Laternenfest und passiv-aggressive Aggression

Eine Mutter hat sich mit den Erzieherinnen in Schmidt Juniors Kindergarten angelegt. Nach ihrer Ansicht haben die etwas falsch gemacht, das Kind beim rausgehen nicht warm genug angezogen oder etwas in der Art, jedenfalls ist es anscheinend zu einem Streit gekommen und sie ist sauer.

Jetzt stand das Laternenfest des Kindergartens an. Die Kinder basteln vorher Laternen und dann gibt es ein kleines Fest, bei denen man einen Laternenumzug macht und Lieder singt.

Das findet jedes Jahr statt und da Fräulein Schmidt auch in gleichen Kindergarten war waren wir entsprechend oft da.

Jetzt hat aber der Sohn der besagten Mutter, dessen Kind auch mit Schmidt Junior befreundet sind (und wir verstehen uns auch mit beiden Eltern gut) um die Zeit Geburtstag und sie hat diesmal den Geburtstag genau auf das Laternenfest gelegt und Schmidt Junior (mit drei anderen Kindern aus dem Kindergarten) eingeladen.

Boah, was für ein Kindergarten. Und ein wenig auch typisch weibliche Aggression (bei aller Vorsicht das Muster pauschal auf Einzelpersonen zu übertragen): passiv-aggressive Botschaft, Anforderung eines gewissen Bekenntnisses zu einem Lager, subtile Strafe, alles verbunden mit einer gewissen Bestreitbarkeit.

Und letztendlich geht man dann eben zum Kindergeburtstag, aber das Kind hat natürlich schon wieder vergessen, an welchem Tag der Kindergeburtstag ist und bastelt ja auch die Laterne fertig und wird noch einmal von den Kindergärtnerinnen daran erinnert, dass er den Eltern sagen soll, dass sie ihre eigenen Becher für den Glühwein mitbringen sollen. Er kommt also strahlend aus dem Kindergarten und fragt wann wir zum Laternenfest losgehen.

Dann muss man ihm auch noch mal erklären, dass ja dann der Geburtstag von dem Jungen ist und wir dann aber seine Laterne bei Fräulein Schmidts Schullaternenfest einsetzen, das ja auch bald ist.

Und letztendlich ist das auch kein Problem, als er von dem Geburtstag gekommen ist hatte er das ausgefallene Laternenfest schon wieder vergessen.

Aber dennoch nervig.

Humanoide Roboter als das nächste große Ding?

Vielleicht ist es der Algorithmus und es kommt mir nur so vor aber mir scheint, dass viele Firmen, zB auch Tesla, auf humanoide Roboter als das nächste große Ding setzen.

Das mag über KI und andere Systeme auch immer erfolgsversprechender werden und soll langfristig zunächst den „normalen einfachen Arbeiter“ ersetzen, bei Vorteilen wie „Arbeitet 24 Stunden ohne Pause, ist präziser, Arbeitsplatz muss nicht umgebaut werden, fließende Übergänge sind möglich.

Tesla zB hat von einem langfristigen Kostenziel von ca. 20.000 Dollar pro Roboter gesprochen und langfristig soll dieser dann auch in private Haushalte gelangen.

Könnte die „Carearbeit“ mit putzen, waschen, bügeln neu gestalten. Das alles hat das Potential für ganz erhebliche Veränderungen, sowohl was Arbeitskräfte angeht als auch was das persönliche Leben betrifft.

Ich vermute allerdings es wird noch einige Zeit brauchen. Ob wir in 10 Jahren Roboter überall aber ganz normal finden? Oder ist das eher eine „Fliegende Taxis“ Vision?

Was meint ihr? Für welche Arbeiten hättet ihr gerne Roboter?

 

Verpflichtende Musterung (für Männer), Bundeswehr soll aber durch freiwilligen Wehrdienst Personal bekommen, wenn sich genug finden lassen

Die Tagesschau berichtet:

Verpflichtende Musterung

Mit dem geplanten Gesetz soll die sogenannte Wehrerfassung wieder eingeführt werden. Dafür sollen künftig alle 18-jährigen Frauen und Männer einen Fragebogen erhalten, in welchem sie angeben, ob sie den Wehrdienst absolvieren wollen und sich dafür geeignet sehen. Für Männer ist die Beantwortung des Fragebogens verpflichtend.

Kompromiss von Schwarz-Rot Was sehen die Pläne für den Wehrdienst vor?

Verpflichtende Musterung

Mit dem geplanten Gesetz soll die sogenannte Wehrerfassung wieder eingeführt werden. Dafür sollen künftig alle 18-jährigen Frauen und Männer einen Fragebogen erhalten, in welchem sie angeben, ob sie den Wehrdienst absolvieren wollen und sich dafür geeignet sehen. Für Männer ist die Beantwortung des Fragebogens verpflichtend.

Ebenso wird für alle Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, die Musterung wieder zur Pflicht. Die verpflichtenden Musterungen sollen Angaben des Bundesverteidigungsministeriums zufolge ab dem 1. Juli 2027 erfolgen. Bei der Musterung wird geprüft, ob der- oder diejenige für den Wehrdienst geeignet ist, sowohl in Hinsicht auf körperliche als auch geistige Voraussetzungen. Die Musterung dient lediglich der Erfassung der Wehrdiensttauglichkeit, sie ist noch keine Verpflichtung.

Prinzip Freiwilligkeit

Ziel der Bundesregierung ist es, die Bundeswehr durch Freiwillige aufzustocken. Die Zielmarke sind mindestens 260.000 Männer und Frauen in der Truppe – ein Plus um etwa 80.000 Kräfte. Zudem soll es 200.000 Reservisten geben.Schwarz-Rot hofft, dass sich genügend Freiwillige für den Wehrdienst melden, um dieses Ziel zu erfüllen. So heißt es im gemeinsamen Beschlusspapier von CDU, CSU und SPD auch explizit: „Der freiwillige Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement bleibt erhalten.“Die Koalition will den freiwilligen Dienst attraktiv machen – durch ein geplantes Gehalt von rund 2.600 Euro brutto pro Monat. Wer sich für mindestens zwölf Monate auf Zeit verpflichtet, erhält den Status Soldat auf Zeit und kann damit zusätzliche Förderung bekommen, etwa einen Zuschuss für den Pkw- oder Lkw-Führerschein.

