Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

103 Gedanken zu “Selbermach Samstag

    • Naja, da ich diesem Vorhaben kein Ja-Wort gebe, gilt es für mich nicht, denn nur ja heißt ja. Gilt auch für Einladungen. Erst wenn sie juristisch zweifelsfrei nachweisen kann, daß eine Einladung von meiner Seite erfolgt sei, könnte ich mich zu hmhm% an den Kosten beteiligen; allerdings muß ich aus betriebswirtschaftlichen Gründen darauf verweisen, daß die Regelung am WE anders ausfallen kann, weil das mit dem Absetzen dann komplizierter ist.
      Prinzipiell gehe ich von vornherein erstmal davon aus, daß sie mich eingeladen hat, und bevor sie nicht das Gegenteil beweisen kann, bleibt es dabei. Ich werte das gemeinsame am Tisch sitzen von ihr als ‚Ja, sie wird bezahlen‘.

      Die Spanier zählen sowieso nicht. Jeder weiß doch inzwischen, daß es keine biologischen Geschlechter gibt, sondern daß das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist. Und die wollen Extraurlaub für Frauen, sie beim Tamponerwerb unterstützen und damit also unterschiedlich gegenüber Männern behandeln. Obwohl es gar keine Unterschiede gibt.
      Tsts. Die spinnen, die Spanier.

  1. Hier ein Anti-Russland/Putin-Argument:

    Wobei das Argument ja eigentlich ist, dass Russland vor einem Angriff von Ukraine + NATO Angst gehabt habe. Ändert aber nicht viel, da bei einem russischen „Präventiv“-Angriff ja auch die NATO die Ukraine unterstützen würde, wie sie es ja nun auch macht.

    Bleibt also nur der strategische Vorteil eines Angriffs ggü. einer Verteidigung, was im obigen Tweet fehlt.

    • Wäre ja nicht so, dass Russland noch nie Invasionen erlebt hat.
      Oh wait …
      Russisches Sprichwort: „Russland hat exakt zwei Freunde, die Armee und die Marine.“
      Neuerdings kommt die Luftwaffe dazu.

        • Welche Bedrohung? Nur die Atomwaffen der Nato garantieren einen Schutz gegen Übergriffe der Russen, wie man ja sieht. Wenn die Ukrainer sich nicht auf Zusagen der Russen verlassen und ihre Atomwaffen abgegeben hätten, sähe es heute ganz anders aus.

          Ansonsten bin ich mir ziemlich sicher, dass die USA bzw. die Nato kein größeres Interesse an Russland, einer Tankstelle mit Atomwaffen, hat. Wenn es wirklich um Öl usw. ginge, könnten die USA Venezuela erobern, das Land mit den größten Ölvorkommen der Welt, größer als die von Saudi-Arabien, und in Florida gleich um die Ecke gelegen.
          ,
          Ist es nicht viel eher so, dass Putin und seine Mafiosi sehen, dass immer mehr Länder um sie herum nichts mit ihnen zu tun haben wollen und Anschluss an den Westen suchen?

          Nach 2004 kamen Polen nach Deutschland (und GB) auf der Suche nach Arbeit. Die sind heute nicht mehr da, sie sind zurück in Polen, weil es dem Land wirtschaftlich recht gut geht. Dafür kamen in den letzten Jahren zahlreiche Ukrainer nach Polen, um dort zu arbeiten. Wenn es der Ukraine in 20 Jahre so ginge wie Polen heute, was dann? Irgendwann werden die Leute nicht mehr damit zufrieden sein, Bürger einer großartiegen Weltmacht zu sein, wenn alle ihre Nachbarn besser leben. Nur damit es der herrschenden Mafia-Clique weiter gut geht. Ich denke das steht hinter den sogenannten „Sicherheitsinteressen“ Russlands.

          • Weißt du noch, was für ein Stress das war, als die Sowjetunion Atomwaffen auf Kuba stationieren wollte?

            Und würdest Du cool bleiben, wenn dir einer eine geladene Kanone an den Kopf hält, was ja kein Problem ist, solange Du brav bleibst?

          • Die „Sicherheitsinteressen“ Russlands waren schon immer nur ein Vorwand, um andere Länder besetzen und ausrauben zu können. Denn das ist das einzige, was Russland kann.

          • Kann mir mal jemand einen wirklichen Grund nennen, warum die USA Russland militärisch angreifen sollten? Es geht ja wohl nicht mehr darum, die Welt vor dem Kommunismus zu bewahren wie während der Kubakrise. Die russischen Ölquellen in der Arktis, die sich nur mit größtem Aufwand ausbeuten lassen können es ja wohl nicht sein.

          • @El_Mocho,
            >Kann mir mal jemand einen wirklichen Grund nennen, warum die USA Russland militärisch angreifen sollten?
            Nö. Ich nicht. Aus meiner Sicht ist der Krieg ein Kollateralschaden, den die USA in Kauf nehmen.
            Timischenko wollte noch vor dem Euromaidan Putin eine Kugel in den Kopf jagen (google), die Ukraine war also bezüglich Russland bereits da abtrünnig.
            Das Land war also ein Kandidat für Destabilisierungsexperimente zwischen West und Ost und damit ein gewohntes Terrain und Experimentierfeld für die USA.
            Dann kam der Euromaidan, da stellte sich heraus, daß mit dem damaligen ukrainischen Präsidenten Janukowytsch die (für uns damals und afaik auch heute noch geheimen) militärischen Aspekte im Assoziationsabkommen mit der EU nicht machbar waren. Schüsse auf dem Maidan in die Menge konnten nicht auf Verursacher zurückgeführt werden. In Odessa brannte das Gewerkschaftshaus nieder, nachdem sich 42 prorussische Leute dort hineingeflüchtet waren – und ebenfalls verbrannten. Die USA transferierten 5 Mrd $ in die Ukraine zugunsten ukrainischer ‚Patrioten‘, Nuland fuckte die EU.

            Es ging wieder um Einflußsphären, und in dem Zusammenhang ist der militärische Aspekt des Assoziationsabkommen als Vorstufe zu einer Annäherung an die NATO zu sehen. Die Art und Weise, wie die USA involviert war und mitgefummelt, läßt ein starkes Interesse daran erkennen.
            Daß die USA auch wegen Fracking/Flüssiggas Gas Nutznießer sein wollen, gehört auch dazu. Und daß sie ein Interesse daran haben, die Kontrolle über die Verbindung oder Annäherung des europäischen Westens zu Russland oder vice versa zu behalten, ist ebenfalls nachvollziehbar.

            Aber einen direkten Grund für die Nato, Russland anzugreifen, gibt es nicht. Da liegst Du nicht nur richtig, daß das unglaubwürdig ist, sondern das ist sogar für meine bescheidenen Verhältnisse ( 🙂 ) zu unterkomplex.

          • Also du sagst auch wieder dass die USA ein Interesse an der Vernichtung Russlands haben, aber was sie denn davon hätten bleibt weiterhin unklar. Wenn es um irgendwelche Rohstoffe geht gibt es davon in Südamerika genug, es wäre wesentlich leichter, dort zu intervenieren. Leuchtet mir alles nicht ein.
            Dass Russland einfach ein Mafia-Staat ist und die herrschenden Mafiosi alles weiter in der Hand haben wollen erscheint mir viel logischer.

          • Die USA wollen Rußland nicht vernichten und ein direkter Vorteil in Form von Bodenschätzen o.ä. ist ihnen vielleicht ganz recht, aber nicht alleiniges Ziel. Sie betreiben wie andere auch Einfluß-Sphären-Politik, also wollen Russland nicht zu stark werden lassen, aber auch nicht vernichten, weil Russland auch Stabilität in der Region bringt. Wichtig ist sicher auch, eine zu starke Annäherung Russlands an China zu verhindern, weil das militärische Potential beider Länder zusammen sehr bedrohlich für die USA ist.
            Weniges bringt die globale Wirtschaft mehr aus dem Tritt wie ein Krieg oder unkontrollierbare Regionen. Weil wichtige Handelsrouten blockiert werden können oder mühsame Freund/Feind-Verhandlungen geführt werden müssen. Ich denke, daß die USA wirtschaftlich rational und zum Mehren des eigenen Wohlstands agieren wollen und dazu eben allerhand Anstrengungen unternehmen. Von einer Vernichtung Russlands haben sie keinen Vorteil, von einer Schwächung allerdings schon.

