„Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu.“

Adrian schreibt auf Twitter:

Also die Frage nochmal:

Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu.

Die intersektionale Antwort wäre vermutlich:

Wir haben das Recht Änderungen zu fordern, weil wir für Gerechtigkeit sind und eine bessere Welt. Nur mit unseren Änderungen wird die Welt für alle besser, das Patriarchat etc schadet eben auch Männern etc.  Erst wenn die ungerechten Privilegien beseitigt worden sind wird die Welt gut. Das unsere Vorschläge gerecht sind und die Welt besser machen ist im übrigen nicht verhandelbar und wer es bestreitet ist ein Rassist/Sexist/sonstwasist

Ich nehme aber an, dass Adrian vielleicht eher darauf hinaus will, dass es mit einer Position der Unterdrückung gerade nicht zu vereinbaren ist, dass die intersektionalen Theorien so stark auftreten und in der Gesellschaft so viel Einfluss haben.

Das ist aus meiner Sicht gerade deswegen interessant, weil die Möglichkeit zu diskriminieren zB in den „Prejudice and Power“ Theorien an Macht festgemacht wird. Die Linke an sich sah sich schon immer gerne als Underdog, der für die Schwachen und Rechtlosen kämpft. Das ist immer dann problematisch, wenn man durch eine gewonnene Wahl in die Regierung kommt und dann plötzlich derjenige ist, der die Macht hat.

Das hat Beispielsweise bei der Schröder-Regierung zur Abspaltung der Linken geführt und auch bei den Grünen Grabenkämpfe zwischen Fundis und Realos ausgelöst. Neulich hat „Friday for Future“ der Regierung bestehend aus der SPD, den Grünen und der FDP mitgeteilt, dass nicht etwa Grüne Politiker auf der Demo mitlaufen sollten, sondern vielmehr diejenigen seien, gegen die sich die Proteste richten, weil sie eben jetzt an der Regierung sind und entscheiden können.

Der Wechsel in die Macht bringt daher einiges an Problemen mit sich, weil man plötzlich nicht mehr wilde Forderungen aufstellen kann, sondern tatsächlich Farbe bekennen muss was umsetzbar ist oder nicht.

Man könnte beispielsweise in den USA argumentieren, dass mit einem linken Präsidenten wie Biden und großen Unternehmen wie Google, Apple, Netflix und Disney auf ihrer Seite die intersektionalen Theorien Macht haben und könnte damit dann auch rechtfertigen, dass dann auch Leute diskriminiert werden können, die eine Hautfarbe haben, die innerhalb dieser Theorien als Zeichen für „Schlecht“ angesehen wird (also weiße).

Dagegen würde man wohl anführen, dass das keine Macht ist und relevant nur ist, ob eine bestimmte Gruppe Macht hat, die nach intersektionalen Theorien zu bestimmen ist, also etwa Schwarze und Transpersonen. Die wären aber nach wie vor nicht in der notwendigen Anzahl in Machtpositionen, da wären eben weiße alte Männer.

Der Einwand, dass weiße Personen, die intersektionalen Theorien anhängen, dann aber dennoch einen Machtfaktor darstellen können (zusammen mit den Anhängern, die nicht privilegiert sind nach diesen Theorien) und es nicht auf die Gruppe der Unterdrückten ankommt, würde dort vermutlich nicht akzeptiert werden. Weiße sollen Rassismus gegen Weiße ermöglichen? Das passt nicht in den Kampf der Hautfarben, der dort aufgebaut wird.

 

24 Gedanken zu “„Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu.“

  1. Ich interpretiere Adrians Gedanken wesentlich formaler.

    a) Gleichberechtigte können einander keine Vorschriften machen, sie können lediglich verhandeln.
    b) Anderen Vorschriften zu machen, geht nur aus einer privilegierten Position heraus

    Diese Sätze scheinen mir wahr. Unabhängig und a-priori jeglicher Betrachtung irgendeiner Ideologie.

    Frauen im allgemeinen, Feministinnen in Besonderen, sowie alle Feminismus-Windschatten-Fahrer sehen sich unübersehbar in einer Position, anderen Vorschriften zu machen, sei es, wie sie zu sprechen haben oder was als Richtiges Verhalten anzusehen ist.

    Adrian hat recht, da knartscht es gewaltig im Gebälk.

    Dass als Antwort nichts kommen wird als die von Christian skizzierten Nebelkerzen, ist klar.

    Ändert aber nichts an der simplen Wahrheit: Ein Unterdrückter gibt keine Anweisungen, KANN eo ipso keine Anweisungen geben.
    Wer seine eigene Position so einschätzt, dass er anderen etwas vorschreiben kann, sieht sich selbst nicht als unterdrückt an.

