Warum verdienen verheiratete Männer mehr als Singlemänner?

Eine Studie, die untersucht, warum verheiratete Männer mehr verdienen als Singlemänner, auch noch sehr passend, da die Situation in Deutschland untersucht wird:

This article investigates how marriage affects the wages of men in Germany. A variety of reasons have been proposed for why married men earn higher wages than single men; however, previous tests of the leading explanations have been inconclusive. Using data from the German Socio-Economic Panel, it is found that married men enjoy a wage premium even after controlling for self-selection into marriage. In contrast to the popular household specialization hypothesis, men do not substantially reduce their housework time following marriage; neither does the housework time significantly affect the wage rate. This finding contrasts the prevailing view that the wage differential between married and single men results from the division of labour within the household. However, men married to non-working partners receive a larger wage premium than men married to full-time working wives. It is further shown that married men feel less satisfied with their financial situation as compared to their single counterparts. These results indicate that a lower level of pay satisfaction induce married men to put more effort into their work, which leads to higher wages.

Quelle: Marriage and Earnings: Why Do Married Men Earn More than Single Men?

Die Studie kommt also zu dem Ergebnis, dass sich die Männer mehr anstrengen und daher auch mehr verdienen. Es könnten sich hier also die längere Arbeitszeit der Männer und die Überstunden auswirken.

Klar, die meisten Männer mit Frauen, die nicht arbeiten, werden kleine Kinder haben. Und damit ist das Familienhaus abzuzahlen, die Zukunft für die Kinder abzusichern, die Ausbildung anzusparen, der Familienurlaub muss finanziert werden etc.

25 Gedanken zu “Warum verdienen verheiratete Männer mehr als Singlemänner?

    • @Gogolin

      war auch mein erster Gedanke und das wird sicherlich auch so sein.
      Allerdings verstehe ich den Satz:
      „even after controlling for self-selection into marriage“

      so, dass man das rausgerechnet hat und sich dennoch noch eine Differenz ergibt

  1. „Vielleicht wird auch umgekehrt ein Schuh daraus: Männer, die mehr verdienen, finden leicher eine Ehegattin als Hungerleider. ALG2-Empfänger sind bei partnersuchenden Frauen nicht so arg beliebt.“

    es gibt ja auch keine erklärung dafür, warum chefärzte immer die größten ärzte der kliniken sind, was die körpergröße angeht. auch in diesem muster findet sich letztlich die ganz normale diskriminierung, die durch die ausdehnung sexueller selektionskriterien auf alle bereiche der gesellschaft und damit auch die wirtschaft entsteht..

    • @ secuni

      *es gibt ja auch keine erklärung dafür, warum chefärzte immer die größten ärzte der kliniken sind, was die körpergröße angeht. auch in diesem muster findet sich letztlich die ganz normale diskriminierung, die durch die ausdehnung sexueller selektionskriterien auf alle bereiche der gesellschaft und damit auch die wirtschaft entsteht..*

      Doch es gibt dafür eine Erklärung, die über dargestellte „Autorität“ hinausweist

      Die muss ja schließlich auch durch Leistung untersetzt werden, denn der eindrucksvolle Anblick eines großgewachsenen Mannes verliert rasch an Wirkung, wenn das fehlt.

      Aber sicher, Körpergröße hilft wie auch gutes Aussehen.

      Der andere Faktor, der in unseren politisch korrekten „Diskursen“ gerne verschwiegen wird, ist der, dass Körpergröße mit dem IQ korreliert, d.h. große Menschen sind im Schnitt im IQ-Test besser als kleinere Menschen (bei beiden Beschlechtern).

      Also:
      Die Gruppe der 1,80 großen schneidet z.B. besser ab als die Gruppe der 1,70 großen.

      Interessanterweise sind Frauen, wenn man auf Größe korriigiert, im Scnitt leicht besser beim IQ-Test als Männer, also:

      Die Gruppe der 1,80 großen Männer ist nicht so gut wie die Gruppe der 1,80 großen Frauen.

