Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Venezuela

Die USA haben gerade Venezuela angegriffen und wohl den dortigen Präsidenten und anscheinend auch seine Frau verhaftet und in die USA gebracht.

Was wird auch daraus entwickeln?

„Wer hat Angst vorm pinkfarbenen Phallus“

Der Spiegel macht mal wieder Feminismus:

Er bot einen ungewohnten Anblick, dieser Männerkörper, wie er da vor mir lag auf dem weißen Laken. Schon oft hatte ich ihn nackt gesehen, aber dieses Mal empfand ich ihn als seltsam entblößt, als geradezu wehrlos. Auf dem Rücken liegend, die Beine angezogen, den Po mit den Händen gespreizt, darauf wartend, was geschieht, darauf wartend, was ich mache.
»Wie eine Frau«, dachte ich. »Wie ich, schon Tausende Male.« Zwischen meinen Beinen ragte ein pinkfarbener Phallus empor. Ein Ding, das nicht zu mir gehörte und das doch, umgeschnallt, meinen Körper verlängerte. Mich in die Lage versetzte, jemanden zu penetrieren.
Eine merkwürdige Aufregung erfasste mich: Während sämtliche meiner für Sex geeigneten Körperöffnungen seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich ausgefüllt werden, war ich – bis auf einen Finger auf der Suche nach einer Prostata vielleicht mal hier und dort – noch nie so tief in den Körper eines anderen Menschen eingedrungen. Und ich wurde ja auch nicht gerade dazu eingeladen. Nun war es der Mann gewesen, der mich gefragt hatte, ob ich diese Fantasie mit ihm ausprobieren will. Ein Abenteuer, etwas sagenhaft Neues. Für uns beide zumindest war es das.
In der durchschnittlichen heterosexuellen Begegnung ist es schließlich der Mann, der eindringt, der penetriert, der sich zu eigen macht. Klar, er hat immerhin den Penis, während die Frau über die Vagina verfügt. Schwert und Scheide halt, macht sich quasi von selbst, ist ja auch im Sinne der Fortpflanzung.
Ich finde es ja faszinierend wie Feministen alles auf diese Weise in das Geschlechterverhältnis und ihr „Patriarchatsweltbild“ einbauen. Selbst so etwas selbstverständliches wie „Penis in Vagina“. Mit dem gleichen Ansatz könnte sie die Frau, die mal nach oben geht als Heldin feiern.
An den Po wollen die meisten Männer dann aber auch noch, was Analsex zu einer durchaus verbreiteten Spielart macht. Analsex, bei dem die Frau penetriert wird, nicht andersherum. Und das, obwohl der Mann derjenige ist, der von der Natur mit einer Prostata ausgestattet wurde – also einem G-Punkt, der auch dem Lustempfinden dient und perfekt über den Darm stimuliert werden kann.
Die Begeisterung für Frauen sich einen Kunstpenis umzuschnallen und ihren Mann anal zu nehmen scheint mir nicht sehr ausgeprägt zu sein. Liegt vielleicht auch daran, dass Frauen eher selten dominante Fantasien ausleben wollen.
Trotzdem gibt es nur wenige Dinge, die den durchschnittlichen Heteromann mehr in Panik versetzen als die Vorstellung, dass ihm etwas in den Hintern geschoben wird. »Ich bin doch nicht schwul«, ist da die erste Reaktion, denn klar, wenn du als Mann empfangenden Analsex hast, kannst du ja wohl nicht mehr hetero sein. Und sogar noch mehr: Es ist für viele die völlige Entmännlichung. Denn wer aktiv ist, ist der Mann – wer passiv ist, ist die Frau. Wer sich auf die umgekehrte Weise nehmen lassen würde, riskiert nicht nur den Verlust seiner sexuellen Identität, sondern gleich auch noch seiner geschlechtlichen.
ein Wunder, dass Pegging, die anale Penetration eines Mannes durch eine Frau, etwas ist, das in den meisten Köpfen noch nicht einmal als Option existiert.
Anale Penetration ist selbst bei Frauen für viele keine Option oder eher etwas seltenes. Dass sie Männer penetrieren wollen oder Männer wollen, die von ihnen mit einem Umschnalldildo penetriert werden, dürfte noch seltener sein. Ich vermute die meisten Frauen würden bei dem Wunsch auch erst einmal den Gedanken haben, dass er evtl Schwul oder bi ist.
Diese Ausschließlichkeit hat Tradition, genau genommen folgt sie einer zutiefst patriarchalen Logik. Schon in der griechisch-römischen Antike war Sexualität stark mit Machtverhältnissen verbunden. Penetration war weniger eine Frage der sexuellen Orientierung als vielmehr eine Demonstration von Überlegenheit. Der aktive Part galt als dominant und männlich, während der passive Part – ob Frau, Junge oder unterlegener Mann – als schwach und minderwertig angesehen wurde.
Der aktive Part galt als dominant. Welch weltbewegende Erkenntnis über das Patriarchat.
Erklärt sich – gerade bei unfreiwilligen Sex in der Antike – ja gar nicht von selbst.
Noch heute wird diese binäre Ordnung im Rap und Hip-Hop, aber auch in der Umgangssprache auf die Spitze getrieben: »Ich ficke dich« ist eine probate Drohung. Damit ist meist nicht wortwörtlicher Sex gemeint, sondern eine Machtdemonstration – man »zerstört« den Gegner verbal oder physisch.
