Ferda Ataman als neue Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Ferda Ataman soll nach einem Vorschlag der Bundesregierung neue Leiterin der Antidiskriminierungstelle des Bundes werden.

Das hat, weil sie im wesentlichen intersektionalen Theorien anhängt, Deutsche als Kartoffeln bezeichnet und anscheinet das dortige Feindbild mitträgt nach dem es einen Kampf Weiße/Deutsche vs Pocs gibt, einiges an Kritik hervorgebracht.
Tatsächlich tauchte sie auch hier schon in einigen Artikeln auf:

Anlass war ein Tweet von ihr, den sie – zusammen mit fast allen anderen Tweets in ihrem Feed – inzwischen gelöscht hat:

Ich habe irgendwie eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden. https://t.co/COGphXcBGP

— Ferda Ataman (@FerdaAtaman) March 23, 2020

Das wurde allgemein so interpretiert, dass Weiße/Deutsche zuerst behandelt werden würden und Migranten nicht.

Der Rückzug kam kurz darauf:

… nach, welche Folgen institutioneller Rassismus in einem drohenden Ausnahmezustand haben kann. Darauf wollte ich hinweisen. Ich bedauere, wenn das missverstanden wurde. (2/2)

— Ferda Ataman (@FerdaAtaman) March 24, 2020

(der Tweet ist nicht mehr ganz vollständig, aber ich denke es ist klar, was sie meinte)

Sie retweete dann noch das hier:

Mein Vorschlag zur Güte: Ihr Rassisten hört auf, Menschen rassistisch anzugreifen, auszugrenzen und abzuwerten & wir Anti-Rassisten hören auf, uns zu wehren oder solidarisch mit Betroffenen zu sein. Deal? https://t.co/q7JbMpAgpy

— Mehmet G. Daimagüler (@DaimagM) March 25, 2020

Ich schrieb damals, dass es klassisches „Feld und Festung“ ist und kommentierte weiter:

„Wir thematisieren doch nur Rassismus, müssten wir ja nicht, wenn ihr alle einfach aufhört Rassisten zu sein. (und deswegen ist es auch okay, wenn ich einen Generalverdacht gegen alle im Krankenhaus arbeitenden ausspreche)

Auch hier ist der eigentliche Fehler, dass in Identitätstheorien eben der Generalverdacht das Mittel der Wahl ist. Es sind immer DIE die Schuld sind und vor denen gewarnt werden muss.

Ein versönlicherer Ton, etwa „Viele Menschen mit Migrationshintergrund haben Angst davor, dass sie im Falle einer Erkrankung anders behandelt werden also Leute ohne Migrationshintergrund. Lasst uns alle zusammenarbeiten, damit diese Angst unbegründet ist und ihnen genommen wird“ ist da nicht vorstellbar.

Wer nur in Gruppen denkt, dem bleibt eben nur die Anklage der anderen Seite.

Und dann der nächste Artikel:

Da ging es um eine Passage im Spiegel:

„Immer dieses ihr und wir, muss man das so betonen?“ Diesen Satz höre ich in letzter Zeit oft – interessanterweise von weißen Deutschen, nachdem ich sie als „weiße Deutsche“ bezeichnet habe. „Hautfarbe und Herkunft spielen für mich keine Rolle“, erklären sie. Guter Punkt. Nur warum fällt ihnen das nicht ein, wenn sie Leute mit Zuschreibungen wie „Russlanddeutsche“ oder „Deutschtürken“ versehen? Wer diese Begriffe verwendet, müsste sich selbst konsequenterweise auch als Deutschdeutsche(r) bezeichnen. Aber die meisten finden, sie selbst seien einfach nur Deutsche.
(..:)

Offenbar tun sich viele Germanennachfahren schwer damit, eine Fremdzuschreibung für ihre eigene Gruppe anzunehmen – etwas, das „ausländischen Mitbürgern“, „Migranten“ und „Personen mit Migrationshintergrund“ am laufenden Band zugemutet wird. Die Anderen werden ständig nach Wurzeln, Religionen und Stämmen sortiert. Aber wenn Deutsche ohne Migrationshintergrund in eine Gruppe eingeordnet werden, reagieren viele empfindlich. Sehr empfindlich sogar.

„Ich will nicht als weiße Deutsche bezeichnet werden, das ist auch Rassismus“, schreiben mir Leute auf Twitter. Das ist inhaltlich Quatsch und relativiert strukturelle Benachteiligung. Aber selbst Zeitgenossen, die sich als weltoffen und liberal sehen, mutieren mitunter zu dünnhäutigen Emodeutschen, wenn sie als Weiße*r, Alman oder Kartoffel bezeichnet werden. Erstaunlich viele werten das als beleidigende Diskriminierung. Warum nur?

An den Begriffen selbst kann es eigentlich nicht liegen. „Alman“ ist das türkische Wort für Deutsche*r und Kartoffel ein international beliebtes Gemüse. Nimmt man noch Biodeutsche und die altmodischen Krauts und Piefkes dazu, sind die Nachfahren der Teutonen vermutlich mit den harmlosesten und niedlichsten „Schimpfwörtern“ versehen, die ein Volk bekommen kann.

Ich schrieb damals zum letzten Absatz:

Wirklich? Ist ihr das Argument (welches man aber immer wieder hört) echt nicht selbst zu dumm? N*gger ist ja auch nur eine Beschreibung der Hautfarbe, Kanake bezeichnet nur den Angehöriger einer anderen, fremden Ethnie, historisch gesehen von den Ureinwohner der Südseeinseln hergeleitet, und das sind ja ganz feine Menschen, so dass es nicht beleidigend sein kann, Froschfresser kann nicht beleidigend sein, weil Froschschenkel eine Delikatesse sind und Itaka betont doch gerade die Kameradschaft, also die Verbundenheit. Kümeltürke verweist auch nur auf ein international beliebtes Gewürz und „Nafri“ ist eine Verkürzung von Nordafrikaner. Selbst Maximalpigmentierte ist nur eine Beschreibung der Haut und im Geschlechtlichen Bereich ist Fotze auch nur das allseits beliebte Sexualorgan.

Sie schrieb dann etwas später in dem Artikel:

Bei der Empörung über „Kartoffeldeutsche“ geht es also um etwas anderes. Es geht um den inneren Widerstand, sich mit sich selbst und den eigene Privilegien zu beschäftigen. Und es geht um Macht: manche wollen einfach nicht die Deutungshoheit abgeben. Wer in Deutschland wen als was bezeichnen darf, soll immer noch die „Mehrheitsgesellschaft“ bestimmen, also die weißen Deutschen.

Doch so läuft das nicht mehr. In einer Einwanderungsgesellschaft kann nicht eine Gruppe allein bestimmen, wie alle bezeichnet werden. Das Suppengemüse redet im Knollendiskurs jetzt mit und nennt die Kartoffeln auch mal Alman(i)s oder Biodeutsche. Sollte eines Tages endlich die „Zigeunersoße“ aus den Regalen verschwinden und ein Kartoffeldeutschendip reinkommen, können wir darüber nachdenken, ob wir lieber alle auf Zuschreibungen verzichten. Wegen politischer Korrektheit und so.

Dazu schrieb ich:

Es ist eigentlich sehr einfach das von einer „Mehrheitsgesellschaft der weißen Deutschen“ zu trennen, weil man es als allgemeinen Grundsatz formulieren kann:

Niemand sollte den anderen wegen seiner Hautfarbe oder seiner Gruppenzugehörigkeit abwerten.

Ein sehr einfacher Grundsatz. Er umfasst den Kümmeltürken oder den Spaghettifresser genau so wie die Kartoffel.

(…)

„Wir thematisieren doch nur Rassismus, müssten wir ja nicht, wenn ihr alle einfach aufhört Rassisten zu sein. (und deswegen ist es auch okay, wenn ich einen Generalverdacht gegen alle im Krankenhaus arbeitenden ausspreche)

Auch hier ist der eigentliche Fehler, dass in Identitätstheorien eben der Generalverdacht das Mittel der Wahl ist. Es sind immer DIE die Schuld sind und vor denen gewarnt werden muss.

Ein versöhnlicherer Ton, etwa „Viele Menschen mit Migrationshintergrund haben Angst davor, dass sie im Falle einer Erkrankung anders behandelt werden also Leute ohne Migrationshintergrund. Lasst uns alle zusammenarbeiten, damit diese Angst unbegründet ist und ihnen genommen wird“ ist da nicht vorstellbar.

Wer nur in Gruppen denkt, dem bleibt eben nur die Anklage der anderen Seite.

Das alles ist letztendlich klassisches Lagerdenken der intersektionalen Theorien. Die „Mächtigen“ darf man angreifen, abwerten, das ist aktiver Kampf für mehr Rechte.
Das es eher das Gegenteil hervorruft geht dort vollkommen unter, einfach weil es sich eben auch gut anfühlt, einem Macht gibt einen ideologischen Freifahrtsschein zu haben eine Gruppe als Sündenbock behandeln und abwerten zu können.

Nur ist jemand, der so denkt, der Richtige für die Leitung der Antidiskriminierungstelle?

Die Bildzeitung hat weitere Kritikpunkte:

Den Negativ-Preis „Goldene Kartoffel“ verlieh Atamans Verein „Neue deutsche Medienmacher*innen“ (NDM) an Medien, die nach ihrer Auffassung falsch über Probleme mit Migration berichten. 2020 traf es „Spiegel TV“ wegen Berichten über Clans. NDM schreibt Clans nur in Anführungszeichen, spricht von „sogenannten ,Clans’“.

2020 verteidigte Ataman die Bezeichnung „Kartoffeln“ für Deutsche. Wer sich daran störe, sei ein „dünnhäutiger Emodeutscher“.

Ali Ertan Toprak (52), Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde, nennt Ataman in BILD eine „Spalterin“. Sie „verhindert immer und überall“, dass über Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus z. B. in der muslimischen Gemeinschaft gesprochen werde. Toprak: „Alle Migranten, die von der ideologischen Vorstellung Atamans abweichen und nicht ausschließlich Mehrheitsgesellschafts-Bashing betreiben wollen“, würden „zu Feindbildern erklärt“.

Die Berliner Imamin Seyran Ates (59) kritisiert Ataman als „Anhängerin der Identitätspolitik“. Leider sei ihre Berufung „auf diesen Posten absehbar“, so Ates. Ataman hatte in einem Tweet einst u.a. Ates als „Kronzeugin der Islamkritik“ kritisiert. Der Tweet wurde, wie fast alle Tweets, zuletzt von Ataman gelöscht.

Bundestagsvize Wolfgang Kubicki (70) fordert in BILD nun Konsequenzen. Ataman habe „verbale Grenzen überschritten“, erklärt der Vize-Vorsitzende der FDP. Dies lasse „bei vielen Menschen im Land berechtigte Zweifel an ihrer Eignung für diese verantwortungsvolle Aufgabe aufkommen“. Kubicki erwartet, dass Ataman „sich vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag glaubhaft von bisherigen Äußerungen distanziert

Das ist eben der Nachteil wenn Parteien, die intersektionalen Theorien anhängen, an die Macht kommen. Sie müssen auch ihre radikalere Basis zufriedenstellen und dann kommen dort solche Sachen wie die „feministische Außenpolitik“ (1,2,3, 4) oder Sven Lehmann und nunmehr auch Ferda Ataman dabei heraus

 

 

 

 

 

120 Gedanken zu “Ferda Ataman als neue Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

  1. Die Frau ist eine Fehlbesetzung für jedes politische Amt und genau deswegen ist sie jetzt auf diesen Posten.

    Die Intersektionalen sagen, dass das Opfer bestimmt, was es als beleidigend empfindet und was nicht. Aber es muss natürlich das richtige Opfer sein. Sie fordern Toleranz und sind immer wieder absichtlich beleidigend und wollen im Grunde jedes Verhalten von Weißen und Männern schlecht machen. Selbst so Dinge wie das Weiße öfter Fahrrad fahren (diese Umweltverpester!), gerne Wandern gehen oder ihnen die Familie wichtig ist. Wenn die Beleidigten sich dann beschweren, sind sie fragil und das schadet dann auch wieder irgendwie den „richtigen“ Opfern und zwar in diesem Fall dann wieder ernsthaft. Da müssen z.B. Weiße sich dann wieder ändern und die Beleidigungen einfach akzeptieren, weil die sooo starken PoCs sich nicht mit ihrem eigenen schlechten Verhalten auseinander setzen wollenkönnen.

    Bei den Intersektionalen ist wirklich alles falsch. Es verwandelt alles in scheiße, erzieht Menschen zu Parasiten, die durch falsche Beschämungen und Anklagen wertschöpfend arbeitenden Menschen ihr Geld abnehmen wollen.

    • Und es ist ja nicht so das die Menschen überall von alleine auf die intersektionalen Theorien kommen wie z.B. Menschen durch ähnliche Erfahrungen überall auf der Welt feststellen, das Feuer heiß ist oder sowas. Es wird ihnen zuerst an den Universitäten, durch die MSM und mittlerweile auch an Schulen von klein auf eingetrichtert.

      Es ist keine logische oder intuitive Schlussfolgerung, dass es nur durch Diskriminierung möglich ist, das in einem Land in dem 9 von 10 Menschen die gleiche Hautfarbe haben, eine Quote die in den Jahrzehnten davor noch höher war, auch 9 von 10 Personen die in der Politik oder die in Werbung zu sehen sind, dieselbe Hautfarbe besitzen.