Bedarfswehrpflicht und Losverfahren

Sollten sich über den Weg der Freiwilligkeit nicht genügend neue Kräfte für die Bundeswehr finden, kann den Gesetzesplänen zufolge die sogenannte Bedarfswehrpflicht greifen. Laut dem schwarz-roten Beschlusspapier dient sie dazu, mögliche Lücken „zwischen dem Bedarf der Streitkräfte und der tatsächlichen Zahl an Freiwilligen“ zu schließen.Sie wird jedoch nicht automatisch aktiviert, sondern bedarf eines gesonderten Gesetzesbeschlusses des Bundestages. Das Parlament müsste mehrheitlich für die Einführung der Bedarfswehrpflicht stimmen, vorausgesetzt die verteidigungspolitische Lage oder die Personalsituation der Truppe machen diesen Schritt erforderlich.Macht der Bundestag den Weg frei, soll dann „ein Zufallsverfahren zur Auswahl“ weiterer Wehrdienstleistender greifen. CDU, CSU und SPD betiteln diese Maßnahme im gemeinsamen Kompromiss aber als „ultima ratio“, also als letzten möglichen Schritt, und betonen: „Einen Automatismus zur Aktivierung der Wehrpflicht wird es nicht geben.“

Ausbau der zivilen Freiwilligendienste

Parallel zur Stärkung der Bundeswehr sollen auch die zivilen Freiwilligendienste ausgebaut werden. Dafür werden im kommenden Jahr 50 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt, ab 2027 sind 80 Millionen Euro jährlich vorgesehen. Damit sollen mehr als 15.000 neue Plätze geschaffen werden, etwa in Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen sowie im Klima- und Katastrophenschutz.Ziel ist es, dass sich jährlich mehr als 100.000 junge Menschen in einem Freiwilligendienst engagieren. Die zusätzlichen Mittel sollen es den Trägern zudem ermöglichen, die Vergütung für die Freiwilligen zu erhöhen.

Ab wann soll das neue Gesetz gelten?

Geplant ist, dass das neue Gesetz zum Wehrdienst schon ab Beginn des kommenden Jahres in Kraft tritt. Dafür muss es noch durch den Bundestag. Stimmt dieser zu, wird anschließend der Bundesrat über das Gesetz beraten.

Also erst einmal nur Musterung, ob man dann einberuft wird man sehen. Ich vermute es wird bei der Musterung bleiben, bringt sonst zu viel Unruhe.

Ich vermute des weiteren, dass dagegen geklagt werden wird.

 

Das Zusammenspiel von Lust und Schmerz in der Pornografie: Viele Zuschauer (insbesondere Frauen) empfanden bestimmte Darstellungen von Schmerz als Reaktion auf Aggression als erregend – vor allem dann, wenn die Videos Elemente von Lust und Schmerz miteinander verbanden

Eine interessante Studie zu dem, inwiefern Frauen und Männer Aggression in Pornos anregend finden:

The relationship between pleasure and pain has been a longstanding source of scholarly debate. While some view the two as antithetical, others argue that they are deeply intertwined. Scholars of sexuality have suggested that painful stimuli can be interpreted and experienced as pleasurable depending on their context, and that individuals are able to enjoy and take pleasure from acts involving pain. In the current study, I rely on 302 in-depth interviews to examine viewers’ perceptions and preferences regarding the intersection of pleasure and pain in pornography, particularly when female performers are the recipients of sexual aggression. Many viewers (particularly women) found some displays of pain in response to aggression arousing, especially when videos combined elements of pleasure and pain. Many of them also believed that pleasure and pain were closely intertwined, perhaps even inseparable. These findings are in line with emerging literature in the study of sexuality that rejects or problematizes traditional simplistic dichotomies between pleasure and pain.

Quelle: “It’s a Way to Let Go”: The Intersection of Pleasure and Pain in Pornography

Aus einem Bericht dazu (übersetzt):

Eine neue Studie berichtet, dass viele Pornokonsumentinnen – insbesondere Frauen – Darstellungen von Aggression als erregend empfinden, vor allem dann, wenn Szenen zugleich Lust und Schmerz zeigen. Die Forschung liefert Hinweise darauf, dass für eine beträchtliche Gruppe von Zuschauerinnen Lust und Schmerz nicht als Gegensätze verstanden werden, sondern oft als tief miteinander verbunden erlebt werden. Die Arbeit wurde im Archives of Sexual Behavior veröffentlicht.

Die Studie untersuchte, wie Zuschauerinnen Aggression, Schmerz und Lust in pornografischen Inhalten interpretieren – mit besonderem Fokus auf Szenarien, in denen weibliche Darstellerinnen Ziel von Aggressionen sind. Der Forscher Eran Shor wollte verstehen, ob Zuschauerinnen solche Szenen als erregend empfinden, wie sie mit möglichen Gefühlen von Unbehagen oder Schuld umgehen und welche sozialen oder psychologischen Bedeutungen sie dem Erleben beimessen.

Die Debatte über das Verhältnis von Lust und Schmerz besteht seit Jahrhunderten. Während frühe westliche Philosophen beide als Gegensätze betrachteten, haben neuere Ansätze aus Neurowissenschaft, Psychologie und Soziologie auf komplexere Zusammenhänge hingewiesen. Einige Befunde deuten darauf hin, dass schmerzhafte Empfindungen in lustvolle Erfahrungen umgewandelt werden können – abhängig von der Wahrnehmung, emotionaler Nähe und kulturellem Kontext.