Wer fickt, ist der Gewinner, der Stärkere, derjenige, der die Oberhand hat. Interessanterweise wird selbst die aktive Rolle bei der Penetration eines Mannes hier nicht als Zeichen von Homosexualität oder Unmännlichkeit betrachtet. Vielmehr dient sie als ultimative Demonstration von Dominanz. Macht und Kontrolle sind hier zentral für die Definition von Männlichkeit. Wer »gefickt« wurde, hat eindeutig verloren.
Eine Frau, die beständig nur Sex mit Umschnalldildos will und das um so mehr, weil sie das Gefühl, dass der Mann damit Teil seiner Macht aufgibt, wird vermutlich auch nicht als sehr weiblich wahrgenommen.
Und ich vermute viele Frauen würden sich in der Rolle auch nicht wohl fühlen.
Manchen Feministinnen der Siebziger- und Achtzigerjahre war das Grund genug, Penetration per se als zentrales Machtinstrument des Patriarchats abzustempeln, als gesellschaftlichen Mechanismus, der Frauen in eine untergeordnete Position zwingt. Glücklicherweise gab es immer noch genug von ihnen, die infrage stellten, ob Geschlechtsverkehr im herkömmlichen Sinne automatisch Unterwerfung bedeuten müsse. Schließlich kann man auch den Ton angeben, während man einen Penis in sich hat. Wer schreibt uns schon vor, dass man als rezeptiver Part still auf dem Rücken liegen muss, so wie der Mann sich mir da an diesem einen Abend darbot?
Das Problem ist, dass „Unterwerfung“ unter einen dominanten Mann mit hohem Status eben auch eine klassisch weibliche Sexualphantasie ist. Aber die meisten Männer werden auch nicht viel dagegen haben, wenn die Frau unbedingt nach oben will (und sie die ganze Arbeit macht)
Zugegeben, in dem Moment war das Teil des Spiels. Eine kleine Machtumkehr, so über ihm zu knien und sich in der Position des Mannes zu wähnen. Nicht nur diejenige zu sein, die über Tempo, Tiefe und Rhythmus entscheidet, diejenige, die bestimmt, was als Nächstes geschieht. Sondern auch in einen anderen Körper einzudringen (oder wenigstens mit einer Verlängerung), genauso, wie sonst immer in meinen eingedrungen wird. Natürlich hätte ich das auch mit ein paar Fingern erledigen können, dann hätte es die ganze Strap-on-Apparatur in meiner Körpermitte gar nicht gebraucht.
Und wenn sie das beide anmacht ist da ja auch nichts gegen zu sagen. Aus den sexuellen Vorlieben eine politische Handlung zu machen ist das, was ich immer anstrengend finde. Du willst gern einen Mann penetrieren, der das auch will? Vollkommen unproblematisch. Aber damit änderst du nichts an der Mann-Frau-Dynamik.
Aber wo wären dann die Beckenbewegungen geblieben, an die ich mich erst herantasten musste, wo das Gefühl, meinen Unterleib auf eine fast archaische Art und Weise seine Arbeit verrichten zu lassen?
Trotz oben und unten war das hier kein feministischer Racheakt. Es war ein Experiment mit unseren Körpern, eine Suche nach dem, was sonst noch alles möglich ist mit ihnen außer dem, was offenbar der Fortpflanzung dient. Und ein Experiment mit unseren Köpfen, unseren Gewohnheiten und unseren Prägungen. Vielleicht konnte das, was wir hier machten, auch beides sein: ein Spiel mit der Macht und trotzdem befreiend.
Wie ich den Mann unter mir sich so vor Lust winden sah, juckte es mich natürlich in den Fingern, Appelle abzufeuern und zum Pegging aufzurufen. Ganz Deutschland, ran an die Dildos, wer noch nicht hat! Aber diesen Satz nehme ich natürlich umgehend zurück. Denn darum geht es nicht. Sondern vielmehr um die Frage, ob wir wirklich so rigide in all den alten Rollenvorstellungen feststecken wollen, die unser Liebesleben so einseitig machen. Warum »Ficken« ein männliches Ideal bleibt, während »gefickt werden« als weibisch gilt. Warum ein Körperteil, der für Lust gemacht ist, diese nicht annehmen darf, ohne dass die gesamte Identität seines Besitzers infrage gestellt wird.
Auch eine Frau kann natürlich sagen „ich will dich ficken“. Und man kann es sogar einvernehmlich formulieren: Wollen wir ficken? Mehr Gleichberechtigung geht ja kaum noch. Oder etwas wo die Frau gerne und einvernehmlich die aktive, also die mit der Macht sein kann „Willst du mir einen blasen?“ Oralsex als gelebte Rollenumkehr, weil sie „das Zepter in der Hand hält“ und ganz wunderbar über Eindringtiefe und Rhythmus bestimmen kann, sogar ohne sich einen künstlichen Penis umzuschnallen.
Solange penetriert zu werden mit Unterlegenheit gleichgesetzt wird, bleiben wir in einem System gefangen, das Männer und Frauen gleichermaßen um viele lustvolle Möglichkeiten bringt. Vielleicht ist Pegging gar nicht die Revolution, die alle brauchen. Aber die Idee, dass ein Mann alles sein kann – aktiv und passiv, dominant und sich hingebend –, ohne Angst um seine Männlichkeit haben zu müssen? Die wäre es wert, endlich normalisiert zu werden.
Würde es dazu kommen, dass alle Männer Pegging einfordern, ich glaube eher es gäbe neue feministische Artikel, dass die „Care Arbeit“ mal wieder ganz bei der Frau ankommt und nun sein Vergnügen an erster Stelle steht ohne das sie etwas davon hat.