  2. Ich war selbst mit einer Türkin verheiratet, sie hatte in 3 Ländern studiert, war durchaus Fan westlicher Musik und Literatur. Erst nach einiger Zeit kristallisierte sich der kleine Nazionaltürke raus, der an Deutschland alles Scheiße fand und selbst den größten Blödsinn in der Türkei bis aufs Blut verteidigte. Sie war nicht mal superreligiös, aber das Massaker an der Redaktion von Charlie Hebdo fand sie vollkommen richtig, weil sie ja den Propheten beleidigt hätten.
    Der abgrundtiefe Hass auf Armenier, Kurden, Griechen und eigentlich jedes Volk, wo mal ein Türke schief angeguckt wurde, war fester Bestandteil der DNA. Gleichzeitig hielt sie sich aber für weltoffen und die Deutschen wären natürlich allesamt verkappte Faschisten.
    Irgendwelche Widersprüche ihrer Sicht auf die Welt sind ihr nie aufgefallen. Das war oft so ernüchternd wie erschreckend.
    Und das scheint bei Ataman der gleiche Fall zu sein. In der eigenen Logik ist es immer ein Schimpfwort, wenn die so benannte Gruppe es als Schimpfwort empfindet. Aber die Kartoffeln sollen sich mal nicht so haben.

    • Dieser völlig unreflektierte Nationalismus bei Türken ist mir auch schon aufgefallen. Die Türkei ist die größte Nation des Universums, und was Türken tun ist wohl getan. Das Massaker an den Armeniern hat es nie gegeben und die Kurden sind alle Terroristen.

      • Ist bei den Amis übrigens ganz ähnlich. Alle Kriege, Menschen- und Grundrechtsverletzungen durch God’s own country sind dann auf einmal nich‘ mehr so dolle und doch ureigentlich richtig und für die gute Sache.

        „Wir als Vereinigte Staaten wissen eine ganze Menge über Privatsphäre“ – sagte dieser Spollvast Barack Obama, als Angie die NSA-Affäre in Washington ansprach.

        Na ja. Wir haben ja hier die glühenden Amerika-Cheerleader Elmocho und Stelmo. Letzterer schafft es das Europawahlrecht zu kritisieren und gleichzeitig das US-Wahlrecht zu verteidigen.

        Immer wieder interessant, zu was für Verrenkungen und Rabulistiken Menschen fähig sind.

  3. homoduplex vertritt die Ansicht, dass das GG dermassen manipulativ abgeändert und sinnentstellend neu interpretiert werden soll, dass der Staat letztendlich in die Pflicht genommen wird, „Weisse“ zugunsten von Nichtweisssen zu diskriminieren.
    So irre das klingt, ich bin zur selben Ansicht gelangt, möchte aber noch Meinungen einholen.

    „Wenn eine solche Änderung umgesetzt und gleichzeitig der neue Rassismusbegriff immer mehr bestimmend wird, wäre eine logische Folge, dass Weiße künftig nicht mehr unter Artikel 3 vor Diskriminierung aufgrund ihres Weißseins geschützt sind, da ihnen nach dann herrschender Definition etwas Rassistisches definitionsgemäß gar nicht widerfahren könne.“

    https://www.homoduplex.de/die-verfassung-im-kopfstand/

    • „dass der Staat letztendlich in die Pflicht genommen wird, „Weisse“ zugunsten von Nichtweisssen zu diskriminieren.“

      Das ganze Manöver – so irre das jetzt klingt – dient nur dazu, dem „guten alten“ Antisemitismus Auftrieb zu geben, daher auch die im Fokus stehende Identifizierung der „Nichtweissen“ mit den Moslems.

      Das folgt in den Schienen ganz alter und etablierter kultureller Muster und der sogenannte Intersektionalismus ist im Grunde nichts anderes als Antisemitismus im neuer Verkleidung.

      Ihren vollendesten Ausdruck findet der intersektionale Progressivismus in der apokalyptischen Heilslehre vom Klimawandel, den man unbedingt aufhalten müsse.

      • Das erkläört auch, warum die Demagogenpartei auf dem rechten Auge blind ist, sobald es um Islamismus geht:

        Krank ist auch, dass diese Affäre nicht zum sofortigen Rücktritt dieser unsäglichen Ministerin führt. Aber wenn sogar Schwesig noch im Amt sein kann, ist schliesslich alles möglich!

      • Woher kommt eigentlich deine bizarre Antisemitismusparanoia, Alex? Bist du etwa ein Jud‘?

        Davon abgesehen darf man auch Ossis diskriminieren, weil sie keine „Ethnie“ sind. Diese doppelzüngige Rechtsprechung ist schon voll im Gange.

        Es geht nicht mehr um den Akt, der auf emotionaler Ebene alle gleich trifft, egal ob Neqer, Zigeuner, Ossi oder Bajuware, sondern um bestimmte Gruppen, bei denen man Dinge nicht tun und sagen darf, was bei anderen durchaus erlaubt ist.

  4. >weil sie im wesentlichen intersektionalen Theorien anhängt
    Die Frage ist auch – wer setzt uns permanent diese Leute vor die Nase, die dieser diskriminierenden, rassistischen, spaltenden, zersetzenden und hassfördernden Ideologie huldigen?

    Das ist doch auffällig, wie präsent diese sich in Medien artikulieren dürfen.

    Die Antwort ist nicht vollständig und könnte Teile der Bevölkerung verunsichern. Es sind vorzugsweise Frauen, die diese Ideologie befördern. Und es sind vorzugsweise Frauen, die durch Quoten in höhere Ämter kommen. Also ist die Ideologie auch sexistisch, aber das war sowieso klar.

    Nun sind „unsere“ Politiker$-innen und -aussen weit davon entfernt, im Rahmen des Erforderlichen zu handeln, sondern im wesentlichen dazu befähigt, Haltung zu demonstrieren.
    Aber die Quote scheint schon von längerer Hand geplant worden zu sein, um ebendies zu erreichen: Leute an Positionen zu spülen, die – ansonsten von keinerlei Sach- und Fachkenntnis getrübt – hauptsächlich genau wegen dieser intersektionalen Bankrotterklärung an die Intelligenz einen Lebensinhalt und Freude daran gefunden haben, andere zu diskriminieren. Was sie dann im Rahmen ihrer Ideologie auf Andere projizieren (dürfen; der Wähler bzw. die Wählerin läßt sie das tun).

    Es ist auch nicht nur die Quote, die sowas befördert, sondern der „Anspruch“ von Feminist$-innen und -aussen, nicht widerspruchsfrei agieren zu müssen.

    • „wer setzt uns permanent diese Leute vor die Nase“

      Die Jounalistenschulen, wie zB die Henri-Nannen-Schule. Katholische Universitäten und Pädagogische Hochschulen …. Die meinen jetzt die neue Elite zu sein, die einen „neuen Menschen“ formen muss.

    • Ich neige dazu, dir zuzustimmen, dass die Endung „-innen“ diskriminierend ist, weil sie unübersehbar dem Tribalismus fröhnt. Menschen, die so sprechen, teilen die Menschheit in die, die „dazugehören“ (-innen) und die, die ausgegrenzt werden sollen (-außen).

      Im Singlär ist es um keinen Deut besser, eher schlimmmer. Das „-in“ normalisiert das Diktat der Mode, das bestimmt, dass Frauen, die „Out“ sind, nie zum Zuge kommen. „Politiker-In“ zu sagen, diskriminiert aktiv alle Politikerauße, die sich nicht den letzten Schrei der Mode leisten können.

      Es MUSS also Symbol der wirklich Integrierenden sein, künftig nur noch von Politiker*-außen zu sprechen.

    • Bei dem aktuellen Bild-Eklat ist es (zumindest offiziell) andersherum, eine Journalistin mit Rückgrat legt sich mit dem woken Döpfner an.

      Ich betone nochmal (auch wenn es die meisten nicht hören wollen):

      a) die Eliten sind eng vernetzt und synchronisieren sich bei jeder Gelegenheit

      b) die Mehrheit der Entscheider-Elite ist reich, (relativ) unabhängig und (m.E. immer noch) männlich

      c) aus a) und b) folgt unmittelbar: die Besetzung wichtiger Posten mit durchgeknallten Frauen (und auch Männern) ist entweder einer tiefgreifenden Degeneration unserer Eliten geschuldet oder verfolgt eine Absicht (was von beiden weiß ich nicht, mittlerweile neige ich fast mehr zu „Degeneration“)

      Was es jedenfalls nicht ist: es ist nicht eine kleine lautstarke Minderheit die alle vor sich hertreibt. Aus dem einfachen Grund, weil diese „kleine lautstarke Minderheit“ alle durch den massenmedialen Lautsprecher beschallt, nur daher hat sie ihren Einfluß. Die Massenmedien sind aber niemals frei, sie gehorchen immer der herrschenden Elite…

      • „legt sich mit dem woken Döpfner an“

        Döpfner selbst ist ganz sicher nicht die Spur „woke“, er machte nur einen Kotau vor den woken Progressivismus. Ansonsten ist er sicher als der beste Journo zu bezeichnen, den Deutschland besitzt!

        Immerhin aber könnte eine seiner Ex-Journalistinnen jetzt noch besser werden und ihn mal ausstechen 🙂

        • @Alex,
          >Döpfner selbst ist ganz sicher nicht die Spur „woke“, er machte nur einen Kotau vor den woken Progressivismus.
          Das glaubich auch.

          >Ansonsten ist er sicher als der beste Journo zu bezeichnen, den Deutschland besitzt!
          Das glaubich nicht 🙂

          Die Bildzeitung hat ähnliche Probleme wie alle anderen Printmedien und streckt sich hier nach der Decke, macht da den Kotau, prescht dort nach vorn und versucht allerdings als Alleinstellungsmerkmal gegenüber den sogenannten MSM, die früher mal die 4. Gewalt darstellten, tatsächlich ab und zu noch so etwas wie investigativen Jornalismus oder sogar Regierungskritik, die auch massiv und glaubwürdig rüberkommt.

          Es ist schon erstaunlich, daß Döpfner kneifen mußte bzw. so gekniffen wurde, daß er zurückziehen mußte. Denn der Artikel mit den 5 Wissenschaftlern in der ‚Welt‘ wurde sicherlich von vielen Leuten quer durch das politische Sammelsurium geschätzt und als ECHTE Bereicherung und Vielfalt empfunden.

          • Ich frage mich ernsthaft, wieso er eingeknickt ist, schon bei Julian Reichelt habe ich mich das gefragt.

            Die BILD ist eine Krachzeitung, war sie immer, wieso gibt er bei denen klein bei? Der typische Bild-Zeitungsleser will nicht mit queerer Propaganda beschallt werden, kann ich mir nicht vorstellen. Die Zeitung wird (im Ggs. zu vielen alternativen Quellen) wahr- und sogar ein bisschen ernstgenommen. Und selbst wenn er das Blatt damit ruinieren würde, wäre er immer noch reich. Wenn Milliardäre mit Öffentlichkeitswirkung sich gegen den Wahnsinn nicht wehren, wie sollen wir dagegen anstinken?

            Gerade wenn er nicht woke ist, handelt er entweder egoistisch-problemvermeidend und wird seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht oder hinter den Kulissen läuft noch was anderes…

      • Läuft ja alles wie am Schnürchen.

        Was machen denn die UFOs eigentlich so, die du so gerne erforschst? Haben die auch eine Rolle in dem bösen Spiel?

        Liebe Mitleser: Ca. 30% der Männerbewegung kann man als vernünftig bezeichnen. Der Rest wurde durch einen finsteren Plan und fiese Machenschaften dazu gezwungen, größenwahnsinnig, autistisch, putinfreundlich und paranoid zu sein.

        Dahinter steckt das Q-Kontinuum.

        Oder doch das LGBTAIQ-Kontinuum?

        • Du disqualifizierst dich mit deinem dämlichen Geschwätz mal wieder selbst. Schade, dass man dir meist nicht vernünftig und sachlich diskutieren kann.

      • >auch wenn es die meisten nicht hören wollen
        Ist das so?

        >a) die Eliten sind eng vernetzt und synchronisieren sich bei jeder Gelegenheit
        Ok. Wenn es so ist, läßt es sich schwer beweisen, weil sie vorsichtig genug sein dürften.

        Vor einiger Zeit habe ich mir mal den Prof.Rainer Mausfeld angehört, der u. a. meinte, daß Neoliberalismus bzw. eher die Regierung des Staates sich die Sozialwissenschaftler heranzieht, die für die Ausübung der Macht, also auch den Erhalt der Elite, taugt.
        In einem Nationalstatt mit Grenzen stelle ich das überhaupt nicht in Frage, daß dem so ist. Und man sieht auch, was an den Exzellenzuniversitäten für Themen in den Sozialwissenschaften angeboten wurden – GenderMainstreaming stand da ganz oben.

        Von daher dürfte Deine Formulierung mit a) bis c) zutreffen, warum auch nicht.

        Anders sieht es bei den globalen Themen aus. An dieser dann größere Dimension der ‚globalen Elite‘ entzünden sich so manche Verschwörungstheorien (Bilderberger, Rothschild, Kulturmarxisten, Schwab).
        Wer aber wirklich an Eliten da langfristig und zielstrebig koordiniert zusammenarbeitet, dürfte noch schwieriger analysierbar sein.
        Den Schwab als Drahtzieher, Umsetzer oder Königsmacher (Young Global Leaders) finde ich gar nicht so undenkbar. Wahrscheinlich wird es aber auf der globalen Skala so ablaufen, daß große Konzerne über Werbung und Finanzen die Bedürfnisse wecken oder bestimmen, und daß diese Bedürfnisse dann in einem Prozeß, der das Geld immer nach oben schaufelt, aber möglichst unbemerkt und „sozial“, in eine Kreislauf überführt werden. Da die Weißen immer weniger werden, mußte man dazu mittels Ideologie irgendwas dazuerfinden, um diese Riesenbevölkerung von 8Mrd Menschen vor Mord und Totschlag zurückzuhalten, indem man ihnen gleiche Chancen verspricht.
        Gleichzeitig wollte man in Davos (glaube 2018) aber auch die Freizügigkeit und Migration total gestalten, so daß Arbeitnehmer die Sicherheiten der Arbeitslosenversicherung ihres Nationalstasts verlieren und gleichzeitig in ungeheurer Fülle (ob schwarz, ob gelb, ob braun) jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung stehen und der Arbeit hinterhermigrieren.
        Ehrlich gesagt, habe ich auf so einen Sch*** überhaupt keinen Bock und bin froh, daß mich das nicht mehr langfristig treffen wird.