          • Das ist doch völlig legitim, ich möchte auch nicht, dass Russland mächtiger wird. Dass eurasische Projekt dass Putin verfolgt soll schließlich „Von LIssabon nach Vladivostok“ reichen, wie sein Vordenker Dugin sagt. Ich will nicht unter der Herrschaft der Mafia leben.

          • @El_Mocho

            „Also du sagst auch wieder dass die USA ein Interesse an der Vernichtung Russlands haben“

            Richtiger: die Vernichtung der russischen Souveränität ist ihr Ziel.

            Warum? Weil die USA weltweite „full spectrum dominance“ haben wollen (danach wären dann die Chinesen dran). Sie wollen jeden Feind überall auf der Welt jederzeit ausschalten können (so schreiben sie es in ihrer Militärdoktrin und so planen sie, seit der eiserne Vorhang weg ist und sie sich als einzig verbleibende Supermacht sehen). Wenn man das durchdenkt, heißt das nichts anderes, als dass es ein Herrenvolk in den USA gäbe und mehr oder weniger rechtlose Vasallen im Rest der Welt.

            Das ist eine Mischung aus Paranoia, nachgerade maßloser Überheblichkeit und riesiger politischer Dummheit (die eigenen Schwächen werden nicht mitgedacht, sondern man sieht sich als unfehlbar oder zumindest besser als alle anderen), gepaart mit Konzerngier und korrumpierbaren Politikern. Es kann gar nicht funktionieren, aber von ihren langfristigen Plänen können sie offensichtlich nicht abrücken, auch wenn so Manchem mittlerweile dämmern mag, dass das PNAC evtl. schon zu Beginn des Jahrhunderts gescheitert ist. Der amerikanische Unternehmergeist gibt bei „kleineren“ Rückschlägen halt nicht auf: „the winner takes it all“, also ist Zurückstecken keine Alternative.

            Die Remoteviewer sehen die Eskalation übrigens schon seit einiger Zeit gegen Mitte 2022 und mit ihr wird sich alles ändern… Na mal sehen. Wenn all die Möchtegernweltenlenker zusammen in Elmau hocken, wäre vermutllich ein optimaler Zeitpunkt.

          • @El_Mocho

            „Ich will nicht unter der Herrschaft der Mafia leben.“

            Tust du doch schon…
            (du merkst es nur nicht oder willst es nicht merken, sondern nennst es Verschwörungstheorie)

            Wenn Russland Deutschland übernommen hat, wird dir der ÖR haarklein darlegen, dass die Russen kamen, um uns zu befreien 😉

            So ist es doch immer, das eine Regime wird abgeräumt und offengelegt, während sich das neue etabliert (mit 90% desselben korrupten Personals). Und der durchschnittliche Idiot glaubt der Propaganda, denn das tut er immer, er will ja nicht im Abseits stehen und Denken ist anstrengend.

        • Warum baut die NATO dann eine massive, atomare Bedrohung gegen Russland auf?

          Also, ich vermute, weil sie damit Rußland angreifen wollte. Das hätten vermutlich problemlos alle NATO-Mitglieder mitgetragen.

          YX, deine Mitgliedschaft in der Russenmafia schadet deiner Glaubwürdigkeit. Offenbar hältst du Russia Today für ein seriöses Medium. Das ist aber sicherlich mehr vom Staat kontrolliert und gesteuert als ARD und ZDF.

          Deine Positionen zu dem Thema sind erkennbar paranoid und verstiegen. Laß dir das vom offiziellen Seelendoktor der Männerbewegung, der ganz offen zu seiner narzißtischen Persönlichkeitsstörung steht, sagen. 🙂

          Aber unsere Diskussionen hier sind sowieso sinnlos. Letztlich glaubt jeder das, was er glauben will.

    • Hm Mal überlegen 70 Jahre lang hat die Nato (wenn man von US-Soviet Stelvertreterkriegen absieht) mehr oder weniger friedlich Koexisitiert warum sollte man da plötzlich einen Krieg anfangen der im schlimmsten Fall zum Atomkrieg wird? Die Nato hat keinen Grund die Uds äh Russland anzugreifen.

      • „wenn man von US-Soviet Stelvertreterkriegen absieht“
        „mehr oder weniger“

        Merkste echt nicht selber? Schauen wir uns Dein „mehr oder wengier“ mal genauer an: Allein in diesem noch recht jungen Jahrhundert haben NATO-Länder* (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen überfallen oder dort militärisch interveniert und Land und Leuten dabei großen Schaden zugefügt. Das macht rechnerisch ein Land nicht mal alle fünf Jahre. Dazu kommen noch diverse Regimewechseloperationen und massenweise völkerrechtswidrige Sanktionen, z.B. Venezuela oder Iran, sogar gegenüber Deutschland (nämlich bei der North Stream 2-Pipeline).

        Wenn man die westliche Allianz einmal von außen betrachtet, sollte einem der friedliche, „werte“basierte Anspruch deutlich hohl vorkommen. Dann sieht man ein bis an die Zähne bewaffnetes Bündnis, das Krieg regelmäßig als Mittel der Politik nutzt und auf die internationale Ordnung pfeift. Aber ich schätze, im Inneren leisten die Propagandaabteilungen des Imperiums einfach richtig gute Arbeit.

        *NATO-Länder != NATO, schon klar. Die NATO selbst hat „nur“ ’99 Jugoslawien überfallen. Aber welchen Unterschied macht das in diesem Kontext, wo es um die wahrgenommene Bedrohung Russlands aus Richtung der NATO geht? Gar keinen.

        • Zivilisierte Länder werden von der Nato nicht angegriffen. Insofern stimmte es schon, dass Russland sich bedroht fühlen sollte.

          • @adrian u.a.
            lest doch einfach mal nachfolgendes Zitat, vielleicht versteht ihr dann die Welt etwas besser:

            Die Eliten lassen unablässig neue künstliche Krisen auf uns los, sodass wir Menschen nicht zur Ruhe kommen.
            von Björn Gschwendtner
            Die politischen Führer jeglicher Couleur haben versagt — ob sie nun Präsident, Ministerpräsident, Premierminister, Kanzler oder König heißen. Es sind eitle Taugenichtse, die die Bevölkerungen mit ihren Allmachtsphantasien als Verfügungsmasse betrachten — als Bauernopfer auf dem globalen Schachbrett (Brzeziński). Sie selbst ziehen nie in die Kriege, die sie anzetteln, aber gerieren sich als Menschenfreunde. Das ist kein Zustand!

            Sie nennen es „Unsere Demokratie“ (Steinmeier) und die Menschen fallen auf dieses Etikett herein, trinken von dem Kakao, durch den man sie zieht (Kästner) — und er schmeckt ihnen sogar noch. Mit dem Schlagwort Demokratie kann man den Menschen den Neoliberalismus — den Kapitalismus auf Steroiden — schmackhaft machen. Demokratie klingt immer gut. Marktkonforme Demokratie (Merkel) klingt für „die da oben“ noch besser. Alles, was dem Geldverdienen im Wege steht, wird beseitigt. Der Kapitalismus mag nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannten „soziale Marktwirtschaft“ den Lebensstandard der Menschen erhöht haben, aber früher oder später werden alle Errungenschaften wieder von ihm verschluckt. Das ist kein Zustand!