„Warum spricht niemand mit Männern über die Perimenopause?“

Ein interessanter Beitrag bei Reddit über die Perimenopause, also eine Phase vor der Menopause in der viele Hormonumstellungen erfolgen:

„Ich (58, männlich) bin hier, und meine Frau kommt zum Glück jetzt langsam durch diese Phase hindurch. Aber inzwischen machen fast alle meine verheirateten männlichen Freunde dieselben Erfahrungen, die ich gemacht habe. Irgendwann habe ich schließlich verstanden, was da passierte, aber ganz ehrlich: Gespräche mit meiner Frau waren völlig nutzlos.

Wir stritten über Dinge, die keinen Sinn ergaben, Sex verschwand komplett, und emotionale Zustände schienen völlig unvorhersehbar. Jeder Vorschlag, dass es hormonell bedingt sein könnte, wurde mit kochender Feindseligkeit aufgenommen. Was ist mit meiner Frau passiert? Ich wusste, dass sie in der Perimenopause war, aber ich war völlig unvorbereitet darauf, wie weitreichend die Auswirkungen sein würden.

Ich fand jede Menge Material, das sich an Frauen richtete (verständlicherweise), aber fast alles, was sich an Männer richtete, lief im Grunde auf Folgendes hinaus: ‚Sie macht gerade „die Veränderung“ durch – anschnallen und durchhalten.‘ Ehrlich gesagt überrascht es nicht, dass daran Ehen zerbrechen.

Es ist, als würde der Mensch, den man liebt und mit dem man seit Jahren verheiratet ist, verschwinden und nur noch gelegentlich zu Besuch kommen. Es gibt nirgendwo eine Anleitung, wie man mit dieser Veränderung in der Ehe umgehen soll. Es gibt auch nirgendwo die Bestätigung, dass man mit dieser Erfahrung nicht allein ist. Wenn man Glück hat, gibt es einen älteren männlichen Freund, der einem erklären kann, was man selbst gerade durchmacht – und was die eigene Frau durchmacht.