Diese Forschung baut auf Arbeiten auf, die zeigen, dass einvernehmlicher Schmerz beim Sex – insbesondere im Rahmen von BDSM – häufig als positiv erlebt wird. In solchen Situationen wird Schmerz nicht einfach ertragen, sondern mitunter aktiv gesucht, da er zur Erregung oder emotionalen Befreiung beitragen kann.

Die Studie basiert auf 302 ausführlichen Interviews mit Erwachsenen, die regelmäßig Pornografie konsumieren. Die Teilnehmenden wurden über Online-Anzeigen und soziale Medien in Nordamerika und international rekrutiert. Die Stichprobe war hinsichtlich Geschlecht, Ethnizität, sexueller Orientierung und Herkunft vielfältig, bestand aber überwiegend aus jüngeren, gebildeten Personen.

Die Interviews wurden anonym über Audioanrufe auf Englisch oder Französisch geführt, um Offenheit zu fördern. Gefragt wurde nach Vorlieben in Bezug auf aggressive Inhalte und danach, wie Schmerz und Lust in solchen Szenen wahrgenommen werden. Die Antworten wurden mithilfe quantitativer Kodierung und qualitativer Themenanalyse ausgewertet.

Etwa die Hälfte der Befragten identifizierte sich als Frau. Ihre Antworten wurden mit denen von Männern und nicht-binären Personen verglichen. Die Fragen umfassten verschiedene Themen: welche Art von Pornografie sie ansehen, ob sie Aggression als erregend empfinden und unter welchen Umständen Schmerz Teil einer sexuellen Erregung sein kann.

Mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden gab an, zumindest eine gewisse Form von Aggression in Pornografie erregend zu finden – besonders häufig Frauen. Rund 69 % der Frauen sagten, sie genössen zumindest teilweise aggressive Inhalte, verglichen mit 40 % der Männer. Frauen berichteten zudem häufiger als Männer, dass sie „härtere“ Formen der Aggression (z. B. Würgen oder Würgereize) erregend fänden und gezielt nach Videos mit solchen Inhalten suchten.

Bemerkenswert ist, dass fast 70 % aller Teilnehmenden angaben, es als erregend zu empfinden, wenn Darsteller*innen Lust im Zusammenhang mit Aggression zeigten – unabhängig davon, ob sie aggressive Pornografie insgesamt mochten. Einige sagten, die Darstellung von Lust lasse die Szene einvernehmlich oder „bestätigend“ wirken. Die sichtbare Freude der Darstellerin helfe, die Aggression als gegenseitig und nicht als Missbrauch zu deuten.

Etwa ein Viertel der Befragten fand es zudem erregend, wenn Darsteller*innen Schmerz zeigten – wiederum häufiger Frauen als Männer. Viele betonten jedoch, dass sie Schmerz nur in bestimmten Kontexten mögen: wenn er mit Lust verbunden oder kurzzeitig und freiwillig ist.

Die Interviews zeigten, dass viele Zuschauer*innen Schmerz und Lust nicht als Gegensätze sehen, sondern als eng verflochten. Eine 22-jährige Frau aus Indien formulierte es so: „Es gibt keine Lust ohne Schmerz.“ Ein männlicher Teilnehmer sagte: „Schmerz ist Teil von Lust. Wenn es nur Schmerz ist, mache ich das Video aus. Aber wenn sie unbehaglich ist und es ihr trotzdem gefällt – das gefällt mir.“

Das Konzept des „guten Schmerzes“ zog sich durch viele Aussagen. Eine 24-jährige Kanadierin erklärte, sie finde Schmerz erregend, „wenn es aussieht wie guter Schmerz – angenehmer Schmerz“. Für viele war entscheidend, ob die Darstellerin sichtbar den Wunsch nach der Erfahrung zeigte. Eine Teilnehmerin sagte, sie finde das Stöhnen einer Frau nur dann erregend, „wenn sie sagt: ‚Ja, mach es!‘ oder ‚Los!‘“.

Das BDSM-Genre wurde häufig als Bereich genannt, in dem diese Mischung aus Empfindungen besonders anziehend wirkt. Viele gaben an, dass BDSM-Szenarien sie mit aggressiven Inhalten wohler fühlen ließen, weil dort meist Hinweise auf Einvernehmlichkeit enthalten sind. Ein 21-jähriger Student sagte: „Ich muss wissen, dass die Frau es will und nicht gezwungen wird. Sie soll es genießen und darum bitten… Nur dann kann ich es auch genießen.“

Für einige war die Anziehung von Dominanz und Unterwerfung eine Form der emotionalen Entlastung. Eine 41-jährige Universitätsangestellte aus Kanada erklärte: „Ich finde es befreiend… Es ist eine Art, loszulassen.“

Einige Teilnehmende beschrieben ihr Interesse an Schmerz und Aggression auch als Verarbeitung von Emotionen oder Trauma. Eine Frau berichtete, dass ihre frühen Erfahrungen mit sexueller Gewalt ihre Wahrnehmung von Sex geprägt hätten und sie deshalb Pornografie mit aggressiven Themen suche. Für sie sei das Anschauen solcher Inhalte eine Möglichkeit, ihre Geschichte umzudeuten: „Schmerz ist auch Lust – er gibt meiner Vergangenheit Macht zurück. Es ist eine Art, damit umzugehen.“

Wenige, aber dennoch einige Befragte gaben an, Darstellungen von Schmerz ohne Lust zu mögen – meist begleitet von Schuldgefühlen. Ein Mann sagte: „Ich schätze, ich bin Sadist; anders kann ich’s nicht erklären… Es geht um Dominanz, fast um das Maß des Leidens.“