      Über die Geschlechtergruppen gerechnet ergibt sich trotzdem ein geringfügiger IQ-Vorteil der Männer (immer nur im Schnitt zu verstehen, habe keine Lust, das jedes Mal wieder anzuhängen, sollte klar sein), weil Männer eben größer sind als Frauen.

      Das heißt, unter großen Menschen finden sich häufiger auch intelligentere Menschen.

      Dieser Faktor trägt dazu bei, dass Menschen in Leitungspositionen häufig groß sind.

      Das „instinktive“ Zuschreiben von Autorität an große Menschen, könnte ja auch dadurch begünstigt worden sein, dass Menschen immer wieder die Erfahrung gemacht haben, dass große Menschen auch häufiger klüger sind.

      Viele Klischees haben einen realen Erfahrungshintergrund, der sich empirisch bestätigen lässt, so dass nicht klar ist, inwieweit im Alltag tatsächlich das Klischee die Wahrnehmung der Wirklichkeit formt, inwieweit das Klischee selbst durch Wirklichkeit ausgeformt wurde.

      Und deshalb durch noch so viel „Aufklärung“ auch unausrottbar bleibt, weil es sich durch Erfahrung immer wieder bestätigt und in jeder Generation erneuert wird.

      Für linke, Klischees „entlarvende“ „Wissenschaft“ ist die Sache immer klar und einfach: Weg mit den Klischees, sie sind falsch, führen zu falschen Wahrnehmungen. WIR KLÄREN AUF.

      Die Aufklärung ist dann schnell am Ende, wenn sich herausstellt, dass die Vanillavorstellung vom „falschen“ Klischee nicht stimmt, wenn herauskommt, wie richtig manche Klischees sind.

      Vor diesem Hintergrund finde ich es auch bemeerkenswert, dass Körpergröße das wichtigste einzelne körperliche Schönheitsmerkmal eines Mannes ist: Frauen lieben größere Männer.

      Würden sich Frauen häufiger in kleinere Männer verlieben, hätten sie eine bessere Chance, auf Männer zu treffen, die dümmer sind als sie selbst, die sie müheloser dominieren könnten, ganz ohne Feminismus und femizentrischen Staat, ganz natürlich sozusagen.

      Aber nein, es muss ja meist ein Mann sein, der einen Kopf größer ist, zu dem frau beim Küssen aufschauen kann.

      Stimmt’s Tippse?

      AUA!

      Tippse IST einen Kopf kleiner als ich, aber leider nicht dümmer. Vielleicht sogar im Gegenteil, aber das ist ein heikles Thema bei uns.

      Sie spielt zwar hundsmiserabel Schach, dafür ist sie beim Tric-Trac unschlagbar, weshalb wir meist Tric-Trac spielen, denn Schach gegen sie zu spielen macht wirklich keinen Spaß, Tric-Trac gegen sie zu spielen aber auch nicht,

      Mathematisch ist sie keine Leuchte, aber sprachlich ist sie mir turmhoch überlegen, weshalb ich im Konfliktfall meist die physische Auseinandersetzung suche.

      Andererseits profitiere ich auch davon, denn sie schreibt wunderbare Liebesbriefe, mit denen sie mich süchtig gemacht hat.

      Soweit regelmäßige Durchsuchungen ihres Laptops (und PC) das feststellen lasen, bisher nur an mich.

      Denken kann sie auch ganz hervorragen, besser als ich es mir manchmal wünsche, einerseits also ein klassisches Primatenweibchen, andererseits auch wieder nicht.
      Jedoch, ich msuss sie mir wohl warm halten, denn besseres werde ich wohl kaum noch finden.

      NA, ZUFRIEDEN, TIPPSE?

