Kinderwunsch-Sex

Beim Spiegel gibt es einen Artikel mit dem Titel „Kinderwunsch-Sex» Unser Sexleben wurde zu einer ziemlich verkrampften Angelegenheit«“ der aber leider hinter einer Bezahlschranke ist.

Dennoch etwas, was ich zumindest nach dieser kurzen Einleitung auch so teilen würde:

Wir hatten uns entschlossen Kinder zu bekommen und Südländerin hatte dann jeweils entsprechende Test gekauft, mit denen man die fruchtbaren Tage genau bestimmen kann und dann hieß es „Morgen wäre es ganz gut, wenn du in der Mittagspause nach Hause kommst/nicht so spät nach Hause kommst“. Und was sonst eigentlich eine wunderbare Sache gewesen wäre wurde irgendwie stressig.

Irgendwie schlich sich direkt ein „Wäre ja total blöd, wenn du jetzt nicht kannst“ in meine Gedanken und schon hat man eine Art selbsterfüllende Prophezeiung und man weiß auch noch, dass es eine werden kann, weil man merkt, wie man sich selbst stresst und Stress und Sex passen eben nicht zusammen.

Ich wäre vermutlich ein schlechter Callboy.

Dem Ganzen fehlt das Spielerische und das Lustvolle, was Sex sonst hat und ich war wirklich froh, dass es bei uns beide Male sehr schnell geklappt hat.

 

 

28 Gedanken zu “Kinderwunsch-Sex

  1. Ich glaube dieses „Sex nach Zyklusüberwachung“ ist eine absolute Idiotie unserer Zeit.
    Man macht sich unnötigen Stress und die Beziehung leidet durch dieses ganze Fruchtbarkeitsüberwachung und dann sollte man sich auch nicht wundern wenn es mit der Schawangerschaft nicht klappt.

    Wie haben die Menschen früher Kinder bekommen wo es diesen ganzen Technischen Schnick Schnack nicht gab?

      • In meinem Bekanntenkreis hat es bei denen am einfachsten geklappt die einfach auf die verhütung verzichtet haben ohne sich groß gedanken zu machen nach dem motto wenn es klappt dann gut wenn nicht dann auch gut, schauen wir mal.
        Bei denen die unbedingt Kinder haben wollten, da lief das nicht so entspannt.

        Natürlich muss man hier einschränken das das alles natürlich nur auf Hören Sagen beruht und man natürlich bei den Bekannt nicht ins Schlafzimmer schauen kann sondern nur das wieder geben kann was sie einem erzhälen.

  2. Aus dem Artikelteaser: „Bis ich zunehmend verzweifelt versuchte, mit Anfang 30 ein Kind zu bekommen.“

    Man beachte das „ich“. Da muss freilich Mann da hüpfen, wenn Fräulein Prinzessin was will.

    Da verkauft man ihnen doch lieber irgendeinen nutzlosen Mist, weil sie nicht bis 14 rechnen können. Und setzt ein dringendes Meeting zwischen seinem Penis und der Vagina der locker zehn Jahre jüngeren Praktikantin an.

  3. Hat sich bei uns irgendwie so ergeben (wir waren zum Glück auch nicht so wirklich im Stress, weil noch jung genug), obwohl es bei ihr nicht gleich funktionierte. Ich erinnere mich, dass sie nach den ersten erfolglosen Anläufen beim Frauenarzt war und irgendwas hat durchspülen lassen (Eileiter? oder sowas? keine Ahnung). Danach klappte es sofort, war bei beiden Schwangerschaften so, ohne dass wir einen genauen Paarungstermin eingehalten hätten.

      • Frisch Verliebte, typischerweise.
        Seltener auch über das zweite Jahr hinaus (wobei morgens & abends/nachts haben wir sehr viel länger „gehalten“).

        Ich find es allerdings ein bisschen schade, dass wir nie miteinander verkehrten in der (formulierten) Absicht, ein Kind zu zeugen.
        Ich stell mir das ja total romantisch vor…

        • Ihr habt seit über 30 Jahren mehrmals am Tag Sex?

