Stokowski: „Weiße und Männer können alles haben, aber das nicht“

Stowkowski stellt die Theorie dar, dass es keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer geben kann:

Ist es nicht. Männer und Weiße können ungefähr alles auf der Welt haben, aber Diskriminierung können sie nicht haben. Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer. Das heißt nicht, dass es sie prinzipiell nicht geben kann. Es kann sie nur in dieser Welt nicht geben.

In dieser Welt nicht. Mal sehen, ob sie noch Voraussetzungen nennen kann, unter denen es ihn geben kann.

Aus meiner Sicht ist der tatsächliche Grund ja:

Es stört das sehr einfache Feindbild intersektionaler SJWs. Denn an Rassismus und Sexismus ist einiges geknüpft: Wenn eine Gruppe diskriminiert werden kann, dann muss eine andere Gruppe nach deren Auffassung privilegiert sein, dass wären dann bei den Männern die Frauen und bei den Weißen andere Rassen und dann müssten diese aktiv daran arbeiten, diese Diskriminierung zu beseitigen und sich dafür entschuldigen und Buße tun und dann ist es wesentlich schwieriger von oben auf diese Sündenbockgruppen herab zu sehen und sie für alles verantwortlich zu machen.

Sprich: Daran hängt ihr gesamtes System. Wenn sie hier einen Fuß nachgeben, dann bröckelt alles zusammen.

Diskriminierung ist strukturelle Benachteiligung

Natürlich steht und fällt diese These mit der Frage, wie man Diskriminierung definiert. Wenn man jede persönliche Ablehnung oder auch nur Benennung von gesellschaftlichen Gruppen als Diskriminierung sieht, okay. Dann können auch Weiße und Männer diskriminiert werden. Wenn man aber Diskriminierung als einen Mechanismus versteht, der unterdrückte Gruppen oder Minderheiten von gesellschaftlicher Teilhabe und Gleichberechtigung fernhält, dann ist das eine Erfahrung, die Weiße und Männer als solche in dieser Welt nicht machen können. Es kann Vorurteile gegen sie geben, es kann Gewalt, Mobbing, unfaires Verhalten geben, oder Witze über sie, aber keine Diskriminierung.

Natürlich sind Männer nicht gleichberechtigt, schon gar nicht, wenn man den Maßstab der Ergebnisgleichberechtigung annimmt, den der Feminismus verwendet. Dann haben sie eben Nachteile im Familienrecht, in Bezug auf gefährlichere Jobs, längere Arbeitszeiten etc.

Und lustigerweise will die Linke mit genau diesen Theorien ja ein System errichten, mit dem Männer und Weiße von gesellschaftlicher Teilhabe ferngehalten werden: Männer und Weiße sollen eben die Klappe halten, überall soll Diversity einziehen und Weiße und Männer werden massiv abgewertet, wo immer dieser Gedankenansatz Einzug hält. Sie stellen damit eben genau in diesen Bereichen die institutionalisierte Diskriminierung her, die sie nach ihren Theorien benötigen. Natürlich führen sie an, dass sie ja nicht Diskriminieren wollen, sondern nur die Verhältnisse gerade rücken. Aber auf der Einzelebene wirkt es sich ja dennoch nicht aus.

Viel wichtiger ist aber, dass die Definition bereits falsch ist. Sexismus ist eine Benachteiligung aufgrund eines Geschlechts und Rassismus ist auch üblicherweise ohne diese Zusätze definiert:

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rassekategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden. Mit solchen Rassentheorien, die angeblich wissenschaftlich untermauert sind, wurden und werden diverse Handlungen gerechtfertigt, die den heute angewandten allgemeinen Menschenrechten widersprechen.

Das ist die übliche Definition: Abwertung aufgrund äußerlicher Merkmale, die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen. Deswegen ist es eben auch Rassismus einen Polen pauschal als „Autodieb“ zu beschimpfen, unabhängig davon, ob seine Hautfarbe weiß ist.

Wer zu einer Gruppe gehört, die standardmäßig in einer Gesellschaft die Macht hat – und das sind bei uns Weiße, Heterosexuelle, Männer, Menschen ohne Behinderung – kann als diese Gruppe nicht diskriminiert werden.

Nur ist Macht eben nicht so einfach verteilt und schon gar nicht ist sie heterogen in einer Gruppe verteilt. Ein schwarzer Uniprofessor, der ihren oben dargelegten Lehren nach Weiße für Minderwertig hält und ihnen daher aufgrund ihrer Hautfarbe schlechtere Noten gibt ist natürlich ein Rassist mit Macht, wobei diese Macht nicht der wesentliche Punkt ist. Der Ku-klux-Klan ist nicht weniger rassistisch, wenn er seine Treffen in Japan abhält, auch wenn dort Weiße nicht an der Macht sind. Und überhaupt ist das Asiatenproblem für diese Theorien üblicherweise nicht zu lösen: Südkoreaner und Japaner haben genau so viel Macht wie Weiße, eine starke Industrie, sollen aber nicht rassistisch gegen Weiße sein können, weil das einfach nicht möglich ist?

Und natürlich gibt es auch schwarze Rassisten, etwa diese hier, die sich Macht über einen Weißen genommen haben und ihn gefoltert haben, dass bei Facebook übertragen haben, und dabei ganz deutlich gemacht haben, dass sie ihn als Repräsentant für andere Weiße foltern (sie sagen auch immer wieder „Fuck white People“).

Wie will man das anders sehen als einen Rassismus? Und warum sollte man das nicht als genau das bezeichnen, was hier im Vordergrund steht?

Diskriminierung ist strukturelle Benachteiligung, das heißt, es muss eine (Macht-)Struktur geben, die sie stützt.

Nein, eine Diskriminierung muss nicht strukturell sein. Wenn ein weißer Busfahrer heute einen schwarzen Auffordert hinten im Bus zu sitzen, weil er schwarz ist, dann hat er keine Strukturen hinter sich. Er wird schlicht entlassen werden und das zu Recht. Eben weil er ein Rassist ist.

Und wenn ein schwarzer Busfahrer verkünden würde, dass aus Rache alle weißen Schweine in seinem Bus hinten sitzen müssen, dann ist er natürlich auch ein Rassismus, und das ist unabhängig davon, ob er ein intersektionaler Gender Studies Absolvent ist und meint hier nur die dort gelehrten Strukturen umzusetzen, nach denen es gerechtfertigt ist, Weiße Menschen zu diskriminieren und er sich darin von seinen Studienkollegen bestätigt sieht und sich Extrakreditpoints damit verdient, es den Weißen mal zu zeigen oder ob er es ohne diese Strukturen macht.

Das kann eine ungleiche Verteilung von Ressourcen sein, das können Polizeikontrollen aufgrund der Hautfarbe sein oder in simplen Fällen einfach Buntstifte oder Pflaster, die „hautfarbig“ genannt werden, als hätten alle Menschen beigerosa Haut. Wenn es diese Struktur nicht gibt, dann ist es keine Diskriminierung.

Da wird auch schön deutlich, dass diese Theorien teilweise schlicht Klassenprobleme in die Rassenprobleme mit hinein ziehen. Denn natürlich kann ein weißer Unterschichtler weit weniger Ressourcen haben als der asiatische Leiter von Nikon Deutschland, auch wenn letzterem vielleicht beigerosa Pflaster nicht so gut passen. Und wenn dieser asiatische Leiter meint, dass Asiaten die waren Übermenschen wären und alle weißen Langnasen genetischer Abfall sind, dann ist er eben ein Rassist, genauso wenn er das gleiche von Schwarzen denkt.