      (Sie ist ja jetzt der Boss, seit einigen Monaten, weil ich’s auch mal so schön haben wollte wie die Männer im Matriarchat, aber ich weiß nicht so recht).

    • @ secuni
      Ihre Thesen sind in der Regel mehr als gewagt.
      „es gibt ja auch keine erklärung dafür, warum chefärzte immer die größten ärzte der kliniken sind, was die körpergröße angeht. auch in diesem muster findet sich letztlich die ganz normale diskriminierung, die durch die ausdehnung sexueller selektionskriterien auf alle bereiche …“

      In unserem Bezirkskrankenhaus ist der Chefarzt ca. 1,70 und zumindest 2 Oberärzte, wenn ich mich recht entsinne, sind um Einiges größer. Immer diese Allaussagen, bezogen auf eine Studie, die in irgendeinem Kaff, anno Schnee, durch eine Telefonbefragung von 20 Klinikumsleitern stattgefunden hat.

      Noch einmal, das ist keine Diskriminierung. Es ist ein sehr gefährlicher Pfad, der hier beschritten wird, wenn über idealisierte Konzeptionen, welche nicht überprüfbar sind, Handlungsanweisungen gesetzt und Konklusionen gemacht werden.

      Da kommen wir sehr leicht auf eine Möglichkeit zu sprechen, Männer doch einzusperren, bevor sie eine Tat begangen haben; Jungen östrogen zu spritzen, etc. pp. So abwegig ist dies alles nicht. Politikerinnen spritzen sich in den USA und GB Testosteron. Ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird, bis die erste Feministin fordert, dass man Jungen nicht nur über Ritalin, sondern viel mehr über die Gabe weiblicher Hormone „verweiblichen“ sollte, damit die Frauen nicht mehr, ob des Testosteronspiegels diskriminiert würden.

  2. Wenn ich mich und meine Kollegen (Industriefacharbeiter) betrachte, dann ist es schon so, das man jede Menge Überstunden macht, um der Familie das eine oder andere Extra zu gönnen.

    In unseren Einkommensdiemsnsionen ist es so, das sich ohne Überstunden zwar auskömmlich leben lässt, aber jeder Euro mehr wird gerne gesehen und auch verkonsumiert. Im Zweifelsfall ist also mehr Einkommen wichtiger als mehr Freizeit.

    Meine Frau ist seit der Geburt unserer Kinder in Teilzeit tätig, auf eigenen Wunsch und auch zum Vorteil des alltäglichen Familienlebens.
    Das ist praktisch in meinem gesamten Bekanntenkreis so.

    Also kein Wunder, wenn sich Männer nach einer Familiengründung mehr ins Zeug legen, die meisten tun es ja auch gerne, da sie ja ihre Familien versorgen, was einem ein gutes Gefühl vermittelt.

    • @Stepe

      „Im Zweifelsfall ist also mehr Einkommen wichtiger als mehr Freizeit.“

      Weswegen in Männerarbeiten, wenn ich es richtig im Kopf habe, Überstunden auch häufiger ausgezahlt als abgebummelt werden, während es bei Frauen genau anders herum ist.

      „die meisten tun es ja auch gerne, da sie ja ihre Familien versorgen, was einem ein gutes Gefühl vermittelt.“

      Das kann ich mir vorstellen. Man möchte ja, dass es seiner Familie gut geht

  3. @Christian
    „Das kann ich mir vorstellen. Man möchte ja, dass es seiner Familie gut geht“

    Das ist für mich auch der eigentliche Motivator für meine alltägliche Arbeit, einer Arbeit, die weder kreativ ist noch eine wirklich tieferen Sinn hat wie etwa die Arbeit im Sozialbereich.

    Ein Kollege, der damals bei uns neu anfing und es nicht leicht hatte, sagte später, wenn er keine Familie hätte, hätte er damals den Bettel hingeschmissen.

    Familie ist ein wirklich mächtiger Motivationsgrund.

