Elliot Rodger

Ich mache mal einen eigenen Beitrag dazu auf:

 

(sein Youtube-Kanal)

Weitere Beiträge:

Der Frauenhasser:

Ein durchgeknallter Teenager in den USA ballerte 6 (oder 7) Menschen nieder. Mindestens 4 von denen waren Männer. Als ob die Sache an sich nicht schon schlimm genug wäre, konstruiert der feministische “Spiegel” daraus das folgende: Sechs Tote in Kalifornien: Student handelte offenbar aus Frauenhass

Elliot Rodger und “Männer die Frauen hassen”!

Nun ist etwas passiert. Ein junger Mann hat Frauen erschossen. Ist zum Mörder geworden. Zwar nicht an Feministinnen, es waren einfach junge Mädchen. Er hat eine Botschaft hinterlassen. Ein Manifest eines Frauenhassers. Bald schon wird dargestellt werden, wie sehr dieser Mann von der Maskulistenbewegung beeinflusst war. Es wird aufgezeigt werden, dass es die Konzepte, die Theorien der Männerbewegung waren, die in so beeinflusst haben. Die PUA- Philosophie. Und es wird schnell die Betätigung der ermordeten Frauen in feministischen Kreisen als Grund der Ermordung “nachgewiesen” werden (was auch sonst, es ist heutzutage für die meisten jungen Mädchen in, alltagsfeministisch zu sein).

Warum manche Vorwürfe Müll sind

Ein Amokläufer wird in die “Maskuecke” gestellt. Es wird wieder das Bild eines frauenhassenden Mannes entwickelt. Schade nur, dass der Mann insgesamt gestört war und die meisten seiner Opfer männlich. Passt zwar nicht, ist den Medien daher aber egal.

Genderama: Junger Mann begeht Massaker, Männerrechtlern und Verführungskünstlern wird Schuld gegeben

Im übrigen war Elliott Rodgers vor dem von ihm begangenen Massenmord offenbar auch auf einer Seite von Pick-Up-Hassern akriv gewesen, wo Frauenfeindlichkeit besonders stark geblüht habe. Das alles führt eher zu dem Bild eines Mannes, der sich in seiner Verstörtheit ganz unterschiedlichen Lagern zugewendet hat, um irgendwo die Lösung zu finden. Selbst Menschen ohne sexuelle Erfahrung schien er als potentiell revolutionäre politische Kraft wahrzunehmen:

The SPLC also pointed out that Rodgers considered himself a part of a group calling themselves ‘incels’ — involuntary celibates — and spoke of a ‘incel revolution,’ writing “One day incels will realize their true strength and numbers, and will overthrow this oppressive feminist system. Start envisioning a world where WOMEN FEAR YOU.”
Schon vor zehn Jahren, als ich über Menschen ohne Beziehungserfahrung recherchiert habe, fühlten sich diese Menschen, insbesondere die Männer dort, dadurch gebrandmarkt, dass es in Medienberichten über Amokläuft häufig heißt, der Betreffende habe noch nie eine Freundin gehabt. Sehen mich „normale Menschen“ als potentiellen Amokläufer? fragte sich so mancher von ihnen.

 

Männerstreik: Elliot Rodger und sein Mißbrauch im feministischen Mainstream

Es dauerte keine 24 Stunden, bis der Vorfall nun auch in deutschsprachigen Medien angekommen war und auch hier in den Artikeln der Täter als Frauenhasser bezeichnet wird, was die Feministinnen hierzulande ebenso in Verzückung versetzt, dass sie wieder gegen Männerrechtlerwettern können.  Dabei frage ich mich, wo genau Elliot Rodger ein Mänerrechtler (MRA) gewesen sein soll:

  • Schrieb oder sprach er jemals über Feminismus oder äußerte er Kritik am Feminismus?
  • Hat er sich gegen die medizinisch nicht notwendige Beschneidungen von Jungen eingesetzt?
  • Hat er sich für das Aufbrechen von Geschlechterrollen auch für Männer engagiert?
  • Wollte er das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in den heutigen veränderten Zeiten neu gestalten?
  • Wollte er sich verstärkt für Väterrechte und die Rechte von Kindern aus Trennungsfamilien einsetzen?
  • Hat er sich an der schlechteren Gesundheitsversorgung und kürzerenLebenserwartung von Männern gestört?
  • Hat er die stark asymmetrische Verteilung von Hilfsorganisationen und Hilfen für Männer und Frauen in schwierigen Lebenslagen / Krisen beklagt?

Malture: Elliot Rodger: Muss das jetzt sein?

Wenn er sagte, dass er Frauen hasst, dann ist er wohl ein Frauenhasser, daran rütteln zu wollen entzieht einem doch jede Glaubhaftigkeit. Und wer diesem 4:2 Vergleich erliegt, macht wohl auch beim KZ-vs-Gulag-Elendsbullshitbingo mit. -Mal ganz davon abgesehen, dass ihr sicher auch von den eigentlichen Absichten bei der “Frauenfete” gelesen habt.

Ich habe keinen Bock zu lesen, wie Feministinnen jetzt unbedingt auf die Nähe zur PickUp-Szene und Männerrechtlern bestehen wollen. Außerdem die ganze Tragödie zu einem weiteren Beweis für den “Mann als Tätergeschlecht” zu missbrauchen.

Jeder Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich, da kann kein PickUp, kein Videospiel und auch kein Horrorfilm etwas daran ändern. Zumal es in der Szene keine Gewaltaufrufe gegenüber Frauen gibt. Garantiert nichtmal bei unseriösen Agenturen, die aus unsicheren Jungs ihr Kapital schlagen. Das mit dem Tätergeschlecht muss ich wohl nicht erklären.

 

Wikipedia:

The killing spree started at the attacker’s apartment on Seville Road, where his three roommates were later found stabbed to death with a knife.[9][10][7] Shootings then occurred at eight different locations, starting at a sorority house, where two members were killed and a third wounded on the front lawn. The attacker then drove to the Isla Vista Deli Mart, where he fatally shot a student. He then continued firing at pedestrians on the sidewalk, hitting several, including a woman that was injured in the leg at a 7-Eleven convenience store, and also struck a bicyclist with his car.[4][11][12][13] Witnesses described seeing a black BMW 3 Series coupé[14] that was speeding, sometimes on the wrong side of the street,[5] and „spraying bullets“. The attacker reportedly talked to some of his victims before shooting them.[15]

(…)

The perpetrator was tentatively identified as 22-year-old Elliot Rodger by family members, which was later confirmed by police officials.[1][10][12] He was born in London, England, and moved to the United States when he was five years old. His father is filmmaker Peter Rodger, whose credits include working as an assistant director for the film, The Hunger Games.[24] His mother is Malaysian Chinese Li Chin[25] and his stepmother is actress Soumaya Akaaboune.[1] His paternal grandfather was British photojournalist George Rodger.[26]

According to the Rodger family’s attorney, Rodger saw multiple therapists and was a student at Santa Barbara City College. The lawyer also claims that Rodger was diagnosed with „highly functional Asperger syndrome“ as a child[27] and was allegedly bullied.[12] He had a YouTube account, a Facebook account, and a blog titled Elliot Rodger’s Official Blog, all of which contained posts expressing loneliness and rejection. His Manifesto mentions a cocktail of drugs that he was prescribed, though how long he was being treated with them and what drugs remain unknown at this time. [16]

A week prior to the shooting, his parents reported him to police after being concerned about his behavior and YouTube videos.[12] Prior to this, police had contacted Rodger two separate times. The first incident occurred on the summer of 2013, where he claimed he was beaten by several people, but investigators presumed he was the aggressor. The second occurred in January 2014, where he accused his roommate of stealing candles and performed a citizen’s arrest; the roommate was later properly arrested and prosecuted.[28][7]

Rodger posted a video on YouTube on the day of the attack, titled Elliot Rodger’s Retribution, in which he complained of being rejected by women and described details of his upcoming attack.[6] In the video, he laid out his motivations and plans.[29] Police said they were investigating the video.[30][31] In the video he says:

Tomorrow is the day of retribution, the day in which I will have my revenge. …You girls have never been attracted to me. I don’t know why you girls aren’t attracted to me, but I will punish you all for it.[5]

In his 140-page manifesto titled „My Twisted World“, he also outlined some of his plans:

On the day before the Day of Retribution, I will start the First Phase of my vengeance: Silently killing as many people as I can around Isla Vista by luring them into my apartment through some form of trickery.[32]

Klingt als hätte er allgemein Probleme gehabt sich sozial einzufügen und eine gewisse soziale Bindung aufzubauen, was erklären würde, warum er so schlecht bei Frauen ankam. Dies hat dann klassisch zu einem Hass auf Frauen, die ihn ablehnen und Männer, die nicht abgelehnt werden und wahrscheinlich auch auf Menschen allgemein geführt.

