Tanz: 10, Aussehen: 3 (Tits and Ass)

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Alterspräferenzen von Männern und Frauen bei der Partnerwahl

Eine interessante Studie behandelt die Altersdifferenzen bei der Partnerwahl:

The finding that women are attracted to men older than themselves whereas men are attracted to relatively younger women has been explained by social psychologists in terms of economic exchange rooted in traditional sex-role norms. An alternative evolutionary model suggests that males and females follow different reproductive strategies, and predicts a more complex relationship between gender and age preferences. In particular, males‘ preferences for relatively younger females should be minimal during early mating years, but should become more pronounced as the male gets older. Young females are expected to prefer somewhat older males during their early years and to change less as they age. We briefly review relevant theory and present results of six studies testing this prediction.

Study 1 finds support for this gender-differentiated prediction in age preferences expressed in personal advertisements.

Study 2 supports the prediction with marriage statistics from two U.S. cities.

Study 3 examines the cross- generational robustness of the phenomenon, and finds the same pattern in marriage statistics from 1923.

Study 4 replicates Study 1 using matrimonial advertisements from two European countries, and from India.

Study 5 finds a consistent pattern in marriages recorded from 1913 through 1939 on a small island in the Philippines.

Study 6 reveals the same pattern in singles advertisements placed by financially successful American women and men.

We consider the limitations of previous normative and evolutionary explanations of age preferences and discuss the advantages of expanding previous models to include the life history perspective.

Quelle: Age preferences in mates reflect sex differences in mating strategies (Abstract/Scihub)

Aus der Studie:

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Hier sieht man, wie sich die Alterspräferenzen bei der Partnerwahl in Anzeigen unterscheiden. Gut zu sehen ist, dass Männer in jungen Jahren (in den 20igern) durchaus noch ältere Frauen interessant finden (bis zu 5 Jahren) und die Frauen auch nicht sehr viel Jünger sein sollen (5 Jahre jünger). Bereits in den 30igern wollen Männer keine älteren Frauen mehr, aber sehr gerne noch jüngere. Insgesamt passen die Interessen ganz gut zu dem Verlauf der Fruchtbarkeit, die ich hier noch einmal aus einem anderen Artikel einfüge:

Unfruchtbarkeit Frau Alter

Unfruchtbarkeit Frau Alter

Bei den Frauen sind hingegen die 20jährigen auch an 10 Jahre älteren interessiert und das ändert sich nicht viel, auch wenn sie älter werden. Sie gehen weitaus weniger als die Männer nach unten und in den 20igern und den 60igern gar nicht mehr. Meinte Vermutung wäre, dass sie in den 20igern weniger Kompromisse machen müssen und in den 60igern weniger Kompromissen machen wollen.

In der nächsten Grafiken wird dann gezeigt, wie die tatsächlichen Altersunterschiede aussahen

In Seattle 1986

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

in Phönix 1986:

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Auch in den tatsächlichen Zahlen finden sich die entsprechenden Präferenzen wieder. Wenn Frauen in den 40igern geheiratet haben, dann Männer, die etwas älter sind, wenn Männern in den 40igern geheiratet haben, dann deutlich jünger.
Das beide Kurven das so deutlich zeigen müsste ja bedeuten, dass die Geschlechter auch in verschiedener Zahl in den verschiedenen Alterstufen heiraten.  Man darf annehmen, dass die Kombination zB 26 jährige Frau heiratet Mann Anfang 30 zB wesentlich häufiger ist als 60jähriger Mann heiratet 50jährige Frau.

Auch die nächsten zwei Grafiken sind interessant:

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Die Abbildung 4 zeigt, dass auch ältere Statistiken sehr ähnliche Grafiken zeigen, hier aus dem Jahr 1923. Die Männer haben da eher noch jüngere Frauen mit dem älter werden bevorzugt (vermutlich weil man eher noch Kinder haben wollte und wahrscheinlich auch jüngere Frauen aufgrund der stärkeren Haltbarkeit der Ehen bessere Chancen boten).

Die Abbildung 5 zeigt dann die Alterspräferenzen für den Partner in deutschen Anzeigen. die Bilder unterscheiden sich nicht wesentlich von den USA.