Das Argument ist nicht: Anderen geht es noch schlechter. Das Argument ist auch nicht: Alle Frauen oder People of Color sind zu jeder Zeit diskriminiert und haben den Opferstatus lebenslänglich gepachtet. Sondern: Überall auf der Welt sind es immer wieder ähnliche Machtstrukturen, die Menschen davon abhalten, ein freies Leben zu führen – selbst in Ländern, wo rechtlich theoretisch Gleichstellung herrscht.

Überall auf der Welt halten Menschen ihre eigene Gruppe für besser und Überlegen. Ob schwarz, weiß, gelb oder welche Hautfarbe auch immer. Man bekämpft das nicht, in dem man einer Gruppe einen Freifahrtschein gibt und der anderen mitteilt, dass sie das auszuhalten hat. Der Anspruch muss eben sein, dass man Rassismus und Sexismus weder bei er einen noch der anderen Gruppe billigt.

Wer die Kämpfe dieser Menschen nicht sieht oder nicht erträgt und sich stattdessen selbst als Opfer von Diskriminierung darstellt, hat nichts davon verstanden, wie diese Welt immer noch funktioniert.

Glücklicherweise funktioniert sie nicht so schlicht wie Feministinnen sich das denken. Und schade, dass sie die Ironie in ihrem Satz oben nicht sieht.

Siehe auch:

„People of Color“ zu Rassismus gegen Weiße, White Privilege und White Guilt

Weil es in einer Diskussion mal ganz nützlich war hier eine Sammlung von Pocs, die sich gegen bestimmte intersektionale Theorien aussprechen:

(Weil ja immer das Argument kommt, dass man das als Weißer gar nicht bewerten könnte und daher den PoCs glauben muss)

Bitte gerne ergänzen

Sarah Leong und die „Ich habe mich nur verteidigt“-Verteidigung

Gerade sorgt in den USA die Berufung von Sarah Leong in die Redaktionsleitung der linken Zeitung „The New York Times“ für einiges an Unmut.

Denn diese scheint eine ziemliche SJW gewesen zu sein und hat – wenn auch in älteren Tweets – sehr hasserfüllt gegen weiße Männer etc geschrieben.

Hier ein Auszug:

 

Sarah jeong

Sarah jeong

Die Aufführungen ihrer Tweets führten zu einer Stellungnahme:

We hired Sarah Jeong because of the exceptional work she has done covering the internet and technology at a range of respected publications.

Her journalism and the fact that she is a young Asian woman have made her a subject of frequent online harassment. For a period of time she responded to that harassment by imitating the rhetoric of her harassers. She sees now that this approach only served to feed the vitriol that we too often see on social media. She regrets it, and The Times does not condone it.

We had candid conversations with Sarah as part of our thorough vetting process, which included a review of her social media history. She understands that this type of rhetoric is not acceptable at The Times and we are confident that she will be an important voice for the editorial board moving forward.

Statement from Sarah Jeong

As a woman of color on the internet, I have faced torrents of online hate, often along this vein:

I engaged in what I thought of at the time of counter-trolling. While it was intended as satire, I deeply regret that I mimicked the language of my harassers. These comments were not aimed at a general audience, because general audiences do not engage in harassment campaigns. I can understand how hurtful these posts are out of context, and would not do it again.

Also die alte „Ich wurde angegriffen und habe mich gewehrt“-Verteidigung kombiniert mit „alles nur Satire“ und „ich habe die imitiert“.

Auch dazu fand das Netz einiges:

Und natürlich das klassische Bild dazu:

Einen interessanten Kommentar dazu findet man hier:

Is the newest member of the New York Times editorial board, Sarah Jeong, a racist?

From one perspective — that commonly held by people outside the confines of the political left — she obviously is. A series of tweets from 2013 to 2015 reveal a vicious hatred of an entire group of people based only on their skin color. If that sounds harsh, let’s review a few, shall we? “White men are bullshit,” is one. A succinct vent, at least. But notice she’s not in any way attacking specific white men for some particular failing, just all white men for, well, existing. Or this series of ruminations: “have you ever tried to figure out all the things that white people are allowed to do that aren’t cultural appropriation. there’s literally nothing. like skiing, maybe, and also golf. white people aren’t even allowed to have polo. did you know that. like don’t you just feel bad? why can’t we give white people a break. lacrosse isn’t for white people either. it must be so boring to be white.” Or this: “basically i’m just imagining waking up white every morning with a terrible existential dread that i have no culture.” I can’t say I’m offended by this — it’s even mildly amusing, if a little bonkers. (Has she read, say, any Shakespeare or Emily Dickinson?) But it does reveal a worldview in which white people — all of them — are cultural parasites and contemptibly dull.

A little more disturbing is what you might call “eliminationist” rhetoric — language that wishes an entire race could be wiped off the face of the earth: “#cancelwhitepeople.” Or: “White people have stopped breeding. you’ll all go extinct soon. that was my plan all along.” One simple rule I have about describing groups of human beings is that I try not to use a term that equates them with animals. Jeong apparently has no problem doing so. Speaking of animals, here’s another gem: “Dumbass fucking white people marking up the internet with their opinions like dogs pissing on fire hydrants.” Or you could describe an entire race as subhuman: “Are white people genetically disposed to burn faster in the sun, thus logically being only fit to live underground like groveling goblins.” And then there’s this simple expression of the pleasure that comes with hatred: “oh man it’s kind of sick how much joy I get out of being cruel to old white men.” I love that completely meretricious “old” to demean them still further. And that actual feeling: joy at cruelty!

Another indicator that these statements might be racist comes from replacing the word “white” with any other racial group. #cancelblackpeople probably wouldn’t fly at the New York Times, would it? Or imagine someone tweeting that Jews were only “fit to live underground like groveling goblins” or that she enjoyed “being cruel to old Latina women,” and then being welcomed and celebrated by a liberal newsroom. Not exactly in the cards.

But the alternative view — that of today’s political left — is that Jeong definitionally cannot be racist, because she’s both a woman and a racial minority. Racism against whites, in this neo-Marxist view, just “isn’t a thing” — just as misandry literally cannot exist at all. And this is because, in this paradigm, racism has nothing to do with a person’s willingness to pre-judge people by the color of their skin, or to make broad, ugly generalizations about whole groups of people, based on hoary stereotypes. Rather, racism is entirely institutional and systemic, a function of power, and therefore it can only be expressed by the powerful — i.e., primarily white, straight men. For a nonwhite female, like Sarah Jeong, it is simply impossible. In the religion of social constructionism, Jeong, by virtue of being an Asian woman, is one of the elect, incapable of the sin of racism or group prejudice. All she is doing is resisting whiteness and maleness, which indeed require resistance every second of the day.

Jeong ist gerade ein Paradebeispiel dafür, warum diese Theorie so schlecht ist:

Jeong ist in Süd Korea geboren, dem Land dessen Wirtschaft an 11. Stelle der Welt steht. Ihre Eltern sind wohl zum Studium in die USA gegangen und sie ist dann dort aufgewachsen. Sie hat In Harvard Jura studiert und anscheinend zudem in Berkley.  (Dort hat wahrscheinlich auch ihre Indoktrinierung stattgefunden, denn sie war Editor bei der Zeitschrift „Harvard Law and Gender“, wahrscheinlich eine feministische Rechtszeitschrift.