        Also ja, die Medien entscheiden nicht selbst, sondern auch sie werden gesteuert. Von den Eliten (Konzernen und Politikern), und das geht derzeit auch besonders einfach, weil ihre Printsparten seit dem Internet hochgefährdet sind. Und damit korrumpierbar.

        • >a) die Eliten sind eng vernetzt und synchronisieren sich bei jeder Gelegenheit
          Ok. Wenn es so ist, läßt es sich schwer beweisen, weil sie vorsichtig genug sein dürften.

          Lässt sich überhaupt nicht schwer beweisen, schau dir einfach mal den Wiki-Eintrag von Döpfner an, wo der überall dabei ist:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_D%C3%B6pfner#Mandate_und_Mitgliedschaften
          So gut wie alle Entscheider sind in ähnlichen Kungelrunden, Vereinen, Denkfabriken, rennen zu Bilderberg, G7 (demnächst), irgendwelchen Sicherheitskonferenzen usw.

          Was glaubst du, was die dort machen? Von Bilderberg ist z.B. bekannt, dass die diskutieren und Workshops machen und dass am Ende jeder ein Konsenspapier (oder sowas) zugeschickt bekommt. Warum glaubst du, dringt davon so gut wie nie was nach außen?

          Angesichts der woken Tatsachen lässt das mindestens die Schlußfolgerung zu, dass sie Wokismus NICHT als Gefahr einstufen. Andernfalls würden sie konzertiert dagegen vorgehen, wie sie es bei rechtskonservativen Parteien, „Maskulisten“, bei Impfzwanggegnern oder „Putinverstehern“ tun. Die Massenmedien werden von der Elite gemacht und sie sind eine der Grundsäulen der Macht in einem Staat (i.d.R. mächtiger als die Politik)!

          Könnte natürlich sein, dass die das gar nicht auf dem Radar haben, dann wären sie einfach nur dumm, denn was an den Unis usw. mittlerweile läuft, kann ihnen eigentlich nicht entgangen sein. Wie gesagt, ich schwanke zwischen degeneriert und Absicht. Das geht mir nicht nur bei dem Thema so, wieso reißen die gerade Europas Wirtschaft und Wohlstand ab? So vollkommen ohne Not? Ich verstehs nicht. Gehts ums Klima? Oder soll das den Great Reset beschleunigen? Oder sind die so dumm?

          • „Der Autor, der übrigens ein weiteres Buch [ https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/124065/die-allianz ] über die hier schon oft thematisierte Allianz aus globalistischen Milliardärssozialisten und der bolschewoken Linken geschrieben hat, beschäftigt sich auch mit den geistig-mentalen Voraussetzungen der „Großen Transformation”, die vornehmlich das Werk oder besser: Zerstörungswerk dieser Linken waren; deswegen besteht die schiefe Allianz ja. „Posthumanistisches, transhumanistisches und postmodernes Denken”, statuiert er, „stehen in Wechselwirkung.”

            Die postmoderne „Konzeption” des Menschen sehe für diesen „keine Identität, schon gar keine objektivierbare (wie etwa die Zugehörigkeit zu einem Volk qua Geburt)” vor, sondern allenfalls stetig wandelbare Identifikationen. Indem sie auf „ein objektivierbares Zentrum des eigenen Daseins verzichtet, löst sie sich letztlich in substanz‑, ich- und geschichtslose Bewegung auf, die weder Ziel noch Sinn noch irgendeine sie begründende, tragende, legitimierende oder umschließende Einheit kennt”. Die „Dekonstruktion sämtlicher Grundbegriffe des abendländischen Denkens”, verbunden mit der „Negation von transgenerational fortbestehenden Gemeinschaften” sowie einer „Gleichsetzung von Grenzen mit Freiheitsberaubung” habe einen Typus hervorgebracht, der einem leeren Datenträger gleiche, den man nach Belieben neu beschreiben und programmieren könne. Nichts verleihe diesem Menschentypus noch Halt und Dauer. Deshalb sei er bedeutend leichter zu manipulieren als ein in seiner Familie, seiner Tradition und auch in seinem Glauben ruhender Zeitgenosse (typischerweise hat sich sowohl im Dritten Reich als auch unter den Kommunisten das katholische Milieu als am widerstandsfähigsten erwiesen).“

            https://www.klonovsky.de/2022/05/29-mai-2022/

          • Die Bolschewoken sind das Gegenteil von dem, was sie behaupten zu sein. Sie sind nicht revolutionnär, sie sind systemstützend. Das ist das, was die westlichen Oligarchen erkannt haben, und deswegen unterstützen sie sie. Warum? Zum einen natürlich das Prinzip „Teile und herrsche“. Die Woken betreiben die Zersplitterung der Gesellschaft in kleine und kleinste Grüppchen, die sich angeblich ständig antagonistisch bekämpfen. Wenn sich die Menschen in der Gesellschaft aber gegenseitig bekämpfen, was nebenbei natürlich auch durch Massenzuwanderung aus anderen Kulturen erreicht wird, dann kommen sie nicht auf die Idee, sich zu vereinen und ihre Herrscher loszuwerden. Und zum zweiten, was m.E. ganz wichtig ist und gerne übersehen wird (von uns hier eher nicht): Die Woken infiltrieren die Gesellschaft mit der Vorstellung, nur bestimmte Minderheiten hätten ein Recht, sich über die Zustände zu beschweren. Die Träger von „Privilegien“, hier natürlich insbesondere der alte weiße heterosexuelle Mann, hätten doch gar keinen Grund, sich aufzuregen. Deren Protest, wogegen auch immer, sei es gegen Massenzuwanderung, gegen Corona-Maßnahmen, gegen Frauenbevorzugung auf allen Ebenen etc. wird damit delegitimiert. Nun ist es aber so, dass der weißen Mann in der Geschichte eben nicht nur als Unterdrücker dasteht, sondern ganz im Gegenteil hat der weiße Mann auch immer die Hauptlast in Revolutionen, in Aufständen getragen, die zur Verbesserung der Zustände geführt haben. Zum Beispiel war es vor allem der weiße Mann, der die Sklaverei in weiten Teilen der Welt abgeschafft oder die Idee von gleichen Rechten für die Frau überhaupt erst zugelassen hat.

            Fun fact am Rande: Die Bilderberger, deren Existenz seit Jahrzehnten als Verschwörungstheorie galt, haben inzwischen sogar eine Website: https://bilderbergmeetings.org/. Und sie nennen sich auch noch genau so, wie sie von den Verschwörungsrealisten all die Jahre genannt wurden. Herr Döpfner war da auch gerade erst zu Gast. Da schließt sich der Kreis.

  5. Eine Vagina, einen Migrationshintergrund und eine Abneigung gegen die indigene Bevölkerung. Mehr braucht es nicht, um in Deutschland einen Regierungsposten zu erhalten.

  6. Die antidemokratische Demagogen- und Diktatorenarschküsserpartei SPD will das so: „Teile und Herrsche“.

    Ich finde es voll gut, dass die Arschlöcher, die die gewählt haben bald im Kalten hocken müssen und sich nix mehr leisten werden können 🙂

    • Die Rotgrünen sind zynische Menschenverächter, ja Misanthropen:

      Ihr infames Werk ist das Runterfahren der „fossilen Energien“, was der Menschheit in naher Zukunft ganz arg zusetzen wird. Kann gut sein, dass das als eine Neuauflage des Holodomor in die Geschichte eingehen wird …..

      • Peinlich ist wohl eher, daß hier „Peinliches“ nicht großgeschrieben wurde. Margarita Maler gehört wohl zu den bildungsfernen Schichten. Ihr Twitter-Name RitaYaeli klingt verdächtig jüdisch!

        Die Aussage von Kaffeecup ist völlig richtig. Tempolimit ist richtig und wichtig. Und das Ende von Billigfleisch auch. Die konservative Freiheitsideologie wird hier gut aufgespießt.

        Ein neues Armageddon wartet auf uns. Die Apokalypse ist nah! Was soll man von Menschen halten, die Tierquälerei verteidigen?

        All die peinlichen emotional entleerten Konservativen stoßen die Welt in eine neue Apokalypse!

        Transparenzhinweis: Dieser Kommentar soll nicht als Aufruf zum Mord an Konservativen verstanden werden.

        • Peinlich ist der Glaube, dass man mit Tempolimit und Fleischverzicht das globale Klima hin zu einem subjektiv angenommen Idealzustand beeinflussen könnte.

          • Kann man das etwa nicht?

            Beide Maßnahmen führen zu einer Reduktion der Co2-Emissionen. Und nebenbei auch zu mehr Lebensqualität und weniger Streß. Auch für Tiere.

            Aber hier hängen ja eine Menge Reichsbürger herum, die esoterischer drauf sind als Mutter-Erde-Feministinnen.

            Liebe Mitleser: Nicht jeder Feminismuskritiker ist ein Vollidiot. Es gibt auch Vernünftige in diesem Milieu. Auf diesem Blog sind das vielleicht 30 Prozent.

          • „Doch, kann man.“

            Wirklich? Wieviel Jahre Tempolimit braucht man denn, damit das Wetter im Sommer Temperaturen zwischen 20 und maximal 30 Grad aufweist und einen regelmäßigen Niederschlag aufweist? Oder bevorzugst Du es doch eher kühler? Auf wieviel Fleisch muss man verzichten, damit das Klima wieder so wird wie zur „Kleinen Eiszeit“?

          • Der Mensch hat Einfluss auf das Klima? Was ist das denn für ein Größenwahn? Die Erde war schon sehr viel wärmer und noch sehr viel kälter als heute, lange bevor es Menschen gab. Wo ich jetzt sitze, waren früher Gletscher und noch früher Regenwald. Momentan hat es 35 Grad und das ist ein bisserl zu warm für meinen Geschmack. Ich bezweifle, es wäre anders, wenn ich gestern kein Steak vom Grill genossen hätte.

          • @Adrian, @Mika, ihr könnt euch beide dummstellen, aber das ändert nichts daran, dass jede Maßnahme, die zu weniger CO2-Emissionen führt, den anthropogenen Klimawandel in Richtung „weniger wärmer“ beeinflusst.

          • @ Renton
            Okay. Dann erleuchte mich in meiner Dummheit. Wieviel CO2 würden weltweit eingespart und um wieviel würde die Jahresmitteltemperatur sinken, wenn Deutschland ein Tempolimit hätte und alle Bewohner Deutschlands den Fleischkonsum um, sagen wir, die Hälfte reduzieren würden? Da ja offensichtlich eindeutig ist, dass diese Vorgänge zum Klimawandel beitragen, sollte eine Antwort auf diese Frage kein Problem sein.

          • @Renton
            Wäre echt toll, wenn endlich mal die Korrelation bekannt würde, wieviel kJ zusätzlich in der Atmosphäre verbleiben in Abhängigkeit zu jedem zusätzlichem ppm CO2 …. Können diese Klimaforscher nicht mal endlich dieses absolute Basisinformation liefern? Oder ist CO2 am Ende doch nicht dieses angebiche Treibhausgas im Bereich von hunderten ppm?

          • Der Mensch hat Einfluss auf das Klima? Was ist das denn für ein Größenwahn? Die Erde war schon sehr viel wärmer und noch sehr viel kälter als heute, lange bevor es Menschen gab. Wo ich jetzt sitze, waren früher Gletscher und noch früher Regenwald. Momentan hat es 35 Grad und das ist ein bisserl zu warm für meinen Geschmack. Ich bezweifle, es wäre anders, wenn ich gestern kein Steak vom Grill genossen hätte.

            Und da wird mir hier vorgeworfen, ich sei eine „schwer gestörte Witzfigur“. Wohl selten wurde so viel Dummheit in so wenige Sätze verpackt wie im obigen Kommentar von Mika.

            Ich frage mich zunehmend, was Männerbewegung und Feminismuskritik wert sind, wenn sich hier derartige Zyniker, Paranoiker und Reichsbürger tummeln, die so dreist lügen und verfälschen, daß Putin, Trump und Lawrow wie Schoßhündchen wirken.

            Wenn es hier so offenkundige Feinde der Wahrheit gibt, macht Feminismuskritik wenig Sinn.

            Daß es auf der Erde auch schon mal wärmer und kälter war, ist auf nicht anthropogene Faktoren zurückzuführen. Wer glaubt, daß dieser extreme Ausstoß von Co2, wie er seit ca. 100 Jahren vorkommt, keinerlei Konsequenzen für’s Klima habe, gehört wohl zur Flat Earth Society.

            Und wer glaubt, daß Tausende Klimaforscher, die sich berufsmäßig mit der Materie beschäftigen, auf dem falschen Dampfer seien, er selber als Laie aber richtig liege – der ist wohl der wirklich Größenwahnsinnige hier.

          • „Daß es auf der Erde auch schon mal wärmer und kälter war, ist auf nicht anthropogene Faktoren zurückzuführen“

            Genau. Merkste was?