Auch in den Niederlanden ist das Bild ganz ähnlich:

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Und auch in Indien ist das Grundschema gut wiederzuerkennen:

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Und schließlich noch von einer philipinischen Insel im Zeitraum 1913-1939

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Auch hier zeigt sich das gleiche Muster.

Das Muster bleibt auch relativ stabil, wenn man Reiche mit armen Leuten vergleicht:

Alterspräferenzen Partnerwahl Männer Frauen

Alterspräferenzen Partnerwahl Männer Frauen

Die „Vierecke“ sind die Reichen, die Kreise die Jungen. Beide geben ungefähr die gleichen Unterschiede an, bei den Männern gehen die 60iger lediglich deutlich weiter nach unten.

Eine weitere Grafik legt dann die Präferenzen und die tatsächlichen Daten übereinander und man sieht, dass die Mittelwerte in den Präferenzen erzielt worden sind.

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

 

Es folgt dann noch eine Grafik, die die Partnerwahl von Leuten mit hohen Status mit den Heiratsalter der Leute auf Poro vergleicht. Es scheint als würde man auf Poro bei den Männern sehr nahe an dem sein, was die Reichen als untere Präferenz angeben.

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Zuletzt enthält die Studie noch einige Angaben dazu, welche Faktoren in diese Altersunterschiede hineinspielen können:

 

Partnerwahl Alter Männer Frauen

Partnerwahl Alter Männer Frauen

vgl auch:

In welchem Alter Männer Frauen am schönsten finden (ermittelt anhand von Prostituierten)

Eine Studie untersucht die Alterspräverenzen von Männern anhand der Preise, die Prostituierte verlangen können:

Across time and space, men, both young and old, usually report to be sexually interested in women in their late teens to late 20s. We investigated whether this self-reported preference was supported by behavior in a situation where true preferences are most likely to be revealed: prostitution. Using data from Indonesian prostitutes, we found that in general, the prostitute’s age and the price of sex were negatively related. Upon close scrutiny, the relationship exhibited a flat-decreasing-flat pattern. For prostitutes in the late teens to early 20s, the price of sex was similar; for prostitutes in the early 20s to early 30s, the price of sex rapidly decreased and then stabilized. The value of peak age was substantial: the price attached to sex with prostitutes of peak age was more than twice that for prostitutes in their late 30s. The revealed preferences regarding women’s ages are consistent with the self-reported preferences. Furthermore, this study added precision to existing literature.

Quelle:  Men’s Revealed Preferences Regarding Women’s Ages: Evidence from Prostitution

Die Studie habe ich durch diesen Tweet gefunden, der auch eine Grafik aus der Studie hatte:
Alter Schönheit Prostitution

Alter Schönheit Prostitution

Also mit 20-22 ist der Preis am höchsten, bis 40 fällt er rapide ab. Dagegen sieht man auf der anderen Seite die übliche Verdienstentwicklung in anderen Bereichen bei Frauen.

Zu den Gründen hatte ich in einem anderen Artikel schon einmal auf die Fruchtbarkeit aber auch auf die Paarbindung verwiesen:

 Und:
Wie man sieht, geht es ab 38 steil bergab für die Fruchtbarkeit und steil nach oben mit der Unfruchtbarkeit.

Das Problem wird nach durch einen weiteren Faktor verschärft: Menschen gehen relativ langfristige Bindungen ein. Ein junger Mann, der sich in eine 35jährige verliebt,  hat unter steinzeitlichen Bedingungen vielleicht mit längeren Stillzeiten ein bis 2 Babies mit ihr, bevor es schwierig ist. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass aufgrund der starken Belastung der Geburt auch die Sterblichkeitsrate mit steigenden Alter höher gewesen wäre. Ein junger Mann, der sich in eine 20jährige verliebt und mir ihr zusammen ist, kann hingegen 5-6 Babies mit ihr haben.

Es würde daher nicht verwundern, wenn sich Gene für das Bevorzugen jüngerer Frauen im Genpool anreichern würden.