Wenn man ein Vorurteil in den USA über Asiaten von Harvard hat, dann wohl eher dass sie sehr schlau sind und hart arbeiten. Sie dürfte damit eigentlich einiges an „Privilegien“ gehabt haben, schließlich sind Asiaten auch die am besten verdienende Gruppe in den USA.

Aber irgendwie scheint sie dennoch einen enormen Hass verinnerlicht zu haben und den hat sie dann im Netz rausgelassen.

Weiter in dem Kommentar:

That’s why Jeong hasn’t apologized to the white people she denigrated or conceded that her tweets were racist. Nor has she taken responsibility for them. Her statement actually blames her ugly tweets on trolls whose online harassment of her prompted her to respond in turn. She was merely “counter-trolling.” She says her tweets, which were not responses to any individual, were also “not aimed at a general audience,” and now understands that these tweets were “hurtful” and won’t do them again. The New York Times also buys this argument: “her journalism and the fact that she is a young Asian woman have made her a subject of frequent online harassment. For a period of time, she responded to that harassment by imitating the rhetoric of her harassers.”

Let me explain why I think this is the purest of bullshit. If you want to respond to trolls by trolling them, you respond to them directly. You don’t post slurs about an entire race of people (the overwhelming majority of whom are not trolls) on an open-forum website like Twitter. And these racist tweets were not just a function of one sudden exasperated vent at a harasser; they continued for two years. Another tweet from 2016 has her exclaiming: “fuck white women lol.”

Klar, der Rückzug auf die Opferrolle ist immer sehr einfach und zudem ein gutes Statement, um sich dahinter zu verstecken, bis sich die Lage beruhigt hat. Die New York Times wird auch eine sehr linke, also intersektionale Besetzung haben und das bedeutet, dass sie sie nicht feuern können, weil dann ihre eigenen Leute gegen sie sind bzw diese in ihrem Umkreis Gesicht verlieren.

Diesen Kommentar fand ich auch interessant:

These comments echo ideas that have existed for some time. Essentially, they’re tied to the notion that anti-white rhetoric and ideas can’t be “racism” because such rhetoric is justified and/or not connected to power.

Moreover, it is simply false to excuse anti-white racism on the grounds that people of color lack power. There are certainly many millions of vulnerable and marginalized individuals in this nation, and they are disproportionately (though not entirely) black and brown. But when anti-white sentiment is embedded in the New York Times editorial board, it’s no longer “powerless” in any meaningful sense. Similarly, when it reaches the heights of government, the academy, or the bestseller lists, it’s no longer remotely “powerless.”

None of this should be taken as an argument that power doesn’t matter. Of course it does. Power matters. And so does purpose. That’s why no one should compare Jeong’s comments to the racism you see on Stormfront or to the racism we saw on display in Charlottesville last year. Racism married to violence or violent intent is categorically different from the anti-white racism you see in certain quarters of the elite identity-politics Left. Similarly, racism married to state policies — especially state policies of the relatively recent American past, which continue to have malignant effects on poor and disadvantaged Americans — is categorically different from the anti-white racism that exists in parts of the academy or in segments of American media.

Finally, to indulge at all the notion that injustice, even systematic injustice, can excuse or legitimize hatred against a class or group of Americans is to open Pandora’s Box. I’ve seen it argued across the breadth of the Web that anti-white sentiment is a legitimate and understandable response to the actions of white people and “white” power structures. But think about this argument. Veterans of our Middle Eastern wars have seen jihadist horrors on a scale that most Americans can’t comprehend. Is it a legitimate response for a veteran to go on a Twitter screed about “canceling” Arabs or calling them “groveling goblins”? Should a white victim of a black criminal draw conclusions about black people more generally? Even if he can point to disproportionate levels of violent crime?

Of course not. A healthy society urges people to reject unhealthy temptations to generalize, and instead urges that we treat our fellow citizens with a degree of grace and to judge them based on their individual actions. Any categorical hatred or disgust stands directly against this virtue. So, yes, anti-white racism is real, and Americans can and should reject it while still keeping in mind matters of gravity and proportion.

Are we really so far gone that we can’t condemn taking “joy” in being “cruel” to another person on the basis of their race? It’s time to understand a fundamental truth: The denigration of human beings — yes, including white human beings — works its own harm.

In der Tat: Es ist niemals okay einfach zu generalisieren und seinen Hass auf eine Gruppe zu erstrecken, weil es das Klima verschlechtert und es schlicht auch etwas ist, was man in einer zivilisierten Gesellschaft nicht macht. Es ist kein „wehren“, schon gar keine Notwehr, weil eben ein Individualismus und ein respektvoller Umgang der Grundstein einer zivilisierten Gesellschaft sind.

Ein solches Verhalten spaltet – um so mehr, wenn eine Seite schlicht mit zweierlei Maß misst und sich ein Verhalten herausnimmt, welches die andere nicht zeigen darf.

Was ist Rassismus bzw Sexismus? Definitionen

Im Feminismus wird gerne die Definition von Rassismus oder Sexismus über Macht und Vorurteile vorgenommen (Power and Prejudice). Es bietet sich an, da auf ein paar andere Definitionen verweisen zu können.

1. Rassismus

«Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81).

Da würde eine solche Einschränkungen nicht vorgenommen werden, es ist eher eine klassische Definition von Rassismus

Eine weitere:

«Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.» (Albert Memmi, Rassismus, Frankfurt a.M. 1987, S.164)

Da wären dann zumindest nicht nur die Privilegien drin, sondern auch die Aggressionen: Die finde ich bei vielem an feministischen Handeln sehr deutlich, denn es wird häufig damit die Meinung aufgrund der Hautfarbe abgesprochen und eine Schuld zugesprochen.

2. Sexismus

Da wäre ersteinmal der Duden:

Vorstellung, nach der ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei, und die [daher für gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung, Unterdrückung, Zurücksetzung, Benachteiligung von Menschen, besonders der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts

Im Feminismus wird man nichts von Natur aus vertreten, aber da ein Mann immer Privilegiert ist und alle Männer von der Unterdrückung der Frau profitieren und daraus quasi eine Bringschuld der Männer hin zu einer Verbesserung der Stellung der Frau eingefodert wird lässt dies die Frauen als die Opfer durchaus besser sein und ihnen wird überlegenes Wissen zugeordnet, quasi wegen ihres Geschlechts.

Die Bundeszentrale für politische Bildung definiert wie folgt:

• Sexismus ist die persönliche und gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts. Das kann sich gegen alle Geschlechter richten, es sind davon allerdings überwiegend Frauen betroffen.
• Sexismus heißt, dass für Personen eines bestimmten Geschlechts – meist für Frauen – traditionelle Rollenbilder, Umgangsweisen und ungleiche gesellschaftliche Bedingungen als gegeben angesehen werden.
• Sichtbar wird Sexismus z.B. in Witzen, abwertenden Sprüchen und Begriffen, in körperlichen Übergriffen, in ungerechten Arbeitsbedingungen und traditionellen Normen zur Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern.

Da ist es die persönliche und gesellschaftliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, die sich gegen beide Geschlechter richten kann.

Abwertende Sprüche und Begriffe gegen Männer gibt es dann im Feminismus auch zuhauf. Damit könnte man also durchaus arbeiten.

3. Rechtliches

Dann hätten wir noch Art 3 GG:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Da wäre auch nichts davon erwähnt, dass jemand aus einer Gruppe, die „Die Macht“ in der Gesellschaft hat, diesen Schutz nicht genießt. Denn das Grundgesetz stellt eben gerade nicht auf Gruppen, sondern auf Einzelpersonen ab.