Mal sehen, was die nächsten Tage an weiteren Informationen bringen.

Hier auch noch mal ein Bild von ihm, ich kann mir schon vorstellen, dass eine Frau ihn optisch interessant findet:

Eliot Rodger

Eliot Rodger

Pickup: Zeitbeschränkungen (False Time Constraint) und Kostenmangement

Ein aus meiner Sicht wichtiges Konzept im Pickup ist die Time Constraint. Dabei geht es darum, dass man mögliche aus der Sicht der Frau bestehende Ängste, was denn passiert, wenn man  langweilig oder Creepy ist und sie einen eigentlich wieder loswerden will.

Weil Frauen die höheren Fixkosten des Sex tragen und uch üblicherweise eher die sind, die härtere Selektionskriterien haben, ist es aus meiner Sicht verständlich, dass sie sich eher als Männer mit dem Gedanken beschäftigen müssen, was passiert, wenn das Treffen mit einem interessenten schlecht läuft. Das ist schon aus evolutionärer Sicht gut erklärlich, da eben das Risiko einer Vergewaltigung mit Schwangerschaft aufgrund der potentiellen hohen Kosten auch weitere Risikobetrachtungen sinnvoll machen kann.

Meine Vermutung wäre das viele Frauen eher unterbewusst in solchen Situationen eine Bauchentscheidung treffen, wie sie den anderen Einschätzen, wobei diese auch davon abhängt, welchen Umfang der Kontakt hat.

Die unterbewusst zu beantwortende Frage wäre demnach „wird mir das Spaß machen“ bzw. „Wird es möglicherweise unangenehm werden?“. Das muss noch nicht einmal eine schlechte Wertung für einen selbst sein, wenn die Frau einen zB so gut findet, dass sie möglicherweise mit einem schlafen möchte, sich aber nicht ganz sicher ist, dann muss sie möglicherweise auf der Basis recht geringer Informationen das Risiko einkalkulieren, wie dies verläuft.

Es kann aber auch nur um kleinere Punkte gehen. Wenn man eine unbekannte Frau fragt, ob sie mit einem einen Kaffee trinken geht, dann muss sie verschiedene Fragen für sich beantworten

  • wird das ein angenehmes Kaffee trinken?
  • wird es vielleicht ein unangenehmes Kaffee trinken?
  • wenn ich ihn in mein Leben lasse, wie ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn nicht mehr loswerde, dass er mich später stalkt oder mich immer wieder anspricht?
  • wird er möglicherweise unangenehm werden, wenn er merkt, dass ich nicht an ihm interessiert bin?
  • usw.

Dieser Frage gegenüber steht der potentielle Wert, aber bei durchschnittlichen Aussehen des Mannes ist es eben kein großer Verlust die Zeit nicht in ihn zu investieren, so dass in diesem Moment der sicherste Weg ist, das Date/das Gespräch abzulehnen, wenn man kein gutes Gefühl hat.

Hier kommt nun die Zeitbeschränkung bzw die falsche Zeitbeschränkung ins Spiel. Sie dient dazu, dass man die potentiellen Kosten einer negativen Interaktion gering erscheinen lässt.

Man sagt also beispielsweise „Entschuldigung, ich muss gleich weiter, aber ich wollte nur kurz etwas fragen“. Jetzt geht ihre Kalkulation eben nicht mehr in die Richtung „geht der überhaupt noch mal weg? Wie werde ich ihn los, wenn er merkwürdig ist? ist er cool/gutaussehend genug, dass es sich lohnt?“ sondern das Unterbewußtsein registriert, dass er nur wenig Zeit hat und einen daher nicht viel abverlangen wird. Dies gibt einem etwas mehr Zeit einen tatsächlichen Wert zu demonstrieren, der ihr die Einschätzung, ob man nervt oder nicht, ob sich der Einsatz lohnt oder nicht, auf einer breiteren Faktenbasis ermöglicht. Ist man dann lustig oder interessant und man versteht sich gut, dann ist es jedem egal, dass man die selbst behauptete Zeitbeschränkung nicht einhält.

Diese Kostenverringerung kann man in vielen Bereichen vornehmen. Ich hatte hier schon einmal einen anderen Fall davon geschildert:

Ich erinnere mich an ein Treffen, bei der ich eine Frau, mit der ich flirtete und von der ich schon einige sehr positive Signale bekommen hatte, nach Hause fuhr und sie mich fragte, ob ich am nächsten Tag früh raus muss. Ich dachte mir, dass es ja positiver weise so war, dass ich am nächsten Morgen tatsächlich nicht raus musste und sie mich, wenn ich dies mitteilen würde, ja zumindest ohne Sorgen noch auf einen Kaffee zu sich einladen könnte. Sie stieg aus, bedankte sich für die Fahrt und lud mich nicht zu sich ein.

Etwas später hörte ich aus irgendeiner Reihe dazu die Theorie, dass eine Frau, die fragt, ob man am nächsten Tag früh raus muss, überlegt, ob sie einen mit reinnimmt, aber auch die Sorge hat, dass sie einen dann nicht mehr loswird, falls es doch nicht so gut läuft. Also fragt sie in der Hoffnung, dass man etwas vor hat um bewerten zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man lange bleibt. Der Rat war zu sagen, dass man leider früh raus müsse, aber wo sie schon fragt würde man gerne kurz ihre Wohnung sehen, einen Kaffee trinken, dann müsse man leider schon wieder aufbrechen. So kann sie einen gefahrlos einladen, wenn der Abend dann gut läuft ist es eh egal, was man vorher gesagt hat.  Ich erkannte also zB die Bedeutung einer Zeitbeschränkung oder eines Time Constraints.

Auch hier geht es darum, in ihre Kostenrechnung für den negativen Fall geringe Kosten einzustellen, um das Unterbewußtsein zu beruhigen. Wer zu früh (also vor der Demonstration eines eigenen Werts) die potentiellen Kosten zu hoch sein läßt, der wird eher eine Ablehnung erhalten, wer es schafft diese Kosten im Vorfeld gering zu halten, der wird diese mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit erhalten.

Insofern sind Time Constraints nur Ausformungen des Grundgedankens, dass man der Entscheidung gegen sich die Attraktivität nehmen muss bzw. die Ängste, dass eine Entscheidung für einen negative Kosten haben wird, so klein wie möglich halten muss. Viele Mechanismen im Pickup kann man bei näherer Betrachtung in diesem Bereich einordnen. Beispielsweise geht es im Bereich Last Minute Resistance darum, dass man ihr deutlich macht, dass man sie für den Sex nicht verurteilt und sie auch keinen Übergriff befürchten muss. Die dortigen Vertrauensbildenden Maßnahmen machen letztendlich nur deutlich, dass sie sich keine Schreckensszenarien über den Sex oder das danach ausmalen muss, dass also Ängste vor negativen Kosten eines Handelns unberechtigt sind.

Noch einmal zu dem Konzept von einer Pickup Seite:

False Time Constraint (FTC)

Quick Definition: A statement a pickup artist makes when opening a set to communicate that he will not be able to remain long, reassuring them that he will not take up too much of their time.