    • @ Stepe

      *Familie ist ein wirklich mächtiger Motivationsgrund.*

      Ich glaube ja, dass das für matrilineare Familienstrukturen nicht gilt, in denen Frauen mehr arbeiten als Männer, auch insgesamt, nicht nur innerhalb der Familie.

      Wenn ich mich an den Mosuofilm erinnere: Frauen auf dem Feld, Frauen beim Schweineversorgen, Frauen bei der Hausarbeit, Frauen beim Rudern.

      An einen arbeitenden Mann kann ich mich nicht erinnern, nur an die Männer am Billardtisch in der Kneipe mit dem Off-Kommentar, dass nur Männer spielten, weil Frauen zu viel zu tun hätten

      Ich denke, das ist ein Hauptgrund für die Erfolglosigkeit von matrilinearen Gesellschaften: Männer strengen sich in ihnen nicht sonderlich an, jedenfalls sehr viel weniger als in patriarchaleren Systemen, die ihre Männer zu höherer Leistungsbereitschaft motivieren können.

      Sehe ich mir an, dass gerade Männer in den letzten Jahrzehnten in den matriarchaler werdenden westlichen Gesellschaften vermehrt aussteigen, eine „Ihr-könnt-mich-alle-mal“-Haltung an Tag legen, scheint sich diese Tendenz zu bestätigen.

      Das bewirkt Niedergang, zivilisatorischen Niedergang.

    • @Kvinna

      „und die Flucht vor dem, was zu Hause über seine Kräfte geht, treibt manchen verheirateten Mann in die Überstunde. Da hat er seine Ruhe…“

      Wird sicherlich bei einigen so sein, wenn die Beziehung schlechter wird. Ich denke aber die meisten gehen schon gerne nach Hause und sehen Frau und Kinder

      • Christian, das hat unmittelbar mit der evolutionären Ausstattung des Mannes zu tun; auch die Männer, die in die Arbeit flüchten, lieben Frau und Kinder. Sie sind nur oft genug hilflos gegenüber dem, was „da mit dran hängt“. Da gehn‘ sie lieber hinaus in die feindliche Welt und erjagen das tägliche Brot. Das ist berechenbarer.

      • „Christian, das hat unmittelbar mit der evolutionären Ausstattung des Mannes zu tun; auch die Männer, die in die Arbeit flüchten, lieben Frau und Kinder.“

        Interessante These. Also eine Flucht in das sachliche, weniger emotionale?

        „Sie sind nur oft genug hilflos gegenüber dem, was „da mit dran hängt“. Da gehn’ sie lieber hinaus in die feindliche Welt und erjagen das tägliche Brot. Das ist berechenbarer.“

        Und die Frauen bleiben im Gegenzug lieber zu Hause, weil es dort für sie überschaubarer ist?

      • Schwierig. Genau genommen kann ich hier ja nur von mir selbst ausgehen und von dem, was ich um mich herum wahrnehme. Wie objektiv ist das? Ich gebe zu, dankbar gewesen zu sein, aus der Bürotretmühle heraus zu können, als ich zum ersten Mal schwanger war. Ich hatte geglaubt, mein Leben würde einfacher und erfüllter (mein Beruf war reines Geldverdienen für mich). Ich kann nur sagen, dass mein Leben zumindest nicht einfacher geworden ist. Paare, die sich Broterwerb und Familienalltag teilen, sagen, dass Beruf Erholung ist. Wie gesagt, schwierig. Meistens sind doch die Männer die Ernährer. Und ich jedenfalls finde „zu Hause“ nicht überschaubarer.