          • Gender? *bekannte Bezeichnung einfügen“

            „Daß es auf der Erde auch schon mal wärmer und kälter war, ist auf nicht anthropogene Faktoren zurückzuführen“

            ja genau. Da stimme ich dir absolut zu.

          • Also ich verzichte inzwischen auf Fleisch, und bin außerdem für ein Tempolimit. Das aber nur, weil ich älter, weiser geworden bin, und weniger reaktionsschnell. Zusammen mit dem schon immer schlechten Gewissen, was die (widerwärtige, schlimme) Tierhaltung angeht, fühlt sich das stimmiger an. Trotzdem esse ich noch Fleisch, wenn mal ein Grillfest ist.

            Zu dem anthropogenen Anteil eines Klimawandels, der in Richtung Erwärmung zielt, kann es durchaus natürliche Ereignisse im selben Zeitraum geben, die das kompensieren. Vielleicht sogar überkompensieren.
            Eine japanische Gruppe hat das derzeitige (bzw. seit Jahren andauernde), schnelle Wandern der magnetischen Achse hinsichtlich eines Effekts auf ein weitere Treibhausgas neben CO2 und CH4 untersucht. Dabei fanden sie, daß durch die Änderung der Richtung des Magnetfels der Erde bezüglich der Richtung des höchsten Teilchenstroms aus dem All (ich weiß nicht mehr, ob vom Sonnenwind herrührend oder ob die größte Stromdichte aus der Richtung des großen Attraktors kommt(?)) die Zahl der Nukleationskeim im Wasserdampf der Atmossphäre verändert wird.
            Der Effekt ist eine Abkühlung der Erdoberfläche, weil es vermehrt Wolkenbildung gibt, die der Erde eine höhere Albedo verleiht und damit mehr Temperaturstrahlung von der Sonne zurückreflektiert.

            Toll wäre es, wenn ich das paper noch verlinken könnte; kann ich aber nicht, weil ich vergessen habe, wo ich es gespeichert habe und durch googeln mit Stichwörtern auch nicht finde. Aber es ist so abwegig nicht, Magnetfeld wandert, ein auf die Erde auftreffender Teilchenstrom aus geladenen Teilchen wird anders abgeschirmt, Wolken bilden sich wie in eine Blasen- oder Nebelkammer – fertig.

            Vermutlich wird dieses Modell uns in EU nicht überzeugt haben, sonst wäre es populärer geworden. Aber unwahrscheinlich sind solche überkompensierenden Kühleffekte nicht.

          • @Adrian

            Netter Versuch. Die dafür nötigen Zahlenangaben und Modellannahmen kannst Du Dir mal schön alle selber ergooglen und durch den Taschenrechner jagen.

            Wenn Du nur darauf hinaus willst, dass der Beitrag dieser zwei Änderungen marginal sei – hast Du schon mal daran gedacht, als Vertreter für Jahresabos zu arbeiten, deren Kosten Du auf die Woche, den Tag oder die Milliksekunde gar runterrechnest? Die Neigung dazu hättest Du dann nämlich, und genau so seriös wäre das.

            @Alex

            Das habe ich Dir vor einiger Zeit (ein paar Jahren?) schon einmal beantwortet. Viel Spaß beim Suchen, ich weiß es nicht mehr.

          • „Die dafür nötigen Zahlenangaben und Modellannahmen kannst Du Dir mal schön alle selber ergooglen und durch den Taschenrechner jagen.“

            Ja, vielleicht, aber warum sollte ich das? „Klimaschützer“ wollen mich doch überzeugen, meinen Lebensstil zu ändern. Ich möchte mit dem Thema einfach nur in Ruhe gelassen werden.

          • Adrian
            18. Juni 2022 um 7:37 pm

            „Daß es auf der Erde auch schon mal wärmer und kälter war, ist auf nicht anthropogene Faktoren zurückzuführen“

            Genau. Merkste was?

            Was gibt es eigentlich für unfaßbare Vollidioten auf der Welt?

            Hier kann offenbar jemand nicht auseinanderhalten, daß es natürliche und anthropogene Klimaveränderungen gibt. Vor allem verfügt er über Lesekompetenz und Verständnishorizont eines Dreijährigen.

            Bin immer wieder fassungslos, was für totale Nichtsversteher sich in der „Männerbewegung“ tummeln.

            Ich bitte alle stillen Mitleser um Vergebung. Es gibt hier auch ein paar wenige vernünftige Leute.

            Letztlich ist die Feminismuskritik für manche konservative Zyniker und Gehirnamputierte nur eine Spielwiese für ihre Ideologie. Ich schäme mich für diese Leute.

            Solch ein extremes Ausmaß an Dummheit habe ich noch nicht erlebt.

            PS: Es ist im übrigen völlig egal, wie hoch genau der Wert ist, den bestimmte Reduktionsmaßnahmen genau einbringen. Die Summe macht’s. Man muß schon extremst dumm sein für so eine Frage.

          • „Es ist im übrigen völlig egal, wie hoch genau der Wert ist, den bestimmte Reduktionsmaßnahmen genau einbringen. Die Summe macht’s.“

            Und bei welcher Zahl fängt diese Summe an und was wird diese Summe am Klimawandel ändern? Es kann doch nicht sein, dass diese Frage nicht beantwortet wird.

          • @Adrian

            „Ich möchte mit dem Thema einfach nur in Ruhe gelassen werden.“

            Kein Problem. Hör einfach auf, CO2 zu emittieren*, mittelbar und unmittelbar, also lass DU den Rest der Menschheit in Ruhe, dann geben die auch Ruhe.

            *nein, nicht das bei der Atmung, Du Scherzkeks

          • „Hier kann offenbar jemand nicht auseinanderhalten, daß es natürliche und anthropogene Klimaveränderungen gibt.“

            Dochdoch. Es geht nur um die unlogischen Schlüsse der Ökos.

            „Es ändert sich was, also muss der Mensch die Ursache sein“

            ist nicht folgerichtig, denn es gibt andere mögliche Ursachen, die die Ökos nicht ausschließen können.

          • @Renton „Hör einfach auf, CO2 zu emittieren“

            Das ist bedeutungsgleich mit „stirb gefälligst“.

            Die Ökos haben die Bringschuld, ihren Nonsens zu belegen. Hamse nich geschafft, schaffen se auch nicht. Alles was Ökos je behauptet haben war sowieso Lüge. Also Ökos Fresse halten und aufhören zu nerven, unsere Geduld ist zu Ende.

          • Steven Pinker schreibt, dass man sich realistischerweise auf Maßnahmen konzentrieren sollte, die Temperatur der Atmosphäre zu senken, etwa ausbringen bestimmter Chemikalien in der Atmosphäre.

            Was haltet ihr davon?

          • „etwa ausbringen bestimmter Chemikalien in der Atmosphäre.“

            Wie bei Matrix? Wenn man das kontrollieren und alle Eventualität abschätzen könnte, dann vielleicht. Aber ich glaube nicht dass das geht. Das Klima und das Wetter sind zu komplex, als das Menschen es heute kontrollieren könnten.

            Besser zu kontrollieren wäre ein Objekt zwischen die Sonne und der Erde zuschieben, das vielleicht 5% der Sonnenenergie abfängt. Das würde schon reichen damit die Erde nicht mehr mehr Wärme aufnimmt und produziert, wie sie abgibt und folglich würden die Temperaturen sinken.

          • @anorak2

            „Das ist bedeutungsgleich mit „stirb gefälligst“.“

            Nein. Es bedeutet: Ob Du willst oder nicht, Du lebst mit anderen zusammen auf diesem Planeten, auf die Dein Handeln Auswirkungen hat.

          • „Ob Du willst oder nicht, Du lebst mit anderen zusammen auf diesem Planeten, auf die Dein Handeln Auswirkungen hat.“

            Und Du hast immer noch nicht erläutert, welche konkreten Auswirkungen es für das Klima hat, wenn ich meinen Fleischkonsum um die Hälfte reduziere.

          • @El_Mocho

            Ich bin immer sehr skeptisch, was Geoengineering betrifft. Klingt nach einfachen Lösungen und würde wahrscheinlich einen Rattenschwanz anderer Probleme nach sich ziehen, so wie das Aussetzen von Kaninchen in Australien oder Regenwürmern in Nordamerika.

            Gut, wenn man es mit den Herausforderungen vergleicht, die eine CO2-neutrale Weltwirtschaft aufwirft, wäre es vielleicht die bessere Lösung? Zumindest mit den besseren Erfolgschancen und möglicherweise geringeren Kollateralschäden.

          • @Adrian

            Vergiss es. Mach Dich selber schlau, welche Nahrungsmittel in ihrer Produktion für wie viel CO2-Emissionen sorgen. Ich bin nicht der Erklärbär für Leute, die sich dumm stellen.

          • @Renton
            Deine Antworten sagen mir eigentlich nur eines: Du willst von mir, dass ich meinen Lebensstil ändere, kannst mir aber nicht sagen, warum. Außer, dass wenn ich es nicht tue, die Welt untergeht. Ja, sorry, Sektenargumentation hat mich schon früher nicht überzeugt.

          • @Adrian

            Willst Du ernsthaft behaupten, Du wüsstest nicht, dass Fleischherstellung mit mehr CO2-Produktion einhergeht als „Pflanz“-herstellung? Davon ab will ich für Dich erst mal nur ein Tempolimit. Fleisch kannst Du wegen mir soviel essen, wie Du willst.

            @El_Mocho

            Damit hast Du völlig Recht. Es kommt darauf an, diese Länder mit ins Boot zu holen. Das können wir am Besten, indem wir ihnen einen gangbaren Weg vormachen.

            Grüne und FFF haben aber leider kein vernünftiges Konzept, da sind wir uns wahrscheinlich einig.

          • „Willst Du ernsthaft behaupten, Du wüsstest nicht, dass Fleischherstellung mit mehr CO2-Produktion einhergeht als „Pflanz“-herstellung? Davon ab will ich für Dich erst mal nur ein Tempolimit. Fleisch kannst Du wegen mir soviel essen, wie Du willst.“

            Geht es darum? Ich glaube, meien Frage war, wieviel eine spezifische Reduzierung des Fleischkonsums dazu beiträgt, dass es am 19. Juni nur 32, statt 37 Grad warm ist und es im Ahrtal erst in 100 Jahren wieder eine Überschwemmung gibt.

          • Nein, Dir geht es offensichtlich darum, die im Einzelnen Nichtberechenbarkeit des chaotischen Wettersystems zu nutzen, um mittels dummer Fangfragen gegen Klimaschutz zu polemisieren.

          • „um mittels dummer Fangfragen gegen Klimaschutz zu polemisieren.“

            Entschuldige mal, es sind doch die selbsternannten „Klimaschützer“ die behaupten, man könnte Hitzetage und Überschwemmungen durch Tempolimit und Fleischverzicht reduzieren. Ich hätte gern gewusst, auf welcher Evidenz sich diese Behauptungen stützen und welche Auswirkungen ein Tempolimit und Fleischverzicht auf das Klima in 100 Jahren hat.

          • ^^ Andere Länder machen ja mit.

            Es ist unlauter zu behaupten, China, Indien usw. machten nicht mit. Sie machen mit, nur eben mit den Konzessionen, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen. Hast du dich mal über die Selbstverpflichtungen informiert?

            @Verblödiundstrunzdummian

            Die Welt geht nicht unter. Du wirst auch zu nichts gezwungen.

            Das Nazireich ist auch trotz all der Nazis, die sich dummstellten und mitmachten, zusammengebrochen.

            Der Fleischkonsum geht auch trotz nihilistischen Zynikern wie dir zurück.

            Daß Leute sich so extrem dummstellen, wie du das tust, und so menschenfeindlich sind, hat tragische Ursachen. Sie sind auch nicht wirklich glücklich mit ihrem Leben. Sie brauchen dieses Macho-Getue, um ihr verdrängtes Leid nicht fühlen zu müssen.

            Mehr dazu hier: http://alice-miller.com/de

          • Geht es darum? Ich glaube, meien Frage war, wieviel eine spezifische Reduzierung des Fleischkonsums dazu beiträgt, dass es am 19. Juni nur 32, statt 37 Grad warm ist und es im Ahrtal erst in 100 Jahren wieder eine Überschwemmung gibt.

            Solche Fragen stellen nur Leute, die sich selbst zutiefst hassen und unzufrieden mit ihrem Leben sind.

            Ich finde es schade, daß wir solche Menschenfeinde in der Männerbewegung haben.

          • „Entschuldige mal“

            Nein, das entschuldige ich nicht. Die Klimaschützer haben Recht, und trotzdem sind Deine Fragen genauso dämlich, wie zu fragen, wie viele Patronen Russland weniger in der Ukraine verschießt, wenn hierzulande die Mindesttemperatur in Wohnungen um 2°C gesenkt wird, oder an welchem Tag denn eine ukrainische Gegenoffensive bei Kherson erfolgreich sein wird, wenn wir kein russisches Öl mehr auf dem Seeweg beziehen.

          • „Die Klimaschützer haben Recht“

            Womit denn, Renton? Dass es das Unwetter im Ahrtal nicht gegeben hätte, wenn es ein Tempolimit gäbe? Dass ein Verzicht auf Fleisch zu einer Abnahme von „Extremwetterereignissen“ auf ein Maß X führen wird?

          • „Peinlich ist der Glaube, dass man mit Tempolimit und Fleischverzicht das globale Klima hin zu einem subjektiv angenommen Idealzustand beeinflussen könnte.“

            Richtig. Allerdings liegt mein subjektiv angenommener Idealzustand bie ca. 3 Grad wärmer als jetzt. Und was folgt jetzt daraus?

