Aus den Kommentaren darunter:
Die Frage, die mich nach dem Ansehen der Doku interessiert: Kann es aus eurer Sicht überhaupt eine legitime Kritik am Feminismus geben? Soweit ich es richtig sehe, werden hier feminismuskritische Ansichten sowohl dann verurteilt, wenn sie aus einer Perspektive stammen, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau für etwas grundsätzlich Positives hält (also z.B. die christlich-konservative Sicht) als auch dann, wenn sie aus einer Perspektive stammen, die den Feminismus gerade deshalb kritisiert, weil man in ihm eine antiegalitäre Bewegung sieht (die „äqualistische“ Sicht). Gerade bei letzterer Perspektive frage ich mich darüber hinaus, warum hier eine Nähe zu rechter Ideologie angenommen wird.
Die Antwort darauf:
Feminismus-Kritik ist für uns extrem wichtig und sollte stattfinden! Konservative Rollenverständnisse sind dabei nicht direkt antidemokratisch und jeder sollte sein Leben so führen, wie er es will. Was hier bei den gezeigten Protagonist:innen der Fall ist, ist dass sie diskriminierende Aussagen tätigen, die als Brückennarrativ für rechtsextremes Gedankengut dienen. Antifeminismus und Kritik am Feminismus mündet nicht immer im Rechtsextremismus, sondern kann in bestimmten, hier gezeigten Fällen, in rechtsextremen Ideologien und in Diskriminierung gegen marginalisierte Gruppen, wie zum Beispiel trans Personen enden! In solchen Fällen ist Antifeminismus antidemokratisch und gefährlich.
Teilen Sie dies mit:
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Auf Bluesky teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Bluesky
- Auf Threads teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Threads
- Auf Mastodon teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Mastodon
- Mehr