Und auch das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz differenziert da nicht, sondern verbietet generell jede Diskriminierung aufgrund der Herkunft, des Geschlechts, des Alters oder der sexuellen Identität:

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

„Strukturelle und institutionalisierte Diskriminierung von Männer gibt es nicht“ vs „Die Strukturen des Patriarchats benachteiligen auch Männer“

Die Definition von Diskriminierung weicht im intersektionalen Feminismus bekanntlich von den ansonsten üblichen Theorien ab.

Wo ansonsten eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes ausreichen würde, etwa in Art. 3 GG,  will der Feminismus üblicherweise eine „institutionelle bzw strukturelle Benachteiligung“.

Denn nur dann könne eine Gruppe benachteiligt werden, weil eben diese institutionellen und strukturellen Benachteiligungen die Beeinträchtigungen darstellen, die die Diskriminierung ausmachen.

Solche könnten aber beim Mann nicht bestehen, da die Gruppe Mann ja die Macht habe und damit keine institutionellen und strukturellen Nachteile für diese per Definition bestehen können.

Gleichzeitig führt man im Feminismus auch gerne aus, dass das Patriarchat auch Männern schadet. Seine Strukturen würden letztendlich nur bestimmten Männern zugute kommen und alle anderen Männern in für sie schädlichen Geschlechterrollen gefangen halten. Deswegen sei es auch im Interesse der Männer, dass Patriarchat zu stürzen.

Theoretisch belegen sie damit selbst die für Männer nachteiligten institutionellen und strukturellen Beeinträchtigungen. Diese werden dann eben – wenn man der Theorie folgt – von den „mächtigen Männern“ oder den „hauptsächlichen Nutznießern des Patriarchats“ errichtet und die allermeisten Männer wären diesen Strukturen ebenso ausgesetzt wie die allermeisten Frauen auch. Damit wären sie eben Opfer einer institutionellen und strukturellen Benachteiligung und damit diskrimiert.

Folge wäre, dass man ihnen alle „Opferrechte“ zugestehen müsste, ihnen zuhören müsste, aktiv daran arbeiten müsste, dass die Benachteiligungen verschwinden und seine eigenen Privilegien auf dem Gebiet hinterfragen müsste.
Was man im Feminismus niemals zugestehen würde, weil es die Regel durchbricht, dass bei jeder Kategorie, in der eine Diskriminierung stattfinden kann, eine Seite der Unterdrücker sein muss, weil er Macht hat und zwar in allen Bereichen, die diese Kategorie betreffen, und die andere Seite das Opfer sein muss, weil sie keine Macht haben, und zwar in keinem.

Mich würde dennoch interessieren, wie sie auf den Vorhalt, dass ja Männer und Frauen das Patriarchat stützen können und das die Strukturen bereitstellt, unter denen Männer diskriminiert sein können, reagieren werden.

Eine Möglichkeit wäre natürlich strikt darauf zu verweisen, dass es dabei bleibt, dass Frauen als Gruppe keine Macht haben und Männer erst ihre Macht abgeben müssen, damit sie Opfer sein können.

Worauf man dann erwidern könnte, dass dann ja ein perfekter feministischer Ally theoretisch als Mann diskriminiert sein könnte.

Die andere wäre etwas vager darauf abzustellen, dass es eben selbstverschuldete Probleme sind und die Männer darauf nicht abstellen können. Was den Gegeneinwand erlaubt, dass ja dann alle Männer tatsächlich nach ihrer Auffassung schuldig sein müssten, was schön noch mal deutlich macht, dass der Feminismus einseitig eine Gruppenschuld frei von jeder Individualität vertritt.

vgl auch:

Voreingenommenheit („Bias“) in der Wissenschaft

Ein interessanter Text behandelt Voreingenommenheit bzw. Vorurteil in der Wissenschaft

Let’s start with truth: The core mission of science, including social sciences, is to discover things that are actually true. Anything else is politics, morals, or personal preferences masquerading as science.

IF THE PAPER FINDS BIAS, CITE IT! OTHERWISE IGNORE IT!

Citation counts are one very common measure of how “important” a scholarly publication is. When others cite one’s work they are usually acknowledging its importance and drawing on its ideas.  More citations, more influence and importance.

Now consider the storybook image of the scientist as someone who strives for objectivity. If it were true, studies of comparable scientific quality will be similarly influential, even if they produce different outcomes, because they both have comparable claims to reveal something true. But this is not the case. Papers in my home discipline of social psychology that can be used to craft narratives advancing social justice are generally cited far more than papers of equal or even higher scientific quality that contest those narratives. Here are two concrete examples.

When a paper finds stereotype bias, it gets nearly 1,000 citations but when a failed replication of that same study gets published, it gets 30.

When a paper reporting a single study finds evidence of bias against women in STEM it gets 600 citations; when another paper reporting five studies finds gender bias favoring women, it gets 70 citations.

Rassismus ergibt sich nicht aus Macht und Vorurteilen

Ein Artikel nimmt sich noch einmal dem Argument an, dass eine Diskriminierung wie Sexismus oder Rassismus nur dann vorliegen kann, wenn derjenige, der diskriminiert einer Gruppe angehört, die  Vorurteile und Macht hat  („+ Prejudice + Power „)

The fact that the R=P+P argument leads to such ridiculous terms as “reverse racism” is indicative of a mistake in reasoning. Such a concept would break down as soon as you applied it to other moral transgressions. Let’s take murder as an example and apply the same one-directional culpability based on supposed power. I doubt that people who make the R=P+P argument would be comfortable with altering the language to say that if a white person kills a racial minority it is called murder, but if a racial minority kills a white person it is not murder. If the latter occurred would it make any sense for someone to claim it is “reverse murder”? Likewise if a poor person were to assault a rich and powerful person it would be no less considered assault than if the powerful person assaulted a poor person. The crime is still the same despite the power imbalance in each case. In a court of law if the poor person’s defence was to say “your honour what I did is not assault it is only reverse assault and it’s not wrong because he has more power than me,” such a claim would be laughed out of court and rightly so. Being a racist is not against the law but it is still considered to be immoral.

Eben. Was am Rassismus nicht gefällt ist der Umstand, dass jemand aufgrund seiner Rasse abgewertet wird oder wenn eine Gruppe als ganze wegen einer körperlichen Eigenschaft herabgesetzt wird. Das bleibt vollkommen gleich, wenn derjenige weiße Haut hat. Auch dann wäre die Behauptung, dass er aufgrund seiner Zugehörigkeit zur weißen Rasse minderwertig ist, falsch.

If we consider racism to be morally wrong then it should be regarded as wrong for everyone in society regardless of their race and social status (if you think racism is ok for some people then you might be a racist). The only exceptions usually made to moral or legal rules are for people we would normally consider to lack or have diminished agency such as children, insane people and some mentally disabled people. Therefore if only white people can be racist due to P+P theory, it is giving all other races an exemption to a moral standard which is not only unfair but also insinuates that people of other races are less responsible for their actions than whites. An inconsistent application of moral responsibility based on race is inherently racist since it implies these people have less agency to act morally. This is often referred to as the bigotry of low expectations.

Auch das halte ich durchaus für ein gutes Argument: Wer meint, dass der andere abwerten kann, der legt ihm eine geringere moralische Verpflichtung auf und lässt ihn insofern ein schlechterer Mensch sein.

Er hält ihn in gewisser Weise selbst für minderwertig, weil er ihm mehr Freiraum gibt.