Full Definition:
Developed by Style, the FTC helps to keep sets from getting annoyed by the presence of a new stranger. Whenever people meet someone they don’t know, they feel a certain amount of concern about how much time that person is going to take up.

FTCs have the subtle effect of preemptively dissuading such feelings and also making the presence of the PUA more valued, as he may leave at any minute, which creates a feeling of scarcity. FTCs allow the PUA enough time to reach the hook point, at which point the group or target will try to get the PUA to stay.

A common FTC:

“I have to get back to my friends real quick, so I only have a minute, but I wanted to ask your opinion on something…”

Usage:

Using an FTC helped my set feel more comfortable and kept me from getting blown out

 

Das ist natürlich auch in vielen anderen Bereichen üblich, in denen man etwas von Leuten will:

  • Haben Sie Zeit für eine kurze Umfrage/darf ich sie kurz stören?
  • Ich wollte ihnen nur ganz kurz den SUPERGerät3000 vorstellen, es dauert 5 Minuten
  • etc.

Es betrifft Bereiche, bei denen man in das Territorium des anderen eindringt und dieser entscheiden muss, ob er einen hinein lässt oder abwehrt.

In diesen Bereichen sind wird allerdings vorsichtiger geworden, weil wir auch hier die gleiche Berechnung anstellen, und eine Umfrage / das Supergerät 3000 meist nicht interessieren.

Weil es bei diesen Sachen so offensichtlich ist, dass wir sie nicht wollen neigen wir schnelle zu ihrer Ablehnung. Aus den gleichen Gründen erfolgt im Pickup auch die Abgrenzung indirektes Ansprechen und direktes Ansprechen. Auch hier spielen diese Faktoren mit hinein.

Beim direkten Ansprechen wird gleich deutlich, dass man etwas von ihr will. Deswegen laufen auch die oben dargestellten Berechnungen und ein gewisser Abwehrreflex kann entstehen.

Beim indirekten Ansprechen schiebt man aber einen anderen Grund für die Kontaktaufnahme vor (Beim „Opinion-Opener“ beispielsweise soll der Eindruck erweckt werden, dass man nur eine bestimmte Frage beantwortet haben möchte, in Verbindung mit einer Zeitbeschränkung entsteht so der Eindruck, dass man denjenigen schnell wieder los wird und das Unterbewusstsein aktiviert den Abwehrinstinkt nicht / hat weniger Angst vor zu hohen potentiellen negativen Kosten („Ich muss gleich wieder rüber zu meinen Leuten, aber ich brauche gerade mal eine weibliche Meinung zu einem Problem…“)

Noch ein Text dazu:

A false time constraint is one of those little things you can do which can have a surprisingly large impact on your success rate. All a false time constraint (or “FTC” for short) is a comment like, “I have to get back to my friends in a minute, but …” delivered at a key moment.

FTCs work because when you approach or lock in with a group, their defenses are – naturally – up. They’re wary that you’ll be uninteresting or unpleasant, and an FTC disarms them. It allows them to relax because, even if it turns out they don’t like you, they know you’ll be gone soon.

There are two key times to deliver a FTC. The first is when you open. Rather than just launching into your opener, e.g., “Hey, Give me a female opinion on something …” you add a FTC. “Hey. I’ve got to get back to my friends in a minute, but before I do, give me a female opinion on something …”

The other time to use a FTC is when you are joining the set in such a way that you’re entering their space. For example, you open a set who is seated at a table. You’re standing as you open. They respond, and, as you sit down, you deliver a FTC as you give the next part of your opener. Here you are disarming, in advance, their fear that you’ll impose yourself in an unwanted way on the group by staying.

Generally you’ll only deliver one FTC per set. If the set is seated, and you know you’ll want to deliver a FTC when you sit down, you might, instead, root your opener. Rooting your opener just means giving the set a reason why you’re opening them. For example, you might say, “My friend just told me this crazy story, let me know what you think …”

If these concepts seem trivial, experiment with them. Most PUAs discover that they get less resistance from their targets early, and open successfully more often, when they use these tools. The impact they have is small, but very real.

Ich meine auch, dass man damit einiges an Abwehr abfangen kann und es gut ist den Mechanismus dahinter zu verstehen. Kostenmanagement auch in Bezug auf irrationale Ängste ist etwas, was unser Gehirn automatisch anstellt und für einiges an Unannehmlichkeiten sorgen kann. „Creepiness“ kann man insofern auch schlicht als Vorgang ansprechen, bei dem in die Kalkulation des anderen die potentiellen Folgen bei einem negativen Ausgang vergrößert werden (auch weil man zu früh deutlich macht, dass einem ein bestimmter Ausgang zu wichtig ist, was das Risiko erhöht, dass man eine Entscheidung in diese Richtung nicht akzeptiert). „Aloofness“ und „Ergebnisunbekümmertheit“ machen deutlich, dass derjenige ein von einem nicht gewünschtes Ergebnis nicht erzwingen wird. Zeitbegrenzungen zu setzen betrifft ebenfalls diesen Bereich indem es darstellt, dass man nicht die Zeit und dadurch auch nicht das Interesse hat, die negativen Folgen zu groß werden zu lassen.

Pickup-Konzepte im Schnelldurchgang

Heartiste hat einen Spickzettel für Pickup zusammengestellt, auf dem eine Menge erwähnt ist:

1. Konzepte

  • Agree & amplify

Auf eine Aussage, die etwas in Richtung Shittest geht, zustimmen und einen draufsetzen. ZB Sie: „Bin ich zu dick“ ER: „ich wollte ja nichts sagen, aber so langsam meine ich, dass sich Objekte um dich herum in eine Umlaufbahn eintreten“ oder  Sie: „Gibst du mir ein Getränk aus?“ Er:“Nur ein Getränk? ich dachte wir gehen Möbel kaufen?“ oder ähnliches

  • Disqualification, yours and hers

Disqualifikation bedeutet, dass man bei einem neuen Kontakt einmal deutlich macht, dass man nicht needy und zu sehr hinter ihr her ist und zum anderen deutlich macht, dass sie sich als etwas besonderes darstellen muss, wenn sie einen erobern will.

Eine Variante ist der Neg, also zB das Kompliment, dass eine kleine Bösartigkeit enthält oder anderes Verhalten, dass man normalerweise nicht bei einer Person zeigen würde, die man will. Es soll zum einen erreichen, dass sie sich entspannt, weil sie davon ausgeht, dass sie nicht wieder einen Verehrer abwehren muss und zum anderen auch bewirken, dass sie überlegt, warum man nicht einfach der Verehrer ist und sich insofern herausgefordert fühlt. Es kann insbesondere dazu führen, dass die klassischen Rollen vertauscht werden: Sie will einen verführen, ist also aktiver.

  • Social proof/preselection

Darstellen, dass andere einen als hochwertig akzeptieren/andere Frauen an einem interessiert sind. Da in sozialen Systemen die Entscheidungen anderer über eine Person ein wichtiges Signal ist, wird dies gerne unterbewußt verwertet

  • Push/pull

Push und Pull dient dazu, eine gewisse sexuelle Spannung zu erzeugen, indem man zwischen die Punkte, mit denen man Nähe signalisiert, sie also quasi zu sich heranzieht, auch immer mal wieder etwas macht, was eine gewisse Distanz signalisiert, sie also wieder wegstößt. Das kann darin bestehen, dass man sie beim Spazierengehen plötzlich leidenschaftlich heranzieht und  küsst und das dann mittendrin abbricht mit einem „So, dass reicht erstmal“. Oder indem man verschiedene Verhalten kombiniert, etwa eine Ausage wie „Du bist schon etwas anstrengend“ mit einem im Arm nehmen oder vergleichbares

Der Effekt ist, dass der Pull schlicht mehr bedeutet, wenn er ab und zu mit einem Push kombiniert wird und es die Sache spannender und einen selbst weniger berechenbar macht.