    • @Tim:

      »Wer seine eigene Position so einschätzt, dass er anderen etwas vorschreiben kann, sieht sich selbst nicht als unterdrückt an.«

      So ist es! Adrian spießt hier sehr schön den performativen Selbstwiderspruch der Intersektionalisten auf, oder vulgo: ihre Unaufrichtigkeit und Verlogenheit, mit der sie verleugnen, dass sie selbst Teil des »herrschenden Diskurses« geworden sind, und ein systemkonformes Laboratorium für moderne »gouvernmentale« (wie Foucault sagen würde) Herrschaftstechniken. Das war früher regelmäßig auch bei Lucas Schoppe Thema.

  2. Gemäß der intersektionalen Linken sind die mit dem Turm unterdrückt und die Weißen in der Schlange privilegiert.

    • Oh Verzeihung, ich habe das weiter unten nochmals verlinkt.
      Wie kam es dazu? Ich gebe Javascript und andere Scripte nicht per se frei, sondern nur bei Bedarf. Dadurch erscheinen zwar Twittermeldungen, aber nicht zugehörige Bilder.
      Sonst hätte ich sofort erkannt, daß das bereits von Dir gepostet wurde, und das natürlich nicht weiter unten peinlicherweise wiederholt 🙂

  3. Man erklärt einfach den Unterschied zwischen Realität und der eigenen Ideologie – egal, wie abgedreht die auch sein mag, zur „Ungerechtigkeit“. Und dann fordert man Gerechtigkeit.

  4. Das Vorschriftenmachen findet ja i.d.R. indirekt statt, über die Medien. Daher indentifiziert man sich evtl. nicht mit der Macht. Obwohl man natürlich die eigene Mediendominanz letzten Endes auch der Politik verdankt.

  5. „Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu.“
    Das ist nicht die Frage, die gestellt werden sollte, sondern die, warum es ihnen zugestanden wird. Dass jemand etwas verlangt ist nichts Neues, nur, dass es jemandem gegeben wird, ist halt etwas Neues.
    Ich denke, es hat etwas mit der modernen Staatentheorie zu tun. Die Eliten möchten gerne das Volk schwach halten und daher ist es durchaus nützlich, wenn die Schwachen, die Starken niederhalten, zumal die verliehene Macht, welchen die Eliten den Schwachen zubilligen, diesen auch jederzeit wieder genommen werden kann, wie man gerade an den Klimahüpfern sieht, denen die Macht genommen wird.
    Die WIRKLICH privilegierten Gruppen haben sich übrigens noch nie Vorschriften machen lassen. Deswegen merkt man, dass die ursprüngliche Frage von jemandem stammt, der das System, so wie es ist, niemals infrage stellen würde.

  6. Sie handeln auch sonst aus einer Machtposition heraus, z.B. wenn sie Quoten vorschreiben. So gibt es bereits ernstgemeinte Bemühungen, Migrantenquoten für Behörden (in Berlin) oder auch Vorständen durchzusetzen.

    Und was Frauen angeht: Alle geschlechtsspezifische, staatliche Bemühungen helfen allein Frauen, nicht Männern. Auch das hat was mit Macht zu tun.

  7. Macht verleiht den angeblich Unterdrückten – die entweder selbst definieren wollen, daß sie unterdrückt sind, oder von Hochprivilegierten dazu aufgefordert werden – auch das internet und die Mindestausstattung an knowhow und Geräten, um sich „sichtbar“ zu machen.

    Sehr deutlich kommt das in der Karikatur von Kim Schmidt zum Ausdruck. Die Leute, die zur Tafel gehen und durch Infation und Krieg tatsächlich in der Existenz bedroht werden, bleiben unsichtbar.

  8. Kurzzusammenfassung: Man würde immer über krude Denkschablonen und abstrakte, unverbindliche Schablonen die Realität so beschreiben, daß sie den eigenen Bedürfnissen nach Opfersein und Unterdrückungsgefühl entspricht.

    Das eigentlich Frappante ist doch, daß diese Psychopathen und Paranoiker es immer irgendwie schaffen, sich alles so zusammenzuphantasieren, daß ihr Weltbild unangetastet bleibt. Das schaffen auch die Klima-Reichsbürger auf diesem Blog, die z.B. darauf beharren, daß das mit der Energiewende nicht klappen kann wegen der schlümmen „Dunkelflaute“.