            Das Befürchtete ist eingetreten: Corona wird durch ein weiteres Ereignis abgelöst. Und der Krieg in der Ukraine wird wiederum von etwas abgelöst werden, das die Menschen beständig auf Trab hält und den globalen Ausnahmezustand und die Zukunftsängste verfestigt. Möglich ist alles. Eine Ausweitung des Krieges auf die gesamte Welt mit Einsatz nuklearer Waffen, ein Aussetzen des weltweiten Internets (die Planspiele dazu sind — wie bei Corona — bereits durch die üblichen Verdächtigen durchgeführt worden), eine erneute Biogefahr durch transhumanistische Frankenstein-Experimente, ein Wiederaufkeimen von gesteuertem Terror oder ein Zusammenbruch des längst intensivmedizinisch behandelten Geldsystems.

            Der Phantasie der globalistisch-kapitalistischen Verbrecherbande sind scheinbar keine Grenzen gesetzt, denn sie verdienen an den Lösungen der Probleme, die sie selbst geschaffen haben oder noch schaffen werden. Wir Menschen kommen nicht zur Ruhe. Das ist kein Zustand!

            Die meinungsbildenden Medien haben in ihrer Aufgabe als vierte kontrollierende Gewalt gänzlich versagt und jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Auch sie sind kapitalistischen Zwängen unterworfen, auch sie haben mit der Politik angebandelt — gerade die öffentlich-rechtlichen. Die Drehtür von der und zur Politik funktioniert nicht nur mit der Wirtschaft, sondern auch mit den Medien. Das ist kein Zustand!

            Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „Wir Menschen kommen nicht zur Ruhe“ bei Kein Zustand.
            Quelle Rubikon

          • Ganz schön arrogant und natürlich selbstreferentiell, weil alles was die USA/Nato überfallen, dann im Umkehrschluß unzivilisiert sein muss. Was natürlich Unsinn ist und außerdem keine sinnvolle Rechtfertigung, zumal die nach dem Überfall zurückbleibenden Regime i.d.R. weder zivilisierter noch funktionaler sind.

            Sprechen wir es doch aus: die die Nato dominierenden USA sind das Lügenimperium, ein von Räuberbaronen regiertes Land, welches mit dem ersten WK Blut gerochen hat und seitdem fast ununterbrochen Krieg führt und Konflikte schürt… weil es sich stark genug fühlt das zu tun und weil einige Wenige übermäßig davon profitieren (der durchschnittliche amerikanische Steuerzahler eher nicht). Das Ansinnen „Demokratie“ zu bringen, mag anfangs noch irgendwie sympathisch gewesen sein, mittlerweile ist es als lächerliche Farce und Vorwand deutlich zu erkennen, sind doch die USA selbst kaum demokratisch und die Menschenrechte im Westen genauso unterhöhlt, wie die Meinungs- und Pressefreiheit.

            Wenn du diese Kulisse immer noch ernst nimmst, ist dir echt nicht mehr zu helfen! Mag ja sein, dass alle anderen nicht besser sind, aber auch das ist natürlich keine Rechtfertigung für ständige Übergriffe.

          • Zivilisierte Länder werden von der Nato nicht angegriffen.

            Genau wegen dieser arrogant-imperialistischen westlichen Haltung hat Russland einen Präventivkrieg begonnen.

          • Adrian kann man bei diesem Thema sowieso nicht ernst nehmen. Er wechselt ständig zwischen

            „Die „Sicherheitsinteressen“ Russlands waren schon immer nur ein Vorwand, um andere Länder besetzen und ausrauben zu können.“
            „Seit wann macht die Nato das [=Russland bedrohen] denn? Natürlich hat sie keinen. Russland greift seine Nachbarn an. Nicht umgekehrt“

            und

            „Insofern stimmte es schon, dass Russland sich bedroht fühlen sollte“

            je nachdem, ob er auf Russland-Bashing oder Westen-Verharmlosen Lust hat. Das war nicht das erste Mal, dass er so verfährt.

          • „Adrian kann man bei diesem Thema sowieso nicht ernst nehmen.“

            Aber zumindest bei anderen.

          • „Adrian kann man bei diesem Thema sowieso nicht ernst nehmen“

            In der Regel ist es am ergiebigsten, Adrian lustig zu nehmen.

            Ein Narr mit einer ausreichend guten Trefferquote.

          • @Adrian

            „Aber zumindest bei anderen.“

            Jetzt tu nicht so, als ob Du unter Deiner polemischen Fassade keine ernsten Ansichten verbirgst 😉

            @weiss_auch_nicht

            Ja.

          • Scheint, als ob der Konflikt eine ziiiiiemlich lange Vorgeschichte hat, sogar bis zur Präsidentschaft Jelzins zurückgeht:

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=84520

            Aber Adrian hat nicht ganz unrecht. Zivilisierte Länder werden von der NATO üblicherweise nicht überfallen. Allerdings nur, weil sich das schwer rechtfertigen lässt. Stellt man sich doch als demokratisch dar. Was nicht heißt, dass man in Demokratien nicht interveniert hat, etwa in Guatemala in den 1950ern oder in Chile 1973. Allerdings geschahen diese Eingriffe entweder eher hinter den Kulissen, so dass sie nicht so leicht bekannt wurden, oder es wurden die Gegner als Kommunisten verkauft, was in den 1950ern, auf dem Höhepunkt des McCarthyismus, gut gelang**. In den entwickelten Ländern machte man das allerdings nicht, da diese sich leichter gegen eine ausländische militärische Interventionen verteidigen konnten und daher die Gefahr bestand, dass sie dann tatsächlich ins kommunistische Lager überlaufen würden, wenn man versucht hätte, soziale Politik durch eine solche Intervention zu verhindern. Und Militärputsche oder dergleichen lassen sich in solchen Ländern auch nur schwer orchestrieren wegen der stärkeren demokratischen Tradition oder vielleicht auch eher wegen der Gefahr einer kommunistischen Revolution gegen die Putschisten, früher oder später, vor der die Eliten Angst* haben mussten (etwas, was man in weniger entwickelten Ländern leichter durch militärische Interventionen unterdrücken hätte können, was in entwickelten Ländern aber wie gesagt kaum möglich war).

            Kurzum: Unsere Eliten sind keine Engel, aber auch nicht ganz blöd. Weswegen sie v.a. gegen die vorgehen, die man leicht als böse hinstellen kann.

            *In den weniger entwickelten Ländern waren die Eliten eher nicht so schlau, diese Gefahr zu erkennen, zumal sie die USA ja leicht retten konnten (oder, wahlweise, die Sowjetunion).
            **Heute würde das nicht mehr funktionieren.

          • „ Chile und Guatemala waren die USA, nicht die Nato.“

            Na ja, die USA sind die führende Macht der NATO. Insofern sind das nicht völlig verschiedene Sachen.

            Ach ja, was noch zu meinen vorigen Ausführungen fehlt: Wenn die USA andere NATO-Staaten angreifen würde (oder umgekehrt), würde das die NATO natürlich zerstören.

    • „Wobei das Argument ja eigentlich ist, dass Russland vor einem Angriff von Ukraine + NATO Angst gehabt habe. Ändert aber nicht viel, da bei einem russischen „Präventiv“-Angriff ja auch die NATO die Ukraine unterstützen würde, wie sie es ja nun auch macht. “

      Äh – nein. Wenn die Ukraine in der NATO wäre, würden im Falle eines russischen Angriffs Bundeswehrpanzer dorthin rollen, so, wie wir es für einen Angriff aufs Baltikum schon seit Jahren üben.

      Außerdem läge dann die atomare Option auf dem Tisch, wiewohl ich nicht glaube, dass die Ukraine den Amerikanern (und Briten und Franzosen) einen erweiterten Suizid wert wäre. So bescheuert wären vielleicht nicht einmal unsere Grünen.

  2. Das Folgende wird euch vielleicht interessieren. Whatifalthist hat sich in der Vergangenheit mit Alternativweltgeschichte befasst („was wäre gewesen, wenn…“ bzw., in seiner Sprache: „What if…“). In letzter Zeit beschäftigt er sich aber auch mehr mit anderen Dingen, etwa wie bestimmte Kulturkreise ticken.