This above video is a good example of how the R=P+P narrative can warp peoples thinking and allow them to excuse themselves or others for racist actions. Notice how the Asian girl recounts an incident of racism committed against her by black men and the black lady immediately tries to silence her whilst another person in the crowd yells out “but R=P+P”. There is also the controversy regarding Bahar Mustafa, a student union leader at Goldsmiths university in the UK, who requested that white people not attend a university event and used the hashtag #killallwhitemen. When responding to accusations of being a racist and incitement to violence her defence was as follows: “I, as an ethnic minority woman, cannot be racist or sexist towards white men, because racism and sexism describe structures of privilege based on race and gender.”

Und damit wird ein Doppelstandard errichtet, der allenfalls dazu führt, dass man diese Gruppierungen als unfair wahrnimmt.

I mentioned earlier that the R=P+P assertion is Anglocentric in origin and application. I have not heard any of its proponents apply the principle to countries in which white people are a minority population and do not have institutional power. If they did so they would have to accept the opposite of the conclusion that only white people can be racist, at least in that context. It would mean that white people living in Asian, African or middle eastern countries cannot be racist since they are a minority in countries where the institutional power is held by the native ethnic populations. This would be the case even if they held racist views. So if some neo Nazis or KKK members decided to emigrate from the USA and move to Zimbabwe they would cease to be considered racist as soon as they are living under Robert Mugabe’s oppressive regime, even though their mindset and hatred of blacks and jews has not changed.

Hier würde ein Vertreter vielleicht argumentieren, dass selbst in einem vollkommen von schwarzen Machthabern regiertes Land der Weiße eben bezogen auf die Welt immer noch der Privilegierte ist. Aber bereits dazu muss er unglaubliche Verrenkungen geistiger Art durchführen, denn die tatsächliche Macht liegt ja nun bei den schwarzen Machthabern, Polizisten oder sonstigen Personen.

Gesteht er das zu, dann müsste er in der Tat zu dem Ergebnis kommen, dass ein weißer Rassist in solchen Ländern dann kein Rassist mehr wäre, schlicht weil er keine Macht hat.

This is a logical consequence of equating racism with the ability to enforce prejudice via institutional power. Similarly when a power shift takes place such as when the ANC took over as the ruling party in South Africa, would the R=P+P proponents have us believe that any white South Africans who were racists during the apartheid era are suddenly unable to be racist towards the majority black population now that the state institutions are run mostly by blacks? If it was eventually the case that the demographics of the USA shifted and a vast majority of institutions were controlled by Hispanics, they would have to conclude that only Hispanics can be racist and that members of white supremacist groups cannot be racist but only prejudiced, since they are not in power and neither are members of their race. Also what happens if the power is equally shared? If there was an exactly equal representation of white and black people holding institutional power and a white person made a racial slur towards a black person, would it only be half as racist as it was in the past when whites had a greater share of the power? Similarly, if white people were in power would an individual who is half white and half black be considered more racist than somebody who is 100% black even if they both had the same racial prejudices against Mexicans or Indians?

Durch die Zuspitzung sieht man ganz gut, dass das Konzept nicht wirklich trägt. Vermutlich würde sich ein Vertreter damit herausreden, dass es einen Zustand, in dem nicht einer die Macht hat, gar nicht geben kann oder dann eben tatsächlich kein Grund mehr für Rassismus bestehen kann und es deswegen dann auch keinen mehr gibt.

Aber das ist eine Illusion, denn natürlich bilden Leute weiterhin Gruppen und werten andere ab.

These are some of the absurdities which arise from collectivist thinking of the type which gives rise to the P+P definition. The collectivist thinking that would have you believe that a homeless white veteran with PTSD has more power and privilege than Barack Obama, or that white people living in poverty in trailer parks have more power and privilege than the children of wealthy black, Asian or Latino parents who are Studying at Yale or Harvard. Those who hold this view require us to believe that it would not be racism if a gang of young men from an ethnic minority decide to go out and beat up a white person for no other motivation than their hatred and resentment of white people. Even if you pointed out that this act is itself an exercise of power and that they were using their overwhelming power in the situation to act on their racial prejudice, the answer would be that this is not the power which matters. All these confusing logical consequences, absurd conclusions, contradictions and ridiculous phrases such as “reverse racism” disappear if we reject the P+P definition and continue to use the actual definition of racism. It is not only more parsimonious and useful, but in it its neutrality it is also less racist.

Das sind Punkte, die dem Konzept immer wieder entgegen gehalten worden sind. Es ist denke ich gut, die Argumente parat zu haben. Man wird zwar nicht zu den Fanatikern durchkommen, dazu hängt zu viel für sie von diesen Theorien ab, aber vielleicht macht man anderen deutlich, zu welchen absurden Ergebnissen diese Theorien führen.

Vgl auch:

Sexismus, Rassismus etc = Vorurteil + Macht (prejudice + power)

Die Formel Sexismus/Rassismus/X-ismus = Vorurteile und Macht scheint mir immer mehr eine der problematischsten zu sein, weil es als die „richtige Definition“ für einen „echten“ X-ismus“ angesehen wird.

Der Grundgedanke ist, dass man negative Konsequenzen aus einem Vorurteil nur dann umsetzen kann, wenn man Macht hat und ist damit eng mit Gruppentheorien verbunden, denn der einzelne typische Mann hat eben genauso wenig Macht wie die einzelne Frau.

Ein Bettler kann ein Sexist sein, eine Lehrerin, die ihren männlichen Schülern schlechtere Noten gibt, weil sie meint, dass Jungs nun einmal doof sind und es nicht anders verdient haben, hingegen keine Sexistin. Dabei hat der Bettler keinerlei Macht, die Lehrerin aber eine erhebliche Macht. Aber sie werden eben nur als Teil der Gruppe gesehen, und Macht ist dort anscheinend rein binär zu betrachten: Entweder eine Gruppe hat Macht oder sie hat sie nicht, es gibt keine Grauzonen.

Ich würde hier gern etwas zu der Theorie und ihren Grundlagen zusammentragen:

Aus der Wikipedia:

  • In der Psychologie und Sozialpsychologie wird Sexismus häufig über vorurteilsbesetzte (negative) Einstellungen und diskriminierende Verhaltensweisen gegenüber Personen aufgrund ihres Geschlechts[2][3] oder noch breiter als „stereotype Einschätzung, Bewertung, Benachteiligung oder Bevorzugung einer Person allein auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit“[4] definiert. Diese Definitionen umfassen Stereotypisierungen, Abwertungen (vgl. Dysphemismus) und Diskriminierungen, die Frauen und Männern theoretisch gleichermaßen betreffen können.[5] Die amerikanischen Sozialpsychologen Peter Glick und Susan Fiske definieren Sexismus als Feindseligkeit gegenüber Frauen. Sexismus produziere die Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Rollen, wobei diese insbesondere Frauen in eine untergeordnete Position und in eine Stellung mit weniger Macht dränge als Männer.[6][7]
  • In der soziologischen Forschung wird der strukturelle Aspekt des Sexismus betont (siehe auch Strukturfunktionalismus, sozialer Status). Hier heißt es, Sexismus sei kulturell bedingt, institutionell verankert und individuell verinnerlicht. Es sei ein weitergetragenes Denken, Glauben, Meinen und ein Handeln als gesellschaftliche Praxis, welches Männer privilegiere und Frauen unterwerfe. Hierdurch werde das Tun von Frauen abgewertet und Frauen (und Männer) würden auf bestimmte Rollen festgeschrieben. Dieser Ansatz betont die Mechanismen eines diskriminierendenGesellschaftssystems, hier des Patriarchats, und untersucht die Verschränkungen von Sexismus mit anderen kritischen Ausprägungen von Herrschaft bestimmter Gruppen wie dem Rassismus, dem Klassismus oder der Altersdiskriminierung (englisch: „ageism“), Handicapism oder Speziesismus.[8]
  • Im postfeministischen Diskurs wird als Sexismus betrachtet, von anderen zu erwarten oder zu verlangen, dass sie Geschlechternormen verkörpern. Verwandt mit diesem Ansatz sind die Diskussionen um die heterosexistische Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Menschen, die nicht ins gängige Geschlechterkonzept passen.[9]

Da ist es noch relativ offen und man könnte teilweise auch sehr gut Männer unterbringen.