  • Hot/cold

Ein Konzept, dass besagt, dass eine gewisse Varianz im Verhalten eine tiefere Bindung erzeugt als immer das gleiche Verhalten. Zudem wird durch die Varianz auch eine stärkere gefühlsmäßige Reaktion erreicht. Es ist vergleichbar mit Push/Pull

  • Teasing

„Was sich neckt, dass liebt sich“ sagt man schon als deutsches Sprichwort. Spasshaft etwas frech zu sein, sie etwas herauszufordern, das alles hat einen sehr positiven Effekt. Es lockert die Stimmung auf und erzeugt eine sexuelle Spannung. 

  • Play practical jokes

Auch wieder ein Zeichen, dass man die Sache nicht zu ernst nimmt, also entspannt ist. Zudem kann es die Stimmung auflockern und einfach Spass machen.

  • Amused mastery

Es ist eine Art leicht einen hohen Status anzunehmen: Man steht über den Dingen, erkennt es, kann damit umgehen, sieht das ganze aber spielerisch: The presence of Amused Mastery puts you into a position of maturity while still remaining playfully approachable and forcing her to qualify to you by acknowledging your mastery of her (really all women by association). An attitude of Amused Mastery implies to a woman that by virtue of your maturity and/or authority you’ve “seen it all before”, you already know what women mean when they say or do what she is, and it’s amusing to you. You’ll play along, but only so far as to cleverly poke fun at her attempts to get you to qualify to her. It means you never take her seriously, like a bratty younger sister, but also with the presence of mind of a senior Alpha male who knows her game before she plays it.“

  • Sexual Intent

Deutlich zu machen, dass man sexuell interessiert ist und dazu steht, ohne dabei needy zu wirken: Der Unterschied ist  sexuelles Selbstbewußtsein, aus dem heraus einem Sex Spass macht und bei dem man gerne mit einer schönen Frau schläft in Abgrenzung zu dem Wunsch mit ihr oder irgendwie mit einer Frau zu schlafen, Hauptsache man hat Sex. Deutlich zu machen, dass man an Sex interessiert ist, sexuelle Spannung zu halten und sie nicht zu verstecken, verhindert auch, dass sie einen zu schnell in eine reine Freundeskategorie steckt. Es bringt sie auch dazu, ebenfalls über Sex nachzudenken.

  • Kino/Physical escalation (ABE: Always Be Escalating)

Das Überspringen der Grenze von einer Unterhaltung zu einer Berührung ist wichtig, wenn die Sache sexuell werden soll. Solange man sie nicht berühren kann, ist man in einer Freundessituation. Das bedeutet natürlich nicht, dass man ihr gleich zu Beginn an den Busen grabscht, sondern, dass man sie vielleicht beiläufig wie zur Unterstreichung von etwas gesagten am Arm berührt und schaut wie sie reagiert und dann entsprechend weiter eskaliert. Wer sich nie traut körperlich zu werden wird nur erheblich langsamer vorankommen und braucht eine aktive Frau.

  • State control (composure)

State control is a concept that PUAs practice in first becoming consciously aware of their own logical and emotional state when going out or attempting to seduce. It also refers to controlling the state in others. This is particularly important in a loud dance club venue, where emotional stimulation is strong.

There is a concept in the seduction community that describes women as beings that are drawn from energy in the environment. On the other hand, men are drawn towards the direction and strength within himself. To this extent, most women in loud night clubs have a heightened groupthink mentality and are focused on the lights, music, sounds, smells, and the whereabouts of her girlfriends. State control deals with this reality by understanding how emotions affect behaviors in both men and women.

Also das Konzept, Herr der Lage zu sein und sich seine eigenen Gefühle und ihrer Gründe und Auswirkungen bewusst zu sein und sich auch bewußt zu machen, wie sich die Gefühle andere in konkreten Situationen auswirken und wie man dies für sich nutzt.

  • Storytelling

Die Fähigkeit eine Geschichte erzählen zu können. Es umfasst auch, dass man sich seine eigenen guten Geschichten bewußt macht, erkennt, wie man sie zu seinem Vorteil nutzt und welche Auswirkungen sie haben bzw wie man sie für den Erfolg nutzt. Die Geschichte, wie man immer erfolglos bei Frauen ist und deswegen aufpasst, dass man nicht wieder an eine Ausbeuterin gerät stellt einen auch gut erzählt in kein gutes Licht, ebenso wie die Geschichte, dass man in einem Restaurant mal bei einem Sandwich auf eine Schabe gebissen hat und es erst sehr spät bemerkte. Eine Geschichte, wie man seine kleine Schwester unterstützt und beschützt hat kann hingegen „Willing to emote“ und „protector of loved ones“ darstellen, ebenso wie andere Geschichten, in denen man zB als Anführer darsteht oder in denen hübsche Frauen auftauchen. (ich finde es immer wieder erstaunlich, was Männer teilweise für Geschichten erzählen, die zwar lustig sind, sie aber eindeutíg in ein schlechtes Licht stellen)

  • Future pacing (sarcastic or sincere)

Das Entwerfen einer gewissen Zukunft, beispielsweise indem man ein zukünftiges Date so schildert, dass sie es tatsächlich gern erleben möchte oder in einer Beziehung indem man sie aktiv in die Zukunft einbindet und eine Vision davon entwirft, die sie erleben möchte und die ihr deutlich macht, wie ein Leben mit ihm aussehen kann und auch, was sie verpasst. Es bewirkt insofern eine gewisse Investition, etwas, was sie haben möchte und aufgeben müsste.

  • Assume the sale

Selbstbewußtsein ist sexy. Wenn man selbst davon ausgeht, dass es klappt, dann lässt sie sich evtl. davon anstecken. Zudem verschenkt man weniger Gelegenheiten, wenn man auf diese Weise vorgeht.

  • Plausibly inadvertent self-promotion

Die Kunst sich selbst darzustellen, ohne zu protzerisch zu wirken. Etwa indem man es passend in eine Geschichte einbaut ohne das es dort zu sehr als Grund erscheint, aus dem heraus man es erzählt.

  • Listening

Ihr das Gefühl geben, dass man ihr zuhört und sie sich einem öffnen kann.

  • Calculated vulnerability (faux beta game)

Der Alphamann, dessen Seele man als eine der wenigen Frauen gesehen hat, weil man eine besondere Verbindung zu ihm hat oder der in bestimmten Momenten eine gewisse Verletzlichkeit aus gutem Grund hat, weil ihm bestimmte Sachen sehr viel bedeuten, spricht Frauen an, weil es sowohl eine Langzeit- als auch eine Kurzzeitstrategie bedient

  • Be chased, don’t chase

Wer gejagt wird, überlegt sich, ob er gefangen werden will. Wer jagt, überlegt sich, wie er den anderen fängt. Damit hat etwas, was man jagt, automatisch einen hohen Wert, sonst würde man es ja nicht jagen: Mitunter bewirkt nicht der Wunsch das Verhalten, sondern das Verhalten den Wunsch, wir rationalisieren unser Verhalten also im Nachhinein. Wenn also die Rollenumkehr gelingt, hat man es sich wesentlich einfacher gemacht. Ermöglicht wird das beispielsweise durch Techniken wie Push/Pull oder Hot/Cold oder Disqualification. Hier fragt sie sich entweder, warum man sie nicht will und bemüht sich besser zu sein, also dem anderen zu gefallen, und sei es auch einfach nur, weil einem unterbewußt die Ablehnung nicht gefällt.

  • Descriptive, emotive language

Ein Anwerfen der Spiegelneuronen: Eine Frau durch bestimmte Gefühle zu jagen, indem man passende gefühlsbetonte Lagen beschreibt, bewirkt, dass sie sich wesentlich mehr in die Lage hineinversetzt und sie als anregender empfindet. Natürlich müssen es die passenden Gefühle und nicht etwa Ekel etc sein.

