Das Unglück oder Glück des Partners erkennen und zulassen, dass er daran Teil hat

Ein interessanter Artikel beleuchtet Unterschiede in den Einschätzungen der Partner:

Now a study has helped shed light on why couples can find it so hard to understand each other. It may all come down to the different ways  we try to empathise with the opposite sex.

Women, it claims, feel reassured when they see their man unhappy. They believe that if the man allows them to see that he is upset – rather than withdraw – it shows he is committed to the relationship.

Es geht also nicht darum, dass sie ihn unglücklich sehen wollen, sie wollen aber sehen, dass er in einem bestimmten Moment unglücklich ist und ihnen das zeigt. Denn das wäre aus ihrer Sicht ein Zeichen von Vertrauen und damit ein gutes Zeichen für die Beziehung.

Research from U.S. universities found that women are happy when they can spot when their husband’s and boyfriends are upset

Women also prefer their male partner to know when she is upset than when she is happy as a way of showing their empathy.

Dementsprechend wollen sie auch einen Partner, der das bei ihnen bemerkt und dann entsprechend darauf reagiert.

Men, however, prefer to know when their wife or girlfriend is in a good mood in order to feel empathetic.

„Sie glücklich machen“ vs. „alle Gefühle mit ihm teilen“

Researchers from US universities including Harvard conducted tests on more than 150 male-female couples for the American Psychological Association.

Just over half were married but all were in what the study called a ‚committed‘ long term relationship.

They were given tests in which they had to talk to each other about dramatic or traumatic events in their relationship and then watch clips of their discussions.

During each stage, the volunteers were wired up to monitors that took brainwave readings which can detect their various emotions at that time.

Ich habe die Orginalstudie nicht gelesen und kann insoweit auch nicht abschätzen, wie genau diese Geräte arbeiten und ob man damit tatsächlich etwas ermitteln kann. Also Studie an sich aber interessant.

The differences between the sexes appears to come down to understanding how the other feels, the researchers told the Journal of Family Psychology.

A woman, typically, thinks a partner understands her if he can recognise when she is upset.

If he can do this then it suggests a strong link to their relationship that will make it easier to come through the hard times together.

She also believes that if he allows her to see that he is upset, then that also shows he is committed to the relationship.

Grundsätzlich ja auch kein schlechter Schluss. Wobei es eben darauf ankommt, weswegen man schlecht gelaunt ist oder einen etwas beschäftigt. Südländerin fragt da auch immer nach, nur wenn ich ihr zB von etwas erzähle, bei dem ich beruflich ein schwierigeres Geschäft habe, welches auch ein gewisses Risiko hat, dann kann sie mir schlicht dabei nicht helfen. Sie versucht es dann aber gerne, da sie aber in einem anderen Bereich tätig ist, ist das sinnlos und hilft mir nicht. Ihm Gegenteil: Wenn sie dann immer nachfragt, ob es alles geklappt hat, und sich das Geschäft eben über einen längeren Zeitraum hinzieht, dann kann man noch nicht einmal zu Hause mehr abschalten. Und es denken zwei Personen an die Risiken statt einer, was sich auch nicht lohnt. Es kann dann besser sein, ihr davon dann schlicht nichts zu erzählen.  Vielleicht auch schlicht der Ansatz, dass man bestimmte Probleme besser alleine löst, gerade wenn einem der andere außer seelischen Beistand zu liefern nicht helfen kann.

He, on the other hand, thinks the relationship is strong by being able to spot what makes her happy, perhaps so that he can continue to do whatever it is that works.

„A Happy wife is a happy life“

Lead researcher Shiri Cohen of Harvard Medical School explained why women’s brains showed a positive reaction to seeing their husband or partner upset.

She said: ‚It could be that for women, seeing that their male partner is upset reflects some degree of the man’s investment and emotional engagement in the relationship, even during difficult times.

‚This is consistent with what is known about the dissatisfaction women often experience when their male partner becomes emotionally withdrawn and disengaged in response to conflict.‘

Her report added: ‚Relationship satisfaction was directly related to men’s ability to read their female partner’s positive emotions correctly.