Wenden wir uns also idoelogisch klareren Seiten zu:

Der SJWiki:

Prejudice plus power is an inclusive and academic definition of axes of oppression, e.g., racism, sexism, etc., that stresses the access to institutional and cultural levels of bias that acts, systems, ideologies, and so on must possess in order to be inherently oppressive. This definition was first proposed by Patricia Bidol-Padva[1] in 1970 in her book Developing New Perspectives on Race: An Innovative Multi-media Social Studies Curriculum in Racism Awareness for the Secondary Level.[2]

Prejudice is a „preconceived opinion not based on reason or actual experience; bias, partiality.“[3] Power is „the capacity to exert force on or over something or someone.“[3]Unlike many layperson or dictionary definitions, this description of oppression as prejudiced opinions combined with access to power is not defined by the institutions inpower, e.g., for racism:

Racism is prejudice plus power. On the basis of this definition, while all people can be prejudiced, only those who have power are really racist. African Americans, Latinos, Asians and American Indians the powerless in American society can be and often are most prejudiced toward Whites on an individual basis, but they are not racists at the structural, institutional level. Within this understanding of racism, to be a racist you have to possess two things: 1) socioeconomic power to force others to do what you desire even if they don’t want to, and 2), the justification of this power abuse by an ideology of biological supremacy. Keep in mind that what often is described as racism in society today, is really nothing more than prejudice and discrimination. While a Black or Latino person, through the use of a gun and/or intimidation, can force a White person to do as he as an individual desires, this is an individual act of aggression, not a socially structured power arrangement. At present, however, only Whites have that kind of power, reinforced by a belief in an ideology of supremacy, both of which constitute the basis of racism in America today.[4]

As well as for sexism:

[I]nstitutional power: men as a class have it, women as a class don’t.What this imbalance of power translates to on an individual level is a difference in the impact of a man being prejudiced towards a woman and a woman being prejudiced towards a man. While both parties are human, and therefore have the same capacity to be hurt by the prejudice, whether they like it or not, the men have a whole system of history, traditions, assumptions, and in some caseslegal systems and “scientific” evidence giving their words a weight that the women don’t have access to.[5]

Inhaltsverzeichnis

 [Verbergen] 

  • 1 What is institutional oppression?
  • 2 Misconceptions
  • 3 But are white people really the only ones allowed to be called racist?
  • 4 See also
  • 5 External links
  • 6 References

What is institutional oppression?

The concept of prejudice plus power frames forms of oppression such as racism, sexism, homophobia, transphobia, ableism, ageism, and other positions of societal disfavor as perpetrated by those in power against those that are not in power. Just disliking someone or not favoring someone because of their race, gender, or other trait is not enough to oppress them; some form of power has to back the opinion that reflects it into multiple aspects of an environment rather than just a relational conflict.

The manifestation of prejudice when installed by those in power into social systems or institutions is called institutional oppression. The positions it enforces are widespread and repeatable because to even participate in acts needed to survive in said society, one must be exposed to those ideas: by household socialization, by the dynamics of who lives where and who one sees, the media presence of those with more social privilege versus those with less, the frequency that some people are hired and for what jobs, the access to health care, transportation, and housing that people have, the favor or quality of education and who gets the most of both, what demographics can be found in high-level positions and what ones are not, who is sexualized and who is not, who is considered uglier and who is not, and these are only just to start.

Misconceptions

A common assertion is that this definition of oppression disqualifies those with less social privilege from criticism, eg. only white people can be racist, only men can be sexist, only cisgender people can be transphobic, only able people can be ableist. However, this is a very simplistic understanding and focuses on distasteful concepts i.e. the „right“ of those with more privilege to callreverse racism or misandry or protest being called cis. The words of an oppressed class have very little power to cause any sort of detriment to those with social privilege; calling a white person a „cracker“ doesn’t impact their chances of being hired in the USA, identifying a cisgender person is not linked to the murder rate or medical care denial rate of cisgender people, and a woman proclaiming that men are encouraged to act irresponsibly doesn’t change the amount of boys entering higher science or computer education or bear implications for the rape statistics of men and boys. However, for people of color, trans people, and women these things are provably true[citation needed].

Singling out a person with a major axis of privilege may be rude, but the major impact of it is limited to some hurt feelings. Singling out a person without that axis of privilege for systematically disfavored traits supports and normalizes vast systems that take away their life opportunities and often lead to acts of violence against people of their same demographic. These acts, for less privileged individuals are the bulk of microaggressions, or cumulative, frequent small expressions of oppression that can result ininternalized oppression and damage to mental-health and well-being that those on axis of greater privilege do not experience.

But are white people really the only ones allowed to be called racist?

No. Because oppression is institutional, it is often internalized by people who must use those institutions to survive. However, it’s not the place of people in more privileged positions to police them. So no, (in the USA, at least) even if that black person does seem to be acting in a racist way against other black people, it’s not a white person’s job to call them out.

Additionally, there are plenty of divisions within areas of disprivilege where multiple axis of oppression intersect that can cause people in a socially disprivileged demographic to exercise what axis they have to suppress others. Within LGBTQA+ communities, cis gay males tend to upstage other demographics, biphobia is highly prevalent, and trans individuals face poor representation and violence. Within civil rights and racial justice communities, women of color, gay women, and trans people of color are routinely othered or face poor support. Within trans communities, transmisogyny, discrimination against nonbinary individuals, and medical sexism, thrives.

Furthermore, if oppression is institutional, different countries and different societies have different institutions. Whiteness, maleness, heteronormativity, able-ness, and other axes of privilege are favored by the widespread institutions inflicted globally by white European colonialism, but in different areas of the world favor may manifest differently, and locally powerful demographics may also take positions of dominance over locally suppressed demographics. Not all oppression is at the hands of white colonialists, but white european imperialism oppresses almost everybody in some way (socially, economically, culturally, in the media, in terms of beauty standards, etc.) in contemporary times.

Es handelt sich also um Theorien, die im Kontext der amerikanischen Anti-Rassimusbewegung entstanden sind. Ein wichtiges Kriterium für Macht scheint demnach zu sein, ob der Sexismus in irgendeiner Form Wirkung entfalten kann, die über leichtes Ungemach hinaus geht. Denn wenn das der Fall ist, dann steht eine gewisse institutionelle Macht dahinter.