Nun stehen Prostituierte aber nicht für langfristige Bindungen. Allerdings ist in diesem Alter auch so die Fruchtbarkeit am höchsten. Gerade für einen One-Night-Stand oder etwas kurzes würde sich daher anbieten auf junge Frauen zu setzen. Hinzu kommt, dass die Selektion eher darauf gelegen haben dürfte, dass man mit ihr in eine Beziehung kommt, da Frauen entsprechend vorsichtig gewesen sein werden, um nicht mit einem Kind, aber ohne Versorger dazusitzen.

 

 

Alte Frauen und Männer mit niedrigen Status

Ich eröffne das neue Jahr mal mit drei Tweets, die ich ganz interessant finde:

Patriarchatssondersitzung: Der Playboy will keine Nackbilder mehr abdrucken!

Werte Patriarchatsbrüder,

während wir bei unserer letzten Sitzung noch genüsslich an einer Verbesserung der weiblichen Unterdrückung arbeiten konnten habe ich die Sitzung dieses mal zusammengerufen, weil Besorgnis an mich herangetragen wurde.

Der amerikanische Playboy, Jahrelang ein bewähretes Machtmittel bei der Objektivierung von Frauen, will nunmehr keine Nacktbilder mehr veröffentlichen:

Was die Menschen zumeist für eine testosterongesteuerte faule Ausrede halten, dass nämlich der Playboy , dieses Magazin mit „allem, was Männern Spaß macht“, gerade auch wegen seiner tollen Interviews und intellektueller Essays gelesen werde, stimmte. Und es stimmt vielleicht ab jetzt sogar noch mehr. Denn der Playboy erfindet sich ohne jene Damen, die erschütternd wenig oder gar nicht bekleidet sind, neu.

(..)

Das Magazin hat über seinen ewigen Gottvaterherausgeber, den Hochkultursammler Hugh Hefner, beschlossen, künftig keine nackten Frauen mehr zu zeigen. So der amtierende Playboy-Chef Scott Flanders gegenüber der New York Times. Jedenfalls nicht in der amerikanischen Ausgabe. Die deutsche hingegen, so deren Chefredakteur Florian Boitin, behält sich „redaktionelle Unabhängigkeit“ vor und stellt klar: „Auf die Ausrichtung des deutschen Playboy hat die Entscheidung der Amerikaner keinen Einfluss.“

In den USA will man ab März 2016, 63 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Hefnerheftes mit dem Marilyn-Monroe-Titel, zwar weiterhin sich anatomisch verrenkt rekelnde Damen jüngeren Alters zeigen, aber: Sie werden dann mehr als nur Häschen-Ohren und Nebel von Nichts anhaben.

Wer wie ich in der Vorinternetzeit seine Pubertät erlebt hat, der wird zumindest den damaligen Wert eines Playboys durchaus zu schätzen gewußt haben. Es war noch deutlich schwieriger an passendes Material zur Unterstützung gewisser Vorgänge zu kommen als heute.

Frühere Bilder aus der Playboszeit haben heute regelrecht einen gewissen Charme:

Playboy früher

Playboy früher

Und auch später fanden sich dort durchaus schöne Frauen:

Miss Juni 2013 Audrey Allen

Miss Juni 2013 Audrey Allen in jugendfreier Form

 

Ich kann meine werten Mitbrüder aber beruhigen: Der Grund ist nicht etwa, dass wir in der Objektifizierung klein beigeben, nein, dank verbesserter Strukturen hat sich diese einfach nur verlagert. Inzwischen ist so viel mehr Material im Netz und das Angebot kostenloser Pornografie so groß, dass aufgrund der allseitigen Verfügbarkeit jeder sein Smartphone nutzt, statt eine Zeitschrift zu bemühen. Die Unterdrückung der Frau ist damit nicht mehr nur an jedem Zeitschriftenstand, sondern überall verfügbar, wo es Internet gibt.

Entsprechend auch die weitere Begründung:

Man sei, so Playboy-Kapitän Flanders, heute jederzeit und ganz umsonst nur einen Klick „von jeder denkbaren Sex-Handlung entfernt“, Erotikmagazine hätten generell an Schockwert, an kommerziellem Wert und kultureller Relevanz verloren.