      • Ja, mein Mann hat Karriere gemacht. Ich denke schon, dass für ihn der Job mehr ist als eine Tretmühle. Aber ich? Ich habe in mir nie den Drang gespürt, es „beruflich zu etwas zu bringen“. Karriere hieß für mich in erster Linie „Kostümchen und Feinstrumpfhose“ und die mag ich beide nicht. Ich hab‘ mal Bankkauffrau gelernt und später in einer anderen Branche Sekretariat und Sachbearbeitung gemacht, weil ich definitiv nicht dazu tauge, anderen zu erklären, was sie mit ihrem Geld tun sollen oder ihnen Kredite zu verkaufen. Zum Geldverdienen täten meine Fähigkeiten schon noch taugen, aber ob ich das will oder wahre berufliche Erfüllung suche, weiß ich nicht. Vielleicht tät’s schon genügen, mal wieder „raus“ zu kommen, keine Ahnung. Und ich denke, dass Tausende von Paaren vor denselben Fragen stehen. Familie jedenfalls kann dich völlig auffressen und ICH KANN VERSTEHEN, dass Männer trotz aller Liebe gelegentlich in die Firma flüchten. Dass das mehr Geld bedeutet, ist nicht nur Entschuldigung, sondern auch angenehmer Nebeneffekt, das lässt sich nicht leugnen.

      • @kvinna

        „Ja, mein Mann hat Karriere gemacht. Ich denke schon, dass für ihn der Job mehr ist als eine Tretmühle. Aber ich? Ich habe in mir nie den Drang gespürt, es „beruflich zu etwas zu bringen“.“

        Dann habt ihr ja eine für euch gute Einteilung gefunden. Ich denke mal, dass diese gar nicht so selten im gegenseitigen Einverständnis getroffen wird, weil beide (Mann + Frau) ähnlich denken, wie du und dein Mann.

        „Karriere hieß für mich in erster Linie „Kostümchen und Feinstrumpfhose“ und die mag ich beide nicht.“

        An einen Schlips muss man sich auch erst gewöhnen, aber dann geht es ganz gut.

        „Und ich denke, dass Tausende von Paaren vor denselben Fragen stehen.“

        Das kann ich mir auch vorstellen.

        „Familie jedenfalls kann dich völlig auffressen und ICH KANN VERSTEHEN, dass Männer trotz aller Liebe gelegentlich in die Firma flüchten.“

        Vorstellen kann ich es mir. Hängt wahrscheinlich auch von dem jeweiligen Mann ab. Da kann er sich jedenfalls auf Sachfragen konzentrieren und etwas distanzierter sein.

        „Dass das mehr Geld bedeutet, ist nicht nur Entschuldigung, sondern auch angenehmer Nebeneffekt, das lässt sich nicht leugnen.“

        Ja, welche Familie freut sich nicht über mehr Geld?

      • Christian, deine letzte Erwiderung klingt nach „Friede, Freude, Eierkuchen!“ Das ist aber nicht, was ich empfinde. Zunächst mal, hätte ich nach der Schule – die ich ein Jahr vor dem Abitur mit einem Notendurchschnitt von 2,8 geschmissen habe weil ich keinen Bock mehr hatte auf den realitätsfernen Scheiß – gewusst, was ich will und einen Beruf ergriffen, der mir Freude macht, hätte ich vielleicht nicht kommentarlos zu arbeiten aufgehört ab dem ersten Kind. Mein Mann hat das Gymnasium mit der 10. Klasse beendet und in einer Branche gelernt, in der es möglich ist, sich nebenher weiterzubilden und damit in die Teppichetage hochzudienen (er ist knapp daraunter und möchte da, glaube ich, nicht wirklich hin – wegen der Krawatten! 😉 ).

        Familie, das kapierst du nur, wenn du bis zum Hals drinsteckst im „Kinder großziehen“ und „Eltern sein, Paar bleiben“. Und deshalb hatte ich ja gar keine Ahnung, worauf ich mich WIRKLICH einließ – genauso blauäugig war ja auch mein Mann.