    In folgenden Video geht es um Dekadenz, auch um die derzeitige Westliche. Dauert 30 Min. und ist auch Englisch:

    Kurzum: Es komme immer wieder vor, dass Kulturen jeden Bezug zur Realität verlören*, was früher oder später zu ihrem Untergang führe, es sei denn, sie würden rechtzeitig durch eine vernichtende Niederlage oder dergleichen aufgeschreckt und passten sich an. Meist gehe die Dekadenz auf eine lange Friedenszeit ohne militärische Bedrohung zurück. Im Falle des Westens sieht er es ähnlich wie ich: Die Weltkriege und die damit verbundene Barbarei hätten dazu geführt, dass man im Westen inzwischen nichtmal mehr daran glaube, ein Recht, zu existieren, zu haben. Als ob es Barbarei, Sklaverei etc. nicht schon früher gegeben hätte… Er scheint dabei auch zu glauben, dass die Abnahme der Religiosität** ebenfalls Ausdruck von Dekadenz sei. Da bin ich natürlich anderer Meinung: Wohlstand führt tendenziell zu einer Abnahme von Religiosität und sozialem Konservatismus, weswegen die 68er-Bewegung ebenfalls nicht (ausschließlich) Folge der Dekadenz sein kann, wie er glaubt.

    *Wobei das Weltbild der meisten Kulturen ohnehin nicht sonderlich realistisch ist, aber meist spielt Erfahrung dann doch eine gewisse Rolle in der Praxis. Bei Dekadenz nicht mal mehr das.
    **Zum Thema Religion vs. Atheismus kommt von ihm die übliche Religionsapologetik. Gendern dürfte es daher gefallen…

  3. Kann mir mal einer kurz und plausibel erklären, warum gerade alles so teuer wird?
    Das Öl fließt weiter aus Russland, warum ist der Sprit dann so teuer? Die Pflanzen für das Sonnenblumenöl wurden im letzten Jahr geerntet. Der Lachs wird genauso gezüchtet wie in den Jahren zuvor. Die Energie dafür wurde auch nicht teurer. Der Russe hat die Preise nicht erhöht oder die Lieferungen gekappt. Warum also diese Preisexplosion?

    Der Sprit wird aus mir unerklärlichen Gründen sehr teuer, und ein 9-Euro-Ticket soll uns in den ÖPNV treiben. Heute habe ich gehört, die Mehrwertsteuer für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte soll fallen. Nein, nicht für regionale oder nationale Waren, sondern für das, was man als für gut für uns erachtet. Ist das real existierende Transformation und neuartiger Paternalismus – oder woher kommt das?
    Ich verstehe die Kausalitäten nicht.

    Vielleicht kann mal einer auf meinen Paranoia-Level heruntersteigen und mir die Zusammenhänge erklären, wenn sie denn anders sind. Dank.

      • Ne, wirklich nicht. Da gibt‘s zusätzliche Steuern auf Lebensmittel?
        Die sind doch nicht zufällig genau mit Putins Einmarsch in Kraft gesetzt worden. Tomaten lagen kurz nach dem Einmarsch bei Aldi auf 10 Euro/Kilo.
        Das ist doch ein ad-hoc-Preisschock.
        Wo gehen denn bei zehn Euro die acht Euro hin, die mehr gefordert werden? In Penthouses für ukrainische Flüchtlingsfrauen?

          • Aber Putin hat doch die Preise gar nicht erhöht für sein Öl und Gas. Er hat es auch nicht limitiert.
            Warum wird dann erstens der Sprit so viel teurer und dann auch scheinbar willkürlich irgendwelche anderen „Öle“ oder Tomaten?

            Wenn etwas in Zukunft vielleicht knapp oder teuer werden KÖNNTE, dann erinnert mich das irgendwie an die letzte zwei Jahre, in denen ein Virus unser Gesundheitssystem zum Anschlag HÄTTE bringen KÖNNEN oder der Sommer wieder besonders trocken HÄTTE werden KÖNNEN.

            Ist das einfach nur eine neue Ausgeburt der Hysterischen Epoche?

            Denn dass sich irgendwelche ehemaligen Sowjetrepubliken gegenseitig bekriegen, kann doch nicht wirklich ein belastbarer Grund sein.

    • Gibt sicher diverse Gründe. Unmittelbare Abhängigkeit von den Spotmarkt-Preisen wegen fehlender Lagerkapazität z.B.

      Oder spekulative Warenverknappung.

      Nehmen wir mal an, ein Discounter wird weiterhin mit Sonnenblumenöl für seine Handelsmarke zu einem langfristigen Vertragspreis von 65 cent/liter in vertraglich vereinbarter Menge beliefert.

      Er könnte das jetzt direkt wie bisher für 99 cent/liter in den Laden stellen. Oder aber er verkauft seinen Lieferanspruch für 1,65/l an einen Reseller Dieser verkauft ihm dann dieses Öl in anderer Verpackung für 2,50 Euro/liter und der Discounter stellt das dann für 3,99 Euro/liter in die Geschäfte.

      Da klingelt die Kasse 🙂

      P.S: obiges Beispiel ist fiktiv 😉

      • Das würde doch bedeuten, die Preisexplosion hätte wirklich keinen realen Bezug.
        Nimmt dann unsere links-woke Regierung das zum Anlass, nicht etwa gegen Spekulanten und Abzocker vorzugehen, sondern uns lieber auf den rechten Weg zu führen, den sie sich für uns ausgedacht hat?

        Denn von einer Anklage der unternehmerischen Kriegsgewinner ist nichts zu hören – weder von Sozen noch von Grünen.
        Und das mit den Lagerkapazitäten erschließt sich mir auch nicht wirklich.

        • >Denn von einer Anklage der unternehmerischen Kriegsgewinner ist nichts zu hören – weder von Sozen noch von Grünen.
          Die profitier(t)en von den erhöhten Kraftstoffpreisen wie die Blöden. Da hatte der Tobias Hans – trotz seiner erbärmlichen Video-Aktion vor den saarländischen Landtagswahlen – sogar mal recht.

          Wegen Sonnenblumenölknappheit hatte glaubich Danisch berichtet, daß in Tschechien und Skandinavien nichts davon zu merken war.

          In Ansätzen war 2019 (noch vor Corona, aber nach der Migrationsexplosion) bei manchen Produkten in meinem bevorzugten Laden teilweise monatelang nichts zu kriegen (Kaffee, grober, schwarzer Pfeffer, Quark, Salatmarinade). Entweder es ist tatsächlich spekulative Verknappung, oder es sind halt Nischenhamsterer, die alles, was an Mehl und Öl zu kriegen ist, in grossen Mengen wegkaufen, weil sie es zur Fladenbrotherstellung o.ä. brauchen.

          Das Einzige, was ich derzeit annehmen würde, wäre eine Getreideverknappung und damit einhergehende Brotverteuerung (wurde ja auch schon gewarnt in den Medien, daß Brot bis zu 10€ kosten könne). Und man weiß natürlich nicht, was alles aus Shanghai importiert wird, was nun durch den Lockdown dort vor dem Hafen steckengeblieben ist.

        • „Und das mit den Lagerkapazitäten erschließt sich mir auch nicht wirklich.“

          Abgesehen von verderblichen Warengruppen ist Lagerhaltung eine Möglichkeit, kurzfristige Preisschwankungen abzupuffern und langfristige Preisänderungen einzukalkulieren.

          Da eigene Läger Geld kosten wurde dies verlagert und gerne durch Just-in-time (LKWs als Zwischenlager) und langfristige Lieferverträge ersetzt. Wenn man hier weiter kostenoptimieren möchte und eine gewisse Nachfragemacht hat, werden aus langfristigen Lieferverträge kurzfristige oder mit einseitigen Ausstiegsklauseln Gespickte.

          Das setzt aber eine relative Preisstabilität auf dem Weltmarkt voraus. Ist die nicht mehr gegeben, bricht die Kalkulation zusammen.

          • Ah, danke. Wenn ich jetzt im Sommer meine ehrliche, neuerdings zukunftssichere Lausitzer Braunkohle für den Winter kaufe, bekomme ich vielleicht einen besseren Preis.