‚The more men and women try to be empathetic to their partner’s feelings, the happier they are.‘

Das Frauen das Gefühl haben, dass er emotional zurückgezogen ist, dass ist ja durchaus eine Beschwerde, die man schon gehört hat. Da kann es wichtig sein, sich diesen Unterschied bewusst zu machen und sie auch an gewissen Sorgen teilhaben zu lassen.

Beziehungen, Gefühle zeigen, verschiedene Stile und allgemein etwas zum Wohlfühlen

Eine Freundin, die etwas weiter weg wohnt, aber der Familie nach aus meiner Stadt kommt, ruft mich an und erkundigt sich nach meinem Wohlbefinden. Ich berichte ein paar Kleinigkeiten, aber es hat sich nicht so viel getan.

„Ah“ sagt sie, „das ist gut. Ich dachte schon du hättest dich von Südländerin getrennt“. Ich frage erstaunt nach, warum sie das meint. „Naja, sagt sie, ich habe mit meiner Mutter telefoniert und die hatte sich mit Herrn Müller getroffen, der auch mal bei dir Kunde war. Und weil er weiß, dass wir uns kennen, hat er meiner Mutter erst einmal erzählt, dass er dich mit einer neuen Freundin gesehen hat, ihr wärt ganz hinreißend  gewesen, so wie es eben nur jung Verliebte sind. Ich habe ihr gleich gesagt, dass das doch schön ist. Aber ich dachte, ich melde mich sicherheitshalber mal und schaue, wie es dir geht“

Das finde ich eigentlich ein sehr schönes Kompliment. Wir sind ja nun schon einige Jahre zusammen . Ich gebe zu, ich mag es etwas kitschig und verspielt. Von einigen  Whatsapp-Verläufe kann man ohne Probleme durchs reine Lesen zuckerkrank werden (andere Passagen verhalten sich natürlich auch schlicht darüber, dass man noch Käse oder Milch mitbringen soll). Wir halten Händchen, wir geben uns ein Küsschen, wir sind meist recht liebevoll miteinander. Natürlich streiten wir uns in unser Beziehung auch mal oder haben gewisse Krisen, das bleibt ja nicht aus. An einer Beziehung muss man immer arbeiten.

Ich kombiniere gerne eine etwas kitschige Romantik mit bösen Spruchen oder einer leichten Übertreibung, eine gewisse Form von Push und Pull vielleicht, aber eher spielerisch und Südländerin hat sich das teilweise auch angeeignet. Wir werfen uns gerne spielerisch Sachen vor (dann aber meist wenn wir unter uns sind) und verkünden etwas überdramatisch, dass wir deswegen Schluß machen etc. Zu anderen Zeiten erklären wir, dass der andere das Wichtigste im Leben ist. Ich glaube es schafft Raum für Emotionen und Gefühle und auch etwas Spaß. Ich sage nicht, dass man es so machen sollte, es ist eben etwas, was für uns beide passt. Wir mögen es so.

Andere Paare leben ihre Beziehungen weniger emotional oder machen es vielleicht nur nicht so öffentlich. Mit einigen Paaren kann man weggehen und man würde sie eher für Freunde halten als für ein Paar. Sie berühren sich nie, sie wirken relativ neutral zueinander. Was ja nicht bedeutet, dass ihre Beziehung schlechter ist. Sie werden einen Weg gefunden haben, der gut zu ihnen passt. Und es kann sein, dass sie es schlicht nicht mögen, sich in einer gewissen Weise in der Öffentlichkeit zu verhalten und sich unter sich anders verhalten.

Man verliert sich eh gerne in einer Beziehung, gerade mit recht langen Arbeitszeiten. Dann macht man nicht mehr so viel, wenn man nach Hause kommt, man verbringt schlicht Zeit mit dem Partner und es kommt schnell dazu, dass man soziale Kontakte etwas vernachlässigt. Was nicht schlimm ist, wenn man sich mit seinem Partner wohl fühlt.