          • @aranxo
            Da kommen wir zu einem wesentlichen blinden Fleck der Klimabewegung: Wieso soll ausgerechnet das Klima, das wir bislang gewohnt waren, das Beste sein?

          • Sie haben Recht, dass, je mehr CO2 wir in die Atmosphäre pusten, desto wärmer es auf diesem Planeten werden wird, und je heißer es wird, desto mehr unangenehme Folgen werden uns zu schaffen machen, von der notwendigen Anpassung an veränderte Umweltbedingungen über ein Mehr an Extremwetterereignissen wie heftigen Stürmen bis hin zu so drastischen Folgen wie einem Anstieg des Meeresspiegels um Dutzende Meter oder tropischen Zonen, die menschliches Leben im Freien nicht mehr zulassen.

          • „Sie haben Recht, dass, je mehr CO2 wir in die Atmosphäre pusten, desto wärmer es auf diesem Planeten werden wird, und je heißer es wird, desto mehr unangenehme Folgen werden uns zu schaffen machen“

            Selbst wenn, bleibt die Frage bestehen: Wie hilfreich sind Lösungsansätze wie Fleischverzicht und Tempolimit?

          • Die Frage ist nicht einfach nur, wie hilfreich diese Ansätze sind. Die Frage ist auch, wie praktikabel bzw. umsetzungsfähig sie sind, wie gerecht, und wie gewünscht.

            Ein Tempolimit wäre spielend leicht umzusetzen, weshalb ich es befürworte, unabhängig davon, wieviel CO2 es einspart. Die Ernährungsgewohnheiten eines Volkes zu ändern ist höchst unpraktikabel, weswegen ich das nicht zum politischen Ziel machen würde. Das soll weiterhin jeder für sich entscheiden.

            Das kann man als notorischer Autobahnraser und Vegetarier schon alleine aus egoistischen Motiven selbstverständlich auch ganz anders sehen.

            Diese beiden Maßnahmen alleine wären aber natürlich völlig für die Katz. Deshalb sollte man sich auch nicht auf sie konzentrieren, sondern auf die Frage, wie eine CO2-emissionsfreie Wirtschaft aussehen könnte/müsste. Zentral dabei ist die Frage der Energieversorgung. Ebenfalls kein Randaspekt ist die Frage, wie dieser klimaneutrale Umbau unseres Landes ohne Wohlstandsverlust, besser noch mit Wohlstandsgewinn, und einigermaßen gerecht vonstatten gehen kann.

            Und dazu muss man das Ganze auch noch irgendwie weltweit koordinieren.

            Und wer da fragt, um wieviel Grad an einem Junisonntag die Temperatur sinkt bei Tempolimit 130 im Vergleich zu 120, ist nur ein alberner PoSchwulemiker 😛

          • @Adrian
            Blinde Flecken gibt es da haufenweise. Zum Beispiel dass 3/4 der Weltbevölkerung in Weltgegenden wohnt, die weitaus wärmer sind als unsere Breiten. Wir haben eine mittlere Jahresdurchschnittstemparatur von ca. 10 Grad. In Thailand und Indonesien liegt die schon bei 25 Grad. In Equador ist es noch heißer. 25 Grad ist für die kühl, da pendelt es eher zwischen 30 und 40 Grad, und zwar das ganze Jahr über. Und die kommen damit ganz gut klar. Wenn bei uns mal an zwei, drei Tagen im Jahr über 35 Grad ist, warnen schon die Journalisten vor Kreislauf- und Herzzusammenbrüchen. Früher nannte man das einfach „Sommer“. Aber was will man machen, wenn sich das Lammerlappentum immer weiter ausbreitet.

            @Gendern
            Soso, tausende „Klimawissenschaftler“ können sich nicht irren. Schon mal was vom Gell-Mann-Effekt gehört (https://loricism.fandom.com/wiki/Gell-Mann_Amnesia_Effect)? Gilt das dann auch für tausende Genderexpertinnen? Oder tausende Mediziner, die zwei Jahre lang eine bessere Grippe zur GröPaZ hochgejazzt haben? Waren die letzten zwei Jahre eigentlich noch nicht Beweis genug dafür, wie politisch relevante „Wissenschaft“ heute funktioniert, nämlich nach dem Motto „wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird“? Und das im wesentlichen die Politik mit ihren Fördergeldern. Wer am Falschen forscht oder gar die falschen Ergebnisse bringt, war die längste Zeit am Fördertropf. Das ist eines der gewollten Effekte der Bologna-Reformen. Das ist die Krux in diesen Zeiten: Dass Politiker korrupt sind, ist quasi Allgemeingut. Dass Journalisten davor nicht gefeit sind, ist auch noch vielen klar. Dass das aber inzwischen auch für Wissenschaft und Justiz gilt, das können sich viele noch nicht vorstellen. Dafür hat der Corona-Wahnsinn in meinen Augen aber mehr als genug Beweise erbracht.

          • @Renton
            „Das ist bedeutungsgleich mit „stirb gefälligst““
            „Nein“

            Doch. Deine Aufforderung war „Hör auf, CO2 zu emittieren“. Das geht nicht, ohne sämtliche wirtschaftliche Prozesse einzustellen, und dass bedeutet Massensterben. Vorher noch ein bisschen Elend.

            Falls deine Ideologie Recht hat, findet das Massensterben dann bei schönem Wetter statt. Falls nicht, nichtmal das.

          • @Renton „Und wer da fragt, um wieviel Grad an einem Junisonntag die Temperatur sinkt bei Tempolimit 130 im Vergleich zu 120, ist nur ein alberner PoSchwulemiker“

            Nein, das ist die Kernfrage: Wer von anderen irgendwas fordert, hat den Nutzen zu belegen. Für jede einzelne Maßnahme der direkte Nutzen, in Zahlen, und abgewogen gegen den Aufwand. Wenn das nicht geliefert wird. => gelbe Tonne

          • „Ja, siehste, und da haben wir es. Keiner der Klimaschützer stellt diese Fragen.“

            „Keiner“ ist mit Sicherheit übertrieben. Aber immer noch viel zu wenige, weshalb viele von ihnen nicht völlig zu Unrecht von euch hier als dumme FFF-Gören beschimpft werden. Ich werde ihren Mangel an überzeugenden Konzepten nicht verteidigen.

            Ich werde umgekehrt das Problem des Klimawandels aber auch nicht ignorieren, oder mich bei simplen Polemiken gegen Klimaschutzmaßnahmen wegducken. Dafür ist das Problem zu ernst und seine Lösung zu kompliziert.

            @anorak2

            Ich habe Dir erklärt, welche der möglichen Interpretationen meines Posts ich für ihn in Anspruch nehme. Wenn Du das nicht als mögliche Interpretation verstehst, werde ich es Dir anders nicht noch einmal erklären.

          • „Sie haben Recht, dass, je mehr CO2 wir in die Atmosphäre pusten, desto wärmer es auf diesem Planeten werden wird, und je heißer es wird, desto mehr unangenehme Folgen werden uns zu schaffen machen“

            Beim ersten Teil der Aussage könnte ich ja noch halbwegs zustimmen, aber der zweite ist reine Spekulation auf der Basis von Modellen, die Szenarien beschreiben. Szenarien heißen sie deshalb, weil sie eben nur Spakulationen weit unterhalb dessen sind, was man seriöserweise Prognose nennen könnte, ohne dass man seine wissenschaftliche Seriosität komplett im Boden versinken sehen würde. Sowas können Journalisten machen, Wissenschaftler, die noch einen Rest von Ehre haben, nicht.

            Um Euch mal zueinander zu bringen: Adrians Frage ist die nach der Verhältnismäßigkeit. Aus moralischem Furor heraus kann man natürlich „Maßnahmen“ fordern, nur sollte vorher gefragt werden dürfen, ob sie tatsächlich auch was bringen, oder ob sie nichts anderes sind als Selbstbefriedigung. Klar, besser wenigstens mal einen Aderlass gemacht als gar nichts, dann hat man ein reines Gewissen und kann sich nichts vorwerfen lassen. Dass es dem Patienten eher schadet als hilft? Egal!

            Wenn überhaupt, dann ist ein Tempolimit ein Tropfen auf den heißen Stein. Laut seriösen Prognosen werden wir Menschen im Jahr 2030 im Vergleich zum Jahr 2020 ca. 144% CO2 ausstoßen, d.h. der Ausstoß wird sich nochmal um 44% steigern, schon alleine, weil die Chinesen hunderte neue Kohlekraftwerke bauen. Selbst wenn wir Deutschen unseren CO2-Ausstoß halbieren sind’s eben nur 143%, und dafür müsste weit mehr passieren als ein Tempolimit. Sollten wir den gesamten Ausstoß vermeiden und technologisch ins 18. Jahrhundert zurückkehren, was anscheinend der Plan der Grünen ist, sind es nur 142%. Und niemand wird uns auf dem Weg der technologischen und wohlstandsmäßigen Selbstkastration folgen. Die werden nur froh sein, einen Konkurrenten weniger auf dem Weltmarkt zu haben, und sich scheckig lachen über die depperten Deutschen.

            Machen wir mal die Rechnung auf: Der CO2-Anteil an der Atmosphäre ist in den letzten anderthalb Jahrhunderten von 0,03% auf 0,04% gestiegen. Alleine das ist schon nicht besonders beeindruckend als angeblich alleinige Ursache des Klimawandels (was noch lange nicht geklärt ist). Aber selbst wenn wir 100% Anteil am Klimawandel nur dem CO2 in die Schuhe schieben würden, dann beträgt der Anteil des Menschen am CO2-Ausstoß irgendwo zwischen 4% und maximal 20%. Der Rest sind Tiere, Vulkane, insbesondere unterseeische etc. Die Wissenschaft ist sich da nicht ganz einig. Da sind wir also bei freundlich gerechnet 0,008% Atmosphäre, für die der Mensch verantwortlich ist. Deutschland ist (bei abnehmender Tendenz) für knapp 2% davon zuständig. Damit sind wir bei 0,00016%. Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß liegt bei ca 20%. Damit sind wir bei 0,000032%. Der Rest ist Schätzung meinerseits (klare Statistiken auf die Schnelle schwierig zu googeln): Der Anteil des Autobahnverkehrs am deutschen Gesamtverkehrsaufkommens beträgt nach Abzug von Bahn, Bus, ÖPNV, Schiff, Flugzeug meiner Schätzung nach bei 30%, davon ziehen wir nochmal 30% LKW-Verkehr ab, dann ziehen wird nochmal 50% der Autobahnen ab, auf denen jetzt schon Tempolimit ist, und dann ziehe ich davon nochmal 30% der Autofahrer ab, die sowieso von sich aus schon nicht schneller als 130 fahren. Und schließlich muss man noch rechnen, wie groß der Mehrverbrauch im Vergleich zu 130 km/h ist, denn derselbe Fahrer würde ja auch mit 130 einen erklecklichen Teil ausstoßen. Das ist allenfalls ein Drittel, sprich 50% Mehrverbrauch zu 130 km/h. Damit komme ich auf 0,0000008% Anteil an der Atmosphäre, an dem unmittelbar und direkt unser unverantwortliches „Freie Fahrt für Freie Bürger“-Verhalten verantwortlich ist. Shocking! Um das endlich zu beseitigen, können wir gerne mal auf den weltweiten Nimbus unserer Autobauer verzichten, unsere deutschen Hightech-Autos seien auf unseren besten Autobahnen der Welt auf Herz und Nieren getestet. Wer braucht denn schon Autoindustrie in Deutschland? Sind doch bloß 20% unserer Arbeitsplätze davon abhängig.

          • @Renton „Google die CO2-Einsparpotentiale der jeweiligen Maßnahmen. Da hast Du Deine Zahlen.“

            „CO2-Einsparpotenziale“ interessieren mich nicht. Das ist nur der erste Schritt einer komplexen Abstraktionskette, an die du glaubst und ich nicht. Ich möchte die positive Endwirkung auf die Menschheit (so vorhanden), zB in Währungseinheiten oder „Gemeinwohl-Punkten“ oder „ausgeschüttete Glückshormone“ oder welches Maßsystem auch immer du wählen möchtest, abgewogen gegen die Nachteile jeder einzelnen Maßnahme (auch materiell, oder in reduzerten Wohlfahrtspunkten oder was auch immer) – und zwar HARDCORE BELEGBAR, nicht handwaving-mäßig herbeigeschwurbelt. Und das ist deine Bringschuld, ich mach nicht deine Hausaufgaben für dich.

            Also fang an zu denken: Welchem Menschen – oder von mir aus welchem Lebewesen, ich bin großzügig – geht es in irgendeiner belegbaren Weise besser, wenn irgendwer anders „CO2 einspart“.

            Wiege das auf gegen die Nachteile einer solchen Maßnahme. Nehmen wir ruhig Tempolimit. Da du wahrscheinlich nicht selbst drauf kommst, nenne ich sie damit du sie ja nicht vergisst: Vergeudete Lebenszeit, Waren kommen zu spät an ihrem Lieferort an mit negativen Folgen für die Lebensqualität der Empfänger, ausbleibender Tourismus wegen sinkender Attraktivität Deutschlands als Zielland.

            Es ist deine Bringschuld. Belege die Kausalketten der „CO2-Einsparung“, messe die Wirkungen, wäge objektiv ab.

            Falls du das nicht kannst => go home, Thema zu Ende

          • @anorak2

            In letzter Konsequenz ist der größte Vorteil jeder CO2-Einsparung 30 Meter weniger Meeresspiegel – wenn sie denn nicht alleine, sondern mit genug anderen Einsparungen erfolgt. Das habe ich weiter oben schon ausgeführt.