            Außer jemand finden Braunkohle böse, malt deswegen ein besonderes Steuerschild dran und der Anbieter belegt sie zusätzlich mit seinem gefühlten Konformitätszuschlag, der in die eigene Tasche wandert. Dann ist natürlich trotzdem teuer.

            Stark waren ja auch die 10 Euro für das Kilo Tomaten, die nur zwei Tage gehalten haben, weil die Dinger im Supermarkt entsprechend vergammelt sind.

            Im Kern ist das alles doch kein Mangel, sondern eher eine Art Autoaggression, eine spätprotestantische Buße für die eigene Existenz.

            Vielleicht kriege ich bald den Strom zum halben Preis, wenn ich mich jeden Abend im Keller (wegen der Geräuschbelästigung) selbst auspeitsche.

    • „Kann mir mal einer kurz und plausibel erklären, warum gerade alles so teuer wird?“

      Weil die Exploration von fossilen Brennstoffen seit Jahren lahmt (sinkende „CapEx“, Kapitalaufwendungen) und auf eine steigende Nachfrage trifft….

      Diese Teuerung ist also keine klassische Inflation (auf Geldmengenausweitung beruhend), sondern resultiert aus einer Verknappung der Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe.

      Die Teuerung der Energieträger macht sich überall bemerkbar, da sie das Rückgrat, der Motor, der Weltwirtschaft sind, vor allem über die Lebensmittelverfügbarkeit und -preise.

      Schuld an dem allem ist natürlich der apokalytische Wahn mit dem Klimawandel, der die direkte Ursache für den Rückgang der CapEx für die fossilen Brennstoffe ist.

      • Dank dir. Das erklärt mir die entsprechend nachvollziehbare Steigerung der Energiekosten in den letzten Jahren, aber nicht deren Explosion, die wir gerade erleben.
        Diese Explosion, deren Ursprung mir nicht klar ist, schafft ja das Fundament für einen immer paternalistischer werdenden Staat, der 9-Euro-Tickets verteilt oder den Sprit durch Reduktion der Abgaben darauf gönnerhaft mal ein paar Monate etwas runterreguliert.

        Der Staat übernimmt somit die Regulation des Geldbeutels der Bürger. Wenn er dann Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte von der Steuer befreit, werden die Menschen überwiegend das fressen. Sie werden für den Frieden frieren (Gauck). Und sie werden sich das injizieren lassen, was ihnen einen Ausflug ermöglicht.

        Meine paranoide Befürchtung ist ja, dass jedes Event wie ein heißer Sommer, ein Krieg zwischen Ex-Sowjetrepubliken und jede Erklältungssaison dafür genutzt wird, uns stärker einer paternalistischen Führung, der Interesse natürlich unser Wohl ist, zu unterwerfen.

        Ich persönlich mag es aber nicht, wenn andere definieren, was zu meinem Wohl ist.

        • „Diese Explosion, deren Ursprung mir nicht klar ist“

          Diese Plötzlichkeit liegt an der notorischen Bräsigkeit und Behäbigkeit des Marktes, der mit dem Angriffs Russlands auf die Ukraine immer erstmal einen Tritt in den Hintern braucht, um Trendwechsel wahrzunehmen! Der Anstieg des Ölpreises scheint nachhaltig und langfristig, schon bald dürfte das Allzeithoch von 2008 übertroffen sein.

          Diese Fehlentwicklung uns selbst den Ölhahn abzudrehen hat das Zeug uns unseren Wohlstand zu nehmen. Hier wäre mal eine kluge staatliche Politik angesagt. Aber stattdessen regiert hier unterdessen jene Unvernunft, die überhaupt zu dieser Krise führte!

        • Und all dies nur, damit ja kein vorwitziger Junge auf die Idee kommt, mit dem Finger zu zeigen und zu rufen „Der Kaiser ist ja nackt“ 😀

          Sicherungsmechanismus: Wenn er trotzdem macht, wird er medial als geistig verwirrter coronaleugnender Putinfreund dargestellt…

    • Na darauf habe ich nach dem Wiener Mauerbau ( 🙂 ) jetzt grade noch gewartet…
      Warum machen sich solche Drag-Heinis eigentlich so penetrant an die Kinder heran, und warum wird das von den Institutionen (Schulen z.B.) geduldet? Sind die grunzblödtotalbescheuert oder wollen die den Kindern was eintrichtern? Wenn ja, weshalb?
      https://www.nau.ch/news/europa/eltern-schockiert-von-fake-penis-an-affenkostum-65963101
      Erinnert sich noch jemand daran? Warum sollen Kinder von solchen vorgeschobenen Lesestunden „beglückt“ werden, wo ein Regenbogenblödiann mit nacktem Arsch und Kunstpimmel vor denen herumtanzt?

      Was stimmt mit diesen Leuten nicht?

        • Ja, die überdrehen total und das Sendungsbewußtsein dahinter soll provozieren. Nur warum machen da Schulleiter und Behörden mit?

          >Auch für den normalen Schwulen.
          Das glaube ich nicht. Wenn ich den „normalen Schwulen“ als jemanden definiere, der einem nicht die ganze Zeit seine sexuelle Orientierung demonstrieren oder eine Ideologie oder eine angebliche Vielfalt aufdrängen will, dann kann ich mir nicht vorstellen, daß es viele Leute gibt, die mit Lesben oder Schwulen ein Problem haben. Wozu auch, das ist nicht selbst ausgesucht und außerdem von der Biologie aka Natur vorgegeben. So weit ist die westliche Zivilisation m.E. nach fortgeschritten, daß das zur Normalität gehört.

          Bei manchen anderen Kulturen oder Zivilisationen allerdings wird es unangenehm. Wenn Du das so meinst, daß sich dahingehend auch im Westen etwas verändern könnte, dann allerdings kann man schwarz sehen.

          • Dieser Differenzierung sind aber nicht alle Menschen fähig. Wenn Lieschen Müller lernt, dass Toleranz für Schwule und Lesben mit exaltierten Drag-Queens in Grundschulen oder dem Zwang zur Verwendung frei erfundener Pronomen gleichzusetzen ist, besteht die Gefahr, dass sie das alles in den gleichen Topf schmeißt und gemeinsam verwirft. Verschwörungstheorie: Genau das wollen sie erreichen. Dass manche selbsternannte Trans-Aktivisten implizit oder explizit homophob sind, ist ja nun kein Geheimnis mehr.

          • „ Dass manche selbsternannte Trans-Aktivisten implizit oder explizit homophob sind, ist ja nun kein Geheimnis mehr.“

            Das hatte Adrian ja schon oft erwähnt: Irgendwann werden sie behaupten, dass Schwule in Wirklichkeit Frauen im „falschen“ Körper seien…

        • Roland Tichy hat einen lesenwerten Artikel geschrieben. Unter anderem auch darüber, daß die Transbewegung die Lesben- und Schwulenbewegung kaperte. Seine Befürchtungen gehen in ähnliche Richtung wie Deine, @Adrian.
          https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/identitaet-die-zerstoerung-des-geschlechts-ist-die-zerstoerung-des-privaten/

          Was hat die Regenbogenflagge am Reichstag zu suchen? Hat die Faeser den Verstand verloren?

          Wenn hier nicht bald gegengesteuert wird, wird es später nur noch mit Gewalt gehen. Wir lassen uns hier von ideologischen Spinnern herumschubsen und indoktrinieren, daß man meint, man wäre in einem Irrenhaus.
          Mir reicht es jetzt mit dieser Gängelei von einer Truppe, die wie ein trojanisches Pferd im Staat agiert. Ich hätte nie geglaubt, aus Notwehr meine nächste Wahlentscheidung treffen zu müssen. Aber ich werde es tun.

  4. Für den Fall, dass es einige übersehen haben: Christian hat im entsprechenden Beitrag einen Link zu Matt Walshs Doku „What is a woman?“ nachgereicht. (Kompletter Film, nur englisch)
    https://www.bitchute.com/video/74sktCMI6smu/

    Selbst, wenn man sich für das Thema nicht übermäßig interessiert, bietet der Film einen sehenswerten Einblick in die Denk- und Vorgehensweisen der politischen Transaktivisten.