Ich wette, wenn es mehr darüber zu reden gäbe, könnten eine Menge Scheidungen vielleicht nie passieren.“

Die hormonellen Umstellungen in der Perimenopause sind in der Tat erheblich und haben natürlich Folgen. Hier kurz etwas dazu (von ChatGPT):

Aus medizinischer Perspektive sind die im Beitrag geschilderten Erfahrungen leider sehr typisch für die Perimenopause, also die mehrjährige Übergangsphase vor der Menopause. Biologisch handelt es sich dabei um eine Phase tiefgreifender hormoneller Umstellungen, deren Auswirkungen häufig unterschätzt werden – sowohl von Betroffenen selbst als auch von ihrem Umfeld.

1. Hormonelle Grundlagen

In der Perimenopause beginnt die Funktion der Eierstöcke unregelmäßig zu werden. Entscheidend ist dabei nicht nur der allmähliche Abfall von Östrogen und Progesteron, sondern vor allem deren starke Schwankungen. Diese Schwankungen können von Monat zu Monat – manchmal sogar von Woche zu Woche – sehr ausgeprägt sein.

Östrogen wirkt nicht nur auf Fortpflanzungsorgane, sondern auch auf:

  • das zentrale Nervensystem
  • Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin
  • Stress- und Emotionsregulation
  • Schlaf, Schmerzverarbeitung und Impulskontrolle

Deshalb betreffen die Veränderungen nicht nur den Körper, sondern in hohem Maße auch Stimmung, Verhalten und Wahrnehmung.

2. Emotionale und psychische Veränderungen

Die beschriebenen scheinbar grundlosen Stimmungswechsel, Reizbarkeit oder emotionale Unvorhersehbarkeit sind medizinisch gut erklärbar. Viele Frauen erleben in der Perimenopause:

  • erhöhte Reizbarkeit oder Wut
  • depressive Verstimmungen oder Angst
  • verminderte Stressresistenz
  • das Gefühl, sich selbst fremd zu sein

Wichtig: Diese Reaktionen sind keine bewusste Entscheidung und auch kein Charakterproblem. Das Gehirn reagiert messbar auf die veränderte hormonelle Situation.

3. Sexualität und Beziehung

Der Rückgang von Libido, verändertes sexuelles Empfinden oder vollständiges Desinteresse an Sexualität sind häufige Begleiterscheinungen. Ursachen sind unter anderem:

  • hormonelle Veränderungen
  • Schlafmangel
  • emotionale Überforderung
  • veränderte Körperwahrnehmung

Für den Partner kann das wie persönliche Zurückweisung wirken, medizinisch ist es jedoch meist kein Beziehungs-, sondern ein neuroendokrines Problem.

4. Warum Gespräche oft „nicht funktionieren“

Ein zentraler Punkt im Beitrag ist, dass Gespräche mit der Partnerin als „nutzlos“ erlebt wurden. Auch das ist erklärbar:

  • In Phasen hormoneller Dysregulation ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Emotionsregulation eingeschränkt.
  • Hinweise auf „Hormone“ werden häufig als Abwertung oder Infragestellung der eigenen Wahrnehmung erlebt.
  • Viele Frauen fühlen sich ohnehin nicht ernst genommen oder als „schwierig abgestempelt“.

Das führt zu Abwehr, nicht zu Einsicht – selbst wenn der Hinweis sachlich korrekt ist.

5. Mangelnde Aufklärung für Männer

Medizinisch ist dem Autor ausdrücklich zuzustimmen: Die Aufklärung richtet sich fast ausschließlich an Frauen. Männer bleiben mit ihren Beobachtungen, Sorgen und auch Verletzungen weitgehend allein. Der lapidare Rat, man müsse „da halt durch“, ignoriert:

  • die emotionale Belastung beider Partner
  • das reale Risiko für Partnerschaften
  • die Möglichkeit präventiver Aufklärung und Begleitung

6. Warum Beziehungen scheitern können

Aus biologischer Sicht verändert die Perimenopause zeitweise:

  • Kommunikation
  • Nähe
  • Konfliktdynamiken
  • Bindungsverhalten

Ohne Einordnung wird das oft als dauerhafte Persönlichkeitsveränderung missverstanden. Das Gefühl, den vertrauten Menschen „zu verlieren“, ist daher psychologisch nachvollziehbar – auch wenn es medizinisch meist eine vorübergehende Phase ist.