  • Reframing

Ein Frame ist der Rahmen und die Sichweise auf das, was stattfindet. Ein Frame kann beispielsweise sein, dass sie etwas von einem will „HB: So what are you doing this weekend? PUA: Huh. Why, do you want to do something? HB: No! I was just asking everyone around the table. PUA: That’s cool. Let me know if you do. Don’t be shy.“ Es kann insofern auch als Technik verwendet werden, die sie zur Jägerin macht. Der Frame ist die Sichtweise auf die Dinge, vieles kann sich dadurch verändern, dass man eine solche vorgibt. Beispielsweise kann man relativ frühen Sex als kleines Abenteuer und eine offene Bejahung der eigenen Sexualität in Abgrenzung zur Spießigkeit framen etc. Wessen Sichtweise sich durchsetzt, der kann maßgeblich bestimmen, wie Vorgänge gesehen werden.

  • Backhanded compliments (negs)

Hier hatte ich schon einmal Mystery zitiert:  „A neg is a qualifier. The girl is failing to meet your high expectations. It’s not an insult, just a judgment call on your part. You’re not even trying to make her feel bad. (so it seems) Its the same as if you pulled out a tissue and blew your nose. There is nothing insulting about blowing your nose. You haven’t rejected her. But at the same time, she will sincerely believe that you aren’t trying to impress her. This creates curiosity and makes you a challenge.

The better looking the girl, the more aggressive you must be with using negs. A 10 can three negs up front, while an 8 gets only one or two over a longer time. You can go overboard if she thinks you are better than her (which happens more often than you think) You can drop the self esteem right from under, just like most 10s do to guys, and this isn’t good. You have to get as close to the breaking point as you can without crossing the line. Once you have gotten right there, you can start appreciating things about her (not her looks.) There is mutual respect now-something most guys never get from the girl.

This is how you remove a girl from her protection shield. Three negs ought to do it within two of three minutes of neautral chat. Once it is removed, you can, from a place of mutual respect, seduce her.“

  • Don’t seek approval

Wer die Anerkennung des anderen sucht weist diesem automatisch einen höheren Status zu. Wer hingegen unabhängig von der Bewertung des anderen ist, der weist sich selbst einen hohen Status zu. Er wirkt dann eben nicht needy, sondern authentisch.

  • Three second rule

Die drei Sekunden Regel besagt, dass zuviel Planung und nachdenken nur dazu führt, dass man unsicher wird und sich nicht traut. Statt dessen bei jeder Gelegenheit, bei der man drüber nachdenkt, etwas zu machen, einfach innerhalb von drei Sekunden handeln. Zur Not einfach bis drei zählen und loslegen. Es ist besser etwas ungeplant in eine Situation hineinzugehen als zu zögernd zu erscheinen.

  • Master the art of curious absences

Neugier wecken und nicht zu verfügbar sein kann einen interessant machen

  • Never apologize to yourself or anyone for your desires as a man

Du willst Sex? Du magst Brüste und Ärsche oder ansonsten schöne Frauen nach deinem Geschmack? Steh einfach dazu! Die Reaktion ist weitaus positiver als man denkt, wenn man einfach sagt, dass man natürlich schöne Frauen und Sex interessant findet, weil man eine Mann ist. Den meisten Frauen leuchtet das unmittelbar ein. Es darf halt nur nicht needy sein.

  • Own your bone

Keine Ahnung, was damit gemeint ist? Penis?

  • Be critical

Etwas hinzunehmen ist eben Beta. Berechtigte Kritik auch zu äußern stellt zum einen Selbstvertrauen dar, zum anderen kann es auch eine Aufforderung sein, dass sie sich einem gegenüber qualifiziert.

  • Flip the script

Eine Rollenumkehr vornehmen: 

Role reversal is a great technique in prizing and reframing a situation. Basically, any witty line from Will & Grace or Sex and the City can work. It is anything a woman would typically say to qualify or shit test the PUA, which he can flip through a role reversal. The point of this technique is to add versatility to the social value of a man or woman. Ever seen a girl who acts bi or lesbian but is not? Much like an enemy who disguises as the other side, role reversal is used by both genders, usually as a way to get one-up on the other sex. Recognizing role reversal in women is essential to understanding the social dynamics of their game. Men generally do not have the social dexterity of women, and this technique or reversing sex roles is option less used by men to their advantage.

Es kann insbesondere lustig und effektiv sein, die Gründe vorzubringen, die Frauen sonst vorbringen, um ein Eskalieren abzubremsen, also etwa die auf der oben verlinkten Seite angeführten:

PUA: “Let’s slow this down. I need more comfort and trust before escalating further with you.”
PUA: “I don’t usually do this, but since you are so charming…”
PUA: “I don’t have sex on the first date, just so you know. I am only promising good conversation tonight.”
PUA: “All right, fine. You can sleep over. But don’t get any ideas about easy sex. I am so not in that head space right now.

Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass man die Rollen umkehrt und sie zum Jäger macht und ihr zudem die Sprüche wegnimmt. Wenn man gerade selbst gesagt hat, dass sie sich keine Hoffnung auf Sex machen kann, dann kann sie den gleichen Spruch schlichtweg nicht auch bringen. Es verwirrt Frauen

  • Better an asshole than a beta

Weil frech und fordernd sein einen oft weiter bringt und von den Frauen besser angenommen wird als zu zurückhaltend und rücksichtsvoll.

Gastbeitrag: „Die Farbe von Pick-Up blättert häufig ab und man sieht den Rost schneller, als er gekommen ist“

Dieser Artikel ist für all diejenigen Männer ein Muss, die es sich vor kurzem zur Aufgabe gemacht haben, den Erfolg bei Frauen zu erlernen, sowie für die Männer, die sich dabei die Finger verbrannt haben und nun mit Frustration, Unverständnis und Aussichtslosigkeit zu kämpfen haben.

Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Weise Worte von unserem Vorgänger Sokrates, der den Weg bereits ging, den jeder von uns zu gehen versucht.

Aber wo stehen wir und wohin möchten wir gehen?

Mein Name ist Mark Lambert, und ich bin hauptberuflich Dating-Coach. Obwohl ich mich sehr für die Dynamiken zwischen Mann und Frau interessiere und ich vielen Theorien in diesem Bereich aufgeschlossen gegenüberstehe, stehe ich der Pick-Up-Bewegung an sich jedoch teilweise skeptisch gegenüber.

Betrachtet man das eigentliche Problem, ist es die (teilweise) Unfähigkeit des Mannes sich seinen Mann einzugestehen, um bei Frauen Erfolg zu haben. Diese Unfähigkeit resultiert aber nur in bedingtem Maß aus seiner Unwissenheit.

Vielmehr sind es innere Probleme, eine falsche Selbsteinschätzung oder nicht bewältigte Erfahrungen aus der Vergangenheit. All das kann nicht durch angelerntes Pick-Up-Wissen übertüncht werden. Das wäre so, als würde man versuchen, ein rostiges Auto neu zu lackieren, ohne vorher den Rost zu entfernen und dafür zu sorgen, dass kein neuer Rost entsteht.

Was durch Pick-Up geschieht, ist es eine natürliche Entwicklung, die jeder von uns (eigentlich) durchlaufen muss, um zu einem reifen, selbstsicheren Mann zu werden, künstlich nachzubauen.

Eine große Gefahr am Pick-Up ist, dass viele Leute Theorien hernehmen, die sie mit ihrem begrenzten Erfahrungswissen als allgemeingültig heranziehen, und sich dann darauf versteifen, damit Zusammenhänge in der Dynamik zwischen Mann und Frau erklären zu können.

Zwar wird jemand, der in dem Bereich Dating und Frauen sehr viel Erfahrung hat, mit diesem Vorgehen zu einem guten Resultat kommen, die Gefahr liegt jedoch gerade bei denjenigen, die nur Teile dieser großen Thematik aufschnappen und sich dann auf diese versteifen. Häufig geschieht es dann, dass ein derartiger Mann zu einer Extremversion mutiert, weil er nur Teile des großen Ganzen kennt.