    Triggernometry RAW von vorgestern beschäftigt sich ebenfalls mit der Doku. Ich habe dieses Video noch nicht gesehen, aber wer Triggernometry kennt, weiß, was er wohl zu erwarten hat.

  5. Eine sehr schöne, kurze Anekdote, die gut den Unterschied zwischen einer erwachsenen Frau (hier: the Queen) und einem narzisstischen Mädchen (z.b „mansplaining“ Erfinderin Rebecca Solnit) zeigt.

    Ich fragte mich grad, ob es ein weibliches Pendant zu „kultureller Leithammel“ gibt (nicht wirklich, Weiber sind schlicht „Schafe“) und sehe dabei, dass Hammel kastrierte Schafe sind, denke an Böhmermann und wundere mich nicht mehr.

  6. Da das Thema ja nach wie vor auf großes Interesse stößt, möchte ich nochmal meine Position zum Ukraine-Konflikt detaiillierter darlegen.

    Alexander Dugin, Putins wesentlicher Ideologe (s. hier: https://www.karenina.de/wissen/geschichte/alexander-dugin-putins-ideengeber/) schreibt in sagt seinem neuesten Buch:

    „We could use some methods of postmodernity in order to deconstruct Western political modernity. There are two parts in postmodernism. First, there is very legitimate criticism of the violent and perverted part of Western political modernity as totalitarianism. We could agree with this postmodern criticism. But there is a second part of postmodernism: the moral continuation of modernity — an agreement with its call for further liberation, egalitarianism and other subjects of the leftliberal morality. In that moral aspect, postmodernity is much worse than modernity. But we need to separate these two parts. We could accept and use the criticism and the deconstruction process of the the modernity, and reject the moral solidarity ways that are proper for postmodernism. We need to have a kind of “right” postmodernism — postmodernity viewed from the Right. Not the political or economic Right. This word is only used to differentiate it from the left-liberal use of postmodernity to destroy more and more the Western and global human identity. So, we need to focus on the deconstruction process of Western political modernity without sharing the moral presumptions of postmodernity.“

    Es geht also um eine Art Postmoderne von rechts, die sich den kritisch-destruktiven Teil des Postmodernismus zu eigen macht, aber sein moralisch/ethisches Programm ablehnt. Das kann man durchaus machen, denn aus dem erkenntnistheoretischen Relativismus (es gibt keine objektive Wahrheit, nur Diskurse und Erzählungen) folgt ja eben keine bestimmte Moral und konsequenterweise die Reduzierung aller zwischenmenschlichen Verhältnisse auf „Machtverhältnisse“ (Kampf aller gegen alle). Linke Postmodernistem vertreten bestimmte moralische Positionen (Nichtdiskriminierung, Feminismus, Multikulturalismus), die aber nicht aus ihren Theorien folgen (ich sehe jedenfalls nicht wie), sie werden nur ständig als selbstverständlich hingestellt, ohne das zu begründen. Wer ist schon für Diskriminierung und Rassismus?.

    In sofern hat Dugin völlig recht, und er propagiert das Recht des Stärkeren ganz unverblümt. Russland soll ganz Eurasien beherrschen, und ohne Demokratie usw., sondern unter einem starken Führer, der irgendwie mit den Menschen verbunden ist und ihre wahren Interessen vertritt, auf mystische Weise, ohne jemals gewählt worden zu sein.

    Zwischen diesen beiden ideologischen Strömungen, dem Postmodernismus von links und dem von rechts, steht der gemeinsame Feind: die westliche Kultur, wie sie sich seit der Entstehung der modernen Naturwissenschaften im 17. Und der Philosophie der Aufklärung seit dem 18. Jahrhundert entwickelt hat. Sie lehnt den erkenntnistheoretischen Relativismus ab und betont die objektive Erkennbarkeit der Welt durch die Wissenschaften und die daraus resultierende Möglichkeit, die Welt zu verändern. Sie betont die Bedeutung von Kooperation (und die diese ermöglichenden Institutionen) für das menschliche Zusammenleben gegenüber den Machtkämpfen der Postmodernisten.

    Ich denke wir haben jeden Grund, die Ideen dieser unserer Kultur zu verteidigen und zu propagieren: Wissenschaft und Technik, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Marktwirtschaft und Privateigentum (mit sozialer Abfederung), Rede- Religions- und Gedankenfreiheit.

    Und ich bin jedefalls gesonnen, mich jedem Versuch diese Prinzipien abzuschaffen, zu widersetzen, egal ob er als Antirassismus daherkommt oder als Nationalismus und Kritik an westlicher Dekanez.

    • „Zwischen diesen beiden ideologischen Strömungen, dem Postmodernismus von links und dem von rechts, steht der gemeinsame Feind: die westliche Kultur…“

      Der westliche Individualismus in der Hufeisenzange. Wieder mal…. Und wie sehr die linke Variante im Grunde mit der rechten einverstanden ist, davon legt die Politik der deutschen Regierung (SPD) beredtes Zeugnis ab. Auch so viele Schreiber hier in diesem Forum.

      • „ist Putin auch gleich noch ein ganz Postmoderner“

        Genauso ein Traditionalist, der mit der orthodoxen Kirche innig verbunden ist, die sogar ein Schisma mit der ukranischen ua angerichtet hat….
        Alles, was irgendwie Macht bringt. Das ist wie im Mittelalter. Aber für allzuviele tolerierbar, ausgerechnet von denen, die sonst so gnadenlos rosinenpickerisch hypermoralistisch sein können.

      • Was war denn an diesem Kommentar nicht in Ordnung? Das würde ich gerne mal wissen.

        Ist schon verrückt, mit was für einer begrifflichen Esoterik sich konservative Paranoiker ihr schönes Weltbild zusammendichten, daß der glorreiche westliche Individualismus vom schlümmen bösen Postmodernismus angegriffen wird. Und weil der so böse ist, ist Putin auch gleich noch ein ganz Postmoderner.

        Na ja. Immer wieder belustigend, mit was für einer Dreistigkeit sich Ideologen ihr „richtiges“ Weltbild zusammenzimmern. Darauf bin ich unten nicht genug eingegangen. Für die Intelligenteren: Auf dieser hyperintellektuellen Faselebene basteln sich Ideologen, egal welcher Couleur, immer wieder ihr schönes lupenreines Weltbild zusammen.

        Es ist wichtig, diese Pathologie des Intellekts und des akademischen Denkens zu begreifen.

        Ich verlinke jetzt nicht noch mal zu Alice Miller.

        Ich finde es paranoid, wenn Konservative sich über 10 Ecken eine ideologische Verwandschaft von linksalternativen Gutmenschen im Westen und Putin-Leuten in Rußland zusammendichten. Diese Lächerlichkeit ist doch offensichtlich – und eben ein sehr typisches Kennzeichen für Ideologen.

        Ich finde es merkwürdig, wenn hier Leute wüste, völlig argumentfreie Beschimpfungen abgeben können, die nicht gelöscht werden, gleichzeitig aber solche Kommentare wie oben der Zensur zum Opfer fallen.

        Da stimmt etwas nicht. Zumal man ab einem bestimmten Grad der Dummheit diese auch benennen können muß. Es ist ja nicht so, daß ich mir da etwas ausdenke.

        Das hier ist eine Abwertung im eigentlichen Sinne und natürlich ohne Argumente, die meines Wissens nicht gelöscht wurde:

        Adrian
        28. Mai 2022 um 2:55 pm

        Was für ein gestörter Lump Du doch bist…

        Wahrscheinlich sind meine Argumente einfach zu gut und entlarvend.

    • Also, sorry, aber das ist überwiegend abstraktes, begriffliches Blabla, das völlig die autoritären Charakterstrukturen der russischen Führer ignoriert. Das ist das primäre Agens, um mich mal etwas kompliziert auszudrücken.