Viele Teilnehmende betonten jedoch, dass ihre pornografischen Vorlieben nicht ihrem realen Verhalten oder ihren Wünschen entsprechen. Eine Frau, die aggressive Fantasien mochte, sagte: „Im echten Leben, bei der Arbeit oder im Umgang mit Männern glaube ich nicht an männliche Überlegenheit. Ich toleriere das nicht. Das gehört in die Fantasie.“

Mehrere Befragte berichteten von Scham oder moralischem Zwiespalt. Diese Gefühle standen oft im Zusammenhang mit kulturellen Vorstellungen von Gleichberechtigung und Zustimmung. Eine Frau sagte: „Ich denke darüber nach und finde es problematisch… Ich finde es verstörend, aber ich mag es, Lust und Schmerz gemeinsam zu sehen.“ Ein männlicher Teilnehmer formulierte: „Ja, ich mag es, aber es ist verdreht. Ich frage mich: ‚Warum gefällt mir das?‘“

Die Ergebnisse bestätigen und erweitern frühere Forschungen von Shor. In einer Studie von 2021 mit 122 Befragten stellte er ein ähnliches Muster fest: Etwa 66 % der Frauen mochten aggressive Inhalte, verglichen mit 40 % der Männer. Die neue, größere Studie bestätigt diesen Trend.

Ich nehme an es geht um diese Studie aus 2022:

Despite the recent proliferation of research on aggression in pornography, we still know relatively little about the preferences and perceptions of viewers themselves. In particular, very little research has examined how women who watch pornography feel when encountering aggression toward women. To explore this question, we conducted interviews with 122 regular pornography viewers (61 women, 60 men, and 1 gender-diverse). Quantitative and qualitative analyses of the data show that the majority of both men and women reported that they did not enjoy aggressive content. However, in contrast to common conceptions among most scholars and pundits, it was women, not men, who were more likely to report being aroused by aggression, mainly consensual aggression toward women, which was perceived as pleasurable. Women were also more likely to report actively seeking for aggression and wanting to see more aggression in mainstream pornography. These findings challenge long-held radical feminist views regarding the preferences of both women and men and offer new insights on the relationship between gender and sexual fantasies.

 

Beide Studien zeigen zudem, dass der Genuss stark kontextabhängig ist. Nicht-einvernehmliche Aggression wurde weitgehend abgelehnt, und viele Frauen beschrieben ihr Interesse als Fantasie, die nichts mit ihren realen sexuellen Wünschen zu tun habe. Die aktuelle Forschung geht darüber hinaus, indem sie untersucht, wie Zuschauer*innen die Reaktionen der Darstellerinnen deuten – und legt nahe, dass die Kombination aus Lust und „gutem Schmerz“ für viele den Kern der Erregung ausmacht.

Die Studie bietet durch ihre große Datenbasis wertvolle Einblicke, ist jedoch nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung, da sie auf Freiwilligen beruhte, die eher bereit waren, über unkonventionelle Ansichten zu sprechen. Ältere Menschen und Personen aus Arbeiterhaushalten waren unterrepräsentiert.

Künftige Forschungen könnten untersuchen, wie sich diese Muster über Altersgruppen und Kulturen hinweg zeigen. Die Geschlechterunterschiede werfen zudem Fragen darüber auf, wie sich sexuelle Skripte verändern. Weitere Studien könnten erforschen, wie Zuschauer*innen die Grenze zwischen Fantasie und Schaden wahrnehmen – und welche Faktoren beeinflussen, ob Aggression als akzeptabel oder problematisch gilt.

Das passt auch zu den Auswertungen auf Pornhub, wo zb Frauen +90% stärker als Männer Videos mit „Rough Sex“ gesehen haben, und auch bei  doppelte Penetration 83% und Bondage 77% häufiger vertreten waren.

Selbermach Mittwoch

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„Polizei wirft trans Beamtin Betrug wegen Änderung des Geschlechtseintrags vor“

Das Selbstbestimmungsgesetz hat einen neuen Fall produziert,in dem evtl ein Mann das Geschlecht gewechselt hat, weil er als Frau erhebliche Vorteile hat:

Ein Polizeibeamter lebt seit einigen Monaten als Frau. Dieser Entschluss hat allerdings Folgen. Denn die Polizeikommissarin wurde jetzt wegen versuchten Betruges bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Der Fall ist äußerst delikat: Ein Düsseldorfer Polizeikommissar lässt sich am 7. Mai 2025 beim Standesamt als Frau eintragen. Der Beamte trägt jetzt dementsprechend keinen Männer-Namen mehr, sondern einen Frauennamen. Seit Jahresbeginn ermöglicht der Gesetzgeber die einfache geschlechtliche Transformation im Namensregister. Und der Beamte, Mitte 30, nahm die Gelegenheit wahr, sich umzuorientieren. Dieser Entschluss hat allerdings Folgen.

Polizist wird zur Frau: Jetzt gibt es einen Verdacht

Wie FOCUS online erfuhr, hat die Düsseldorfer Polizeipräsidentin Miriam Brauns die jetzt als Frau lebende Polizeikommissarin wegen versuchten Betruges bei der Staatsanwaltschaft anzeigen lassen. Zudem wurde ein Disziplinarverfahren gegen die Beamtin eingeleitet, das aber solange ruht, bis die Anklagebehörde über den Fall entschieden hat.

Wegen Betrugs? Das wäre hochinteressant, wenn das entschieden wird und zwar unabhängig davon ob man dann meint, dass betrogen wurde oder nicht. Damit wäre jeder vermögenswerte Vorteil, den man dann bekommt hinterfragbar. Damit auch jedes Preisgeld bei einem Turnier, jede Frauenquote, die man ausnutzt.Und es würde wahrscheinlich sehr viele Anzeigen geben. Eine Anzeige ist ja kostenlos und kann einem auch selbst nicht zur Last gelegt werden, es ist ja nur eine Mitteilung an die Polizei, dass diese bitte ermitteln möge.