            Du wiederholtst nur Adrians alberne Forderung nach exakter Quantifizierung, und machst Dich damit genauso lächerlich. Oder möchtest Du ebenso gegen Tempo 30 in Deiner Straße polemisieren? Gegen Tempo 50 innerorts? Tempo 100 auf Landstraßen? Wo ist/war da Deine Forderung nach quantitaver Messung und Abwägung? Ach, ist Dir DABEI zu bescheuert? Sachen gibt’s… Selbst der Stuss, dass bei uns der Wohlstand zusammenbricht, wenn es ein Tempolimit gibt, ist Dir nicht zu dämlich. Ja, dann sind wir bestimmt so arm und um Lebenszeit betrogen wie die armen Holländer… Dänen… Finnen… Italiener… und so ziemlich der gesamte Rest der Menschheit, die alle unter der Geißel eines Tempolimits ächzen.

            @aranxo

            Du kannst noch so viele Milchmädchenprozentrechnungen anstellen im Stile eines Aboverkäufers, der Kosten kleinrechnet – ich schrieb, dass die jeweilige Maßnahme alleine nichts nützt, und dass es internationaler Koordinierung bedarf. Du fühlst Dich dieser Herausforderung nicht gewachsen – okay. Ich sehe das anders.

            Damit sind wir meines Erachtens bei „Let’s agree to disagree“ angekommen.

          • @Renton
            „In letzter Konsequenz ist der größte Vorteil jeder CO2-Einsparung 30 Meter weniger Meeresspiegel – wenn sie denn nicht alleine, sondern mit genug anderen Einsparungen erfolgt. Das habe ich weiter oben schon ausgeführt.“

            Deine Nichtmal-Milchmädchenrechnung (war ja keine Rechnung, sondern nur eine platte, aus der Luft gegriffene Behauptung) von den 30 Metern hat Barack Obama, einer der größten Lautsprecher der Klimareligion schon gemacht – und sich nicht nur eine Villa direkt an Strand gekauft, nein, schon zwei. Eine auf Marthas Vineyard (https://www.google.com/search?q=obama+marthas+vineyard), eine auf dem ehemaligen „Magnum“-Gelände auf Hawaii (https://www.amlu.com/2020/08/22/president-barack-obamas-hawaii-beach-house-being-built-on-idyllic-site-of-magnum-p-i-mansion/). Nobel, nobel. So wirklich überzeugt von Deiner und seiner (vorgegebenen) Ideologie scheint er nicht zu sein. Ansonsten wären das nämlich ziemlich beschissene Investment-Entscheidungen.

            Mal zu den Fakten: Der Meeresspiegel ist in den letzten hundert Jahren um ca. 30 Zentimeter gestiegen. Wie im Jahrhundert davor. Und dem Jahrhundert davor. Im Grunde geht das schon seit 500 Jahren so, genauer: Seitdem sich Menschen darum kümmern, das aufzuschreiben. Keine signifikante Änderung zu bemerken und auch nicht zu erwarten. Die Ursache? Sehr wahrscheinlich immer noch die Erholung von der Eiszeit vor ca. 11.000 Jahren. Fun fact: In Schweden sinkt der Meeresspiegel sogar. Weil sich die Erdplatte dort mehr erhebt als der Meeresspiegel insgesamt steigt. Die Ursache ist ebenfalls die Erholung von der letzten Eiszeit. Das viele Eis hat Skandinavien so dermaßen in die Erde hineingedrückt, dass es jetzt ohne Eis quasi zurück hüpft wie ein Trampolin. (Letzteres die einzig nachweisbare Kompetenz unserer Außenministerin). Dieses schwedische Beispiel zeigt übrigens, dass es durchaus ganz andere Ursachen haben kann, wenn Südseeinseln angeblich absaufen.

            Aber nachdem Du ja so gut im milchmädchenrechnen bist, rechne mir doch bitte mal aus, wieviel Wasser von Grönland wegschmilzt, wenn dort die Lufttemparatur von -12 auf -10 Grad steigt? Und dann rechne mir doch bitte auch nochmal aus, um wieviele Meter der Meeresspiegel steigt, wenn der Nordpol komplett abschmilzt. Kleiner Tipp: Das Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche.

            „ich schrieb, dass die jeweilige Maßnahme alleine nichts nützt, und dass es internationaler Koordinierung bedarf.“

            Sehr richtig, und genau die wird es nicht geben mit genau den Ländern, die am meisten CO2 ausstoßen, nämlich China, Indien und USA. Ich kann die jetzt schon sagen, wann China aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wird: 2029, denn ab 2030 wären sie danach verpflichtet, was zu tun. Wenn ich Staatspolitiker wäre, würde ich auch jedes Abkommen unterschreiben, nach dem ich für die nächsten fünfzehn Jahre zu absolut nichts verpflichtet bin, meine Konkurrenten aber schon. Und wie es dann nach den fünfzehn Jahren ausschaut, kann man ja sehen. Wie ich schon schrieb, niemand von den Staatsführern, die noch ganz bei Trost sind, wird sich wegen einer fixen Idee des Westens in seinem Wirtschaften einschränken lassen, schon gar nicht, wenn er da noch einiges aufzuholen hat. Wir als Deutsche werden die einzigen sein, die den Quatsch ernst nehmen, weil wir nunmal immer die Musterschüler sein wollen. Und am Ende werden wir unsere Wirtschaft zugrunde gerichtet haben, und niemand wird diesem schwachsinnigen Beispiel folgen, und zwar vollkommen zurecht.

          • @Renton „In letzter Konsequenz ist der größte Vorteil jeder CO2-Einsparung 30 Meter weniger Meeresspiegel“

            Das gilt es

            1. zu belegen und nicht nur zu behaupten, und
            2. Die konkreten Folgen für heute und in Zukunft lebende Menschen herzuleiten
            3. Zu belegen dass euer „Klimaschutz“ diese tatsächlich abwenden würde

            Fußnoten zu 2:
            2.a Der Meeresspiegel steigt ohnehin aus natürlichen Gründen, es geht also nur drum wie schnell er steigt, aber nicht ob
            2.b Der Anstieg geschieht so langsam dass er niemandem wehtut

            Ein Aufhalten des Meeresspiegel-Anstiegs daher unmöglich, und würde selbst dann nichts bringen wenn es gelänge. Deswegen sind Anstrengungen zu diesem Behufe nicht zu rechtfertigen.

            „Du wiederholtst nur Adrians alberne Forderung nach exakter Quantifizierung“

            Es geht um eine Kosten-Nutzen-Abwägung deiner Forderung. Du musst hardcore belegen, dass du überhaupt einen Nutzen generieren könntest, und nicht nur das sondern dass dieser Nutzen die Kosten übersteigen würde. Du steigst immer schon mehrere Herleitungsschritte vor diesem Schluss aus der Diskussion aus und nennst die Forderung „albern“. So geht das nicht.

            „Oder möchtest Du ebenso gegen Tempo 30 in Deiner Straße polemisieren? Gegen Tempo 50 innerorts? Tempo 100 auf Landstraßen? Ach, ist Dir DABEI zu bescheuert?“

            Nein. Tempolimits muss man unter Aspekten der Verkehrssicherheit diskutieren. Die Diskussion darüber ist Abwägung von toten und verletzten Unfallopfern vs die Vorteile schnellen Fahrens innerorts. Das haben vergangene Generationen ausgehandelt, und die Diskussion ist mutmaßlich so gelaufen wie ich es von dir für deine Schönes-Wetter-Ideologie fordere.

            „Selbst der Stuss, dass bei uns der Wohlstand zusammenbricht, wenn es ein Tempolimit gibt, ist Dir nicht zu dämlich.“

            Ich hab das Tempolimit nicht aufgebracht, sondern bin drauf eingegangen weil ihr da schon dran wart, und habe versucht das beste draus zu machen.

            Ihr solltet lieber diskutieren, wieviele Hungertote ein Verzicht auf Erdgas brächte. Die Ökos zündeln genau dadran gerade. Es ist beängstigend, gemeingefährlich, apokalyptisch was die machen.

          • „Das haben vergangene Generationen ausgehandelt, und die Diskussion ist mutmaßlich so gelaufen wie ich es… fordere.“

            Selten so gelacht. Nein, so ist die Diskussion nicht gelaufen. Fast keine Diskussion, insbesondere politische, läuft so. Auch nicht die Diskussion, die z.B. dem Einbau von Filtern in Fabrikschlote vorausging.

            Die allermeisten Diskussion können auch gar nicht so laufen, weil viele Folgen weder exakt fassbar noch ponderabel sind. Das ist auch beim Klimawandel so. Das hat Adrian versucht auszunutzen, und Du tust es auch. Auf diese unlautere Diskussionstaktik werde ich mich nicht einlassen – insbesondere nicht mit Dir, der Du die Menschengemachtheit des derzeitigen Klimawandels sowieso in Abrede stellst.

            Was das Erdgas betrifft: Du scheinst nicht gemerkt zu haben, dass ich nur einen solchen Klimaschutz befürworte, der kein wirtschaftspolitisches Harakiri ist. Würde es nach mir gehen, wäre Erdgas die Technologie Nr. 1, um kurzfristige Energiebedarfe zu decken, während Kernkraft für die Grundlast beim Strom sorgt, beides so lange, bis sie von regenerativen Quellen (oder Kernfusion) abgelöst werden.

            Und die Russlandsanktionen, die eigentliche Ursache der derzeitigen Erdgasprobleme, halte ich sowieso für völlig hirnverbrannt und verlogen.

          • @Renton „Die allermeisten Diskussion können auch gar nicht so laufen, weil viele Folgen weder exakt fassbar noch ponderabel sind“

            Rationale Politik ist keine ideologische Selbstbefriedigung. Du bist zu öko um das zu verstehen. Aus allem was du schreibst wird klar, dass du nutzlose Symbolpolitik willst, und empört tust wenn wir das nicht so prall finden.

            „Das ist auch beim Klimawandel so. Das hat Adrian versucht auszunutzen, und Du tust es auch.“

            Wir verlangen von dir, zu begründen was du von uns verlangst. Kosten-Nutzen-Abwägung. Belege dass dein „Klimaschutz“ überhaupt irgendeinen Nutzen hat, und dass der höher ist als die Kosten die du uns abverlangst. Drunter machen wir’s nicht. Wenn du das nicht kannst => Da ist die Tür. Ideologische Onanie is nich. Ökogelaber is nich.

            „Du scheinst nicht gemerkt zu haben, dass ich nur einen solchen Klimaschutz befürworte, der kein wirtschaftspolitisches Harakiri ist“

            Also die Quadratur des Kreises. Alles was Ökos je als „Klimaschutz“ verkauft haben, ist genau das. Ich kenne keinen „rationalen Klimaschutz“, den kann es auch nicht geben weil das ein Oxymoron ist.

            „Und die Russlandsanktionen, die eigentliche Ursache der derzeitigen Erdgasprobleme, halte ich sowieso für völlig hirnverbrannt und verlogen“

            Das machen die nicht wirklich wegen „den bösen Russen“, sondern um ihren „Klimaschutz“ unter falschem Etikett durchzusetzen.

          • @anorak
            „Das machen die nicht wirklich wegen „den bösen Russen“, sondern um ihren „Klimaschutz“ unter falschem Etikett durchzusetzen.“

            Der ganze „Klimaschutz“ war doch nur der Vorwand, die strategisch zentral wichtige Energieversorgung Deutschlands in die Hände der Russen zu legen, der erste Akt von Rot-Grün unter Schröder/Fischer. Merkel machte damit in aller Geduld und gegen ihre ganze Partei beharrlich weiter und dann hat ihr Vize Scholz übernommen, die jetzt die letzten AKWs abschalten. Dafür aber die angeblich so überaus klimaschädliche Kohle wieder hochfahren ….

            Wer noch glaubt, diese Regierung macht Ernst mit „Klimaschutz“ hat sich total belügen lassen. Wie die deutsche Industrie zB; der man vormachte, sie würde sich eine goldene Nase mit dem per Gesetz erzwungenen Konsum verdienen ….. Kennt jemand den Begriff „Konsumterror“ aus den 70ern noch? Jetzt ist das mit der apokalyptischen Klimawandelhysterie Realität geworden und ironischerweise sind die Urheber des Begriffs dieselben, die den jetzt implementieren.

          • @anorak2

            Wo Du offensichtlich falsch liegst:

            „Das machen die nicht wirklich wegen „den bösen Russen“, sondern um ihren „Klimaschutz“ unter falschem Etikett durchzusetzen.“

            Ein grüner Minister setzt sich für mehr Kohlestrom und Flüssiggas steht Pipelinegas ein, weil es ihm um Klimaschutz geht? Sorry, aber das ist Blödsinn.

            „Aus allem was du schreibst wird klar, dass du nutzlose Symbolpolitik willst…“

            Ich will das genaue Gegenteil, und das geht aus meinen Äußerungen auch deutlich hervor.