      Mich wundert diese esoterische Begriffsfixierung immer wieder. Man kann auch in demokratischem Gewande unglaublich totalitär und autoritär agieren und dieses Handeln mit schönen Begriffen wie westlicher Individualismus, Demokratie und anderem Blabla schmücken.

      Dieser und andere Putin-Einflüsterer machen sich vor, sie seien tolle Philosophen und hätten irgendwelche Konepte. Mag oberflächlich auch so sein. Aber daß sie unter dieser Oberfläche wie primitive Hyänen funktionieren, wollen sie sich nicht eingestehen.

      Es geht nicht um einen Kampf irgendwelcher Konzepte, sondern primär um die Psychopathologie eines Wladimir Putin, der diese immer ungehinderter ausleben kann.

      Man sollte sich schon damit beschäftigen, wie solche Psychostrukturen überhaupt entstehen. Putin macht letztlich nichts anderes als seine emotionale Verstümmelung seinem ganzen Volk und anderen Völkern aufzubürden. Autoritäre Charaktere haben Angst vor Demokratie und Meinungsfreiheit, weil sie diese selbst als KInd gar nicht erfahren haben. Und so lebt Putin als Erwachsener.

      Ich verlinke hier nicht umsonst immer wieder zu Alice Miller. Aber es scheint sich dort kaum jemand fortzubilden.

      http://alice-miller.com/de

  7. „Alexander Dugin, Putins wesentlicher Ideologe (s. hier:…)“

    In dem von Dir verlinkten Artikel steht nicht, dass Dugin Putins „wesentlicher Ideologe“ sei. Im Gegenteil heißt es dort zunächst: „Dennoch ist es Dugin zunächst nicht gelungen, seine Endkampfideologie in den Status eines offenen Regierungsprogramms zu erheben.“ Danach wird bloß konstatiert: „Erst in der letzten Zeit begann sich die Putinsche Außenpolitik immer stärker an die Duginschen Postulate anzunähern.“ Ob diese Annäherung auf ideologischer Beeinflussung beruht oder zufällig ist, weiß der Autor selbst nicht, wie man an seiner nächsten Formulierung erkennen kann: „Der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine und sein Versuch, die ukrainische Staatlichkeit zu zerstören, lässt sich als eine Art Anlehnung an das von Dugin bereits 1997 entworfene Szenario verstehen.“ – „Lässt sich verstehen“ als „Anlehnung“, sogar nur als „eine Art Anlehnung“, ist eine überaus vage Formulierung.

    Da ich mich nicht auskenne, will ich nicht ausschließen, dass Du mit Deiner Unterstellung, Dugin sei Putins „wesentlicher Ideologe“, Recht hast. Aber hast Du auch bessere Belege? Der von Dir verlinkte Text gibt das jedenfalls nicht her, im Gegenteil könnte man angesichts des Detailwissens über Dugin und seine Ideologie vermuten, dass, wenn es konkrete Belege für diese These gäbe, der Autor sie angeführt hätte, und nicht dermaßen vorsichtig formulierte. Konsequenterweise hat er die Überschrift seines Artikels mit einem Fragezeichen versehen „Alexander Dugin: Putins Ideengeber?“, was in der html-Adresse aber natürlich nicht auftaucht und zu falschen Schlussfolgerungen führen kann.

    Davon ab fällt mir auf, dass die Darlegung Deiner grundlegenden Position zum Ukrainekonflikt ohne jede Erwähnung des Ukrainekonflikts auskommt. Du scheinst den Ukrainekonflikt wie selbstverständlich als alleinig aus dem von Dir beschriebenen ideologischen Gegensatz herrührend anzusehen. Davon ab, dass, wie eben dargelegt, Deine Belege für Putins Beeinflussung durch Dugins Ideologie bisher mangelhaft sind: Selbst, wenn es diesen ideologischen Hintergrund gibt, halte ich es für äußerst unwahrscheinlich, dass Russland die Ukraine nur deswegen überfallen hat. Es gibt für Kriege in aller Regel ein Bündel an Ursachen, und wenn man sich nur eine herauspickt, hat man den Konflikt ziemlich sicher nicht richtig verstanden.

    • Putin*Dugin hat bei google mehr als 400.000 Treffer. Aber das ist nicht entscheidend, es gibt da noch andere, etwa Iwan Iljin, der allerdings schon 1954 gestorben ist (weshalb ich Dugin gewählt habe).

      „Der russische Präsident Wladimir Putin beruft sich bei seiner spezifisch russischen Gesellschaftsphilosophie, die auf religiösen Werten beruhe, auf Iljin, Ulrich Schmid nannte Iljin den Stichwortgeber des neuen Putin’schen Nationalismus. Die russische Präsidialverwaltung verteilte im Januar 2014 „Unsere Aufgaben“ an Gouverneure, wichtige Beamte und die Kader von Einiges Russland, nachdem der „geliebte und gefürchtete“ (Eltchaninoff) Präsident u. a. Iljin zitiert hatte. Putins diskrete Bezugnahmen auf Iljin von 2000 bis 2008 hätten sich nach 2012 verstärkt. Die in den Reden vermittelte Doktrin „verspricht dem Rest der Welt eine eher unruhige Zukunft“, so Michel Eltchaninoff im Jahr 2014. Der US-amerikanische Politikhistoriker Timothy Snyder analysierte in seiner Studie The Road to Unfreedom („Der Weg in die Unfreiheit“, deutsch 2018) das politische Denken Putins, das er als „Politik der Ewigkeit“ bezeichnet, und wies dabei eindrücklich auf die prägende Bedeutung des Gedankenguts Iljins sowie auf die davon ausgehenden Gefahren hin.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Alexandrowitsch_Iljin#Iljin_heute

      Und es gibt da auch noch mehr Ideologen, die alle ähnliche Ideen vertreten.

      Snyder schreibt z.B.: „In 2012, fascist thinkers were placed in the Russian mainstream by a Russian president who seemed to think that he needed them. Ilyin had been granted as full a resuscitation as a state can give a philosopher. Gumilev was cited by Putin in his most important address. Dugin became a frequent guest on Russia’s largest television channel. The Eurasian idea was a preoccupation of a new think tank, the Izborsk Club. Its members included Dugin, Glazyev, and Tikhon Shevkunov—Putin’s favorite monk and his companion at Ilyin’s gravesite. Shevkunov was the author of the cyclical idea that Putin reincarnated Volodymyr/Valdemar of Rus—and also the author of the bestselling book in Russia of 2012.“ (Im oben angegebenen Buch von 2018)

      Auch Pablo Escobar hat sich in den kolumbianischen Kongress wählen lassen und dafür gesorgt, dass in den Armenvierteln von Medellín neue Straßen und Fußballpläze gebaut wurden. Die Mafiosi umgeben sich gerne mit der Aura des Volksfreundes.

  8. Die Briten wurden über Minderheiten-Anteil in der Bevölkerung befragt (n=1800 yougov)
    https://archive.ph/20220604215038/https://www.dailymail.co.uk/news/article-10885319/British-public-overestimates-minority-groups-like-trans-gay-people-vegans-YouGov-poll-shows.html
    https://dailysceptic.org/2022/06/05/british-public-vastly-overestimates-size-of-minority-groups/

    Ergebnis: (jeweils Befragung/Realität)
    Transgender 5% / 0,3-0,7%
    Bisecuell 10% / 1,3%
    Homosexuell 15% / 1,8%
    Weiße 65% / 87%
    Schwarz 20% / 3%
    Muslimisch 15% / 4%
    Asiatisch 17% / 7%
    Jüdisch 10% / 0,5%
    Vegan/Vegetarisch 20% / 4%
    Verdient mehr als 100.000 Pfund 20% / 3%

    „The Common Sense Campaign said: ‘Diversity, particularly in the media, is evidently a positive and laudable aim. What these results show, however, is that they are playing into a misconception about Britain that under-represents some groups and over-represents others.