    An dieser und anderen Wahnvorstellungen werden sie ewig festhalten, weil es einfach nicht in ihr Weltbild paßt. Teilt man ihnen mit, daß dieses Problem natürlich auf dem Schirm ist und längst angegangen wird, denken sich diese Griesgrame irgendeinen lächerlichen, zwanghaft konstruierten Unsinn aus, warum das alles nun doch nicht geht.

    Diese Pippi-Langstrumpf-Diskursmuster sind doch auch hier allgegenwärtig.

    Wer sich wirklich dafür interessiert, warum sich Menschen derartig wahnhaft an Weltbilder klammern, wo sie die armen Unterdrückten sind und es eine schlimme dunkle Macht gibt, die für das Böse in der Welt verantwortlich ist – hier die schlimmen Ökos, Gretas und Klimagläubigen -, der wird hier die Antwort finden:

    http://alice-miller.com/de

    Das eigentlich Verrückte ist meiner Meinung nach, daß sich angesichts dieser Wahnvorstellungen, die man sowohl bei Linken als auch bei Rechten („Umvolkung“) findet, so wenige Menschen fragen, woher diese Paranoia ihre Kraft bezieht.

    Warum wollen sich manche Menschen so zwanghaft als Opfer fühlen? Welche Geschichte erzählen sie damit unbewußt?

  9. Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu

    Sie nehmen sich das Recht, weil sie selbst in Wirklichkeit die Privilegierten sind. Sie haben nämlich die Macht, den Gerechtigkeits-Trigger zu bedienen und damit die Meinung der Mehrheit zu bestimmen. Über die Twitter-Trends erreichen sie die Redaktionen, über die Redaktionen dann die Politik.
    Durch die Penetration ihrer Sicht dringen sie so in die Köpfe der Mehrheit ein.

    Mein Lieblingsbeispiel ist: „Frauen werden seit Jahrtausenden benachteiligt und unterdrückt.“ Die Impementierung solcher Ansichten wie beim Brainwashing funktioniert sogar bei Menschen hervorragend, die sich als feminismuskritisch ansehen. Da kenne ich einige.

    Wer heute die Bestimmungshoheit hat, der hat letztlich auch die Macht. Deswegen ist es wichtig, den Nachwuchs entsprechend zu beeinflussen, bei Social Media laut zu brüllen und „was mit Medien“ zu machen.

    Trump hatte keine Macht, er wurde von Twitter stummgeschaltet. Der überkommene Machtbegriff dient auch nur dazu, unliebsamen Menschen Privilegien anzudichten, die sie gar nicht haben.
    Es ist einfach ein fieser aber guter Trick, sich selbst als marginalisiert und unterdrückt darzustellen und das zum Leitbild zu machen.

    Opfer sein ist total geil! Dafür gibt’s Zuwendung, Unterstützung, Hilfe, Respekt und sogar Ehrfurcht. Nicht nur die Dynamik von MeToo beweist das.

  10. Die Antwort auf Adrians Frage ist: Waere es nicht schrecklich, wenn wieder mal eine franzoesische Revolution stattfinden wuerde, in der den Eliten, inkl. der Pfaffen, der Kopf abgehackt wird?

    Die Vorstellung eines neuen Robespierre ist viel schrecklicher, als Hitler, Lenin, Stalin, Mao, etc. alle zusammen.

    Wenn das Volk keinen Feind hat, dann gibt man ihnen einen. Bitteschoen: Putin. Oder alte weisse Maenner. Oder Umweltsaeue. Oder Trump. Bildzeitung aufschlagen, Tagesschau gucken: 2 minutes of hate, Erwin und Else sind wieder zufrieden. Die ausfuehrenden Organe der Proteste und der an den Haaren herbei gezogenen Gutmenschenmoral sind das Lumpenproletariat – aber die Erfinder dieser Ideen und die Leiter/Sprecher der Organisationen sind meist die Kinder der Eliten.

    Wenn sich das von der Mittelschicht (Proletariat) ausgehaltene Lumpenproletariat mit der Mittelschicht zusammenschliesst, werden wieder Guillotinen und Lager gebaut.

    Wenn sich die Eliten (Bourgeoisie) mit dem Lumpenproletariat verbuenden, dann kann man die Mittelschicht weiter aussaugen. Zumindest kann man verhindern, dass die Mittelschicht jemals das Kapital bekommt, um sich mit der Elite wirtschaftlich anzulegen.

    • Hast du großartiger Geschichtsphilosoph irgendwelche handfesten Belege dafür, daß das Volk Putin als Feind ansieht nicht etwa aufgrund persönlicher Meinungsbildung, sondern aufgrund medialer und elitärer Manipulation?

      Du mußt nicht antworten. Ich finde es nur immer wieder interessant, mit was für einer Skrupellosigkeit viele Leute sich ihre ganz persönliche Realität zusammendichten. Playmobilsoziologie ist schon der richtige Begriff.