Das sind die Art Männer, die beispielsweise aufschnappen, dass Frauen geführt werden wollen und dann nicht erkennen, wenn sie zu weit gehen, oder aber diejenigen, die es sich zur Hauptaufgabe machen Frauen aufzuziehen und nicht erkennen, wann Frauen sich nach Verbundenheit sehnen.

Es liegt in der Luft, dass viele Männer, die versuchen mit Pick-Up Frauen zu bekommen, danach noch erfolgloser dastehen als vorher, und als Resultat ihren Frust in Foren auslassen und über Pick-Up herziehen.

Pick-Up kann einem Mann viel helfen, es kann ihm aber auch sehr viel kaputt machen, und ihn in eine Lebenslage bringen, in der er nicht mehr weiß, wer er eigentlich ist und wo oben und unten ist.

Aber warum scheitern so viele Männer, wenn Pick-Up doch angeblich die Lösung des Mannes für seine Frauen-Probleme darstellen soll?

Ich sehe das Hauptproblem an der ganzen Sache darin, dass die meisten Männer mit Pick-Up versuchen, aus einem echten Mann mit Unzulänglichkeiten einen unechten Mann mit nicht-authentischen Fähigkeiten zu machen.

Ein nicht-authentischer Mann ist jedoch gerade das, was Frauen abservieren, denn die meisten Männer merken nicht einmal wie unecht sie herüberkommen.

Die meisten Frauen, und vor allem diejenigen, die selbst reife und gesunde Werte teilen, bevorzugen einen authentischen Mann mit Unzulänglichkeiten gegenüber einem unechten Mann, der nur seine Unzulänglichkeiten versucht mit Pick-Up-Techniken oder übertriebenem Selbstbewusstsein zu übertünchen.

An dieser Stelle möchte ich jedem Neuankömmling mit auf den Weg geben, dass Extrema IMMER schlecht sind. Wenn Du also etwas aufschnappst, betrachte auch die Gegenposition, und die Wahrheit liegt immer zwischen diesen beiden. Wo sie genau liegt, kannst Du nur für Dich selbst herausfinden.

Was wir uns immer im Hinterkopf behalten sollten ist, dass wir alle anders gestrickt sind und wir alle durch eine andere Persönlichkeit definiert werden. Unsere Persönlichkeit baut auf unserem Wertemaßstab auf und definiert unsere Denkweise und letztendlich unser Verhalten im Umgang mit Frauen.

Lernen wir Dinge, die sich nicht mit unserer Persönlichkeit vereinbaren lassen, dann dringt das auch in unserem Verhalten durch, und wir wirken unecht. Nichts können wir annähernd so gut kommunizieren, wie unsere eigene Persönlichkeit, da wir nichts auch nur annähernd so kennen (sollten).

Was sollte ein Mann also am besten tun, wenn er sich im Bereich Frauen verbessern möchte?

Wir alle haben das Potenzial uns weiterzuentwickeln, und die Ketten abzulegen, die wir selbst als Last empfinden. Jedoch sollte jeder Mann dabei nie seinen eigenen Wertemaßstab vergessen und immer wissen wer er eigentlich ist und wer er sein möchte.

Und wenn er selbst an diesem Punkt scheitert, dass er eigentlich gar nicht weiß, wer er ist bzw. wer er sein möchte, dann sollte er sich das zur Hauptaufgabe machen herauszufinden. Er sollte sich nicht darauf versteifen Theorien und Techniken zu lernen, mit denen er sich eigentlich nicht identifizieren kann, ansonsten schafft er ein Kartenhaus, das zum Einstürzen bestimmt ist.

Meiner Ansicht nach ist jedem Mann am besten geholfen, wenn man ihm zeigt, wie er auf sein eigenes Potenzial zugreift und es entwickelt, und ihm auf diese Weise beizubringen, seinen Charakter zu stärken und gezielt einzusetzen, nicht aber ihm Techniken an die Hand zu geben, mit denen er sich selbst nicht identifizieren kann oder ihm Halbwahrheiten zu erzählen, und darauf aufbauend seinen Erfolg zu skalieren.

Techniken sind nur ein Mittel zum Zweck. Mit Techniken versuchen wir wiederzugeben, wer wir sind.

Wenn man seine eigene Persönlichkeit aber in und auswendig kennenlernt, entwickelt und stärkt, dann wird sie selbst zur mächtigsten Technik, und das ist das Ziel auf das jeder hinarbeiten sollte, der sich im Bereich „Frauen“ verbessern möchte.

Gastbeitrag: Die wichtigsten Eigenschaften beim Verführen von Frauen sind Authentizität und männliche Polarität

Damit nicht nur meine Perspektive zum Thema Pickup hier rein kommt, hier mal ein  Gastartikel von Anchu Kögl. 

Wahrscheinlich bist du verwirrt. Ist ja auch kein Wunder bei all dieser Dating Informationsüberflutung. Der eine Guru erzählt, dass das wichtigste um Frauen zu verführen, Humor ist. Ein anderer redet von Dominanz, ein weiterer sagt, dass Empathie das A & O ist.

Wer soll da noch den Überblick behalten? Was stimmt nun? Worauf kommt es wirklich an, wenn es darum geht, Frauen zu verführen?

Die Wahrheit ist, viele Wege führen nach Rom. Somit gibt es viele Arten von „Game“, die funktionieren. Der eine ist super humorvoll, ein anderer sehr dominant, ein weiterer kann super zuhören und sehr tiefe, emotionale Bindungen mit Frauen aufbauen – und verführt die Frauen damit.

Mir ist über die Jahre aufgefallen, dass jeder Mann, der wirklich gut mit Frauen ist (ob ein Mann gut mit Frauen ist oder nur quatscht, merkt man oft schon nach 3 Sätzen) eine gewisse Eigenschaft besonders ausgeprägt hat. Dadurch werden diese Männer zu Charakteren.

Bei einem guten Kumpel von mir ist es zum Beispiel die Selbstliebe. Er meinte mal zu mir:

Anchu, egal welchen Scheiß ich Frauen gerade erzähle, ich weiß, dass es geil ist und sie drauf abfahren.“

Ich dachte mir nur: Alter, bist du selbstverliebt. Aber das ist seine herausstechen Eigenschaft. Klar ist er auch locker drauf, aber die Selbstliebe, war sein herausragender Punkt. Bei einem anderen Kumpel ist es die Sympathie, bei einem weiteren die Dominanz. Sobald man mit ihm redet, zieht er einen in seine Welt. Auf einmal ist man in eine Unterhaltung über ein Thema verwickelt, ohne dass man gemerkt hat, wie es dazu kam – denn er führt einen dahin. Und wenn er flirtet, führt er erst die Unterhaltung und dann die Frau – stück für stück bis in sein Schlafzimmer.

Wenn ich eine Eigenschaft bei mir beschreiben müsste, die heraussticht, dann ist es meine sexuelle Seite. Ich bin sehr sexuell – und das merken Frauen sofort. Sie merken es in meiner Ausstrahlung, aber auch an dem was ich sage – ich mag gerne (humorvolle) sexuelle Anspielungen. Gefällt es jeder? Natürlich nicht. Doch darum geht es ja auch nicht. Ganz im Gegenteil.

Worauf es wirklich ankommt

Charaktere hin oder her, es gibt meiner Meinung nach zwei fundamentale Grundlagen, die alle guten Player haben. Auf diesen beiden Grundlagen baut alles auf und ohne sie, klappt das mit den Frauen verführen nicht wirklich.

Diese Eigenschaften sind Authentizität und männliche Polarität. Reimt sogar – ist aber Zufall, schließlich schreibe ich hier keine Poesie.

Authentizität bedeutet für mich, uns so zu geben wie wir sind – also zu unseren Werten und Emotionen zu stehen und in Kongruenz mit ihnen zu handeln. Das heißt, wir versuchen nicht andauernd jemand anderes zu sein oder gewisse Dinge vorzutäuschen. Klingt leichter als es ist, glaub mir.

Wenn ich

Wir versuchen also nicht, unserem Gegenüber irgendein Bild von uns geben zu wollen. Denn das würde bedeuten, dass wir andere beeindrucken wollen – und gerade Frauen hassen das.