        Und ich glaube, dass in jeder Familie manchmal morgens unterschwellig Vorwürfe im Raum schweben: „Menno, DIE darf zu Hause bleiben und ich muss hinaus in die feindliche Welt!“ und „Klasse, DER kann raus aus und unter Leute dieweil ich hier festhänge, verblöde und mich aufreibe im täglichen banalen Kleinerlei…“.

        Wer behauptet, so etwas NIE zu fühlen und zu erleben, kann nur kinderlos sein, möglicherweise Single – andernfalls er mir sehr suspekt wäre.

    • Nein. Tauschen wollen würde ich nicht. Ich will nicht morgens irgendwo pünktlich hin müssen. Aber vielleicht ist das auch nur die Bequemlichkeit, an die ich mich gewöhnt habe. Vielleicht ginge ich auch gern, wäre mein Herz dabei. Oder ich finde DIE Berufung für mich, bei der ich noch gemütlich den Kaffee trinken kann am Morgen. Grässlich finde ich auch, als abhängig Beschäftigte zum Beispiel nicht verreisen zu können, wenn’s mir gerade einfällt. Du siehst, du hast es mit einer verwöhnten, dekadenten, unzufriedenen Hausfrau zu tun. 😉

  4. @ alexander
    das ist natürlich ein argument mit dem höheren IQ
    wenn du mir nun noch die genauer korrelation zwischen körpergröße und IQ sagst, rechne ich dir aus, in welcher Zahl große Männer daraufhin (mehr oder weniger) gerechtfertigter Weise auch höhere Positionen bekleiden. ich denk mal zu 5 oder 10 %?

    ganz konkret im leben sieht das ganz anders aus. bei mir auf arbeit bin ich das mit abstand hellste köpfchen und hab trotzdem keine chance ;o)

    auch wenn ich das beispiel nicht mehr gefunden habe: chefchirurgen sind fast „ausschließlich“ die größten Ärzte in einer Klinik. und das hat tatsächlich mit „gefühltem“ vertrauen, also autorität zu tun.

    • @ Eine Theorie der Frau

      *das ist natürlich ein argument mit dem höheren IQ
      wenn du mir nun noch die genauer korrelation zwischen körpergröße und IQ sagst, rechne ich dir aus, in welcher Zahl große Männer daraufhin (mehr oder weniger) gerechtfertigter Weise auch höhere Positionen bekleiden. ich denk mal zu 5 oder 10 %?*

      Jedes Inch bringt ca. 0,38 IQ-Pünktchen, meint Kanazawa et al., im Schnitt.

      *Table 2 repeats the same regression analysis of
      Table 1 separately by sex. It shows that the association
      between height and intelligence remains significant,
      and its magnitude is comparable within each
      sex. Each inch of height increases IQ by 0.38 point
      both for men and women. For both sexes, as in the
      pooled analysis presented in Table 1, the height has the
      strongest association with intelligence except for being
      black and education. Replicating the recent results by
      Case and Paxson (2006), taller men and women are
      more intelligent than their shorter counterparts, net
      of health, physical attractiveness, age, race, education,
      and earnings. The results presented in Table 2 further
      suggest that men on average may be more intelligent
      than women only because they are taller.*

      Quelle: http://personal.lse.ac.uk/kanazawa/pdfs/ajp2009.pdf

      S. 532

      Ich bin 1, 86 und Tippse nur 1, 74 m.

      Das nützt mir aber leider nicht viel, hab‘ ich schon festgestellt.

      So ist das mit den Durchschnittswerten.

      Immerhin muss sie hochgucken, wenn sie mich küssen will.

      Sie kann ganz toll gucken.

      Jetzt geh‘ ich mal gucken, ob sie das Bettchen für mich schon angewärmt hat.

      Ich hasse kalte Laken und da sie jetzt der Boss ist, ist natürlich sie für mein Wohlergehen verantwortlich.

      Frauen haben doch einige Vorteile (neben all den bekannten Nachteilen), sind vielseitig verwendbar und darüberhinaus ist Tippse sehr angenehm temperiert.

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