            „…und empört tust wenn wir das nicht so prall finden.“

            Weder bin ich empört, noch tue ich so. Ich lasse Euch eine unredliche Diskursstrategie nicht durchgehen. Die besteht aus zwei Teilen:
            1. Ihr verlangt exakte Berechnungen, die nicht durchführbar sind*, weil zu viele Unwägbarkeiten mit hineinspielen, und stört Euch gleichzeitig natürlich kein bisschen daran, dass diese Berechnungen bei anderen politischen Entscheidungen auch oft fehlen, meist aus den gleichen Gründen.
            2. Obwohl die Maßnahmen zum Klimaschutz überhaupt nur aus vielen kleinen Einzelmaßnahmen bestehen können, die in Summe ausreichen müssen, argumentiert ihr gegen alle vorgeschlagenen Maßnahmen stets einzeln, als würden die Befürworter nicht auf die Summe der Einzelmaßnahmen setzen. @aranxo hat oben wenigstens nochmal das Almendeproblem angesprochen – kooperieren alle (genug) Staaten? -, was einer Gesamtbetrachtung entspricht. @aranxo: Ich leugne dieses Problem nicht. Ich habe aber schon einmal erklärt, dass wir zwei da unterschiedliche Auffassungen haben, ob es in den Griff zu bekommen ist. Du sagst nein, ich sage vielleicht ja doch.

            @anorak2: Und zu guter Letzt liegst Du auch hier falsch:

            „Da ist die Tür.“

            Wie Du siehst: Nö.

            *Abschätzungen sind hingegen möglich und gibt es auch haufenweise

          • @Renton
            „1. Ihr verlangt exakte Berechnungen, die nicht durchführbar sind*, weil zu viele Unwägbarkeiten mit hineinspielen“

            Wir wären ja schon froh, wenn die Umwägbarkeit endlich mal geklärt wäre, ob überhaupt und wenn ja, inwiefern und in welchem Ausmaß in Prozentzahlen der Klimawandel tatsächlich menschengemacht ist. Wenn der menschliche Anteil nämlich unter 10% ist, wovon ich stark ausgehe, dann dürfte jede Anstrengung mehr oder weniger für die Katz sein.

            Und komm mir nicht mit „The science is settled.“. Die sog. Klimawissenschaft ist ungefähr so gesichert wie die Gender Studies heute, die Physiognomik um 1800 oder Alchemie, Astrologie und Geozentrismus um 1400. Zu diesen Zeiten haben genug Menschen daran geglaubt, da wäre was dran. Jahrzehnte oder gar erst Jahrhunderte später hat sich herausgestellt, dass es sich um hanebüchenen Nonsens handelt, der von entsprechenden Nutznießern in die Welt gesetzt wurde. So wird es auch der Klimawissenschaft und den Gender Studies ergehen.

            „2. Obwohl die Maßnahmen zum Klimaschutz überhaupt nur aus vielen kleinen Einzelmaßnahmen bestehen können, die in Summe ausreichen müssen, argumentiert ihr gegen alle vorgeschlagenen Maßnahmen stets einzeln, als würden die Befürworter nicht auf die Summe der Einzelmaßnahmen setzen.“

            Genau das ist das Problem. Ihr argumentiert genauso immer aus der vorgeschlagenen Einzelmaßnahme heraus, nach dem Motto: „Was habt ihr nur gegen ein Tempolimit? Das ist doch nur ein kleiner Verzicht angesichts der Rettung des Klimas!“ Als nächstes kommt dann noch ein Verzicht (weniger heizen) und noch ein Verzicht (weniger Fleisch) und noch ein Verzicht (nicht mehr fliegen) und noch ein Verzicht (keine Südfrüchte mehr) und wer weiß, was Euch noch alles einfällt. In der Summe ergibt das dann nicht nur einen massiven Wohlstandsverlust, es ergibt eine Umgestaltung der Gesellschaft hin zu Deindustrialisierung und Verarmung. Am Ende steht dann die digitale Klimadiktatur, bei der jeder ein CO2-Konto bekommt, und wenn er das aufgebraucht hat, darf er für den Rest des Jahres nicht mehr autofahren und heizen. Das ist letztlich der feuchte Traum der Öko-Terroristen/Grünen.

            „Ich habe aber schon einmal erklärt, dass wir zwei da unterschiedliche Auffassungen haben, ob es in den Griff zu bekommen ist. Du sagst nein, ich sage vielleicht ja doch.“

            Leicht falsch. Meine Auffassung ist, dass es da gar nichts gibt, was in den Griff zu bekommen wir genötigt wären. Meine Argumentation, dass dieses zusätzlich auch nicht funktionieren würde, selbst wenn…, ist in dem Fall nur hilfsweise, wie der Jurist sagt.

          • @Renton „Ein grüner Minister setzt sich für mehr Kohlestrom und Flüssiggas steht Pipelinegas ein, weil es ihm um Klimaschutz geht? Sorry, aber das ist Blödsinn.“

            Bei denen ist auch ein bisschen kognitive Dissonanz im Spiel. Am liebsten würden sie wegen ihrem Klimawahn den Gashahn sofort und ganz zudrehen, irgendwo im Hinterkopf haben sie dann aber noch einen Funken Restverstand der ihnen sagt dass es ihnen dann an den Kragen ginge. Da lavieren sie sich dann so durch. Aber das Ergebnis ist derweil, dass ein Liter Benzin erstmal 5 DM kostet, hervorgerufen durch grüne Politik. Damit sind die schon ganz zufrieden.

          • @Renton „1. Ihr verlangt exakte Berechnungen, die nicht durchführbar sind*“

            Das ist die falsch Reihenfolge.

            0. Ökos und mit ihnen du verlangst von uns enorme Belastungen, Verzicht, Mehrarbeit, Armuts- und Todesrisiko um „das Klima zu retten“.

            1. Wir sind entsetzt und verlangen als Vorleistung mindestens eine ordentliche Begründung.

            2. Ihr liefert nicht.

            3. Da ist die Tür.

            „stört Euch gleichzeitig natürlich kein bisschen daran, dass diese Berechnungen bei anderen politischen Entscheidungen auch oft fehlen“

            Ich störe mich sehr wohl an fehlenden Gründen auch bei anderer Politik.

            „argumentiert ihr gegen alle vorgeschlagenen Maßnahmen stets einzeln“

            Wir argumentieren überhaupt nicht. Du verlangst enorm viel, folglich ist es deine Bringschuld deine Forderungen haarklein zu begründen. Wir sitzen in unserem Lehnsesseln und hören uns an was du vorzutragen hast. Solange du nicht 100% unsere Anforderungen für eine saubere Begründung erfüllst, sagen wir nein.

            Dass die Begründung wahrscheinlich unmöglich ist, wissen wir. Aber das ist nicht unser Problem, sondern deins. Warum forderste auch so einen unbegründbaren Quatsch, es hätte dir selbst auffallen müssen und du hättest von vornherein diese unbegründbaren Frechheiten ebenso zurückweisen sollen wie wir. Wenn du es nicht tust sondern zu den Bekloppten überläufst, handelst du irrational. Erwarte nicht, dass wir dir darin folgen, oder deine Begründungslücke huldvoll übersehen.

            „Wie Du siehst: Nö.“

            Du hast die Diskussion verloren, da du argumentativ auf verlorenem Posten stehst. Wir sind nicht mehr in der Pflicht, überhaupt noch hinzuhören. Wenn du das nicht einsiehst, handelst du unredlich. Wenn du zu Zwang greifen möchtest wie die Ökos es offensichtlich wollen, wird es kriminell.

          • @aranxo „Klimawissenschaft ist ungefähr so gesichert wie die Gender Studies heute, die Physiognomik um 1800 oder Alchemie, Astrologie und Geozentrismus um 1400.“

            Das ist ein bisschen unfair. Die Klimatologie des 20. Jahrhunderts war eine seriöse Naturwissenschaft und hat wertvolle Ergebnisse gebracht. Dass das Thema „Klima“ in den letzten paar Jahrzehnten ideologisiert wurde, ist nicht Schuld dieser Wissenschaft. Dadurch dass die Klimareligion politischen EInfluss gewonnen hat, ist es ihr gelungen auch Teile der Klimatologen zu korrumpieren, und diese korrupten Leute liefern heute nur noch Junk Science. Aber es gibt weiterhin einen Kern legitimer, ideologiefreier Klimatologie, die dieser Vorwurf nicht trifft. Die findet nur nicht im Fernsehen statt.

          • @anorak
            Ich glaube, da kommen wir zusammen, denn „Klimawissenschaft“ != Klimatologie. Wer wirklich Ahnung hat, ist Klimatologe, kein Klimawissenschaftler. Frag mal richtige Klimatologen, was sie von der sog. Klimawissenschaft halte, da wirst Du den ein oder anderen vernichtenden Rant hören.

          • @anorak
            „Das ist ein bisschen unfair. Die Klimatologie des 20. Jahrhunderts …“

            Gemeint ist natürlich der apokalyptische Ökologismus, der auch unter Wissenschaftlern weit verbreitet ist und seit den 1970ern in den Köpfen spukt, inspiriert von Ideen einer „lebenden Mutter Erde“ und ähnlichen irrationalen Glaubensinhalten.
            In der Wissenschaft arbeiten eben auch immer nur Menschen, die Kinder ihrer Zeit sind. Gut, dass diese Bereiche immer absterben, es dauert eben einige Zeit, bzw so einige Beerdigungen ….

            Die eigentliche Klimawissenschaft ist im Grunde hochinteressant und wird sicher beim Verständnis der Entwicklungsgeschichte des Planeten Erde mit seiner Lebewelt eine wichtige Rolle spielen. Leider wird sie durch die Vorurteile der Zeit stark in ihrer Entfaltung behindert.

          • @aranxo

            „Wir wären ja schon froh, wenn die Umwägbarkeit endlich mal geklärt wäre, ob überhaupt und wenn ja, inwiefern und in welchem Ausmaß in Prozentzahlen der Klimawandel tatsächlich menschengemacht ist.“

            Ob überhaupt? Es lohnt nicht, diese Frage zu diskutieren, wenn Du eine Position so weit ab vom wissenschaftlichen Konsens vertrittst.
            In welchem Ausmaß – vor Jahren habe ich mal eine BBC-Doku im Fernsehen dazu gesehen, die Zahlen nannte, auch für die damals angenommene Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel hauptsächlich anthropogen ist. Ich weiß sie aber nicht mehr.

            „Und komm mir nicht mit „The science is settled.“.“
            Nö, ist sie nicht. Da wird noch jahrzehntelang dran geforscht werden, um die Details besser zu verstehen. Aber es gibt Konsens über den derzeitigen Stand von „What can, with our current knowledge, reasonably be assumed.“ Was Besseres haben wir nicht. Du auch nicht. Im Gegenteil.

            „Genau das ist das Problem. Ihr argumentiert genauso immer aus der vorgeschlagenen Einzelmaßnahme heraus…“

            Ich bin seit Jahren ein glühender Befürworter davon, endlich mal ein komplettes Konzept vorzustellen, wie Deutschland CO2-neutral werden soll. Bzw. sogar mehrere Konzepte, bitte explizit auch die Option keine CO2-Neutralität für Leute wie Dich, damit man sich demokratisch auf einen Weg einigen kann. Dieses Rumgepfusche a la Merkel geht mir mächtig auf den Senkel.

            In diesem Zusammenhang sei noch gesagt, dass Du Dir bitte Deine Pauschalitäten „Ihr wollt…!“ sparst. Du unterstellst mir Sachen, die ich nicht vertrete, zum Beispiel eine digitale Klimadiktatur.

            „Meine Auffassung ist, dass es da gar nichts gibt, was in den Griff zu bekommen wir genötigt wären. Meine Argumentation, dass dieses zusätzlich auch nicht funktionieren würde, selbst wenn…, ist in dem Fall nur hilfsweise, wie der Jurist sagt.“

            Okay.

            @anorak2

            „Bei denen ist auch ein bisschen kognitive Dissonanz im Spiel.“

            Man seine Widersprüche natürlich einfach externalisieren.

            „Wir sind entsetzt und verlangen als Vorleistung mindestens eine ordentliche Begründung.“

            Nein, das tust Du nicht. Du lehnst jede Begründung bereits im Vorhinein als falsch ab. Und deshalb werde ich meine Zeit auch nicht darauf verschwenden, Dir diese Begründungen zusammenzusuchen. Jemand, der wie Du erklärt, er wisse überhaupt nicht, was der aktuelle Forschungsstand der Klimatologen sei, aber er wisse gleichzeitig und dennoch ganz sicher, dass dieser Forschungsstand sei, die Erderwärmung sei nicht menschengemacht, ist es nicht wert.

            „Du hast die Diskussion verloren, da du argumentativ auf verlorenem Posten stehst. Wir sind nicht mehr in der Pflicht, überhaupt noch hinzuhören. Wenn du das nicht einsiehst, handelst du unredlich. Wenn du zu Zwang greifen möchtest wie die Ökos es offensichtlich wollen, wird es kriminell.“

            Ich habe selten etwas so Kindisches gelesen.

          • @Renton „Man seine Widersprüche natürlich einfach externalisieren.“

            Die grünen Minister kungeln mit „Klimaaktivisten“
            https://www.berliner-zeitung.de/news/hungerstreik-in-berlin-robert-habeck-besucht-klimaaktivisten-li.184745

            „Klimaaktivisten“ sabotieren die Ölraffinierie in Schwedt
            https://www.berliner-zeitung.de/news/klimaaktivisten-manipulieren-erneut-oelpipeline-nach-schwedt-li.225308

            Habeck will Schwedt stilllegen
            https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/oel-embargo-habeck-schwedt-100.html

            Dass das alles Zufall ist, kannst du deiner Oma erzählen.

            Beachte auch, dass die Ökos alles wohlstandsverwahrloste Ultra-Westdeutsche sind. Wenn Westdeutschizität wehtäte, würden die alle schreien wie am Spieß. Und diese Leute beschließen Maßnahmen, die die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft ins Mark treffen, ist denen völlig egal vor lauter Wessiness. Diese Leute sind eklig, widerlich, verlogen, gemeingefährlich.