Wenn Südländerin mal etwas länger weg ist, beispielsweise wenn sie ihre Familie in Südland besucht, dann genieße ich durchaus die Zeit. Ich hole ein paar Serien auf, zu denen ich sonst  nicht komme und ich plane ein paar längere Blogartikel zu schreiben, die ich schon immer mal schreiben wollte, was aber auch nicht immer klappt. Aber ich erwische mich auch bei Gedanken daran, dass die Wohnung zu leer ist. Und ich bin dann auch froh, wenn sie wieder da ist.

Es ist natürlich schön jemanden zu haben, mit dem man sein Leben teilt. Ich habe immer lange in WGs gewohnt und auch mit guten Freunden. Aber das ist immer noch etwas anderes als eine Beziehung. Es ist schön, abends jemanden zu haben, an den man sich kuschelt. Und neben jemanden aufzuwachen und dessen warmen Körper zu spüren. Es ist schön, jemanden zu haben, der sich für einen einsetzt und mit dem man etwas Gemeinsames gestalten will. Ich hatte schon in einem anderen Artikel etwas dazu geschrieben, dass ich mich in der Beziehung wohl fühle. Und ab und zu muss man das, gerade weil wir hier auch viel über Trennungen und deren Folgen reden, mal betonen.

Wie lebt ihr eure Beziehungen? Eher die äußere Distanz oder eher das kitschigere? Wie haltet ihr sie lebendig und was findet ihr schön?

Positive Erfahrungen beim Zusammenleben mit einer Freundin

Auf 9gag gab es eine Reihe von Tweets, die sich darum drehen, wie der Tweetende, Arthur Dayne durch seine Freundin sozusagen eine neue Welt kennenlernt, ebenso wie sie bestimmte Vorteile erlebt.

Wie eine Freundin das Leben besser macht

Wie eine Freundin das Leben besser macht

Finde ich einen interessanten Einstieg in eine Diskussion, wie sich evtl durch das Zusammenleben mit dem anderen Geschlecht neue Anreize oder Lebensperspektiven ergeben.

Ich kenne durchaus Männer, denen ihre Freundin sehr gut getan hat, die durch sie plötzlich ein funktionierendes Leben hatten, eine schönere Wohnung, gesunderes Essen etc. Teilweise einfach weil die Freundin einen gewissen Standard lebte und diesen auch bei einem Zusammenziehen beibehalten wollten, während ihm vorher diese Sachen nicht wichtig waren.

Etwas ähnliches hat Dave Chappelle bereits angesprochen:

Natürlich gibt es das auch andersrum, Männer, die ihre Freundin stabilisiert haben etc.

Was ist denn eure Erfahrung, was sich beim Zusammenleben so ändert?

 

Beziehungstipps aus Hollywood: Der Blowjob und die Jogginghose

Hollywoodschauspielerinnen sind nicht gerade diejenigen, von denen man professionelle Ehetipps erwartet, aber wenn sie welche geben, dann haben sie eben eine größere Resonanz.

Zwei Tipps habe ich daher hier mal zusammengestellt:

Der erste kommt von Gwyneth Paltrow:

Man muss nicht immer streiten“,zitiert das Online-Portal „Hollywood Life„, die Schauspielerin Gwyneth Paltrow. In einem Radio-Interview mit Howard Stern riet sie starken Frauen dazu, ihre Männer mit viel Oralsex zu verwöhnen, damit sich diese sicher fühlten.

Auf die Anmerkung des Moderators, dass sich tatsächlich viele Männer angesichts berühmter und starker Frauen unsicher fühlten, entgegnet Paltrow: „Das hängt davon ab, wie viele Blowjobs man ihnen gibt.“ Weiter lautet ihr Rat: „Sei ein Mädchen. Zeig ihm, dass er der Mann ist.“

Unsicheren Männern sei so wieder Selbstvertrauen zu geben, so die 42-Jährige. Laut Komikerin Chelsea Handler gab Paltrow bereits 2013 einer Freundin den Rat mit Oralverkehr den Hausfrieden wieder herzustellen.