Schon deswegen vermute ich, das diese Anzeige keine Aussicht auf Erfolg hat. Politisch viel zu brisant. Immerhin fordert das SBG ja gerade keine bestimmten Tatsachen und man kann erst recht keine Geschlechterrollen an dem Wechsel festmachen. Wer sich eben als Butch-Lesbe im falschen Körper fühlt der ist eindeutig auch eine Frau.

Die Düsseldorfer Vorgesetzten vermuten, dass die Beamtin mit dem standesamtlichen Geschlechterwechsel sich einen Vorteil für ihre Karriere erschleichen wollte. Angeblich hatte sich die Beamtin entsprechend gegenüber Kollegen geäußert. Am 12.05.2025 habe man von dem möglichen Fehlverhalten der Polizeikommissarin erfahren, heißt es in einem Vermerk der Polizeibehörde. Tags darauf landete der Fall bei der Staatsanwaltschaft der Landeshauptstadt.

Gut,dass die Polizei der Staatsanwaltschaft alles mögliche vorlegt was evtl nicht strafbar ist, ist ja nichts neues.

Frauen bevorzugen bei bei gleicher Qualifikation

Der Hintergrund der Affäre ist denkbar simpel: Eine Förderrichtlinie sieht vor, bei gleicher Qualifikation zwischen einem männlichen und einer weiblichen Beamtin der Frau den Vorzug zu geben. Durch den geänderten Geschlechtseintrag verbesserte sich die Beamtin um 43 Plätze in der Beförderungsrangliste. Dadurch hätte sie bereits Ende Mai 2025 den Karrieresprung A9 auf A10 gemacht. Bei der Gehaltsstufe fängt das monatliche Salär bei gut 3500 Euro an. 

Und das ist der eigentliche Skandal und eine der guten Seiten des SBG: Es zeigt genau solche Benachteiligungen von Männern auf. Es hat sich nichts geändert als der Geschlechtsantrag aber plötzlich hat man einen früheren Karrieresprung und steigt um 43 Plätze auf.

Ich denke das wird noch weitere Nachahmer haben.

Unverschämt! Trans Frauen sind Frauen, da gibt es nichts dran zu rütteln oder zu hinterfragen.

Mal sehen ob andere nachziehen, wie bei den Spaniern.

Wenn einer was von dem Urteil hört: Gerne hier mitteilen

Der Anwalt wirft der Düsseldorfer Polizeipräsidentin eine queerfeindliche Haltung vor. Seine Mandantin sei „damals in einem männlichen Körper geboren worden und identifiziert sich schon seit Jahren als Frau, deshalb hat sie ihren Personenstand beim Standesamt auf weiblich ändern lassen“, begründete Arnold gegenüber FOCUS online den Schritt seiner Mandantin. Dies sei erst nach reiflicher Überlegung geschehen.

Ja natürlich. Sie bekommen, was sie gesäet haben.

Nach ihrem Wechsel zum weiblichen Geschlecht habe seine Mandantin das Düsseldorfer Polizeipräsidium entsprechend informiert. Auch habe sie einen Gesprächstermin bei der Gleichstellungsbeauftragen vereinbart, um sich beraten zu lassen. „Dass nun gerade von der Polizeipräsidentin Ressentiments kommen, ist besonders enttäuschend“, monierte der Bonner Anwalt. Der Beförderungsstopp sei schlicht Unfug, die Äußerungen, die ihr nun angelastet würden, seien nach Fragen durch Kollegen scherzhaft gefallen. „Das war ein Gag.“

„Nachhaltige, nicht zu rechtfertigende Störung des Betriebsfriedens“

Aus dem aber Ernst wurde. Arnolds Fazit: „Der Bundestag hat mit der Gesetzesnovelle die Gesinnungsprüfung in dem Zusammenhang abgeschafft, das Polizeipräsidium Düsseldorf versucht diese wieder durch die Hintertür einzuführen – und zwar mit einer kruden Betrugsanzeige.“

Da kann das Selbstbestimmungsgesetz nur verlieren.  Geht es nicht durch lädt es zu Nachahmern ein.  Geht es durch ist die Gesinnungsprüfung wieder da.

Die Düsseldorfer Polizeibehörde wies die Vorwürfe auf Anfrage zurück.

In der Vergangenheit habe es bereits mehrere Fälle gegeben, in denen der Geschlechtseintrag geändert worden sei, hieß in einer Stellungnahme. „Nur in einem speziellen Fall stellte sich dabei das Verhalten der entsprechenden Person aus behördlicher Sicht kritisch dar. Der früher männliche Kollege hatte seinerseits mehrfach an unterschiedlichen Stellen im Kollegenkreis aktiv, explizit und plakativ zum Ausdruck gebracht, dass er seinen Geschlechtseintrag nur ändern lassen wolle, um von der behördlichen Frauenförderung im Beurteilungs- und Beförderungswesen zu profitieren.

Ja, das ist ja auch nicht verboten. Wer nicht definieren kann, was eine Frau ist kann auch niemanden vorhalten,dass er keine Frau ist.

Die Polizeispitze beruft sich auf die geltenden Rechtsvorschriften als Maßstab für ihr Handeln. „Dies bedeutet, dass behördliche Entscheidungen und Maßnahmen unabhängig von religiöser oder politischer Anschauung, Herkunft, Geschlecht oder Geschlechteridentität getroffen werden. Eine unterstellte Queerfeindlichkeit weist Frau Brauns als Behördenleitung in einer rheinischen Großstadt als absurd zurück.“

Auch witzig: Er steigt als Frau 43 Plätze auf und sie führen an das Entscheidungen unabhängig von dem Geschlecht getroffen werden
Queer.de berichtet übrigens auch mit der Überschrift:

Die weibliche Hauptfigur in jedem Romantasy-Roman

„Willst du eine unterwürfige Frau oder einfach nur eine Frau, die gerne Sex mit dir haben will?“

Den (leider nur teilweise einsehbaren) Artikel fand ich interessant:

It’s not uncommon to hear a man (especially an online man) say that he wants a “submissive” woman. This is usually said against the backdrop of what they believe to be a population of hostile, masculinized, gruff and overly-dominant girlbosses who are failing to manifest any male attention because they’ve abandoned their softer, sweeter side for the fake glory of Excel spreadsheets.

