Das Verhältnis zur Weiblichkeit im Feminismus?

Eine interessante Perspektive auf Weiblichkeit und Feminismus fand ich in diesen Tweets:

Aus meiner Sicht vertritt der Feminismus bei dieser Frage mal wieder eine Rosinentheorie, pickt sich also gerade das heraus, was er mag: Weiblich sein ist einerseits toll, geradezu die Abgrenzung zu toxischer Männlichkeit, Friedfertigkeit, aufopferungsvolle Nächstenliebe und gleichzeitig der Weg, auf dem Frauen durch Männer unterdrückt werden.

Dieser Hass auf Weiblichkeit, diese Ablehnung von vielem, was Frauen mögen, ist denke ich auch durchaus ein guter Ansatz Frauen deutlich zu machen, dass moderner Feminismus auch für sie schädlich ist und von den Fanatikerinnen zurückgeholt werden muss.

Was ist „Weiblichkeit“?

Nachdem gestern die Männlichkeit Thema war ist es nur konsequent, auch die andere Seite noch zu behandeln:

Was ist Weiblichkeit?

Aus meiner Sicht ist es natürlich ebenso ein Konstrukt mit sozialen und biologischen Wurzeln:

  • Es ist häufig eine Beschreibung dessen, was Frauen in intrasexueller Konkurrenz gut sein lässt und zudem als Partner interessant sein lässt, insofern eine idealisierte Verhaltensanforderung (gut in sozialen Dingen,  auf ihr Äußeres achtend, freundlich, auf weibliche Art Status aufbauen etc )
  • Es ist ebenso eine Beschreibung des aufgrund der Geschlechterunterschiede häufiger bei Frauen in dieser Form vorkommenden Eigenschaftsausprägungen (gefühlsbetonter, sensibler etc)

Welche Ausprägungen in welchem Umfang als weiblich gelten hat dabei natürlich wieder mit Kultur zu tun.

Welche Elemente machen für euch „Weiblichkeit“ aus und wie ist es dazu gekommen?