegenteil die Vokabel, mit deren Gebrauch verhindert wird, dass nach einer Erklärung gesucht (wird).“

      Bäm! Auf den Punkt! 🙂

    • „Die Perspektive wird allein auf die Frau ausgerichtet. “

      Dieses Grundaxiom unserer Gesellschaft verhindert zuverlässig jeden Lösungsansatz für die entsprechenden Probleme.
      Wer Lust hat lese mal im Spiegel Nr.18 (mit einem Kalb als Titelbild) den Gerichtsreport zum Horrorhaus von Höxter. Dort wird es sogar direkt angesprochen, wie schwer es selbst bei offensichtlichstem Augenschein fällt, eine Frau als Täterin, als das gewalttätiges Monster zu sehen, dass sie ist, das da durch unsere feministische (Un-)Kultur schon eine richtige Denkblockade entstanden ist, die man mit bewusster Anstrengung überwinden muss

    • Netto leben Sozialdemokraten im Schnitt nur 20 Jahre. Den Rest müssen sie christdemokratische Aussagen überprüfen, in Frage stellen und missverstehen.

      Demokratie kann auch weg, oder Semi?

  7. Nee ist klar.Vor Jahren tauschen diese beiden ihre email Geschlechterund machen ganz dolle Frauendiskriminierung aus.

    Dieses Forschungsfeld entgeht den GenderStudies völlig? Wenn dem so wäre, glaube ich NICHT, daß die sich dies entgehen lassen würden und NICHT an die ganz große Glocke hängten. Sie könnten hier ihre Behauptungen doch mit realen Fakten unterfüttern?!

    • „Klingt alles sehr glaubwürdig. Vor allem, da der Typ schon sehr nach einem cuck aussieht“

      Ja und die arme Kleine guckt ganz lieb und unschuldig !

  8. Eine solide Blindstudie zum dem Thema wäre schon interessant. Man(n) soll nicht alles wegschieben, was einem nicht in den Kram passt (das überlassen wir den Fanatikern).

  9. Ein anderer Punkt: Warum ist es Diskriminierung von Frauen? Eine Frau wurde von einem Klienten beschissen behandelt. Warum eigentlich geben die sich mit dem Typen ab? Und wenn der Klient wichtig ist, warum lassen sie den nicht durch jemand anders betreuen. Es gibt nun mal Arschlöcher auf der Welt und manchmal kann ein anderer die besser behandeln.

    • ja klar, es fehlt zur Beurteilung ja auch völlig der vorhergehende Schriftverkehr in Form und Inhalt, man kann also gar nicht beurteilen, ob der Klient vielleicht irgendwie gereizt oder provoziert war.

      (Lernt jeder Arzt, keine Diagnose ohne Anamnese !, ist wissenschaftlicher Grundstandart)

  10. Nachdem mir die Story überall in den Social Media begegnete, habe ich gar keinen Bock mehr, sie ganz zu lesen… Aber im Überfliegen… verstehe ich das richtig, dass all dieser weltbewegende Aufruhr, der angeblich erklärt, warum es für ALLE Frauen UNMÖGLICH ist IRGENDEINEN Respekt zu ernten… auf dem Umgang mit EINEM Kunden zurückgeht?

    Das wäre schon selbst für bento & Co. derbe dumm.

  11. Da der ganze fall nur auf anekdotischer Evidenz basiert,
    kann ich ihn auch mit anekdotischer Evidenz wiederlegen.

    Da könnte ich das komplett wiederlegen, da mein Vorname im deutschsprachigen Raum nur für Männer ist, im englischsprachigen Raum aber hauptsächlich für Frauen genutz wird.

    Mir ist in der E-Mail Kommunikation mit Kollegen oder Kunden usw. aus den USA noch nie einer Dumm gekommen obwohl ein Person aus den USA davon ausgehen muss das ich ne Frau bin jedenfalls sind sie immer überrascht wenn bei einem Meeting oder ner Telco da keine Frau sondern ein Mann sitzt.

    Und wenn man sich dann mal überlegt das es in den USA im Gegensatz zu Deutschland aus dem Vornamen nicht eindeutig das Geschlecht hervorgehen muss… (siehe z.b. Terry, Cameron, Stacy, Tracy usw.) wie will man da vom Vornamen auf das Geschlecht tippen?

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