As I’ve mentioned before, today’s egregiously “modern” woman is not starved for male attention, and certainly not because she has a good job. But the fact remains that many men (even if not the majority) say they want a “submissive” female partner. In my recent survey, 31% of heterosexual men reported wanting a submissive female partner, and only 15% preferred a dominant female partner. (Overall, 56% of straight women identified as submissive, and 46% of straight men identified as dominant, so that matched up somewhat well. Dominant women and submissive women were both under 10% in prevalence, with “a mix or neither” taking up the rest.)

Das ist eine interessante Umfrage, aber natürlich auch wieder nur eine Umfrage unter ihren Lesern und damit nicht repräsentativ, wenn ich es richtig verstanden habe. Wäre ja schon interessant, ob die Umfrage überhaupt hinreichend groß war um „Nonbinary People“ oder lesbische Frauen hinreichend abzubilden.
Da könnte sie durchaus recht haben. Viele Männer wollen nicht dominant sein, weil das auf Dauer anstrengend ist. Dann lieber eine Frau mit einem hohen Bedürfnis nach Sex mit ihrem Partner, also dem jeweiligen Mann.

But among the thousands of people who filled out my survey, I uncovered one thing I didn’t expect: the more common expectation isn’t for women to be submissive, it’s for men to be dominant. And the biggest mismatch when it comes to straight men and women is the idea of pursuit and initiation. Nobody loves making the first move, but straight women hate it more than anyone.

Wie gesagt, schade, dass der weitere Text hinter der Bezahlschranke ist. Aber auch hier wieder schön die Abweichung von den modernen Vorstellungen in denen ein dominanter Mann ein Relikt aus der traurigen Zeit ohne Frauenrechte ist und der moderne Mann das gerade nicht ist, sondern eher die Frau der Girlboss.

Der Grund warum heterosexuelle Frauen es am meisten hassen den anderen anzusprechen könnte allerdings auch schlicht der Umstand sein, dass sie bei zu schnellen eigenen Interesse nicht sicher sein können, ob er nicht einfach nur Sex mitnehmen will.

Geschlechterunterschiede bei der Bewertung als Vergewaltigung („Rape Spektrum“)

Eine Grafik mit einem „Rape Spektrum“ geht gerade durch Twitter.

Rape Spektrum

Rape Spektrum

Ich habe mir die Quelle mal angeschaut.

Es ist ein Artikel einer Bloggerin, die gerne selbst Umfragen und Studien macht:

A friend sent me a message last week asking if a dubious sexual encounter counted as “rape” or not. She didn’t feel particularly upset by it, but lots of other people were telling her it was rape, and she was confused about how to handle it. I didn’t know either, so I did a survey!

Sie bat also um Einordnung gewisser Szenarien in Hinblick darauf, wie sehr sie eine Verwaltigung sind:

The actual questions used in the survey, and their average ratings:

11.5: ”Ali hires Ellison, a low-end sex worker, to have sex. Ellison doesn’t seem to be enthusiastic about the experience, but verbally consents and displays no resistance.”

13.3 “Sage and Taylor have been in a relationship for two years. Sage asks Taylor for sex, who doesn’t really feel like it. But Taylor wants to make Sage happy, and has sex with Sage anyway.”

17.4 “Wynn has down syndrome, and really wants to have sex with Andie, who does not have down syndrome. They have sex. Wynn displays enthusiasm throughout the experience, saying things like „please have sex with me.““

18.4 „Jackie meets Kerry, who claims to be a very successful lawyer from a wealthy family with lots of creative hobbies. After they have sex, Jackie finds out Kerry is actually penniless, with only video games as a hobby. If Jackie had known about this before, Jackie never would have had sex with Kerry.“

22.8 „Lane meets Marlow at a bar, finds Marlow very attractive, and goes home. They have enthusiastic sex. After having sex, Lane discovers that Marlow is actually transgender. If Lane had known, they never would have had sex with Marlow.“

28.9 „Emerson and Frankie have been casual friends in overlapping social circles for a while. They go on a first date, and have sex at the end. Frankie is afraid of upsetting Emerson because they have to share a social group after this, and so does not say „no“ or express resistance, despite secretly hating the whole experience.“

29.5 „Teagan and Vic are at a party, making out. Teagan escalates. Vic seems nervous and tense, but doesn’t resist or say no. Teagan does not ask for verbal consent. They have sex.“

36.1 „Miller hires Nico, a sex worker, to have sex. After they have sex, Miller steals back the cash they had paid Nico, and runs away.“

36.5 ”Harper goes on a date with Kerry. Harper demonstrates being very interested in Kerry, with warm body language, compliments, and flirting. Harper gets progressively drunk, and at the end of the night is very intoxicated. They go to Kerry’s apartment and have sex. Kerry is sober the whole time.”

41.9 „Perry has been dating Ray for two years. Perry pressures Ray to have sex when Ray isn’t in the mood, saying things like „If you really loved me, you’d have sex with me“ and „I’m going to be grumpy today if we don’t have sex and it’ll be your fault.“ Ray gives in and has sex with Perry.“

46.1 „Carroll has sex with Darby at the end of a date. Darby gives mild resistance, looking unenthusiastic and saying hedged „no“s, but secretly really wants and is enjoying it.“

46.4 „A 26 year old has sex with a 16 year old. The 16 year old displays enthusiasm about this, and often initiates sexual experiences.“

48.4 “Bailey and Alex are at Bailey’s apartment after a date. Alex makes repeated attempts to have sex with Bailey, who clearly says „no“ each time. Eventually, Bailey gets tired of saying „no“ and lets Alex have sex with them. Bailey makes no further attempt to say ’no‘ or to resist.”