            „Du lehnst jede Begründung bereits im Vorhinein als falsch ab“

            Nein, nach Prüfung im Nachhinein.

          • „Ich bin seit Jahren ein glühender Befürworter davon, endlich mal ein komplettes Konzept vorzustellen,“

            Vorschlag für ein Konzept: Ein Verfassungsverbot religiöser Zielsetzungen in der Politik, einschl. ökoreligiöser.

            Außerdem Verbotsverfahren für die Grüne Partei einleiten.

          • PS „Jemand, der wie Du erklärt, er wisse überhaupt nicht, was der aktuelle Forschungsstand der Klimatologen sei, aber er wisse gleichzeitig und dennoch ganz sicher, dass dieser Forschungsstand sei, die Erderwärmung sei nicht menschengemacht, ist es nicht wert.“

            Das ist zwar eine unzutreffende Zusammenfassung meiner Position, aber spielt gar keine Rolle. Wir NIchtökos verlangen von euch nichts, außer in Ruhe gelassen zu werden. Das ist der Default und nicht begründungspflichtig. Selbst wenn ich totalen Humbug behaupten würde, bliebe das unser Recht.

            Wer uns nicht in Ruhe lassen will, hat dafür Gründe zu liefern. Wir prüfen diese Gründe, und entscheiden ob wir sie für hinreichend erachten. Bisher waren alle Gründe unzureichend, die du oder andere Ökos als Begründung geliefert haben. Du hast selbst zugegeben dass du das nicht kannst, und dich sogar beschwert dass wir Belege fordern die unmöglich zu erbringen sind. Das ist schon richtig, das tun wir. Du ziehst nur die falschen Schlüsse daraus: Nicht wir stellen zu hohe Anforderungen, sondern deine Forderungen sind unbillig.

          • Wie ist eigentlich das Verhältnis zu deiner Mutter? Und wie zu deinem Vater? Hast du ihn als Kind sehr vermißt?

            Adrian über seine Mutter Frauen:

            Hinzu kommt die geradezu atemberaubende Ignoranz aller Frauen gegenüber Männern, ihrem Leben, ihren Interessen, Wünschen und Gefühlen. Der weibliche Narzissmus und Egozentrismus sowie ihre Affinität zu Emotionalisierung und Drama machen jede ihrer Handlungen und Äußerungen zum Thema Männer und Beziehungen zu einem Quell der Projektion, der Halbwahrheiten und der Belletristik. Da Frauen kein Interesse an Männern jenseits ihrer eigenen Interessen haben und sie insgeheim wissen, dass sie mit Männern machen können was sie wollen, steht einem grundlegenden Missbrauch dieser weiblichen Macht wenig im Wege.

            Ich kenne eine Menge Schwule, die nicht sexuell mißbraucht wurden, aber ihren Vater als Kind sehr vermißten – sei es durch Tod oder Abwesenheit. Die Homosexualität ist hier mehr als offensichtlich die Inszenierung dieser Vatersehnsucht. Daher auch häufig die riesigen Altersunterschiede in diesen Beziehungen.

            Liebe Mitleser: In der Männerbewegung gibt es leider viele unreife Männer, die sich in psychologischen Belangen komplett dummstellen und wie kleine Kinder verhalten.

          • „Ich kenne eine Menge Schwule, die nicht sexuell mißbraucht wurden, aber ihren Vater als Kind sehr vermißten – sei es durch Tod oder Abwesenheit. Die Homosexualität ist hier mehr als offensichtlich die Inszenierung dieser Vatersehnsucht.“

            Jo und weil wir unseren Vater vermissen, unterdrücken wir unseren angeborenen heterosexuellen Sexualtrieb und vögeln stattdessen Männer.

            „Daher auch häufig die riesigen Altersunterschiede in diesen Beziehungen.“

            Und was kompensiert der ältere Partner? Seine Sehnsucht nach dem verstorbenen Sohn?

          • Lasst doch das Fass zu 🙂
            Einem nicht Bi- oder homosexuellen Mann zu erklären warum der Sex mit einem anderen Mann genauso geil ist wie für ihn der Sex mit einer Frau ist doch zum Scheitern verurteilt. Da ist ein blinder Fleck.
            Geht mir auch so. Was ich aber nachvollziehen kann ist mit jemanden in einer Beziehung sein zu wollen, bei dem man wenigstens eine Chance hat ihn mal zu verstehen.

          • Also ich habe auch Alice Millers „Drama des begabten Kindes“ gelesen. Aber ich habe das so in Erinnerung, dass solche Kinder später weniger wegen Macho-Gehabe auffallen, sondern vielmehr als verhinderte Weltenretter mit Sendungsbewusstsein.

      • @Gendern
        „Peinlich ist wohl eher, daß hier „Peinliches“ nicht großgeschrieben wurde. “

        Klar, dass du das so siehst. Man muss schließlich Prioritäten setzen…

          • Nachvollziehbare Meinung. „Substantiviert“ ist eine naheliegende Auslegung.
            Meiner Meinung nach ist der Satz aber elliptisch formuliert.

            So oder so ist es nur in gbdaks Welt eindeutig.

          • Gbdak hält „So ein Peinliches Etwas“ für korrekt.

            Ich halte das nicht für korrekt.

            Interessant ist, wie man psychisch strukturiert sein muß, um sich selbst diese Verdrehung der Sachlage abzunehmen. Viele hier funktionieren ja so, daß das Rechthaben für sie ein Selbstzweck ist. Dafür nehmen sie alles inkauf. Notfalls auch die Lesekompetenz und Verstandesleistung eines Dreijährigen.

            Viele hier haben wirklich das Gebaren von Kindergartenkindern.

            Der Originalsatz lautet so:

            Sowas peinliches habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

            Bei diesem Satz hier…

            „So ein Peinliches Etwas“

            … ist „etwas“ substantiviert. Folglich muß „peinliches“ kleingeschrieben werden.

            Bin immer wieder fassungslos, zu was für kindischen Verdrehungen und Rabulistiken hier viele Leute fähig sind, nur um sich mal die Illusion zu verschaffen, man habe recht. Zuletzt ist das stark bei Seb und Renton aufgefallen.

            Seb konterte z.B. meine Behauptung, es gebe keine Transsexualität im Tierreich, damit, daß es auch Zwitter im Tierreich gebe. Womit er wohl Arten gemeint hat, die von Natur aus Zwitter sind. Und selbst wenn es um Einzeltiere ginge, wäre das sinnlos. Verbunden hat er dieses „Argument“ noch mit einer Tirade, ich sei der größte Vollidiot auf Erden.

            Also, wir haben hier eine Menge Zombies, die noch nicht mal über so etwas wie eine rudimentäre Rationalität verfügen. Da ist jede #aufschrei-Feministin intelligenter. 🙂

    • Liebe SPD- und Grünen-Wähler, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Zum moralischen Aufbau möge das hier helfen!

  7. Ideologien zerstören immer sich selbst. Je erfolgreicher sie werden, desto mehr zeigen sie ihr wahres Gesicht. Desto mehr checkt der Michel, was Sache ist. Und je mehr sie von ihrem Gedankengut umsetzen, desto mehr zeigt sich dessen Morbidität.

    Deshalb muß man sich keine Sorgen machten. Das Scheitern von Ideologien und solcher Turktussen wie Gefährda Ataman 🙂 ist intrinsisch. Einfacher formuliert: Lügen haben kurze Beine.

    Das gilt für alle Lügen dieser Welt, alle Ideologien. Kann man immer wieder historisch beobachten.

    Ich persönlich vermute, daß dieser hirnrissige „Antirassismus“ von Leuten wie Ataman in der Kindheit begründet liegt. Sie haben vermutlich tatsächlich Ausgrenzung etc. erfahren und laufen nun mit diesen Komplexen herum. Und da sie das nicht reflektieren und sich therapieren, müssen nun die Kartoffeln dran glauben. Jetzt wird zurückgeschossen.

    Man sieht hier eben auch schön, was solche Komplexe für ein Unheil anrichten. Bewußt glaubt Geferda, daß sie antirassistisch ist und das Gute in neue Dimensionen hieven werde. Real labert sie inkonsistenten Dünnschiß und behandelt uns Kartoffeln wie Kanaken.

    Sieht man auch schön an diesem Corona-Tweet. Paranoia ist die Grundlage jeder Ideologie. Die ganze Welt ist eine Projektionsfläche und es wird munter drauf los phantasiert.

  8. Frau Ataman wird sich sicher nicht daran stören, dass ich sie nur als Türkenfotze bezeichne. Sie weiß damit umzugehen. Alles andere wäre fragile Weinerlichkeit.

  9. Ich erinnere mich noch daran, als ich noch in einem Boxverein war(sehr gemischtes Publikum) von einer polnischen Frau, die dort auch boxte, gefragt worden zu sein, ob ich auch Polin sei( einfach weil ich laut ihr so aussehe, obwohl Polen sich ohnehin kaum von Deutschen unterscheiden) oder ob ich polnische Wurzeln habe.
    Daraufhin meinte ich, ich sei einfach nur Deutsche. Ich erinnere mich noch ganz genau an den komischen Blick, den ich daraufhin bekam, ein kurzes Auflachen und dann ein:“okay…?“

    Ist das eigentlich Rassismus?
    Die Situation ist mir gerade eingefallen, wo ich Deutschdeutsche gelesen habe. Genauso würde ich mich gern bezeichnen und darauf stolz sein dürfen.

    • Rassismus ist, wenn man glaubt, dass bestimmten physischen Eigenschaften von Menschen (Hautfarbe, Nasenform usw.) Bestimmte mentale Eigenschaften entsprechen, und man gleichzeitig eine Hirarchie der Menschen nach diesen Merkmalen aufstellt.

      Die nationalen Vorurteile sind allgemein, nicht nur zwischen deutschen und Polen, sondern auch zwischen Schwarzafrikanern und Arabern, Japanern und Koreanern, Bolivianern und Peruanern usw.
      Sie haben meist einen realen Kern und sind unvermeidbar.

      • Rassismus ist, wenn man von einer statistischen Aggregatgröße (zB Mittelwert) aufs Partikulare bzw Individuelle schließt.
        Das Gesetz der großen Zahl funktioniert nur in eine Richtung, aus vielen Einzelbeobachtungen kann man eine Aggregatgröße ableiten. Rassisten glauben es funktioniert auch umgekehrt, man kann aus der Aggregatgröße etwas über das Einzelne ableiten.

        • Nee, Rassismus ist, wenn MORALISCHE Urteile mit anbeblichen physischen Eigenschaften abgegeben werden. Der Rassismus ist letztlich immer auf eine moralische und grundsätzliche Abwertung des Zielobjekts aus.

          So gesehen ist auch der linke „Antirassismus“ ganz klarer Rassismus, denn er dient der Dämonisierung der „weissen Kultur“, die als grundsätzlich bösartig dargestellt wird, ein moralisches Urteil, welches dogmatisch und a priori gesetzt wird….

      • Da liegt elmocho aber näher dran, finde ich. Wobei der entscheidende Punkt die Abwertung/Aufwertung ist – weniger, was man für Mentalitäten wem zuschreibt.

        Der Slaw‘ ist z.B. mehr als offensichtlich temperamentvoller und emotionaler als der Germane.

        Es gibt viele mentale Unterschiede. Auch biologisch bedingte. Es sind auch unterschiedliche Verteilungen der Intelligenz denkbar. Vor allem der Intelligenzarten.

        Letztlich funktionieren all diese Ismen über Auf- und Abwertung, über kollektivistische Denkfiguren.

        Viel interessanter ist der Hintergrund. Also warum gibt es überhaupt Menschen, die solche Denkfiguren brauchen? Was ist bei denen kaputt? Haben sie etwa selbst viel Abwertung erfahren in der Kindheit?

        Mehr dazu bei Alice Miller.

        • Mein Beitrag ist keine Opposition zu el_mochos Ansicht. Das hätte ich vielleicht explizit dazusagen sollen. Ich teile seine Ansicht und habe das ganze noch generalisiert.

          El_Mochos Aussage ist als konkreter Spezialfall in meiner enthalten. Er schreibt:
          „Rassismus ist, wenn man glaubt, dass bestimmten physischen Eigenschaften von Menschen (Hautfarbe, Nasenform usw.) Bestimmte mentale Eigenschaften entsprechen“
          Dieser Glaube den er da anspricht kommt ja nicht aus dem Nichts. Er ensteht aus statistischen Beobachtungen, oder wie kommt ein „Schwarze sind […]“ sonst zustande?
          Der Fehler und der Rassismus besteht dann darin, dass man von der Aggregatgröße „Schwarze“ etwas behauptet über diesen einen konkreten Schwarzen. Diesen Fehler habe ich in meinem Beitrag oben beschrieben.

          Es ist derselbe Fehler, denn die genderideologischen Geschlechterterrassisten machen. Die verstehen auch nicht, dass aus der Aggregatbeobachtung „Männer verdienen mehr als Frauen“ überhaupt nichts für den konkreten einzelnen Mann folgt. Insbesondere folgt nicht, dass man den konkreten individuellen Mann deshalb benachteiligen darf oder soll. Beispielsweise indem man eine konkrete individuelle Frau per Quote auf einen Gutverdienerposten hebt.

  10. „Jeder Mensch – jeder – hat eine zweite Chance verdient.“

    Nachdem er bereut und seinem Fehler abgeschworen hat. Davon kann hier aber keine Rede sein. Die FDP macht sich zum Steigbügelhalter von Rassisten, Antisemiten und rasputineken klimaapokalyptischen Vollidioten. Nicht aus Überzeugung bestimmt, sondern aus schnöder Macht. und Geldgier. Echt sympathische Regierung, die wir da haben!

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