7. Medizinisches Fazit

Die Beobachtungen des Autors sind medizinisch plausibel und gut erklärbar. Perimenopause ist keine Randerscheinung, sondern eine neurohormonelle Umbruchphase mit erheblichen Auswirkungen auf Individuum und Beziehung. Mehr Aufklärung – ausdrücklich auch für Männer – könnte:

  • Schuldzuweisungen reduzieren
  • Eskalationen verhindern
  • Partnerschaften stabilisieren

Nicht jedes Verhalten ist durch Hormone erklärbar, aber die Perimenopause ist ein mächtiger biologischer Faktor, der in der gesellschaftlichen und medizinischen Kommunikation noch immer massiv unterschätzt wird.

Aus den Kommentaren dort:

A1
We’re going through this now and you’re absolutely right. I love her, she says the same, but it still feels like she doesn’t like me for whatever reason.

A2

Same here. The constant fighting and I never do anything right. She won’t see the doctor so I’m about to leave.

A3

Happened to me, together 20yrs. I saw the changes, the attitude, asked about her Dr? Next month will be 4yrs divorced. She broke us apart.

A4:

It’s like they lose the ability to regulate emotions but they don’t believe you.

und:

Wenn du sie liebst, versuche, nicht auf ihren irrationalen Zorn zu reagieren. Ich weiß, wie schwer das ist. Meine Frau stand ihrer Mutter sehr nahe, und sie ist genau zu dem Zeitpunkt gestorben, als meine Frau in die Perimenopause kam. Das war eines der schwierigsten Dinge, mit denen ich je umgehen musste – und es ist ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Ich habe meinen Alkoholkonsum reduziert, weil ich meine eigenen Emotionen besser im Griff haben musste, um nicht auf ihr Überreagieren selbst überzureagieren. Das hat geholfen.

Der beste Rat, den ich einem anderen verheirateten Mann geben kann, ist: Lass ihren Zorn an dir abperlen wie Wasser vom Rücken einer Ente. Er richtet sich vielleicht gegen dich, weil du gerade da bist, aber er gilt nicht wirklich dir – und in gewisser Weise ist es auch nicht wirklich sie. Es gibt hier eine direkte Parallele zur Pubertät, wenn Hormone in Geist und Körper Chaos anrichten.

Meine Frau hat mit einer Hormontherapie begonnen, und das war ein echter Wendepunkt. Wenn man sich darüber informiert, stößt man auf Angaben, dass sie das Krebsrisiko um ein Vielfaches erhöhen soll, aber diese Seiten erwähnen nicht, dass es sich dabei trotzdem nur um ein sehr geringes zusätzliches Risiko handelt. Wahrscheinlich hat das unsere Ehe gerettet. Das Leben ist ohnehin schon frustrierend genug, aber Selbstkontrolle zu lernen und besonders geduldig zu sein, hat viele positive Nebeneffekte. Ich merke, dass ich heute zu diesen älteren, sehr gelassenen Männern gehöre – und das war früher ganz und gar nicht so. Ich führe das direkt darauf zurück, dass ich meine Ehe zum Funktionieren bringen wollte und selbstreflektiert geworden bin.

Natürlich machen wir alle Fehler und reagieren manchmal über, aber Wut zu entschärfen oder sie gelegentlich einfach zu ignorieren, wenn man erkennt, dass sie aus etwas kommt, das außerhalb ihrer und deiner Kontrolle liegt, ist ein guter Anfang. Viel Glück allen Männern und Frauen, die durch diesen Abschnitt des mittleren Lebens gehen. Und ja: Es wird wirklich besser.

 

Frohes neues Jahr und auf ein schönes 2026!

Ich wünsche allen ein Frohes Neues Jahr!

Was wird 2026 bringen?

Interessant wird, ob sich die Regierung hält und wie man sich zusammen rauft. Wenn nicht, dann wird das wahrscheinlich der AfD nutzen und die CDU müsste sich wahrscheinlich auch entscheiden, ob sie mit Merz weiter machen  möchte.

Mal sehen ob dieses Jahr der Krieg in der Ukraine endet und wenn ja zu welchen Bedingungen.

Und was genau Trump macht ist auch immer schwer zu sagen.

Aus Israel hat man auch lange nichts mehr gehört.

Also viele Probleme aus dem letzten Jahr.

AI wird vermutlich erneut einen großen Sprung machen. Mal sehen was da ensteht.

Was meint ihr wird das Jahr bringen?
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