55.9 „Carey and Aspen have sex, and initially both parties display enthusiastic consent. During the sex, without asking, Carey begins hitting, choking, and biting Aspen. Aspen does not like this, but is careful to appear happy and enthusiastic out of fear that if they express any displeasure, Carey will become more violent.“

56.3 „Micah goes on a date with Kim, and seems uninterested, with cold body language and comments like „not being the kind of person to have sex on first dates“. By the end of the night, Micah is very intoxicated. They go to Kim’s apartment and have sex. Kim is sober the whole time.“

73.2 „Glen and Harper are hooking up for the first time on a Tinder date. Glen secretly takes the condom off when Harper isn’t looking and continues to have sex.“

76.7 „Jack and Jill have been married for fifteen years, their entire lives spent (by choice) in a traditional, conservative community, where wives are expected to keep husbands sexually fulfilled. One night Jack and Jill have a fight, and Jack forcibly penetrates Jill, who is angry. Jill does not consider Jack to have done anything unusually wrong by their community standards.“

99.1 „Paige has a rape fetish, and often talks to a friend longingly about experiencing a real rape. Paige’s friend, trying to be helpful, gets a stranger to abduct and forcefully penetrate Paige.“

99.6 “A stranger leaps out of the bushes and sexually assaults Aiden, including penetration. Aiden screams and fights back the entire time.”

 

But a few things that popped out to me:

  1. Women are more likely than men to classify things as rape; their average rating was 53.6, whereas men’s was 44.2.
  2. Men and women disagreed the most about “relationship pressure”, where someone heavily guilt trips someone in a relationship to have sex; men rated this 36.6, and women rated it 58.4. Other big disagreements were about someone having sex in a relationship because they want to make their partner happy, even though they don’t really feel like it (men rated this 11, and women rated it 21.7), and about a person getting drunk and having sex with their sober date, after they’d expressed a lack of enthusiasm previously (men rated this 52.7, women 67.4).
  3. Older people tended to view things as slightly less rapey in general (age and avg rape score were negatively correlated at r=0.16, LR=3E+29).
  4. Squinting at the data, it looks like there might be some factors that describe what people use to judge what’s rape or not. I am still learning about how factor analysis works, but with the disclaimer that I just ran the data through a process that spit out some factors and then I squinted at them, here’s what I found.
    1. Enthusiasm – how much people want the sex for the sex’s sake, as opposed to other incentives like making your partner happy or getting paid
    2. Mental capacity – are you a mature/conscious/aware being who would endorse their decision later?
    3. Conditional consent – if you chose to have sex based on certain conditions, are those conditions met?
    4. Victim orientation – how much does the internal state of the receiver matter? What if they don’t consider it to be rape, or enjoyed it?
  5. People who identified as liberal tended to rate things as more rapey; the avg rape score someone gave was correlated at r=.36 for being socially-liberal, and r=.42 for being economically-liberal. It’s interesting to me that economic identification was a stronger predictor than social, here! (likelihood ratios were 5e+149 and 1e+211, respectively).
  6. The scenario that liberal people were least likely to rate as rapey (compared to conservatives) involved a trans person failing to reveal their trans status until after sex (though in absolute numbers both were pretty similar, r=-.09, LR3e+08)
  7. The highest standard deviation (which means basically how much people disagreed) was tied with “stealing payment back from a sex worker after having sex” and “a 16 year old eagerly has sex with a 26 year old”, at 39 (out of a spectrum of 100); the question everybody agreed on the most was the “a stranger jumps out of some bushes and forcibly penetrates someone, who screams the whole time” scenario.

 

Finde ich sehr interessant, gerade weil es deutliche Geschlechterunterschiede zeigt.

Frauen stuften deutlich mehr Szenarien als „rape“ oder zumindest „rape-adjacent“ ein als Männer. Im Durchschnitt lag der Wert bei Frauen bei 53.6 Punkten auf einer 100er-Skala, bei Männern nur bei 44.2.

Der größte Clash zwischen den Geschlechtern tauchte beim Thema „relationship pressure“ auf, also massiver emotionaler Druck innerhalb einer Beziehung, um Sex zu erzwingen. Männer gaben diesem Szenario im Schnitt nur 36.6 Punkte, Frauen dagegen 58.4. Auch bei „Sex, um den Partner glücklich zu machen, obwohl man selbst keine Lust hat“ drifteten die Bewertungen auseinander: Männer 11 Punkte, Frauen 21.7. Und wenn eine betrunkene Person mit ihrem nüchternen Date schläft, nachdem sie vorher wenig Begeisterung geäußert hatte, sehen Frauen das ebenfalls kritischer (67.4 gegenüber 52.7 bei Männern).

Spannend ist auch der Altersunterschied: Ältere Menschen stufen praktisch alles etwas weniger „rapey“ ein. Die Korrelation ist klein, aber stabil.

Diese Faktoren meint sie ermittelt zu haben:

• Enthusiasmus: Wollen beide die sexuelle Handlung um ihrer selbst willen
• Mentale Kapazität: Ist die Person in einem Zustand, der echte Zustimmung möglich macht
• Bedingte Zustimmung: Wurden Abmachungen oder Bedingungen verletzt
• Opferorientierung: Wie sehr zählt die innere Wahrnehmung der betroffenen Person selbst

Politische Einstellungen spielen wenig überraschend  eine Rolle: Menschen, die sich als liberal identifizieren, bewerten Situationen generell als überdurchschnittlich eher „rape“. Die Korrelation ist bei wirtschaftlich-liberalen Personen sogar höher als bei sozial-liberalen. Eine kleine Ausnahme: Beim Szenario, in dem eine trans Person ihr Trans-Sein erst nach dem Sex offenbart, war der Unterschied zwischen Liberalen und Konservativen minimal.