          Also schon einmal am Tag fände ich ungewöhnlich und wäre definitiv überdurchschnittlich.

          • Der Streuung bei der Sexfrequenz in Beziehungen ist meines Wissens riesig, so dass von einem „normal“ i.S.v so und so oft gar nicht gesprochen werden kann.

            Nur dass es bei den meisten (nicht allen) Paaren am Anfang was mehr ist und später weniger, ist wohl tatsächlich normal.

  4. Ich fand es lustig, als die Pille abgesetzt wurde. Die Dame mutierte vom braven Mädchen zur Bestie. Blieb dann auch sehr lange so 🙂 Selbst nach der Trennung stand sie häufiger vor meiner Tür…..

      • Das Zeug gehört verboten. Wir haben es mit einer Armada von kastrierten Frauen zu tun. Die drehen doch total durch und haben keinen vernünftigen Sex mehr. Kein Wunder, dass die auf dumme Gedanken kommen. Jedenfalls habe ich später nie wieder eine Frau auf Pile angefasst und das war gut so.

        • Ja, wird Zeit, dass sich das rumspricht. Immerhin kein Wunder, dass die dann ziemlich zuverlässig verhütet. Scheint allerdings nicht bei allen Frauen so zu sein.

  5. Ja, für das AddOn „Kinder machen“ muss man sich im Outlook schon einen üppigen Slot blocken heutzutage. Und wenn die Frau es sich dann bis zur Geburt nicht anders überlegt und abtreibt, dann kommt Paul oder Pauline auf die Welt. Manche Kliniken bieten auch an, die Geburt einzuleiten oder einen Kaiserschnitt zu einem Schnappszahl-Datum und der richtigen Uhrzeit zu setzen.

    Wenn dann alle Termine eingehalten wurden, muss man sich überlegen, was man mit dem Balg nun eigentlich anfangen will. Zum Glück kommt dann schon das staatliche Begrüßungsschreiben zum Beispiel der Stadt Regensburg, die anschließend unter Aufsicht der Mutter die Aufzucht des neuen Erdenbürgers vornimmt. Dazu gibt es als Begrüßungsgeschenk auch noch 3 (in Worten drei) Restmüllsäcke.

    Irgendwie schon ziemlich krank das Kinderkriegen heutzutage.

    • Dass mit den Restmüllsäcken klingt natürlich schon irgendwie lustig… aber in Wahrheit geht’s da ja um das Nudging zum Stoff-Windeln. Also um Nachhaltigkeit (= langfristige Müllvermeidung).

      • Das geht aber in die Hose (höhö). Denn dass WDR-Moralportal „Quarks“ berichtet:

        Die Umweltprobleme der Stoffwindeln entstehen hauptsächlich bei den Energie- und Wasserverbräuchen während des Waschens“, sagt die Windelexpertin Susanne Hoffmann. Das bedeutet: Reinigt man sie ineffizient, also bei hohen Temperaturen über 60 Grad Celsius, schneiden sie in ihrer Ökobilanz schlechter ab als Wegwerfwindeln.

        Ehrlich gesagt kennen ich niemanden, der die Nummer mit den romantischen und angeblich nachhaltigen Stoffwindeln wirklich durchgezogen hat. Ist nämlich ne ziemliche Sauerei.

        Als mein Kind kurz nach der Geburt sein staatliches Begrüßungsschreiben erhielt, war noch nicht so viel Nudging und Ideologie enthalten – ihm wurde nämlich lediglich seine Steuernummer mitgeteilt.
        Auch befremdlich, aber irgendwie ehrlicher und nicht so übergriffig.

    • 4 Frauen, bestimmt große Verfechterinnen von Konzepten wie Frauen-Repräsentation, erklären wie selbstverständlich und ohne Männer zu fragen, wie Männer sein sollen.

      LOL – die merken einfach gar nichts

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