Aus der Sicht könnte man natürlich leicht zu dem Ergebnis kommen, dass auch ein Sexismus gegen Männer bestehen könnte. Denn die Vorurteile, dass Männer nicht mit Kindern umgehen können, führen dazu, dass sie im Residenzmodell eher bei den Frauen landen, das Vorurteil, dass Männer sexgeile Schweine sind bewirkt, dass eine entsprechende Falschbeschuldigung einen Mann ruinieren kann, das Vorurteil, dass ein echter Mann seine Familie ernähren können muss, lässt Männer weniger Zeit mit der Familie verbringen und so weiter. Natürlich: Wenn man diese Bereiche nicht als Nachteile akzeptiert, dann kann man das ausblenden. Ebenso, wenn man anführt, dass Männer als Gruppe immer noch die meisten Machtpositionen innehaben, aber das ist dann entweder Rosinenpickerei oder eine Apex Fallacy.

Hier habe ich noch eine Kritik an dem Konzept gefunden, dass auch noch etwas dazu darlegt:

Critical Race Theory is a popular pass-time among my comrades on the radical left who ascribe to various positions within the broad political ideology of identity politics. Since I’m a Marxist, or at least a Marxian, it’s largely been something I’ve ignored. This is because for the most part it has appeared, looking in from outside the social circles where this particular family of ideas have currency, to be little more than a self-serving rhetorical tactic of petit-bourgeois academics seeking, out of narcissism, to claim for themselves and certain of their peers some of the political capital owed to the working class and won by them through hard graft during the civil rights movements of the fifties and sixties. The basic tactic as I see it is that Theorist A looks on the problems of some segment of the proletariat to whom he is peripherally related via an essentialized category established by historical capitalist precedent and Theorist A claims that rather than the disadvantages owing to oppressive economic structures, the actual oppressive structure is something else which is specifically in place to target whatever group Theorist A can make a case for his or her own membership of. This move is then co-opted by non-members of the cohort as a further disenfranchisement of the proper class consciousness, and all turned on its head as a condescending way to tell working class folks that they’re really the oppressors in society, rather than the victims of the Capital that has been so kind to the afforementioned theorists in their cozy endowed fellowships and well funded „activist“ groups, funded primarily by the tax breaks given to capital so that it can spend more of itself extracting surplus labor from the workforce. No One Is Innocent. But I digress.

Out of this argument falls various alleged systems, the most commonly referenced being „The Patriarchy“ and „Institutional Racism.“ These systems are then used as watch words whereby the theorist gains attention for his or her segment of the proletariat and by association co-opts a little of their plight for him or herself. It’s bourgeois narcissm, and As I said, I largely ignore such ideas because their influence in the world is largely limited to academia.

The rhetoric of these folks has no real tactical impact on the world because this narcissism more or less limits their grasp of the world to their own slice of it, and their slice being universities and activist circles among the more incoherent left, their opinions don’t shape much policy-wise beyond the rather childish realm of academic micropolitics. In other words, unless someone is interested in playing the academic politics game, this particular political claim doesn’t matter at all because it never comes into play in the larger economic world. There is, however, one bit of leakage from this world into the larger political sphere that does cause me a bit of consternation and it’s that cross contamination that I’m going to address here.

I’m speaking, of cours,e about the bizarre stipulation by Critical Race Theorists and self described „Anti-racists“ that Racism is the confluence of Racial Prejudice and Institutional Power. Or, to put it in the more pithy slogan form that is mostly favored by the people who use this definition „Racism = Prejudice + Power.“ This is an idea that appears to be reaching a sort of critical mass among the non-academic left and is endanger of derailing a good portion of radical activism and being extremely divisive among groups that ought to be united against the common enemy of global capital. I will argue that in fact this definition is counterproductive politically and unsound philosophically and as such ought to be eliminated from discourse by the left.

First, though, a bit of history.

As near as I can tell, the formulation „Racism = Prejudice + Power“ originated in a book by Pat Bidol in 1970. Titled „Developing New Perspectives on Race,“ in it Bidol explicitly makes the formulation as stated and then uses this definition as the basis for an argument that in the United States Blacks cannot be racist against whites, they can only be racially prejudiced against them. This makes an important connection that matters as far as this particular nonsense is concerned, which is that this stipulated definition exists as an excuse to defend members of racial minorities against accusations of racism and it has always existed for this reason. The definition was largely popularized by Judy Katz, who referenced Bidol explicitly, in her 1978 book „White Awareness“ which presented a course of counter-racist training for organizations. The book was highly influential and through it the formulation, for those who were searching for such a tool with which to deflect accusations of racism, gained popularity.

Which brings us to the present day, more or less, where the slogan has achieved a sort of quasi legitimacy by virtue of having been repeated so often. Of course, it’s of absolutely no use to anyone for anything except what the slogan was intended for initially, and even then it’s a very poor tool. Nevertheless, when reading over the tossed out thoughts on race by the left wing of the technocracy in particular, it remains as a sort of gospel despite the fact that as far as I can tell, the arguments for it are either very thin or even non-existent. In the Katz book, for example, it is purely stipulated and the only argument given for it is that without the component of power, any definition of racism looks exactly like prejudice. Why the formulation „racism = racial prejudice,“ which is much more consistent with the general usage of the term, is problematic is left unexplored by Katz and by all the theorists I have found who have adopted the definition.

The Problem

As for why it’s a problem to take this stipulated definition as gospel, well that requires a little unpacking. To begin with, it’s clear that the victims of racism, by and large, are members of racial minorities and those cases where racism has a material negative impact on whites are extremely rare. The case might be made that even if the definition is wrong then who cares? I think there are problems on multiple fronts. In brief, 1.) The sloppiness of the definition and the arguments in their favor give ammunition to the right to attack leftist criticisms of racism; 2.) It excuses racism between racial minorities; 3.) It is divisive between working class whites and working class racial minorities because it creates the false impression that their disadvantages are something other than economic and saying to working class whites that combatting inequality is not something that benefits them and therefore disenfranchises them as a group; 4.) It obfuscates the locus of power attributing to race what can only be attributed to class regardless of race.

I will address each of these problems in turn, but in order to see that these aren’t just problems that we have to live with in order to understand the nature of race in American politics and the global economic system, it’s first necessary to show why the definition is wrong. To begin with we have to ask what it is that gives a word it’s meaning.

Semantics and Semiotics in Brief

A word is a sign. Exactly how a sign acquires meaning is studied in the field of semiotics and in particular in the discipline of semantics by philosophers, linguists and semioticians. There are many different theories about how semiosis, or the process by which a sign becomes meaningful, takes place but on one thing most modern theories of semantics are in agreement and that is that the connection between word and meaning is conventional and arbitrary. There is no ultimate reason why the word „racism“ as it is said or written means what it does. Put another way, its meaning is what it is solely because that’s what the group of people who use the word understand it to mean. Or, as Ludwig Wittgenstein said, „…the meaning of a word is its use in a language-game.“ Descriptive lexicographers have been using this approach to discover and define the particular meaning of English words since Samuel Johnson published his dictionary in the 18th century and supported each definition with quotes culled from the corpus of English literature where the words had been used.

Taken a step further, it’s important to also note that meanings are not fixed, nor are they monolithic. Language occurs as part of what Wittgenstein referred to as the human „form of life.“ The Marxist linguist Valentin Voloshinov argued, as did Antonio Gramsci later, that meaning is as much a part of class and class struggle and the social formations inherent to them as it is to the wider group of language users. Which is to say that while a dictionary definition is certainly a good guide to meaning of a word, it must also be seen within the context of the social, economic, and political class of its user at any given time.

What this means for the slogan that „Racism = Prejudice + Power“ is that it can’t possibly be correct because the very idea that a meaning of a complex topic can be reduced to such a simple formula is completely misguided linguistically, and in particular for words so semantically loaded with complexity and political nuance as racism, prejudice, and power.