Authentisch zu sein bedeutet somit, dass uns nicht jeder mögen wird. Wir polarisieren also – und das ist attraktiv. Klar, nicht für jeden, aber für manche – für die aber eben sehr. Denn dann stehen wir für etwas, wir werden greifbar, wir werden real.

Der zweite Punkt ist männliche Polarität. Männliche Polarität bedeutet für mich, zu wissen, wo es langgeht. Also Entscheidungen zu treffen, zu führen und wenn es ums Flirten geht, das Ganze voran zu treiben und sexuell zu gestalten.

Nicht wenige Männer haben ein Problem, über ein Gespräch mit einer Frau hinauszukommen. Viele Teilnehmer meines online Kurses fragen mich immer wieder, warum die Frauen nach einer Weile das Interesse verlieren. Ganz einfach: Es fehlt die Richtung.

Frauen wollen, dass du sie führst. Und wenn du mit ihr mehr willst, musst du das Ganze auch körperlich vorantreiben. Anfassen, küssen, Sex, also. Ins Bett quatschen klappt nämlich nicht – außer du hast die rhetorischen Fähigkeiten von Obama.

In dem du dem Ganzen eine Richtung vorgibst und im besten Fall sexuell gestaltest, merkt die Frau, dass du ein Mann bist und an ihr als Frau interessiert bist – nicht als Kuscheltier. Sie guckt dir in die Augen und spürt, dass sobald ihr alleine seid, du dein Ding rausholen und es ihr ordentlich besorgen wirst. Das ist männliche Polarität. (Das war jetzt leicht übertrieben, aber ich denke, du verstehst was ich sagen will)

Vor einigen Wochen sprach ich eine Blondine auf der Straße an. Ich plapperte was von ich hab dich gerade gesehen und fand dich süß. Ich guckte ihr tief in die Augen (baut sexuelle Spannung auf) und nach 5min. meinte ich: „Lass uns ein Kaffee trinken“. Bevor sie antworten konnte, hielt ich mir mein Arm hin und sagte: „Hack dich ein, ich kein ein super Café hier gleich um die Ecke“. Sie hackte sich ein und wir gingen Kaffee trinken.

Genau das, bedeutet für mich männliche Polarität. Zu meiner Sexualität zu stehen (ich find dich süß, in die Augen gucken) und dem ganzen eine Richtung geben (hack dich ein; komm, wir gehen Kaffee trinken).

Persönlicher Style

Es geht also darum, diese beiden Grundlagen zu kultivieren. Und darauf basierend, entwickelt jeder seinen ganz eigenen Verführungstil. Basierend auf Sympathie, Humor oder gutem Aussehen (klar spielt aussehen eine Rolle, aber es ist nicht entscheidend) oder was auch immer.

Denn es bringt nicht viel, den Stil eines anderen zu kopieren – denn du bist nicht der andere. Wenn du ihn kopierst, kommt es unauthentisch rüber. Und das, ist eben einer der größten Fehler den Männer im Umgang mit Frauen machen.

Die beiden Grundlagen aber, die sind immer vorhanden und auf denen baut alles auf.

Das ist ein Gastartikel von Anchu Kögl.

Anchu Kögl

Anchu Kögl

Anchu reist um die Welt und schreibt über Frauen, Sex und Männlichkeit. Intensiv, filterlos und schockierend direkt. Sein Blog: http://intensiver.net/

Wer gerne einen Gastartikel einstellen möchte, der kann ihn mir einfach per Email schicken oder vorher eine Anfrage per Email schicken. (am Besten noch einen Hinweis in den Kommentaren, dass eine Email verschickt worden ist, das Postfach ist mitunter sehr voll)

Weibliche Reinheit und männliches Heldentum

Nick schreibt in einem Kommentar:

Was das Beispiel “Rape Culture” anbelangt: Es ist doch eine hervorragende Selbstinszenierung, die Umwelt als extrem Feindselig zu framen und sich selbst als Heroine, die trotzdem ihre “innere Reinheit” bewahrt und im heiligen Zorn das Übel an der Wurzel packt, nichts Geringeres tut als die Welt zu heilen.

Männer retten die Welt in dem Maße, wie Frauen sie heilen :D

Mit der Verletzbarkeit ist es eben eine ganz andere Sache als bei Männern: DerMann als Held darf eben nur einer geliebten Frau gegenüber verletzbar sein. (Das muss er sogar, damit sie seine Seele heilen kann)

Frauen schaden ihrem Nimbus nicht durch Verletzbarkeit, im Gegenteil: Verletzbarkeit zeugt bei ihnen von seelischer Reinheit, “beweist”, dass sie sich nicht von ihrem Egoismus korrumpieren lassen. Ihre empfindsame Seele liefert die Legitimation für das Streben nach Heroinenstatus.

Der Männliche Held stellt ähnliches her, indem er todesverachtend selbstlos Frauen, Kinder und Schwache rettet.

Der vorherrschende Feminismus ist ein ziemlich kitschiges Ego-Drama, was – im Gegenteil zu dem, was der gute Matt behauptet – von einem insgeheim stark mälträtiertem Selbsbewußtsein zeugt.

Das wäre dann im Prinzip eine komplimentäre Rollenanlage: Er ist Held und sie läßt ihn Held sein, gibt ihm aber gleichzeitig darüber die Möglichkeit bei ihr Held und Nichtheld sein zu können. Wenn er ihr gegenüber seinen Status bewiesen hat, dann kann er auch seine verwundbare Seite zeigen und sie kann eine tiefere Verbindung eingehen.

Es geht etwas in Richtung des Pickup-Konzepts der Verwundbarkeit (Vulnerability):

Quick Definition: An exposure of one’s personal areas of weakness or sensitivity.

Full Definition: A strong part of game is to not be afraid to expose one’s vulnerabilities. This does not mean pouring one’s heart out to the first girl that one talks with. Rather, it is being congruent with one’s humanity. For example:

HB: “You must have a lot of friends, watching you work the room like that”

PUA: “Actually, I can be a lone wolf sometimes. I enjoy time alone. It gives me clarity and time to think whenever I jog at night.”

GPUAs often make the mistake of trying to hide away all of their vulnerabilities by putting on a strong face for the girl they are interested. However, hiding one’s weaknesses actually comes across as incongruent, insecure, and dishonest. The better strategy is to actively and confidently demonstrate one’s weaknesses. Doing so displays confidence, which is an attractive quality to women. It seems counterintuitive, but a weakness is only a weakness if the PUA sees it that way, and tries to hide it—a weakness that is confidently displayed is actually a strength.

Oder hier:

Vulnerability is perhaps the most counterintuitive. Most of us think that when we make ourselves vulnerable we are putting ourselves in a susceptible, exposed, or subservient position. By revealing their inner fears and weaknesses, many feel they allow others to gain power or influence over them. But in terms of creating an instant connection, vulnerability and self-disclosure are, in fact, strengths. They accelerate our ability to connect with those around us.

Allowing yourself to be vulnerable helps the other person to trust you, precisely because you are putting yourself at emotional, psychological, or physical risk. Other people tend to react by being more open and vulnerable themselves. The fact that both of you are letting down your guard helps to lay the groundwork for a faster, closer personal connection. When you both make yourselves vulnerable from the outset and are candid in revealing who you are and how you think and feel, you create an environment that fosters the kind of openness that can lead to an instant connection — a click

Der verletzliche Held ist eine große Sache, gerade, wenn er ihr gegenüber verletzlich ist, aber ansonsten ein Held. Dann ist sie diejenige, die ihn versteht, die ihm die passende Nähe geben kann und die mehr von ihm sieht als andere und die deswegen die tiefere Verbindung hat.

Maischberger: Die Sexismus-Debatte: Was hat sie gebracht?