Ein anderes spannendes Detail: Bei zwei Fragen war die Uneinigkeit zwischen allen Befragten am größten. Erstens bei der Situation, in der jemand einer Sexarbeiterin das Geld nach dem Sex wieder wegnimmt. Und zweitens beim Szenario, in dem ein 16-Jähriger begeistert Sex mit einer 26-Jährigen hat. Beide lagen bei einer extrem hohen Streuung der Antworten. Am einhelligsten dagegen war die Einschätzung bei dem klassischen „Stranger in the bushes“-Übergriff, den praktisch alle als klare Vergewaltigung einstuften.

 

Wie würdet ihr die gestellten Situationen einordnen?

„Männliche Studierende zeigen mehr Toleranz gegenüber politischen Gegnern, als weibliche Studierende gegenüber ihren eigenen Verbündeten zeigen.“

Ein interessanter Artikel sorgte für eine gewisse Aufmerksamkeit im Netz:

The data, taken from FIRE’s annual College Free Speech Rankings, reveals that overall tolerance for opposing views is low among both male and female students — but the males consistently display far more tolerance than females, regardless of their politics. In fact, with the exception of male libertarians, who are slightly more tolerant, men of all political ideologies have roughly the same level of tolerance as each other. The same is true of women.

In other words, it’s not that liberals are more tolerant than conservatives, or vice versa. Liberal and conservative men are more or less equally tolerant, as are liberal and conservative women. It’s being a man, liberal or conservative, that makes the difference.

While political affiliation makes people more biased towards speakers who share their views, it affects their overall willingness to let speakers speak, regardless of ideology, very little. But regardless of party or ideology, men are so much more tolerant than women that the gender tolerance gap dominates the ideology difference. In fact, men are over 3.5 times more likely than women to be “perfectly tolerant” of opposing views, meaning they would definitely allow any campus speaker

So why does such a large gender tolerance gap exist? FIRE’s data doesn’t give us a confident answer, but these findings are consistent with decades of literature investigating political tolerance or support for censorship, which show that men are, on average, more tolerant and less censorial than women.

No matter how well-intentioned, we must never ban speakers or silence students.

But the data does rule out a few possibilities. You might wonder, for instance, whether women are more censorial due to being more personally affected by the positions of the hypothetical speakers our surveys asked about. But only one of the speakers argues for a position that disproportionately affects women (banning abortion), and the gender gap isn’t greater for this speaker, so that doesn’t seem to be what’s causing the gap. My suspicion, corroborated by other research, is that women prefer social harmony.

No matter how well-intentioned, we must never ban speakers or silence students. The consequences of allowing censorial people to control the discourse on campus have proved calamitous. Anyone seeking to stifle debate for the sake of emotional comfort must be publicly reminded that our most vital tools for righting the wrongs of society depend upon being able to openly confront controversial opinions.

Die Grafik dazu:

Mann Frau Toleranz Politik

Mann Frau Toleranz Politik

Das passt eigentlich sehr gut zu dem Artikel von gestern. Es ist allerdings auch zu bedenken, dass es hier um Auswertungen von Studenten geht, es ist auch keine veröffentlichte Studie.

Im Netz gab es zu dem Artikel interessante Anmerkungen (übersetzt):

„Frauen haben keine Verbündeten, das ist der Kategorienfehler im Kern des Ganzen. Frauen haben sich darauf evolutionär eingestellt, als Individuen gegen andere Frauen zu konkurrieren (um die besten Partner und um Ressourcen für unsere Kinder), während Männer in Gruppen gegen Männer anderer Stämme konkurrieren.

Ihre Gruppen haben eine Hierarchie, sie wissen um ihren Rang darin, sind sich der unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder ihres Teams sehr bewusst, bereit und fähig, weniger erfahrene Kolleginnen oder Untergebene anzuleiten, und sie kooperieren und arbeiten stets in geordnetem Zusammenspiel.

Frauen haben buchstäblich keinen solchen Fähigkeitenkatalog ausgebildet, weil wir für die wichtigsten Unternehmungen, die wir durchführen, keine anderen Frauen brauchen. Stattdessen tun wir so, als seien alle gleich und als würden wir nicht konkurrieren, und dann konkurrieren wir gnadenlos auf verdeckte, nicht offene Weise. Das können wir am besten, denn so minimieren wir das Risiko offener Gewalt und möglicher Vergeltung.“

und darunter:

All das stimmt, aber ich denke, im Grunde läuft es viel einfacher darauf hinaus: Die meisten Männer wurden irgendwann in ihrem Leben einmal ins Gesicht geschlagen und haben gelernt, ihre Worte zu mäßigen. Die meisten Frauen wissen nicht, wann sie aufhören sollten, den Mund aufzumachen, weil sie (ob gut oder schlecht) das nicht erlebt haben.

Und noch ein Kommentar:

Männer lernen, den Unterschied zwischen einem Konkurrenten und einem Feind zu verstehen.

Das gehört zu Sport, Spielen, Business, Handel, Rivalität um Partner.

Ein Konkurrent ist ein Spieler in einem Nicht-Nullsummenspiel. Er ist eigentlich gut für das Umfeld. Es ähnelt Spiel.

Ein Feind ist eine ernste Angelegenheit. Man ist bereit, Teile von sich selbst (und anderen) zu opfern, um ihn zu besiegen. Es wird zum Nullsummenspiel.

Frauen trennen diese Kategorien oft nicht. Die Unterscheidung bricht zusammen. Konkurrenz wird persönlich. Feind und Konkurrent werden zum selben

Auch hier wieder ein gewisser Zusammenhang zu dem Artikel gestern