The complex of meaning

So what does „racism“ mean? Wittgenstein would counsel that the right thing to do would be to look at how the word is used, to construct cases. Several pertinent ones follow:

1.) „That guy is a racist because he only hires whites.“
2.) „That guy is a racist because he only hires blacks.“
3.) „The killer was a racist who believed that whites are superior to blacks, and that his white superiority justified his killing of a black man.“
4.) „Saying that all white people are racist is racist.“
5.) „The Nation of Yahweh promotes racism.“
6.) „The Ku Klux Klan are a bunch of racists.“

The argument here is that all of the above uses of the word racist are meaningful and that most speakers of English have no trouble understanding what these sentences mean and would agree that they are accurate uses of the word. The reason that „Racism = Prejudice + Power“ is an incorrect definition is that if it were true, only sentences 1, 3, and 6 are correct and that the other sentences are incorrect uses of the term. This argument can then become circular as it falls back on the stipulated definition to make its case. Enter the failure of the liberal arts colleges of the world to force undergrads to learn practical reasoning skills, and voila, you have immediate nonsense taken as gospel by far too many people who have it within their power to know better.

Of course one might argue that this is an educational matter and that in the face of the fact that most people have a broader definition of racism is akin to the widespread incorrect use of many words. The problem with that argument is that it assumes that there is a prescriptive element to language that can be deployed in a non-political way. However, the use of prescriptive language has a long history as a tool of political oppression. In particular it is a weapon of the upper classes to identify and marginalize lower social classes. As such no such argument can be value neutral. It is instead an example of political maneuvering and as such collapses in its attempt to defend the indefensible marginalization of some groups in favor of others because of race. As such, the argument itself is racist. Which is another correct use of the term.

Problems of Race and Power

Which brings me to the point of all this, which is that the formulation „Racism = Prejudice + Power“ is counterproductive and even vaguely racist in and of itself and it is in this that problems listed above arise.

Again, the problems with the Racism Formula are as follows:

1.) It gives ammunition to enemies of racial reform

If you go to Google and search for the Racism formula and criticism, while you will find a few leftist critiques, by and large you’ll find a great deal of mention among critics of things like affirmative action and other anti-racist legislative programs. Given that the argument’s only real use is to defend such programs, that its patent ridiculousness is so obvious is clearly counterproductive. If a conservative like Melvyn Fein can reach for it in defense of an ultimately racist position such as the ones he takes in his book Race and Morality, then clearly the „Racism „Formula is not the help anyone on our side thinks it is, and it should therefore be jettisoned as unhelpful along with the primary problem that it’s just bad thinking.

2.) It excuses or hides racism between racial minorities;

Clearly there are blacks who don’t like latinos, asians who don’t like blacks, latinos who don’t like asians, and all kinds of different folks with a low opinion of indians. The fact that none of those groups have widespread access to institutional power does not make the racist attitudes of any of their members any less racist. Power is of course fluid, but even in the absence of it, it is clear that the problems between blacks and asian immigrants in many american cities are motivated by racist attitudes on both sides. To call them something else simply out of a desire to preserve the Racism Formula is patently ridiculous.

3.) It is divisive between working class whites and working class racial minorities

This is probably the biggest problem with the formula in that it takes groups that are natural political allies and pits them against each other. On the one hand, working class whites are resentful of the suggestion that they have some invisible power that is benefitting them all the time when from their perspective it seems like they’re always struggling to stay ahead of the poverty curve. On the other hand it makes working class blacks suspicious of white folks, and while this suspicion has good reason, it would be much better for all involved if the real enemy (the bourgeoisie who employ both groups at oppressive wages) could be identified and pursued with the combined resources of organized labor.

Indeed, racism historically has been a tool used by capital to oppress the working class by dividing them. One only has to look at the history of the Irish in America to see it in action. Working class Irish immigrants, themselves victims of xenophobia and prejudice were given the tool of racism by the political establishment in the lead up and aftermath of the civil war, and they used it in order to get a leg up in American society. The result was an entrenched racism in working class Irish communities of the 19th and early 20th centuries, and persisting in a real sense up to the present, that further hurt the chances of blacks as slavery ended and still keeps the sons and daughters of many Irish immigrants firmly in the working classes when, had the two groups worked together, their numbers gave them a good chance at upsetting the established economic order. Instead the status quo was preserved, the bourgeoisie got to keep it’s wealth, and the proletariat continued to suffer.

4.) It obfuscates the locus of power by attributing to race what can only be accumulated by class regardless of race.

Most importantly, the problem with the Racism Formula is that it misconstrues the nature of power. All power is ultimately economic. Political power, institutional power, police power, military power, all of these are a function of the underlying economic structure that supports it. Its uses and the extent to which an entity possesses power in a capitalist system is inextricably linked to its ability to manipulate and accumulate capital. The notion of power that the Racism Formula uses is somewhat different. It asserts power as being a sort of social mechanism that the dominant social group, in this case whites, wield exclusively. Put another way, the Racism Formula assumes that if one is not white one has no access to power because power is monolithic. This is a necessary corollary to the definition’s sole purpose for existing, ie, to excuse racist actions and attitudes among racial minorities.

That power is not exclusively social and is not monolithic is demonstrated quite easily. In a fair fight between two equally matched men each man has a fifty fifty chance of victory assuming a stalemate is impossible. Give one man a weapon and he has more power over the other man because all else being equal, the advantage of the weapon assures the victory of the armed man. The unarmend man must do as the armed man says or die. Call this the fundamental principle of power and it is a model of how all power works. In a capitalist economy, all power therefore becomes capital because any one with sufficient capital, meaning the members of the bourgeoisie, can leverage their economic resources to give them the advantage in any such contest, and as a result assure their victory.

It would seem then that this bears out the Racism Formula since whites, as a group, have greater access to capital than all other minority groups combined. The problem is of course that people rarely act as a group, particularly where the accumulation of capital is concerned, and in the vast majority of real world power contests, it is individual pitted against individual not group against group. As such, there are circumstances where an individual member of a minority group does in fact have much more power than a member of another group, or even many such members. Oprah Winfrey, for example, is the wealthiest black woman in America She wields a tremendous amount of power as a result. In most contests, were Oprah Winfrey to be confronted with an overtly racist organization such as the Christian Identity Church, Oprah Winfrey would mop the floor with those scumbags because she’s more powerful than they are. This mismatch of power doesn’t make the Christian Identity Church any less racist than they are, nor does it make Oprah Winfrey racist herself. It simply shows that power is much more fluid and individualized than the racism formula acknowledges.

Another example, assume a white man hates black men and thinks they should be murdered if they have intercourse with a white woman. If he acts on those feelings, hunts and kills a black man because he believes that the man slept with a white woman, that is a racist act. In the exact opposite situation, it is ridiculous to say that a black man doing the same thing for the same reasons is not a racist just because the black man has less access to institutional power.

Power simply is not that static or monolithic. Nor is race. And prejudice is simply a motivating force. Putting them together accomplishes no real goal except the pernicious one of excusing bad behavior, and it does real harm to the cause it supposedly is in service of. For that reason it needs scrapping, and the next time someone uses it in your hearing, point them to this article. It’s not going anywhere any time soon.

Hat finde ich einige schöne Argumente, insbesondere auch der Punkt, dass dann Minoritäten denknotwendig nicht rassistisch gegeneinander sein können, weil sie ja keine Macht haben, ist aus meiner Sicht auch gut in einer Diskussion zu verwenden.