Mit der Nacktheit ist es vorbei
Für den Playboy bedeutet das konkret: Mitte der Siebzigerjahre verkaufte die US-Ausgabe 5,6 Millionen Magazine, heute sind es rund 800 000. Es sei mit der Nacktheit „einfach vorbei“,

Letztendlich also ein Sieg an der Objektifizierungsfront auf ganzer Länge.

Dies wurde auch schon beispielsweise auf Twitter festgestellt:

Auch Jessica Valenti stoßt in dieses Horn:

Yes, Playboy nixing the nudes probably won’t have much of an impact in the world of people who like to look at naked women nor will it move feminism forward. The move has more to do with business than progress and no matter what happens at Playboy, sexism will be still be around – not just in porn, but in life. And that’s a lot more worrying than a few less pairs of naked breasts on the drugstore shelf.

Ich denke also, dass kein Anlass zur Beunruhigung besteht.

Bedenken können natürlich gerne in den Kommentaren zu Protokoll gegeben werden.

Blickverbote

Eine hier bereits häufiger dargestellte These ist, dass auch Eingeborene, die quasi nackt herumlaufen, nicht vollkommen schamlos sind, was Nacktheit und präsentierte sexuelle Reize angeht, sondern das dies dort durch ein so „Blickverbot“ geregelt ist, dass heißt, dass diese Stellen des Körpers einfach beim Betrachten ignoriert und jedenfalls nicht besonders angeschaut werden dürfen. Man schaut also ins Gesicht, nicht auf den Busen.

Ich fühlte mich an dieses Blickverbot erinnert als ich jetzt die mörderische Hitzewelle das gute Wetter nutze und mit ein paar Freundinnen von Südländerin, deren Freunden, und ihr an einen Badeteich gefahren bin.

Eine von ihnen ist was den Busen betrifft sehr flach gewesen und hat – bei sonst guter Figur – immer darunter gelitten. Es war ihr Traum, das eines Tages korrigieren zu können und nachdem sie nunmehr arbeitet und etwas beiseite legen konnte, hat sie auf ein solides B vergrößert. Das war schon länger bekannt, Südländerin hatte das Ergebnis auch schon gesehen und für gut befunden (im BH). Wann immer ich sie gesehen habe, war sie allerdings normal bekleidet und ich muss zugeben, ich war etwas neugierig, wie es geworden war.

Da ist ein Badeseebesuch ja üblicherweise eine weitaus bessere Gelegenheit. Wie zu erwarten trug sie einen Bikini, jetzt galt es streng das auch hier bestehende Blickverbot – man schaut Freundinnen von Freundinnen gerade auch in Anwesenheit von deren Freund nicht auf die Brüste – zu beachten. Natürlich geht das dann auch irgendwie, nur muss man eben sehr unaufällig sein und darf es nicht übertreiben. Mir fiel erst in dem Zusammenhang so deutlich auf, dass wir ebenfalls sehr viele Blickverbote haben, obwohl wir nicht nackt herumlaufen. Bei einer sexy angezogenen Frau, gerade wenn man sie kennt,  kann man nicht einfach auf dem Ausschnitt starren. Das Konzept an sich dürfte entsprechend ausgeprägter sein, wenn alle nackt sind. Wobei es dann wieder in einem Eingeborenendorf vielleicht sogar weniger anstrengend ist, denn immerhin liegt alles klar zu Tage und das Gehirn kann insofern auch mit relativ kurzen Blicken die Informationen erhalten, die es sich bei uns sonst mühsam trotz der Kleidung errechnen muss. Auch dort werden zumindest bestimmte Brüste, also etwa die potentieller Parungsmöglichkeiten, ihren Reiz nicht verfehlen.

Die Brüste sind übrigens sehr natürlich geworden. Natürlich etwas fester, aber jedenfalls nicht diese hässlichen „Halbkugeln unter Haut“, die einige vermutlich sehr billige Chirurgen so verwenden. Ich kann verstehen, dass sie sich so wohler fühlt und sich auch wohler im Bikini fühlt.