Kleiner Hinweis auf die Talkshow heute Abend: Maischberger diskutiert über Sexismusdebatte und Aufschrei:

Dazu hatte ich ja auch einige Artikel:

Die Besetzung verspricht eine durchaus interessante Diskussion:

  • Alice Schwarzer (Publizistin)
  • Heiner Lauterbach (Schauspieler)
  • Birgit Schrowange (Moderatorin)
  • Jan Fleischhauer (Journalist)
  • Anna-Katharina Meßmer („Aufschrei“-Aktivistin)
  • Birgit Kelle („Frau 2000plus“-Vorsitzende)
  • Klara Martens („Femen„-Aktivistin)
  • Anna K. (Hotelangestellte und Sexismusopfer)

Bei Frau Meßmer handelt es sich um „Totalreflektion

Es wurde auch schon von den Vorbereitungen getwittert:

Ich werde zumindest versuchen, heute Abend, 22:45 auf ARD mal reinzuschauen. Wer was interessantes sieht, kann ja gerne in den Kommentaren was dazu schreiben.

 

Aufschrei bei ZDFlogin mit Laura Dornheim, Anne Wizorek und Maximilian Pütz

Dem Brüderle Himmelreich Vorfall folgten einige Diskussionen zur daraufhin gestarteten Aufschrei-Kampagne, unter anderem auch beim ZDF:

#AUFSCHREI bei #ZDFinfo incl. ALLER Tweets zur Sendung – „Grabschen, glotzen, Sprüche klopfen: Sind Frauen Macho-Opfer?“ Wie können Frauen sich wehren und was passiert mit Männern, die ihren Macho ablegen? Das war die Diskussion bei log in am Montag. Zu Gast waren: Laura Dornheim (@schwarzblond), Unternehmensberaterin und Piratin, Anne Wizorek (@marthadear) sowie Maximilian Pütz (sein Bericht dazu bzw. inzwischen nur noch seine Seite), Verführungscoach. – 28.1.2013

Man sieht das ganze Video durch meiner Meinung nach sehr gut, dass die beiden Feministinnen das ganze Gespräch als Zumutung empfinden. In ihren Beispielen gehen sie von der Rape Culture aus. Man sieht danach richtig, wie sie sich darüber ärgern, dass sie nicht filterbubblekonform behandelt werden und andere Leute abweichende Meinungen haben

Ab 18:57:

Sie: „Wir leben in einem Klima, das Gewalt gegen Frauen begünstigt.

Pütz: Wo das denn?

Sie: Es ist ein Patriarchat mein Lieber, das ist dir vielleicht schon aufgefallen.

Pütz: Nöö, ist mir nicht aufgefallen

Die alte Rape Culture Geschichte. Man merkt ihr an, dass es insgesamt wenig hinterfragte Wiedergabe der Theorie ist.

Und bei: 40:00

Anne: Viele Frauen wehren sich schon allein dadurch, dass sie jeden Tag trotzdem noch auf die Straße gehen anstatt sich zuhause zu verbuddeln. Für ganz viele Frauen ist es extrem schlimm einfach schon auf die Straße zu gehen.

Hier baut sie eine extreme Opferhaltung auf. Frauen haben ein Problem damit einfach mal auf die Straße zu gehen? In welchem (Geschlechter-)Kriegsgebiet wohnt sie? Die meisten Frauen, die ich kenne, haben kein Problem damit auf die Straße zu gehen und dort lauern keine Horden von Männern, die sie sofort sexuell belästigen.

Bei 43:00

Twitter: Kann zu aufreizende Kleidung nicht auch ein Faktor für heimliche Blicke sein, basierend auf natürlichen biologischen Gegebenheiten?

Laura: Diese natürlichen biologischen Gegebenheiten gibt es nachweislich so nicht.

Da würde ich natürlich gerne mal die Nachweise sehn. Ich denke nicht, dass sie da etwas hätte

Twitter: Was ist eigentlich mit den Männerrechten, insbesondere wenn es um das Sorgerecht von Kindern geht?

Laura: Wir haben Menschenrechte und das Sorgerecht kümmert sich um beide Elternteile *schulterzuck* Mimimi!

Das ist schlicht eine Frechheit. Sie hat keine Ahnung, kennt die Regelungen nicht und sie interessieren sie ganz offensichtlich auch nicht, weil es eben nur Rechte von Männern sind, die ja eh nicht diskriminiert werden können. Pütz vermischt danach zwar auch Umgangsrecht und Sorgerecht, aber man sieht Laura an, dass sie eine Befassung mit diesem Mimimi-Männerproblemen für Zeitverschwendung hält.

Pickup: Mystery und das 3M Modell

Eine gute Übersicht über eines der klassischsten Modelle für ein Kennenlernen, Mysterys 3m Modell, findet sich auf der Seite Seductionbase:

The attraction phase is divided into :

A1 – Approach

A2 – Attracting the HB or Female-to-male Interest

A3 – Male-to-Female Interest

The comfort phase is divided into :

C1 – Building rapport

C2 – Building emotional connection and physical connection

C3 – Intimacy

The seduction phase is divided into :

S1 – Foreplay

S2 – LMR

S3 – Sex

Step1: Approach

This is the first part of the courtship process. If you are seducing a HB, you must focus on creating mutual attraction at first.

A1: Opening

The goals of the A1 phase are approached a group, use opener to start a conversation with the set. Here are a few rules in this phase:

1. Peacocking: Peacocking is the use of flashy or outlandish clothing to attract women.

2. The 3 second rule: You must immediately approach the target or in a set within 3 seconds when entering the venue.

3. Neg: an ambiguous statement or seemingly accidental insult wrapped in the package of a complement, with the intent of actively demonstrating to the hot babe lack of interest in her.

4. Opener or opinion opener: Canned or environmental materials used to start a conversation with the HB or the set.

5. False Time Constraint: „I can only stay for a minute,“

6. Body Language:

Using Body rocking to create the impression that you are about to leave

A2: Female-to-Male Interest

In A2 phase, you should create attraction. Some pickup routine in this stage like:

1. DHV: Demonstrate high value, using gimmick, magic, psychic routine, humor ……

2. Storytelling

3. AMOGing

4. Coky&Funny

5. Push-and-Pull

A3: Male-to-Female Interest

In this phase, The hot babe must be baited into demonstrating her own value. By this way, you’re just attracted to her by her personality or charm, other than her looks. You must have her earn you interest and be interested in something besides her looks. Here are some routines

1. Hoop theory

2. Bait – Hook – Reel – Release

3. Qualify her:

Why to qualify her

Some Qualifying Routines

Communicating that you are Qualifying them

4. Having Standards

5. …..

Step2: Comfort

The ultimate goal of comfort is both of you can relax together, sharing intimacies without worrying. Before you build comfort, isolate the target from her friends possible, whether physically or verbally. You can suggest introduce her a friend over there.

C1 – building rapport

In C1 phase of the Mystery Method M3 Model, you should focus on create a sense of rapport with each other. According to the pickup artists, „the game is played in rapport.“ Here are some awesome articles related to build rapport.

1. Style’s Eliciting Values Routines

2. The Question Game: 6 New Questions To Build Rapport

3. Using The Lying Game to build rapport

C2 – building a emotional and physical connection

In this step, you must create a emotional connection with the target at first. Here are some routines to create a emotional connection:

1. Esp Routine

2. The Cube

3. Three Smiles Routine

4. The question Game

And then you can escalate to physical connection. Here are some routines:

1. Evolution Phase Shift Routine

2. Kino-tests

C3- Intimacy

The C3 location is at a sex location. So the kissing turns into heave making-out and etc, and you guys are alone, it’s time to chose the game.

Step3: Seduction

S1 – Foreplay

Make sure you have build enough comfort before you get the HB into a sex location. And then, Okay, so do your things

S2 – LMR

LMR stands for Last Minute Resistance. Once you have it, she may say „we should stop …“ or „We better be careful about where this is going“. Some general tactics for LMR have always been:

1. Using Freeze-Out to Overcome LMR

2. Busting Last Minute Resistance using Style’s famous story

3. Ignore it and keep going. (-you’re right, we should stop)

S3 – Sex