    The country, it added, needs to be more accurately portrayed. ‘We risk going down the American route of seeing everything through the prism of identity,’ it said. „

  9. Angesichts von Klima, Krieg und Pandemien musste ich das Erziehungskonzept für mein Kind (9) anpassen:
    Für wohlfeiles Verhalten bekommt es nunmehr Konformitätspunkte. Wohlfeiles Verhalten bedeutet, das zu tun, was alle dufte finden und was Mainstream ist. Pappis (notwendigen) Anweisungen zu folgen, bringt hingegen keine Konformitätspunkte.

    Der Wunsch, sich auf die Autobahn zu kleben und somit zur „letzten Generation“ zu werden, bringt gleich 1000 Punkte. Der Wunsch nach der Corona-Spritze, um dadurch Erleichterungen im Alltag zu erhalten, wird mit 2500 honoriert. Das Bestreben Russland auszulöschen, damit es NIE wieder einen Angriffskrieg gegen wen auch immer starten kann, bringt 1200.
    Natürlich gibt es auch für die kleinen Konformismen des Alltags diverse Punkte, die aber nicht so ins Gewicht fallen. Gendern bringt ein paar, Hervorherbung der Benachteiligung von PoCs auch. Frauenunterdrückung zu beklagen ist relativ einträglich.

    Ich kenne mein Kind. Irgendwann wird es sich auflehnen, wird hinterfragen, warum es dafür soviel, dafür aber nur so wenig gibt. Es wird Ungerechtigkeit erkennen. Es wird mir den ganzen Scheiß in wenigen knappen Sätzen widerlegen und auf die fucking Punkte verzichten. Damit nichts mehr zu tun haben wollen.

    So macht es mich abermals zum stolzen Vater.

  10. Erschütternd, wie ungebildet die Leute so sind (gemeint sind die Kommentare zu diesem Post):

    Interessant, wie verhalten diese grüne Spitzenpolitikerin den – vor allem für die grüne Partei – wirkmächtigen New Age Mythos von der Erde als „grosser Göttin Gaia“ unterschlägt, als könne die Erde auch männlich assoziiert werden (könnte natürlich schon, ist aber völlig ohne Tradition und Bedeutung). Der „Gender Trouble“ wirkt also so sehr, dass der traditionelle mystische Feminismus gar nicht mehr vorbehaltlos zu ihrem Gründungsmythos von der Göttin Erde stehen will ….

  11. Biontech noch keinen Durchbruch bei Omikron-Impfstoff erzielt:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=84490#h12

    Kann mir mal jemand verraten, wo da das Problem ist? Bei den RNA-Impfstoffen wird doch nur RNA, die für das Spike-Protein codiert so verhüllt, dass sie von Körperzellen aufgenommen werden kann. Also müsste man doch nur statt der bisherigen Spike-RNA die verwenden, die zu Omikron gehört. Und synthetisieren kann man eine solche RNA ja mittlerweile ja auch recht leicht. Oder sie zur Not aus dem Virus isolieren (der ja ein RNA-Virus ist) und gegebenenfalls modifizieren.

    • Das wundert mich gar nicht. Allein der Austausch einer einzigen Base dieser RNA dürfte zu *unberechenbaren* und drastischen Veränderungen der Stabilität und Translationseffizienz dieser RNA führen…. und was das Schlimmste ist: und sich zumeist negativ auswirken. Es ist ja schliesslich ein Wunder, dass die Methode des kruden Schiessens von irgendeiner unnatürlichen RNA in die Zellen überhaupt zu irgendwelchen wirksamen Mengen an Produkt, nämlich dem antigenen Protein, führt …. Das war sicher ein grosser Glücksfall. Bei einer Veränderung der Sequenz war imho zu erwarten, dass das Ergebnis nicht mehr so günstig ausfallen würde…

  12. Biden’s Title IX Rewrite Is an Assault on Women’s Rights
    The administration’s new draft rules redefine the word ‘sex’ to mean ‘gender’ and ‘gender identity.’

    These draft rules, leaked to the media in dribs and drabs, have been delayed repeatedly to avoid organized backlash. Behind the scenes, the administration is telling educational institutions that the rules are a fait accompli, demanding enforcement that curtails freedom of speech, due process and women’s rights.

    https://www.wsj.com/articles/bidens-title-ix-rewrite-is-an-assault-on-womens-rights-schools-protected-speech-education-harassment-11654114281?mod=MorningEditorialReport&mod=djemMER_h

    • Und warum transphob und nicht heterophob? Weil für Trans-Aktivisten „trans“ der natürliche Zustand ist.

      Und irgendwie kommt dabei dann sowas raus:

      Zwei vermutlich Schwule glauben sie sind Frauen und machen Frauensport, weil sie im Männersport nicht herausragend wären.

      • Ah, nee, die muss man jetzt als Lesben bezeichnen, weil das irgendwie doch naheliegender ist, für zwei Männer die sich küssen.

        Clownworld

    • Tatsächlich, das geht jetzt von diesen Regenbogenspinnern aus. Das war mir bisher nicht klar, daß die jetzt auch Schwule und Lesben angreifen.

      Diese Imperative, die von diesen Leuten verwendet werden, passen mir nicht. Das denunziatorische Verhalten noch viel weniger. Das sind üble Zeitgenossen, die noch Übleres im Schilde führen.

  13. Und erkennt hier ein Mann seine erhaltene Erziehung wieder? Und wie immer die Fragen wer in unserem Frauen-dominierten Bildungs- und Erziehungssektor kleinen Jungen sowas beibringt?

  14. Es gibt das Gerücht, dass die immerwährende Quotenfrau Chebli nach der Hessenwahl Nachfolgerin von Frau Faeser werden soll, wenn die zur Ministerpräsidentin gewählt wird.

  15. https://twitter.net/arnehoffmann/status/1534032312056393728

    Was für eine Farce. Mit aller Gewalt wird alles umgedeutet. Es ist wie schon gesagt: je mehr der Fall nach einer Falschbeschuldigung aussieht, umso kämpfen Feministinnen FÜR die Falschbeschuldigerin.

    Für diese Leut*innen ist alles klar wie Kloßbrühe. Natürlich ist Amber Heard, die Frau die zugegeben hat Johnny Depp geschlagen zu haben, die Fotos gefälscht und Depp fälschlich beschuldigt hat Kate Moss einfach mal so eine Treppe runter zu stoßen, das Opfer. Sie ist doch eine Frau und er ist ein Mann. Was gibt es da zu diskutieren?
    Und fast der ganze Medien-Apparat vertritt diese Meinung. Ist das nicht eine Katastrophe? Völlig von den Fakten entkoppelt… es ist nur noch Ideologie, feministische gegen Männer gerichtete Ideologie.

    #BelieveAllWomen heißt es bei ihnen. Nicht #BelieveAllVictims. Und sie selbst sehen sich als die einzige wahren Kämpferinnen für Gleichberechtigung.

    Dabei sind sie die größte Bedrohung für diese.

    • korrigierter Link:

      „Zweitens, weil wir alle Frauen sind und daher – zumindest theoretisch – auf Heards Seite sein sollten.

      Und doch kenne ich keine einzige Frau, die das tut.“

      Ich denke, das viele Frauen so denken und daher auch denken das Männer es in Bezug auf andere Männer ebenso sehen. Tun sie aber eher nicht. Die sind nämlich auch erstmal auf Heards Seite, allein weil sie eine Frau ist.

  16. Dave Weigels Vergehen: diesen eher müden joke hier, den CNN doch tatsächlich wiedergibt:

    „Every girl is bi. You just have to figure out if it’s polar or sexual.“

    Den Kommunismus öffentlich zu preisen, das ist für diese puritanischen Sittenwächter („terrible and unacceptable“) aber völig iO .

  17. Das Patriarchat mal wieder. Nicht mal der erste Fall bei dem eine Frau mit einem Messer auf einen Mann einsticht und dafür nicht ins Gefängnis muss. Bei Frauen gibt es immer Gründe. „Sie hatte gerade ihre Tage“ fehlt eigentlich noch als Entschuldigung. Das wäre auch nicht bescheuerter wie die anderen Ausreden.

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