Das ist ja noch nicht einmal ein so schlechter Rat. Ich kann mich vollkommen … äh… vor ein solches Ansinnen stellen. Aber ernsthaft: Bewunderung seiner Partnerin ist zweifellos etwas, was viele Männer sehr gut finden und was sie glücklich macht. Und sexuelle Zufriedenheit und das Gefühl, dass sie es mag einen zu befriedigen, ist auch nichts schlechtes. Natürlich bringt es nichts, wenn die Frau es ungern macht und sich nicht wohl fühlt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige Beziehungen mit ein paar Blowjobs mehr wesentlich harmonischer verlaufen, wenn es auch sicherlich kein Allheilmittel ist.

Des weiteren Eva Mendes:

Was lässt Ehen scheitern? Unaufmerksamkeit, Gleichgültigkeit, Seitensprünge, tote Hose im Bett? Eva Mendes hat da ihre ganz eigene Theorie. In einem Interview hat sie den Scheidungsgrund Nummer eins identifiziert: Jogginghosen. „Ihr könnt keine Jogginghosen tragen, Mädels, Grund Nummer eins für Scheidungen in Amerika. Jogginghosen, nein!“

Hier finde ich die Einleitung interessant: „Unaufmerksamkeit, Gleichgültigkeit, Seitensprünge und tote Hose im Bett“ werden angeführt, um sich hier über den Rat lustig zu machen. Dabei dürfte Eva Mendes es ja im übertragenen Sinne gemeint haben: Man soll sich nicht gehen lassen und nicht aus Bequemlichkeit sich keine Mühe mehr dabei geben, auch für den eigenen Mann sexy zu sein. Das wäre natürlich so gesehen auch Unaufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Mann, könnte deutlich machen, dass einem seine Sexualität egal ist und eben auch zu einer „toten Hose“ im Bett führen.

Letztendlich sagt Eva Mendes damit ja lediglich: Gebe dir Mühe auch für deinen Mann sexy zu sein und nimm ihn nicht als gegeben an. Das ist aus meiner Sicht für beide Geschlechter kein schlechter Rat (wobei ich durchaus ein Freund der Jogginghose nach Feierabend bin). Wobei der Rat vielleicht noch mehr gilt, wenn der eigene Mann mit Ryan Gosling ein Hollywoodstar ist und sehr gut aussieht und insoweit genug Frauen in Konkurrenz zu einem stehen.

Es kommt dann auch gleich Protest:

Die „New York Daily News“ sah sich dennoch veranlasst, den offenen Brief einer Mutter zu veröffentlichen, die gerne Jogginghosen trägt. Ob das wirklich die Botschaft sei, die Mendes senden wolle, heißt es darin. „Falls ja, ist das traurig. Ich dachte, die Tage, als Mütter noch Druck verspürten, jeden Morgen so perfekt wie Betty Draper aus ‚Mad Men‘ auszusehen, lägen schon hinter uns.“ Vielleicht sei das für Promis wie Mendes schwer zu verstehen, „aber für den Rest von uns, die für ein Baby sorgen, fühlen sich selbst grundlegende Beauty-Prozeduren wie Haareschneiden und Duschen als Luxus an – und Väter sollten damit umgehen können“.

Letztendlich ja auch nur ein „Hör auf die intrasexuelle Konkurrenz anzustacheln“. Das die Stressphase mit dem Kleinkind für beide anstrengend ist, ist ja eine ganz andere Sache, die den Tipp nicht per se entwertet. Immerhin werden die Frauen ja auch nicht der Meinung sein, dass sie in einer Beziehung keine Anforderungen an den Mann stellen können.

Interessant aber, dass beide Tipps letztendlich aufs sexuelle ausgerichtet sind, was vielleicht nur daran liegt, dass das eben die bessere Schlagzeile ergibt oder aber auch daran, dass dort eben ein großer Geschlechterunterschied besteht.