      Genauso dichten sich die Bolschewokis auch ihre schlimmen Diskriminierungen und strukturellen Machtverhältnisse zusammen.

      Du bist mit deinem Denken dem Bolschewokismus also näher, als du denkst.

      Aber mal wieder ein schöner Beleg für die Universalität der Paranoia. Da ist es egal, ob man nach links oder rechts schaut. Angesichts des Titels „Nichtlinke Blogs“ verfügst du vermutlich über ein gefestigtes Axel-Springer-Weltbild. Wobei die ganz Rechten natürlich Putin toll finden. Während die normal Rechten den Russen fürchten.

        • Du hast also keine Belege für deine wahnhaften Behauptungen.

          Wichtig ist zu verstehen, daß auch völlig verpeilte Konservative genauso funktionieren wie das linke Gutmenschensoziotop. Auch hier gibt es die schlimmen finsteren Mächte, die die Bevölkerung manipulieren – nur eben gänzlich anders.

          Das meinte ich mit Universalität der Paranoia. Luisman ihm seine Antwort ist insofern repräsentativ, als es auf diesem Blog viele Leute gibt, die sich lieber in Süffisanz und Ignoranz flüchten, als sich der Kritik zu stellen.

          Auch hier bist du, lieber Luisman, linken Gutmenschen sehr ähnlich. Die reagieren ähnlich abgehoben und argumentationsfrei. Das eigene Weltbild ist unantastbar. Viele Leute hier pflegen ihre „Kausalitäten“. Wenn’s dann aber mal an Begründungen geht, versagen sie kläglich oder reagieren einfach wie du.

          Oder sagen einfach: „Gähn“.

          • Du hast also nichts zu bieten.

            Leute wie du bilden sich häufig ein, andere Meinungen seien aufgrund von Manipulation zustande gekommen. Belege dafür haben sie nicht. Die Einstellung des Volkes zu Putin kann nur herbeimanipuliert worden sein.

            Daran erkennt man gut ein totalitäres Weltbild. Da zeigt sich schön die Verwandtschaft linker und rechter Gutmenschen. Beide sind paranoid. Alles, was ihr Weltbild bedroht, sind illegitime, böse Meinungen, die vom jeweiligen Klassenfeind so manipuliert wurden.

            So argumentieren Diktatoren ja überall auf der Welt: Manipulation von außen, fremde Mächte. Nicht etwa der legitime Volkszorn.

            Ist schon peinlich, was sich hier für Leute als „Demokraten“ oder Gesellschaftskritiker feiern.

            Und wie sie ihre völlige Argumentationslosigkeit vor sich selbst verbergen. Davon gibt es hier ja viele.

            Interessant ist auch die Abwertung. Die würde Sinn ergeben, wenn jetzt irgendetwas Handfestes käme. So mache ich das jedenfalls, wenn ich „abwerte“. Wahrscheinlich regen sich die Leute darüber deshalb so auf, weil ich das auch immer hieb- und stichfest begründen kann.

            So etwas Billiges wie eine völlig argumentationsfreie Abwertung, die nur die eigene schwache Position kaschieren soll, leiste ich mir nicht.

    • Durchaus zutreffend. Gerade in Zeiten, in denen „marginalisierte Randgruppen“ vom Großteil von Politik und Medien hofiert werden. Das würde dann auch bedeuten, dass sich die Politiker als moralische Superwesen von der demokratischen Vertretung der (restlichen) Gesellschaft emanzipiert haben. Wie praktisch.

  11. Pingback: “Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen? Normalerweise steht dieses Recht nur den Privilegierten zu.” — Alles Evolution – Nicht-Linke Blogs

  12. „Woher nehmen sich die angeblich Unterdrückten und Marginalisierten eigentlich das Recht, allen anderen Vorschriften zu machen?“

    Dieses „Recht“ basiert lediglich auf dem klassischen „Recht des Stärkeren“ und ist reiner Sozialdarwinismus. Das Motto der „intersektionalen Linken“ ist: Entweder „die“ oder „wir“ sind die Unterdrücker und so stellen sie sich in ihrem paranoiden Wahn den Freibrief für die künftige Unterdrückung ihrer imaginierten angeblichen Unterdrücker aus …..

    So funktioniert jede Verschwörungstheorie (zB „Patriarchat“) im Kern: Sie dient dazu, die eigene uneingeschränkte Machtausübung zu legitimieren.

    Dass Machtausübung mit angeblicher Unterdrückung gerechtfertigt wird, ist eigentlich ein ganz alter Hut….

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..