Kommentare, die im Spam steckenbleiben

Nach Hinweis auf Kommentare, die nicht erscheinen, bemühe ich mich verstärkt, den Spamordner durchzuschauen und finde tatsächlich auch jetzt häufiger etwas, und das von altgedienten Kommentatoren.

Ich habe keine Ahnung, warum WordPress meint die jetzt in den Spam stecken zu müssen.

Ich habe keine eigenen Filtermechanismen, die einen Kommentar direkt ins Nirvana umleiten, das wenige, was ich filtere, läuft in den Moderationsordner und von da aus wird es üblicherweise recht schnell freigeschaltet.

Wenn Kommentare von euch im Spam landen dann meldet euch gerne irgendwie, dann schaue ich so schnell wie möglich nach. Leider sammelt sich richtiger Spam auch recht schnell an und der Ordner ist dadurch sehr unübersichtlich.

20 Gedanken zu “Kommentare, die im Spam steckenbleiben

    • Als Unternehmen der freien Wirtschaft hat WordPress die Freiheit zu tun und lassen was es möchte. Du hast die Freiheit, deren Angebot nicht zu nutzen wenn es dir nicht gefällt. So viel Selbstverantwortung sollte unter Erwachsenen möglich sein.

      Wenn du Angst um die Meinungsfreiheit hast, kannst du dir an einem WE eine eigene blogsoftware zusammenbasteln. Die Bausteine dafür gibt es heutzutage quasi schon fix fertig. Dann kannst du die Meinungsfreiheit ganz wie du es möchtest ausleben, dann bist du der Chef.

      • Was für freiheitliche Töne von jemandem, der eben noch die Welt in Zonen mit Ausreiseverboten unterteilen und die körperliche Selbstbestimmung außer Kraft setzen wollte. Für das Gute.

        Natürlich ist Automattic ein Unternehmen der freien Wirtschaft. Trotzdem darf ich hier zum Glück noch immer kurz „Mist!“ rufen, wenn der Verdacht augenscheinlich wird, dass die hinterfotzig ihre KI auf woke umprogrammieren.
        Ich fände es schlicht ehrlicher, wenn sie ihre Nutzer darüber informieren würden, habe aber selbstredend keinen Anspruch darauf. Habe ich auch nie behauptet.

        Dass die Beschneidung der Freiheit, digital und anonym Meinungen zu äußern, über die Wokeness-Schiene erfolgt und nicht über technische Vorkehrungen, ist eigentlich noch schlimmer.

        Denn dann ist alles so, wie es die Woken von den Feministen gelernt haben: Beliebig und hinterfotzig. Wird halt einfach in den Spam-Ordner gecancelt.

        • Was für freiheitliche Töne von jemandem, der eben noch die Welt in Zonen mit Ausreiseverboten unterteilen und die körperliche Selbstbestimmung außer Kraft setzen wollte.

          Wir haben uns bereits lange und ausführlich unterhalten. Du kennst meine Ansichten gut genug, um hier nicht in solche absurden Verdrehungen verfallen zu müssen.

          Ich vertrete nicht den Ansatz „Veränderung durch Politik“. Und zwar deshalb, weil das Ergebnis davon Hass auf den Nachbarn ist. Wir brauchen mehr Fokus auf die community, die Gemeinschaft. #Lokalismus

          Zu den Grenzen & Zonen die dich so sehr triggern:

          Muster, Abgrenzung, Zonen, Koexistenz.

          Man integriert ein System nicht dadurch, dass man Grenzen beseitigt.
          Man intergriert ein System, indem man Grenzen an den richtigen Positionen und mit den richtigen Schnittstellen zieht.
          Man zerstört ein System, indem man Grenzen beseitigt.

          Nimm deinen Körper: Haut, Zellen, Grenzen, Membrane. Die Vorstellung, man müsste die „Grenzen“ der Blutbahnen beseitigen, ist absurd.

          Viele der Probleme heutzutage – auch die der Pandemie – sind darauf zurückzuführen, dass wir zuwenig Grenzen (und an den falschen Stellen) haben, nicht zuviele. Diese Wahrheit dieser Beobachtung ist jedem unmittelbar ersichtlich, der mit offenen Augen durch die Welt geht.

          • Die im Vergleich zu heute äußerst lokalen Strukturen des Mittelalters konnten die Pestepidemie im 14. Jahrhundert nicht verhindern. Warum glaubst Du, dass eine stärkere Dezentralisierung heute mehr erreichen könnte als eine zeitliche Verzögerung der Ausbreitung wie damals (~5 Jahre für Europa)?

          • Weil wir heute ein vielfaches an Wissen über Krankheit, Viren, Ausbreitung, Behandlungsmöglichkeiten usw. haben.

            Wir leben in einer ganz anderen Zeit. Damals hingegen sah der medizinisch-virologische Wissensstand folgendermaßen aus:
            Die Ärzte dieser Zeit griffen zur Behandlung und Vorbeugung dieser für sie rätselhaften Krankheit auf das medizinische Wissen des antiken Arztes Hippokrates und seines Nachfolgers Galen zurück, nach dessen Lehren diese Infektion eine Fehlmischung der vier Körpersäfte Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle war – das Prinzip der Ansteckung war dagegen der galenischen Medizin unbekannt. Eine Ansteckung von Tier zu Mensch war gänzlich unvorstellbar. Stattdessen vermutete man anhand der Miasmentheorie, dass faul riechende Winde die Krankheit aus Asien nach Europa trügen oder dass sie durch Dämpfe aus dem Erdinneren verursacht werde.

            Zur medizinischen Behandlung der Beulenpest entstanden um 1350[59][60] spezielle, zum Teil weit verbreitete Ratschläge zu auch von Laien durchzuführenden medikamentösen und diätetischen Maßnahmen sowie zur Anwendung von Aderlässen und nassem Schröpfen.[61]

            Obskure Ratschläge machten die Runde. So sollten beispielsweise die Fenster nur nach Norden geöffnet werden, Schlaf zur Tageszeit sowie schwere Arbeit sollten den Ausbruch einer Seuchenerkrankung fördern und deswegen vermieden werden. Als gefährlich galten feuchtschwüles Klima und Südwind, die Luft über stehenden Gewässern aller Art. Die Seuche werde durch die Schönheit junger Mädchen angezogen, hieß es.

          • Ich schrieb in der Gegenwartsform, nicht in der Zukunftsform.

            „Weil wir heute ein vielfaches an Wissen über Krankheit, Viren, Ausbreitung, Behandlungsmöglichkeiten usw. haben.“

          • Gut.

            Dann ist klar, das Problem ist nicht Hoffnung auf Fortschritt. Wir wissen bereits alles was nötig ist.
            Das Problem ist die Gleichgültigkeit und der Unwille, das Notwendige umzusetzen.

          • Nimm deinen Körper: Haut, Zellen, Grenzen, Membrane. Die Vorstellung, man müsste die „Grenzen“ der Blutbahnen beseitigen, ist absurd.

            Ein ebenso absurder Vergleich. Denn es geht ja bei den Eindämmungsvorstellungen um die Schaffung von neuen Grenzen. Das könnte man eher mit einem Blutgerinsel vergleichen, das lebenswichtigen Austausch verhindert.
            Es sind auch nicht Termiten und Ameisen, es sind Menschen und Menschen.

          • Im Übrigen ist deine Vorstellung von der Notwendigkeit von mehr Grenzen sehr autoritär. Denn wer soll bestimmen, wo welche Grenzen gesetzt werden und wer die übertreten darf?
            Über die These, dass die Wanderung von Menschen Probleme verursacht, kann man ja durchaus diskutieren. Dann wären aber die Grenzen lediglich Hilfsmittel, das eigentliche Problem wäre nicht ihr Nichtvorhandensein, sondern eben die Wanderungsbewegung.

            Ähnlich mit den Meinungen. Wer definiert, welche Beiträge im Spam-Ordner landen, also welche Grenze wo gezogen wird?
            Und wenn man alle Meinungen in den Spam-Ordner schickt, also viele und sehr enge Grenzen zieht, sind dann wirklich die Meinungen verschwunden, oder sind sie nur nicht mehr sichtbar?

          • Denn es geht ja bei den Eindämmungsvorstellungen um die Schaffung von neuen Grenzen.

            Im Gegenteil. Grenzen mit (teils zu) strengen Schnittstellen waren in der Geschichte der Menschheit die Regel. Die heutige, grenzenlose Situation ist das neue, die Ausnahme.
            Ich stelle diese Dinge lediglich fest. Don’t kill the messenger.

            Es sind auch nicht Termiten und Ameisen, es sind Menschen und Menschen.

            Nebensächlich, die hier dargestellten Prinzipien gelten genauso. Du bist eineinhalb Schritte von der „borders kill“ Rhetorik der Flüchtlingsbegeisterten entfernt – und liegst ebenso falsch wie sie.

            Im Übrigen ist deine Vorstellung von der Notwendigkeit von mehr Grenzen sehr autoritär. Denn wer soll bestimmen, wo welche Grenzen gesetzt werden und wer die übertreten darf?

            Wer spricht denn von Zwang und Bestimmung?

          • „Das Problem ist die Gleichgültigkeit und der Unwille, das Notwendige umzusetzen.“

            Dieser „Unwille“ basiert meinerseits auf Zweifeln am Erfolg und daran, ob der Nutzen die Kollateralschäden überwiegen würde.

          • Wenn die Menschen die Folgen nicht kennen, können sie keine fundierten Entscheidungen treffen.

            Covid verursacht Schäden am Gehirn, am Herzen, am Gefäßsystem, am Immunsystem. Es handelt sich um eine systemische Krankheit, die das Leben zum Schlechteren verändert. Es verringert die Lebenserwartung (@beweis nennt das „Schattensterben“).

            Es ist ratsam zu versuchen die Krankheit nicht (noch einmal) zu bekommen.

      • Es war schon immer eines der Grundprobleme moderner Demokratien, dass sie großen Unternehmen bzw. ihren Eigentümern zuviel Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung gestattet haben.

        • Das ist nicht das Problem. Früher™ war der Einfluss bestimmter Unternehmen noch wesentlich größer als heute.

          Das Problem sind die anderen Größenmaßstäbe. Es gibt keine natürliche Progression und Abgrenzungen mehr zwischen Individuum-Familie-erweiterter Freundeskreis-Dorf-Bezirk-Land-Staat usw. Kinder und Juendliche wachsen heute mit der ganzen riesigen Welt in ihrem Kinderzimmer auf. Einer Welt, in der Viralität alles ist. Kein Wunder, dass dann solche Stunts wie das verwirrte Klima-Mädchen rauskommen.

          Es ist klar, dass man keine erfolgreiche Agenda haben kann, die nur anti-progressiv ist. Die Vision einer besseren Gesellschaft beruht auf einer Politik, die die Rückkehr der LOKALEN GEMEINSCHAFT fördert.
          Darin liegt die größte Lücke.

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